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Rena Te Stollenwerk ist Malerin, Bildhauerin, Illustratorin, Schriftstellerin, Reiki Meisterin und Human design Analytikerin. Ihre geschulten Sinne der Selbst- Wahrnehmung, sowie wertfreie Beobachtungsgabe sind die Grundlage ihrer Dichtung. Sie zeigen sich in der Verdichtung von persönlich Erfahrenem, aus der Isoliertheit gehoben in ein allgemein Menschliches und darüber hinaus in einen größeren Zusammenhang gebracht. Ermutigend, verloren, traurig, spirituell und provozierend zeigt die Autorin sich dem Leser. Weiser Ratgeber für jeden Suchenden, der finden will. Das Leben ein ewig sich Wandelndes. Es ist wie es ist und es darf sein.
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Seitenzahl: 38
Veröffentlichungsjahr: 2018
Rena Te Stollenwerk, geb.1952 in der Eifel, Deutschland, lebt und arbeitet seit über 30Jahre als freischaffende Künstlerin auf Kreta.
Sie ist Malerin, Bildhauerin, Illustratorin, Schriftstellerin, Reiki Meisterin und Human design Analytikerin. Ihre geschulten Sinne der Selbst- Wahrnehmung, sowie wertfreier Beobachtungsgabe sind die Grundlage ihrer Dichtung.
Gewidmet
meinen Freunden und Feinden, Lehrer auf meinem Weg
Vorwort
BEGEGNUNGEN
Manchmal überfällt mich die Liebe
Erste Begegnung
Geöffnet hätte ich die Tür
Was hat sie zusammengeführt
Mausgrau das Paar
Ach all die Prinzen
Heute möchte ich tanzen
Liebesleid
Jeder kennt ihn in der Stadt
Drei in ewigem Gewebe
Die Mutter
Über die Liebe könnt ich sagen
Nicht mal alle Schwüre
Nichts versteh ich von der Liebe
Haut an Haut
UNTERWEGS
Da ist ein Tor zu einer Stadt
Eifellandschaft
Belgien
Im Ort meiner Kindheit
Im Wald
Am Flughafen
Eingesperrt das Dorf
Morgen am Hafen
Plakias
Sommernacht in der Stadt
Auf dem Dach der Welt
Prag, die Goldene Stadt
Thessaloniki/ Flughafen
Winter auf Kreta
Westwind
Neue Horizonte zeigen sich
Sie sind für sich
INNENRÄUME
Auf einmal bin ich drin
Mehr noch ist die Welt jetzt draußen
Raum-Haut
Übergangszeiten
Das Floss
Nur durch die Innenwelt
Schätze
Südwind
Untiefen der Seele
Verwehtes Blatt in mir
Zu klein die eigne Welt
Wir alle hinterlassen Spuren
Zeitläuferin
Zurückgekehrt
Wie verlorene Köpfe
BALLADE
Der König
Das Begräbnis des Vogels
Ich habe die Erinnerung einer Kriegerin
Die Ballade vom Held
Die Erde eine Scheibe
TRAUM-REICHE
In der Nacht verliere ich
In Zeiten
Nur Könige und Sterne
Sternenstreuer
Unwirklich erscheint mir
Wenn die Vögel landen in mir
Wie ein Kind
In Sichtweite die Widerstände
Ich wache morgens auf
wenn jemand in die Weite
oder in die Tiefe fallen will,
sich in Abenteuer, Schluchten,
Freiheit oder Liebe stürzt.
Mutig, bin ich das?
Ganz unbedarft
begeb ich mich ins Abenteuer,
verwandle und verändre meine Welt,
häng an Klippen,
lieg im Wüstensand,
hab mich dem Leben übergeben
wie ein Kind,
das ganz vertraut
in Engelsarmen ruht
und Gefahren nicht erkennt.
Viele Flügel haben mich bewahrt
vor Sturz und Biss
und Fall und Tod.
Nicht war geplant
im großen Buch vom Leben
der eine Schritt daneben.
wie ein Regenschauer
mitten im Weiten
schützt mich nichts vor ihr
und, hingegeben dem Nass,
beginnen die Blumen zu blühen,
die Wiese zu grünen.
Freudig erblickt mich die Welt.
Ich hatte sie vergessen.
Als ich Dir begegnete,
wehte kein Wind durch die Gassen
und die Sterne standen still.
Doch ich habe es nicht bemerkt.
Als ich Dir begegnete
sah ich deine braunen Augen
und die großen Hände.
Die Größe deines Herzens
erkannte ich nicht.
Als ich Dir begegnete,
wußte mein Herz,
dass jetzt alle Wunden heilen können.
Doch ich spürte nur deinen Blick.
ganz ohne Zögern,
zu vertraut und wohlig
und das Mögen
alt und vielmals schon gelebt.
Ein Flüstern hätte schon genügt
und Körper nah,
wir hätten uns vereint.
Doch auch erinnert nur,
fast wie geschehen.
Wir haben uns gesehen.
So fließen Ströme
längst vergangner Zeit
in einem einz’gen Blick
erneut,
als sei alles Gestern
immerzu
nur heut und heut
und heut.
Dieses oder jenes Paar?
Der Raum so groß, so weit
und doch geht alles nur zu zweit
hand in hand
and side by side
bis dass der Tod euch scheidet.
Doch all zu oft ist schon im Leben
der kleine Tod daneben.
jedes nicht gesprochene Wort,
jede nicht gegebne Hand
stellt sich dann dazwischen
und jede Brücke ist dann fort,
der Boden nur aus Sand
und trotzdem bleiben sie zusammen.
Denn das heilige Gesetz
sie bindet an das Unerlöste.
Auch der Tod sie nicht davon befreit.
Der Kosmos will das Ganze,
ist sonst nicht bereit.
Das Dissonante kann nicht schwingen
in dieser Einigkeit.
So gehen sie denn weiter
in verstörter Zweisamkeit
bis die zeit gekommen,
zu verwandeln sie in Einigkeit.
Erst dann sind sie befreit
zusammen für die Ewigkeit
mausgrau die Shorts,
mausgrau die Shirts,
mausgrau der Blick,
der durch mich durchgeschaut.
Doch wie guckt so eine Maus,
da schaut doch keine Angst
aus ihren Äuglein raus?
