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1963 startete der Bastei Verlag die Jerry Cotton Taschenbücher in Ergänzung zu der Heftromanserie, die zu diesem Zeitpunkt schon in der zweiten Auflage war.
Damals fragte der Klappentext der Taschenbücher noch: Wer ist G-man Jerry Cotton? Und gab auch gleich die Antwort: "Er ist ein breitschultriger, gutaussehender FBI-Beamter, der sein Leben dem Kampf gegen Gangster gewidmet hat. Durch seinen Mut und seine Entschlossenheit hat er die Herzen von Millionen Lesern in mehr als 40 Ländern erobert."
Die Jerry Cotton Sonder-Edition bringt die Romane der Taschenbücher alle zwei Wochen in einer 80seitigen Heftromanausgabe. Es ist eine Reise durch die Zeit der frühen 60er Jahre bis in das neue Jahrtausend.
Ein teuflischer Plan.
Jede Faser meines Körpers sträubte sich gegen meinen Verdacht. Es durfte nicht wahr sein, dass die Kidnapper aus dem Umfeld kamen, in dem ich sie vermutete. Fieberhaft arbeitete das FBI an der Lösung des Falls. Bis zuletzt hoffte ich, dass ich mich irrte. Aber zwei schlaflose Nächte später wussten wir alle, das meine schlimmsten Befürchtungen eingetroffen waren ...
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Veröffentlichungsjahr: 2015
Cover
Impressum
Ein teuflischer Plan
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Film: »Power Cop«/ddp-images
E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln
ISBN 978-3-7325-1155-6
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
www.bastei.de
Ein teuflischer Plan
1963 startete der Bastei Verlag die Jerry Cotton Taschenbücher in Ergänzung zu der Heftromanserie, die zu diesem Zeitpunkt schon in der zweiten Auflage war.
Damals fragte der Klappentext der Taschenbücher noch: Wer ist G-man Jerry Cotton? Und gab auch gleich die Antwort: »Er ist ein breitschultriger, gutaussehender FBI-Beamter, der sein Leben dem Kampf gegen Gangster gewidmet hat. Durch seinen Mut und seine Entschlossenheit hat er die Herzen von Millionen Lesern in mehr als 40 Ländern erobert.«
Die Jerry Cotton Sonder-Edition bringt die Romane der Taschenbücher alle zwei Wochen in einer Ausgabe.
Es ist eine Reise durch die Zeit der frühen 60er Jahre bis in das neue Jahrtausend.
1
»Hallo, Joe!«, sagte ich zu dem alten Henderson, der die Waffenkammer des New Yorker FBI verwaltet. »Phil und ich, wir brauchen etwas Besonderes. Eine Waffe mit kleinem Kaliber.«
»Wozu?«
»Wir müssen einen steckbrieflich gesuchten Mörder aus einem überfüllten Lokal herausholen. Wenn er uns zwingt, von der Waffe Gebrauch zu machen, müssen unsere Geschosse in seinem Körper stecken bleiben. Damit niemand verletzt wird, der zufällig hinter ihm steht.«
Joe nickte und verschwand zwischen den hohen Regalen seines Waffenlagers. Mit zwei kleinen Revolvern kam er zurück.
»Bis auf zwanzig Schritt sind die Dinger zuverlässig.«
»Das ist das Richtige für uns«, sagte mein Freund Phil Decker.
Joe lud die Waffen, während ich sie im Ausgabebuch quittierte. Nachdem auch Phil unterschrieben hatte, winkten wir Joe zu und verließen die Waffenkammer.
Mein roter Jaguar stand im Hof des FBI-Gebäudes. Schweigend stiegen wir ein. Ich klemmte mich hinters Steuer und startete den Wagen. Wir fuhren durch die Ausfahrt und dann nach Süden in Richtung Bowery.
Wir ließen den Jaguar ein kurzes Stück vor dem Restaurant stehen und gingen zu Fuß weiter. Um kein Aufsehen zu erregen, trennten wir uns, denn auch der dümmste Tramp weiß, dass Detectives nur zu zweit in die Bowery, in die übelste Straße der Downtown von Manhattan, kommen.
Bettler, Tramps und Trunkenbolde lagen in der Sonne und schnarchten. Obwohl es früher Vormittag war, torkelten andere auf der Suche nach einer Kneipe umher, in der sie noch einen Schluck Fusel auf Kredit bekamen.
Der Patrolman Nummer 3421 stand vor einem Obstkarren und unterhielt sich mit dessen Besitzer.
Ich ging an dem Polizisten vorbei und streifte ihn leicht mit dem rechten Ellenbogen. Ungefähr zehn Schritte weiter betrat ich einen dunklen Hauseingang. Niemand war zu sehen. Ich brauchte nur wenige Augenblicke zu warten, bis der Polizist auftauchte. Ich zeigte ihm meinen Ausweis. Der Patrolman nickte.
»Ist er noch drin?«, fragte ich leise.
»Ja, Agent«, flüsterte er.
»Sind Sie ganz sicher, dass es Duff Cool ist?«
»Ja, Agent. Ich habe das Bild auf dem Steckbrief gut im Gedächtnis. Dass Cool es wagt, sich an eine Theke zu stellen, finde ich allerdings überraschend.«
»Beschreiben Sie mir das Innere des Lokals!«
Er tat es. Dann ließ ich mir schildern, wo Duff Cool in dem Augenblick gestanden hatte, als der Polizist ihn zufällig entdeckt hatte.
»Okay«, murmelte ich. »Das wär’s wohl. Warten Sie hier zwei Minuten, bevor Sie auf die Straße treten.«
Ich verließ den Flur.
Aus einem geöffneten Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite hallte die Stimme eines Radiosprechers. Er verkündete, dass es in New York genau zwölf Uhr mittags sei.
***
Um zwölf nahm die Telefonistin Myrna Sanders in der Zentrale des New Yorker Field Office einen Anruf entgegen.
Eine heisere Männerstimme war am anderen Ende der Leitung.
»Ich … eh … ich möchte – ich möchte ein Kidnapping melden! Eine Kindesentführung!«
Myrna fuhr zusammen. Ihre Stupsnase wurde weiß vor Aufregung.
»Bitte, bleiben Sie am Apparat! Ich verbinde weiter!«
Schnell schob sie zwei Bananenstecker in ein rot umrandetes Lochpaar und drückte die Taste eines an die Telefonleitung angeschlossenen Tonbandgerätes. Dann rief Myrna den Chef des New Yorker FBI-District, Mr High, an.
Der Chef meldete sich. »High. Was ist los?«
»Kidnapping, Mister High! Das Tonband läuft bereits. Ich verbinde!«
Der Chef wiederholte seinen Namen. Er nahm den Hörer in die Linke und zog Block und Bleistift heran. Eine aufgeregte Männerstimme gellte aus dem Hörer:
»Ich möchte eine Kindesentführung melden! Kommen Sie sofort! Es muss sofort etwas unternommen werden! Jede Minute ist kostbar!«
»Augenblick! Mit wem spreche ich?«
»Hier ist John Edward Hayes.«
»Hayes? Von der großen Schuhfabrik?«
»Ich bin der Besitzer. Schicken Sie sofort Ihre Leute!«
»Wer ist entführt worden?«
»Mein Junge!«
»Woher wissen Sie das?«
»Weil mich die Kidnapper gerade angerufen haben!«
»Von wo sprechen Sie, Mister Hayes?«
»Von der Fernsprechzelle in einem Drugstore. Ich dachte, es wäre besser, wenn ich nicht von meinem Büro aus anrufe.«
»Das war richtig. Hören Sie jetzt genau zu, Mister Hayes! Es ist wichtig, dass die Kidnapper nichts von unserer Verbindung erfahren. Ist Ihnen das klar?«
»Wollen Sie sagen, dass …«
»Alle Kidnapper drohen mit der Ermordung des Kindes, wenn die Polizei eingeschaltet wird, Mister Hayes. Ich bin verpflichtet, Ihnen das zu sagen.«
»So … ja …«
»Wollen Sie, dass das FBI eingreift?«
»Können Ihre Leute denn heimlich arbeiten?«
»Sie können es. Aber ich kann nicht dafür garantieren, dass es den Kidnappern verborgen bleibt.«
»Trotzdem … Schicken Sie Ihre Leute. Meine Hauptverwaltung liegt in der Downtown, es ist das Hayes Building in der Cliff Street.«
»Wo sind Sie jetzt?«
»Gegenüber dem Verwaltungsgebäude.«
»Von dort ist es nicht weit bis zur Wall Street. Lassen Sie sich von Ihrem Chauffeur zur New Yorker Börse fahren. Verhalten Sie sich so, als müssten Sie trotz der Sorge um Ihr Kind ein wichtiges Börsengeschäft abwickeln. In der Börse lassen Sie sich von einem der Börsendiener an den Aktienhändler James Donnagan verweisen. Sagen Sie Donnagan, dass ich Sie geschickt habe. Alles Weitere wird sich dann ergeben. Ist das klar?«
»Absolut klar. Ich fahre sofort zur Börse.«
»Okay! Und lassen Sie den Kopf nicht hängen.«
Mr High legte den Hörer auf die Gabel. Dann drückte er auf die Taste seines Vorzimmermikrofons:
»Den Einsatzleiter, die Chefs der Bereitschaften, die Fahrbereitschaft und den Leiter des Fahndungsdienstes bitte sofort zu mir!«
Dann blickte er auf die Schreibtischuhr. Es war drei Minuten nach zwölf.
2
Wir standen im Schatten einer Einfahrt, um unser Vorgehen zu besprechen.
»Eins verstehe ich nicht«, brummte mein Freund Phil. »Als sie den Tankstellenpächter in Tennessee ermordeten, waren sie zu dritt; Duff Cool, Joe Weisman und Tonio Farelli. Cool steht dort drüben in der Kneipe – wenn sich der Cop nicht geirrt hat. Aber wo sind die anderen beiden?«
Ich zuckte mit den Schultern.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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