JA - Felix Emanuel Schmid - E-Book
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Beschreibung

Lyrik. Der Schreibstil ist inspiriert von Silja Walter's "Tanz des Gehorsams" oder "Die Strohmatte"

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EPUB

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Zürich Altstetten, 23. Juli 2016

Vorwort

Wider das (Ver-)zweifeln. Ein Gegengift sollen diese Texte sein. Gegengift gegen alles „Nein“ unter dem Mond. Gegen alle „So nicht“, „So nicht“ und „So nicht“, die uns lähmen. Die unser Leben im Sand enden lassen.

Ein grosses „So!“. Ein starkes „Ja!“ soll dieses Buch sein. Weil das Leben siegt.

Wie es dazu kam…

Vorbereitet durch 25 Jahre Pfarramt mit vielen Höhen und Tiefen und unzähligen Einblicken in die

Vielfalt menschlichen Lebens.

Angereichert durch unser Familienleben und das Begleiten dreier nun erwachsener Kinder.

Ausgegoren in unzähligen Stunden draussen in Seinem grossen Garten und im Reden mit dem Erbauer desselben.

Inspiriert vom Schreibstil der Nonne Maria Hedwig (Silja Walter), Kloster Fahr vor den Toren Zürichs. Dort lebte sie bis zu ihrem Heimgang ins ewige Ja im Jahre 2011.

Und hinein gestossen ins Schreiben durch meinen Freund Geri Keller – Vater vieler, angehaucht vom Ewig-Vater. Einiges floss von ihm in meine Texte. Nicht zuletzt aus seinem legendären Vater-Buch.

Inhalt

Ja

Herz Gottes

Jesus

Heiliger Geist

Welt

Mensch

Frau

Eltern

Abendland

Glaube

Hoffnung

Liebe

Segen

Gebet

Leben

Barmherzigkeit

Wahrheit & Gnade

Freiheit

Wort

Vergebung

Vollkommenheit

Stolz

Gesetz

Tod

Sand

Nein

Schönheit

Morgen

Wein

Motorrad

Melchaa

Sonntag

Sonne

Mond

Zwei

Treue

Traumwandler

Unverfügbar

Tanzen

Blut

Ja

Ja gesagt hast Du,

Gott.

Immer Ja.

Über allem

über jedem.

Jedem Halm,

jedem Vogel

und jedem

einzelnen Menschenkind.

Nein gesagt

haben wir.

Wie seltsam

ist das denn.

Der Ewige sagt Ja,

wir Zeitlichen Nein.

Meinten,

es besser zu wissen.

Jonglierten

mit Jahrmillionen

und –milliarden.

Meinten Leben zu haben

einfach so

aus Zufall.

Zugefallen.

Und Du?

Stehst da und sagst Ja.

Unbeirrt.

Ewig.

Hast Deine Arme

ausgestreckt.

Hast gelockt, gerufen.

Ja, geschrien dort

auf der Schädelstätte.

Nichts und nichts

wird Dich abbringen

von Deinem Ja.

Es ist,

so könnte sein,

das stärkste Wort

im Universum.

Weil Du es gesprochen,

niemals gebrochen.

Ja, Mensch,

Ja, dich meine ich.

Ewig und ewig.

Das bricht nie

und nimmer.

Gott, was kann man

dazu sagen?

Gibt es eine Antwort,

die auch nur

den Hauch

von Angemessenheit hätte?

Mir fällt nichts ein.

Nichts, gar rein nichts,

als nur das Eine:

JA

Herz Gottes

Gott, Dein Herz.

Was für ein Herz.

Himmelweit.

Erdennah.

Schlägt es auch

mit zwei Kammern

wie das unsrige?

Gespiesen vom Sauerstoff

des Geistes?

Pulsierend hinein.

Hinein in den Leib.

Den Leib Christi?

Es schlägt auf jeden Fall.

Schlägt himmlisch.

Schlägt ewig.

Schlägt für jeden.

Unaufhörlich pocht es.

Und pocht.

An die Türen

von Menschenherzen.

Pocht sehnsüchtig.

Pocht lange.

Soo lange.

Und immer.

Und noch.

Und pocht nochmals.

Pocht.

Bebend.

Mit Augen.

Voller Tränen.

Gott, dein Herz.

Was für ein Herz!

Zerlöchert auch.

Schreiend mit Kindern.

Sorgend mit Müttern.

Seufzend mit Greisen.

Und ratlos.

Ratlos vor Türen.

Harter Herzen.

Starker Herzen.

Die noch das Sagen haben.

Wie sie meinen.

Aber dann.

Unversehens.

Weil es so lange pochte.

Und niemals aufhörte.

Und keineswegs je aufgab.

Wird alles brechen.

Einbrechen.

Da wird es ja

unser Pochen.

Und der Rhythmus vermischt sich.

Wird zur Symphonie.

Dann, versteht sich.

Weinen wir zusammen.

Lachen wir zusammen.

Weil wir uns gefunden haben.

Du findest.

Dein Herz findet.

Viele Herzen.

Die Menschen.

Uns.

Niemals drum, Gott.

Gib niemals auf.

Du gibst nicht auf.

Und mein Herz?

Es pocht.

Schon ziemlich.

Schon meist.

Mit dem Deinen.

Noch mehr soll es.

Immer noch mehr.

Es ist die schönste Symphonie

auf Erden.

Es ist Schönheit.

Es ist Glückseligkeit.

Schön, wie schön, Vater.

Ist Dein ewiges Vaterherz.

Nichts berührt mehr.

Nichts ist schöner.

Geheimnisvoller.

Ewiger.

Jesus

Jesus.

Was war es denn bloss?

Wie sehr tat es weh?

Wie gross war er?