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HERZWEGE ist eine aufregende, verspielte, liebevolle Reise durch die alltäglichen Situationen unseres Lebens, die auch mal traurig oder leidvoll sein können. Geleitet und geführt von unserem Herzen, erkennt es in seiner Klarheit für uns den richtigen Weg, auch wenn der Verstand oder das Ego uns gerne von diesem abbringen. Das Herz, mit seiner eigenen Sicht, lässt uns Lösungen fühlen und begleitet hier in Form von Gedichten. Diese möchten inspirieren, auf die eigene Stimme des Herzens zu hören und dieser zu vertrauen, damit eine andere Art der Unterstützung uns den Weg weisen kann.
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Seitenzahl: 53
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Bevor wir uns auf den Weg des Herzens begeben, möchte ich noch kurz ausführen, warum mir dieses Thema so wichtig ist.
Aufgewachsen in Berlin begann ich schon in meiner Jugend festzustellen, wie unterschiedlich mein Verstand oder auch das Ego gegenüber meinem Herzen reagierte. Jede Seite für sich hatte gute „Argumente“. Höre ich also auf mein Gefühl, oder ordne ich die Dinge, Situationen verstandesmäßig ein und lasse mein Ego die Entscheidung treffen?
In meinem Beruf als Shiatsu-Praktikerin zeigte sich mir immer wieder, wie wichtig es ist, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen, damit der Verstand mit dem Herzen wieder in Verbindung treten konnte.
Dies kommt leider in unserer kopflastigen, oftmals nur noch funktionierenden Lebensweise viel zu kurz.
Hier findet der Leser „das Gehör des Herzens“, dass sich in seinen Gefühlen ausdrückt, welche jeden von uns im Inneren erreichen. Das Herz möchte mehr Gewicht erhalten in einer Zeit, die hauptsächlich vom Verstand und unserem Ego geprägt ist.
Eine Reise, die uns zeigt, dass diese Gefühle niemals schwach sind, dass die innere Stimme ein Wegweiser ist, der uns erkennen lässt wer wir sind.
Unser Herz ist somit ein wohlwollender Partner des Verstandes und lässt uns in diesem Verbund alles erreichen.
Berlin, 11.01.2019 Heike Blietz
Wort
Spontanität
Balance
Fragil
Verloren
Türkis
Realität
Erfahrbar
Wesentlich
Ziel
Mit dir
Glück
Schwere...
Verlust
Glaube
Endgültigkeit
Bewusstsein
Egal...
Abendrot
Gewitter...
Schlaflos...
Grenzgänger
Dunkelheit
Ohne dich
Lebendigkeit
Fokus
Entscheidung
Maske
Trugbilder
Vogelfrei
Traumwelt
Frei in der Liebe
Seele
Verletzbarkeit
Schuld
Stillstand
Schatten
Heilung
Ein Moment...
Liebesqualität
Spuren des Lebens
Feuerwerk
Unlust
Wege
Rhythmus
Geheimnis
Kann Liebe gehen?
Täuschung
Natur
Toleranz
Einblicke
Jetzt und Hier
Kreuzung
Unsicherheit
Nichts – wo alles ist...
Mit einem Wort - so fange ich an -
beginnt es aus dem Herzen zu fließen sodann,
ist es heute ganz neutral,
kein bestimmtes Wort zur Wahl.
Doch allein das Wort,
gibt bekannt den Ort,
wo wir uns gerade befinden,
wir uns vielleicht neu erfinden.
Kann in ihm auch die Neutralität liegen,
geht es nicht immer darum zu siegen,
können wir mit diesem auch fliegen,
und uns für alle Zeit verlieben.
Ein Wort – leicht oder schwer,
zeigt uns, was wollen wir sehr,
oder was können wir hinter uns lassen,
mit welchem Dingen uns näher befassen.
So liegt in jedem Wort immer ein Sinn,
sagt uns, wo wollen wir hin,
den Weg gibt es uns zu erkennen,
nicht vor diesem oder jenem wegzurennen.
Ein Wort, nicht nur dahin gesagt,
von Bedeutung was es hinterfragt,
Überzeugung liegt darin,
stellst du dich damit hin.
Gibt es so reichliche Wörter nun,
sie können auch wehtun,
können verletzen und auch kränken,
darum wir sie mit Bedacht lenken.
Ein Wort, in dem schwingt die Liebe,
dass es immer bei mir bliebe,
fühlt sich einfach schön an,
so bleibe ich achtsam.
Wissen, was Worte bewirken können,
sie können schließlich alles benennen,
geben uns vieles zu erkennen,
darum seien sie sorgsam gewählt.
in letzter Zeit oft erlebt,
in ihr liegt die Originalität,
sich die Freiheit zu nehmen,
was möchte ich mir geben.
Einladung hier, Treffen da,
finde ich es müßig, oder gar egal,
gehe ich hin, oder bleib ich zu Haus,
ich weiß was ich will, kommt es spontan aus mir
heraus.
Verpflichtungen gibt es keine,
ich entscheide für mich es ganz alleine,
was ich brauche, was ich muss,
Spontanität, ist der Weisheitsschluss.
Oder einfach auch ein Zauberwort,
was mich begleitet an jedem Ort,
gebe mich keinen Zwängen hin,
wichtig für mich, wo ich richtig bin.
Spontan sich dann zu entscheiden,
liegt so viel Freiheit darin,
ich dann einfach glücklich bin,
hat es mich hier oder dorthin getragen.
Den Sinn zu sehen, gibt es keine Fragen,
Wichtiges gab es zu sagen,
kann so vieles mitnehmen dann,
dass ich weiß, was fange ich damit an.
Vertrauen liegt in dem Spontanen,
kannst du es oftmals gar nicht erahnen,
wohin soll das nun führen,
doch das Glück lässt sich damit berühren.
zwischen Arbeit und Ruh,
der Fülle und der Leere,
zwischen Körper und Geist,
weiß jeder, was Balance heißt.
Doch gehalten wird sie in seltenen Fällen,
wir jonglieren meist mit 4 Händen,
funktionieren hier und dort,
die Balance, schon lange nicht mehr vor Ort.
Gibt es viele Techniken und Methoden,
die Balance auszuloten,
nehmen wir uns diese oft auch vor,
bleibt im Alltag geschlossen das Tor.
Balance – sie ist wichtig,
erhält uns die Kraft,
die wir so dringend brauchen,
um nicht auszulaugen.
Darum sollten wir uns auf sie besinnen,
tut uns wieder die Zeit durch die Finger rinnen,
wenn wir damit nicht fangen an,
sind wir am Ende… irgendwann.
Balance, also mehr als ein Akt,
der uns aufmerksam macht,
was wir brauchen und können tun,
um uns effektiv auszuruhen.
Braucht die Arbeit nicht warten,
können wir wieder voller Kraft starten,
und ist der Akku wieder leer,
denk an die Balance und hole sie her.
Dieses Wort ist mir heute im Sinn,
weiß, dass auch ich zerbrechlich bin,
ist dies dem Menschen eigentlich bewusst,
bei allem was er tun muss, er muss…
So gibt es für dieses Wort keinen Platz,
Mut, Kraft und Stärke der eigentliche Schatz,
doch schaut man in sich hinein,
stellt man fest, können wir auch zerbrechlich sein.
Diese sanfte und zarte Seite,
sie führt noch in eine ganz andere Weite,
schaut viel weiter über den Rand hinaus,
die Welt, der Mensch sieht anders aus.
Alles nehmen wir bewusster wahr,
wir sehen die Dinge auf einmal so klar,
nicht überfrachtet von Aspekten der männlichen Seite,
sucht sich die Weibliche, das, was ihr die Freude bereite.
Durch alles kann sich die Zerbrechlichkeit ziehen,
den Erfolg, das Glück, die Liebe oder das Leben zu verlieren,
darum wundert es nicht sehr,
fällt dem Menschen dieses Wort so schwer.
Dabei ist das zu lassen nicht schwach,
kommt immer darauf an, was man daraus macht,
umso mehr Aufmerksamkeit wir dem verleihen,
fängt jeder Same an, zum Pflänzchen zu gedeihen.
So liegt dort die Basis aller Kraft,
die uns begleitet und alles erschafft,
