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Die "Karlsruher Befindlichkeiten", eine Sammlung satirischer Kurzgeschichten, manchmal ernst, meist aber heiter. Sie reichen vom realen Vorkommnis bis zur versponnenen Erzählung, vom Kurzkrimi bis zur Glosse. Was sie verbindet, ist der Bezug zu Karlsruhe und den Karlsruhern. Aus verschiedenartigen Mosaiksteinen entsteht so ein liebevoll gestaltetes Bild zum dreihundertjährigen Stadtjubiläum - und darüber hinaus. Skurille Überfälle in der "Karlsruher Sauhatz". Groteske Rechtspflege in der "Residenz des Rechts". Ein Loblied auf den "Südstadt-Indianer". Jede Geschichte nimmt eine Facette Karlsruhes aufs Korn. Von einem Karlsruher für Karlsruher über Karlsruher.
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Seitenzahl: 251
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Das Buch
Die »Karlsruher Befindlichkeiten«, eine Sammlung satirischer Kurzgeschichten, manchmal ernst, meist aber heiter. Sie reichen vom realen Vorkommnis bis zur versponnenen Erzählung, vom Kurzkrimi bis zur Glosse.
Was sie verbindet, ist der Bezug zu Karlsruhe und den Karlsruhern. Aus verschiedenartigen Mosaiksteinen entsteht so ein liebevoll gestaltetes Bild zum dreihundertjährigen Stadtjubiläum – und darüber hinaus. Skurrille Überfälle in der »Karlsruher Sauhatz«. Groteske Rechtspflege in der »Residenz des Rechts«. Ein Loblied auf den »Südstadt-Indianer«. Jede Geschichte nimmt eine Facette Karlsruhes aufs Korn.
Von einem Karlsruher für Karlsruher über Karlsruher.
Der Autor
Hans-Peter Kipfmüller, 1948 in Speyer geboren, lebt seit 1952 in Karlsruhe. Während seines Bauingenieur-Studiums an der TU Karlsruhe war er als freier Mitarbeiter bei den Badischen Neuesten Nachrichten tätig. Derzeit arbeitet er den Nachlass der Frauenrechtlerin Dr. Dr. Bertha Kipfmüller (1861–1948) am Institut für Geschichte von Prof. Dr. Sabine Liebig an der PH Karlsruhe auf.
Hans-Peter Kipfmüller
Karlsruher
Befindlichkeiten
...
AMÜSANTES UND SATIRISCHES
Kurzgeschichten
Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter www.dnb.de abrufbar.
© 2016 Der Kleine Buch Verlag, Karlsruhe
Projektmanagement, Korrektorat, Satz & Layout: Beatrice Hildebrand
E-Book Konvertierung und Formatierung: Angela Hahn
Umschlaggestaltung: röger & röttenbacher GbR, r2 | Büro für Gestaltung,
www.roeger-roettenbacher.de
Umschlagabbildung: suze / photocase.com
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes (auch Fotokopien, Mikroverfilmung und Übersetzung) ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt auch ausdrücklich für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen jeder Art und von jedem Betreiber.
E-Book ISBN: 978-3-7650-2122-0
Dieser Titel ist auch als Printausgabe erschienen:
ISBN: 978-3-7650-9101-8
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Sonia Lauinger gewidmet
Pssst, bitte nicht stören! Markgraf Karl ruht und erträumt Karlsruhe. Er schläft mitten im urwüchsigen Hardtwald und träumt von einem neuen Schloss samt Park mit hunderttausenden Tulpen und von einem Theater, in dem seine Rokokokokotten auftreten. In angemessener Entfernung vom Schloss soll eine moderne Stadt entstehen, deren Straßen fächerartig auf den Schloss-turm zulaufen, genau auf die Stelle, wo er jetzt ruht. Hinter dem Schloss soll der wohlgeordnete Park in die Wildnis übergehen. Karl liebt die Vielfalt, den Kontrast und sieht darin das große Ganze, die Fülle des Lebens.
Die Ruhe, die Kontemplation schenkt ihm die Kraft, seine Träume zu verwirklichen. Die Stadt, das Schloss, die Parkanlagen entstehen. Er vereint in sich die ausschweifende barocke Sinnlichkeit mit kühlem Sachverstand. Aus dem Nichts schafft er seine Residenzstadt, aus der überkommenen korrupten Misswirtschaft in seiner Grafschaft wird die vorbildliche badische Verwaltung.
Der Markgraf durfte die Verwirklichung seines Traums erleben. Die ewige Ruhe fand er, nachdem ihn inmitten der Schönheit seiner Tulpenbeete plötzlich der Schlag getroffen hatte.
Auch heute, nach dreihundert Jahren, haben die Karlsruher ein ganz spezielles Ruhebedürfnis: Es resultiert aus der dumpfen Schwüle der Rheinebene. Diese betäubende Müdigkeit befällt uns je nach Wetter und Konstitution tage- oder wochenlang. Die Wetterschwankungen haben erhebliche Auswirkungen auf unsere seelische Verfassung. Wer gestern noch bienenfleißig war, ist heute von bleierner Trägheit und umgekehrt. So entstehen die ganz speziellen Karlsruher Befindlichkeiten.
Welche der nachfolgenden Geschichten der Wirklichkeit entsprechen und welche sich womöglich der Karlsruher Schwüle verdanken, steht im Kapitel »Dichtung und Wahrheit«.
Alarm im Polizeirevier Karlsruhe-Rintheim!
Hauptwachtmeister Dehlitzsch hörte Geschrei vor der Wache. Bevor er seine Siebensachen beisammen hatte, um nachzusehen, was da los war, kam ein Maskierter zur Tür herein. Er hatte einen blauen Müllsack über den Kopf gezogen. Zwei Löcher ließen weit aufgerissene Augen erkennen, in denen sich Aufregung, ja Panik spiegelte. Ein Verrückter? Ein Attentäter? Oder hatte der Kerl sich verlaufen? Statt die benachbarte Sparkasse zu überfallen, drang er nun ausgerechnet ins Polizeirevier ein?
Hauptwachtmeister Dehlitzsch fuhr von seinem Schreibtischstuhl hoch und riss das Pistolenhalfter auf. Gleichzeitig sauste der Stuhl auf seinen vier Rollen zurück, Dehlitzsch verlor mitsamt seinem Gleichgewicht auch seine Dienstwaffe sowie seine Fassung und ging hinter dem Tresen zu Boden. Dort ergriff er seine Waffe, tauchte langsam auf und peilte – vorsichtig zwischen einem Aktenstapel und dem Computerbildschirm hindurchlugend – die Lage.
Der Kerl war inzwischen noch ein Stück näher gekommen mit seinen merkwürdig kleinen Trippelschrittchen. Das lag wohl am Müllsack, der in Höhe der Kniekehle zusammengebunden war. War der Kerl bewaffnet? Seine Hände waren vom Müllsack verdeckt.
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