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Tiefgründig und witzig, unterlegt mit zahlreichen Abbildungen, der erste Teil des Buches. Fachlich fundiert und politisch der zweite Teil. Ein Buch, das Sie gleichermaßen zum Staunen und Schmunzeln bringen wird, denn in diesem Buch verknüpft die bekannte Patriarchatskritikerin, Humoristisches mit Politischem. Eine brisante Mischung von einer, die etwas zu sagen hat zu den religiösen Fragen unserer Zeit. Dr. Kirsten Armbruster ist Naturwissenschaftlerin und gehört zu den führenden Patriarchatskritikerinnen.
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Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2015
Teil I
Was Sie schon immer über Religion wissen wollten
Teil II
Erläuterungen
Am Anfang war Gott die MUTTER
Ein politisches Statement
Der Islam, Pegida und das Versagen der politischen Intelligenz
Weder der Islam, noch das Christentum, noch das Judentum gehören in eine Moderne Welt
Anmerkungen
Zur Autorin
Weiterführende Literatur
Heute ist Freitag. Sogar die indoeuropäischen Germanen widmeten den Freitag noch ihrer Göttin Freya. Das ist die Göttin mit den schönen Brüsten und den Katzen. Deshalb haben Hexen auch heute noch Katzen.
Göttin Freya von John Bauer (1882-1918); Wikimedia Commons, gemeinfrei
Im Lateinischen heißt Freitag Veneris und ist mit der Göttin Venus verbunden. Die FranzösInnen und die ItalienierInnen nennen daher bis heute den Freitag Vendredi bzw. Venerdi. Die Göttin Venus ist natürlich aus der Vulvamuschel der Frau geboren.
Die Geburt der Venus aus der Muschel, der Vulva der Frau, (Ufficien, Florenz, Italien; Wikimedia Comons, User: Dcoetcee)
Die Moslems haben die göttliche Heiligkeit des Freitags am besten bewahrt, rufen sie doch jeden Freitag zum Gebet in ihre Moscheen, die auch heute noch als Wahrzeichen das Horn von Frau Mond tragen.
Mond und Mondsichel auf einer Moschee in Aserbaidschan; Wikimedia Commons, User: DS 02006
Das Horn von Frau Mond finden wir ja schon bei der Urmutter von Laussel in den altsteinzeitlichen französischen Höhlen, weshalb viele bis heute von der Venus von Laussel sprechen.
Die Urmutter von Laussel mit Mondhorn mit dreizehn Kerben, die auch Venus von Laussel genannt wird, Dordogne, Frankreich, 25000-20000 v.u.Z.
Die FranzösInnen sind ebenso herstory-verbunden wie die Moslems und deshalb ist das Lieblingsfrühstück der FranzösInnen bis heute ein Mondhorn-Croissant.
Moslems sind gute Männer. Kein Wunder, soll doch jeder von ihnen mindestens einmal in seinem Leben eine Haddsch, eine Wallfahrt zum Schwarzen Stein der Kaaba in Mekka unternehmen. Die Kaaba gilt als Ort der Schöpfung.
Die Kaaba in Mekka, Wikimedia Commons, User Yousefmadari, gemeinfrei
Im Osten der Kaaba befindet sich die schwarze Ecke, benannt nach dem Schwarzen Stein, der hier in Augenhöhe angebracht ist. Der schwarze Stein der Kaaba ist bis heute von einer vulvaförmigen Silberfassung umrahmt, was zeigt, wie sehr die Moslems die Vulva der Frau, das Tor des Lebens, von dem sie alle geboren werden, als heilig verehren.
Der Schwarze Stein in der Kaaba in Mekka in seiner vulvaförmigen Einfassung, Wikimedia Commons; User Khaled, 2011
Die Kaaba wird während der Haddsch siebenmal entgegen des Uhrzeigersinns umkreist und die Gläubigen versuchen den schwarzen Stein währenddessen zu küssen, zu berühren oder wenigstens die Hand nach ihr auszustrecken.
Weil die Frau im Islam so heilig ist, wird sie in schwarze Gewänder gehüllt, auf dass niemand ihre heilige Vulva entehrt. So sieht sie dann selbst aus wie die Kaaba. In Saudi-Arabien, wo die Männer, schon wegen der Nähe zum Vulvastein der Kaaba, besonders auf diese Heiligkeit achten, werden Frauen daher gut verschlossen im Haus aufbewahrt, so wie Mann eben einen großen und wertvollen Schatz aufbewahrt. Die Frau ist damit ein wertvoller Gegenstand.
Einst war die Kaaba in Mekka den großen arabischen Göttinnen, der Menat, der Al-Uzza und der Al-Lat geweiht. Al-Lat erscheint als Göttin in dem weißen Milchaspekt ihrer stillenden Brüste. Im Arabischen heißt Milch laban, im Italienischen lac und im Französischen lait. Auch in unserer Kultur ist der mütterliche Milchaspekt in der Sprache noch bewahrt. Denn auch wir sprechen von Laktation, wenn wir Milchgebung meinen. Bei Kühen zum Beispiel, die ja gleich zwei Mondhörner auf ihrem Kopf tragen, die so schön ausgeformt sind, dass in der Mitte sogar die dritte Phase von Frau Mond, die Vollmondphase zu erkennen ist. Das ist der Grund, warum die ägyptischen Göttinnen Hathor und Isis auch immer wieder als Kuh abgebildet werden und in Indien die Kühe bis heute heilig sind.
Die ägyptische Göttin Hathor/Isis mit den drei Phasen von Frau Mond als heilige Kuh
Die Muezzin rufen in ihren Mondsichel-Moscheen fünfmal täglich bis
