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Lyrik. Der Schreibstil ist inspiriert von Silja Walter's "Tanz des Gehorsams" oder "Die Strohmatte"
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Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2016
Zürich Altstetten, 23. Juli 2016
Wider das (Ver-)zweifeln. Ein Gegengift sollen diese Texte sein. Gegengift gegen alles „Nein“ unter dem Mond. Gegen alle „So nicht“, „So nicht“ und „So nicht“, die uns lähmen. Die unser Leben im Sand enden lassen.
Ein grosses „So!“. Ein starkes „Ja!“ soll dieses Buch sein. Weil das Leben siegt.
Wie es dazu kam…
Vorbereitet durch 25 Jahre Pfarramt mit vielen Höhen und Tiefen und unzähligen Einblicken in die
Vielfalt menschlichen Lebens.
Angereichert durch unser Familienleben und das Begleiten dreier nun erwachsener Kinder.
Ausgegoren in unzähligen Stunden draussen in Seinem grossen Garten und im Reden mit dem Erbauer desselben.
Inspiriert vom Schreibstil der Nonne Maria Hedwig (Silja Walter), Kloster Fahr vor den Toren Zürichs. Dort lebte sie bis zu ihrem Heimgang ins ewige Ja im Jahre 2011.
Und hinein gestossen ins Schreiben durch meinen Freund Geri Keller – Vater vieler, angehaucht vom Ewig-Vater. Einiges floss von ihm in meine Texte. Nicht zuletzt aus seinem legendären Vater-Buch.
Ja
Herz Gottes
Jesus
Heiliger Geist
Welt
Mensch
Frau
Eltern
Abendland
Glaube
Hoffnung
Liebe
Segen
Gebet
Leben
Barmherzigkeit
Wahrheit & Gnade
Freiheit
Wort
Vergebung
Vollkommenheit
Stolz
Gesetz
Tod
Sand
Nein
Schönheit
Morgen
Wein
Motorrad
Melchaa
Sonntag
Sonne
Mond
Zwei
Treue
Traumwandler
Unverfügbar
Tanzen
Blut
Ja gesagt hast Du,
Gott.
Immer Ja.
Über allem
über jedem.
Jedem Halm,
jedem Vogel
und jedem
einzelnen Menschenkind.
Nein gesagt
haben wir.
Wie seltsam
ist das denn.
Der Ewige sagt Ja,
wir Zeitlichen Nein.
Meinten,
es besser zu wissen.
Jonglierten
mit Jahrmillionen
und –milliarden.
Meinten Leben zu haben
einfach so
aus Zufall.
Zugefallen.
Und Du?
Stehst da und sagst Ja.
Unbeirrt.
Ewig.
Hast Deine Arme
ausgestreckt.
Hast gelockt, gerufen.
Ja, geschrien dort
auf der Schädelstätte.
Nichts und nichts
wird Dich abbringen
von Deinem Ja.
Es ist,
so könnte sein,
das stärkste Wort
im Universum.
Weil Du es gesprochen,
niemals gebrochen.
Ja, Mensch,
Ja, dich meine ich.
Ewig und ewig.
Das bricht nie
und nimmer.
Gott, was kann man
dazu sagen?
Gibt es eine Antwort,
die auch nur
den Hauch
von Angemessenheit hätte?
Mir fällt nichts ein.
Nichts, gar rein nichts,
als nur das Eine:
JA
Gott, Dein Herz.
Was für ein Herz.
Himmelweit.
Erdennah.
Schlägt es auch
mit zwei Kammern
wie das unsrige?
Gespiesen vom Sauerstoff
des Geistes?
Pulsierend hinein.
Hinein in den Leib.
Den Leib Christi?
Es schlägt auf jeden Fall.
Schlägt himmlisch.
Schlägt ewig.
Schlägt für jeden.
Unaufhörlich pocht es.
Und pocht.
An die Türen
von Menschenherzen.
Pocht sehnsüchtig.
Pocht lange.
Soo lange.
Und immer.
Und noch.
Und pocht nochmals.
Pocht.
Bebend.
Mit Augen.
Voller Tränen.
Gott, dein Herz.
Was für ein Herz!
Zerlöchert auch.
Schreiend mit Kindern.
Sorgend mit Müttern.
Seufzend mit Greisen.
Und ratlos.
Ratlos vor Türen.
Harter Herzen.
Starker Herzen.
Die noch das Sagen haben.
Wie sie meinen.
Aber dann.
Unversehens.
Weil es so lange pochte.
Und niemals aufhörte.
Und keineswegs je aufgab.
Wird alles brechen.
Einbrechen.
Da wird es ja
unser Pochen.
Und der Rhythmus vermischt sich.
Wird zur Symphonie.
Dann, versteht sich.
Weinen wir zusammen.
Lachen wir zusammen.
Weil wir uns gefunden haben.
Du findest.
Dein Herz findet.
Viele Herzen.
Die Menschen.
Uns.
Niemals drum, Gott.
Gib niemals auf.
Du gibst nicht auf.
Und mein Herz?
Es pocht.
Schon ziemlich.
Schon meist.
Mit dem Deinen.
Noch mehr soll es.
Immer noch mehr.
Es ist die schönste Symphonie
auf Erden.
Es ist Schönheit.
Es ist Glückseligkeit.
Schön, wie schön, Vater.
Ist Dein ewiges Vaterherz.
Nichts berührt mehr.
Nichts ist schöner.
Geheimnisvoller.
Ewiger.
Jesus.
Was war es denn bloss?
Wie sehr tat es weh?
Wie gross war er?
