Ihr zweites Ich - Patricia Vandenberg - E-Book

Ihr zweites Ich E-Book

Patricia Vandenberg

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Beschreibung

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Fee Norden hörte ihren Mann kommen, aber gleichzeitig läutete das Telefon. Sie wußte genau, daß er es nicht mochte, wenn er, kaum zu Hause, ans Telefon geholt wurde. »Sag Papi guten Abend, Anneka«, rief sie dem Kind zu, »ich bin am Telefon.« Es war kein Patient, sondern ihre Schwester Katja, die aus Zürich anrief. »Es ist doch hoffentlich nichts passiert?« rief Fee erschrocken. »Was soll denn passiert sein, du Angsthase?« lachte Katja. »Sonst rufst du nicht abends an, geht es euch gut? Daniel kommt nämlich gerade heim.« »Und da mußt du springen. Du hast ihn viel zu sehr verwöhnt, Fee. Aber eigentlich geht es ihn an.« »Du kannst es mir auch sagen. Du kennst ihn doch, abends muß er erst relexen.« »Es geht um eine junge Bekannte, Raphaela Dorian, dreiundzwanzig Jahre, Heilgymnastin, aber auch gelernte und diplomierte Krankenschwester. Du weißt, daß das in der Schweiz sehr ernst genommen wird. Sie kommt in Kürze nach München, und es wäre nett von Daniel, wenn er ihr eine Übergangsstellung verschaffen könnte.« »Will sie länger in München bleiben?«

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Dr. Norden Extra – 60 –Ihr zweites Ich

Patricia Vandenberg

Fee Norden hörte ihren Mann kommen, aber gleichzeitig läutete das Telefon. Sie wußte genau, daß er es nicht mochte, wenn er, kaum zu Hause, ans Telefon geholt wurde.

»Sag Papi guten Abend, Anneka«, rief sie dem Kind zu, »ich bin am Telefon.«

Es war kein Patient, sondern ihre Schwester Katja, die aus Zürich anrief.

»Es ist doch hoffentlich nichts passiert?« rief Fee erschrocken.

»Was soll denn passiert sein, du Angsthase?« lachte Katja.

»Sonst rufst du nicht abends an, geht es euch gut? Daniel kommt nämlich gerade heim.«

»Und da mußt du springen. Du hast ihn viel zu sehr verwöhnt, Fee. Aber eigentlich geht es ihn an.«

»Du kannst es mir auch sagen. Du kennst ihn doch, abends muß er erst relexen.«

»Es geht um eine junge Bekannte, Raphaela Dorian, dreiundzwanzig Jahre, Heilgymnastin, aber auch gelernte und diplomierte Krankenschwester. Du weißt, daß das in der Schweiz sehr ernst genommen wird. Sie kommt in Kürze nach München, und es wäre nett von Daniel, wenn er ihr eine Übergangsstellung verschaffen könnte.«

»Will sie länger in München bleiben?«

»Ja, aus privaten Gründen. Aber sie ist sehr gewissenhaft, sonst würde ich mich nicht an euch wenden. Und sie ist außerdem wirklich ein sehr liebenswerter, hilfsbereiter Mensch.«

»Dann soll sie sich bei uns melden. Wenn sie aber eine Wohnung braucht, sieht es nicht so gut aus, aber vorübergehend können wir sie auch unterbringen.«

»Das ist lieb, aber ich weiß ja, daß du eine gute Fee bist. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder. Alles wohlauf bei euch?«

»Wir können nicht klagen und ihr wohl auch nicht.«

»Wir lassen es uns ein paar Tage gutgehen bis zum nächsten Konzert. David ist den Streß manchmal leid, aber dann kann er auch wieder nicht nein sagen. Du weißt ja, wie das ist.«

Sie machten dann aber Schluß, und Fee konnte sich ihrem Mann widmen, der schon gemerkt hatte, daß Fee mit Katja gesprochen hatte.

»Wir reden später drüber, worum es geht«, sagte sie, »jetzt wird gegessen.«

Die Kinder hatten ihren Papi schon begrüßt und saßen bereits am Tisch. Lanny trug das Essen auf, und ihnen mangelte es nie an Appetit. Selbst die Zwillinge aßen jetzt schon recht manierlich und wollten alles allein machen.

Schweigend ging es nicht zu, denn die Schulkinder hatten allerhand auf dem Herzen.

»Was geht eigentlich für ein ansteckender Virus um, Papi?« fragte Felix.

»Zur Zeit ist mir nichts bekannt«, erwiderte Daniel. »Es sind mehr die Rheumabeschwerden, die bei dem wechselhaften Wetter häufig in Erscheinung treten, auch bei jungen Leuten. Das greift immer mehr um sich.«

»Ich habe doch gleich gesagt, daß Simon die Party nicht geben darf und nach einer Ausrede sucht«, warf Danny ein. »Er gibt nur an, und außerdem lügt er das Blaue vom Himmel herunter.«

»Ich kann Simon sowieso nicht leiden, er sagt immer solche Ausdrücke«, meldete sich nun auch Anneka zu Wort.

»Von welchem Simon ist die Rede?« fragte Fee.

»Vom Hackel-Simon«, erwiderte Felix kauend.

»Verschluck dich nicht«, mahnte Daniel, »und schling nicht so, du kriegst schon genug.«

»Simon Hackel«, wiederholte Fee und dachte nach. »Der ist doch älter als ihr.«

»Er muß doch die Klasse wiederholen. Es hat nichts genützt, daß seine Eltern die Lehrer geschmiert haben, damit er auf Probe in die nächste Klasse kommt. Er ist blöd, und ich wäre sowieso nicht zu der Party gegangen«, meinte Danny.

»Ihr könnt doch nicht behaupten, daß die Lehrer geschmiert wurden«, sagte Fee verweisend.

»Hat Simon selber gesagt, aber dem darf man wahrscheinlich gar nichts glauben.«

»Er sollte sich in acht nehmen, den Lehrern so was nachzusagen«, meinte Fee. »Das kann ins Auge gehen.«

»Und Lügen haben kurze Beine«, warf Anneka ein.

»Hab’ auch kurze Beine«, kicherte Désirée, »guck mal, Anneka.«

»Du hast lange Staksen«, sagte Felix.

»Was sind Staksen?« fragte Jan, der die Beine seiner Zwillingsschwester genau betrachtete. »Désis Beine sind schön.«

»Wenn du es sagst«, lachte Daniel. Jetzt schaltete er schon ab, und da kam Freude auf. Endlich konnte er dann auch ein gemütliches Stündchen mit Fee genießen.

Sie erzählte ihm von Katjas Anliegen. »Das käme ja wie gerufen«, sagte er.

»Wieso?« fragte Fee etwas überrascht, denn sonst war ihr Mann schon sehr zögerlich bei solchen Dingen.

»Nächste Woche wird Versteegen aus der Klinik entlassen. Er braucht dann aber noch rund um die Uhr Betreuung. Eine gute Bezahlung ist da bestimmt drin. Wenn die junge Dame es akzeptiert, daß sie auch im Hause wohnen müßte, soll sie so bald wie möglich kommen.«

»Dann sagen wir Katja doch am besten gleich Bescheid.« Was du tun willst, tu sofort, das war Fee Nordens Wahlspruch. Sie schob nie etwas auf die lange Bank, wenn sie überzeugt war, das Richtige zu tun.

Sie rief Katja also gleich wieder an. »Das ging aber schnell«, sagte Katja staunend.

Fee sagte ihr, worum es ging. »Das ist ja wunderbar, da brauche ich Raphaela gar nicht erst zu fragen. Sie wird sich in den nächsten Tagen bei euch melden. Vielen Dank, auf euch kann man sich wirklich verlassen.«

»Und seit wann übst du dich in Nächstenliebe?« fragte Fee.

»Ich weiß schon, daß ich immer schrecklich egoistisch war«, gab Katja auch gleich unumwunden zu, »aber ich habe auch dazugelernt. So voller Güte wie du werde ich aber nie.«

»Du bist schon okay, kleine Schwester«, sagte Fee herzlich.

»Danke, Fee, und grüß Daniel ganz lieb. Ihr seid einfach toll.«

Daniel hatte etwas vor sich hin gebrummelt, dann sagte Fee: »Katja hat sich kolossal zu ihrem Vorteil verändert, das findest du doch auch?«

»Wurde auch Zeit, und so krankhaft eifersüchtig ist sie zum Glück auch nicht mehr. David konnte einem ja leid tun.«

»Die Menschen sind verschieden, mein Schatz, manche schlucken alles in sich hinein, andere müssen sich abreagieren. Sie hat nun mal ein heißes Temperament, aber wir müssen auch bedenken, was sie schon durchmachen mußte, als sie monatelang im Rollstuhl saß und die schönste Jugendzeit an ihr vorüberzugehen schien.«

»Ich sehe es ja ein, du brauchst sie nicht zu verteidigen. Wenn alle Stiefgeschwister sich so gut verstehen würden wie ihr, wäre das in Ordnung, aber ich habe gerade heute wieder erlebt, wie es bei den Altings zugeht zwischen den beiden Mädchen. Frau Alting hat schon Angstzustände, wenn der Tag beginnt.«

»Und was sagt er?«

»Er mischt sich nicht ein. In ein paar Jahren wären sie eh aus dem Haus, meint er, und bis dahin hätten sie eben die Durststrecke zu überwinden. Er hat ein dickeres Fell als sie.«

»Teenager sind ohnehin schon schwierig, und wenn sie dann aus verschiedenen Ehen kommen und die Eifersucht mitspielt, weil eine am Vater hängt, die andere an ihrer Mutter, gibt es Probleme. Aber das haben die Altings ja vorher gewußt.«

»Ich glaube nicht, daß sie sich da ganz im klaren waren, aber zwischen ihnen gibt es zum Glück keine Differenzen.«

»Und wie wird sich das Zusammenleben zwischen Vater und Sohn Versteegen gestalten, wenn der Ältere nicht mehr das letzte Wort haben kann wie früher?«

»Er wird es sich nicht nehmen lassen, vom Bett aus alles zu dirigieren.«

»Glaubst du denn, daß nach diesem Schlaganfall sein Verstand wieder voll funktionsfähig sein wird?«

»Er hat einen eisernen Willen, und sein geistiger Zustand bessert sich von Tag zu Tag.«

»Leicht hat es Niklas ja nie mit ihm gehabt. Von einer Hochzeit ist anscheinend auch nicht mehr die Rede«, meinte Fee. »Ob es darum zum Streit mit dem Senior gekommen ist und das der Grund für den Schlaganfall war?«

»Der Grund für den Schlaganfall war der Streß, sein hoher Blutdruck und seine Vorliebe für schwere Weine.«

»Aber er ist doch erst sechzig«, sagte Fee.

»Dieter bekam gestern einen Patienten Mitte Dreißig, der einen Schlafanfall erlitten hatte. Und zwei Krebspatienten hat er, die noch nicht mal dreißig sind.«

Fee zog fröstelnd die Schultern zusammen. »Es ist schrecklich, aber früher starben die Menschen sowieso viel früher. Da hat man sich um die Gründe keine Gedanken gemacht. Und heute werden Patienten künstlich am Leben erhalten, die eigentlich schon klinisch tot sind. Ob das human ist?«

»Ganz sicher nicht, aber wir dürfen es nicht laut sagen, Fee. Das Leben muß noch lebenswert sein im Alter, sonst sollte man für einen gnädigen Tod dankbar sein.«

Aber wenn man reich war, wie zum Beispiel Joachim Versteegen, wurde natürlich alles in Bewegung gesetzt, das Leben zu verlängern. Diesem Patienten konnte man wenigstens zugute halten, daß er durch die lange Krankheit duldsamer geworden war.

*

Raphaela Dorian traf drei Tage später mit dem Intercity von Zürich in München ein. Die Menschenmassen auf dem Bahnhof verwirrten sie ebenso wie das Sprachdurcheinander.

Als sie nach einem Taxistand Ausschau hielt, vernahm sie eine helle Mädchenstimme, die ziemlich laut sagte: »Schau mal, Maxi, ist das nicht die Colbert?«

Raphaela hörte es, aber sie dachte nicht, daß sie gemeint sein könnte. Erst viel später sollte ihr das wieder in die Erinnerung kommen.

Sie fand den Taxistand, und es standen genug Taxis da. Sie sah auf ihre Armbanduhr, die ein Geschenk von Katja Delorme war und Raphaelas kostbarster Besitz. Es konnte gerade hinkommen, daß sie zu Beginn der Nachmittagssprechstunde in Dr. Nordens Praxis eintraf. Sie wußte ja nicht, wie lange die Fahrt bis dorthin dauerte.

Es war sehr viel Verkehr, und sie kamen nur langsam voran, aber ihr machte das nichts aus, denn München war noch eine fremde Stadt für sie. Sie schaute zum Fenster hinaus, um recht viel zu sehen. Aber was sie sah, war nicht sonderlich beeindruckend, denn die Fahrt ging vorerst durch Verkehrsstraßen mit alten Häusern, die längst renoviert gehörten. Aber dann kamen sie in den Vorortbereich, und es wurde heller und freundlicher. Hübsche, moderne Reihenhäuser und auch einzelne Villen konnte Raphaela jetzt sehen. In der Straße, in der Dr. Nordens Praxis war, gefiel es ihr gleich noch besser.

»Ach, zu Dr. Norden wollen Sie, das hätten Sie gleich sagen können«, meinte der Fahrer freundlich. »Der beste Arzt weit und breit, man hört nur Gutes über ihn. Wenn mir mal was fehlt, werde ich auch zu ihm gehen.«

Das Gefühl, das Raphaela ein-engte, war plötzlich nicht mehr so beklemmend. Als Wendy sie dann auch noch so freundlich empfing, atmete sie tief durch und war wie befreit.

»Der Chef ist noch nicht da, er mußte noch einen Hausbesuch machen. So können wir noch in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken, er ist schon fertig.«

Raphaela sah sich in der Praxis um, die sehr modern eingerichtet war. Sie konnte verstehen, daß Wendy einen so ausgeglichenen, fröhlichen Eindruck machte, denn hier mußte die Arbeit Spaß machen. Raphaela gehörte zu denen, die ihre Arbeit liebten und es nicht nur um den Verdienst ging. Sie war ein bescheidenes junges Mädchen. Wenn sie auch schon dreiundzwanzig war, so hätte die Bezeichnung Frau doch nicht auf sie gepaßt.

Wendy hatte den Kaffee eingeschenkt und stellte auch eine Schale mit Gebäck dazu.

»Sie haben es heute gut getroffen, weil wir nur angemeldete Patienten haben. Da wird sich der Chef auch Zeit für ein längeres Gespräch nehmen können. Sonst geht es hier immer ziemlich turbulent zu. Haben Sie schon mal in einer Praxis gearbeitet?«

»Nicht in einer Arztpraxis, nur in einem Therapiezentrum.«

Wendy konnte keine Fragen mehr stellen, denn Dr. Norden kam. Raphaela sprang gleich verlegen auf.

»Nur keine Hast«, sagte er freundlich. »Freut mich, daß Sie schon hier sind. Der Patient kommt tatsächlich am Wochenende heim.«

Daß Raphaela von Dr. Norden beeindruckt war, hätte niemand gewundert, denn er war tatsächlich ein Arzt, für den die Frauen schwärmten.

Er war jedoch ein glücklich verheirateter Mann, der nicht dem kleinsten Flirt zugeneigt war. Allerdings legte auch Raphaela es nicht darauf an.

»Wendy, verbinden Sie mich bitte mit Dr. Versteegen. Er wird noch im Büro sein. Wenn nicht, versuchen Sie es zu Hause.« Er wandte sich wieder Raphaela zu. »Das ist der Sohn des Patienten, den Sie betreuen sollen, Frau Dorian. Er weiß schon Bescheid, daß Sie kommen, aber in Anbetracht der Umstände würde ich Sie gern sofort mit ihm bekannt machen. Er weiß noch nicht, daß sein Vater nach Hause will.«

Ihm gefiel Raphaela, die so wohltuend zurückhaltend war und ihn nicht gleich mit allen möglichen Fragen überfiel. Er fragte sie, warum sie so gern in München arbeiten wolle.

»Mein Vater ist hier geboren, aber er hat sich früh von meiner Mutter getrennt, und ich habe nichts über ihn erfahren. Nach dem Tod meiner Mutter wollte ich gern mal ein bißchen Familienforschung betreiben. Wenn man erwachsen ist, sieht man alles mit anderen Augen. Ich weiß nicht, warum er uns verlassen hat.«

»Hat es sehr geschmerzt?« fragte Dr. Norden mitfühlend.

»Ich war ja noch klein, und als Kind lernt man, mit den Gegebenheiten fertig zu werden. Jetzt bin ich froh, gleich eine Stellung zu bekommen.«

»Der Zeitpunkt ist sehr günstig«, sagte Dr. Norden lächelnd. »Man könnte auch sagen, daß es eine glückliche Fügung ist.«

Er wurde jetzt mit Niklas Versteegen verbunden, und er erklärte ihm, daß Raphaela Dorian bereits eingetroffen und in seiner Praxis sei.

Das sei eine gute Nachricht, hörte er.

»Fein, daß Sie es als gute Nachricht betrachten, denn Ihr Vater will schon am Samstag zu Hause sein. Ja, ich habe es mir gedacht, daß es noch einiges zu tun gibt, aber vielleicht kann Ihnen Frau Dorian schon ein wenig behilflich sein.«

Er lauschte ein paar Sekunden in den Hörer, dann sagte er: »Fein, daß Sie es auch so sehen. Sie können Frau Dorian dann gleich hier abholen.«

Er legte den Hörer auf und sah Raphaela an. »Jetzt habe ich über Ihren Kopf hinweg über Sie verfügt. Sie sind mir hoffentlich nicht böse.«

»Warum sollte ich?«

»Sie hatten vielleicht noch etwas anderes vor.«

»Nein, ich habe nichts vor.«