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Michael Schaan ist ein Dichter mit authentisch liebevoller Ausdruckskraft in bisher nur erst wenigen Werken. Er hat dafür aber über die Maßen gefühlvolle Gedichte geschaffen, aus denen besonders die innere Aufgewühltheit zum Ausdruck kommt, wie er es auch selbst bei sich sieht. Marlene Gerhards verfasst in wunderbar plastischer Erzählform Kurzgeschichtchen, in denen sie autobiografisch Erinnerungen und Geschehnisse der Kindheit und frühen Jugend aus Elternhaus und auf dem Bauernhof verarbeitet. Wenn sie mit einer ureigenen, unaufgeregten Stimme vorliest, nimmt sie Zuhörer und Zuhörerin mit in die Vergangenheit. Wer selbst ähnliche Erlebnisse und Kenntnisse hatte, füllt ihre Schilderungen förmlich mit eigenen Erinnerungsbildern. [Heinrich Albert Ellner] Und so fügt sich alles "Im Zeichen meines Lebens" zusammen - gefühlvoll, nachdenklich, melancholisch und erheiternd.
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Seitenzahl: 38
Veröffentlichungsjahr: 2018
Romy Glaser
Herausgeberin
Anmerkungen zu den vorliegenden Offenbarungen der Künstler
Vorwort(e) zu
44 Jahre alt
Die Blume der Schmerzen
Lebendig
Eine Dame
Das Damenopfer
Der Baum
Meine große Liebe
Das Parfüm
Die Frau und die Schmetterlinge
Die Kerzen
Göttliche Begattungen
Das Meer
Flaschenpost
Der Wald
Das Haus in der Eifel
Die Menschen
Schweigen
Ein Spaziergang bei Mondschein
Der Indianische Sommer
Regen
Jonathan
Stille
Wir
Eine schlaflose Nacht
Die Sonne
Eine wundervolle Nacht
Vom Sonnenaufgang bis zum
Sonnenuntergang
Herzbrennen
Sternschnuppen
Ein Weihnachtstraum
Winter
Speise und Trank
Selten im Leben begegnet man Menschen, wo die Chemie einfach stimmt. Ohne Worte, mit wenigen Gesten, weiß man sofort, dass man sich versteht. So ist es mir gegangen, nun schon vor einigen Jahren. Marlene Gerhards, Michael Schaan und Heinrich Albert Ellner habe ich bei literarischen Lesungen gehört und mich sofort in deren Werke verliebt. Sie sind ein Quell der Lebensfreude und offenbaren in ihren Ausführungen ihre Erinnerungen, verarbeiten Gefühle. Ganz unterschiedlich sind ihre Geschichten, die Art und Weise der inneren Auseinandersetzung und auch ihre Werdegänge.
Immer wieder bin ich dankbar, teil an ihren Gedanken und Werken zu haben.
Bedenkt man im Hintergrund, dass jeder mit einer gewissen Last fürs Leben geprägt ist, umso wertvoller und wichtiger erscheint mir, die sprudelnde Lebensbejahung mit der Veröffentlichung „Im Zeichen meines Lebens“ zu würdigen.
Michael Schaan schreibt seit 1995 Gedichte. In diesem Buch findet der Leser undatiert eine Auswahl aus über zwei Jahrzehnten.
Herzlichen Dank sagen möchte ich Marlene Gerhards, die uns mit ihren Geschichten eine Welt eröffnet, die vielen verborgen bleiben wird, wenn man dafür nicht offen ist. Sie verarbeitet ihre Erinnerungen und Kindheit seit Jahren in wunderschönen, märchenhaften Geschichten. Marlene reflektiert: „Schreiben bedeutet für mich seit vielen Jahren, dass sich die Seele frei und schöpferisch entfalten kann. Die Schönheit der Natur und das harte, bäuerliche Leben der Kindheit geben mir den Stoff, um meine Texte zu gestalten. Meine Phantasie sucht sich in Bildern ihren Weg, und so möchte ich die Konflikte und Krisen, die das Leben mit sich bringt, bewältigen. Meine Vorbilder sind Böll, aber auch Kafka, und so schreibe ich Geschichten, Märchen und autobiographische Erzählungen.“
(30.06.2017).
Ihr möchte ich ganz besonders danken, dass sie uns ihre Geschichten für diese Publikation zur Verfügung gestellt hat.
Romy Glaser, April 2018
Michael Schaan ist ein Dichter mit authentisch liebevoller Ausdruckskraft in bisher nur erst wenigen Werken. Er hat dafür aber über die Maßen gefühlvolle Gedichte geschaffen, aus den besonders die innere Aufgewühltheit zum Ausdruck kommt, wie er es auch selbst bei sich sieht.
Mich vor nächst einem Jahrzehnt als sein „lebendes“ Vorbild als Dichter bezeichnet, besuche ich nun schon seit Jahren seine Lesungen, in denen er sich, quasi als Mutprobe, Zuhörern und Zuhörerinnen stellt, wenn er, emotional höchst angespannt, aus seinen auch teilweise sentimental bis melancholisch gehaltenen Werken liest.
Ihm und der Herausgeberin Romy Glaser gilt aber zudem auch an dieser Stelle mein Dank dafür, dass ich als „Gastleser“ in seiner Erstpublikation selbst erstmals einige Gedichte in einem Buch mit ISBN veröffentlichen durfte.
Marlene Gerhards verfasst in wunderbar plastischer Erzählform Kurzgeschichtchen, in denen sie autobiografisch Erinnerungen und Geschehnisse der Kindheit und frühen Jugend aus Elternhaus und auf dem Bauernhof verarbeitet. Wenn sie mit einer ureigenen, unaufgeregten Stimme vorliest, nimmt sie Zuhörer und Zuhörerin mit in die Vergangenheit. Wer selbst ähnliche Erlebnisse und Kenntnisse hatte, füllt ihre Schilderungen förmlich mit eigenen Erinnerungsbildern...
H. A. Ellner
Mayen, 18.02.18
Ich bin jetzt 44 Jahre alt.
Und in meinem Leben habe ich wieder Halt.
Auf den Straßen gehen die Lichter aus.
Und ich schreie meine Wut
aus dem inneren Seelenhaus.
Ich habe den Dämon des Lebens besiegt
und ich fühle, wie ich die schönen Zeiten
in meine Hände krieg‘.
Mit meiner großen Liebe möchte ich leben,
danach werde ich für immer streben.
Der Mond geht langsam unter,
denn mit 44 Jahren bin ich noch fröhlich
und munter.
Ich schlafe ein.
Und die nächsten Jahre gehören mir
und meiner Freundin und meinen Freunden
ganz allein.
Ich sehe die Blumen der Schmerzen.
Dann komme ich nach Hause
und zünde an die roten Kerzen.
Manchmal ist mir nicht zu scherzen.
Es sind die Schmerzen in meinem Leben,
die hoffentlich bald vergehen.
Dann sind die Schmerzen vorbei.
Und jetzt werde ich wieder richtig in meinem Leben stehen.
Ich fühle mich lebendig.
Und ich sehe, wie ich den Mond
