Beschreibung

Im Rausch der Sinne 26 scharfe Lesben-Stories Lesbische Liebe – das ist Sinnlichkeit pur! Denn Sex und Erotik unter Frauen ist atemberaubend, extrem aufregend und ungemein prickelnd – egal ob man's live miterlebt oder es sich in seiner Phantasie ausmalt! In allen erdenklichen Variationen erleben die Akteurinnen in diesem Buch scharfe Ekstasespiele unter Frauen und auch mal zu dritt mit einem Mann, der entweder aktiv mitmischt oder sich beim Zuschauen an den heißen Szenen erregt. Ob es die sanften Zärtlichkeiten junger Mädchen auf der Schwelle zum Erwachsensein sind oder die überraschend lustvollen Kontakte erfahrener Ehefrauen zum gleichen Geschlecht, die auch mal als "flotter Dreier" mit dem Ehemann enden; ob es zufällige Begegnungen im Wald sind, aus denen sich ekstatischer Triolensex zwischen zwei Frauen und einem Mann entwickelt, lustvolle Bettspiele zweier Kurpartnerinnen, die gemeinsam die obszönsten Sex-Spielzeuge austesten, oder die geilen Erfahrungen einer Friseurin, die ihren Kundinnen nicht nur scharfe Schamhaar-Frisuren, sondern auch berauschende Orgasmen verpaßt: In diesen 26 Stories wird lesbische Lust tabulos beschrieben und hemmungslos ausgelebt!

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Seitenzahl: 269

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Das Titelbild steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches.

eBook-Ausgabe 09/2016 © Carl Stephenson Verlag GmbH & Co. KG, Schäferweg 14, 24941 Flensburg Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien E-Mail: [email protected] Internet: www.stephenson.de Besuchen Sie uns auf www.stephenson.de Ein großes erotisches Verlagsprogramm erwartet Sie dort. eISBN 9783798607217

„Eine Frau kann jederzeit hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau.”

Michèle Morgan

Ballettratten

Die Hausverwaltung für diverse Häuser im Hofweg mache ich nicht nur aus Gefälligkeit für meinen Partner, sondern auch wegen eines guten finanziellen Polsters auf meinem Konto. Zu meinen Aufgaben gehört auch das Prüfen, wenn Mieter Mängel anmelden. Und so kommt es, daß ich mindestens einmal pro Woche den Hofweg rauf- und runterspaziere, um nach dem Rechten zu sehen: Fassaden, Eingänge, Fußweg usw. Diese Gänge haben den Vorteil, daß ich an die frische Luft komme, was als Schreibtischhengst nicht verkehrt ist, und Menschen beobachten kann, in Schaufenster sehe und so manches entdecke, worauf man sonst nicht achten würde.

Ich finde immer wieder neue, interessante Sachen. So zum Beispiel eine Ballettschule, die ich noch nie gesehen hatte, weil sie ganz am Ende des Hofwegs liegt und dieses Stück nicht mehr in meinen Verwaltungsbereich gehört. Seit ich vor einen Woche diese Schule – wie geschaffen für Voyeure – erspäht habe, dehne ich meine Spaziergänge bis dorthin aus, weil es ein Genuß ist, durch die Glasfassade die graziösen Damen anzuschauen. In dem großen Saal steht ein Flügel, an dem eine ältere Dame spielt. Vorne am Spiegel macht der Ballettlehrer, ein zierlicher Mann mittleren Alters, Figuren vor, und rechts und links an den Ballettstangen stehen an die zehn junge Damen zwischen 15 und 18 Jahren und ein junger Mann, der sich ebenso grazil bewegt wie die Elevinnen.

Mir ist noch nie so deutlich aufgefallen, wie verschieden Frauenkörper geformt sind. Es gibt zwei zierliche Mädchen mit unendlich langen Beinen, vorne platt wie Flundern, die Sprünge machen, daß man Angst hat, sie könnten nicht heil auf dem Boden landen. Dann sind da drei weibliche Wesen mit kugelrunden Popos, die aber so knackig aussehen, daß man sie für Äpfel halten könnte und sich zurückhalten muß, um nicht hineinzubeißen. Aber die jungen Damen mit den festen und sehr gut entwickelten Brüsten faszinieren mich am meisten. Natürlich sind die Busen in Büstenhalter eingepackt, weil das Bewegen des Fleisches bei den Übungen stören würde. Sogar der junge Mann hat seine edelsten Teile durch ein Suspensorium geschützt.

Eigentlich habe ich für Ballett nie etwas übrig gehabt, aber da wußte ich noch nicht, wie sexy und voller Erotik Ballett-Training sein kann. Ich bin dabei, ein Fan von Ballettratten zu werden. Allein die engen Trikots sind dazu angetan, einen Mann wie mich auf die verwegensten Ideen zu bringen. So stelle ich mir vor, wenn die Ballettmädels ihre Beine über den Kopf ziehen, das Standbein und das in der Luft eine einzige Gerade bilden, wenn da jetzt ein Loch im Trikot wäre, dann könnte man dort wunderbar eintauchen und das schmatzende Geräusch der Liebe anstimmen

Meiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Vorhänge vor der großen Glasfassade sind nur bei Tageslicht offen. Bei Dunkelheit sind sie zugezogen! Ich habe da einen Platz hinter einer Buche entdeckt, wo man mich vom Ballettsaal aus nicht sehen kann. Denn das wäre blamabel, wenn mich hier jemand als Voyeur entlarvte. Mich, einen alleinstehenden Mann im besten Alter! Jede Doppelstunde wechselt das Ensemble, und die lachende Meute Mädels mit ihren geröteten Gesichtern verläßt das Haus. Einige schwingen sich auf ihre Fahrräder und radeln davon, aber eine Clique von drei jungen Damen geht immer ein Stück miteinander, bis sich die eine verabschiedet.

Mein „doppeltes Lottchen“ geht dann meist zum Italiener Eis essen. Ich nenne sie „doppeltes Lottchen“, weil sie beide langes, blondes Haar haben und gleich groß sind. Der einzige Unterschied ist, daß die eine Busen und die andere Popo aufzuweisen hat. Das, was der einen vorne fehlt, hat die andere und umgekehrt. Unschwer auszumachen, wovon ich träume! Sie mögen gleichaltrig sein. Aus gutem Hause sind sie allemal, das sieht man an ihrer Kleidung, den teuren Ledertaschen, in denen sie ihre Ballettschuhe verstauen, und daran, daß es ausnehmend gut gepflegte Mädels sind.

Eine ganze Weile halte ich mich zurück, gehe nach Hause, wenn ich weiß, daß sie beim Italiener mit ihrem Eis gut aufgehoben sind. Heute versuche ich mal mein Glück. Es ist, wie ich erwarte: Die Meute kommt raus, gackert noch ein bißchen, trennt sich bis auf mein „doppeltes Lottchen“. Unterwegs überhole ich die beiden, damit ich vor ihnen in der Eisdiele bin. Ich habe mehr Glück als Verstand, denn alle Tische sind besetzt bis auf einen mit drei Stühlen. Ich setze mich, und wenig später kommen die Damen herein mit ihre erhitzten Gesichtern, schauen sich um und gehen zielstrebig auf meinen Tisch zu.

„Gestatten Sie“, fragt die eine glockenhell, „leider sind dies die einzigen beiden Plätze!“

„Aber selbstverständlich!“ sage ich, stehe auf und warte, bis sich die beiden niedergelassen haben.

„Das ist aber reizend von Ihnen”, sagt die andere, „es hätte ja sein können, daß Sie noch jemanden erwarten!“ „Dem ist nicht so!“ antwortete ich.

Es wird Cassata bestellt, ich sehe am Handgelenk der einen eine Cartier-Uhr. Möchte wissen, womit der Vater sein Geld verdient! Die andere trägt einen zauberhaften Ring aus grüner Jade. Verwöhnte Gören, die zwei – klar. Wie kriegt man hier die Kurve? Erstens bin ich für die sicher ein Pop-Opa, obwohl ich mich outfitmäßig entsprechend zurechtgemacht habe.

„Kommst du mit zu der ‘Coppelina’-Probe im Schauspielhaus?“ fragt da die eine. Das ist mein Stichwort. Es gehört zur Allgemeinbildung, daß man weiß, Coppellina ist ein Ballett dieses russischen, na wie heißt er noch, Komponisten. Fällt mir jetzt nicht ein.

„Coppelina?“ frage ich. „Eines der schönsten Ballette, das ich je gesehen habe!“ lüge ich weiter.

„Sie mögen Ballett?“ fragt die andere.

„Ja, und Sie beide tanzen sicherlich auch. Das sieht man gleich an Ihren graziösen Bewegungen, an Ihrem grazilen Gang …“, sülze ich, versuche, die beiden mit meinem Wissen über Ballett zu blenden.

„Meinen Vater interessiert das gar nicht. Er schickt mich eigentlich nur in die Ballettschule, damit meine Haltung besser wird und ich mich in der Öffentlichkeit gut bewegen kann. Aber sonst …“, beschwert sich die eine.

„Und ich gehe mit, weil Saskia geht und meine Eltern nicht wollen, daß ich weniger mache als sie. Das sind so die Status-Symbole der gehobenen Klasse!“ sagt die andere verächtlich. Mit anderen Worten, die beiden können nichts dafür, daß sie aus besseren Häusern stammen.

„Gehen Sie in die Ballettschule im Hofweg?” tue ich unschuldig.

„Ja, zu Rigo de Ralton! Kennen Sie ihn?“ kommt es interessiert von der, die Saskia heißt.

„Flüchtig winke ich ab, überlege, wie ich die beiden in meine Wohnung locken kann, die nur ein paar Schritte von hier entfernt ist. Der Himmel kommt mir zur Hilfe. Nicht zu fassen!

„So ein Mist“, sagt da Saskia, „sieh dir das an, Beate, es schüttet ja!“

Und tatsächlich – wolkenbruchartig schießt Wasser von oben herunter. Besser hätte es nicht kommen können. In solchen Momenten sind hilfreiche Vaterfiguren angebracht, „ Bevor Sie sich erkälten, kann ich Ihnen beiden ein wärmendes Kaminfeuer anbieten – nur wenige Minuten von hier!“ mache ich den verwegenen Vorschlag. „Wir kommen gerade vom Unterricht und sind erhitzt. Das würde uns eine Erkältung ersparen!“ sagt Beate. „Wenn es aufgehört hat, können wir uns von Ihnen aus ja ein Taxi bestellen!“ ist nun auch Saskia einverstanden. Keine Frage, daß ich bezahle und meinen nur halb ausgetrunkenen Cappuccino stehenlasse.

Durch den überdachten Laubengang sind wir zwei Minuten später im imposanten Eingang meines Hauses, kaum daß wir einen Tropfen abbekommen haben. „Bitte!“ sage ich und lasse die zwei jungen Damen eintreten, gehe mit ihnen in die erste Etage, wo meine Wohnung liegt, und führe sie in den Wintergarten, wo ich gleich den Kamin anzünde. Saskia und Beate kauern fröstelnd davor und reiben sich die Hände, jauchzen leise, weil es schnellt wohlig warm wird.

„Wunderbar!” freut sich Saskia und streichelt Beate das lange, seidige Blondhaar. Die beiden kuscheln sich aneinander, reiben sich die Wangen. Ich fasse es nicht – sollten sie lesbisch sein? Das hört man ja oft von Ballett­ratten, daß sie nur ihr eigenes Geschlecht lieben. Aber sind sie da nicht etwas zu jung?

„Kann ich den Damen etwas anbieten?“ störe ich die Eintracht.

„Haben Sie Kakao?“ fragt Saskia, die sich während dessen nicht von den Streicheleinheiten abbringen läßt. Nein, Kakao habe ich nun wirklich nicht. Ich erinnere mich an einen Caramel-Likör in meiner Bar und hole die Flasche. „Kakao nicht. Aber etwas, das so ähnlich schmeckt!“ sagte ich.

„Phantastisch! Das wird uns zusätzlich aufwärmen!“ kommt es von Beate.

Ich reiche Gläser, gieße das zähflüssige Zeug hinein und merke, daß ich eigentlich Luft für die zwei bin. Die sitzen sich jetzt gegenüber, und die eine hantiert an der Haltung der anderen herum. „Schultern zurück, Saskia, Rigo hat recht, du mußt an deiner Haltung üben!“ schulmeistert Beate.

„Liebes, der Unterricht ist vorbei!“ sagt Saskia, nimmt Beates Kopf in beide Hände und drückt ihr einen leichten Kuß auf den Mund.

Saskia kichert, sagt: „Wir sind hier nicht alleine!“

„Ach, lassen Sie sich durch mich nicht stören!“ höre ich mich sagen.

„Sollen wir Ihnen etwas vortanzen?“ fragt da plötzlich Beate.

„Das wollen Sie tun?“ fragte ich mit Entzücken.

„Komm, ziehen wir unsere Trikots an!” fordert Beate die Freundin auf. Und so, als sei ich nicht vorhanden, stehen sie auf, ziehen sich die Jeans über die Schenkel, die Sweatshirts fallen zu Boden, und ich kann gar nicht so schnell gucken, wie die beiden in ihre Trikots kommen.

„Los geht’s !“ kommandiert Beate. Saskia geht in die Knie, die Füße nach außen gestellt, winkelt ihr rechtes Bein an und legt es Beate auf die linke Schulter. Die Übung aus meinem erotischen Traum! Das Standbein und das in der Luft bilden eine gerade Linie! Beate nimmt Saskias Bein von der Schulter und stemmt den Fuß noch gerader in die Höhe. Das ist keine graziöse Gelenkigkeit mehr, das hier ist ganz raffinierte Anmache. Nur – sie wollen nicht mich, sondern sich selbst anmachen.

„Gib der Sehne mehr Spiel!“ flüstert Beate und streichelt die Innenseite von Saskias Oberschenkel. „Ja, so“, lobt sie, als sie die Entspannung spürt.

Beates Hand gleitet weiter, direkt in Saskias Schritt, und die geht mit dem Standbein in die Knie, um Beate die Berührung zu erleichtern. Und ich habe von einem „flotten Dreier“ mit dem „doppelten Lottchen“ geträumt! Dennoch bleibt meine Erregung nicht aus. Im Gegenteil. Warum soll ich es nicht genießen, wenn die beiden schmusen, frage ich mich. Ich sitze hier in meinem bequemsten Sessel, halb verdeckt von dem großen Philodendron. Was liegt da näher, als mir selbst Erleichterung zu verschaffen?

Was ich hier sehe, ist fast ein Porno, noch dazu viel ästhetischer, neuer, für mich noch nie dagewesen. Und da ich für die beiden nur eine Kulisse zu sein scheine, tue ich mir keinen Zwang mehr an. Ich öffne meinen Hosengürtel ziehe den Bund des Slips runter und schaue zu, wie sich Saskia und Beate innig küssen, sehe, wie sie mit ihren Zungenspitzen spielen. Ich habe so etwas noch nie gesehen

Eine Menge Reiz geht auf mich über, und ich bin auch nicht mehr böse, daß alles anders kommt, als ich es mir vorgestellt hatte. Dennoch rücke ich etwas tiefer in meine Sessel, verhalte mich mucksmäuschenstill und traktiere mich selbst nach allen Regeln der Kunst. Ich will in meiner Lust von den beiden nicht ertappt werden, finde es völlig ausreichend, sie zu beobachten.

Sie haben ihre einteiligen Trikots ausgezogen, stehen jetzt Brust an Brust, nur noch in ihren Strumpfhosen, Mund an Mund. Die knospenhaften Brüste Saskias berühren das üppigere Brustfleisch Beates. Jede nimmt eine Brust und kitzelt die andere an der Brustwarze, eine erigierter als die andere. Ich halte in meiner Massage inne, mache schließlich weiter. Das Schauspiel, das sich mir hier bietet, ist einmalig, und ich will es bis zum Schluß auskosten. Ich will laut stöhnen, weil ich spüre, wie heiß es in meinem Unterleib wird, doch ich halte mich zurück, komme so leise, aber dennoch kraftvoll, um sie nicht zu stören.

Doch das, was ich erhofft hatte zu sehen, passiert nicht. Der Alkohol hat sie für Minuten williger gemacht, als sie es eigentlich wollten. Ich höre die beiden flüstern, sehe, wie sie sich langsam ankleiden. Der Philodendron hat mir Schutz geboten, meine Hose ist wieder an, wie es sich für einen zivilisierten Mann gehört, ich stehe auf. Ein letztes Mal sehe ich, wie sich die beiden umarmen, dann ist der erotische Spuk vorbei. Wie der Wolkenbruch …

Erotische Phantasien

Erwartungsvoll blickten die vier jungen Damen, welche in einer Reihe auf einem Podest standen, zum Podium, auf dem hinter einem großen Tisch eine Frau und zwei Männer saßen und sie der Reihe nach musterten. Die schwarzhaarige, sehr elegant wirkende Frau ergriff plötzlich das Wort:

„So meine Damen, Sie haben sich bei uns um eine Filmrolle beworben, und ich möchte Ihnen nunmehr erklären, um was es sich handelt und was wir dabei von Ihnen erwarten.“ Sie machte eine kleine Pause und fuhr fort:

„Wir haben vor, einen erotischen Film zu drehen, bei dem es sich um einzelne Geschichten handelt, die in keinem Zusammenhang stehen – außer daß es dabei um sexuelle Phantasien geht, welche den Betrachter anregen und gleichzeitig animieren sollen, die eigene Phantasie zu aktivieren. Wir wollen auf gar keine Fall einen der üblichen Pornos zeigen. In unserem Film geht es um erotische Zärtlichkeiten, die von den Darstellern in überzeugender Weise dem Publikum zu übermitteln sind. Von den Mitwirkenden erwarten wir außerdem echte Freude am Sex sowie die Bereitschaft, ihre Lust in natürlicher Weise und ohne Hemmungen vor der Kamera auszuleben. In den Geschichten, aus denen der Film zusammengesetzt wird, geht es um alle möglichen Liebesspiele, die einer ausgeprägten erotischen Phantasie entspringen können – so zum Beispiel auch zart-dominanter Art.“

Sie stand von ihrem Stuhl auf, ergriff eine auf dem Tisch liegende Reitpeitsche und trat damit vor die versammelten Frauen. Bekleidet war sie mit einem schwarzen Lederkostüm, welches die vollendeten Rundungen ihres Körpers nahezu perfekt hervorhob. Der Saum des Lederrocks reichte fast bis zu ihren Knöcheln. Ihre nackten Füße steckten in hochhackigen Pumps aus schwarzem Lackleder. Während ihre schlanken Finger mit der Peitsche spielten, sprach sie weiter:

„Mein Name ist Cleo, und ich spiele in einigen dieser Geschichten die weibliche Hauptrolle. Sollten einige von Ihnen bezüglich der Peitsche irgendwelche Bedenken haben, so kann ich Sie beruhigen. Es wird bei diesen Szenen keineswegs brutal oder grausam zugehen, sondern alles ist mit einer gewissen Zärtlichkeit verbunden, und mit der Peitsche bin ich sehr geschickt“, fügte sie hinzu und schenkte einem der Mädchen, einer hübschen Blondine, dabei einen vielsagenden Blick. Die junge Frau bekam einen roten Kopf und schaute etwas verlegen zu Boden, was Deo leicht amüsiert registrierte und so bei sich dachte:

„Hoffentlich kommt das Mädchen für die Rolle in Frage – um den süßen Hintern der Kleinen würde ich mich gerne kümmern.“ Laut sagte sie:

„Und nun zu Ihnen. Wer ist bereit, die entsprechenden Vereinbarungen mit uns zu treffen?“

Mit der Bemerkung, sie müßten es sich noch überlegen, verließen drei der Kandidatinnen den Saal. Nur die kleine Blondine blieb auf ihrem Platz stehen und blickte zaghaft zu Cleo. Cleo ging zum Tisch und holte die Bewerbungsunterlagen der Blonden. Sie warf einen Blick darauf und fragte:

„Dein Name ist Sabrina?“

„Ja richtig, und ich würde die Rolle wirklich gern übernehmen, wenn Sie möchten.”

Nachdem Cleo von den beiden Männern ein zustimmendes Nicken erhalten hatte, sagte sie zu Sabrina:

„Du hast die Rolle, und jetzt zieh dich bitte aus.“

Sabrina begann langsam sich auszuziehen und stand dann völlig nackt auf dem Podest. Die Spitzen ihrer blonden Löwenmähne reichten fast bis zu ihrem Po und umschmeichelten ihr süßes Engelsgesicht mit lauter kleinen Kringellöckchen. Sie hatte kleine, aber sehr feste Brüste mit steif aufgerichteten Knospen von zartrosa Farbe, runde Hüften und einen flachen Bauch. Um die schlanke Taille trug sie ein goldenes Kettchen. Ihre Beine waren wunderschön, mit straffen Schenkeln, runden Knien und wohlgeformten Waden. Um den rechten Knöchel trug sie ein goldenes Kettchen, an welchem ein kleiner Anhänger befestigt war. Die kleinen Füße des Mädchens hatten zierliche Zehen, deren sorgfältig pedikürte Nägel mit rotem Lack überzogen waren. Sie bot einen geradezu hinreißenden Anblick.

Die beiden Männer waren völlig in den Anblick dieses märchenhaften Geschöpfs versunken, und Cleo verspürte ein erregendes Kribbeln in ihrem Schoß. Die erotische Ausstrahlung, die von der Kleinen ausging und sie wie eine geheimnisvolle Aura umfloß, war umwerfend!

Cleo ging auf das Mädchen zu, nahm sie bei der Hand und führte sie auf das Podium zum Tisch. Sie schob Sabrinas nackten Körper bis an die Tischkante und fesselte ihr mit raschem Griff die Handgelenke hinter dem Rücken zusammen. Dazu benutzte sie einen griffbereit auf dem Tisch liegenden Lederriemen. Mit zwei weiteren Riemen band sie die gespreizten Füße der jungen Frau an den beiden Beinen des Tisches fest. Als Cleo damit fertig war, nahm sie das Polster von ihrem Stuhl, legte es vor Sabrina auf die Tischplatte und drückte den Oberkörper der Kleinen ganz sanft auf das weiche Kissen. Zu den beiden Männern sagte sie dabei:

„Würdet ihr so lieb sein und die Kleine an den Schultern festhalten, aber seid bitte nicht zu grob zu ihr.“

„Keine Angst“, sagte einer der beiden und ergänzte: „Wir halten sie wirklich nur ganz zärtlich fest.“

Die beiden Männer legten ihre Hände auf Sabrinas Schultern und Oberarme und preßten den Körper des Mädchens mit sanftem Druck auf das weiche Polster. Der nackte Hintern reckte sich in dieser Stellung erwartungsvoll in die Höhe, und Cleos Blick hing gebannt an den strammen Hügeln, deren straff gespannte Haut einen makellosen Anblick bot. Als Cleo mit der biegsamen Gerte ganz sanft über Sabrinas Pobacken strich, richteten sich die feinen Härchen sofort auf, und die ganze Fläche des strammen Pos überzog sich mit einer feinen Gänsehaut.

Cleo holte kurz aus und ließ die Peitsche auf Sabrinas nackten Hintern sausen. Dem klatschenden Hieb folgte sogleich Sabrinas überraschter Aufschrei, welcher in ein gequält klingendes Stöhnen überging, als sie verzweifelt versuchte, die Zähne zusammenzubeißen, um nur ja nicht die Beherrschung zu verlieren.

„Aber mein kleiner Liebling“, sagte Cleo mit honigsüßer Stimme, „warum versuchst du, deine Gefühle so zu beherrschen? Ich werde jetzt versuchen, dir dabei zu helfen, daß du dich völlig gehenläßt. Ich verspreche dir, meine Peitsche wird dafür sorgen, daß die herrlichsten Töne der Lust auf deinen Lippen erklingen, und du wirst erleben, wie befreiend es ist, wenn man seine Gefühle so richtig ungehemmt von sich geben kann.“

Nach diesen Worten trat sie einen kleinen Schritt zur Seite und zog Sabrina die Peitsche ein klein wenig fester über die nackten Pobacken. Mit diesem Hieb entlockte Cleo dem Mädchen endlich einen herrlichen Lustschrei, dem sogleich weitere folgten. Sie peitschte Sabrina mit schnellen und wohldosierten Hieben, die sie gleichmäßig und gut gezielt über den Hintern der Kleinen verteilte. Nachdem Cleo Sabrina ein volles Dutzend Schläge verpaßt hatte und deren Schreie sich mit einem hemmungslosen Stöhnen vermischt hatten, ließ sie ihre Peitsche sinken und trat ganz nahe an den festgebundenen Körper heran. Zärtlich streichelte sie Sabrinas rot gewordene Pobacken, wobei die Kleine am ganzen Körper zu zittern begann und ihre wachsende Lust mit geradezu animalischem Stöhnen verkündete.

Cleo legte die Reitpeitsche auf den Tisch zurück und griff mit ihrer Hand zwischen Sabrinas Beine. Befriedigt stellte sie dabei fest, daß das Mädchen erregt war. Triumphierend zeigte sie den beiden Männern ihre schimmernde Handfläche und sagte:

„Seht euch mal an, wie erregt die Kleine bei unserem kleinen Spielchen geworden ist – ist das nicht süß?“

„Ich glaube“, sagte einer der Männer, „mit Sabrina haben wir ein richtiges Naturtalent entdeckt. Ihr herrliches Stöhnen klingt in meinen Ohren wie Musik. Aber meint ihr nicht auch, daß sie sich jetzt einen schönen Höhepunkt verdient hat?“ Zustimmend nickte Cleo und fügte hinzu:

„Das meine ich auch. Ich werde, wenn es euch recht ist, meinem kleinen Liebling zu einem erlösenden Orgasmus verhelfen, bei dem wir die Süße so richtig zum Überfließen bringen.”

Nachdem beide zustimmend genickt hatten, legte Cleo ihre Hand wieder zwischen Sabrinas Schenkel, was bei der Kleinen zu konvulsivischen Zuckungen führte … Sabrina war völlig erschöpft und am ganzen Körper zitternd auf der Tischplatte zusammengesunken, als Cleo die Fesseln löste und das Mädchen liebevoll zu sich hochzog. Die beiden umarmten sich innig, und als Cleo das Mädchen küßte und dabei fühlte, wie ihr Sabrinas Zunge entgegenkam und das zärtliche Liebesspiel erwiderte, erwachte in ihr ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Sie sah ihrer Gespielin lächelnd in die Augen und sagte:

„So, mein Liebes – du hast soeben deine erste Rolle gespielt. Und ich muß ehrlich sagen – du warst ganz große Klasse. Man hat bei dir echt gemerkt, daß das ganze nicht nur gespielt war.“

Verlegen schaute Sabrina zu Boden und erwiderte leise: „Ich fand’s auch schön – du warst sehr zärtlich zu mir. Es ist nur schade, daß wir das nicht gleich gefilmt haben.“ Cleo und die beiden Herren lachten schallend, und als Sabrina verständnislos zu ihnen blickte, erklärte Cleo: „Aber Mäuschen, glaubst du denn, wir lassen uns so eine Szene entgehen?“ Dabei zeigte sie auf die etwas versteckten Kameras und fuhr fort:

„Unsere sozusagen erste erotische Geschichte mit dir ist damit aber noch nicht ganz zu Ende, denn deine Erregung ist an uns nicht ganz spurlos vorbeigegangen, und jetzt geht’s richtig los!“

Mein Seitensprung war eine Frau!

Von hinten wirkte sie wie ein Mann mit diesem tollen Herrenschnitt. Ihr Oberkörper steckte in einem karierten Blazer mit breiten Schultern. Dazu trug sie frech und modern Jeans. Erst als ich ihr munteres Lachen hörte, war ich sicher, daß es sich bei der Person um eine Frau handelte und nicht um einen Mann. Mein Mann hatte sie mit einer amüsanten Geschichte zum Lachen gebracht. Instinktiv wußte ich, daß mir diese Frau gefährlich werden konnte. Und so, wie mein Mann sie ansah, sah er nicht jede Frau an. Das ganze spielte sich auf dem Land auf einer Gartenfete ab. Die Gäste standen auf dem Rasen, spazierten auf der Terrasse herum und redeten, jeder einen Bierseidel, ein Wein- oder Sektglas in der Hand, wie in den meisten amerikanischen Serien, nie ohne ein Glas zum Festhalten. Etwa 40 Personen hatten sich zu Gruppen formiert.

Mein Mann und diese hübsche Frau standen allein. In meinen kühnsten Träumen ahnte ich nicht, wozu ich an diesem Abend, in dieser Nacht fähig sein würde. Ich durfte mir diese Frau nicht zum Feind machen. Also begab ich mich sofort in ihre Richtung. Trotz meiner aufkommenden Eifersucht war mir diese Frau sofort sympathisch. Sie sagte:

„Hallo, ich bin Renate! Sie haben einen sehr humorvollen Mann!“

Woher wußte sie, daß das mein Mann war? Wir waren uns ja nicht vorgestellt worden! Sie mußte Gedanken lesen können, denn sie sprach weiter:

„Sie müssen die Frau von Wolf sein. Sie passen wirklich so gut zusammen!“

Ich studierte ihr reizvolles Gesicht mit der feinen Nase, dem ausdrucksvollen Mund, den dunkelbraunen, kaum, geschminkten Augen. Zwischen ihr und mir gab es Ähnlichkeiten. Wir hätten Schwestern sein können. Nur war das, was bei ihr dunkel war, bei mir hell. Das Haar, die Augen, der Teint. Mein Mann in der Mitte, ich rechts, Renate links untergehakt, gesellten wir uns zu der Gastgeberin.

„Steht dir gut!“ sagte sie zu ihm und nickte anerkennend. Renate und ich tauschten einen stolzen Blick, ich hatte das Gefühl, sie schon lange zu kennen.

„Ja, nicht wahr!“ antwortete er, sah dabei erst mich, dann Renate an. „Das habe ich mir schon immer gewünscht: Eine blonde und eine schwarzhaarige Schönheit!“

Ich mußte sofort daran denken, was er einmal gesagt hatte, nämlich daß der Traum eines Mannes der ist, von zwei Frauen verwöhnt zu werden. Seltsam – zum erstenmal fand ich den Gedanken nicht ganz so abwegig. Im Gegenteil, ich konnte es mir sogar vorstellen – Wolf, Renate und ich …

Wieder trafen sich Renates und meine ;dicke. Himmel, ich habe noch nie eine Frau so angesehen. Ich hätte sie auf der Stelle küssen können – wie ist so etwas nur möglich? In Gedanken spürte ich ihre weichen, vollen Lippen auf meinem Mund, fühlte ihre Zungenspitze, wie sie sich zaghaft zwischen meine Lippen schlängelte, um meine Zunge zu schmecken. Als ich dies dachte, trieb ein Windhauch ihr Parfum in meine Nase. „Magie Noir“ – unverkennbar. Ich hatte es auch schon benutzt.

„Entschuldigt mich einen Moment. Bin gleich wieder da!” sagte mein Mann, gab mir einen liebevollen Kuß auf die Wange und setzte hinzu: „Unterhaltet euch so lange allein. Und sei lieb zu Renate, daß sie uns nicht abhanden kommt!“

Für einen Moment kam wieder Eifersucht auf. Ich wußte jedoch nicht, auf wen ich mehr eifersüchtig sein sollte. „Ist dein Mann nicht hier?“ fragte ich Renate, als Wolf ins Haus gegangen war.

„Ich bin nicht mehr verheiratet. Und mein Freund konnte aus geschäftlichen Gründen nicht an der Fete teilnehmen!“ antwortete sie freundlich und lächelte mich an, um mir zu zeigen, daß sie mir meine Neugier nicht übelnahm. Langsam zog ein Gewitter auf, so daß Renate und ich vor Kälte schnatterten, als sich mein Mann wieder zu uns gesellte.

„Das kann man ja nicht mit ansehen!“ sagte er. „Was meinst du, Liebes, wollen wir nicht zu uns fahren und uns aufwärmen, Renate, du und ich?“ fuhr er fort.

„Gute Idee“, antwortete ich. Renate nickte. So kam es, daß wir in unserem Wagen nach Hause fuhren, Renate und ich hinten. Sie und ich kuschelten uns aneinander, zunächst nur der Kälte wegen. Wolf zündete zu Hause den Kamin an, machte Tee, brachte Cognac und für jeden eine Decke. Er war rührend um unser Wohlergehen bemüht, was wir zwei sehr genossen. Er setzte sich in die Mitte, goß Tee ein, reichte uns die Tassen, beobachtete, wie wir das heiße Zeug schlürften.

„Na, geht es euch denn jetzt ein bißchen besser, ihr Frostködel?“ fragte er lachend, legte einen Arm um mich, den anderen um Renates Schulter. In der Luft lag ein eigenartiges Knistern. Wie würde es weitergehen, wer würde den Anfang machen? Mein Mann tat es, und ich war ihm nicht einmal böse. Er stellte sich vor Renate, beugte sich zu ihr hinunter und legte einfach seinen Mund auf ihren. Renates Hand suchte die meine, fand sie, drückte sie zärtlich. Ich rückte näher an die appetitliche Frau heran, roch ihren Duft, streichelte ihren Nacken, während sie mit Wolf im Kuß vereint war. Renate führte meine Hand an Wolfs Hosenschlitz. Ihre und eine Hand öffneten Wolfs Hose, erst den Knopf, dann den Reißverschluß. Renate überließ es mir, seine Erregung freizulegen. Während ich dies tat, sah sie mich liebevoll an, nahm meinen Kopf in beide Hände, küßte erst meine Stirn, dann die Wangen, meine Nasenspitze und dann den Mund. Mit ihrer Zunge zeichnete sie die Konturen meines Mundes nach. Ich dachte daran, wie anders das war als der Kuß eines Mannes, meines Mannes. Mein Mann umarmte uns beide, drückte uns näher zusammen, so daß ich ihre bebende Brust auf meinem Busen spürte. Eingeklemmt zwischen unseren Brüsten war Wolfs Glied. Renate und ich streichelten es jetzt beide. So erregend hatte ich nie empfunden. Sie und ich vereinten uns erneut im innigen Kuß. Diesmal drang sie fordernd zwischen meine Zähne, schmiegte ihre Zunge an meinem Gaumen entlang, saugte gierig. Sie griff in mein feines, gelocktes Haar, spielte mit meinem Ohr, steckte einen Finger in die Muschel. Mein Mann stöhnte leise, sein Atem wurde schneller, er zuckte in meiner Hand …

Mit halb geschlossenen Augen sah ich ihm hinterher, als er den Raum verließ. Ich wußte nicht, ob er wiederkommen würde. Aber das war jetzt auch egal. Renate und ich begehrten uns, wollten uns haben. Wir zogen uns gegenseitig aus, liebevoll, langsam. Zwar nahm ich später irgendwann die Gegenwart meines Mannes wahr, aber es störte mich nicht, denn Renate und ich taten, als seien wir allein auf der Welt. Durch die Seidenbluse unter dem Blazer stachen ihre Brustwarzen hervor. Ich nahm sie zwischen Daumen und Zeigefinger, rieb sie vorsichtig. Renate küßte mich wieder. Abwechselnd sanft, dann wieder fordernd. Eigentlich war sie die Aktive. Mein Kleid war vorn geknöpft. Sie öffnete einen Knopf nach dem anderen. Ich hatte, wie auch sie, keinen BH an. Als sie die Hälfte der Knöpfe geöffnet hatte, holte sie meine Brüste heraus, streichelte sie, nahm abwechselnd die eine, dann die andere Brustwarze in den Mund, saugte, wie es Wolf noch nie getan hatte. Schließlich standen wir uns gegenüber, nur noch im Slip. Renate drückte mich auf die Polster der Couch, zog mir den Slip runter und streichelte die Innenseiten meiner Schenkel. Dann drückte sie sie auseinander. Sie streichelte mich so gekonnt, daß ich zu zittern begann, als würde dies mein erster Orgasmus werden. Es war einfach wunderbar. Ich hob ihr mein Becken entgegen, schloß fest die Augen.

„Hör auf, hör auf’, weinte ich und meinte damit, daß sie weitermachen und nie aufhören sollte. Ich zuckte, bebte, genoß die Vibrationen dieses unendlichen Höhepunktes. Renate streichelte mich beruhigend, küßte mich auf meinen zitternden Mund. Meine Gier war jetzt gestillt. Doch plötzlich hatte ich ein ganz anderes Verlangen: Ich wollte sehen, wie sie mit Wolf schlief! Der kniete neben mir, hielt meine Hand, führte sie zu seiner erneut erwachten Lust.

„Schlaf mit ihr!” hörte ich mich sagen. „Ich will es sehen!“ fügte ich noch hinzu. Meine Eingeweide pochten wild, als ich beobachtete, wie sich die beiden auf einander zubewegten und Wolf sich über sie legte. Er ruhte in ihr aus, ehe sein Takt schnell und schneller wurde. Der Anblick war faszinierend, wild und das Erotischste, was ich je gesehen habe.

Wolf hatte Renate auf den Tisch gelegt. Ich konnte nicht anders, ich griff zwischen die beiden Körper, hatte Anteil an ihrer gemeinsamen Lust. Ich wurde hautnah Zeuge ihres gemeinsamen Höhepunktes, einem Highlight, das einmalig war.

Vor dem Kamin lagen wir uns noch lange in den Armen, sprachlos, wie schön dieses alles war. Eigentlich war es doch kein Seitensprung, dachte ich bei mir. Es wäre einer gewesen, wenn ich mit Renate allein … nein, ich schob den Gedanken beiseite.

Ich denke oft darüber nach, wie es wäre, wenn wir dieses Erlebnis wiederholten. Aber ich bin ziemlich sicher, daß es nicht wiederholbar ist. Es soll bei dem gemeinsamen Seitensprung bleiben!

Das Pärchen auf der Lichtung …

Offenbar hatten mich die beiden gar nicht kommen hören. Ich trat aus dem Wald auf die Lichtung, und da lagen sie. Nackt und mitten im Liebesspiel. Verblüfft blieb ich wie angewurzelt stehen. Irgendwie war mir die ganze Situation peinlich. Aber sie war erregend. Ich sah die großen Brüste und die Scham der Frau im Sonnenlicht glänzen. Ich sah ihre geöffneten Schenkel und hörte ihr tiefes, wollüstiges Stöhnen, als ihr Liebhaber langsam in sie eindrang. Mein Gott, war ich plötzlich erregt! Meine Schultern bebten, und meine Brustwarzen wurden fest und hart und brannten wie zwei kleine, feurige Punkte. In meinem Bauch kribbelte es, als hätte ich einen Bienenschwarm verschluckt. Mein Unterleib wurde heiß, und spürte schon, wie meine Schenkel zitterten.

Die Lust, die von dem nackten Liebespärchen ausging, hatte mich jetzt völlig erfaßt. Ohne daß ich es recht bemerkte, begannen meine Hände meinen Bauch zu streicheln. Stück für Stück wanderten sie tiefer, schoben sich unter den Bund meines Rockes hindurch und suchten den Weg zur Quelle meiner Lust. Als meine Finger mein Zentrum berührten, durchfuhr mich bereits der erste Orgasmus. Ich stöhnte leise, als die Wellen der Wollust durch meinen Körper brandeten.

Da sah ich durch meine halb geschlossenen Augenlider, wie die Frau, die sich nur wenige Meter weg von mir unter ihrem Liebhaber bewegte, plötzlich die Augen öffnete. Da, jetzt hatte sie mich gesehen. Vor Schreck wurde ich ganz starr. Gleichzeitig durchschoß mich erneut eine orgastische Lustwelle. Mit vor Erstaunen weit aufgerissenen Augen schaute sie mich an. Dann begegneten sich unsere Blicke. Plötzlich tat sie etwas völlig Unerwartetes: Langsam streckte sie die Hand nach mir aus und winkte mich zu sich. Wie in Trance folgte ich ihrer auffordernden Handbewegung. Als ich nahe genug war, faßte sie mich am Handgelenk und zog mich sanft herab, so daß ich mich mit meinem heißen, vor Erregung bebenden Körper auf den Rücken ihres Liebhabers legte. Erst jetzt schien er zu bemerken, daß da noch jemand drittes hinzugekommen war. Langsam faßte er mit seiner kräftigen Hand nach mir und zog mich dicht an seinen sich rhythmisch bewegenden Körper heran. Sein heißer Männerleib ließ mich sofort erneut vor Lust erbeben. Wieder wogte eine Lustwelle durch meinen Körper. Ich gab mich ihr völlig hin und preßte mich mit der ganzen Kraft meiner Erregung an den Rücken des nackten Mannes. Rhythmisch hob und senkte sich sein Körper, während er seine Freundin liebte.