Im Zeichen des Lotus - Valerie Loe - E-Book

Im Zeichen des Lotus E-Book

Valerie Loe

4,6

Beschreibung

Season 4 Episode 3 Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit. Die Silver haben sich lange nicht in Cork blicken lassen, doch nun, da sie wieder vollzählig sind, sind sie bereit, sich dem Feind zu stellen. Doch ist es vielleicht schon zu spät? Menschen sterben unkontrolliert, die Nim scheinen die Kontrolle zu erlangen - und auf Penelope wartet ein besonderes Willkommensgeschenk. Der Feind lauert der Prinzessin nicht nur draußen auf, sondern auch im Inneren der Silver. Intrigen werden gesponnen und Bündnisse geschlossen. Wenn die, die sie doch beschützen soll, die Waffen gegen sie richten, wird Nell kämpfen?

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 116

Veröffentlichungsjahr: 2019

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
4,6 (89 Bewertungen)
67
11
11
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Im Zeichen des Lotus

Band 211234567891011121314151617Impressum

Band 21

1

Ein Atemzug. Einmal tief Luft holen, spüren, wie die Lungen sich dehnten, die Schultern leicht zurückgingen, der Bauch sich spannte. Kurz das Gefühl genießen, wie die gekühlte Luft durch die Atemröhre strömte. In diesem einen kurzen Moment stand die Zeit still und Penelope konnte die Situation genau betrachten. Sie stand in der Nähe des Boxsacks. Blutflecken schillerten auf dem Leder, rote Tropfen fielen von ihren Knöcheln zu Boden. Zwischen ihr und ihrem Gegner befanden sich zwei Kraftbänke und der dazugehörige Ständer mit den Gewichten. Als Alessa einen Satz nach vorne machte, hin zu Nell, mit diesem wahnsinnigen Blick, da war es der Seherin egal, dass sie mit der Schulter am Metall ankam. Als lautes Scheppern ihren Angriff untermalte, ignorierte sie es. Gewichtsstangen rollten über den Boden, krachten klirrend gegeneinander. Gewichte fielen zu Boden, blieben mit einem dumpfen Plumpsen liegen, bildeten gemeine Hindernisse. All das betrachtete Penelope in dem Augenblick, in dem sie tief Luft holte. Es war, als gehöre ihr Körper jemand anderem, als wäre sie gar nicht richtig da. Alles schien mit Abstand zu ihr zu geschehen, als sähe sie einen Film. Doch das war echt und der Zusammenstoß würde kommen. Dennoch bewegte Nell sich nicht. Wie festgefroren stand sie mit aufgesprungenen Fingerknöcheln da, abwartend, nicht daran denkend, sich zu verteidigen. Wie schon am Pool, bei ihrem ersten Zusammentreffen, wollte sie es vermeiden, Alessa zu verletzen. Und Nell würde die Seherin verletzen, sollte es zu einem Kampf kommen - das lag in der Sache selbst. Gleichzeitig war der Schmerz, den Alessa ihr zufügen konnte, befreiend. Weil Nell wusste, sie hatte die Wunden und Verletzungen verdient, sie hatte jeden Tropfen Blut, den sie lassen musste, verdient. Und wenn jemand ein Recht darauf hatte, sie Stück für Stück auseinanderzunehmen, dann Alessa. 

Die Seherin berührte mit der Schulter den Ständer mit den Gewichten. Sie wurde etwas an der Seite zurückgerissen, doch verlor sie dadurch weder an Schwung, noch an Entschlossenheit. Statt zu stolpern, nutzte sie den Moment und sprang ab. Sie kam mit einem Fuß auf der nächsten Kraftbank auf und stieß sich erneut ab. So stürzte sie von oben auf die Prinzessin nieder. Alessa brachte ihren Körperschwerpunkt weiter nach vorne, legte den ganzen Schwung in den Tritt, den sie nun dachte auszuführen. Sie zog das rechte Bein an, nahm es zurück, dabei drehte sich ihr Oberkörper leicht in die entgegengesetzte Richtung, dann holte sie aus und zog ihr Bein mit voller Wucht nach vorne, ein siegessicheres Grinsen stahl sich auf ihre Lippen.

Nell folgte der Seherin mit den Augen, als diese sprang. Sie sah den dünnen, aber muskulösen, Körper auf sich zukommen. Es hatte etwas von einer Kanonenkugel, die auf einen abgefeuert wurde. Mit beinahe teilnahmsloser Miene beobachtete sie, wie die Solani ihren Körper in Position brachte, bemerkte eine leichte Schwachstelle in ihrer Haltung, wusste, wenn sie ihr nun entgegenkommen würde - sie könnte nach links ausweichen und dann von unten herauf einen Angriff durchführen - wäre Alessa leicht zu schlagen. Aber alles, was sie tat, war zu beobachten. Der Tritt zielte auf ihre Schläfe, der Kopf war ein gutes Ziel. Sollte sie treffen, wäre Nell mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschaltet. Gleich würde es passieren, gleich musste sie sich entscheiden. Der Trauer einer Solani nachgeben oder kämpfen? Viele Möglichkeiten klangen an, stimmten sich ein, um Wirklichkeit zu werden. Aber noch waren sie nicht gemacht, nur Ansätze einer Zukunft. Mit Hopes Kräften sah Penelope Allianzen, für sich und andere, wie sie entstanden und wieder brachen. Sie sah das Schicksal der Silver - und es würde sich in diesem Augenblick entscheiden. 

Alessa sah den Tritt bereits landen. Es blieb der anderen keine Zeit mehr, auszuweichen. Selber schuld, wenn sie dastand und sich nicht bewegte. Nur weil sie die Prinzessin sein sollte, würde sie sicherlich nicht plötzlich ihre Meinung ändern! Sie wusste, was sie gesehen hatte, wusste - aus tiefstem Herzen und reinster Überzeugung - was zu tun war. 

Aber bevor ihr Schienbein die Seite des Kopfes treffen konnte, riss Penelope ihre Hand nach oben und fing den Tritt ab. Ihr Handrücken ruhte an ihrer Schläfe, so nahe war die Seherin ihr gekommen. Ihre Finger gruben sich in das Fleisch ihrer Gegnerin, drückten zu, bevor ein Beben durch Nell ging und sie Alessa mit einem wütenden Zischen von sich stieß. Diese segelte zu Boden, noch mehr Trainingsgeräte fielen um und sorgten für Lärm, und kam sogleich mit einer Rolle über die rechte Schulter wieder zum Stehen. Sie atmete schwer, nicht von körperlicher Erschöpfung, sondern vor überbrodelnden Emotionen. Ganz langsam trat Penelope einen Schritt zurück. „Du hattest deine Chance, Seherin, versuche es ein anderes Mal“, sagte sie mit der Stimme der Prinzessin. „Ich werde nicht mit dir kämpfen, aber ich muss mich verteidigen. Ich kann nicht zulassen, dass du mich aus Wut tötest.“ Bei diesen Worten bleckte Alessa die Zähne. 

„Aber du konntest Charles einfach so töten und kommst damit davon?“ Sie spuckte die Worte förmlich aus. Nell bewegte sich langsam in Richtung Tür. 

„Ich trage die Schuld und ich schwor ihm, alles zu tun, um die Solani zu retten und die zu schützen, die er liebt.“ Noch ein Schritt, diesmal stand Alessa wie festgefroren da. Nur in ihren Augen schien es zu toben. 

„Du kannst aber niemanden beschützen, Prinzessin“, zischte die Seherin leise. Nell erstarrte, so boshaft klang die Stimme. „Du bist nicht dazu gemacht, zu beschützen, sondern zu zerstören. Das Blut der Prim flüstert dir zu, dass es anders ist, dass du deine königlichen Pflichten wahrnehmen willst, aber wir kennen die Wahrheit. Du und ich.“ Alessa hob das Kinn an und grinste, entblößte dabei zwei Reihen weißer Zähne. „Ich kann sehen, wie jeder, der dir nahe ist, untergeht und bricht. Du bist das Gift in jedem Leben, das Pech hat, mit dir in Berührung zu kommen.“ Sofort dachte Nell wieder an all diejenigen, die durch ihre Hand gestorben waren. An all die, die zu ihrem Schutz starben. So viele Namen, Gesichter und Geschichten. So viele Leben beendet. Ein Abgrund tat sich auf, einer, in dem all diese Geister hausten und schrien, sie aufforderten, etwas zu tun. Aber sie war machtlos. Nell musste sich zwingen, wegzusehen. Weg von dem Leid und dem Tod, wegzuhören, als Alessa sprach und Worte verwendete, die in ihr widerhallten. Die Wahrheit, es war die Wahrheit. 

Die Seherin beobachtete genüsslich, wie die Worte in den Kopf der Prinzessin sanken. Sie kannte die Wahrheit und wollte dennoch leben, das machte sie zu einem noch größeren Monster. Während Alessa sprach, sammelte sie die Eismagie in sich. Die Visionen forderten viel Kraft von ihr, sodass ihre Magie in letzter Zeit etwas zu kurz kam, aber sie war lange genug eine Kriegerin gewesen, um zu wissen, was nun zu tun war. Rasend schnell spannte sie den rechten Arm, den sie zuvor locker hatte herabhängen lassen, an, beugte ihn und ballte die Hand auf Höhe ihrer Brust zu einer Faust. Winzige, messerscharfe Schrapnelle aus Eis formten sich über ihr und um sie herum. Jede Spitze war auf Penelope ausgerichtet. Ohne zu zögern stieß Alessa den Arm nach vorne und orderte damit das Eis an, sein Ziel anzusteuern. Sie glichen einem Kugelhagel, blau-blass schimmernd, dort, wo das Licht sich in ihnen brach, bunt glänzend. Diese Schrapnelle waren stärker und robuster als Eis, konnten dieselbe Wucht in einen Treffer legen, wie eine Kugel. Und nun rasten hunderte solcher Waffen auf Penelope zu. 

Das, was sie hatte vermeiden wollen, geschah. Nell riss sich aus ihren Gedanken los, roch das Eis, sah die vielen, funkelnden Punkte in der Luft schweben, und rannte los. So schnell sie konnte, raste sie gen Ausgang. Sie rief den Lotus, versuchte ihn zu erreichen, ohne ihn zu berühren, und war erleichtert, als es ihr gelang. Schnell baute sie eine eisige Mauer auf, an der die Schrapnelle zerschlugen, doch arbeitete sie ungenau, wenig bedacht, und so zerfielen die Mauerstücke wieder. Der Ausgang schien in weite Ferne zu rücken, die Eissplitter aber nicht enden zu wollen. Keuchend griff Nell nach vorne, umfasste die Sicherheitsstütze eines Laufbandes und schwang sich in einem Satz über das Gerät. Sie federte bei ihrer Landung in die Knie, setzte ihren Sprint nach vorne fort. Doch plötzlich musste sie sich zu Boden werfen und zur Seite rollen. Zunächst wusste Penelope nicht, was da auf sie zugeflogen war, doch ein genauer Blick verriet ihr: Ein Crosstrainer rechts von ihr hatte durch den Stoß einer Eissäule das Fliegen erlernt und seinen Jungfernflug so ausgerichtet, dass er sie fast erwischt hätte. Nell sprang, ohne Zeit zu verlieren, wieder auf die Beine. Sie musste sich nicht umsehen, um zu wissen, dass Alessa ihre Position gewechselt hatte. Die Seherin erwartete sie am Ausgang. 

Alessa grinste, als sie Nells Blick bemerkte. Ihre Wut war wie ein Gletscher, eisig und beständig. Sie durfte es nicht übereilen. Das Recht war auf ihrer Seite, sie würde ihre Rache für ihren Geliebten bekommen und die Welt vor diesem Monster retten. Gewissheit flutete die Solani, machte sie stark und entschlossen. „Was ist, Prinzessin? Hast du nun doch eingesehen, dass es besser wäre, ich töte dich hier und jetzt?“ Penelope war drei Meter vor ihr stehengeblieben. Sie ließ die Arme hängen und richtete sich gerade auf. Ihr Gewicht verlagerte sie auf das rechte Bein. Den Kopf hielt sie gesenkt. Ihr Brustkorb hob und senkte sich in raschen, kraftvollen Zügen. 

„Seherin, du solltest mich wirklich gehen lassen“, knurrte die Prinzessin, der Hauch von Feuer schwang in ihrer Stimme mit. 

„Ich habe keine Angst vor dir, Monster. Die Göttin weist mir den Weg und dieser Weg führt über deine Leiche.“ Nun lachte Nell humorlos auf. Sie war müde, erschöpft. Eigentlich brauchte sie dringend Schlaf. In kurz: Penelope war am Ende und spürte die Narbe erwachen. Die Zeit war nicht auf ihrer Seite. Dennoch lachte sie, fand aber keine Worte, um sich zu erklären. 

„Lass mich gehen“, wiederholte sie daher nur, kaum hatte sie sich wieder im Griff. Alessa gab als Antwort ein Schnauben von sich. Schon hob sie erneut die Arme und rief das Eis. Es wuchs über die Tür, sperrte sie hier ein. Gleichzeitig beschwor sie erneut die Schrapnelle. 

„Kämpfe, zeige mir das Monster und lass es mich töten“, knurrte die Seherin und startete einen neuen Angriff. Nell hätte am liebsten erneut gelacht, wenn nicht das Herannahen von hunderten kleiner Geschosse ihr dafür die Luft nahm, denn sie musste ausweichen und gleichzeitig das Feuer in ihrem Inneren zurückhalten. Für ihren Geschmack war eine Silver genug, die das Feuer in ihr provozierte, eine zweite Probe ihrer Willenskraft hätte es heute nicht mehr gebraucht. 

„Du hättest schlafen gehen sollen“, schalt ihre innere Stimme sie, gerade als Nell sich duckte, einen Arm hochriss, um zwei Geschosse mit dem Unterarm abzufangen, und weiterrannte. Blut spritzte und fiel in ungeordneten Mustern auf den Boden. Ihr Ziel war nach wie vor der Ausgang. Alessa, die davorstand und alles an Eismagie, was sie beherrschte, abrief, änderte daran nichts. Nell wusste nämlich eines: Magie in diesem Ausmaß so exzessiv zu benutzen, kostete Kraft und Konzentration, die Wendigkeit des Körpers büßte dabei meist ein. Also kämpfte sie sich weiter nach vorne, akzeptierte, dass einige der Eissplitter sich in ihre Haut fraßen, und registrierte mit wachsendem Gefühl der Zeitnot, dass die Wunden zischend und mit kleinen Flammen zu heilen begannen. Das Feuer war so nahe. Es spürte, dass sein uralter, angestammter Gegner, das Eis, darauf wartete. Es wäre so leicht, alles zu schmelzen, zu zerstören. Aber Nell hielt es zurück, wagte nicht einmal mehr, die Kraft des Lotus zur Verteidigung zu nutzen, stattdessen sammelte sie dessen Macht gezielt um ihre Narbe und hielt das Feuer in ihrem Inneren in Schach. 

Ein Schnitt auf ihrer Stirn brannte fürchterlich. Sofort begann Blut in ihr linkes Auge zu fließen. Sie blinzelte, wollte nichts von ihrer Sicht einbüßen. Alessa war nicht mehr fern. Manisch rief sie weiteres Eis, verausgabte sich und merkte es nicht einmal. Da wurde Penelope klar, dass sie sich nicht nur für sich selbst beeilen musste, sondern auch für die Seherin. Nun wagte sie es doch, nach dem Lotus zu greifen und seine Macht zu formen. Sie ließ die Luft um sich kühler werden, fühlte, wie ihre Energie die Partikel übernahm, ihnen ihren Willen aufdrückte. Wie ein kleiner Sturm begann die Luft um sie zu wirbeln, bildete kurz einen Schutz, den sie jedoch sofort wieder auflöste, denn stattdessen schickte sie den eisigen Wind auf Alessa zu. Deren Haare peitschten um ihr Gesicht, ihre Augen tränten. Die Seherin riss die Arme nach unten, bildete eine Mauer aus Eis, die sie beschützen sollte. Zu spät bemerkte sie ihren Fehler. Die Mauer zu bilden hatte den Angriff unterbrochen, das gab Nell die Gelegenheit, den letzten Abstand zu überbrücken. Diesmal war sie es, die vor dem Widerstand einen Sprung machte. Sie federte mit dem linken Bein ab, zog das rechte Bein an und vollführte eine halbe Drehung mit dem Körper. Silberne Linien zierten ihr Bein bis hinab zu ihrem Fuß, als sie die Mauer traf. Grelles Licht erstrahlte, bevor die eisige Mauer mit einem Klirren zerbarst. Nell wartete nicht ab, bis sie etwas sah. Inmitten der herabregnenden Eiskristalle landete sie, ging in die Knie und federte nach vorne. Innerlich eine Entschuldigung rufend, holte sie aus, ballte die Hand zu einer Faust und schlug zu. Mit all dem Schwung, den sie aufbrachte, schaffte sie es, Alessa, die versucht hatte, auszuweichen, noch an der Schulter zu treffen und gegen die Mauer hinter ihr zu schleudern. Anstatt in sich zusammenzusacken, hielt die Seherin sich blinzelnd aufrecht. 

Penelope zögerte nicht, als sie nun auf die Solani zutrat, sie an den Oberarmen packte und zur Seite schleuderte. Mit einem wütenden Aufschrei ruderte Alessa, kaum wurde sie losgelassen, mit den Armen. Ihre Hände bildeten Klauen, mit denen sie tatsächlich noch Nell erwischte. Ihre Fingernägel gruben sich in die linke Schulter der Anderen, die sich einfach von ihr abgewandt hatte, um mit einem gezielten Schlag die Eisbarriere um die Tür zu zertrümmern. Blut troff aus vier Kratzern an Nells Arm herab. 

Alessa landete auf der unverletzten, rechten Seite. Sie rollte sich ab, um sich nicht noch schlimmer zu verletzen. Als sie wieder auf die Beine kam, nun schwankend und um einiges langsamer als zu Anfang, war Penelope längst geflohen. Mit einem wütenden Aufschrei setzte die Seherin ihr nach.