Ich will dich sofort | Erotische Geschichten - Trinity Taylor - E-Book

Ich will dich sofort | Erotische Geschichten E-Book

Trinity Taylor

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Beschreibung

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten ... Sex, Leidenschaft und freche Worte! Es geht mal wieder heiß und zügellos durch die Betten … Diese zwölf Kurzgeschichten haben es in sich: Abwechslungsreich versprechen sie, sämtliche erotischen Wünsche zu erfüllen, das Ganze immer gespickt mit einem Augenzwinkern. Lassen Sie sich verführen … Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 249

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Impressum:

Ich will dich sofort | Erotische Geschichten

von Trinity Taylor

 

Schon früh hat Trinity Taylor, eine Hamburger Autorin, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Ihre ersten Romane schrieb sie für sich, 2007 startete sie dann mit erotischen Kurzgeschichten durch. Insgesamt hat sie zehn Bücher veröffentlicht, darunter drei Romane und sieben Bücher mit Kurzgeschichten. Momentan arbeitet sie an ihrem elften Buch.

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

 

Originalausgabe

© 2020 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © kiuikson @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783966418768

www.blue-panther-books.de

Feuriger SalsaTänzer

Laura drückte mit Herzklopfen die Tür auf. Unschlüssig hatte sie eine Zeit lang davorgestanden und sich nun endlich durchgerungen, einzutreten. Selbst durch die geschlossene Tür vernahm sie die Musik, die ihr Blut in Wallung brachte. Sie wurde laut, als Laura die Tür aufstieß. Mit einem schnellen Blick nahm sie den Raum in Augenschein.

Sechs Frauen und fünf Männer machten die Bewegungen des Tanzlehrers nach. Im Spiegel erblickte er Laura sofort und drehte sich rasch um. Während er auf sie zukam, sagte er: »Macht schön weiter, Leute, ihr wisst ja: LINKS, RECHTS, LINKS, STOPP. Und: RECHTS, LINKS, RECHTS, STOPP! Und dann das Ganze von vorn!« Und zu Laura gewandt: »Hi!«

»Hi!«

»Du möchtest Salsa lernen?«

Laura nickte.

»Gut. Wie heißt du?«

»Laura Manson. Tut mir leid, dass ich zu spät komme. Ich möchte den Unterricht nicht stören.«

Der große, schlanke Mann mit dem südamerikanischen Gesicht winkte ab, lächelte und reichte ihr die Hand. »Ach, Unsinn, das macht doch nichts. Ich bin Tito Puerta. Ich heiße fast so wie der große Tito Puente.« Er lachte und zeigte ein strahlendes Lächeln mit einer Reihe weißer Zähne.

Lauras Herz klopfte wild. Wie sollte sie bei diesem Mann Salsa-Unterricht nehmen und sich auch noch auf die Schritte konzentrieren können?

»Wie ich sehe, hast du dich bereits umgezogen. Komm, stell dich einfach in die Reihe mit hinein und mach es mir und den anderen nach.«

Laura nickte und suchte sich weiter hinten einen Platz. Die anderen Kursteilnehmer waren unermüdlich dabei, die Schrittfolgen hinzubekommen.

Das schaffe ich nie, dachte Laura, als sie die anderen Teilnehmer beobachtete, wie leichtfüßig sie hin- und hertanzten. Der riesige Spiegel war ihr zu groß und zu dicht. Schweiß trat ihr auf die Stirn, ohne dass sie etwas gemacht hatte. Laura versuchte, den Schritten zu folgen, doch es kam ihr vor, als hätte sie ein Brett vor dem Kopf. Der Mann neben ihr nickte aufmunternd. Schnell blickte Laura auf ihre Füße.

»Nicht hinuntersehen, Ladies. Immer in den Spiegel schauen und am besten gar nicht erst auf die Füße. So prägt es sich am ehesten ein.«

Laura versuchte so gut wie möglich zu folgen und trat ihrem Nachbarn schließlich auf den Fuß.

»Oh, tut mir leid. Ich wollte nicht ...«

»Aber ich bitte dich. Das ist doch ganz normal. Dafür brauchst du dich nun wirklich nicht zu entschuldigen.« Freundlich lächelte der junge Mann ihr zu. Er war etwa einen halben Kopf größer als Laura, hatte hellblaue Augen und eine gute Figur. Allerdings wirkte er neben dem großen, temperamentvollen Tanzlehrer eher gedrungen.

»So, Leute, kleine Pause. Wir haben hier ein neues Mitglied: Laura. Und während wir alle ein bisschen verschnaufen und unseren Wasservorrat wieder auftanken, werde ich ein wenig über Salsa plaudern.« Tanzlehrer Tito stellte sich in die Raummitte, während alle anderen sich auf Bänken niederließen, die am Rand standen.

»Also«, begann er, »der Salsa entwickelte sich in den fünfziger Jahren aus dem Mambo. Wie ihr wisst, gab es damals viele Menschen, die in die USA eingewandert sind, unter anderem auch kubanische Musiker, die den Jazz Nordamerikas mit afro-kubanischen Elementen mischten. In New York bezeichneten Musikproduzenten dieses südamerikanische Gemisch als ›Salsa‹. Und, Anthony, was heißt ›Salsa‹ übersetzt?«

Der junge Mann neben Laura antwortete: »Soße.«

»Genau so ist es. Soße! Alles ist zusammengemischt. Kaum ein anderer Tanz wird so unterschiedlich interpretiert und in so vielen verschiedenen Stilrichtungen getanzt.«

Laura blickte auf die Lippen Titos. Sie waren voll, leicht gerötet und ließen immer wieder die großen, weißen Zähne darunter aufblitzen. Seine kurzen, schwarzen Haare unterstrichen seinen kaffeebraunen Teint. Seine dunklen Augen wanderten von einem Kursteilnehmer zum anderen, wenn er sprach. Laura bekam nur noch Wortfetzen mit, konnte ihm nicht mehr folgen.

»... diese Tanzmusik, die inzwischen zum Inbegriff der Latinos geworden ist, vermittelt schon beim Zuhören so viel Lebensfreude, dass nicht nur die Beine in Bewegung geraten ...« Tito lachte und fuhr fort: »Wer den Salsa in den Beinen und im Blut hat, kann ihn sogar im Bett weitertanzen.« Er lachte abermals, und die meisten stimmten mit ein.

Auch Laura lachte mit, wobei sie sich irritiert umblickte, als könne sie aus den Gesichtern der anderen lesen, was er gesagt hatte.

Tito klatschte in die Hände. »So, meine Damen, meine Herren, weiter geht’s.«

Er kam zu Laura: »Versuche: LINKS, RECHTS, LINKS, STOPP. Und: RECHTS, LINKS, RECHTS, STOPP! Siehst du? Genau, mach’s mir nach. LINKS, RECHTS, LINKS, STOPP. Und: RECHTS, LINKS, RECHTS, STOPP! Ja, ganz genau, perfecto.« Tito schritt durch die Reihen, korrigierte einen Stand und redete leise mit dem Teilnehmer. Dann ging er zu einem anderen. Laura atmete leise aus. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie in seiner Nähe die Luft angehalten hatte.

***

Endlich stand Laura unter der warmen Dusche und konnte sich in aller Ruhe sein Bild vor ihr inneres Auge rufen. Jede Anstrengung fiel von ihr ab und sie entspannte sich von Sekunde zu Sekunde.

»Das hast du gut gemacht«, sagte Tito.

Laura lächelte und bedankte sich verschämt, dann erst schrie sie auf. Er war hier, mitten im Duschraum der Damen! Als erste Reaktion hielt Laura sich eine Hand vor den Schambereich und die andere über eine Brust.

»Was machen Sie hier?«, stammelte Laura.

»Ich wollte dich loben. Das ist alles.« Er drehte sich um und sagte im Weggehen: »Sehr hübsch, übrigens.«

Sie hörte, wie sein Lachen verklang. Laura konnte nicht glauben, dass er hier war und sie gesehen hatte, während sie die Augen geschlossen hielt und an ihn dachte. Als sie zu den Umkleideschränken kam, hatten sich alle Frauen schon vollständig angezogen. Nur sie hatte sich so lange Zeit gelassen.

»Kommt er immer hier in die Kabine?«, fragte Laura in die Runde.

»Wer?«, fragte ein rothaariges Mädchen.

»Na, Tito.«

»Ja klar«, nickte das Mädchen, »ist doch nicht schlimm. Ich denke, hier gibt es nichts, was er nicht vorher schon mal gesehen hat.«

»Das weiß ich, aber es gehört sich nicht«, protestierte Laura.

Die Rothaarige zuckte nur mit den Schultern.

»Nun stell dich doch nicht so an.« Eine lange Dünne blickte genervt zu Laura und warf ihre Tasche über die Schulter. »Er wird dir schon nichts weggeguckt haben.« Damit verließ die Dünne mit den anderen Frauen die Umkleidekabine.

***

Als Laura ins Freie trat, lehnte jemand an einer Straßenabsperrung. Sofort beschleunigte sich ihr Herzschlag. Langsam ging sie näher, die Straßenlaternen schafften es nicht, sein Gesicht zu beleuchten. Derjenige kam ihr entgegen.

»Tito?«, fragte Laura.

»Nein, ich bin Tony.«

»Tony?«

»Anthony. Ich war in der Stunde neben dir.«

»Ach so, ich meine, ach, stimmt ja.« Laura versuchte, sich ihre Enttäuschung nicht anmerken zu lassen.

»Ich fand, du hast das für die erste Stunde richtig prima gemacht«, lobte er sie.

»Danke. Bist du schon lange dabei?«, fragte Laura.

»Nein, ich bin vor einem Monat zur Truppe gestoßen, also auch noch ein Neuling.« Er lächelte.

Eine Weile standen sie sich wortlos gegenüber.

»Ich muss jetzt nach Hause«, sagte Laura schließlich.

»Soll ich dich bringen?«

»Nein danke, ich hab’s nicht weit. Ich bin außerdem mit meinem Fahrrad hier.«

»Okay. Na dann, bis nächsten Donnerstag.«

»Ja, bis dann. Beye.«

Nachdenklich radelte Laura nach Hause. Sie konnte den ganzen Abend an nichts anderes mehr denken, als an Tito.

Im Bett fuhr ihre Hand unter die Decke und streichelte die Scham. Nein, sie wollte es sich nicht machen. Er sollte sie berühren. Sie wünschte es sich sehnlichst. Sie nahm sich vor, nicht eher Hand an sich zu legen, bevor er sie nicht berührt hatte. Lauras Wangen glühten vor Aufregung, als ihr dieser Gedanke kam.

Danach konnte sie nicht einschlafen. Sie malte sich aus, wo und wann und vor allem, wie es passieren würde. In der Dusche? Im Tanzraum? In der Umkleidekabine? In seinem Auto? Bei ihm zu Hause? Laura wälzte sich von einer Seite auf die andere. Wieder fuhr ihre Hand auf das Schamdreieck zu. Nein! Nicht, bevor mein Versprechen eingelöst ist, mahnte sie sich und schlief dann doch trotz Aufregung ein.

***

Laura dachte die ganze Woche an Tito. Seine durchdringenden Augen, seine Art, sich zu bewegen, der Einsatz seines Körpers, sein feuriges Temperament ... In ihren Tagträumen wirbelte er sie auf der Tanzfläche herum und fing sie elegant wieder auf. Dabei berührte er ganz zufällig ihre Brüste, deren Spitzen sich seinen Fingern entgegenreckten. Er zog sie fest zu sich heran, ihre Brüste pressten sich an seinen muskulösen Oberkörper. Schließlich hob er sie so hoch, dass ihre Beine rechts und links seines Kopfes lagen und er den Duft ihrer Weiblichkeit einatmen konnte. Er würde sie dann länger als nötig so halten, um den Duft ihrer Lust noch einmal in sich aufnehmen zu können.

»Mrs Manson! Schlafen Sie mit offenen Augen?«

Laura schreckte hoch: »Wie bitte? ... Oh!«

Neben ihr stand ihre Chefin. Diese hatte die Fäuste in die Hüften gestemmt und wirkte alles andere als begeistert. Dann schüttelte sie den Kopf und warf eine Klarsichthülle mit ein paar Schreiben auf den Tisch. »Sehen Sie die mal bitte nach Rechtschreibfehlern durch, die sollen heute noch in die Post gehen.«

»Okay, kein Problem.« Hastig und mit rotem Kopf zog Laura die Mappe zu sich heran und nahm einen Rotstift zur Hand.

***

Der Fahrtwind ließ Lauras Haare flattern. Sie sang vergnügt auf dem Rad, denn heute, schon in ein paar Minuten, würde sie Tito wiedersehen. Er hatte ihre Woche versüßt.

Schwungvoll hob sie das Rad in den Ständer vor der Tanzschule und lief zur Tür. Sie musste sich bremsen, denn es machte keinen guten Eindruck, wie ein kleines Mädchen zur Tür hereingerannt zu kommen. Gemäßigteren Schritts trat Laura ein.

Die meisten Frauen waren schon da, teilten aber ihr heutige Euphorie nicht. Summend zog sie sich um. Leises Gekicher war zu hören. Als Laura sich umdrehte, verstummte es.

»Was soll das?«, fragte sie in den Raum.

»Was denn, Schätzchen?«, fragte die große Dünne unschuldig.

»Lacht ihr etwa über mich?«

»Das würden wir nie wagen«, sagte eine andere und erntete leises Gekicher.

»Wahrscheinlich hat der Boss sie gepimpert.« Wieder Lachen.

Laura schüttelte den Kopf, während sie ihre Schuhe zuschnürte. Mit erhobenem Kopf verließ sie den Raum.

Als sie den Tanzraum betrat, machte Tito kleine Übungen vor dem Spiegel und beobachtete sich, genau wie Laura, die sich an seinem Muskelspiel und seinen eleganten, zügigen Bewegungen nicht sattsehen konnte.

»Hallo«, sagte sie.

»Hallo, Laura«, sagte Anthony.

Sie riss den Kopf herum, zwang sich dann zu einem halbwegs freundlichen Lächeln.

»Hallo, kleine Señorita.« Tito drehte sich zu ihr um.

In diesem Augenblick kamen die anderen Frauen herein.

»Hallo«, antwortete Laura schwach.

Tito klatschte in die Hände. »So, meine Damen, meine Herren. Heute wieder ein paar Aufwärmübungen, dann etwas Neues. Und los geht’s.« Tito ließ die Musik laufen und tanzte vor dem Spiegel. Leichtfüßig machten die anderen es ihm nach. Laura tat sich schwer, tröstete sich aber mit dem Gedanken, dass es erst ihre zweite Stunde war.

»So, liebe Leute, nun sucht ihr euch einen Partner. Zwei Ladys werden übrig sein. Diese werden dann mit mir vorliebnehmen müssen.«

Lauras Herz klopfte wie wild. Die Frauen ließen sich Zeit, blickten sich nicht nach den Männern um. Doch diese schnappten sich forsch ihre Herzdame.

»Wollen wir?«, fragte Anthony neben Laura.

»Äh, was? Ach, ja ... ja, natürlich.«

Anthony nahm sie in die Tanzhaltung.

»He, was soll das?« Laura stieß ihn weg.

»Was ist denn? Wir sollen uns doch zum Tanzen aufstellen.«

»Richtig. Tut mir leid, ich bin wohl etwas durcheinander.«

Anthony zog die Augenbrauen hoch und nahm Laura erneut in die Tanzhaltung. Sie blickte sich nach Tito um, wen er sich genommen hatte, oder besser, wer wohl die Glücklichen waren, die in seinen Armen dahinschweben durften. Es war die große Dünne und ein kurzhaariges Mädchen.

»So, wenn ihr es geschafft habt, jemanden zu finden – ja, ich weiß, Marian, wir werden uns abwechseln – dann stellt euch eurem Partner gegenüber. Haltet wie üblich die Verbindung über Hände und Oberkörper. Tanzt zum Einprägen des Salsa-Rhythmus zunächst einmal die einzelnen Schritte nur auf der Stelle, indem ihr eure Füße abwechselnd im Takt hebt und senkt.

Und: LINKS, RECHTS, LINKS, STOPP. Und: RECHTS, LINKS, RECHTS, STOPP! Und dann wieder von vorn. Also, alles wie gehabt. Baut auch gern die Vor-, Seit- und Rückkombination mit ein. Ihr wisst ja, wie das geht. Und los!«

Laura blickte irritiert zum Tanzlehrer, wollte sehen, wie er es machte, doch Anthony drückte sie in die richtigen Positionen.

»Sieh nicht nach unten, sieh mich an«, forderte er sie auf. »Und guck vor allem nicht ständig zu diesem Tito rüber, das bringt uns auch nicht weiter.«

Laura war verwundert über Anthonys bestimmenden Ton und blickte ihn an. Er baute eine ihr fremde Spannung auf und drückte ihren Körper rechtzeitig in die Schrittfolge. Sie hielt sich in seinen blauen Augen fest und klammerte sich konzentriert an seine Hände. Auf einmal spürte sie den Rhythmus, und Lust schoss durch ihren Körper. Sie merkte, wie sich ihre Brustwarzen aufstellten und hungrig gegen den weichen Stoff drückten. Anthony atmete schneller. Hatte er ihre Reaktion bemerkt oder lag es am Tanzen?

»Halt, Leute, das sieht schon ganz gut aus. Versucht aber, noch mehr Spannung aufzubauen, nicht einfach nur schlaff in den Armen des anderen zu hängen. Komm mal her, Laura, bei euch sah das schon ziemlich gut aus. Seht her, Señoritas und Señores: so!« Tito kam Laura entgegen und zog sie am Handgelenk nach vorn. Laura glaubte, ihr Herz würde zerspringen. Ruck zuck hatte er sie gepackt und bewegte sich leichtfüßig im Rhythmus zur Musik. Laura dachte nicht weiter darüber nach, was sie tat, ließ sich einfach nur führen und hätte beinahe die Augen geschlossen.

»Alles okay mit dir?«, fragte Tito so leise, dass nur sie es hören konnte.

Laura schlug die Augen auf. Sie hatte sie doch geschlossen gehabt. »Ja, ja ...«, antwortete sie schnell.

»So, liebe Freunde, habt ihr gesehen? Auf geht’s!« Tito schob Laura wieder ihrem Tanzpartner zu.

»Das sah wirklich gut aus«, lobte Anthony sie.

Erstaunt blickte sie ihn an: »Wirklich?«

Anthony nickte, fasste sofort nach ihren Händen. Diesmal war er es, der ihr nicht in die Augen schaute. Laura schmunzelte. Sie hätte nicht erwartet, dass Anthony sie mochte. Sie fühlte sich geschmeichelt und voller neuem Schwung. Trotz der zweiten Tanzstunde hatte sie sehr viel Spaß und war enttäuscht, als diese schon wieder ihr Ende fand.

Laura duschte mit den anderen Frauen zusammen. Es war ihr sicherer. So konnte sie wenigstens die Augen schließen und sich entspannen.

»Na, träumst du von Tito?«, fragte die Rothaarige.

Sofort baute Laura innerlich eine Mauer auf und eine scharfe Antwort formte sich in ihren Gedanken. Doch als sie das Gesicht der Frau dazu erblickte, die es anscheinend nett mit ihr meinte, nickte Laura ehrlich. Die große Dünne lachte, zwei Frauen fielen mit ein. Sofort bereute Laura es, so offen ihre Gedanken preisgegeben zu haben.

»Nimm dich vor ihm in acht«, flüsterte die Rothaarige.

»Warum?«, wollte Laura wissen.

»Weil er der absolute Frauenheld ist.«

»Das hab ich mir schon gedacht, so wie er aussieht.«

»Stimmt«, nickte die Rothaarige, »ich wollte dich auch nur vor ihm warnen. Jede fährt auf ihn ab und die, die ihn gehabt haben, schwärmen, aber ich glaube nicht daran.«

»Warum nicht?«

»Weil es einfach nicht toll sein kann, es mit einem Mann zu treiben, der, während er noch in dir steckt, auf die Uhr blickt, und durchrechnet, wie viel Zeit ihm noch bleibt, zur nächsten Dame zu kommen.«

Laura musste gegen ihren Willen lachen.

»Du lachst, aber es ist so. Er ist so. Glaub mir.«

»Warum? Hast du schon einschlägige Erfahrungen gesammelt?«

»Komm, wir gehen zu den Umkleidekabinen, hier hören mir zu viele Ohren zu. Sag mal, wie heißt du eigentlich?«

»Laura. Und du?«

»Richtig, das hatte Tito ja zu Anfang erwähnt, als du noch nicht dabei warst. Ich bin Selma. Komm.«

***

Als Laura aus der Tür der Tanzschule in die frische Abendluft trat, atmete sie tief durch. Selma hatte ihr nicht sehr viel mehr erzählt. Laura hatte sogar das Gefühl, dass die Rothaarige sich vor einer Antwort gedrückt hatte. Aber warum hatte sie das Thema dann angefangen? Wollte sie Laura vor einem Mann warnen, den sie vielleicht selber gern haben wollte? Laura versuchte, sich von dieser Frau nicht beeinflussen zu lassen. Wahrscheinlich war sie von den anderen Frauen auserwählt worden, diese Botschaft zu übermitteln, damit es eine Konkurrentin weniger gäbe. Laura beschloss, ihr Ding durchzuziehen, so wie sie es empfand. Sie war hin und weg von Tito, und vielleicht war er es ja auch. Nicht umsonst hatte er vor versammelter Mannschaft mit ihr getanzt. Genau, er mochte sie, er wollte sie und hatte ganz offensichtlich einen Anfang gemacht. Es war die pure Eifersucht der anderen Frauen.

Summend ging sie zu ihrem Fahrrad. Doch es war nicht mehr da. Suchend drehte sich Laura um und erschrak. In der Ecke stand ein Mann.

»Was machen Sie hier?«, rief sie.

Der Mann trat ins Laternenlicht. »Ich wollte dich nicht erschrecken. Ich habe nur auf dich gewartet«, sagte Anthony.

»Warum?«

»Warum? Hm, keine Ahnung. Weil ...«

»Hast du mein Fahrrad weggenommen?«

»Was? Ich? Nein! Ich hatte auch bemerkt, dass es nicht da ist, dachte mir aber dann, dass du heute vielleicht den Bus genommen hast.«

»Nein.«

»Mist! Wollen wir mal um die Ecke sehen, vielleicht hat es jemand weggeräumt?«

Innerlich aufgewühlt und unschlüssig, was sie tun und wem sie überhaupt glauben konnte, kam sie seinem Vorschlag nach. Beide suchten das ganze Gelände ab, blieben aber erfolglos.

»Das kann doch nicht wahr sein!«, fluchte Laura.

»Soll ich dich nach Hause fahren? Ich bin mit dem Auto da.«

»Nein, ich nehme den Bus.«

»Warum?«

Laura zuckte die Schultern und antwortete nicht.

»Hey, Laura, ich mag dich. Ich würde dich gern nach Hause bringen.«

Laura blickte auf den Boden und überlegte. Es wäre auf jeden Fall günstiger und schneller als mit dem Bus.

»Na schön.«

Anthony strahlte. »Wunderbar, ich hole nur schnell den Wagen.«

»Aber ich kann doch mitkommen.«

»Ja, klar, gern. Ich dachte nur ...«

»Was dachtest du?«

»Ach, nichts.«

»Anthony, nun sag schon.«

»Das ist albern. Aber gut, ich dachte, dein Hintern ist etwas Besseres gewohnt.«

»Mein Hintern? Ja, ist er auch. Einen harten Fahrradsattel.«

»So, du stehst wohl auf hart, was?«

Laura lächelte. Sie beschloss, das Spiel mitzumachen: »Oh ja, das tue ich.«

»Kleines Luder.«

Laura lachte. Anthony zeigte auf seinen Wagen, einen Mustang, und öffnete ihr die Beifahrertür.

»Wow, Donnerwetter, so ein tolles Auto wolltest du mir vorenthalten?«

»Wie bitte?« Anthony blickte mit schief gelegtem Kopf über das Wagendach zu Laura. »Wer wollte denn beim ersten Mal nicht mit mir kommen? Und wenn dein Fahrrad nicht weg gewesen wäre, hättest du ihn wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen.«

***

Anthony hielt vor Lauras Haustür.

»Vielen Dank«, sagte sie.

Er blickte sie nur an. Schließlich beugte er sich herüber und küsste sie. Seine Zunge war weich und warm. Laura schloss die Augen und gab sich dem Gefühl hin. Sie dachte an Tito. Würde er auch so zärtlich sein?

Anthonys Zunge wurde forscher und drückte sich tief in ihren Mund hinein. Laura dachte, wie es wohl wäre, wenn es sein Penis sei, oder noch besser, wenn es der von Tito wäre. Sie seufzte leise und umspielte geschickt seine Zunge. Anthony rückte näher zu Laura und zog sie in den Arm. Eine Hand wanderte zu ihren Brüsten, fuhr in ihren Ausschnitt und fand die Brustwarze, die sie vorsichtig presste. Laura entfuhr ein Seufzer. Seine Finger spielten geschickt mit den kleinen, harten Nippeln und schließlich beugte er sich hinunter, um sie in den Mund zu saugen. Laura legte eine Hand auf seinen Kopf und genoss das ziehende Gefühl. Sie sah Tito vor sich, seinen durchtrainierten, schlanken Körper. Seine Hände waren groß und seine Finger filigran. Würde er sie auch so berühren, würden seine Lippen sie auch so kosten?

Wieder seufzte Laura auf. Anthony hatte sich inzwischen der anderen Brust bevollmächtigt. Während er an ihren Brustwarzen spielte und mal die eine, mal die andere in seinen Mund saugte, sie mit der Zungenspitze umkreise, sanft hineinbiss, glitt seine Hand in größere Tiefen hinab. Er war schnell unter ihrem Rock und schob ihn sanft nach oben. Plötzlich blickte er auf, dann nach unten. »Laura!«

»Was ist?«

»Mein Gott, du hast ja Strapse an.«

»Was ist so schlimm daran?«

»Haben die anderen Mädchen nichts gesagt oder verwundert geguckt?«

»Also, erstens hat ja wohl jede Frau die Möglichkeit so etwas zu kaufen und zu tragen, und zweitens ist es mir egal, was die Hühner denken.«

Bewundernd nickte Anthony: »Du bist einfach klasse!«

Er biss ihr sanft in den Hals und ließ seine Hand über die Strumpfbänder gleiten. »Ich liebe dieses seidige Gefühl. Und du hast auch noch die richtig schönen, schlanken Beine dazu. Ich kann nur sagen: Traumfrau.«

Laura drückte ihm einen Kuss auf seine Haare. Sie hatte noch nie solche liebevollen Komplimente von einem Mann gehört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie das Gefühl, dass ein Mann regelrecht verrückt nach ihr war. Sie schob ihm ihren Oberkörper entgegen, wollte das berauschende Gefühl an ihren auf den Geschmack gekommenen Brüsten noch einmal spüren. Er verstand sofort und saugte abwechselnd an ihnen. Schon bei der ersten Berührung stöhnte Laura auf.

Anthony war geschickt. Erst jetzt bemerkte sie, dass er zielstrebig seinen Weg zwischen ihren Schenkeln fortgesetzt hatte. Langsam schob sich seine Hand zwischen Höschen und ihre Scham, glitt weiter nach unten und tauchte mit einem Finger zwischen die Schamlippen.

»Oh, Anthony«, seufzte Laura.

Kurz hörte er auf, machte aber sofort kundig weiter. Sachte glitt er hoch und runter. Laura spürte, wie sie von seiner Fingerfertigkeit feucht wurde. Er landete auf ihrem Kitzler und rieb ihn zwischen Daumen und Zeigefinger.

»Oh, Anthony«, wiederholte Laura. Sie bewegte leicht ihr Becken und passte sich dem Rhythmus seines Reibens an. »Was tust du? Wenn du so weitermachst, dann komme ich gleich.«

»Dann komm doch.« Er verstärkte den Druck und rieb schneller.

»Oh, nein ...«

»Entspann dich. Gib dich dem Gefühl der Lust hin«, flüsterte er und rieb sie regelmäßig weiter, während seine andere Hand ihre Brustwarze zwirbelte.

Laura konnte gar nicht anders, als sich dem unsagbar schönen Gefühl hinzugeben, das er in ihr verursachte. Sie wollte es, sie wollte kommen. Unablässig bearbeitete seine linke Hand ihren Kitzler, er gönnte ihr nicht die kleinste Atempause, rieb, drückte, presste, verschaffte ihrem Körper eine Lust, die sich immer mehr aufbaute.

»Oh, Anthony, ich bin gleich da, ich ... oh, Anthony ...«

Lauras Oberkörper bäumte sich auf, ihr Becken zuckte unter seiner Hand. Sie krallte sich in seine Haare, während er noch immer an einer Brust spielte und an der anderen saugte, bis das Hochgefühl schließlich abklang. Ermattet und glücklich sank sie in den Sitz.

Er blickte auf und lächelte sie an: »Und?«

»Und was? Willst du jetzt fragen, ob du gut warst?«

»Nein, ich wollte dich fragen, ob du noch Luft hast für Größeres.«

»Für Größeres? Was kann größer sein? Das war einfach fantastisch!«

Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. »Ich meinte, etwas, wo wir beide auf unsere Kosten kommen?«

Laura stellte ihn sich nackt vor. Bisher hatte sie sich immer davor gescheut, doch jetzt wollte sie es, denn nun war sie in Stimmung gebracht. Auch wenn er nicht Tito war, so hatte er es geschafft, sie für kurze Zeit in den siebten Himmel entschweben zu lassen.

Anthony wurde unsicher, da sie sich so lange Zeit mit der Antwort ließ. »Wir müssen nicht.«

Laura lächelte ihn an. »Ich habe es noch nie in einem Auto getan.«

Kurzentschlossen griff sie an seine Hose und öffnete den Gürtel. Ihre flinken Finger packten die Knopflochleiste und zogen sie zur Seite. Er trug eine Boxershorts, was ihr sofort sympathisch war. Jedoch konnte diese Hose seine Erregung nicht verbergen. Laura schloss ihre Finger um den gespannten Stoff der Shorts. Anthony seufzte. Er versuchte, so gut wie möglich aufzustehen und schob sich die beiden Hosen hinunter. Laura blickte auf einen gut gebauten, hoch aufgerichteten Schwanz. Ihr Herz fing an zu pochen.

Anthony beugte sich zu ihr herüber und zog an einem Hebel an ihrem Sitz. Sofort rauschte dieser mit einem Aufschrei Lauras nach hinten. Diese Aktion endete in einem Lachanfall der beiden, Anthony schräg über Lauras Schoß liegend.

»Nicht lachen«, sagte Anthony lachend.

»Okay«, erwiderte Laura lachend.

Schließlich fingen sie sich. Anthony knöpfte Lauras Bluse auf und glitt mit der Zungenspitze über ihren Bauch, tauchte kurz in ihren Bauchnabel und hauchte hinein.

»Komm zu mir, Großer«, flüsterte Laura und zog ihn ran. Er wälzte sich über sie. Laura spürte seinen steifen Schwanz auf ihrem Oberschenkel. Sofort bekam sie eine Gänsehaut und Lust breitete sich in ihrem Körper aus. Mit Hilfe seiner Hand schob er seinen Penis in ihre feuchte Spalte. Beide stöhnten zur gleichen Zeit. Laura blickte ihm in die Augen, drückte sich nach oben und umschloss seine Lippen. Ihre Zunge spielte mit seiner, während er sich rhythmisch in ihr bewegte. Er fasste um ihre Schulter und hielt sie so fest. Laura stieß kleine Laute in seinen Mund aus. Sie spürte, wie er auf einmal stärker atmete und sich schneller bewegte. Sie löste sich von seinem Mund, ließ den Kopf an die Rückenlehne sinken und blickte wieder in das Blau seiner Augen, was sie zwar nur schwer erkennen, sich aber noch sehr gut in Erinnerung rufen konnte.

Er stöhnte und zog das Tempo an. Sein Kopf grub sich in ihre Haare, Laura hielt ihn fest umklammert, dann war er da. Anstatt es zu genießen, sagte er: »Oh, shit! Shit!«

»Was ist denn?«, fragte Laura leise.

»Du bist nicht gekommen, stimmt’s?«

»Doch bin ich.«

»Vorhin hörte sich das aber ganz anders an.«

»Ich meinte ja auch vorhin.«

»Na, wunderbar.«

»Oh, Anthony, bitte. Es war wundervoll! Ich habe alles sehr genossen. Es kann nicht immer perfekt sein. Bitte genieße den Augenblick!«

»Shit!«

»Anthony, bitte mach es nicht kaputt. Es war so schön!«

Er zögerte kurz und sagte dann leise: »Na schön. Tut mir leid.«

»Wie war es für dich?«

»Laura, ich möchte dir etwas sagen ...«

»Wie war es für dich?«

»Laura, ich möchte ...«

»Nein, erst sagst du mir, wie es für dich war.«

»Sehr schön.«

»Na, Gott sei Dank.« Und nach einer kleinen Pause: »Und, was wolltest du mir jetzt sagen?«

»Dass ... Dass ich dich sehr mag. Du weißt, was ich meine, oder? Ich habe dich unglaublich gern. Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.«

»Oh, Anthony!« Laura schloss ihn in die Arme und drückte ihren Kopf gegen den seinen. In diesem Moment sah sie Tito vor ihrem inneren Auge. Sie versuchte, ihn in so einem Moment der innigen Nähe, zu verdrängen. Es bereitete ihr große Schwierigkeiten.

***

»Zum Einhalten des Taktes zählt ihr dabei jeweils eins, zwei, drei, vier. Eins, zwei, drei, vier, damit ihr STOPP nur zählt, während ihr auf dem 3. Schritt verharrt. Da wir nur zwei Füße haben, ist einmal der linke Fuß, und das andere Mal der rechte Fuß der Genießer. Am besten stellt ihr euch bei dieser Übung vor einen Spiegel und versucht, eure Hüfte schön zu bewegen und dabei euren Oberkörper ruhig zu halten. So, das genügt fürs Aufwärmen. Dann geht es weiter mit unserer Schrittkombination … Und nicht vergessen, liebe Leute: STOPP wird nicht getanzt, nur gezählt!«

Laura war schon Schweiß gebadet. Tito zog heute das Tempo sehr an. Aber nicht nur ihr schien es so zu gehen, auch die anderen Kursteilnehmer blickten mit geöffneten Mündern konzentriert in den Spiegel. Sie beobachteten abwechselnd ihre Füße und Tito, der mit seinen schnellen Bewegungen kaum einzuholen war.

Laura blickte sich nach Anthony um. Sein Gesicht war verzerrt, eine steile Stirnfalte hatte sich gebildet. Sobald er Laura bemerkte, lächelte er ihr zu und kam aus dem Takt.

Sie waren jetzt seit drei Wochen zusammen. Er war ein toller, liebevoller und liebenswürdiger Mann. Er trug sie auf Händen. Laura konnte sich keinen besseren Mann als ihn vorstellen. Sie zwinkerte ihm zu.

»Nicht herumflirten, liebe Ladys, immer schön weitermachen. Eins, zwei, drei, vier ... Salsa!«

Laura zuckte bei seiner durchdringenden Stimme zusammen und konzentrierte sich augenblicklich wieder. Die Magie zu diesem Mann war nicht verschwunden, obwohl Laura nun einen Freund hatte und mit ihm in einer festen Beziehung steckte. Was war nur an diesem Kubaner – inzwischen wusste sie, dass er aus Kuba stammte – was sie so verrückt machte? War es seine coole Art, die Leichtigkeit mit der sein großer, muskulöser Körper über den Tanzboden flog? Anthony hatte auch Muskeln, aber das war es auch nicht. Anthony wirkte gegen Tito eher brav, lieb und artig. Tito verkörperte das Feuer, die Kraft, die Stärke.

»Na, Señorita Laura, wo sind wir denn gerade mit unseren Gedanken? Noch in der Firma oder befinden wir uns gerade in einem Liebesnest?«

Einige der Tänzer lachten.

»Komm mal her, Entschwundene.« Tito kam zu ihr und zog an ihrer Hand. In der Mitte blieb er stehen. Inzwischen hatte sie bemerkt, dass es nichts Besonderes war, mit ihm zu tanzen. Denn bei jedem Kurs zog er mal das eine oder andere Mädchen zu sich. Mit Jeff, einem der Kursteilnehmer, hatte er auch schon getanzt. Jeff stellte sich aber auch nicht sonderlich geschickt an.

Trotz des Wissens, eine von vielen zu sein, klopfte Lauras Herz laut in ihrer Brust. Tito schlang den Arm um ihre Hüfte. Sie spürte den Druck seiner Hand auf ihrem Rücken. Stark hielt er sie fest. Unter seinem Oberarm fühlte sie die Muskeln, wie sie arbeiteten. Er schwebte mit ihr durch den Raum. Seine braunen Augen bohrten sich in ihre blauen. Die Musik und dieser Mann verzauberten sie. Als Tito sie zu ihrem Platz zurückbrachte, hatte er ein Dauerlächeln auf ihr Gesicht gezaubert. Erst als sie die versteinerten Gesichtszüge Anthonys erblickte, erstarb ihr Lächeln.