Ich bin mehr als meine Traumata - Leona Stark - E-Book

Ich bin mehr als meine Traumata E-Book

Leona Stark

0,0
3,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Verschluckte Angst, Enge ums Herz, das Gefühl verpasster Auswege. Verdrängte Traumata tauchen immer wieder auf, wenn sie nicht verarbeitet werden. Das Wiedererlangen der Normalität ist ein kräftezehrender Prozess, das Zurückfinden in diese ist stets eine individuelle Herausforderung. In diesem autobiografischen Poesieband "Ich bin mehr als meine Traumata", zeigt Leona Stark, dass es notwendig ist, sich seiner eigenen Identität bewusst zu werden. Wichtig ist, dass der Mensch erkennt, was ihm guttut, was ihm Frieden und Ruhe im Herzen bringt. "Menschen können in tiefe Krisen stürzen. Ob Post-Corona, eine Scheidung oder Verluste, jeder Einzelne kann betroffen sein. Meine Hoffnung ist, dass ich zeigen kann, wie es ist, in so einer Welt zurechtkommen zu können."

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Ich widme dieses Buch meinem Mann,

meiner Familie,

meinen Freunden und Therapeuten,

ganz besonders jedoch meinem Sohn.

Mein Name ist Leona Stark.

37 Jahre alt, Mutter, Ehefrau und

chronisch krank.

Ich leide unter einer komplexen PTBS,

einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Durch diese sehe ich einige Dinge „anders“.

Mit dem Aufschreiben meiner Gedanken

verarbeite ich die Erlebnisse besser.

Lesen Sie selbst, sehen Sie die Welt

für den Moment mit meinen Augen.

Inhaltsverzeichnis

Prolog: Mein inneres Ich

Alpträume

Am Abend

Augen des Nebels

Das Schöne

Blumenwiese

Bergweg

Dämonen

Der Garten meiner Großeltern

Ein neuer Tag

Der Himmel

Die Elemente

Die Nacht

Lasst ab…

Ein Stück Glück

Familie

Feuer

Finsteres Herbstgesicht

Gerechtigkeit

Gesenkter Blick

Gewählte Isolation

In meinen Schuhen

Jahreszeiten

Kerze des Lebens

Mein Freund - mein Feind

Mein Mann

Meereswelt

Mein Rücken

Mein Sohn

Regentropfen

Ronald

Schritte

Silvester 20/21

Sternenhimmel

Urlaub

Vögelchen

Weihnacht in Kinderaugen

Wintermorgen

Wie im Märchen

Mein Privileg

Prolog: Mein inneres Ich

Ich bin nicht mehr, wer ich mal war - in keinster Weise, nein

Und auch, obgleich der Wunsch so groß, nichts wird wie früher sein

Als Kleinkind hab ich viel gelacht, war jedem zugewandt

Nie ängstlich, stets euphorisiert, war auf´s Leben gespannt

Auch in der Schule war ich stets ein aufgeschlossenes Kind

Mit Freud´ und Neugier hatt´ ich mich auf´s Lernen dort besinnt

Die Jahre waren unbeschwert, behütet und doch frei

Ich lebte meine Kindheit aus, verspielt und sorgenfrei

Ich fühlte stets das Glück in mir und wurd´ von allen geliebt

Hätt´ nie gedacht, dass eines Tages dieses Sein versiegt

Die Uhren stehen niemals still und jede Zeit vergeht

So schien meine Kindheit plötzlich wie vom Wind verweht

Denn als das Böse Einzug hielt, ich war gerad´ elf Jahr

Verdunkelte sich meine Welt, ich war dem Abgrund nah

Die Unschuld, die ich in mir trug, das Kindsein, es verschwand

Er hat die Fröhlichkeit des Tag´s in Finsternis verbannt

Doch die Hoffnung gab mir Tag für Tag einen neuen Sinn

So gab ich mich dem Leben weiter, wenn auch triste hin

Die Jahre der Verdrängung zogen leis´ und still ins Land

Ich hatte das Geschehene meist nicht beim Namen genannt

Mit Willenskraft und Ehrgeiz schuf ich meine kleine Welt

In der Respekt und Anerkennung durch Leistung war, was zählt

Erfolgreich und geschätzt zugleich, ich dacht´ ich hätt´s geschafft

Jedoch war die Verdrängung allgegenwärtig, geisterhaft

Denn was in mir geschlummert und gebrodelt hat bei Nacht

Hat am Tage immer wieder stete Angst entfacht

Und dennoch wollte ich der Welt mein Urvertrauen schenken

Schließlich war an Wiederholung dessen nicht zu denken

Bis 20 Jahre später aus dem Nichts ein enger Freund

Gedankenlos die Illusionen mit dem Jetzt vereint

Und wieder war ich hilflos und nicht fähig, mich zu wehr´n

Zurückversetzt ins elfte Jahr, in den Fängen eines Bär´n

Seit diesem Tage frag ich mich ständig nach dem Sinn

Wieso, weshalb, warum ich wohl auf dieser Erde bin

Vielleicht wurd´ ich geboren um zu kämpfen, Tag um Tag

Zu zeigen, dass es weiter geht, ist es auch noch so hart

Die Bilder und Erinnerungen sind ein Teil von mir

In Gedanken schweif ich ab, bin nicht im Jetzt und Hier

Doch eines weiß ich ganz genau, so wird´s nicht ewig sein

Ich kämpfe weiter, mit dem Ziel, meine Seele zu befreien

Heut´ bin ich 37 Jahre und ich bin zu Haus

Ich lieb´ was ich geschaffen hab und mach´ das Beste draus

Alpträume

Die Augen klimpern leis´ im Chor

Gedanken strömen prompt hervor

Zu früh, die Nacht ist nicht vorbei

Und wieder diese Träumerei

Da lieg ich grübelnd in meinem Bett

Als ob ich Schlaf nicht nötig hätt´

Möcht´ es gern nochmal versuchen

Auch wenn sie mich im Traum besuchen

Bin so müde, abgekämpft

Meine Sinne sind gedämpft

Bin so müde, abgekämpft

Meine Sinne sind gedämpft

Ängstlich schließ´ ich meine Augen

Etwas Schlaf noch zu erlauben

Die Nächte, wie im Hamsterrad

Frag´ mich, was ich verbrochen hab´