In Sichtweite - Rena Te Stollenwerk - E-Book

In Sichtweite E-Book

Rena Te Stollenwerk

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Beschreibung

Rena Te Stollenwerk ist Malerin, Bildhauerin, Illustratorin, Schriftstellerin, Reiki Meisterin und Human design Analytikerin. Ihre geschulten Sinne der Selbst- Wahrnehmung, sowie wertfreie Beobachtungsgabe sind die Grundlage ihrer Dichtung. Sie zeigen sich in der Verdichtung von persönlich Erfahrenem, aus der Isoliertheit gehoben in ein allgemein Menschliches und darüber hinaus in einen größeren Zusammenhang gebracht. Ermutigend, verloren, traurig, spirituell und provozierend zeigt die Autorin sich dem Leser. Weiser Ratgeber für jeden Suchenden, der finden will. Das Leben ein ewig sich Wandelndes. Es ist wie es ist und es darf sein.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Rena Te Stollenwerk, geb.1952 in der Eifel, Deutschland, lebt und arbeitet seit über 30Jahre als freischaffende Künstlerin auf Kreta.

Sie ist Malerin, Bildhauerin, Illustratorin, Schriftstellerin, Reiki Meisterin und Human design Analytikerin. Ihre geschulten Sinne der Selbst- Wahrnehmung, sowie wertfreier Beobachtungsgabe sind die Grundlage ihrer Dichtung.

Gewidmet

meinen Freunden und Feinden, Lehrer auf meinem Weg

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

BEGEGNUNGEN

Manchmal überfällt mich die Liebe

Erste Begegnung

Geöffnet hätte ich die Tür

Was hat sie zusammengeführt

Mausgrau das Paar

Ach all die Prinzen

Heute möchte ich tanzen

Liebesleid

Jeder kennt ihn in der Stadt

Drei in ewigem Gewebe

Die Mutter

Über die Liebe könnt ich sagen

Nicht mal alle Schwüre

Nichts versteh ich von der Liebe

Haut an Haut

UNTERWEGS

Da ist ein Tor zu einer Stadt

Eifellandschaft

Belgien

Im Ort meiner Kindheit

Im Wald

Am Flughafen

Eingesperrt das Dorf

Morgen am Hafen

Plakias

Sommernacht in der Stadt

Auf dem Dach der Welt

Prag, die Goldene Stadt

Thessaloniki/ Flughafen

Winter auf Kreta

Westwind

Neue Horizonte zeigen sich

Sie sind für sich

INNENRÄUME

Auf einmal bin ich drin

Mehr noch ist die Welt jetzt draußen

Raum-Haut

Übergangszeiten

Das Floss

Nur durch die Innenwelt

Schätze

Südwind

Untiefen der Seele

Verwehtes Blatt in mir

Zu klein die eigne Welt

Wir alle hinterlassen Spuren

Zeitläuferin

Zurückgekehrt

Wie verlorene Köpfe

BALLADE

Der König

Das Begräbnis des Vogels

Ich habe die Erinnerung einer Kriegerin

Die Ballade vom Held

Die Erde eine Scheibe

TRAUM-REICHE

In der Nacht verliere ich

In Zeiten

Nur Könige und Sterne

Sternenstreuer

Unwirklich erscheint mir

Wenn die Vögel landen in mir

Wie ein Kind

In Sichtweite die Widerstände

Ich wache morgens auf

VORWORT

Mutig sagt man auch,

wenn jemand in die Weite

oder in die Tiefe fallen will,

sich in Abenteuer, Schluchten,

Freiheit oder Liebe stürzt.

Mutig, bin ich das?

Ganz unbedarft

begeb ich mich ins Abenteuer,

verwandle und verändre meine Welt,

häng an Klippen,

lieg im Wüstensand,

hab mich dem Leben übergeben

wie ein Kind,

das ganz vertraut

in Engelsarmen ruht

und Gefahren nicht erkennt.

Viele Flügel haben mich bewahrt

vor Sturz und Biss

und Fall und Tod.

Nicht war geplant

im großen Buch vom Leben

der eine Schritt daneben.

I. BEGEGNUNGEN

Manchmal überfällt mich die Liebe

wie ein Regenschauer

mitten im Weiten

schützt mich nichts vor ihr

und, hingegeben dem Nass,

beginnen die Blumen zu blühen,

die Wiese zu grünen.

Freudig erblickt mich die Welt.

Ich hatte sie vergessen.

Erste Begegnung

Als ich Dir begegnete,

wehte kein Wind durch die Gassen

und die Sterne standen still.

Doch ich habe es nicht bemerkt.

Als ich Dir begegnete

sah ich deine braunen Augen

und die großen Hände.

Die Größe deines Herzens

erkannte ich nicht.

Als ich Dir begegnete,

wußte mein Herz,

dass jetzt alle Wunden heilen können.

Doch ich spürte nur deinen Blick.

Geöffnet hätte ich die Tür

ganz ohne Zögern,

zu vertraut und wohlig

und das Mögen

alt und vielmals schon gelebt.

Ein Flüstern hätte schon genügt

und Körper nah,

wir hätten uns vereint.

Doch auch erinnert nur,

fast wie geschehen.

Wir haben uns gesehen.

So fließen Ströme

längst vergangner Zeit

in einem einz’gen Blick

erneut,

als sei alles Gestern

immerzu

nur heut und heut

und heut.

Was hat sie zusammengefügt?

Dieses oder jenes Paar?

Der Raum so groß, so weit

und doch geht alles nur zu zweit

hand in hand

and side by side

bis dass der Tod euch scheidet.

Doch all zu oft ist schon im Leben

der kleine Tod daneben.

jedes nicht gesprochene Wort,

jede nicht gegebne Hand

stellt sich dann dazwischen

und jede Brücke ist dann fort,

der Boden nur aus Sand

und trotzdem bleiben sie zusammen.

Denn das heilige Gesetz

sie bindet an das Unerlöste.

Auch der Tod sie nicht davon befreit.

Der Kosmos will das Ganze,

ist sonst nicht bereit.

Das Dissonante kann nicht schwingen

in dieser Einigkeit.

So gehen sie denn weiter

in verstörter Zweisamkeit

bis die zeit gekommen,

zu verwandeln sie in Einigkeit.

Erst dann sind sie befreit

zusammen für die Ewigkeit

Mausgrau das Paar,

mausgrau die Shorts,

mausgrau die Shirts,

mausgrau der Blick,

der durch mich durchgeschaut.

Doch wie guckt so eine Maus,

da schaut doch keine Angst

aus ihren Äuglein raus?