In der Welt - nicht von der Welt - Alex Lefrank - E-Book

In der Welt - nicht von der Welt E-Book

Alex Lefrank

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Beschreibung

Die Jesuiten gelten als weltoffen. Was aber heißt "weltoffen"? Wie kann es heute gelingen, sich in der Welt zu orientieren, sich zu engagieren und dennoch nicht in ihr aufzugehen? Die drängenden und ungelösten Fragen unserer Zeit spüren wir alle täglich. Wir leben nicht nur in der Welt, wir sind ein Teil von ihr. Welches Verhältnis zu dieser Welt inspiriert unsere Antwortversuche? Das Buch öffnet im Rückgriff auf das Neue Testament die Augen für gesellschaftliche Systeme und zeigt, wie Ignatius von Loyola in den Exerzitien dazu anleitet, die Welt heute aktiv mitzugestalten und für alle zu einem besseren Ort zu machen.

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Seitenzahl: 90

Veröffentlichungsjahr: 2011

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Alex LefrankIn der Welt – nicht von der Welt

Ignatianische Impulse

Herausgegeben von Stefan Kiechle SJ, Willi Lambert SJund Martin Müller SJBand 52

Ignatianische Impulse gründen in der Spiritualität des Ignatius von Loyola. Diese wird heute von vielen Menschen neu entdeckt.

Ignatianische Impulse greifen aktuelle und existentielle Fragen wie auch umstrittene Themen auf. Weltoffen und konkret, lebensnah und nach vorne gerichtet, gut lesbar und persönlich anregend sprechen sie suchende Menschen an und helfen ihnen, das alltägliche Leben spirituell zu deuten und zu gestalten.

Ignatianische Impulse werden begleitet durch den Jesuiten-orden, der von Ignatius gegründet wurde. Ihre Themen orientieren sich an dem, was Jesuiten heute als ihre Leitlinien gewählt haben: Christlicher Glaube – soziale Gerechtigkeit – interreligiöser Dialog – moderne Kultur.

Alex Lefrank

In der Welt –nicht von der Welt

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in derDeutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sindim Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.

© 2011 Echter Verlag GmbH, Würzburgwww.echter-verlag.deUmschlag: Peter HellmundDruck und Bindung: CPI – Clausen & Bosse, LeckISBN 978-3-429-03429-0 (Print)ISBN 978-3-429-04613-2 (PDF)ISBN 978-3-429-06015-2 (Epub)

Inhalt

Einführung: Was heißt weltoffen?

1. Biblische Grundlagen

Schöpfung und Reich Gottes

Die Welt im Johannes-Evangelium

Der Mensch dieser Welt-Zeit nach Paulus

Christus und der Kosmos nach dem Epheser-und Kolosser-Brief

Der Sieg des Lammes in der Offenbarung des Johannes

2. Gesellschaftliche Systeme

Mythos oder Wirklichkeit?

Die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts

Unser gegenwärtiges Gesellschafts-System

Die Akteure hinter den Kulissen

3. Die Konzils-Aussagen von Gaudium et spes

4. Ignatius und sein Welt-Verhältnis

5. Die Exerzitien – Schule für das Wirken in der Welt

Entscheidungs-Freiheit als Ziel

Die Bedeutung von Herkunft und Autorität

Wie Christus in der Welt

Als Glieder eines Leibes wirken

Anmerkungen

Einführung: Was heißt weltoffen?

Die Jesuiten gelten als weltoffen. Ignatius und seine Gefährten wollten in die Welt hinein wirken. Sie wollten kein Ordensgewand, kein Chorgebet und keine Häuser außerhalb der Städte. Sie wollten mitten in der Welt präsent sein. Sie wollten Menschen dazu gewinnen, die Welt im Sinne des Evangeliums zu gestalten. Die Pariser Magistri, wie man sie in Rom nannte, gehörten zu den Reformkräften ihrer Zeit. Weil Bildung ein entscheidendes Feld der Welt-Gestaltung ist, gründete Ignatius schon bald die ersten Kollegien. In den folgenden Jahrhunderten hatte der Orden fast eine Monopol-Stellung für höhere Bildung in Europa. Dies war nur in Kooperation mit den Fürsten möglich. Jesuiten dienten ihnen als Hofbeichtväter. Schon Ignatius hatte sich dafür entschieden, trotz der Gefährdungen. In den Marianischen Kongregationen, den ignatianischen LaienGruppen, suchte der Orden Menschen zu befähigen, in der Welt im Sinne des Evangeliums zu wirken. Durch all dies hatte der Orden wesentlichen Anteil an der Gestaltung der europäischen Gesellschaft des 16. bis 18. Jahrhunderts.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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