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Es geht weiter, denn nach dem im ersten Buch -Tomash und seine neue Familie- der kleine Kartäuser Kater, jede Menge Erlebnisse hatte. Er war durch halb Europa gereist und kehrt aber nun, mit seinen neuen Menschen-Eltern an den Ursprung des ersten Buches wieder zurück. Es geschehen auch wieder übersinnliche Situationen, und der kleine Tomash erfährt etwas aus seiner wahren Heimat. Alles wieder gebündelt mit Reise-Infos und Geschichtsunterricht. Viel Spaß mit diesem Märchen, welches nicht nur für Erwachsene geschrieben wurde. Mario Naumann
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Seitenzahl: 133
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Es geht weiter, denn nach dem im ersten Buch „Tomash und seine neue Familie“, der kleine Kartäuser Kater, jede Menge Erlebnisse hatte. Er war durch halb Europa gereist und kehrt aber nun, mit seinen neuen Menschen-Eltern an den Ursprung, des ersten Buches wieder zurück. Es geschehen auch wieder übersinnliche Situationen und der kleine Tomash erfährt etwas aus seiner waren Heimat. Alles wieder gebündelt mit Reise-Infos und Geschichtsunterricht.
Viel Spaß mit diesem Märchen, welches nicht nur für Erwachsene geschrieben wurde.
Mario Naumann
Kapitel – Sommer 2011- Teufelsgeiger
Kapitel – Tomash wird TV-Star – Besuch von Billy & Gabi
Kapitel – Ärger mit dem Gesetz – Hollywood ruft
Kapitel – Wir sind reich und unglücklich
Kapitel –Alles wird gut
Es war einmal in Zamardi, am Balaton. Susi und ich und unsere zwei Kater lebten jetzt schon ein Jahr zusammen in unserem schönen neuen Haus. Eigentlich hat es die Zeit von dem einen Jahr auch gebraucht, dass wir uns richtig heimisch fühlen konnten. Wir waren mit Tomash und Max hierher gezogen um ein schönes und stressfreieres Leben genießen zu können. Kurz nachdem wir umgezogen waren, hatte der kleine Terrier von Klaus, unseren Kater Tomash ganz schlimm zugerichtet. Tomash konnte nur geheilt werden, weil es einen Bruder gab, der dieselben heilenden Fähigkeiten besaß wie Tomash.
Max hat den langen trockenen, aber bitterkalten Winter gut überstanden, denn er lag fast nur noch faul herum und das am liebsten in den kleinen runden Lehmmulden, die in unserem alten Kamin extra mit eingebaut wurden. Tomash hingegen, saß am Fenster und wärmte mit seiner kleinen Gumminase, ein kleines Loch in die von Froststernen funkelnde Scheibe, um sehnsuchtsvoll einen Blick nach draußen zu werfen. Er hätte ja gehen können, aber ihm fehlte seit dem Terrier Angriff nicht nur die Energie um im Schnee zu tollen, ich glaube sogar, ihm fehlte der Mut. Max, war wie gesagt auch nicht gerade so ein Draufgänger, im Gegenteil, was den Mut anging, passten sie jetzt richtig gut zusammen. Bei Menschen würde man jetzt sagen, sie gleichen sich, wie zwei linke Latschen.
Im Frühling war es sogar noch schlimmer, denn da ist Max zuerst raus um an dem kleinen Bach, der am Gartenende vorbeifloss, Stichlinge zu fangen. Tomash saß wie angewurzelt daneben und schaute völlig unbeteiligt dem Treiben von Max zu. Dieser Bach floss aber nur im Frühjahr, Herbst und Winter vorbei, denn im Sommer, war der kleine Bach von der Hitze ausgetrocknet. Wir haben dann begonnen, den kleinen Tomash mit in unsere gemeinsam mit Gabor betriebene Concert Bar „Wondercat“ mitzunehmen. Im Herbst und Winter trafen sich dort die einheimischen und sie hatte dadurch das Flair von einem Jugendclub.
Der Kellner, der für mich damals im Prozess gegen den Drogendealer ausgesagt hat, den haben wir gewinnen können, mit seiner Viktoria, die Bar zu übernehmen. Im Sommer half Alex auch ab und zu in dem Café aus, in dem ich ihn kennengelernt habe. Die beiden kamen damit aber gut zurecht. Es waren etwas viel Stunden, aber die beiden waren jung und brauchten das Geld.
Im ersten Sommer, der gerade begann, waren natürlich auch viele Urlauber in unserer „Wondercat“ Bar. Anfang Juli, es war an einem Samstag, war die Bar gerammelt voll. Alle Sitzecken und die Plätze an den runden Stehtischen waren besetzt. Es spielte eine Gibsy-Kapelle, was natürlich den Touristen besonders gefallen hat. Der kleine Tomash setzte sich an das Ende der Bar, wo ich mit half die Gläser zu spülen. Die einheimischen kannten den Tomash natürlich und Touristen, die schon ein paar Tage in Zamardi waren, wussten auch schon wer er war. Alle sagten aber, dass er so traurig schauen würde. Ich konnte das nur bestätigen und ihnen sagen, dass ich auch nicht weiß, was ich noch machen soll. Er saß heute auch nur da und gähnte vor sich hin.
Plötzlich wurde es unruhig in der Bar, denn Alex bekam mit jemanden Streit, der so heftig war, dass die Kapelle aufhörte zu spielen. Alex und sein Gegenpart gerieten aneinander. Der Fremde schrie irgendwas auf Ungarisch und Alex versuchte mit seinem Wiener Dialekt, dem Fremden klar zu machen, dass er die Bar verlassen soll. Der Fremde ohrfeigte Alex, worauf ich ihm helfen wollte. Bevor ich aber eingreifen konnte, traf mich die Faust mitten auf meinen Plexus am Kinn und ich ging zu Boden. Als ich wieder zu mir kam, versorgte mich Viktoria mit einem Schluck Wasser. Tomash war auch da und leckte mir das am Mund vorbeilaufende Wasser ab. Was ist denn da draußen los? fragte ich, denn mittlerweile schien sich die Angelegenheit nach draußen auf den Hof verlagert zu haben. Viktoria half mir auf und ging mit mir nach draußen. Tomash, ich weiß gar nicht was mit ihm los war, benahm sich irgendwie wie früher. Er stolzierte um einen silbernen Porsche 911 herum, und wollte anscheinend allen zeigen, wie stolz er ist. Aber warum?
Und Tatsächlich, hat Tomash den Fremden, nach dem er mich niedergeschlagen hat, auch niedergestreckt. Na sagen wir mal, er hat dabei geholfen. Er hat wohl erkannt, dass ich Hilfe brauch und ist dem Fremden, der eigentlich gar kein Fremder war, ins Gesicht gesprungen und hat ihm gezeigt was richtige Krallen sind. Alex kam dann zu mir und wedelte mit dem Autoschlüssel vom Porsche vor meiner Nase umher.
„weißt du eigentlich wer das ist, den wir da in seinem Auto gefangen halten.“ Ich sagte, dass ich es nicht weiß, worauf Alex fragte:
„Na erkennst du ihn nicht, das ist das Arschloch, was dich über den Haufen gefahren hat“
Aha, dachte ich nur und dann zeigte mir Alex noch etwas. Er machte die Klappe am Porsche auf und zeigte mir eine Tasche die voll mit Drogen war. Alex sagte dann die schönsten Worte, die ich an diesem Abend gehört habe.
„Dein Tomash ist wieder der Alte. Der brauchte anscheinend nur so einen Kick“
Als die Ungarische Polizei kam, tobte der Typ in seinem Auto. Er schlug mit seinen armen und selbst mit seinem Kopf immer wieder gegen die Seitenscheibe. Ich glaube er wusste was ihm jetzt blüht. Die Polizei bedankte sich bei uns, worauf ich den kleinen Tomash hochnahm und sagte, dass sie sich bei dem kleinen Kartäuser Kater bedanken können. Was sie dann auch ganz artig taten.
Anschließend habe ich erst einmal Gabor begrüßt, der von alle dem, was in unserer Bar gerade passiert war, nichts mitbekommen hat. Ich blieb nicht lange, denn er hatte Stress, weil sein Sohn, an diesem Samstag als Servicekraft ausfiel. Er hatte aber so viel Zeit, dass er mich noch auslachen konnte, weil mein Unterkiefer ganz schief stand. Ich bin dann nach Hause gefahren, wo mich meine Frau erwartete, denn der sogenannte Buschfunk, hatte schon von meiner Prügelei berichtet.
„Ich weiß schon alles, Klaus war hier.“
„Aha, der traut sich wohl nur hier her, wenn ich nicht da bin“ fragte ich Susi.
Ich nahm mir eine Rum-Cola-Dose und setzte mich zu meiner Frau in den Schatten. Eine richtige Überdachung wollten wir uns immer mal noch bauen, aber bis dahin, tat es auch ein riesiger Sonnenschirm, der aussah, wie eine überdimensionale Sonnenblume. Die Eiswürfel, die eigentlich in die Rum-Cola-Dose gehörten, wickelte ich in ein Stofftuch und kühlte damit meinen schmerzenden Unterkiefer. Ich fragte meine Frau, ob ihr an Tomash nichts auffällt. Sie sah ihn sich an und meinte nur, der ist ja wie ausgewechselt. Was auch wirklich stimmte. Sie freute sich über Tomash und freute sich noch mehr für die Alten im Dorf, die jetzt auch wiederkommen könnten, um ihm ihre Wünsche ins Ohr zu flüstern, ohne das Tomash Angst bekommen muss, denn seit dem Terrier-Angriff, war das so.
Ich hatte mir auch ein neues Hobby zugelegt. Modell-Sportboot fahren. Das war das richtige Hobby für mich, denn dabei ging es nicht um das bauen der Mini-Sportboote, es ging nur um das damit fahren. Angefangen hat damit ein Holländer, der auch hier lebt und sein Boot, aus den Niederlanden mit hierherbrachte. Wir sind erst fünf Leute. Drei Ungarn, der Niederländer und ich. Für Heute Abend hatten wir uns ein Ziel gesetzt. Wir wollten unsere Haustiere in See stechen lassen. Ich wollte natürlich meinen wasserscheuen Kater dazu bringen mit meinem Mini-Fischerei-Kutter, auf dem Balaton umher zu schippern. Die anderen vier glaubten an ihre kleinen Pinscher, die mit relativ schnellen Mini-Sportbooten auf den See hinaussollten. Die anderen kannten ja Tomash nicht, der ja eher als ein Hund in einem Kater Kostüm daherkam. Als Susi das mitbekommen hat, wischte sie mit ihrer rechten Hand vor ihrem Gesicht umher und sagte:
„Ihr seid doch bekloppt“, schüttelte den Kopf und ließ mich mit meinem Boot allein im Schuppen zurück.
Ich musste noch ein wenig vorbereiten, aber am Abend, gegen 20:00 Uhr trug ich das Boot zum Auto, holte Tomash auf den Beifahrersitz und fuhr zum Strand. Die anderen waren schon da. Als ich mit Tomash ankam, entlud sich erst einmal eine Menge Gespött über mich. Da ich aber Tomash kannte und er auch wieder Mutig war, machte ich mir eher um die anderen kleinen Pinscher sorgen, die alle vier noch angeleint herumbellten, als sie Tomash erschnüffelt hatten. Ich ließ Tomash freilaufen. Er schritt die Hundeaufstellung mutig ab, fauchte ein zweimal, bis die Pinscher Ruhe gaben und den Schwanz einzogen. Als die Machtfrage geklärt war, setzte sich Tomash neben mich und sah mir zu, wie ich meinen kleinen Kutter fertigmachte. Der Kutter war sogar so groß, dass ich ein kleines Kissen darauf befestigen konnte, damit es Tomash auch gemütlich hat. Was ich aber nicht wusste, dass einer der drei Ungarn ein TV-Team besorgt hatte, um einen kleinen Bericht im örtlichen Lokal-TV über uns zu zeigen.
Ich setzte dann den Kutter ins Wasser, flüsterte meinem Tomash was ins Ohr und entließ den kleinen Kerl dank meiner Fernsteuerung auf den Balaton hinaus. Da es schon abends war, hatten wir so gut wie keinen Wind. Da die anderen Boote aber ziemlich schnell waren, müssen zwei von den Pinschern Seekrank geworden sein, denn sie sind von Bord gesprungen, an Land geschwommen und haben sich in Herrchens Auto verkrümelt. Ok, das hätte mir nicht passieren dürfen, denn ob Tomash schwimmen kann, wusste ich nicht, aber dann wäre ich in die Fluten gesprungen und hätte den kleinen Kerl gerettet. Wir hatten alle zusammen viel Spaß. Dem TV-Team hat es so gut gefallen, dass der Leiter vom Team, sogar der Meinung war, der fertige Bericht ließe sich auch nach Budapest an das staatliche Fernsehen verkaufen. Als ich wieder nach Hause kam, erzählte ich zwar wie toll es war, aber berichtete nichts von den TV-Aufnahmen.
Tomash hat sich dann zu Max gelegt und ist sofort eingeschlafen. Es war wohl doch ein anstrengendes Erlebnis für den kleinen Kater. Das es ihm aber gefallen hat, konnte man daran sehen, dass er ab jetzt immer, wenn der Schuppen offenstand, in seinem Kutter, auf dem Kissen seinen Mittagsschlaf gehalten hat.
Am Sonntag, wollten wir eigentlich nichts tun, wollten mal relaxen, weil wir ja am Montag wieder arbeiten mussten. Susi arbeitete noch in dem kleinen Schmuckladen, in der Nähe vom Siofoker Wasserturm. Ich hatte mich gut in der Siofoker Naturstein-Firma eingearbeitet, kam mit den Ungarischen Mitarbeitern gut aus und erlernte ganz langsam die Ungarische Sprache.
Nach dem Mittagessen lagen wir vier in unserem Garten herum und ließen den lieben Gott einen guten Mann sein, wie man damals in Deutschland gesagt hatte. Ob es so einen blöden Spruch auch auf Ungarisch gibt, kann ich nicht mal sagen.
Meine Frau kochte gerade einen Kaffee für uns Beide, als der Land Rover von Barbara und Judith, in die Auffahrt rollte.
Aber da saß noch jemand im Auto, den ich nicht gleich erkannt habe. Es war Udo. Udo war vor zwei Jahren, mit einer Gruppe schwer erziehbar und schwer zugänglichen Jugendlichen, hier am Balaton.
Das Wiedersehen war Groß und brachte einige kleine Tränen zum Vorschein. Es stellte sich heraus, dass mein damaliges angeschobenes Projekt, immer noch funktioniert. Er war auch nicht mit einer Gruppe Jugendlicher gekommen, er war innerhalb dieser mittlerweile gegründeten Stiftung aufgestiegen. Er war hier am Balaton um die Verträge,
mit dem Zeltplatz, mit dem Tierheim und mit Gabors Csardas-Restaurant, wo die Jugendlichen verköstigt wurden, zu verlängern.
Judith erzählte dann, dass seit Juni, immer für zwei Wochen, immer abwechselnd, einmal Jungs und dann Mädchen kommen. Bevor irgendwer Fragen konnte, habe ich heftiges Interesse angemeldet und Judith versprochen, am kommenden Samstagvormittag vorbei zu kommen. Ich war echt schon lange nicht mehr im Tierheim und ich gebe zu, ein klein wenig zeigte sich auch mein schlechtes Gewissen. Die drei sind auch erst wieder gefahren, als es dunkel war. Wir haben den Beiden sehr viel zu verdanken. Wir mussten echt aufpassen, dass sie uns nicht verloren gehen. Freundschaften müssen gepflegt werden. Sagt Susi immer.
Unsere beiden Kater haben den ganzen Sonntag gepennt. Max im Schuppen, auf einer Decke und Tomash auf einem dicken Ast auf dem Birnbaum, uns immer ständig im Blick habend.
Am Abend hatten wir noch einen Anruf, der kam von unseren Freunden Gabi und Billy aus Rostock. Sie hatten gebucht, ende August, zu uns. Ich wusste nicht, ob ich mich freuen soll, den vor einigen Jahren, hatten sie uns schon mal besucht, aber das ging voll in die Hose, das brauchten wir eigentlich nicht noch einmal. Ich werde mein Bestes geben, dachte ich und versprach es mir selber. Schlafen sollten sie bei Janosch und Susza, in der Ferienwohnung, in der Susi und Ich, das erste Mal, in Zamardi Urlaub gemacht haben
Am nächsten Morgen, ich wollte gerade zur Arbeit fahren, da kam Susza mit einem Vogelkäfig um die Ecke.
„Wo willst du denn damit hin?“ Fragte ich sie.
„Wir fahren doch für drei Tage zur Verwandtschaft nach Kecskemét und deine Frau war so freundlich unseren kleinen Kanarienvogel in Pflege zu nehmen.“
Aha, davon hat sie doch Garnichts erzählt, dachte ich, wünschte Susza viel Spaß bei der Verwandtschaft und fuhr dann weiter zur Arbeit. Susi, musste morgens immer erst gegen 09:00 anfangen zu arbeiten und hat morgens für Max und Tomash Frühstück gemacht. Sie war auch beizeiten wieder zurück und kümmerte sich um den Kanarienvogel. Ich kam gerade von der Arbeit und sagte beiläufig, das ich jetzt einen Appetit auf ein Kaffee hätte. Susi sagte sie hätte auch gern einen und fing an zu brühen. Nebenbei machte sie aber den Vogelkäfig von Susza und Janosch sauber, beziehungsweise von Bubi, dem kleinen Kanarienvogel, der ja der eigentliche Bewohner von dem drahtigen zu Hause war.
Es sah putzig aus, denn der kleine Vogel machte einen Krach. Den machte er aber nicht nur so, denn Max saß links und Tomash saß rechts vom Käfig und zeigten dem kleinen Piepmatz ihre kleinen spitzen Zähne und vergaßen auch nicht, während ihres Machogehabes, auch mal kräftig zu fauchen. Das war auch kein Spiel, das war von Max und Tomash der pure Ernst, denn es waren ihre Jagd Instinkte, die jetzt wieder ausgebrochen sind.
Wir saßen am Abend wieder ein bisschen draußen, Susi ging nochmal ins Haus, um einen letzten Drink zu holen und kam kreidebleich wieder zurück, setzte sich und sagte: „Bubi ist weg“ Ich versuchte einen Scherz zu machen, in dem ich ihr erklärte, dass er woanders und nicht weg ist. Susi hatte sich dann nicht mehr im Griff, schrie im Haus herum und suchte Max und Tomash, die sie im Verdacht hatte. Die beiden lagen aber friedlich auf den Steinen, der aufgeheizten Terrasse.
Susi suchte jetzt schon zwei Stunden. Ich habe mich nicht beteiligt. Ich dachte nur, wenn der Käfig auf war, dann ist der Vogel sonst wo, er hat sich seine Freiheit zurückgeholt. Susi aber machte sich weniger um den Kanarienvogel, es ging ihr eher um die Peinlichkeit, Janosch und Susza zu erklären: „Hallo, euer Vogel ist nicht mehr da.“
