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Eine Gedichtsammlung zu den Themen Liebe, Gesellschaft und Glaube.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2015
An den Mond
Müde
Die Andere
Was bin ich für dich?
Bad wishes
Arbeitslos
Showtime
Entre un mil y cero
Die Wunde
Kannenmensch
Smart slavery
Du bist wieder da
Als Pinkus „Destiny“ spielte
Der letzte Nachtzug
Aus dem Dunkeln, durch mein Fenster
Schaust du mich von oben an,
Heute bin ich deine Schwester,
Weil ich nicht mehr schlafen kann.
Und du bist genauso einsam,
Ganz alleine, so wie ich.
Niemand wird dir heute nah´ sein,
Keine Stimm´, die zu dir spricht.
Sag´ mir Mond, du bleiche Kugel,
Was hat dir den Schlaf geraubt?
Wer jagt das Gedankenrudel
Unermüdlich durch dein Haupt?
Traurig-sanft und nichts erwartend
Du bemitleidest die Welt.
Etwas gibt´s, das dich verkratert
Immer noch dort oben hält.
Halt dich fest am roten Faden,
Achtsam geh´ entlang der Naht,
Wird das Loslassen zu schade,
Wird aus ihr ein Stacheldraht.
Wenn du wüsstest wie verworren
Ist der Draht in meinem Kopf,
Nur die Nacht, beim Leben schwörend
Legt die Seele an den Tropf.
Seltsam ruhig und gelassen
Wird mit dir mir dann ums Herz
Sehe Klauen mich erfassen,
Aber spüre keinen Schmerz.
Wenn wir´s schaffen bis zum Morgen
Lieber Mond, dann werden wir
Wieder unsichtbar, verborgen,
Von der Sonne ausradiert.
Werden niemandem begegnen
Der uns auch bei Tag erkennt,
Und mit Einsamkeit gesegnet
Müde warten auf ein End´.
Doch schon bald, zur späten Stunde
In die Dunkelheit getaucht
Drehst du wieder deine Runden
Und ich drehe meine auch.
Heute kann ich von dir lernen
Etwas das mich stärker macht,
Dass das Leuchten aller Sterne
