Herr Sievers auf Freiersfüßen? - Sabine H. - E-Book

Herr Sievers auf Freiersfüßen? E-Book

Sabine H.

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Beschreibung

Ostern in der Wassergasse! Die Eiersuche mit Oma Charlotte ist immer besonders lustig. Aber, oh weh, Oma scheint völlig verändert .… Sie hat Jette nicht vom Bahnhof abgeholt, scheint manchmal völlig abwesend und vernachlässigt sogar ihr Äußeres. Dinge, die noch nie geschehen sind! Obendrein kommt Kalle Schröder noch mit einem schwerwiegenden Problem daher. Eigentlich war ja für alle großes Ostereierfärben bei Henning angesagt, aber dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Warum ist Oma Charlotte so anders als sonst? Wer ist der Mann, der Frau Fransen um ihr Geld betrogen hat? Was hat Apotheker Sievers damit zu tun, der neuerdings mit so vielen Frauen gesehen wird? Kalle Schröder und die Kinder nehmen sich der Sache an, denn Wachtmeister Horn konzentriert sich auch in dieser Folge von „Abenteuer in der Wassergasse“ mal wieder auf den falschen Verdächtigen!

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Seitenzahl: 111

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Beteiligte Personen

Jette (Schülerin, 10 Jahre)

Susanne Jakobs (Jettes Mutter)

Bernd Jakobs (Jettes Vater)

Charlotte Neumann, auch Lotti genannt (Jettes Oma)

Kurt Tidemann, genannt Kurti (Jettes Freund)

Tina, genannt Tienchen (Kurtis Schwester, 4 Jahre)

Herr und Frau Tidemann (die Eltern von Kurti und Tienchen)

Schimanski, auch Schimmi genannt (Kurtis Hund)

Claus Hagen (ebenfalls Jettes Freund)

Henning Hinz (Spielzeugmacher, Freund der Kinder,

Besitzer der „Spielzeugkiste“)

Karl-Heinz Schröder, genannt Kalle (ehemals Stadtstreicher, jetzt Tierpfleger im Tierheim)

Frau Seifert (Leiterin des Tierheims)

Susi (eine einsame schwarze Katze aus dem Tierheim)

Gabi und Napoleon (Problemhunde aus dem Tierheim)

Wachtmeister Horn

Roswitha Horn (seine Ehefrau)

Herr Stanislaus Sievers (Löwenapotheker)

Frau Martina Sommer (rothaarige Krankenschwester und Bekannte von Herrn Sievers)

Frau Hoffmann (eher der sportlich-legere Typ, Bekannte von

Herrn Sievers)

Frau Ria Rasmussen (elegante Friseuse, ebenfalls eine Bekannte von Herrn Sievers)

Frau Irene Harder, (alleinerziehend, zwei Kinder, Bekannte von Herrn Sievers)

Herr Westgrün, (ein älterer Herr, der immer noch Oma Charlotte verehrt)

Frau Fransen, (Witwe, Vermieterin von Kalle Schröder)

Briefträger Kurz (2 Meter groß)

Frau Kurz (genau so gesprächig, wie ihr Ehemann)

Herr Fischer-Werner-Brinkmann, (ein sehr eleganter Herr)

Frau Schulze-Lehmann, (Bekannte von Herrn Fischer-Werner.....)

Herr Kunert junior, (Sohn von ‚Foto-Kunert’)

Frau Kunert, (seine Mutter)

Inhaltsverzeichnis

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Karfreitag

Samstag

Ostersonntag

Samstag

Wahnsinn, ich darf die ganzen Osterferien bei Oma in der Wassergasse verbringen, freut sich Jette.

„Und ihr kommt am Ostersonntag? Toll, dann geht das lustige Eiersuchen los! Oma beim Eiersuchen! Im Moment ist ihre Lieblingsfarbe gelb. Denkt an ihren letzten Hut! Gelb! Da müsst ihr beim Eierfärben dran denken.“

„Sag‘ das lieber dem Osterhasen“, antwortet Papa grinsend.

„Ja super, eine zehnjährige, die noch an den Osterhasen glaubt.“, empört sich Jette.

„Was, du glaubst nicht mehr an den Osterhasen? Grad lag sie noch im Kinderwagen ... wie die Zeit vergeht ...“ Papa tut, als wäre er traurig.

Jette und ihre Mutter sehen ihn mitleidig an. „Wo warst du in den letzten Jahren?“ fragt ihn Mama.

Papa kratzt sich am Kopf und macht ein betretenes Gesicht. „Also, heute Nachmittag geht’s los? Und was machen wir zwei so ohne Jette?“, fragt er.

„Mir wird da sicher einiges einfallen“, sagt Mama und sieht Papa herausfordernd an.

„Das kann ich mir vorstellen. Jette, wie kannst du deinen armen Vater so lange im Stich lassen?“ Die drei lachen. Die Eltern wissen, wie sehr Jette sich auf Oma Charlotte und die Wassergasse freut, wie gern sie mit ihren Freunden Claus und Kurti Angeln geht und durch den Wald streunt.

„Also, noch eine letzte Kontrolle: Zahnpasta, Zahnbürste?“

„Hm hm, hab‘ ich.“

„Socken?“

„Auch.“

„Zwei Hosen, Pullover, T-Shirts?“

„Natürlich.“

„Taschentücher?“

„Mist, hab‘ ich nicht dran gedacht!“

„Na ja, Oma wird wohl Tempos im Haus haben. Hast du auch an den Regenmantel gedacht? Man weiß ja nie ...“

„Ja, ist im Rucksack.“

„Also dann, sei lieb zu deiner Oma. Sie hat sich irgendwie traurig angehört am Telefon.“

„Echt? Hat sie was gesagt?“

„Nein, sie sagt ihrer Tochter ja nie, wenn sie etwas bedrückt. Kennst sie ja.“

Jette überlegt. „Doch, mir manchmal schon. Ich denke, das kriege ich raus.“

„Das ist doch wieder typisch, gleich machst du wieder einen ‚Fall‘ daraus. Na ja, ich mache mir ja auch Sorgen. Sagst du’s mir, wenn ich anrufe?“

„Wenn Oma nichts dagegen hat, ja.“

„Dann komm jetzt, wir müssen. Wir verpassen sonst noch deinen Zug. Gar nicht auszudenken! Diese Katastrophe!“ Jettes Mutter lacht. Dann verlassen sie die Wohnung und gehen zum Bahnhof.

*

Jette steht schon an der Tür. Sie ist ganz aufgeregt. Ob die Jungs auch wieder auf dem Bahnhof sind? Ist egal, Hauptsache ist, Oma ist da. Ah, da, der Bahnhof. Oma ist ja gar nicht zu sehen. Komisch! Vielleicht macht sie einen Scherz mit mir.

Als der Zug hält, steigt Jette aus und sieht sich um. Oma Charlotte ist nirgends zu sehen. Sie beginnt sich Sorgen zu machen. Am Bahnhofsausgang entdeckt sie die Jungs, Tienchen und Schimanski, Kurtis Hund. Sie winkt und läuft zu ihnen.

„Habt ihr Oma Charlotte hier irgendwo gesehen?“ ist ihre erste Frage.

„Nein, komisch, oder? Trotzdem, erstmal herzlich willkommen!“ sagt Claus.

„Ja, danke. Entschuldigt, aber das ist noch nie vorgekommen. Wie geht’s euch? Tienchen, wie geht’s Hasi?“

„Plima!“

„Na, Schimmi? Leben noch frisch?“ Jette krault abwesend seinen Hals. „Was mach‘ ich jetzt?“

„Wir gehen einfach zu ihr nach Hause. Vielleicht hat sie’s vergessen.“

„Oma pflegt nichts zu vergessen!“ empört sich Jette.

Die Kinder verlassen den Bahnhof und gehen zu Oma Charlotte.

„Die Tür ist verschlossen. Das heißt, sie ist nicht zu Hause.“ Panik macht sich breit. Jette versucht es mit Klingeln. Nichts. „Herrje, ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich muss meine Eltern anrufen.“

„Wir gehen erst einmal zu uns und warten ab, was passiert. Es kann ja mal was Wichtiges dazwischenkommen, und hinterher stellt sich heraus, dass alles ganz harmlos war. Kommt!“ Die Kinder trotten hinter Kurti her. Jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach und alle hoffen, dass nichts passiert ist.

Kurtis Eltern sind zu Hause. Gott sei Dank. Sie hören sich alles an und beruhigen die Kinder. „Also, als ich sie gestern gesehen habe, hat sie schon etwas abwesend gewirkt.“, meint Kurtis Mutter, „aber, das kann tausend Gründe haben. Es kann auch sein, dass ich mich irre. Vielleicht ist etwas am Haus kaputt. Oder ihre Uhr ist stehengeblieben und sie hat gedacht, dass sie noch etwas besorgen kann. Sie kann es auch ganz einfach vergessen haben.“

„Das ist noch nie vorgekommen!“ ruft Jette.

„Ausgeschlossen ist es trotzdem nicht. Jetzt wartet es erst einmal ab. Wenn deine Oma in einer Stunde noch nicht da ist, rufen wir deine Eltern an und dann gehen wir alle los und suchen sie. Was sagst du, Jette?“

„Ja, danke“, sagt Jette. Die längste Stunde in ihrem Leben beginnt. Sie muss die ganze Zeit an Oma Charlotte denken.

Nach einer Stunde stehen sie wieder vor Omas Haus. Die Tür ist noch immer fest verschlossen, und aufs Klingeln reagiert auch niemand.

„Verdammt, Oma wo bist du?“ Jette ist total verzweifelt.

„Sieh mal, wer da hinten in aller Seelenruhe angeschlendert kommt.“

„Oma!“ ruft Jette, läuft ihr entgegen und fällt ihr um den Hals. „Wo warst du?“ fragt sie vorwurfsvoll.

„Kind, ich habe dich ganz und gar vergessen. Wie konnte mir das nur passieren?“

Jette sieht Oma an. Ihr Hut sitzt schief, der Rock ist total verrutscht. Noch etwas, was noch nie vorgekommen ist bei Oma Charlotte.

„Oma, ist was?“ fragt Jette.

„Wieso, was soll denn sein? Ich kann doch auch einmal was vergessen.“ Oma ist ein bisschen zickig.

„Wir haben uns große Sorgen gemacht, weil dir so etwas sonst nicht passiert. Ist denn wirklich alles in Ordnung?“

„Natürlich! Jetzt kommt, wir gehen erst einmal rein. Müssen das ja nicht auf der Straße ausdiskutieren. Wie wär’s mit einem Kakao? So als kleine Entschädigung für die lange Wartezeit!“, fragt Oma die Kinder im Haus.

„Das wäre jetzt was!“, antwortet Jette stellvertretend für alle.

Zehn Minuten später kommt Oma mit einem Tablett wieder herein. Sie stellt es ab und serviert den Kindern mit zitternden Händen Kakao.

Die Kinder sehen sich an. Hier stimmt etwas nicht. Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Das ist nicht die Oma Charlotte, die sie kennen. Sie müssen Oma im Auge behalten.

*

Fünf Häuser weiter bereitet sich ein aufgeregter Apotheker Sievers auf sein allererstes Rendezvous vor. Er steht vor dem Spiegel.

Das ist schon der dritte Anzug, den ich anprobiere und ich bin immer noch nicht ganz zufrieden mit mir. Irgendwie muss ich mal für neue Garderobe sorgen. Es ist bestimmt schon zehn Jahre her, dass ich mir etwas zum Anziehen gekauft habe. Jetzt muss ich aber mal in neue Kleidung investieren. Für dieses Stelldichein ist es aber leider zu spät. In einer Stunde bin ich verabredet.

Also, der mit den Nadelstreifen ist zu feierlich. Damit könnte ich die Dame erschrecken.

Der braune Anzug sieht einfach zu traurig aus, auch wenn er die verabredete Rose im Knopfloch hat.

Das Beste wird sein, ich ziehe meinen hellblauen Freizeitanzug an. Darin sehe ich doch wenigstens einigermaßen normal aus. Zwar ist er schon etwas aus der Mode, dafür sieht er aber nicht so streng aus.

Herr Sievers bekommt von der ganzen Aufregung hektische Flecken. Auch das noch! Dass mir das immer passiert, wenn ich es nicht brauchen kann.

Ja, der hellblaue ist so lala, aber diese Woche muss ich mal in die Stadt zum Einkaufen. Früher habe ich geglaubt, Hauptsache sauber und gepflegt. Aber reicht das aus, um eine Frau zu beeindrucken? Muss man da nicht auch ein wenig flott aussehen?

Die Dame, mit der ich mich heute treffe, hat sehr nett auf meine Annonce geantwortet. Die wollte ich unbedingt zuerst kennen lernen.

Vor dem Einkaufen graut mir allerdings. Wenn ich doch nur jemanden hätte, der mitkommt! Frau Horn! Ob ich mal Frau Horn frage? Sie könnte mich sicher gut beraten.

Da hab‘ ich doch mal wieder eine gute Idee. Es wäre herrlich, wenn sie mitkommt.

Hoffentlich kommt sie die Tage mal in die Apotheke. Neue Garderobe muss her, das steht fest! Schließlich habe ich zwanzig Antworten auf meine Annonce bekommen, und ich habe nicht vor, eine der Damen zu enttäuschen.

Jetzt muss ich mich aber auf den heutigen Abend konzentrieren. Die Frau heißt Martina Sommer und ist Krankenschwester. Herr Sievers hat das Rasierwasser in der Hand und riecht daran.

Neues Rasierwasser muss ich mir bei der Gelegenheit auch gleich kaufen, stellt er fest.

Das Rendezvous rückt immer näher und Herr Sievers wird immer nervöser. Noch ein Viertelstündchen, und ich muss los, denkt er. Hab ich auch nichts vergessen, Portmonee, Taschentuch, Kamm, Schlüssel? Wenn ich bei jedem Stelldichein so aufgeregt bin, wird das noch ein hartes Stück Arbeit. Egal, jetzt ist alles angerührt, da muss ich durch.

*

Heute hatte Kalle Schröder Dienst. Die Tiere im Tierheim versorgen sich schließlich nicht allein, nicht mal am Wochenende. Aber jetzt hat er endlich Feierabend. Endlich hat er Zeit, sich um Susi zu kümmern.

Susi ist eine schwarze Katze, die sich im Tierheim nicht wohl fühlt. Sie möchte ihren Menschen mit niemandem teilen, und das ist im Tierheim nicht möglich. Jetzt sitzt sie auf Kalles Schoß und lässt sich streicheln. Schon seit Tagen will Kalle mit Frau Fransen über Susi sprechen. Er hofft, dass sie Susi adoptiert.

„Ach, Susi, was soll ich bloß mit dir anfangen. Ich schaffe es einfach nicht, mit Frau Fransen zu sprechen. Die Frau ist so konfus in letzter Zeit. Sie hört mir einfach nicht zu. Wenn ich von der Arbeit komme, verlässt sie das Haus, total aufgebrezelt. Man kann kein Gespräch zu Ende bringen. Sie unterbricht mich, vertröstet mich mit „später, Herr Schröder, später. Jetzt habe ich gerade keine Zeit!“. So etwas muss man gründlich besprechen. Das geht nicht zwischen Tür und Angel.

Ob sie einen Verehrer hat? Was meinst du, Susi? Na ja, einen vernünftigen Kerl würde ich ihr ja wünschen. Am liebsten wäre mir natürlich ein Katzenliebhaber. Du weißt, warum.

Mutti konnte dich auch nicht nehmen, hast du am Sonntag ja selbst gehört. Sie hat eben nur ein kleines Zimmer und wohnt an einer Hauptverkehrsstraße. Mutti könnte dich nicht einmal hinauslassen.

Hier hättest du es entschieden besser! Ich hab‘ auch schon überlegt, ob dich Oma Charlotte nehmen würde. Jette würde sich bestimmt freuen. Aber Oma Charlotte ist auch komisch.

Als ich sie gestern getroffen habe, hat sie mich groß angesehen und dann nicht zurückgegrüßt. Das hat sie noch nie gemacht!

„Ah, guten Tag Herr Schröder, wie geht es ihnen?“ oder so ähnlich hat sie mich immer begrüßt. Ich weiß auch nicht. Ob ich was falsch gemacht habe? „Was meinst du, Susi?“

Susi schnurrt. „Ja, du hast Recht. Ich sollte das nicht persönlich nehmen. Vielleicht war sie in Gedanken. Am liebsten würde ich dich ja selbst behalten, aber da bist du den ganzen Tag allein. Das möchtest du sicher auch nicht, oder?“

„Miau.“

„Siehste.“

Susi steht auf und streckt sich. Sie schmust noch einmal mit Kalles Hand und springt von seinem Schoß. Zielstrebig geht sie zum Fressnapf.

„Typisch Frau!“, poltert Kalle und lacht.

*

Sonntag

„Sie hört überhaupt nicht zu, wenn ich mit ihr spreche. Als wenn sie dauernd an etwas anderes denkt. Ihr kennt doch Oma! Das ist doch gar nicht ihre Art.

Ob ich mal meine Eltern anrufe? Meint ihr nicht auch, dass meine Eltern das wissen sollten?“, fragt Jette die Jungs.

„Wir müssen erst einmal rauskriegen, was los ist, bevor du deine Eltern beunruhigst.“, meint Claus.

Kurti nickt. „Ich bin auch dafür. Jette, wenn du mit Oma allein bist, lässt du sie nicht aus den Augen. Wenn wir alle drei mit Oma Charlotte zusammen sind, wird immer einer von uns zum ‚Omabeobachten‘ abkommandiert. Was haltet ihr davon?“

„Einverstanden! Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht herausbekämen, was hier los ist!“ Claus sieht seine Freunde nachdenklich an. Diese nicken ernst.

Sie machen sich auch gleich an die Arbeit. Oma Charlotte ist fast nie allein. Die Kinder haben keine Zeit zum Angeln, keine Zeit, in den Wald zu gehen, kein Gedanke ans Baumhaus. Oma ist jetzt wichtiger.

*

Herr Sievers steht hinterm Tresen in seiner Apotheke und denkt an den gestrigen Abend.