Ich bin Lord - Katrin Aberegg - E-Book

Ich bin Lord E-Book

Katrin Aberegg

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Beschreibung

Wie und warum Kater Lord von Stäfa am Zürichsee in Kloten gelandet ist, um bei mir seinen Lebensabend zu verbringen, erzählt er euch gleich selber. Auch über den Tag als er einfach weggelaufen ist und mir einen riesigen Schrecken versetzt hat. Zu diesem Zeitpunkt hatte er allen Grund, sich draussen zu verkriechen aufzugeben. Tapfer hat er später seine Blindheit akzeptiert und dabei unglaublichen Lebenswillen bewiesen. Ich hoffe, er ist für euch eine Inspiration dafür, was es heisst, Geduld zu üben, mutig zu sein und niemals aufzugeben. Dieser eigenwillige Kater hat mein Leben auf den Kopf gestellt und mich zurück auf den Weg gebracht, den ich als Kind schon verfolgen wollte. Im Laufe der Zeit jedoch leider etwas verloren, aber nie vergessen habe. Dafür bedanke ich mich bei Lord. Zudem ist es mir ein grosses Anliegen, das Thema würdevolle Begleitung und Unterstützung eines alten Tieres aufzugreifen. Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen: Hört auf euer Herz und seid geduldig.

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Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2014

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INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort

Lord

Geduld

Soi Dog Foundation

Lebenswille

Die Regenbogenbrücke

Herzlichen Dank

Vorwort

Liebe Fans und Freunde von Lord

Liebe Tierfreunde

Die Idee, dieses Buch zu schreiben, entstand an dem Tag, als Lord einfach weggelaufen ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte er allen Grund, sich draussen zu verkriechen und aufzugeben. Aber ein Lord gibt niemals auf. Sein Lebenswille hat mich tief beeindruckt. Dieser eigenwillige Kater hat mein Leben auf den Kopf gestellt und viele Ereignisse ausgelöst. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Zudem ist es mir ein grosses Anliegen, das Thema würdevolle Begleitung und Unterstützung eines alten Tieres aufzugreifen. Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen: Hört auf euer Herz, haltet kurz inne und seid geduldig.

LORD

Meine Geschichte

Hallo, ich bin Lord. Dieser Name passt perfekt zu mir. Ich bin ein stolzer, eigenwilliger Kurzhaar Perser. Es ist Sommer 2011 und ich irre schon seit Tagen durch Stäfa am Zürichsee. Ich habe keine Ahnung, wie ich hierhergekommen bin und weshalb ich kein Zuhause mehr habe. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, was passiert ist. Bin ich weggelaufen oder ausgesetzt worden? Ich habe grossen Hunger und fühle mich so alleine, dabei liebe ich die Menschen über alles und geniesse ihre Gesellschaft sehr. Ich bin abgemagert und meine Nase tropft ununterbrochen. Eine aufmerksame Frau bemerkt mich und ruft, erschrocken über meinen schlechten Allgemeinzustand, den Tierrettungsdienst. Ich werde umgehend ins Tierspital Zürich gebracht und dort erstmals gründlich untersucht. Ich bin richtig froh, dass man mich gut umsorgt, und endlich kriege ich wieder etwas zu essen.

Meine Pflegerin Nina verliebt sich sofort in mich. Das ist auch kein Wunder, denn ich bin ein sehr charmanter Senior. Ich habe einen kleinen Überbiss und nur noch wenige Zähne, deshalb hängt meine Zunge ständig aus dem Mund, aber genau das macht mich so einzigartig.

Man muss mich einfach mögen. Nina nimmt mich mit nach Hause, was mich sehr freut. Ziemlich schnell merke ich aber, dass ich mich nicht richtig wohl fühle in meiner neuen Umgebung. Ich spüre, dass ich meine Aufgabe an einem anderen Ort erfüllen muss. Nina arbeitet sehr engagiert im Spital, denn es gibt viele Tiere, die Hilfe brauchen. Es ist mir langweilig, und so lasse ich meinem Unmut freien Lauf. Auch Nina realisiert sehr bald, dass es einfach nicht klappt mit uns, und bringt mich schweren Herzens zurück ins Tierspital.

Dort erhalte ich viel Aufmerksamkeit und es ist immer etwas los. Trotzdem wünsche ich mir ganz fest ein neues, gemütliches Zuhause und Menschen, die mich verwöhnen und natürlich bewundern.

Und dann am Mittwoch, dem 2. November 2011, sehe ich sie zum ersten Mal. Ich verspüre ein vertrautes Gefühl und eine Verbundenheit, so als würden wir uns schon lange kennen. Doch ihre erste Reaktion auf mich ist etwas verhalten. Sie begutachtet mich von oben bis unten und schaut mich immer wieder verwundert an. Habe ich diese Wirkung auf Menschen, weil ich besonders schön bin, oder ist es vielleicht doch, weil meine Zunge ständig aus dem Mundwinkel hängt? In diesem Moment weiss ich meinen ganzen Charme einzusetzen, denn ich will unbedingt mit ihr nach Hause. Nina sitzt auf dem Boden, streichelt mich und ist immer noch sehr traurig, dass es nicht geklappt hat mit uns. Ich mag sie sehr gerne, denn sie hat sich rührend um mich gekümmert. Sie weiss, dass, wenn ich jetzt Glück habe, ich nicht mehr lange im Tierspital sein muss.

Ich bin etwas verwirrt, meine neue Bekanntschaft verabschiedet sich und geht einfach. Warum will sie mich nicht mit nach Hause nehmen? Schade, sie scheint die Richtige für mich zu sein. Die Tage vergehen, und ich wünsche mir ganz fest, dass sie wiederkommt.