Hinter blauen Augen - Andrea Hofmann - E-Book

Hinter blauen Augen E-Book

Andrea Hofmann

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Beschreibung

Tiefe Melancholie und Verzweiflung einerseits, aufkeimender Optimismus und große Veränderungen andererseits - das ist es, was die Gedichte in dieser Sammlung ausmacht. Stets geprägt von Sinnsuche spiegeln sie die Reise der Autorin zum Erwachsensein und der eigenen Persönlichkeitsfindung wider. Damit sind die Themen des vorliegenden Buches ganz nah am Leben und bieten den Lesern ausreichend Möglichkeit zur Identifizierung mit eigenen Wegen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Die Wahrheit zu definieren, wäre nichts anderes, als zu lügen.

Inhalt

Über die Autorin

Vorwort

Melancholie

Suche

Stille

Einst

Neben mir

Nie?

Mauern

In der Schwebe

Mein Chaos

Vergangen

Wirklichkeit?

Halb

Wie ein Wort

Chamäleon

Dunkle Wärme

Orkantag

Eingebrannt

bittersüße liebe Liebe

Sag kein Wort

Süße Liebe

Gefangen

Was soll es?

Du, mein Licht

Möcht dasselbe

Dich malen

Wir

Eis

Entwurzelt

Tausend Augenblicke

farblos/vergessen

Zeitlichkeit

Veränderung

Herbstoptimismus

So einfach?

In Sicht

Wandel

Neue Gedanken

Mut

Verändert

Die Masse – I: Mein Kampf

Die Masse – II: Pulsschlag

Nur ein bisschen

Leben und Lassen

Ein Gedicht

Erinnerungen

Nie umsonst

Bis ins Letzte

Abschied

Vom Gastsein

In uns

Ton in mir

Lied des Lebens

Ausgefunktanzelt.

plakatiert

Ein Wort und meine Bedeutung

Momente

weil es wichtig ist …

Anker

Frieden mit mir

Danksagung

Über die Autorin

Bereits mit zwölf Jahren begann die Autorin Lyrik als ihr Kommunikationsmittel zu nutzen. Schreiben dient ihr als Aufarbeitung und Sinnsuche. Die oft melancholischen, später dann auch positiveren Gedichte aus der Zeit von 2004 – 2018 sind Zeugen des Erwachsenswerdens und der Persönlichkeitsfindung.

Die Autorin, geboren 1987, lebt mit Mann und Sohn in Oberfranken. Nach ihrem Lehramtsstudium hat sie sich u.a. als Korrektorin und Dozentin selbstständig gemacht (www.die-deut-schwerkstatt.de).

Vorwort

Hinter blauen Augen

Feuer in mir.

Meine Augen funkeln mich aus dem Spiegel an.

Im Dämmerlicht glänzt meine Haut.

Ich schwitze.

Ich friere.

Ich verzehre mich danach,

zu sein.

Doch sind da diese Fragen,

die mich halten.

Zurückhalten.

Vor mir selbst.

Darf ich es?

Hinter all den Mauern der Vernunft.

Darf ich anders sein?

Ohne mich zu verlieren.

Melancholie

Suche

Immer noch

auf der Suche nach Wahrhaftigkeit,

neben all den Träumen,

die zu viel vom Leben versprechen.

Denn

Realität

ist das größte Übel,

wenn es darum geht,

einen Weg zu finden,

der alles beherbergt,

um glücklich zu sein.

Stille

Die Stille formt mir Worte

im Gleichklang zur Musik,

wiegt mich auf dem seichten Band

ins Land der Tränen.

Das Herz steht nicht still,

pocht im Rhythmus der Gedankenflut,

macht mich ängstlich bang

und verleiht mir goldne Schwingen.

Der Wind von Norden

erzählt von Meeresträumen,

schleicht sich in Gefühle,

um Trauer zu verbreiten.

Die Helligkeit des Tages

erscheint trist und einsam mir,

klagt von unerfüllten Taten,

warnt vor verlor’n gegang’ner Zeit.

Einst

Und dann zieht das Leben vorbei,

hinterlässt Bruchstücke von Erinnerungen.

Die Zeit vergeht ohne mich,

verbleibt schmerzlich im Herzen,

erinnert an vergangene Tage,

die ich einst Leben nannte.

Neben mir