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Band 1 des Buches: --Im Spiegel ein endloser Weg-- Roman. Für Menschen welche gern denken und empfinden. Ein Mann und eine Frau in einem Raumschiff auf Reise im Meer der Sterne. Eine kluge Hexe und ein Astronaut. Freundlicher Streit dort zwischen ihnen entsteht, der zu einer Liebe wird als ein fantasievolles Abenteuer. Wahrheit oder Schein, wissen oder glauben, die Vernunft oder Empfindung, Materie oder Energie, Leben oder Tod, woraus besteht die Welt? Mit vielen Fragen reisen Mann und Frau in Welt von Sternen. Gibt es dort Menschen? Was verbindet diese Welt? Sie erschafft weder Gewinn noch Verlust, was ist ihr Ziel? Kann das Weltall sich empfinden, wie entstand es? Wohin führt ein Weg der weder Anfang noch Ende hat, ein Weg in Mitte von Raum und Zeit. Ihn gehen Frau und Mann in fantasievollen Bildern und Gedanken. Wer von Beiden ist nun stärker auf diesem Wege, was unterscheidet Frau und Mann? Jede Antwort erschafft eine neue Frage, scheint es doch im Spiegel ein endloser Weg zu bleiben. /// Band 2 --Romantische Gedichte--
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Seitenzahl: 266
Veröffentlichungsjahr: 2023
Robinson Meißner
Im Spiegel ein endloser Weg
Eine Reise zu den Sternen
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Impressum neobooks
Inhalt des Buches
Band 1
Im Spiegel ein endloser Weg
Eine Reise zu den Sternen
Roman
____________________________________________________
Band 2
Romantische Gedichte
Robinson Meißner
Im Spiegel ein endloser Weg
Roman
Kapitel des Romans
Kapitel 1 -------- Seite 5
Kapitel 2 -------- Seite 13
Kapitel 3 -------- Seite 14
Kapitel 4 -------- Seite 14
Kapitel 5 -------- Seite 16
Kapitel 6 -------- Seite 18
Kapitel 7 -------- Seite 19
Kapitel 8 -------- Seite 23
Kapitel 9 -------- Seite 26
Kapitel 10 -------- Seite 33
Kapitel 11 -------- Seite 39
Kapitel 12 -------- Seite 49
Kapitel 13 -------- Seite 63
Kapitel 14 -------- Seite 81
Kapitel 15 ------- Seite 102
Kapitel 16 ------- Seite 112
Kapitel 17 ------- Seite 131
Kapitel 18 ------- Seite 146
Kapitel 19 ------- Seite 152
Kapitel 20 ------- Seite 156
Weites Meer breitete sich vor den Felsen einer steilen Küste aus. Vom Horizonte strahlte rötend goldenes Licht über den Himmel, schon versunken war des Abends Sonne. Über Fläche des Meeres zogen endlose Wellen, bis an die Küste heran, sie rauschten dort auf den schmalen sandigen Strand. Begleitet vom Lied der Wellen ruhte dieser Strand im Abschied des vergangenen Tages. Auf des Strandes Sand lag schwer ein großer Stein und Mensch auf ihm saß. Mit weiten Blicken zum rötlich golden leuchtenden Horizont saß der Mann. Er lauschte hier einsam dem Rauschen der Wellen, er hörte auf die Gesänge des weiten Meeres, es war seiner Heimat Strand.
Noch bis das Licht am Horizont rot verloschen war saß der Mann, über den Himmel glühten ihm nun Sterne. Er erhob sich von dem Steine und schritt auf Sand zu den dunklen Felsen der Küste. Im Lichte heller Sterne stieg er eines Weges Stufen hinauf, bis zum oberen Rande der Küste, Wald breitete sich hier unter die Nacht. Aus dem Walde aber schimmerte ein kleines bleiches Licht dem Manne. Der zögerte, dann jedoch folgte er dem seltsamen Lichte. Ein kurzer Weg führte ihn zwischen den dunklen Bäumen bis zu einer Lichtung des Waldes. Auf ihr stand ein hoher Fels mit einer großen Öffnung im Steine. Bleiches Licht trat aus dieser Öffnung hervor, es schien der Eingang zu einer Höhle. Mit etwas Neugier schritt der Mann über die Lichtung des Waldes um diese Höhle aus Nähe zu sehen. Er trat auch hinein. Eine kleine Höhle. Darin stand ein glatter Tisch aus Stein und auf ihm eine Kerze in runder Schale aus blauem Glase. Diese Kerze war es, ihre Flamme gab ein kaltes weißes Licht, reglos still. An zwei Seiten des Tisches ruhte auch noch eine steinerne Bank. An den Tisch trat der Mann heran und hielt seine Hand prüfend nah über die Kerze. Er spürte jedoch keine Wärme, es stand hier ein reglos kaltes weißes Licht. Der Mann ergriff die gläserne Schale und zugleich erklang eine Stimme hinter ihm. „Dieses Licht gehört mir.“ Sehr herb klangen die Worte dem Mann. Seinen kleinen Schreck verbergend wandte der sich um. Vor ihm stand eine dunkle aufrechte Gestalt. Es war eine Frau. Sie blickte mit großen dunklen Augen, aber hell darin ein schmaler blauer Ring. Diese Augen standen etwas vor und ein Auge dem Manne größer erschien. Er sah auch auf den Mund der Frau, die beiden hohen Lippen zeigten zwei steile offene Risse. „Würdest du mich küssen?“ Fragend sah die Frau in des Mannes blaue Augen. Der stand vor ihr, er blickte auf ihren Mund. Dann lächelte der Mann und mit seinen Lippen berührte er vorsichtig der Frau verletzte Lippen. Er spürte im Kusse darauf das feuchte Blut der Frau. Sie stand in Hemd und Hose von dunklem Braune fast Schwarz, nackter Füße. Dunkel auch ihr Haar, hing zu langen Strähnen mit rötlichem Schimmer herab bis auf die Schultern der Frau.
Die kleine Höhle war gut erhellt vom reglosen weißen Licht einer Kerze. Sie stand in runder Schale blauen Glases auf einem Tisch aus Stein. „Was ist das für ein seltsames Licht? „Mann, du siehst das Licht meines Lebens.“ Auf eine der steinernen Bänke an dem Tische setzte sich die Frau. Dann blickte sie dem Manne auf. Der fragte. „Darf ich mich zu dir setzen?“ „Ja, du hast mein Blut an deinen Lippen.“ Mit Lächeln setzte sich der Mann auf die zweite Bank am Tische gegenüber der Frau. Er sah sie an, sprach zu ihr. „Dein Blut nehme ich mit mir, auf eine Reise zu den Sternen.“ Kalt stand die Flamme der Kerze als weißes Licht in der kleinen Höhle. Darin saßen die Frau und der Mann auf Bänken aus Stein. Dem Manne blickten der Frau große dunkle Augen, schmal darin ein heller blauer Ring, das eine Auge war größer. Die Frau fragte. „Mann, wie wirst du zu diesen weiten Sternen reisen?“ „Ich fliege mit einem Raumschiff zu einem kleinen und einsamen Planeten.“ Wie lang dauert deine Reise?“ „Zwei Jahre.“ Der Mann saß in einer Jacke von schönem Blau mit drei silbernen Sternen auf der Brust. „Wirst du allein mit deinem Raumschiff reisen?“ „Ja, ich werde allein fliegen. Der Freund meines Vaters schenkte mir das Raumschiff. Dieser Freund war reich und wollte selbst zu diesem kleinen Planeten reisen, er wollte da in Einsamkeit sterben. Doch starb er schon vorher und so kann ich an seiner Stelle reisen. Ich jedoch komme zurück. Mein Vater und sein Freund kämpften in einem sehr langen Kriege gemeinsam, mein Vater dabei starb.“ Die Frau schien mit der Antwort zufrieden. Sie fragte aber weiter. „Deine Reise wird lange dauern, fürchtest du die Einsamkeit?“ „Nein, auf meiner Reise geht für mich die Sonne niemals unter, zwei Jahre lang nicht!“ In sehr dunkles Braun gekleidet saß die Frau. Vor ihr auf dem Tisch stand der Kerze weiße Flamme. Dem Manne schien die Frau etwas älter als er zu sein, er war noch recht jung. „Ich habe diese kleine Höhle noch nie gesehen.“ „Mann, du konntest sie nicht sehen, du gehst deinen Weg in andere Richtung als ich.“
Mann und Frau saßen auf Bänken aus Stein und zwischen ihnen stand ein glatter steinerner Tisch. Der Mann betrachtete sich das seltsame Gesicht der Frau, er fragte sie. „Warum bist du hier in dieser kleinen Höhle?“ „Ich denke an deine Reise, was ist Zweck der Reise?“ Mit herber Stimme sprach die Frau. Auf ihre rauen Hände blickte der Mann, dann antwortete er. „Ich habe wichtige Fragen und suche nach Antworten. Ich frage wie das Universum begonnen und wie es einst endet.“ Ein kleiner freundlicher Spott glitt über den verletzten Mund der sitzenden Frau. „Mann, du bist wenig sparsam mit deinen Fragen, hoffst du Antworten auf deiner langen Reise zu finden?“ „Vielleicht, ich besitze ein Raumschiff. Ich besitze viele Maschinen und Geräte um Antworten zu finden. Ich frage mich was dieses Universum verbindet und was es teilt.“ „Mann, das was die Welt teilt, es verbindet sie dabei auch. Wege teilen einen Garten, doch verbinden ihn zugleich. Du bestehst aus Welt und versuchst diese Welt zu ergründen, das bleibt im Spiegel dir ein endloser Weg.“ Die sitzende Frau lächelte mit ihren hohen und verletzten Lippen, geschlossen der Mund, die Zähne blieben verborgen. Auch der sitzende Mann lächelte, sein Blick glitt über die dunkle braune Gestalt der Frau, sie saß fast in Schwarz. Der Mann aber war mit einem schönen Blau gekleidet. Dazu hatte er klare blaue Augen in denen sich die Ankunft mit dem Abschiede zu vereinen schien, darüber seine feste Stirn und glattes dunkles Haar.
„Wann beginnt deine Reise?“ „Morgen früh, wenn sich die Sonne erhebt.“ Der Mann sah in die kalt leuchtende Flamme der Kerze, sie stand reglos. Danach blickte er auf ein kleines silbernes Gerät flach an seinem Arme, es leuchtete jetzt hell. Auch die Frau sah auf das Gerät, sie fragte. „Was bedeutet das Licht?“ „Ich werde gerufen.“ „Musst du nun gehen?“ „Nein, ich habe noch Zeit, ohne mich geht meine Welt auf ihrem Kreise nicht weiter.“ Der Mann lächelte, er saß der Frau gegenüber. „Mann, was ist ein Kreis?“ Auf dem Tische stand eine blaue gläserne Schale mit einer Kerze, der Mann wies darauf. „Diese Schale ist rund wie ein Kreis. Der Kreis besitzt eine Mitte und in ihr steht deine Kerze als ein kaltes Licht.“
„Mann, jede Mitte hat so wieder eine Mitte und diese wieder eine Mitte, ein Weg der von allen Seiten endlos weit nach innen führt. Zugleich ist es ein Weg der so nach allen Seiten endlos weit nach außen führt, jeder Weg hat zwei Richtungen. Nun sag mir deinen Namen.“ Den seltsamen Duft der Frau spürte jetzt der Mann und er lächelte wieder. „Vielleicht bin ich ein Astronaut, so kannst du mich nennen.“ In die Flamme der Kerze glitt des Mannes Blick, sie stand auf einem Tisch aus Stein, sie erhellte die kleine Höhle. „Erzähle mir von deinem Raumschiffe, wie groß ist es?“ „Mein Raumschiff ist sehr groß, viel größer als diese kleine Höhle hier. Mein Schiff besteht aus Metall und sehr festem Glas, die Sonne und die Sterne scheinen herein. Auch gibt es darin einen kleinen Garten.“ „Astronaut, lebst du gerne?“ „Ja, ich lebe sehr gern und viel, für mich ist das meine Arbeit. Was aber ist deine Arbeit?“ Der Mann blickte in das Gesicht der Frau. Große dunkle Augen, hell darin ein schmaler blauer Ring, ein Auge war dabei größer. Vier kleine braune Flecken verteilten sich in der Frau Gesicht, es zog den Mann an. Er blickte auf die hohen verletzten Lippen der Frau, dann fragte er. „Vielleicht möchtest auch du zu den Sternen reisen?“
„Astronaut, ich lebe in einem Weltall voller Sterne, sie umgeben mich. So muss ich nicht zu den Sternen reisen, denn ich bin schon dort.“ Freundlich antwortete der Mann. „Ich muss es aber tun, ich möchte wissen was in diesem Universum ist, wir Menschen sind nicht die Mitte der Welt!“ „Doch Astronaut, du bist in einer Welt die weder Anfang noch Ende kennt. Wohin dein Raumschiff dich auch trägt, es wird dir immer eine Mitte sein, eine Mitte welche es deshalb nicht gibt. Was in deinem Leben ist dir wichtig?“ Der Mann antwortete lächelnd. „Die Frauen, sie sind mir wichtig.“ Mann und Frau saßen sich gegenüber. Auf zwei Bänken aus Stein an schwerem Tisch aus Stein. Der Blick der Frau glitt über die in schönem Blau sitzende Gestalt des Mannes. „Ja, Frauen gefallen dir Mann und du gefällst auch ihnen. Ich aber empfinde die Welt, es ist meine Arbeit. Aus Vergangenheit entsteht mir eine Zukunft und aus Zukunft entsteht mir Vergangenheit, es bleibt im Spiegel ein endloser Weg.“ Sitzend betrachtete der Mann das Gesicht der Frau, er fragte „Wer bist du, was bist du?“ Der Frau dunkler Blick glänzte dem Manne. „Astronaut, was bin ich für dich?“ Der Mann lächelte. „Du bist wie ein dunkler weicher Stein, oder eine Hexe.“
Reglos hell stand das Licht der Kerze. Die Frau sah jetzt in des Mannes blaue Augen und auch auf dessen empfindsamen Mund. „Du bist wie ein warmes Metall Astronaut, bist ein Sternekind.“ Flach am Arme des Mannes leuchtete wieder das kleine silberne Gerät. Die Frau fragte darauf. „Was ist das für ein Gerät?“ „Das Gerät verbindet mich mit Menschen, zugleich überwacht es auch mein inneres Leben. Ich trage das Gerät während meiner langen Reise.“
„Astronaut, hast du noch eine Mutter?“ „Nein, sie verstarb schon früh.“ Der Mann sah in das kalte weiße Licht der Kerze. „Es geht Ruhe von deinem Lichte aus, sehe ich hinein so möchte auch ich ruhen.“ „Dann lege dich nieder Astronaut, denn deine Reise, sie begann schon vor langer Zeit!“ Auf die steinerne Bank wo er saß legte sich der Mann. Dann schaute er in die Wölbung der kleinen Höhle.
„Du bist ein Sternekind Astronaut, gefällst den Frauen, doch sie beherrschen dich nicht.“ Im Liegen fragte der Mann die sitzende Frau. „Bist auch du auf einer Suche?“ „Nein, ich suche nicht, ich empfinde. Du jedoch wirst das Ziel deiner Reise nicht finden. Du suchst nach letzter Wahrheit und willst sie dann auch besitzen. Wahrheit lässt sich jedoch nicht besitzen. Wahrheit ist immer in Bewegung, und so siehst du nur der Wahrheit Schein. Die Welt kennt weder Anfang noch Ende, so hat sie weder eine Mitte noch ein Ziel.“
Der Duft Steines erfüllte die kleine Höhle. Erleuchtet war sie von der weißen Flamme einer Kerze auf einem steinernen Tisch. Der Mann lag auf einer Bank aus Stein und er fragte in diese Flamme. „Was ist das für ein seltsames Licht?“ Kleiner freundlicher Spott glitt da über die verletzten Lippen der sitzenden Frau. „Astronaut, diese Welt besteht aus Teilen, welche wieder aus Teilen bestehen. Aus was besteht nun die Welt, wo beginnt die Wahrheit der Welt, wo der Schein? Wenn es dir gelingt zu wissen aus was die Welt besteht, so wirst du auch wissen was das Licht meiner Kerze ist.“ Reglos kalter Flamme stand die Kerze in einer blauen gläsernen Schale. Ein helles Licht und so schloss der liegende Mann seine Augen. Nun in Dunkel ruhend trat ihm jedoch ein anderes Bild hervor. Eine hohe Rakete stand leuchtend weiß aufgerichtet zum Himmel der Nacht. In diesem Himmel wartete auf den Mann ein großes Raumschiff. Es glich einer gewölbten runden Scheibe aus Metall und festem Glase. Ringsum dieser Scheibe verteilt waren auch drei mächtige Triebwerke, es war ein schönes Raumschiff. Liegend öffnete der Mann seine Augen, das kleine silberne Gerät flach an seinem Arme gab jetzt lauten Ton. Der Mann setzte sich auf.
„Ich muss dich nun verlassen, kluge Hexe.“ Große dunkle Augen sahen dem Manne entgegen, in beiden Augen ein schmaler blauer Ring, ein Auge dabei größer „Wir sehen uns wieder, Astronaut.“ Der blickte erstaunt auf die Fläche des steinernen Tisches, es lag dort ein zweifacher Kristall. Nicht groß der Stein, aber in klarem Violett. „Weißt du was die Farbe dieses Kristalles bedeutet?“ Der Mann wusste es nicht. „Das Rot steht für Leben, das Blau für Tod, zusammen entsteht ein Violett.“ Die Frau nahm den Kristall und zerbrach ihn in zwei gleiche Stücke, eine Hälfte reichte sie dem Manne. „Nimm den Stein mit auf deine lange Reise, er wird uns verbinden.“
Dunklem Braunes von Hemd und Hose fast schwarz saß die Frau am Tisch vor dem Manne. Er hörte gerne den Klang ihrer herben Stimme, sprach noch eine Zeit mit ihr. Dann erhoben sich Mann und Frau. Gemeinsam schritten sie zum Eingang der Höhle, die Frau nackter Füße. Dort zog der Mann sich das kleine silberne Gerät von seinem Arme. Er bediente es und das Licht des Gerätes erlosch, danach reichte er es der Frau. „Mein Geschenk für dich.“ Die Frau griff nicht nach dem Gerät, sie fragte. „Kannst du ohne dieses Gerät deine Reise beginnen?“ „Ja, ich besitze ein zweites Gerät.“ Der Mann griff die raue Hand der Frau und schob ihr das kleine flache Gerät auf den Arm. „Meine Reise beginnt wenn die Sonne zu ihrem Himmel aufsteigt.“ Ein letztes Mal lächelte der Mann, dann wandte er sich von der Frau ab und verließ die kleine Höhle.
Des Waldes kühles Dunkel empfing nun den Astronauten. Licht von Sternen glühte aus dem Himmel und manchmal fiel auch ein Stern aus der Nacht, es hatte die Zeit der Meteoriten begonnen. Durch die Nacht schritt der Mann jetzt eiligen Weges. Doch bald lichteten sich vor ihm die Schatten der hohen Bäume, es trat ein Tor aus Metall hervor. Unter dem Lichte zweier Laternen streckte sich zu beiden Seiten des Tores ein hoher Zaun aus Metall in die Schatten des Waldes. Der Astronaut trat eilig vor das Tor, wartete dort.
„Wo bist du gewesen, warum kommst du so spät?“ Eine kleine Kamera mit Sprache fragte von oben auf den Mann herab. Der sprach zurück. „Ich wurde aufgehalten!“ „Durch was, von wem aufgehalten?“ „Von einer Hexe mit nackten Füßen!“ Das Tor sich langsam öffnete und der Mann ging zu einem dahinter stehenden Geländewagen. Weit davon streckte sich auf dunkler Fläche ein hoher Turm leuchtend weiß in die Nacht, eine Rakete. Sie gefiel dem Astronauten, sie würde ihn in wenigen Stunden hinauf zum Himmel tragen. Der Astronaut stieg in den Wagen. Dort schaltete einen kleinen Bildschirm ein, das Gesicht eines älteren Mannes erschien. Zu ihm sprach der Astronaut. „Ich fahre nun los! Vorher möchte dich um etwas bitten. Außer dir möchte ich vor meinem Abfluge niemandem begegnen. Könntest du dafür sorgen?“ Das Gesicht des älteren Mannes im Bildschirm nickte schnell. „Ja, ich werde es versuchen. Aber beeile dich jetzt, wir verlieren die Zeit!“
Leuchtend weiß ragte eine mächtige Rakete hoch in den dunklen Himmel der Nacht. Sie wurde gestützt von einem starren Gerüst aus Metall und war hell angeleuchtet. Des Gerüstes Höhe übertraf noch die gewaltige Rakete, sie streckte sich mit etwas Abstand an dem Gerüste empor. Mehrere Stege aus Metall verbanden Rakete wie Gerüst zu einer Einheit. Auf dem höchsten dieser Stege stand der Astronaut in einem festen Schutzanzuge, er sah hinauf zu den Sternen der Nacht. Hinter ihm wartete ein älterer Mann. Der legte seine Hand auf die Schulter des Astronauten. „Du fliegst zu den Sternen, also gehe auch voran!“ Die Schritte der Männer klangen auf Metall und Beide stiegen dann in den Bug der Rakete hinein. In Enge darin verankert befand sich die kleine Landefähre eines Raumschiffes.
Das Innere der Landefähre empfing als ein enger Raum schräger Wände und einem Sitz für Piloten. Der ältere Mann blickte über die Anzeigen der Instrumente. „Alle Verbindungen sind für den Start bereit.“ Die Hände der Männer ergriffen sich. Der Astronaut sah in die Augen des Älteren. „Sorge dich nicht um mich, ich bin ein Sternekind. Das sagte eine dunkle Hexe zu mir!“ Der ältere Mann nickte. Danach verließ er schnell der kleinen Fähre engen Raum.
Ergriffen von diesem Abschied war auch der Astronaut, er ließ sich jetzt in den Pilotensitz nieder. Von diesem Platz aus würde er die Landefähre steuern, dann wenn sie sich von der mächtigen Rakete löste und allein flog. Ziel des nur kurzen Fluges war dabei das Raumschiff des Astronauten. Es wartete auf seiner Bahn um den Planeten Erde auf den Mann. Dessen Blick glitt jetzt über die leuchtenden Anzeigen von Instrumenten im Inneren der kleinen Fähre, verharrte zuletzt auf dem Bildschirm. Alles war bereit für eine lange Reise. Der Astronaut wollte den Start selbst auslösen.
Eines Morgens frühes blaues Licht am fernen Horizont leuchtete. In Nähe aber breiteten sich die Flächen sandigen Bodens aus und wenige dünne Gräser wuchsen darauf. Zwischen ihnen hüpfte ein kleiner Vogel umher, er sammelte sich Tau von den Halmen. Mit dem Schnabel zupfte er Tropfen von den Gräsern, kam gut voran. Dann aber duckte sich der Vogel mit starren Blicke erschrocken nieder. Ein grollender Lärm hatte sich plötzlich schwer erhoben, ließ einen weiten Kreis erbeben. Glühende Wolken leuchtenden Feuers wälzten sich aus dem Kreise heraus. In dessen Mitte stand der hohe Turm einer Rakete und die begann sich aus dem Feuer langsam zu erheben. Der grollende Lärm schwoll an, erreichend fast den Horizont. Dort aber entstand schon ein neuer Morgen und vor dessen Farben stieg die mächtige Rakete mit greller Flamme in langer Spur zum Himmel auf. Kleiner geworden erreichte sie bald die Höhe des Lichtes noch am Horizont verborgener Sonne. Das Metall der Rakete nun wie ein langer Funke silbern glänzte, ein Funke der in des Morgens frühem Himmel langsam verlosch.
Die kleine Landefähre hatte sich schon von der mächtigen Rakete getrennt und flog allein auf einer Bahn um den Planeten Erde. Mit
den Händen angeklammert schwebte der Astronaut in der Fähre ohne eigenes Gewicht vor einem der beiden Fenster, er sah weit hinaus. Tief unter seinem Blicke drehte sich der Planet als riesige blaue Kugel in dem Raume von Sternen. „Wie fühlst du dich?“ „Ich habe mich niemals besser gefühlt!“ Mit dieser Antwort des Astronauten sehr zufrieden lächelte in dem Bildschirm der Fähre das Gesicht eines älteren Mannes. Ohne Gewicht schwebte noch der Astronaut vor dem Fenster, es leuchteten ihm zahllose Sterne. In der Sterne endlosem Raum und noch nicht sichtbar wartete ein schönes großes Raumschiff auf Ankunft des Astronauten. Dessen Blick suchte hinab zum sich drehenden Planeten Erde, es zog dort ein ganzer Kontinent langsam vorüber. Grünendes Land unter den Streifen lichter Wolken. Als eine ungeheure Kugel schwebte der Planet im Raum, zart umhüllt von dünnem blauem Schleier. Tief nach unten sah der Mann, dort begann es zu dunkeln, die kleine Fähre flog da langsam in den Schatten des Planeten Erde hinein. Darüber die verlöschende Sonne blendete, ein strahlendes weißes Licht. Ergriffen schaute der Mann bis das Licht der Sonne hinter dem Planeten versunken, silbern der Mond erschien. Von diesem Bilde trennte sich der Astronaut und er schwebte ohne Gewicht in den Pilotensitz vor dem Bildschirme der Landefähre. Dort gurtete er sich an.
So flog die kleine Fähre durch den Schatten des Planeten Erde bis die strahlende Sonne wieder erschien. Im Bildschirm zeigte sich dem Astronauten jetzt das langsam wachsende Bild eines großen Raumschiffes. Gleich einer gewölbten runden Scheibe bestand es aus Metall und Glas. Drei mächtige Triebwerke besaß das Schiff, es hieß URANIA. Der Mann verringerte die Geschwindigkeit der kleinen Fähre, in Mitte dieser glänzenden Scheibe musste er die Landefähre aufsetzen. Beobachtend die Anzeigen im Bildschirm senkte der Mann die Fähre immer tiefer und er steuerte sie dann vorsichtig in den Anker des großen Raumschiffes ein. Es war der Bug des Schiffes. Innen darunter sich eine große Halle verbarg, bis zum Heck des Schiffes. Zwischen Bug und Heck Flächen so durchsichtig wie Glas, aber fester als Stahl. Das im Inneren der Halle des Raumschiffes erzeugte Schwerefeld gab allen Dingen ein gleiches Gewicht wie auf dem Planeten Erde. Es hatte lange gedauert dieses Raumschiff zu erbauen. Der Astronaut begann nun mit den Vorbereitungen die kleine Landefähre zu verlassen.
Unter Nacht ruhte ein weites dunkles Meer vor seiner steinerneren Küste, helle Sterne schwiegen am Himmel. Doch einer der Sterne bewegte sich, dort flog in seiner Bahn um den Planeten Erde das Raumschiff des Astronauten. Der lag darin im Dämmerlichte auf einer Liege in der Mitte eines noch jungen Gartens. Darüber stand rund die gläserne Halle des großen Schiffes und der Sterne Licht drang ein. Auch des Gartens Duft war im Raume. Dazu klangen Geräusche fließenden Wassers aus einem kleinen Teich. Riesig sah die schwarze Kugel des Planeten Erde in das Raumschiff, es flog jetzt im Schatten des Planeten. Der Astronaut erinnerte sich dabei an Worte der seltsamen Frau in ihrer Höhle im Walde am Meere.
„Astronaut, das Weltall findet nach außen wie nach innen weder Anfang noch Ende. Jedes Innen hat wieder ein Innen, so wie jedes Außen wieder ein Außen hat. Wo immer du in diesem Weltall bist, es wird eine Mitte sein, eine Mitte die es deshalb nicht gibt. Vor dir wie hinter dir, über dir wie unter dir, dehnt sich eine endlose Weite. In welche Richtung führt dich also nun deine sehr lange Reise, wohin führt dich dein Weg, wohin führen die Wege deiner Welt?“
„Das hat mir diese dunkle Hexe in ihrer Höhle gesagt!“ In Mitte des Raumschiffes runden Gartens ruhte der Astronaut auf einer Liege. Von diesem Platz strebten förmig eines Sternes drei Wege durch den Garten, endend vor je einem mächtigen breiten Pfeiler. Kantig reichten diese drei Pfeiler ringsum am Rande des Schiffes Halle bis hinauf zu ihrem Dach, sie schienen es zu tragen. In den Pfeilern verbargen sich kleine Räume mit verschiedenem Zweck. Dazu auch des Raumschiffes Maschinen, ein zuverlässiges Schiff. Der Astronaut erhob sich von seiner Liege und er ging zum Rand der gläsernen Halle, von dort sah er in Sterne der Unendlichkeit. Auch auf dem Planeten Erde hatte der Astronaut diesen Blick oft genommen. Am Ende fand sich immer eine Frage. Wie ist dieser unendliche Raum so entstanden? Mit seiner Stirn lehnte sich der Mann gegen die Festigkeit doppelten Glases der Wandung seines Schiffes. Der Abstand zwischen den gläsernen Flächen war breit wie eine Hand, dahinter leuchteten die Sterne endlosen Raumes. Langsam schritt der Astronaut auf dem Weg am Rand der runden Halle. Als Kreis verband dieser Weg die drei breiten Pfeiler rings im Schiffe, innen des Kreises ein noch junger Garten mit kleinem Teiche.
Weiter ging der Mann nun den Weg bis ihm die riesige Kugel des Planeten Erde da schwarz entgegen blickte. Helle Inseln glommen aus der Schwärze, die Städte der Erde. In drei Tagen würden sie mit Beginn des Fluges dann langsam verlöschen. Alles würde da vergehen, der schöne Planet Erde wie auch dessen schöner Mond. Es würde ein langer Abschied sein, das Schiff verfügte über ein Teleskop. Der Astronaut schritt weiter. In jedem der drei breiten Pfeiler war eine Tür und über den Türen sehr große Bildschirme. Hinter erster Tür befand sich der Kontrollraum des Schiffes, die Steuerung des Schiffes, sein Rechner. Diesem Rechner hatte der Mann den Namen „Urm“ gegeben. Überall des großen Schiffes konnte der Rechner hören wie auch antworten, er wachte über das ganze Schiff. Hinaus sah der Mann in die hell leuchtenden Sterne, irgendwo sehr weit entfernt zog da ein kleiner Planet im Raume von Sternen. „Dieser Planet wartet dort auf mich!“ Entschlossen öffnete der Astronaut die Tür zum Kontrollraum seines Schiffes, trat ein.
Der kleine Raum schien nur aus Reihen leuchtender Anzeigen der vielen Instrumente aufgebaut. Ein langer Bildschirm reichte sanft gebogen von einer Seite bis zu anderer Seite des Raumes, ebenso davor ein schmales Pult. Es war mit Reihen flacher Tasten belegt.
In einen Drehstuhl setzte sich der Astronaut, dann fragte er den Rechner. „Urm, ist das Schiff für den Start bereit?“ Die Antwort kam ruhiger männlicher Stimme. -DAS SCHIFF IST FÜR DEN START BEREIT- „Urm, beginne nun den Start!“ Der Astronaut wartete nicht, er verließ jetzt den kleinen Raum hinaus in seines großen Raumschiffes Halle, wollte von dort den Abschied sehen.
Noch flog das Raumschiff als leuchtender Funke im Schatten des Planeten Erde. Licht der Sterne fiel hell in das Schiff herein, sich dabei mischend in das Licht der großen Bildschirme ringsum an den drei breiten Pfeilern des Schiffes Halle. Am Rande der Halle stand der Astronaut und sah durch die gläserne Wandung. Fester als Stahl schützte ihn dieses Glas nicht vor dem Abschiede vom Planeten Erde, eine nun schwarze Kugel schwebend im endlosen Raum von Sternen. Eigentlich fürchtete sich der Mann vor nichts, ein offenes sicheres Lächeln war oft in seinen blauen Augen, die Wucht des Abschiedes von dem Planeten traf ihn aber mit ganzer Macht.
-DER START BEGINNT- SIE WERDEN JETZT GERUFEN- Alle Bildschirme ringsum der Halle des Schiffes zeigten dieselbe Nachricht, der Planet Erde rief den Astronauten. Der trat nahe an das steile Glas der Halle und blickte weit hinaus auf die schwarze Wölbung des Planeten Erde. Heimat, die einzige Heimat in einem kalten wie endlosen Universum. Mit dem kleinen silbernen Gerät welches er flach am Arme trug sendete der Mann nur zwei Worte. ICH STARTE. Dann ging er wieder zur Mitte des Gartens und legte sich auf seine Liege nieder. Hier war die Mitte des großen Raumschiffes, einer kleinen warmen Insel auf Reise in die Weite des Universums. Zu dessen Sternen blickte der Mann nun hinaus. Viele Stunden später saß der Astronaut auf einem großen Stein an des Gartens kleinem Teiche. Weit entfernt zu seinem Raumschiff stand schon das Bild des Planeten Erde wie auch dessen Mondes. Die lange Reise sie hatte nun begonnen, alle Triebwerke strahlten mit höchster Leistung ihr kaltes blaues Licht. Zugleich konnten diese schwenkbaren Triebwerke das Schiff auch gegen Meteore schützen. -SIE WERDEN GERUFEN- Die männliche Stimme des Rechners klang ruhig durch die Halle des Raumschiffes. Der Astronaut erhob sich vom dem Steine und ging dann schnell zum Kontrollraum.
„Wie fühlst du dich?“ „Sehr gut, alle Maschinen arbeiten und in die Fenster scheinen mir Sonne wie auch Sterne zugleich!“ Aus dem Bildschirm im kleinen Raume nickte zufrieden das Gesicht eines älteren Mannes. „Ja, aber du fliegst etwas zu schnell.“ Der Astronaut lächelte in den Bildschirm. „Ich fliege doch zwischen Sternen. Hier ist sehr viel Platz, und bis zum Ziele meiner Reise ist es weit. Ich bin ein Sternekind, das hat mir eine Hexe gesagt!“
„Jeder Weg hat zwei Richtungen Astronaut. So erschaffst du aus deiner Vergangenheit deine Zukunft und aus deiner Zukunft auch wieder deine Vergangenheit. Du schaffst beide Richtungen dieses Weges. Der letzte Schritt in deine Zukunft vollendet so den ersten Schritt deiner Vergangenheit. Die Zeit entsteht während sie dabei vergeht.“
Der Astronaut erinnerte sich an alles was diese seltsame Frau ihm in ihrer Höhle gesagt. Er dachte manchmal an die Frau. Aber an Bord seines Raumschiffes schien es die Zeit nicht zu geben, die Sterne kennen weder Tag oder Nacht. Der Mann ruhte in seines Schiffes Garten auf einer Liege, er hatte da zur Nacht geschlafen. Das gedunkelte Glas des Schiffes runder Halle ließ noch wenig Licht von Sonne und Sternen ein, es herrschte jetzt Dämmerung. Am Dach der Halle über dem liegenden Mann verliefen die Ringe eines Reaktors. Ein mächtiger Kreis und er war zugleich auch des Raumschiffes Bug. Unter dem Manne und nicht zu sehen sich der zweite Reaktor verbarg, das Heck des großen Schiffes, auch ein Kreis. Zwischen diesen Reaktoren wirkte ein Schwerefeld, schuf dabei gleiches Gewicht wie auf dem Planeten Erde. Die beiden mächtigen Reaktoren erzeugten auch zugleich des Raumschiffes Energie.
Verteilt am Rande der runden Halle standen drei kantige breite Pfeiler. Sie schlossen sich an die gläserne Wand und trugen der Halle Dach. Mitte des Daches befand sich eine Schleuse, welche das Schiff nach außen öffnen konnte, aus einem der Pfeiler führte auch ein Steg zu der Schleuse. Über der Schleuse, jedoch außen dem Bug des Schiffes verankert, stand die kleine Landefähre. Sie diente dem Astronauten zur Landung auf einem kleinen Planeten, das Ziel.
Auf seiner Liege ruhte der Astronaut und vom Teiche des Gartens klangen ihm Geräusche fließenden Wassers. „Urm, etwas mehr Licht bitte!“ Der Rechner des Schiffes konnte überall im Schiffe hören wie zugleich auch antworten. Von der Liege erhob sich der Mann, er ging zum Kontrollraum des Raumschiffes. Dort wollte er sich die Zeit erschaffen, ein Programm bestehen aus Tag und Nacht.
Als er den kleinen Raum dann verließ zeigte sich ihm schon das Ergebnis. Von der einen Seite der Halle seines Schiffes drang das Licht der Sonne herein, auf anderer Seite aber war das Bild von leuchtenden Sternen nicht mehr zu sehen, dort war die Fläche des Glases gedunkelt. Zugleich drehte sich das Schiff jetzt langsam um sich selbst. So entstand ein Bild von hellem sonnigem Tage, dann gefolgt von der Nacht leuchtender Sterne. Auch wurde die Halle des Schiffes von innen mit farbigem Licht bestrahlt, wurde ein täglicher Verlauf des Lichtes verschiedener Farben erzeugt. Auch graue Tage waren in dieses Programm von Zeit gestellt, der Rechner des Schiffes steuerte dieses Programm vergehender Tage und Nächte.
So lang wie möglich wachte der Planet Erde über das Raumschiff, Kameras in jedem Raume. Der Astronaut hatte sie abgeschaltet. Im Notfall jedoch besaß die Erde Zugriff auf das fliegende Schiff. Dessen Garten grünend, drei Bäumchen streckten sich zwischen einigen Sträuchern auf und auch ein kleiner Teich war zu sehen. Sitzend auf dem größten der Steine des Teiches Umrandung der Astronaut gerne auf dessen Quell schaute. Wasser floss über ein kleines Rad aus Metall und das drehte sich dabei seine endlosen Kreise.
So flog das silbern glänzende Raumschiff im Lichte einer fernen Sonne wie auch zahlloser Sterne seine Bahn. Innen des Schiffes schlossen sich ringsum drei kantige breite Pfeiler an das Glas des Schiffes runder Halle Rand. Die Pfeiler standen gemustert gleich wie von Stein. An den Pfeilern befestigt sehr große Bildschirme, sie zeigten dem Astronauten Bilder vom Leben seiner Heimat auf dem Planeten Erde. Spät zur Nacht hin diese Bilder dann wieder verloschen.
