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Tiefe Melancholie und Verzweiflung einerseits, aufkeimender Optimismus und große Veränderungen andererseits - das ist es, was die Gedichte in dieser Sammlung ausmacht. Stets geprägt von Sinnsuche spiegeln sie die Reise der Autorin zum Erwachsensein und der eigenen Persönlichkeitsfindung wider. Damit sind die Themen des vorliegenden Buches ganz nah am Leben und bieten den Lesern ausreichend Möglichkeit zur Identifizierung mit eigenen Wegen.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2018
Die Wahrheit zu definieren, wäre nichts anderes, als zu lügen.
Über die Autorin
Vorwort
Melancholie
Suche
Stille
Einst
Neben mir
Nie?
Mauern
In der Schwebe
Mein Chaos
Vergangen
Wirklichkeit?
Halb
Wie ein Wort
Chamäleon
Dunkle Wärme
Orkantag
Eingebrannt
bittersüße liebe Liebe
Sag kein Wort
Süße Liebe
Gefangen
Was soll es?
Du, mein Licht
Möcht dasselbe
Dich malen
Wir
Eis
Entwurzelt
Tausend Augenblicke
farblos/vergessen
Zeitlichkeit
Veränderung
Herbstoptimismus
So einfach?
In Sicht
Wandel
Neue Gedanken
Mut
Verändert
Die Masse – I: Mein Kampf
Die Masse – II: Pulsschlag
Nur ein bisschen
Leben und Lassen
Ein Gedicht
Erinnerungen
Nie umsonst
Bis ins Letzte
Abschied
Vom Gastsein
In uns
Ton in mir
Lied des Lebens
Ausgefunktanzelt.
plakatiert
Ein Wort und meine Bedeutung
Momente
weil es wichtig ist …
Anker
Frieden mit mir
Danksagung
Bereits mit zwölf Jahren begann die Autorin Lyrik als ihr Kommunikationsmittel zu nutzen. Schreiben dient ihr als Aufarbeitung und Sinnsuche. Die oft melancholischen, später dann auch positiveren Gedichte aus der Zeit von 2004 – 2018 sind Zeugen des Erwachsenswerdens und der Persönlichkeitsfindung.
Die Autorin, geboren 1987, lebt mit Mann und Sohn in Oberfranken. Nach ihrem Lehramtsstudium hat sie sich u.a. als Korrektorin und Dozentin selbstständig gemacht (www.die-deut-schwerkstatt.de).
Hinter blauen Augen
Feuer in mir.
Meine Augen funkeln mich aus dem Spiegel an.
Im Dämmerlicht glänzt meine Haut.
Ich schwitze.
Ich friere.
Ich verzehre mich danach,
zu sein.
Doch sind da diese Fragen,
die mich halten.
Zurückhalten.
Vor mir selbst.
Darf ich es?
Hinter all den Mauern der Vernunft.
Darf ich anders sein?
Ohne mich zu verlieren.
Immer noch
auf der Suche nach Wahrhaftigkeit,
neben all den Träumen,
die zu viel vom Leben versprechen.
Denn
Realität
ist das größte Übel,
wenn es darum geht,
einen Weg zu finden,
der alles beherbergt,
um glücklich zu sein.
Die Stille formt mir Worte
im Gleichklang zur Musik,
wiegt mich auf dem seichten Band
ins Land der Tränen.
Das Herz steht nicht still,
pocht im Rhythmus der Gedankenflut,
macht mich ängstlich bang
und verleiht mir goldne Schwingen.
Der Wind von Norden
erzählt von Meeresträumen,
schleicht sich in Gefühle,
um Trauer zu verbreiten.
Die Helligkeit des Tages
erscheint trist und einsam mir,
klagt von unerfüllten Taten,
warnt vor verlor’n gegang’ner Zeit.
Und dann zieht das Leben vorbei,
hinterlässt Bruchstücke von Erinnerungen.
Die Zeit vergeht ohne mich,
verbleibt schmerzlich im Herzen,
erinnert an vergangene Tage,
die ich einst Leben nannte.
