Kann ich nicht = Will ich nicht - Sigrid Alberti - E-Book

Kann ich nicht = Will ich nicht E-Book

Sigrid Alberti

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Beschreibung

Eine schwierige Kindheit, eine das Alltagsleben stark beeinträchtigende Diagnose, diverse Schicksalsschläge, verlorene Freundschaften und eine gescheiterte Ehe – es gibt genug Gründe, wieso Sigrid Alberti den Mut und die Hoffnung verlieren hätte können. Doch trotz aller Widrigkeiten hat es die von Morbus Addison Betroffene geschafft, sich ihre Lebensfreude und -kraft zu bewahren. Wie ihr das gelungen ist und ihre persönliche Lebensgeschichte erzählt sie in Gedichtform. Mit der Kraft der Liebe (auch und vor allem zu sich selbst) und der Fähigkeit, die Perspektive zu ändern, ist vieles möglich – im Kleinen wie im Großen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Impressum 2

Vorwort 3

Dieses Buch 5

Schicksalsfügung 7

Der Tag 9

Die Krankheit 10

Spaß haben 11

Krank sein 12

Schule 13

Pläne ade 14

Krankenhäuser 15

Blind 16

Corona 17

Mein Beruf 18

Zugehörigkeit 19

Meine Familie 22

Freunde 23

Oma 24

Freundschaft 25

Gegangen 26

Trennung und Scheidung 27

Alleine 28

Ich bin’s nicht 29

Verzeihen 30

Seelenreise 31

Denken 34

Kraftlos 35

Stolz sein 36

Schlaflose Nächte 37

Oberflächlich 38

Schmerz 39

Mobbing 40

Wut 41

Leistung 42

Selbstbewusstsein 43

Es war einmal … 44

Geliebt werden 45

Tränen 46

Perfekt und schön 47

Angst 48

Gefangen 49

Courage 50

Ich habe … 52

Herausforderungen 53

Sinn 54

Die Welt retten 55

Mich verstecken 56

Motivation 57

Ich will 58

Anders sein 59

Immer weiter 60

Die Reise 61

Der Berg 62

Zukunft 63

Mein Traum 64

Mehr W-I-R 65

Die Suche 66

Persönlich 67

Verloren 68

Schlusswort 69

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99131-115-7

ISBN e-book: 978-3-99131-116-4

Lektorat: Elisabeth Pfurtscheller

Umschlagfoto: Mariia Sultanova, Ananyaporn Sandee | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

Vorwort

Eine Biografie zu schreiben, bedeutet vieles: Rückschau halten, schonungsloses Erinnern und Stellung beziehen. Konventionell würde das als Prosatext Form nehmen. Liebe Leserinnen und Leser, konventionell könnt ihr von mir nicht erwarten! So gerne ich heute schreibe, mindestens ebenso sehr missfällt mir das Vorhersehbare, das bereits Dagewesene und Modellhafte. Das Leben ist schließlich bunt, also sollten es unsere Ausdrucksformen auch sein!

Nein, Prosa, das ist nicht meine Welt. Ich fühle mich bei den Querdenkern der Dichtung daheim, diesen Träumern und genauen Beobachtern, die in wenigen Zeilen die Welt offenlegen und hinterfragen können. Doch all jene, die nun romantische Zeilen und ein vorgefertigtes Reimschema erwarten, muss ich enttäuschen. Meine Dichtung kennt keinen formellen Rahmen und stellt nicht den Anspruch, die Realität durch eine rosarote Brille zu betrachten. Dichtung geht auch anders, direkter, ehrlicher – vielleicht sogar gnadenloser. Mich beschäftigen so viele Themen, bei denen es notwendig ist, die Scheuklappen abzulegen und genau hinzusehen: Politische und gesellschaftliche Verwerfungen sind mir ebenso Herzensthemen wie die Integration von benachteiligten Menschengruppen. Dichten heißt auch, den Finger in die offenen Wunden unserer Gemeinschaft zu legen. Heilung ist nur dann möglich, wenn wir über Verwerfungen und Missstände ins Gespräch kommen.

Meine Biografie ist eine Krankheitsgeschichte. Manch einer würde es wohl gar als Leidensgeschichte titulieren. Während es zutreffend ist, dass ich viel Schmerz erfahren habe, sehe ich mein Leben unter einer anderen Überschrift stehend: Hoffnung. Zuversicht und Kampfgeist sind darüber hinaus jene Wörter, die meinen Weg wohl am ehesten abbilden. In der Politik und im Kampf für mehr Gerechtigkeit bin ich widerspenstig. Ebenso im Umgang mit meiner Krankheit. Nicht aufgeben wurde mir zum Mantra, zum Motto, zur Devise. Die Menschen in meinem Umfeld haben mir viel nicht zugetraut, gesagt: „Das kannst du ja gar nicht!“ – Ihnen möchte ich heute zurufen: „Kann ich nicht ist weitergleich, will ich nicht!“ Damit meine ich, dass der Wille ein entscheidender Motor ist. Wenn er eingerostet ist, bleibt das Lebensschiff mitten im Ozean des Schicksals stehen. Es liegt an uns allen, diesen Motor frei von Schäden zu halten, indem wir ihn warten und pflegen. Statt auf konventionelles Motoröl, das Sinnen nach Geld oder Macht, habe ich stets auf das Prinzip Hoffnung gesetzt. Rückschläge im Leben passieren, sie können uns dazu zwingen, dass wir uns neu orientieren müssen. So war es auch bei mir. Mein Leben ist anders verlaufen, als ich es mir in Kindertagen am Schoß meiner geliebten Oma sitzend erträumt hätte. Ihre Güte und Liebe strahlten so stark, dass sie bis heute in meinem Herzen einen Quell gebildet haben, der mich speist und antreibt. Ihr widme ich dieses Buch.

Ein Buch, das anders ist – so wie ich. Widerspenstiger, als man es von Dichtung vielleicht gewohnt ist. Gleichzeitig schlummert in ihr jedoch vor allem eins: der Keim der Zuversicht. Ich lade euch ein, liebe Leserinnen und Leser, mit mir auf eine Reise zu gehen, die neben Schicksalsschlägen, schwierigen Beziehungen und Seeleneinblicken vor allem einem Thema untergeordnet ist: der menschlichen Courage. Lasst uns gemeinsam ausziehen und Mut beweisen! Mut zum Anderssein. Mut zum Querdenken. Und in Erinnerung an meine Oma: Mut zur bedingungslosen Liebe.

Dieses Buch

Dass ich ein Buch schreibe, hätte ich nie gedacht!

Ich weiß doch gar nicht, wie man das macht!

Doch die Neugier wurde so groß,

also legte ich los!

Ich dachte im Stillen bei mir:

„Keine Panik, das Internet hilft dir!“

Ich fing an, Google zu fragen,

und wurde von den Suchergebnissen fast erschlagen.

Habe mir viele angeschaut

und erfahren, was man zum Schreiben so braucht:

Da war von Plots und Mindmaps die Rede,

die ich natürlich vorher anlege.

Von festen Zeiten, an denen man schreiben soll …

„Nee, das ist nicht das, was ich will!“

Und irgendwann merkte ich,

Bücherschreiben ist wohl nichts für mich.

Eines Tages fielen mir meine Gedichte ein,

die mussten doch noch irgendwo sein!

„Wer suchet, der findet“, dachte ich mir,