4,99 €
ZÄRTLICH VERFÜHRT IN PARIS von JAMES, JULIA
In Paris erlebt die junge Lissa mit dem französischen Millionär Xavier eine berauschende Romanze. Xavier nimmt sie mit in eine neue, aufregende Welt des Luxus und der Sinnlichkeit. Doch dann erfährt Lissa, wer er wirklich ist. Was für ein Spiel treibt dieser Mann mit ihr?
DAS GEHEIMNIS DES MILLIONÄRS von CRAVEN, SARA
Adrienne ist am Boden zerstört: Hinter ihrem Rücken hat ihr Verlobter das Familienanwesen verkauft und sich mit dem Geld abgesetzt. Neuer Besitzer von Windhurst Grange ist ausgerechnet Adriennes Jugendschwarm Chay. Und der macht ihr ein höchst unmoralisches Angebot!
TANGO DER LIEBE von BAIRD, JACQUELINE
Hals über Kopf verliebt sich Emily auf einem Londoner Kostümball in einen charmanten Unbekannten. Überglücklich wird sie bald seine Frau. Doch die Hochzeitsreise nach Monaco verläuft nicht ganz nach Plan: Emily sieht sich plötzlich in ein Netz aus Intrigen verstrickt …
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2015
Julia James, Sarah Craven, Jacqueline Baird
JULIA EXKLUSIV BAND 264
IMPRESSUM
JULIA EXKLUSIV erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
Erste Neuauflage in der Reihe JULIA EXKLUSIVBand 264 - 2015 by HarperCollins Germany GmbH, Hamburg
© 2007 by Julia James Originaltitel: „Bedded, or Wedded?“ erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l. Übersetzung: Kara Wiendieck Deutsche Erstausgabe 2008 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg,in der Reihe JULIA EXTRA, Band 282
© 2000 by Sarah Craven Originaltitel: „Mistress on Loan“ erschienen bei: Harlequin Enterprises, Toronto Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l. Übersetzung: SAS Deutsche Erstausgabe 2008 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg,in der Reihe JULIA, Band 1817
© 2008 by Jacqueline Baird Originaltitel: „The Billionaire’s Blackmailed Bride“ erschienen bei: Harlequin Enterprises, Toronto Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l. Übersetzung: Tatjána Lénárt-Seidnitzer Deutsche Erstausgabe 2009 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg,in der Reihe JULIA, Band 1862
Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten
Veröffentlicht im ePub Format in 10/2015 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733703691
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten. CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:BACCARA, BIANCA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY
Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de
Werden Sie Fan vom CORA Verlag auf Facebook.
Xavier Lauran, Geschäftsführer, Besitzer und Hauptaktionär von XeL, starrte auf die E-Mail vor ihm auf dem Monitor.
… Sie ist die Frau meiner Träume, Xav! Noch weiß sie es nicht, aber ich werde sie heiraten!
In finstere Gedanken versunken blickte er auf die abendliche Skyline von Paris hinaus, auf den Arc de Triomphe und den Place d’Etoiles. Dabei sollte er eigentlich auf dem Weg nach Hause sein, sich umziehen, anschließend Madeline in die Oper begleiten und einen vergnüglichen Abend mit ihr verbringen.
Madeline de Cerasse wusste – wie all die anderen Frauen vor ihr –, was er von einer Beziehung erwartete. Eine kultivierte Begleiterin für die vielen gesellschaftlichen Anlässe, die zu besuchen seine Position verlangte, und danach ebenso anspruchsvolle Vergnügungen intimerer Natur. Körperlich intim – emotionale Intimität hingegen gehörte zu den Dingen, die Xavier weder suchte noch begehrte. Er war kein Mann, der sein Herz über seinen Verstand stellte.
Im Gegensatz zu seinem Bruder Armand.
Seine Miene wurde noch ernster. Armand ließ sich immer von seinen Gefühlen mitreißen. Das letzte Mal endete es fast in einer Katastrophe. Ohne einen Moment zu zögern, war er einer skrupellosen Frau in die Arme gelaufen, die ihm eine rührselige Geschichte über ihre arme Großmutter und ein kostspieliges Pflegeheim und das Märchen ihrer eigenen wohltätigen Arbeit für Waisenkinder in Afrika aufgetischt hatte. Armand zeigte sich äußerst großzügig – bis Xavier die Frau überprüfte. Natürlich war alles gelogen.
Zwar am Boden zerstört, glaubte Armand nach wie vor an das Gute im Menschen. Und nun schrieb er von Hochzeit.
Wen wollte er heiraten? Wer war diese „Frau seiner Träume“? Schnell las Xavier den Rest der E-Mail.
Dieses Mal werde ich vorsichtig sein, Xav. Sie weiß nicht, dass ich etwas mit dir oder XeL zu tun habe, ich habe es ihr absichtlich verschwiegen. Denn ich möchte, dass es eine großartige Überraschung für sie wird.
Offenbar bewies Armand endlich einmal Anzeichen von gesundem Menschenverstand. Doch am Ende der Mail verflog Xaviers anfängliche Erleichterung.
Ich bin mir bewusst, dass es Probleme geben wird. Aber es kümmert mich nicht, dass sie nicht die ideale Braut ist, die du mir wünschen würdest. Ich liebe sie, und das muss genügen …
Griesgrämig starrte Xavier auf den Monitor. Das klang nicht gut, gar nicht gut. In seinem Kopf begannen sämtliche Alarmglocken zu schrillen. Es würde sehr viel schwieriger werden, seinen Bruder erst nach einer Hochzeit zu retten.
Und außerdem viel teurer. Armand gehörte nicht zu den Männern, die einen Ehevertrag schlossen. Gut, er war nur sein Halbbruder und hatte daher auch nicht das Geschäft von Xaviers Großvater geerbt. XeL zählte zu den weltweit bekanntesten Firmen für Luxusgüter. Das exklusive Logo verlieh den Besitzern der sündhaft teuren Gegenstände Prestige und sozialen Status.
Allerdings fungierte Armand nicht nur als hochbezahlter Direktor von XeL, sondern durfte auch einen sehr vermögenden Mann seinen Vater nennen. Lucian Becaud hatte Xaviers Mutter geheiratet, als dieser noch ein kleines Kind war. Also bedeutete Armand auch ohne die Firma einen durchaus guten Fang für eine Frau, die nach einem reichen Ehemann suchte.
Gehörte Armands zukünftige Braut zu diesem Typ Frau? Offensichtlich hielt er sie nicht dafür. Die letzten Zeilen seiner E-Mail zeugten von ungewöhnlicher Härte.
Xav, dieses Mal musst du mir vertrauen. Ich weiß, was ich tue, und du wirst meine Meinung nicht ändern. Bitte misch dich nicht ein, dafür bedeutet mir die Sache zu viel.
Xavier seufzte. Er wollte Armand vertrauen, aber wenn sein Bruder mit seiner Einschätzung nun falsch lag?
Nein, dieses Risiko konnte er nicht eingehen. Nicht, wenn das Glück seines Bruders auf dem Spiel stand. Er musste herausfinden, wer diese Frau war. Widerwillig, aber sehr entschlossen, griff er nach dem Telefonhörer. Er würde einige diskrete Erkundigungen einziehen. Die Männer des Sicherheitsteams von XeL unterstanden ihm allein. Und wenn er die Anweisung erteilte, seinen Bruder beobachten zu lassen, nähmen sie an, es diene allein Armands Sicherheit.
Während er darauf wartete, dass jemand abnahm, tauchte ein anderer Gedanke in seinem Kopf auf. Vielleicht übertreibe ich ja und mache mir unnötig Sorgen.
Er hoffte es, hoffte es wirklich.
Doch binnen vierundzwanzig Stunden begrub er diese Hoffnungen. Missmutig starrte er auf das Dossier seiner Sicherheitskräfte. Nun wusste Xavier mit absoluter Gewissheit, dass es ein Problem gab.
Armands Einschätzung traf zu: Sie war nicht die ideale Braut. Xaviers Lippen verzogen sich zu einer schmalen Linie. Aber wer mit einem Funken Verstand würde das auch von einer Frau denken, die als Hostess in einem Kasino in Soho arbeitete?
Sein Sicherheitsteam war Armand gefolgt, als er die Londoner Filiale von XeL verließ. Er fuhr mit einem Taxi in eine Wohngegend, in der kein Mensch freiwillig lebte. Eine junge Frau öffnete die Tür eines heruntergekommenen Mietshauses und begrüßte ihn herzlich.
Erst nach mehreren Stunden begleitete die Frau ihn nach draußen. Armand hatte sie auf der Schwelle umarmt und sehr ernst mit ihr gesprochen. Eine halbe Stunde später verließ die Frau die Wohnung. Xaviers Männer folgten ihr zu einem Kasino. Eine kurze Recherche ergab, dass sie dort als Hostess angestellt war.
Xavier warf das Dossier auf den Schreibtisch. Sein Magen krampfte sich zusammen. Diese Frau wollte Armand heiraten?
Hatte er völlig den Verstand verloren?
Tief einatmend riss er den Briefumschlag auf, auf dem nur ein Name stand: Lissa Stephens.
Er starrte das Foto an, eine heimliche Aufnahme aus dem Kasino. Und je länger er es ansah, desto mehr wuchs seine Fassungslosigkeit. Furchtbarer hätte sie kaum aussehen können.
Blonde, straff zurückgekämmte Haare, das Make-up einen Zentimeter dick, der Mund grellrot geschminkt, dazu ein billiges, knappes Satinkleid.
Was zur Hölle sah Armand nur in ihr?
Abscheu stieg in Xavier auf. Wie konnte sein Bruder nur eine solche Frau heiraten wollen?
Wusste er überhaupt, dass sie in Londons berüchtigtem Rotlichtbezirk als Kasinohostess arbeitete? Und womöglich war diese Entdeckung nur die Spitze des Eisbergs. Allein der Gedanke, Armand könne diese Frau seinen Eltern vorstellen, sie in die wunderschöne Villa an der Riviera in Menton mitbringen, schockierte ihn.
Er zwang sich, sein Entsetzen zu unterdrücken. Jetzt galt es, die richtigen Schritte zu unternehmen. Immerhin bestand die wenn auch geringe Möglichkeit, dass der äußere Anschein trog. Vernunft zählte, nicht seine Gefühle.
Wieder musterte Xavier das Foto und versuchte hinter das Bild von Lissa Stephens zu schauen. Aus ihrer Miene konnte er nichts ablesen, das Make-up verbarg alles wie eine Maske. Nur eines sah er.
Ihre Augen.
Sie blickten hart. Die Augen einer Frau, die das gute Herz seines Bruders als Schwäche erkannt hatte und gedachte, ihren Vorteil daraus zu ziehen. Armands Worte fielen ihm ein.
Ich weiß, was ich tue …
Wirklich? Oder glaubte er das nur, so wie beim letzten Mal, bis Xavier ihm die Wahrheit präsentiert hatte? Das Risiko konnte er auf keinen Fall eingehen.
Langsam stand er auf und trat ans Fenster. Der niemals endende Verkehr um den Triumphbogen verschwamm vor seinen Augen.
Er würde diese Frau überprüfen. Und zwar persönlich.
Sein Bruder verdiente das.
Und was Lissa Stephens anging … ein Schatten verdunkelte seine Augen. Nun, bald wüsste er höchstpersönlich, was sie verdiente. Seinen Bruder als Ehemann – oder etwas völlig anderes.
Lissa unterdrückte ein Gähnen, zwang sich mit reiner Willenskraft zu einem Lächeln und murmelte eine belanglose Nettigkeit zu den beiden Männern hinüber, die mit ihr am Tisch saßen. Tapfer kämpfte sie gegen die Müdigkeit an. Wann bekam sie wohl endlich wieder genügend Schlaf? Natürlich sollte sie für diesen Job dankbar sein – auch wenn er erniedrigend, verletzend, moralisch zweifelhaft und ihrem inneren Wesen zutiefst zuwider war.
Ihre Miene verhärtete sich. Pech. Sie brauchte das Geld. Und zwar dringend. So dringend, dass sie nach einem anstrengenden Arbeitstag im Büro in der Innenstadt noch bis in die frühen Morgenstunden in diesem Kasino arbeitete. Der einzige andere Nachtjob wäre Putzen gewesen, doch dafür bekam man nicht so viel Geld.
Geld, dachte sie verdrossen. Darauf lief es letztlich immer hinaus. Sie musste in sehr kurzer Zeit so viel Geld wie möglich verdienen. Einen anderen Ausweg gab es nicht.
Oder doch? Durch die Müdigkeit, die ihren Körper und ihren Geist einhüllte, flackerte ein vertrauter, gefährlich verführerischer Gedanke.
Armand.
Armand und sein Geld konnten alles so schnell zum Guten wenden. Nur für einen Moment erlaubte sie sich den Luxus dieses TagtrauMiss
Nein, diese Richtung durften ihre Gedanken nicht nehmen. Seit einigen Tagen schon hatte er sich nicht mehr gemeldet, und sie musste sich der sehr realen Möglichkeit stellen, dass sie sich sein Interesse nur eingebildet hatte.
Ihre Kehle wurde eng. Es war sinnlos zu erwarten, dass jemand einen Zauberstab schwenkte und alles auf wundersame Weise wieder in Ordnung brachte und sie aus ihrer Lage rettete.
Sie zwang ihre Aufmerksamkeit auf die beiden Geschäftsleute. Immerhin unterhielten sie sich nun miteinander – über Verkaufszahlen und dergleichen – und ließen sie in Ruhe. Ihr Blick schweifte wieder ab.
Und hielt abrupt inne.
Gerade betrat jemand den Barbereich des Kasinos. Jemand, das erkannte sie sofort, der sich vom Rest der Besucher in einer Weise unterschied wie ein edles Rennpferd von einem struppigen Pony.
Die Erscheinung des Fremden – vom maßgeschneiderten Anzug mit den goldenen Manschettenknöpfen bis zu dem perfekten Haarschnitt – verriet, dass er an viel glamouröseren Orten zu Hause war. Monte Carlo, Marbella, in Luxushotels wie dem Ritz oder dem Savoy.
Er sah … reich aus. Wirklich reich. Ihr Magen tat einen kleinen Sprung. Er wirkte wie Armand manchmal. Mit jener lässigen, angeborenen Eleganz, die Menschen nicht erlernten. Sondern mit der sie aufwachsen mussten, um sie auf eine Art zu verkörpern, wie Armand und dieser Mann es taten.
Aber es gab noch eine Gemeinsamkeit mit Armand: Er war kein Engländer. Engländer umgab nicht diese vornehme Noblesse, die wie ein teurer Handschuh eine unverhohlene Männlichkeit eher betonte als verbarg. Allerdings bemerkte Lissa auch einen entscheidenden Unterschied.
Armands Gesicht besaß einen offenen freundlichen Ausdruck. Der Unbekannte hingegen war der atemberaubendste Mann, den sie je gesehen hatte.
Das lag an seinem großen schlanken Körper, dem gebräunten Gesicht mit der schmalen Nase, den hohen Wangenknochen, dem markanten Kinn und den sinnlichen vollen Lippen. Und den Augen. Dunkel, undurchsichtig, mit scharf abgegrenzten Augenbrauen, die ihm fast eine düstere Aura verliehen.
Wieder spürte sie ein flaues Gefühl im Magen und hörte ihren Herzschlag. Sie versuchte, die Empfindung zu unterdrücken. Schließlich sah sie nicht zum ersten Mal einen attraktiven Mann. Warum beeindruckte sie dieser so über Gebühr?
Die Antwort lag auf der Hand. Weil sie noch nie einen Mann wie ihn gesehen hatte, deshalb.
Wütend auf sich selbst, zwang sie sich, den Blick abzuwenden. Was um alles in der Welt spielte es für eine Rolle, wenn er der atemberaubendste Mann ihres Lebens war? Ein Kasinobesucher, mehr nicht. Und als Kasinoangestellte lag ihr einziges Interesse an ihm darin, ihm so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen.
Während sie noch diesem Gedanken nachhing, sah sie den Manager des Kasinos auf den Fremden zugehen. Bestimmt funkeln seine Augen, dachte Lissa, weil sich ein so fetter Fisch in sein Netz verirrt hat. Durch gesenkte Lider beobachtete sie, wie der Manager den Neuankömmling unterwürfig begrüßte. Dann, mit einem raschen suchenden Blick, winkte er eine Hostess heran.
Tanya war eine sinnliche Blondine osteuropäischen Typs. Mit einem sexy Lächeln näherte sie sich dem Unbekannten. Der Mann betrachtete sie, wobei seine Augen fast unmerklich schmaler wurden.
Dann berührte eine Hand Lissas nackten Arm und lenkte ihre Aufmerksamkeit ab.
„Ich möchte tanzen“, verkündete einer der beiden Männer an ihrem Tisch.
Sie verbarg ihren Unwillen und setzte ein erfreutes Lächeln auf, während sie aufstand. Unmittelbar neben der Bar gab es eine kleine Tanzfläche. Glücklicherweise lief gerade heitere und schnelle Musik. Doch zwei Minuten später kam eine langsame Nummer, und ihr Begleiter legte eine Hand auf ihre Hüfte. Lissa versuchte, nicht zurückzuzucken. Sie hasste es, mit den Spielern zu tanzen.
Dann, völlig unvermittelt, tauchte noch jemand neben ihr auf.
Xavier ließ zu, dass sich die Blondine an seinen Arm klammerte, doch er beachtete sie nicht weiter. Seine Aufmerksamkeit galt allein seiner Zielperson.
Lissa Stephens.
In Fleisch und Blut. Und kein bisschen anders als auf dem Foto in dem Dossier. Blondes Haar, straff zurückgekämmt, viel zu viel Make-up, die schlanke Figur in ein billiges Satinkleid gehüllt. Einen Moment schäumte er innerlich vor Wut, weil ein so offensichtliches Flittchen seinen idiotischen Bruder hatte einwickeln können. Was zur Hölle sah Armand nur in ihr?
„Ich liebe tanzen“, schnurrte die Hostess an seiner Seite.
Xavier hörte ihren Akzent, polnisch, russisch oder etwas aus dieser Region. Wahrscheinlich in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach London gekommen. Er verspürte einen Hauch von Bedauern. Für viele Menschen aus dem früheren Ostblock war das Leben hart. Er konnte den Frauen, die ihre Lebensumstände verbessern wollten, keinen Vorwurf machen – auch wenn sie es auf so scheußliche Weise versuchten.
Diese Entschuldigung mochte für Immigranten gelten, aber traf sie auch auf Lissa Stephens zu? Sie war mit den Vorteilen einer kostenlosen Erziehung, eines staatlichen Gesundheitswesens und, wenn es darauf ankam, Sozialwohnungen aufgewachsen. Welchen Grund also mochte es für sie geben, an einem Ort wie diesem zu arbeiten – es sei denn, sie tat es freiwillig? Und was sagte Letzteres über eine Frau aus?
Höchste Zeit, sich um Lissa Stephens zu kümmern und sie genauer in Augenschein zu nehmen.
Er ging zu ihr.
„Mein Tanz“, sagte er.
Der Mann an ihrer Seite drehte streitlustig den Kopf. Also kümmerte Xavier sich zuerst um ihn.
„Tauschen wir?“, lud er ihn ein.
Der Mann betrachtete die blonde Schönheit an Xaviers Seite, die definitiv hübscher war als seine derzeitige Tanzpartnerin. Der verärgerte Ausdruck verschwand.
„Einverstanden“, murmelte er ein wenig undeutlich, ließ Lissa los und schloss die kurvige Blondine mit einem breiten Lächeln in die Arme. Ihrer verärgerten Miene nach zu schließen, freute diese der Tausch ganz und gar nicht, aber das interessierte Xavier nicht mehr.
„Sollen wir?“, fragte er Lissa, wartete ihre Antwort gar nicht erst ab und zog sie in seine Arme.
Augenblicklich versteifte sie sich.
Das erstaunte Xavier. Mit dieser Reaktion hatte er nicht gerechnet. Instinktiv zog er sich ein Stück zurück und brachte etwas Distanz zwischen sich und sie.
„Was ist los?“
Etwas flackerte in ihren Augen auf, dann verschwand es, und sie lächelte.
„Hi, ich bin Lissa“, sagte sie mit leiser Stimme, ohne auf seine Frage einzugehen.
Sie lächelte noch breiter. Oder angespannter? Darüber wollte er nicht nachdenken. Er legte die Hände um ihre Hüften. Durch den dünnen Stoff des Kleides konnte er die kurvige Linie fühlen. Aufmerksam betrachtete er ihr Gesicht.
Ihre Miene hatte jede Härte verloren. Stattdessen blickte er in eine Leere. Aus der Nähe wirkte ihr Make-up noch entsetzlicher. Die Augen mit dunklem Lidschatten überbetont, die Wimpern dick getuscht, und was den Mund anging …
Der blutrote Lippenstift erinnerte an Marmelade, klebrig und süß.
Xavier spürte, wie Ekel in ihm aufstieg. Keine Frau, die er kannte – und er kannte viele –, würde sich jemals so schminken. Die Frauen seiner Welt, Madeline und ihre Freundinnen, waren chic und elegant, ihr Make-up makellos. Sie gehörten einer anderen Spezies an als die Frau, mit der er tanzte. Verachtung schlich sich in seinen Blick.
Rasch nahm er sich zusammen und verbarg seine Empfindungen. Ihr seine Gefühle zu zeigen, brachte ihn nicht weiter.
„So, Lissa, glauben Sie, Sie bringen mir Glück an den Tischen?“, fragte er und lächelte ermutigend.
Wieder versteifte sie sich in seinen Armen – nur für einen Moment.
„Ich bin sicher, Sie werden Glück haben“, sagte sie. Auch diesmal wirkte ihr Lächeln angespannt.
„Gut“, meinte Xavier. „Gehen wir.“
Er nahm seine Hände von ihren Hüften, und einen Augenblick schien sie zu schwanken. Doch Xavier ignorierte es und geleitete sie von der Tanzfläche durch die Bar zu den Spieltischen. Fast meinte er den gierigen Blick des Kasinomanagers in seinem Rücken zu spüren.
Ein zynisches Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Nun, dann würde er den Wünschen des Inhabers dieses drittklassigen Etablissements nachkommen und eine ausreichende Menge Geld verspielen, um sich einen herzlichen zweiten Empfang zu sichern.
Natürlich nur, falls einer notwendig sein sollte, was er jedoch bezweifelte. Während er Lissas blondes Haar betrachtete, das ihr bis auf die Schultern fiel, dann ihren Po und die sich sanft wiegenden Hüften, verengten sich seine Augen zu schmalen Schlitzen. Bereits jetzt hatten sich seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.
Lissa setzte sich auf den hohen Stuhl am Blackjacktisch. Was um alles in der Welt war bloß los mit ihr? Ihr Herz hämmerte in der Brust. Sie verspürte ein flaues Gefühl im Magen und Atemnot.
Verzweifelt versuchte sie, sich zusammenzureißen … und scheiterte. Alles, was sie tun konnte, war, sich am Stuhl festzuklammern und irgendwie weiterzumachen.
Zwei Wirklichkeiten prallten heute Nacht aufeinander, und das Ergebnis schockierte sie. Mit einer Wirklichkeit kam sie zurecht, aber nicht mit zweien. Mit der schmutzigen Realität, dass sie an einem Ort wie diesem arbeiten, sich aufreizend kleiden, fremden Männern mit einem Lächeln begegnen und sie überreden musste, billigen Champagner zu überteuerten Preisen zu kaufen, ertrug sie so lange, wie sie innerlich jeden Spieler verachtete. Unter keinen Umständen durfte sie zulassen, dass ihr einer von ihnen zu nahe kam – aus welchem Grund auch immer.
Doch der Mann neben ihr, der jetzt so gelassen seine Karten aufnahm, setzte ihr zu und hatte eine unglaublich starke körperliche Wirkung auf sie.
Das Gefühl seiner physischen Präsenz überwältigte sie nahezu.
Und das war falsch. Völlig falsch. Denn dass ein Mann wie dieser ihr an einem Ort wie diesem, wo sie selbst wie ein Flittchen aussah, seine Aufmerksamkeit schenkte, fand sie einfach fürchterlich. Am liebsten wäre sie weggelaufen.
Lissa atmete scharf ein und riss sich zusammen. Okay, dieser Kerl wirkte hier so fehl am Platz wie ein Diamant an einer Modeschmuckkette. Aber er war hier, oder nicht? Das hieß ja wohl, dass er trotz allem auch nur zur Gruppe der Spieler gehörte. Was also bedeutete es schon, dass er der attraktivste Mann war, den sie je außerhalb eines Films gesehen hatte?
Und noch eine weitere Erkenntnis kam ihr in den Sinn. Aus welchem Grund auch immer er sie gegen Tanya eingetauscht hatte, hing nicht damit zusammen, dass er sie in irgendeiner Weise attraktiv fand.
Der Mann neben ihr würde eine Hostess wie sie, mit schlechtem Make-up und einer furchtbaren Frisur, keines zweiten Blickes würdigen.
Einen Augenblick verspürte sie einen Stich.
Wenn er doch nur ahnte, wie ich aussehen kann …
Sie schob den Gedanken beiseite. Das Mädchen von früher, das Spaß daran hatte, das Beste aus ihrem Aussehen zu machen, das gern flirtete und sich verabredete, existierte nicht mehr. Es war mit dem Quietschen der Reifen, mit dem hässlichen Schaben von Metall auf Metall gestorben, in dem Moment, in dem alles verschwand, was es für selbstverständlich gehalten hatte.
Nun beschränkte sich das Leben auf die harten grausamen Notwendigkeiten, auf den erbarmungslosen Kampf, das eine Ziel zu erreichen, das ihr noch verblieben war.
Und was ihr Aussehen anging … zumindest hatte sie damit diesen Job bekommen. Und diese billige flittchenhafte Aufmachung diente als Schutz. Kein Mann, der sie jetzt mit lüsternen Blicken verfolgte, konnte ihr je gefährlich werden. Die Verkleidung als Hostess wirkte wie ein Schild gegen die Widerwärtigkeiten, die dieser Job mit sich brachte.
Ein Job, den sie erledigen musste, ob es ihr gefiel oder nicht. Deshalb machte es auch keinen Sinn, sich zu wünschen, sie könne einfach durch die Tür spazieren und nie wieder zurückkommen.
Lissa richtete sich gerade auf und zwang sich, das Spiel auf dem Blackjacktisch zu beobachten.
Der Mann neben ihr spielte nicht sonderlich gut und verlor mehrfach. Merkwürdig. Er sah nicht wie ein Verlierer aus. Ganz im Gegenteil.
Innerlich zuckte sie mit den Schultern. Was machte es schon, ob er Geld wegwarf wie wertloses Papier? Was kümmerte es sie? Ihr Job bestand darin, ihn dazu zu bringen, ihr so viel Champagner wie möglich zu kaufen.
„Ich bin sicher, ein Glas Champagner würde Ihr Glück wenden“, murmelte sie und zwang sich zu einem kehligen Flöten. Noch während sie sprach, ekelte sie sich vor sich selbst.
Auf ihrem Mund lag ein falsches Lächeln, und sie neigte geübt einladend den Kopf. Aus den Augenwinkeln sah sie Jerry, einen der Kellner, der mit einem Tablett bereits gefüllter Gläser seine endlosen Runden drehte.
Der Mann an ihrer Seite richtete sich fast unmerklich auf, dann wandte er sich ihr zu. Einen Moment kam es ihr vor, als durchdränge sein Blick sie wie ein Laserstrahl, dann – ebenso abrupt – verschwand das Gefühl wieder. Nun lag in seinen Augen nur noch ein verschleierter Ausdruck, den sie nicht lesen konnte.
„Warum nicht?“, entgegnete er, sah an ihr vorbei und winkte Jerry mit einer kaum merklichen Geste zu sich. Er nahm zwei Gläser vom Tablett und reichte eines an Lissa weiter. Vorsichtig nahm sie es entgegen, sorgsam darauf bedacht, dass ihre Hände einander nicht berührten.
„Meinen Sie, ich sollte es einmal am Roulettetisch versuchen?“
Sein eindeutig französischer Akzent brachte all die inneren Schutzmaßnahmen ins Wanken, die sie so dringend brauchte. Oh, verflixt! Warum geschah das alles? Sie trank einen Schluck Champagner, als ob er helfen könnte, ihre Nerven zu stählen. Dann zwang sie sich zu einem Lächeln.
Sieh ihm nicht in die Augen. Sieh durch ihn hindurch. Tu so, als wäre er ein ganz normaler Gast, als wäre alles völlig normal.
„Oh, das ist eine gute Idee!“, rief sie. „Beim Roulette gewinnen Sie bestimmt.“ Sie hob ihr Glas. „Auf das Glück“, prostete sie ihm zu und nahm noch einen Schluck.
Als sie ihr Glas abstellte, bemerkte sie, dass er noch gar nichts getrunken hatte. In Anbetracht der Qualität des Champagners überraschte sie das nicht. Aber warum hatte er ihn dann gekauft?
Innerlich zuckte sie zum wiederholten Male die Schultern. Nichts, absolut gar nichts an diesem Mann, der aus irgendeinem bizarren Grund das Kasino besuchte und sie aus einem noch unverständlicheren Grund an seiner Seite behielt, kümmerte sie. Er war ein Gast, den sie zum Geldausgeben animieren sollte.
Vorsichtig glitt sie von dem hohen Stuhl und bemühte sich, nicht zusammenzuzucken, als ihre schmerzenden Füße den Boden berührten.
Die Situation am Roulettetisch erwies sich als ebenso entsetzlich wie die beim Blackjack. Lissa musste neben ihm sitzen und zusehen, wie er die Chips auf den Zahlenfeldern platzierte. Da der Zufall beim Roulette höher ins Gewicht fiel, gewann er nun ab und zu. Aber er spielte völlig sorglos, als interessiere es ihn nicht, ob er gewann oder verlor.
Als er den letzten Chip verspielt und das Angebot des Croupiers, ihm neue zu besorgen, abgelehnt hatte, wandte er sich an Lissa.
„Tant pis.“
„Pech“, übersetzte sie automatisch.
Der Fremde hob eine Augenbraue. „Meinen Sie wirklich? Ich glaube, wir sind für das Glück in unserem Leben selbst verantwortlich, n’est ce pas?“
Ihre Augen trübten sich. War man tatsächlich selbst für sein Glück verantwortlich? Oder den Launen einer höheren grausamen Macht ausgeliefert? Konnte sich das Glück in einem Sekundenbruchteil ins Gegenteil verkehren?
Die Geschwindigkeit eines Wagens, das Ausbrechen von Rädern, ein Moment der Unaufmerksamkeit. Eine Tragödie, die das Glück aller vernichtete. Und nicht nur das Glück, sondern noch viel mehr.
Ein harter Ausdruck trat in ihre Augen.
Xavier bemerkte die Veränderung, die plötzliche Härte in ihrem Blick. Lissa Stephens gehörte wie das russische Mädchen vorhin zu der Sorte Frau, die sich um ihr eigenes Glück kümmerte – auf Kosten von Männern.
Aber nicht – und jetzt verhärtete sich seine Miene – auf Kosten seines verletzlichen gutherzigen Bruders.
Genau aus diesem Grund hatte er seine Geschäftsreise unterbrochen und Armand angewiesen, die XeL-Filiale in Dubai zu besuchen und anschließend nach New York weiterzufliegen. So blieb ihm genug Zeit, um Lissa Stephens gründlich unter die Lupe zu nehmen.
Obwohl seine schlimmsten Befürchtungen sich bereits bewahrheitet hatten, würde er jetzt die nächste Phase seines Plans einleiten.
Xavier schob den Ärmel seines Jacketts hoch und sah auf die Uhr. „Hélas, ich muss gehen. Morgen früh habe ich ein geschäftliches Treffen. Bon soir, mademoiselle … und vielen Dank für Ihre Gesellschaft.“
Er bedachte sie mit einem Lächeln, angesiedelt zwischen oberflächlich und höflich, und ging davon.
Lissa sah ihm nach. Gähnend massierte sie ihre Schläfen, überfallen von einer Woge Müdigkeit … Müdigkeit und Traurigkeit.
Was nützte es, dass ein solcher Mann sie aus ihrer Routine riss und verbotene Wünsche in ihr weckte, sie von einem Glück jenseits aller traurigen Realität träumen ließ? Gar nichts! In ihrem Leben gab es weder Zeit noch Raum für Träume.
Unvermittelt empfand sie ein Gefühl von Schuld. Wie konnte sie es wagen, sich über ihr Schicksal zu beklagen? Ihr Los war nichts, verglichen mit …
Sie schob die Gedanken beiseite. Immerhin hatte der verwirrende Franzose ihr einen Dienst erwiesen. Ihre Schicht lag hinter ihr, und sie konnte endlich nach Hause gehen.
Kaum zehn Minuten später, wieder normal gekleidet, die Haare gebürstet und aus dem straffen Zopf gelöst, das Gesicht vom Make-up befreit, schlüpfte sie hinaus in die Londoner Nacht.
Es war kalt und regnete, aber das spürte Lissa kaum. Nach dem Rauch, dem billigen Parfum und dem Alkohol im Kasino roch die Londoner Nachtluft sauber und frisch.
Sie atmete tief ein, hob den Kopf in den Regen und steckte die Hände in die Jackentaschen. Nun trug sie Jeans und einen gemütlichen Pullover. Die flachen Absätze eigneten sich ideal für schnelles Gehen. Das blonde Haar hielt ein loser Pferdeschwanz zusammen. Hastig eilte sie die schmale Gasse hinter dem Kasino entlang, die zu einer größeren Straße führte, in der ihre Bushaltestelle lag.
Sie ging schnell – nicht nur, weil selbstsicher auszusehen zu dieser Nachtzeit in diesem Teil Londons den besten Schutz bot, sondern auch, weil sie den Bus erreichen musste, der sie über die Themse in den Süden der Stadt brachte. Auf den nächsten müsste sie eine halbe Stunde warten.
Als sie nur noch hundert Meter von der Haltestelle entfernt war, nahm der Regen zu. Die wenigen Wagen, die jetzt noch auf den Straßen fuhren, ließen das Wasser in den Pfützen hoch aufspritzen. Ungeduldig blieb Lissa stehen, um die Straße zu überqueren. In der Ferne sah sie schon den Bus.
In diesem Moment brauste ein großer Wagen besonders nahe am Bürgersteig an ihr vorbei und durchnässte sie von oben bis unten. Sie stieß einen verärgerten Laut aus und sprang instinktiv zurück. Noch mehr jedoch ärgerte sie, dass der Wagen, eine schwarze schnittige Limousine, direkt danach unvermittelt anhielt und den Weg über die Straße blockierte. Sie musste um den Wagen herumgehen, ein weiteres Fahrzeug vorbeilassen und dann über die Straße hasten. Der Bus hatte die Haltestelle schon fast passiert.
Als sie endlich die Verkehrsinsel in der Mitte der Straße erreichte, fuhr er an ihr vorbei.
Verdammt, verdammt, verdammt.
Mit schmalen Lippen sah Lissa dem Bus nach. Nun musste sie über dreißig Minuten in der Kälte warten. Dabei war sie so müde.
„Mademoiselle?“
Die Tür des verhängnisvollen Wagens ging auf, und jemand lehnte sich halb heraus.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
