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Ich bin gern in Griechenland. Dieses karge Land mit seinem klaren Wasser, mit seinem Licht, mit seiner Geschichte und mit seinen Sagen. Ich war schon öfters auf Kreta. Auch in Matala, wo der Sage nach Zeus als Stier aus dem Meer gestapft ist mit der Europa auf dem Rücken, die unserem Kontinent den Namen gegeben hat. Hier begann es also. Über Kreta floss in unseren Kontinent die Kultur vom Mittelmeer. Hat ihn befruchtet und er hat sich weiterentwickelt über Grie-chen und Römer, aber auch über die Araber in Spanien bis in unsere Zeit. Allerdings ist mein Griechenland nicht mehr das von früher.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2019
Band 1
Von einer Fahrt in die Maremma. Brixen 1999 3. Auflage Berlin 2010
Band 2
Griechische Landschaft. Brixen 2000 2. Auflage 2003
Band 3
Freude. Brixen 2000, 3. Auflage 2003
Band 4
Atempause. Brixen 2001, 3. Auflage 2003
Band 5
Kretisches Mosaik. Brixen 2001, 2. Auflage 2003
Band 6
Blumen Buch. Brixen 2003, 2. Auflage 2008
Band 7
Vergessene Bemmen. Berlin 2010
Band 8
StadtBergLandschaft. Aquarell und Text, Berlin 2010
Band 9
Marienberger Bergleute und Zinnschmelzer Berlin 2011
Band 10
Spuren hinterlassen. Fotografie, Berlin 2013 2. Auflage 2015
Band 11
Begegnung mit dem Süden. Fotografie, Berlin 2013 2. Auflage 2014
Band 12
30 Tage auf den spanischen Jakobswegen Fotografie und Text, Berlin 2014, 2. Auflage 2015
Band 13
Weites Land. Aquarell, Berlin 2016
Band 14
Erlebte Jahre. Aquarell und Text, Berlin 2016 2. Auflage 2017
Band 15
Wechselbäder. China mit Feder, Pinsel und Kamera erleben, Berlin 2016, 2. Auflage 2019
Band 16
Hier beginnt Europa. Kreta mit Feder, Pinsel und Kamera erleben, Berlin 2019. 2. Auflage 2024
Band 17
Eine Handvoll Oliven. Farbe für die Psyche Berlin 2020
Für Gerda, Lydia, Julius, Elsa und Louis
Ich bin gern in Griechenland.
Dieses karge Land mit seinem klaren Wasser, mit seinem Licht, mit seiner Geschichte und mit seinen Sagen.
Ich war schon öfters auf Kreta. Auch in Matala, wo der Sage nach Zeus als Stier aus dem Meer gestapft ist - mit jener Europa auf dem Rücken, die unserem Kontinent den Namen gegeben hat. Hier begann es also.
Über Kreta floss in unseren Kontinent die Kultur des mittelmeerraumes. Sie hat ihn befruchtet und er hat sich weiterentwickelt- über Griechen und Römer, aber auch über die Mauren in Spanien bis in unsere Zeit.
Allerdings ist mein Griechenland nicht mehr das von früher.
Es ist das vor 2004, vor dem Tod meiner Frau Traudl.
Wir beide sind Jahr für Jahr hauptsächlich durch Italien und Griechenland gezogen. Haben diese Mittelmeerländer erwandert, erlebt und geliebt. Die Liebe ist immer noch vorhanden, aber sie ist eine andere geworden.
Wir haben in Südtirol gelebt. Es war eine herrliche Zeit. Es war ein Paradies.
Nach dem Tod meiner Frau bin ich aus diesem Paradies geflohen, obwohl in Südtirol ja bekanntlich Äpfel genug vorhanden sind.
Aber die Eva hat gefehlt. Ich habe das Land nicht mehr ausgehalten.
Die Erinnerungen waren zu groß.
Ich bin in Berlin gelandet. Bei einer neuen Liebe. Bei Gerda.
Das war alles neu für mich. Ein Wechselbad.
Ich kannte ja Deutschland kaum, ich hatte 44 Jahre in Brixen gelebt.
Hier in Berlin hat mich nun die Vergangenheit eingeholt.
Die eigene Vergangenheit, die Vergangenheit meiner Familie, die deutsche Geschichte.
Zudem hatte ich in Brixen quasi auf dem Land gelebt. Jetzt war ich in einer Großstadt. In einer sehr bunten Stadt, voller Kultur.
Meine Malerei kommt jetzt voll zum tragen und half mir auch, meinen Schmerz zu betäuben, zu bearbeiten.
Dafür hatte ich auch mehr Zeit, nachdem ich in Südtirol meine Unternehmensberatung aufgab.
Ich tauchte voll in das Metier ein und nahm Unterricht bei Christine Huber im Kloster Geras, fotografierte und aquarellierte wie besessen.
Und stellte meine Bilder aus - in Italien, in der Schweiz, in Österreich, in Liechtenstein und in Deutschland.
Es entstanden Reisebilder. Der Radius erweiterte sich über das Mittelmeer hinaus. Nicht mehr die Technik stand wie früher im Zentrum meines Wirkens, sondern die Malerei.
Dazu kam noch die neue Familie mit einer Tochter und Enkelkindern.
Eine bereichernde Erfahrung für mich.
Nicht zuletzt bin wieder an meinem Geburtsort Berlin angekommen. Und fühle mich anhaltend wohl hier.
Möge es so bleiben.
Meine Frau Traudl war publizistisch tätig. Diese Zeilen stammen von einer Reise nach Kreta 2001.
Meine Fotografien und Aquarelle sind neueren Datums.
Berlin, im Frühjahr 2019
Klaus-Jürgen Wittig
An Venedig vorbei, dem griechischen Festland zu
Im Hafen von Piräus
Ägäis-Kreta
Begegnungen
Ankunft in Iràklion
Die Städte. Iràklion.
Rethymnon
Chanià
Ajios Nikolaos
Ieràpetra
Die minoischen Königspaläste Knossos
Vathypetro
Phaistos
Ajia Triada
Malia
Kato Zakros
Die alten Stadtsiedlungen Gournià und Gortyn
Die Klöster. Arkadi
Kloster Prèveli
Kloster Toplou
An einem prachtvollen Morgen im Spätherbst ist das Schiff im Hafen von San Basilio in Venedig ausgelaufen.
Im Bauch unseres Passagierschiffes führen wir unser Auto mit, das unentbehrlich für eine ausgiebige Landeserkundung in Griechenland und Kreta ist.
