Jede Menge Mumpitz - Bob Odenkirk - E-Book

Jede Menge Mumpitz E-Book

Bob Odenkirk

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Beschreibung

Schauspieler und Komiker Bob Odenkirk kennt man bei uns aus Serien wie "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Fargo" oder auch "Arrested Development". So abgedreht und unerwartet wie seine Rollen ist auch das Sammelsurium an urkomischen und satirischen Einlagen, die Bob Odenkirk in Jede Menge Mumpitz. Vom Plädoyer gegen das Bücherlesen auf der Toilette über eine möglicherweise stattgefundene Begegnung mit Gott, bis hin zur schlechtesten Rede, die Martin Luther King Jr. jemals gehalten hat, werden Leser und Leserin kopfüber in einen Humor gestürzt, den es auf unserer Seite des Atlantiks noch viel zu selten gibt. Sinn hat das ganze nicht, das gibt der Autor selbst zu, und soll es auch nicht haben. Außer vielleicht, Dinge und Menschen auf die Schippe zu nehmen, bei denen es man sich eigentlich nie traut und … wildes Gelächter.

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EPUB

Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2018

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INHALT

» Über den Autor

» Über das Buch

» Buch lesen

» Impressum

» Weitere eBooks des Autors

» Weitere eBooks von Kein & Aber

» www.keinundaber.ch

ÜBER DEN AUTOR

Bob Odenkirk, geboren 1962 in Berwyn, Illinois, begann, inspiriert von Monty Python, schon während seiner Highschool-Zeit, Sketche zu schreiben, und führte später seine Karriere als Sketchschreiber u.a. bei Saturday Night Live fort. Heute ist er vielfach ausgezeichneter Schauspieler, Komiker, Autor, Regisseur und Produzent.

ÜBER DAS BUCH

Schauspieler und Komiker Bob Odenkirk kennt man bei uns aus Serien wie Breaking Bad, Better Call Saul, Fargo oder auch Arrested Development. So abgedreht und unerwartet wie seine Rollen ist auch das Sammelsurium an urkomischen und satirischen Einlagen, die Bob Odenkirk in Jede Menge Mumpitz. Vom Plädoyer gegen das Bücherlesen auf der Toilette über eine möglicherweise stattgefundene Begegnung mit Gott, bis hin zur schlechtesten Rede, die Martin Luther King Jr. jemals gehalten hat, werden Leser und Leserin kopfüber in einen Humor gestürzt, den es auf unserer Seite des Atlantiks noch viel zu selten gibt. Sinn hat das Ganze nicht, das gibt der Autor selbst zu, und soll es auch nicht haben. Außer vielleicht, Dinge und Menschen auf die Schippe zu nehmen, bei denen es man sich eigentlich nie traut und … wildes Gelächter.

Für Naomi. Danke, dass du so viel Nachsicht mit mir zeigst. Lass bitte nicht locker.

»Verschwenden Sie kein Geld auf dieses Buch – es ist jede Menge Mumpitz.«

Aus der Merriam-Webster Definition für »Mumpitz«

DIE ODENKIRK-GEDÄCHTNISBIBLIOTHEK

Das vorliegende Buch ist Teil einer Reihe humoristischer Werke unterschiedlichster Autoren, ausgewählt und für gut befunden von dem (noch) lebenden amerikanischen Komiker Bob Odenkirk. Die in der OGB erscheinenden Werke umfassen Satire, Karikatur, Schwarzen Humor, Leichten Humor und Totalen Humor. Sie decken diverseste Themenfelder ab, vereint sind sie lediglich durch die Absicht, Lachen und ein angenehmes Gefühl der Zerstreuung hervorzurufen. In dieser Reihe werden keine Lehrbücher oder pornografischen Werke erscheinen (voraussichtlich).

VORWORTMAN SOLLTE NIEMALS EIN BUCH AUF DER TOILETTE LESEN

Von Miss Sally Penberton, Leiterin von Miss Sally’s Mädchenpensionat und College für Innere Medizin

Hallo!

Hallo!

Jetzt folgt die kleine Kunstpause, in der ihr erwidern müsst: »Hallo, Miss Penberton, von Miss Sally’s Mädchenpensionat und College für Innere Medizin!« Ausgezeichnet, Mädchen – mit Ausnahme von dir, Violet Madison. Du klingst wie eine Kuh. Wie oft muss ich es wohl noch wiederholen: Man soll nie mit offenem Mund sprechen! Es gehört sich nicht, dass ein Mann vor der Hochzeit deine Zunge sieht. Warum sollte man eine Kuh kaufen, wenn man ihre Zunge schon gratis gesehen hat?

Wenn ihr diese Zeilen lest, dann habt ihr Mr. Odenkirks Buch Jede Menge Mumpitz aufgeschlagen und/oder gekauft. Das freut mich sehr für euch, denn es wird euch mit Sicherheit eine angemessene Portion Lachen und etwas zwischen einem Dessertschälchen und einem Likörgläschen voll Kichern bescheren. Doch bevor ihr euch zu sehr hineinvertieft, möchte ich euch alle an die Goldene Regel erinnern: Man sollte niemals ein Buch auf der Toilette lesen.

Es gibt ebenso viele Gründe, niemals ein Buch auf der Toilette zu lesen, wie es Gabeln beim Tafelgedeck einer standesgemäßen Hochzeit gibt (nämlich siebenunddreißig). Einer der wichtigsten darunter ist möglicherweise die Haltung. Es gibt angemessene Haltungen für beides, für das Lesen, ebenso wie für die Darmentleerung, und sie sind in keiner Weise miteinander vereinbar. Die ideale Lesehaltung ist absolut aufrecht, in vollem Dinnerkorsett (den unteren Saum bis auf zwanzig Zentimeter Taillenumfang zusammenziehen), einen Fuß auf einer mit dem Fell des verstorbenen Familienhundes bezogenen Ottomane abgestellt, das Buch sorgfältig zwischen den Spitzen des Zeige- und des Ringfingers balancierend. Auf keinen Fall zusätzliche Fingerspitzen verwenden. Drei Fingerspitzen, um ein Buch zu lesen? HAHAHAHA, GUTER WITZ, MÄDCHEN!! ICH SCHÜTTE MICH AUS VOR LACHEN!

Ganz im Gegensatz dazu ist die ideale Haltung bei der Ausscheidung die sogenannte »Rosenknospe«. Ihr zieht eure Dinner- oder Freizeitkorsetts (beide gleichermaßen aus seltenem Fischbein gefertigt) immer enger und enger zu, bis die Ausscheidungsprodukte Zentimeter um Zentimeter aus eurem anmutigen Anus (Anmus) gepresst werden. Wenn ihr dazu die Hilfe eurer Mutter oder eurer Gouvernante benötigt, nur zu. Nicht jeder Heranwachsenden gelingt die Rosenknospe immer auf Anhieb. (P.S. Ich muss immer noch über die drei Fingerspitzen beim Lesen lachen!! Wer hätte je so viele dazu benötigt!!!)

Idealerweise solltet ihr allerdings gar nicht erst auf die Toilette gehen, geschweige denn, auf ihr lesen. Erinnert euch: Es gibt keinen Mann, der den Toilettendeckel für euch öffnet! Damen sollten nur durch eine Tür schreiten, wenn ein Mann sie aufhält; dementsprechend sollten Damen eine Toilette nur benutzen, wenn der Mann den Deckel für sie aufgeklappt hat. Denn was ist ein Toilettendeckel anderes als eine Türe für euren Arsch? Ja, ich bin nicht nur eine Lehrerin für Etikette und eine Ärztin, ich bin auch Dichterin.

Die sachgemäße Benutzung einer Toilette erfordert eine genau festgelegte Vorgehensweise, die unter keinen Umständen geändert werden sollte. Niemals zu spät auf der Toilette eintreffen. Das Toilettenpapier zu einem kunstvollen Schwan falten (erst der Länge nach, dann in der Breite, eine schöne Spitze formen und zu guter Letzt für das Aroma etwas echtes Schwanenfleisch hinzufügen). Bemühe dich, die Rosenknospe möglichst gut hinzukriegen. Schreibe auf das Schwanenpapier ein kleines Dankeschön an dein Arschloch. Schreibe in Schönschrift – auch wenn es nur eine Nachricht an deinen Allerwertesten ist! »Danke« deinem Allerwertesten, indem du ihn mit der Nachricht abwischst. Drücke die Spülung, unter ausschließlicher Verwendung des kleinen Fingers oder wahlweise auch des Daumens, der gewissermaßen der kleine Finger der Natur ist.

Ich bin üblicherweise mehr als nur ein bisschen skeptisch, wenn es darum geht, meine Mädchen zu einem gewöhnlichen Arzt zu schicken (will heißen, zu Personen, die keinen Abschluss an meinem College für Innere Medizin gemacht haben). Es ist weitaus stilbewusster, keines dieser aufdringlichen, »protzigen« Arztdiplome an die Wand zu hängen, und noch besser ist es, niemals einen Abschluss in Medizin gemacht zu haben (so ein Abschluss ist die allergrößte Protzerei von allen). Trotzdem solltet ihr nicht zögern und euren Hausarzt konsultieren, wenn das mit der Rosenknospe nur mangelhaft funktioniert. Ich habe mehr als eine Frau erlebt, die stilbewusst ihren Darm zu entleeren versuchte, und der dabei ein inneres Organ »geplatzt« (← medizinischer Fachterminus??) ist. Ich bin zwar keine Ärztin, aber ich bin eine Ärztin ohne Abschluss, und ich kann euch versichern, die Rosenknospe ist es allemal wert.

Es gibt viele andere Orte, an denen ihr dieses Buch lesen könnt. IHR BRAUCHT KEINE TOILETTE. Das sollte immer euer Mantra sein, ebenso wie »Meine Mitgift ist kein Spielzeug«. Ihr könnt dieses Buch in einer Vorstadtvilla lesen, die euer Ehemann für euch gekauft hat. Ihr könnt es auch auf einer Jacht lesen, die euer Ehemann für euch gekauft hat. Ihr könntet das Buch auf der Toilette lesen.

Ha, habe ich euch erwischt! Das war ein Test! Ihr DÜRFT dieses Buch NICHT auf der Toilette lesen! Ich bin nicht nur eine Dichterin, ich bin auch ziemlich ausgefuchst.

Ha HA!

Ich will euch ja keine Angst machen, aber den Frauen, die nicht die angemessene Toilettenetikette beachtet haben und dieses Buch auf der Toilette gelesen haben, sind ziemlich üble Dinge zugestoßen. Nehmt beispielsweise Miss Amanda Maple aus New York. Gerüchten zufolge hat sie dieses »Ha-ha-Buch« gekauft und konnte mit dem Lesen nicht warten, bis sie sich entleert hatte. Sie fügte sich Papierschnitte an ihrem kleinen Schatzkästchen zu, die im Endeffekt dazu führten, dass sie keine Kinder mehr gebären konnte. Aufgrund dieser Tatsache wurde sie prompt von ihrem Ehemann hinter dem Haus entsorgt. War es das wert? Ganz sicher nicht. Sie ist nicht mal zu den wirklich interessanten Teilen des Buches vorgedrungen. (S. 42–47).

Etikette ist eine fantastische Sache. Sie unterscheidet uns von den Tieren. (Die Dinge, die uns von den Tieren unterscheiden, in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit: Etikette, hohe Zäune, lange Zigaretten, Fischbein.)

Also, meine jungen Damen, beherzigt meine Lehren. Ich wünsche euch das Allerbeste bei euren Lese- und Toilettenbemühungen. Viel Erfolg! Ich muss jetzt los, um eine Niere operativ zu entfernen und durch einen Diamanten zu ersetzen.

ANFÄNGE ODER EIN ANFANGODER WIE DIESES BUCH ANFÄNGT

»Verdaustig war’s und glasse WiebenRotterten gorkicht im Gemank …Doch diesmal machten die glassen Wieben Schluss mit lustig.«

– aus dem Trailer von Jabberwocky 3D, der Film (2015)

Wie fängt man ein Buch an? Ein Buchstabe, ein Wort, bald darauf ein Satz, dann ein weiterer, und plötzlich ist ein Absatz vollbracht – ein Absatz aus zwei ganzen Sätzen.

Dickens, Melville, Odenkirk, sie alle stellten sich dieser Herausforderung, und nur einer von ihnen ist daran gescheitert. Melville. »Nennt mich Ismael.« Nach so einem Anfang kann man es eigentlich gleich ganz bleiben lassen.

Ich bin in Berwyn, Illinois geboren. An jenem Tage verkündeten die Ärzte mit würdevollen Mienen: »Junge, 2950 Gramm.« Ich wurde beschnitten, und ich bin es bis zum heutigen Tage, da ich in den Folgejahren unwillig oder unfähig war, mir eine neue Vorhaut wachsen zu lassen. Genau genommen war ich unfähig, denn ich habe es mehrfach versucht – mit Cremes und Pillen und allen möglichen Arten der Massage, doch vergebens. Das Vorhautvorhaben verlief fruchtlos, und keine frisch verhüllende Vorhaut florierte auf meinem Phallus. So, das war der erste und letzte Versuch, mich in diesem Buch einer poetischen Sprache zu befleißigen.* Gern geschehen.

Doch genug von meiner Person. Das ist ja das Pro-blem bei Biografien, ob Auto- oder sonstige. Immer heißt es da, ich, ich, ICH … Wie stehts denn mit den anderen Menschen? Wenn ich mir zum Beispiel eine Biografie des Präsidenten Harry S. (Sissilopolus**) Truman vornehme, dann will ich etwas über Winston Churchill erfahren. Und zwar sofort! Dieses ganze »Truman hat dies getan, Truman hat jenes getan«! Wie furchtbar öde. Ich will Abwechslung! Gebt mir Wahlmöglichkeiten, Variationen, streut ein bisschen Harriet Tubman in mein Trump: Die Biografie. Es ist echt nicht meine Schuld – ich habe ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom; das habe ich mir auf einem Toilettensitz eingefangen; übrigens der beste Ort, um ein Buch zu schreiben oder zu lesen, egal was uns diese alten Mädchenpensionatsschachteln immer weismachen wollen.

Jedenfalls habe ich, irgendwie, angefangen und bin Melvilles Fluch entgangen … Bitte lesen Sie weiter.

* mit Ausnahme der Gedichte natürlich

** glaube ich jedenfalls

EIN PORTRÄT DES KÜNSTLERS

Er wurde noch nie interviewt. Er wollte sich weder zu einem persönlichen Gespräch treffen, noch ein Telefoninterview machen oder für ein Porträt stillsitzen.

Er hat niemals einen Film gedreht, ein Bild gemalt, oder ein Gedicht verfasst; er hat kein einziges Foto geschossen, keine Büste modelliert oder »versucht« überhaupt »irgendetwas« zu schaffen. Und dennoch hat er die Kunstwelt im vergangenen Jahr elektrisiert und ganz New York in seinen Bann geschlagen. Er wurde vom Scene There, Done That Magazin gerühmt als »im schlimmsten Falle abgründig« und »im besten Falle erstaunlich weitschweifig«. Er erhielt vom BaffleMags 12 von 10 möglichen Punkten in der Rubrik »Die City-Szene nach Punkten«, und er wurde vom ArtScrape Magazeen im mittsommerlichen Jahresrückblick dreimal (in derselben Liste) zum »peinlichsten Promi« gekürt.

Als ich vom Magazin Die Küchengerüchte den Auftrag erhielt, ein Porträt über ihn zu schreiben, wusste ich nicht mehr über seine Person als den üblichen Klatsch und Tratsch. Aber als ich ihn dann genauer unter die Lupe nahm, bestätigte sich der Klatsch und Tratsch und das ganze Geraune aus der Gerüchteküche. Die hier folgenden Zitate stammen allesamt aus einer Infobroschüre seines PR-Managers und sind in keiner Weise als »die Wahrheit anzusehen«.

Er ist ein Mann fester Gewohnheiten, weil er glaubt, »sie vereinfachen das Leben und schaffen Raum für Geistesblitze«. Dementsprechend steht er jeden Morgen um 7:43 Uhr auf, macht den Tag über Nickerchen und geht dann exakt um 3 Uhr morgens wieder ins Bett.

Vermisst!

Tagein tagaus trägt er dieselbe »Uniform«: Mokassins, Frackhosen und dazu wechselnde Pyjamaoberteile, die L.L. Bean speziell für ihn entworfen hat. Sein Gesicht ist verborgen hinter seinem Markenzeichen: der vergitterten Eishockeymaske.

Er trägt einen Monat lang immer dieselbe Unterhose, dann zieht er eine frische über die alte, bis er zwölf Unterhosen übereinander anhat und somit weiß, dass Neujahr kurz bevorsteht.

Zum Lunch verspeist er stets zwei Hotdogs ohne Brötchen, ein Stück Zitronenkuchen und eine halbe Flasche Yoohoo-Schokolade, Zimmertemperatur. Er schmeißt alles in eine Schüssel, mixt es, stellt es in die Mikrowelle, löffelt es wie Porridge und meint, es hinterlasse in seinem Mund einen Nachgeschmack von »Pappdeckel«.

Einmal pro Woche baut er einen Weihnachtsbaum auf, schmückt ihn, um ihn gleich am nächsten Morgen wieder hinunter auf die Straße zu schleppen und dort abzustellen. Sein Müllmann hasst ihn.

Dienstage ignoriert er. Er trägt eine Uhr, die er absichtlich um exakt 12:00 Uhr zerschlagen hat. Mit dem Ergebnis, dass er seinen eigenen Geburtstag um ganze drei Monate verpasst hat.

Seit zehn Jahren beschäftigt er denselben Assistenten – seine Katze Rodolfo. Er bezahlt Rodolfo mit Heuschrecken. In Folge dessen musste sein Apartment im East Village in den letzten sechs Jahren dreimal wegen Heuschreckenbefalls vom Kammerjäger entseucht werden.

Jeden Abend liest er sich selbst durch ein Megafon die aramäische Bibel vor. »Es ist die perfekte Mischung aus Tradition und Moderne«, weiß er zu berichten.

Der Künstler wurde getauft, beschnitten, exorziert und im Ganges gebadet – alles in einem hektischen Monat der »Selbsterforschung«. Allerdings betrachtet er inzwischen sämtliche Religionen als »zu buchstäblich, um glaubwürdig zu sein«.

Er hat drei Kinder von vier Frauen, denen er niemals begegnet ist.

Er hat einen Mann adoptiert, der älter ist als er selbst, den er liebevoll als seinen »Großbruder« bezeichnet und dem er dreimal im Jahr Geburtstagskarten schickt.

Von sich behauptet er, »alle Arten von Zeichnungen« zu verabscheuen.

Er wählt republikanisch und sagt, Ronald Reagan »vor allem wegen seiner Silhouette« verehrt zu haben.

Seine Lieblings-TV-Serie ist »Mayberry RFD«. Gleich-zeitig läuft ein Grateful-Dead-Live-Bootleg aus dem Madison Square Garden vom 9. April 1979 in voller Lautstärke und übertönt alles … allerdings nur die zweite Hälfte der Sendung.«