Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Die Spuren früherer Leben - Wie unsere Vergangenheit bis heute noch wirkt Lorena di Stella, eine junge alleinerziehende Mutter, kämpft sich durch viele Lebenskrisen hindurch. Sie erlebt zahlreiche Höhen und Tiefen in ihrem Leben. Durch den plötzlichen Tod ihres Vaters - ein erneuter Schicksalsschlag - wird ihr die Endlichkeit des Lebens bewusst. Von da an begibt sie sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens. Doch erst viele Jahre später, inzwischen sehr erfolgreiche Rückführungstherapeutin, werden ihr die Zusammenhänge im ewigen Kreislauf des Lebens so wirklich bewusst. Sie offenbart all ihre Erfahrungen und gibt sie der Öffentlichkeit preis. Ihre Seminare und Vorträge über die zahlreichen Rückführungen sind restlos ausgebucht. Für Einzeltermine bei ihr gibt es mittlerweile ebenfalls eine längere Wartezeit. Sie teilt ihre Erkenntnisse mit einer wachsenden Gemeinschaft von Menschen, die Antworten suchen - und Hoffnung. Die bewegenden Geschichten aus vergangenen Zeiten zeigen, wie tief unsere heutige Persönlichkeit von Erfahrungen aus anderen Leben geprägt ist - von verborgenen Ängsten bis hin zu ganz besonderen Talenten und Beziehungen. Lorena macht deutlich, wie das Wissen um unsere Seelenreise helfen kann, Blockaden zu lösen und das eigene Leben neu zu verstehen. Bis zu diesem Tag, als sie selbst auf einem Seminar plötzlich der Seele ihrer Vergangenheit begegnet ... Wird genau dieses unerwartete Aufeinandertreffen ihr letztes Geheimnis enthüllen und alles in ihrem Leben auf den Kopf stellen? Ein inspirierender Roman, der berührt, Hoffnung schenkt und auf die Unsterblichkeit der Seele hinweist ...
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 282
Veröffentlichungsjahr: 2025
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Diesen Roman widme ich meinen Ahnen und allen, die nach mir kommen ~ in tiefer Liebe und Verbundenheit.
Textbeginn
Sommer an der Nordsee
Dieses Leben
Meine Familie
Der Blick hinter den Vorhang des Lebens
Meine geliebte Oma
Verbundenheit
Mein Blick über den Tellerrand
Frühere Inkarnationen
Eine frühere Zeit in Arizona
Eine frühere Zeit in England
Eine frühere Zeit in Ägypten
Eine frühere Zeit im Allgäu
Eine frühere Zeit in England
Eine frühere Zeit in Irland
Das Leben verläuft in Wellen
Karma und die Eigenverantwortung
Welche Dinge wirklich wichtig sind im Leben
Die Synchronizität der Zeit
Eine frühere Zeit in England
Deine Aufgabe der Heilung
Mein roter Faden kristallisierte sich immer mehr heraus
Im heutigen Leben: Wenn ein Verrat aufgedeckt wird …
Wenn Erkrankungen scheinbar plötzlich auftreten
Lieblingsländer
Unerklärbare Schuldgefühle
Eine frühere Zeit in Österreich
Charaktereigenschaften und Aussehen
Das karmische Rad von Ursache und Wirkung
Wenn sich das Thema aus einem früheren Leben wiederholt
Eine Straftat aus einem früheren Leben
Die Erkenntnisse
Mir kam ganz plötzlich ein Leben wieder in den Sinn
Wenn der Humor fehlt in diesem Leben
Der plötzliche Verlust der Eltern
Wenn ein unerklärliches Gefühl zwischen ihnen steht
Feinfühlige Menschen nehmen die feinsten Nuancen wahr
Wenn Vergiftungen eine Rolle spielen
Immer wieder der rote Faden
Dieser eigenartige Traum aus einer früheren Zeit
Was geschieht eigentlich durch eine Rückführung?
Die Gaben aus früheren Existenzen
Ein unvergesslicher Tag in meinem Leben
Wenn du eine unerklärliche Wut spürst
Eine besondere Zeit auf diesem Planeten
Wenn du ein Thema mit deiner Sichtbarkeit hast
Ein weiteres Thema mit der Angst vor der Öffentlichkeit
Abgespeicherte Energien von Flüchen im Körper und Energiesystem
Wenn du nicht um Hilfe bitten möchtest
Meine Erinnerungen an einige frühere Leben
In meiner Meditation
Was haben Traumatisierungen mit früheren Leben zu tun?
Jeder bekommt etwas Persönliches mitgeteilt
Ein Schicksalsschlag als Weckruf für die Seele
Mein Dialog mit der geistigen Welt
Wenn ein Muster immer wieder wiederkehrt
Was Schicksalsschläge mit früheren Leben zu tun haben
Abgespeicherte Energien von Flüchen im Körper und Energiesystem
Seelenverträge
Einblicke in wunderschöne frühere Inkarnationen
Einblicke in deine Zukunft
Die Seelenfamilie
Mein Blick
Ist Heilung möglich?
Was haben frühere Leben mit der Urlaubsplanung heute zu tun?
Was hat es mit Synchronizitäten und Krankheiten auf sich?
Was Existenzängste auch mit früheren Leben zu tun haben
Schmerzhafte Glaubenssätze wirken zeitweise immer noch
Gefühle als Kompass
Die Seele
Auch die Rauhnächte senden uns Zeichen
Selbstverletzendes Verhalten
Kommuniziere mit der formlosen Substanz – dem Feld – dem Universum
Migräne
Hauterscheinungen
Sich immer wieder wiederholende Träume
Kinder und ihre Besonderheiten
Partnerschaftsprobleme
Deine Lebensaufgabe
Die Macht der Vergebung
Wenn plötzlich ein Thema auftaucht
Wenn ein diffuses Gefühl plötzlich sichtbar wird
Seelenpläne
Größere Ereignisse
Parallelwelten
Manchmal benötigt es keinen Blick in frühere Leben
Ein intimes Problem
Alleingelassen – ein unerträgliches Gefühl
Ob jemals alles aufgelöst sein wird?
Familiengeheimnisse
Dein Fußabdruck
Hinweise und Wegweiser
Krankheiten aus Sicht der geistigen Welt
Die liebevolle Anwesenheit der geistigen Welt
Wie eine Rückführung unterstützen kann
Traumata
Energetische Signatur
Die Seelenfamilie
Die Zusammenhänge mit früheren Leben
Glaubenssätze
Eine schwierige Phase im Leben
Ein sehr häufiges Thema
Unternehmerinnen
Das Wochenendseminar
Der letzte freie Tag
Die letzten Vorbereitungen
Das Seminar
Der Blick in ein schönes Leben
Spezielle frühere Inkarnationen
Der letzte Seminartag
Abschiednehmen beim Mittagessen
~ Eine Seele glaubt nicht.
Eine Seele weiß. ~
Ich, Lorena di Stella, blicke auf mein ganzes Leben zurück. Gut die Hälfte meines irdischen Daseins habe ich bereits hinter mir. Ich schaue mit Dankbarkeit und tiefer Demut auf meine Ahnenlinie und spüre ihre Liebe um mich herum. Gleichzeitig sehe ich angefüllt mit Zuversicht und Vertrauen in meine noch vor mir liegende Zukunft. Was sie mir wohl noch alles bringen mag ...
Nun sitze ich mal wieder hier in diesem wundervollen Wintergarten und schaue auf den Sonnenuntergang über dem Meer. Dankbarkeit macht sich in mir breit. Atmen. Dankbarkeit für dieses kurze Wochenende, das ich mir freigeschaufelt habe. Einfach so. Selbstfürsorge. Ich atme tief. Ein Seufzer entweicht fast lautlos. Ich fühle mich glücklich. Zufriedenheit nehme ich in mir wahr.
Seit ich diese schüchterne Frau mit ihrem ganz besonderen Fall in der Einzelsitzung in ihr früheres Leben begleitet habe, hat sich der Heilungserfolg wohl schnell herumgesprochen. Seitdem bin ich völlig ausgebucht mit meinen Terminen. Der Kalender ist voll. Und jede einzelne Sitzung ist besonders und einzigartig. Zu mir kommen die Menschen immer erst, wenn nichts mehr hilft. Warum warten die Leute nur immer so lange, frage ich mich. Egal, jeder in seinem eigenen Tempo. Das ist der Lauf der Dinge. Das Leben.
Und nun sitze ich hier und kann es kaum fassen, dass ich mir diese fünf Tage Auszeit genommen habe. Termine verschoben, Anrufbeantworter neu besprochen und zu Hause alles mit Cosima, meiner Perle, abgesprochen. Sie ist die Beste. Falls ich meinen Aufenthalt hier verlängern würde, würde sie alles Weitere veranlassen, damit zu Hause alles gut verläuft. Auch in Haus und Garten. Auf sie ist stets Verlass. Ich weiß das sehr zu schätzen. Was würde ich ohne sie nur machen? Unglaublich, welche Arbeit sie mir mit allem abnahm, damit ich die Warteliste nach und nach abarbeiten konnte. So hatte ich es mir ja auch immer gewünscht. Den Menschen zu helfen. Auf eine ganz einfache Art und Weise. Ohne viel Schnickschnack. Und so schnell und effektiv. Und nun ist es so und ich kann es manchmal kaum glauben. Dennoch, jeder Fall ist anders. Es gibt hier kein Schema, dass es bei diesem Problem so gemacht wird und bei jenem Problem so. Es ist immer wieder anders. Und immer wieder bin ich erstaunt über die Ursachen und den Heilungsweg. Und ich liebe meine Arbeit sehr, obwohl es zeitweise auch sehr anstrengend für mich ist.
Nun ja, jetzt bin ich hier. Hier kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen und mich einfach so dem Nichts hingeben. Mich einfach treiben lassen. Ohne einen einzigen Termin. Einfach nur sein. Hier bekomme ich meine Gedanken sortiert. Den Kopf frei gepustet. Das hatte ich schon am Nachmittag gespürt, als ich hier ankam. Obwohl Hochsommer ist und bei uns zu Hause über 30 Grad, als ich in der Früh losfuhr, ist es hier eher kühl und es weht ein kräftiger Wind. Nachdem ich meine Tasche nach oben ins Zimmer gebracht hatte, ging ich nach der langen Autofahrt am Deich spazieren und genoss die Sonne. Und den Wind. Obwohl ich mir schnell noch meine Sweatjacke übergezogen hatte, war ich dennoch ziemlich durchgefroren, als ich wieder zurück im Hotel ankam. Aber mein Kopf war frei. Völlige Stille. Und das genoss ich so sehr – auch jetzt – hier allein. Hier fühle ich mich wohl und fahre stets gestärkt nach Hause. Auch wenn mir meist nur übers Wochenende Zeit blieb für eine Erholung, so reichte es dennoch aus, um die folgenden anstrengenden Wochen und Monate durchzustehen. Wer weiß, wie lange diese Phase noch andauert. Vielleicht Monate oder gar Jahre. Ich sollte also gut für mich sorgen, damit ich weiterhin gut in meiner Kraft blieb. Dieses Hotel hier direkt am Meer ist etwas ganz Besonderes. Am Ende der Straße. Schon die Gespräche bei Tisch schienen immer so, als wäre es gefügt. Von wem auch immer. Dieser wertschätzende Austausch und die außergewöhnlichen Menschen hier machen den Aufenthalt für mich immer ganz speziell. Wertvoll. So auch dieses Mal. Bestimmt wird es wieder so außergewöhnlich und interessant werden. Und so sinniere ich vor mich hin und lasse mich überraschen, was die Zeit bringen wird …
~ In der Mitte von Schwierigkeiten
liegen die Möglichkeiten. ~
~ Albert Einstein ~
Wenn ich so auf mein Leben zurückblickte, wurde ich mir gewahr, dass ich schon immer spirituell war. Nur zwischendrin wurde es mir irgendwann als Kind abtrainiert oder es hatte sich einfach so verloren mit der Zeit. In Luft aufgelöst und weg. Als Kind spürte ich noch viel tiefer die Anbindung an die große Kraft. Ich wusste schon vorher, wann meine geliebte Oma diese Welt verlassen würde – damals war ich erst sieben Jahre alt gewesen. Und es war sehr schlimm für mich – dieser Schicksalsschlag. Wir waren eine ziemlich große Familie und ich spürte auch bei anderen geliebten und mir nahestehenden Menschen bereits im Voraus, wann ihre Zeit gekommen war. Ich habe es einfach so gewusst. Schon als sehr seltsam empfand ich das manchmal und doch auch ganz normal. Zumindest jetzt. Mit jedem weiteren Schicksalsschlag wuchs meine Neugierde und ich war so wissbegierig und wollte Antworten finden. Bereits in meiner Jugendzeit hatte ich Bücher über das Leben nach dem Tod verschlungen und war immer auf der Suche nach Antworten über den Sinn meines Lebens. Wozu war ich hier auf der Welt? Hatte ich eine bestimmte Aufgabe bekommen? Sollte ich einen Auftrag erfüllen? Und wenn ja, was war das und welcher Auftrag? Das waren Fragen, die ich mir des Öfteren stellte. Seit meiner Ausbildung zur Rückführungstherapeutin erschließt sich mir mein eigenes Leben noch viel tiefer und zusätzlich auf anderen Ebenen. So vieles konnte ich verstehen und annehmen. In Liebe betrachten und gehen lassen. Mein Drang danach, mehr zu erfahren und zu erforschen, war viel stärker und irgendwann ließ ich dann meinen geliebten Beruf in der Klinik los und widmete mich nur noch ganz dieser Arbeit. Bereits als Kind wusste ich, welchen Beruf ich wählen wollte. Und rückblickend baute alles andere genau darauf auf. Und das Mysterium von Leben und Tod fasziniert mich weiterhin ungemein.
~ Wer dem eigenen Leben vertraut,
erlebt ein Wunder nach dem anderen. ~
~ Sylvia Stengert ~
Wir sind sehr viele. Eine große Sippe eben. Besonders die Familienfeste liebte ich so sehr. Weil wir alle zusammen waren. Ich spürte die Zusammengehörigkeit und die Verbundenheit – immer. Die Geburtstage wurden stets alle gefeiert. Dann kamen die Hochzeiten und Taufen dazu. Weitere Kinder wurden geboren und unsere Familie wurde immer größer. Ich lernte ebenfalls meine große Liebe kennen und bekam unsere Tochter Grazia. Natürlich gab es in unserer Familie auch Trennungen und Scheidungen. Was dann oft nach sich zog, dass ich einige Familienmitglieder gar nicht mehr sah, weil sie einfach aus meinem Leben verschwanden. Dafür kamen neue Menschen dazu. Und so ging mein Leben dahin.
Irgendwann war ich nach der Trennung alleinerziehend und lebte mit meinem kleinen Töchterlein mit allen Höhen und Tiefen mein Leben. Zwischen Existenzängsten und Vertrauen in das Dasein ging es wie eine Welle auf und ab. Irgendwann wurden die Geburtstage und Familienfeiern nur noch im engsten Kreis gefeiert – da wir auch hier schon eine große Gruppe zusammen waren.
Ein weiterer Schicksalsschlag war, als mein Vater innerhalb von wenigen Tagen plötzlich und noch so jung ganz unerwartet verstarb. Irgendwie gab es in meinem Leben immer diese jähen Veränderungen und Umbrüche, wo ich schnellstmöglich
umdenken musste. Nun auch hier. Wir waren gerade mitten in der Vorbereitung zum Umbau in meinem Elternhaus für mehr Wohnraum für meine kleine Tochter und mich. Nach langem Hin und Her und mit dem Bauantrag für den geplanten Umbau, der mich eine Summe im fünfstelligen Bereich kostete, traf ich letztendlich dann doch die schwere Entscheidung auszuziehen. Ich fand einfach keinen anderen Weg, diesen Umbau zu finanzieren und umzusetzen.
Daraufhin begann ich, noch mehr hinter die Kulissen des Lebens zu schauen. Mein Bauchgefühl und meine Intuition sind mir stets meine besten Wegweiser. Wenn es ein Leben nach dem Tod gab, so musste es auch Vorleben geben. Auch darüber – über die vielen Vorleben – hatte ich schon viel gelesen. Und so öffnete ich mich damals noch mehr für den Raum der Möglichkeiten. Besonders nachts schaute ich in den Himmel und fragte mich so oft, was da draußen im Universum vor sich ging. Mein Vater und ich hatten schon einige Gespräche geführt, darüber, was nach dem Tod passieren würde. Er glaubte nicht an ein Leben danach. Dennoch sandte er mir unterschiedliche Zeichen, immer wieder, nachdem er verstorben war. Er verabschiedete sich von mir auf verschiedene Art und Weise. Schon vor seinem Tod hatte ich einen Traum und wusste, dass er bald gehen würde. Mit meiner Mutter und anderen Familienmitgliedern vereinbarten wir irgendwann ein ganz sicheres und geheimes Zeichen für diejenigen, die dann in die nächste Stufe in die jenseitige Welt gehen würden, um den Zurückgebliebenen zu zeigen, dass es nach dem Leben weiterging und der Tod nicht das Ende war. Ich achtete immer auf diese Signale, die ich vom Universum bekam. Und so ging mein Leben weiter. Doch dann kam plötzlich erneut ein Schicksalsschlag und riss meine Familie innerhalb kurzer Zeit auseinander …
~ Um anderen Seelen und uns selbst wahrhaftig zu
begegnen, müssen wir tiefer blicken, anstatt
nur an der Oberfläche zu kratzen. ~
~ Oliver Ribbert ~
Ich wusste, dass Probleme, die in vergangenen Inkarnationen nicht gelöst wurden, oder auch Absprachen uns heute in der Gegenwart immer noch beeinflussen konnten. Die Seele erinnert sich. Es ist alles abgespeichert. Wenn die Menschen doch nur wüssten, dass das alles jetzt genau diese Gegenwart beeinflusste, würden sie bestimmt auch hinsehen wollen und es auflösen. Anstatt weiterhin ihre Ängste zu leben oder unter einer Krankheit zu leiden. Es bedarf nur etwas Mut hinzuschauen.
Seit ich die Ausbildung zur Rückführungstherapeutin gemacht und schon so viel über frühere Leben gelernt hatte, verspüre ich nun den tiefen Wunsch, alles, was noch nicht bereinigt ist, in die Heilung zu bringen. Und zwar endgültig, nachhaltig und für immer. Es waren oft das gleiche Muster und dieselben Themen, die einfach noch aktiv waren. Das passierte auch durch die Programmierung, die wir selbst vornahmen, wenn wir in die andere Welt hinübergingen. Zeitweise merkt man schon bei einer ersten Begegnung mit einem anderen Menschen ein vertrautes Gefühl, so als kenne man sich. Es gibt aber auch Begegnungen mit Personen, da spürt man eine Schwere oder Last oder ein unerklärliches ungutes Bauchgefühl. Da gilt es achtsam zu sein, ins Fühlen zu gehen, hinzusehen und aufzulösen. Oftmals spielte die Zeitqualität eine wesentliche Rolle. Ich wusste, dass alles miteinander verbunden war. Mit den Menschen, die zu mir in die Sitzungen kommen, spüre ich häufig eine Resonanz und bin in Verbindung mit ihnen und oftmals auch mit ihren Themen. Das ist so spannend und interessant. Besonders die Kinder liegen mir am Herzen. Natürlich kommen meistens die Mütter zu mir und bitten um Hilfe wegen ihrer Kinder. Aber auch Erwachsene – vorwiegend Frauen –, die ihre Kindheit aufarbeiten wollen. Menschen, die spüren, dass es noch etwas gibt, was blockiert. Etwas Unerklärliches und manchmal auch falsche Informationen, die sie innerhalb ihrer Familie bekommen haben, und merken, dass da etwas nicht stimmt. Sie wissen tief im Inneren, dass es ein Geheimnis in der Familie gab. Diese Sitzungen liebe ich am allermeisten. Es ist so spannend, etwas Geheimes aufzudecken. Fast schon wie Detektive und dennoch so erleichternd, wenn es aufgelöst ist. Und so bereichernd – einfach nur so schön. Oder dass es ein Familienmitglied gab, über das Stillschweigen bewahrt wurde. Die Gründe sind sehr unterschiedlicher Natur. Es kommen Menschen zu mir, die voll verantwortlich leben und meist schon einen langen Leidensweg hinter sich haben. Sehr oft höre ich sie nach der Sitzung sagen: „Hätte ich das gewusst, wäre ich sicherlich schon viel früher hier gewesen und hätte in frühere Inkarnationen geschaut. Dann wären mir einige schlimme Jahre erspart geblieben.“ Solche oder so ähnliche Sätze höre ich ganz häufig. Allerdings hat natürlich auch der Weg davor seinen Sinn. Dieser erschließt sich meist aber erst später.
Und so decken wir dann gemeinsam die Dinge auf und schauen hinein in vergangene Existenzen. Ich liebe es so sehr, etwas bloßzulegen, hinter die Fassade zu blicken und alte Blockaden und Muster zu lösen. Krankheiten aufzulösen. Den Menschen ein leichteres Leben zu ermöglichen. Einige Angelegenheiten liegen auch in unserem jetzigen Leben – meist in der Kindheit. Allerdings macht das nur einen ganz kleinen Prozentsatz aus, etwa 5 %. Das wurde in der Ausbildung bereits gesagt und das kann ich aus meiner Erfahrung heraus auch bestätigen. Vieles, was wir als Erinnerung abgespeichert haben und von dem wir meinen, dass es aus der Kindheit stammt, sind in Wirklichkeit die Erinnerungen aus noch früheren Zeiten. Und es wird nur nach oben transportiert. Es kommt aus dem Unbewussten und wird sichtbar.
Auch in meinem Leben erkannte ich einen roten Faden. Aber eigentlich waren es mehrere Themen, die sich immer wieder zeigten. Die Muster, die sich eben ständig wiederholten. Eins davon waren die plötzlichen Schicksalsschläge, die stets in einem bestimmten Turnus auftraten und dadurch die bestehende Familienkonstellation veränderten oder meist sogar völlig auseinanderrissen. Meine Familie auf der Seelenebene ist klein. Die Seelenfamilie hat aber nicht immer etwas mit der Herkunftsfamilie gemeinsam. Wobei einige tatsächlich auch aus der Seelenfamilie mit dabei sind. Wir waren schon oft zusammen hier auf diesem Planeten. Ich habe schon so viele Leben mit meiner Familie gemeinsam hier verbracht. Mit meinen Eltern, Geschwistern und auch im Besonderen mit meiner Tochter und meinen Enkelkindern. Aber ebenso mit dem Vater meiner Tochter. In verschiedenen Konstellationen. Es ist so magisch zu sehen, was noch in diesem Leben wirkt. Viele Dinge sind leichter zu verkraften, wenn wir die Zusammenhänge erkennen können. Und auch anerkennen, dass wir so viel mehr sind, als wir denken. Die Heilarbeit besteht aus Vergebung und im Speziellen auch aus Selbstvergebung. Und dies alles in Liebe zu tun. In Demut die Ahnen zu würdigen und ihnen ihren rechtmäßigen Platz zuzuweisen. Egal, was zuvor gewesen ist. Wer bereit ist, über den Tellerrand zu blicken, bekommt eine Ahnung über Ursache und Wirkung. Die verschiedenen Inkarnationen können so wundervoll die Zusammenhänge zu unserem jetzigen Leben erklären. Und auch ich verstand meinen roten Faden nun so viel besser und konnte es annehmen. Die Gefühle und besonders die Liebe aus früheren Existenzen waren immer noch spürbar.
~ Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume,
ich leb' in euch und geh' durch eure Träume. ~
~ Michelangelo ~
Sie hat meinen Lebensweg hier auf der Erde dieses Mal nur kurz begleitet. Ich vermisse sie immer noch sehr. Ich war stark mit ihr verbunden. Sie gehört zu meiner Seelenfamilie. Wir waren nur ein paar Mal hier zusammen auf diesem Planeten inkarniert. Unsere Liebe ist besonders tief. In einem unserer früheren Leben war sie meine Mutter und wir fühlten sehr viel Liebe zwischen uns – so auch heute. Damals hatte sie einen wundervollen Gemüsegarten wie in diesem Leben auch. Das war ihre Leidenschaft. Die Natur war das Wichtigste und sie würdigte und wertschätzte die Ernte und alles, was war. Es ging um die Biologie und wie alles wächst und gedeiht. Es ging um die Liebe zu den Lebensmitteln und darum, diese zu würdigen. Genauso im jetzigen Leben geht es um die Liebe zu allem – auch Pflanzen, Lebewesen und Nahrungsmittel. Ich konnte von ihr Nachhaltigkeit lernen. Sie hat alles eingemacht, eingekocht und gut verwertet. Nichts wurde weggeworfen. Und sie konnte von mir Leichtigkeit lernen. Und das war auch wichtig für sie, hatte sie doch ihren einzigen Bruder im Krieg verloren. Durch mich, als ihr Enkelkind, konnte sie nun wieder Vertrauen fassen ins Leben. Ich fragte mich oft, wieso sie so jung gehen musste. Als Antwort bekam ich immer wieder, dass wir es genauso geplant hatten. Jedenfalls hatten wir unsere Lernaufgabe erfolgreich abgeschlossen und es war alles in Ordnung so. In dem Moment spürte ich ihre Präsenz ganz besonders deutlich. Sie und meine übrige Ahnenfamilie begleiteten mich bei einer neuen Lektion und ich konnte ihre Anwesenheit sehr oft spüren. Es war gerade eine so besondere Zeit, um alle alten Traumata und Verletzungen aufzulösen. Meine Ahnen leiteten und führten mich dabei. Sie unterstützten mich bei dieser Aufgabe und sie standen hinter mir. Wenn ich mich mit ihnen verbinde, kann ich vertrauen und fühle ihre unendliche Liebe.
~ Gib der Liebe Raum in deinem Leben
und sie wird dich überall begleiten.
Die Liebe ist der Weg und das Ziel. ~
Alles war und ist miteinander verbunden – alle früheren Inkarnationen haben einen Einfluss auf das JETZT. Jede einzelne meiner Inkarnationen hatte mit meinem jetzigen Leben zu tun. Seit ich in frühere Leben schaue, wird mir so vieles bewusst und ganz klar. Und ich nutze genau dies, um alle Themen zu bereinigen und Blockaden zu lösen. Und es wird immer leichter, mein Leben. Und meine Intention war es auch stets, andere damit zu unterstützen, damit ich sie zu einem wundervollen, glücklichen Leben begleiten kann und sie in Leichtigkeit ihr Leben leben können. Ich weiß, warum ich angetreten bin in diesem Leben. Die Zusammenhänge sind mir sehr bewusst und ich möchte dem großen Ganzen dienen. Ich will den Menschen Mut machen, eben besonders bei Schicksalsschlägen über den Tellerrand zu blicken. Zu hinterfragen und nichts als gegeben hinzunehmen. Ihnen ihre Göttlichkeit zeigen und wie wertvoll sie für diese Welt sind mit ihrer Aufgabe und ihrem Lebensplan. Wenn die Menschen das doch nur wüssten, wie viel sie noch von ihren Vorleben mit in dieses Leben mitbringen, oftmals als Ballast, dann würden sie es anschauen, auflösen und loslassen wollen! Nämlich das ist die heilende Wirkung der Reinkarnationstherapie. Und das ist so, ob man daran glaubt oder nicht.
Mein ganz persönlicher Wunsch ist es, die Menschen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass diese wertvolle Arbeit der Rückführungen, die ich machen darf, etwas Licht in das Mysterium von Leben und Tod bringen kann. Es dokumentiert die Verbindungen und welche Themen hier in diesem Leben noch den Menschen belastet haben. Es ist so gut erkennbar, welche Parallelen noch vorhanden sind zwischen früheren Leben und dem heutigen Leben. Auch über die Seelenaufgaben, die wir uns für dieses Dasein genommen haben, möchte ich berichten. Die Menschen aufklären. Welche Dinge wirklich wichtig sind in diesem Leben. Wie das alte Wissen wieder aktiviert werden kann.
~ Das Quantenfeld reagiert nicht auf das, was du willst. Es reagiert darauf, wer du bist. ~ ~ Dr. Joe Dispenza ~
Bevor ich diese wundervolle Ausbildung absolvierte, habe ich zuerst einige andere Formen durchlaufen, um Antworten auf all meine vielen Fragen zu finden. So wie das wohl jeder andere Mensch auch macht. In meiner Persönlichkeitsentwicklung ging es dann Schritt für Schritt immer weiter. Über Gespräche und Coachings, Familienaufstellungen, schamanische Reisen, Kontakte zu Heilerinnen, Schamanen, Medium und andere Dinge bin ich dann zu dieser Ausbildung geschoben worden. Bevor ich mich endgültig dazu entschieden habe, habe ich selbst eine Rückführungstherapie genossen. Und es hat mich so sehr fasziniert … Diese Zusammenhänge zu sehen. Zu erkennen, dass wir so viel mehr sind, und welche Themen und Verbindungen hier immer noch zu unserem jetzigen Leben bestehen. Aus diesen früheren Inkarnationen, die ich mir schon angeschaut habe, bekomme ich im Nachgang stets neue Impulse und Erkenntnisse. Ganz oft aus dem Nichts heraus werden mir die Zusammenhänge intuitiv bewusst. Diese kommen einfach so zu mir. Besonders, wenn ich ganz entspannt bin. Es ist so faszinierend und genau deswegen möchte ich hier einige der wundervollen Auszüge aus meiner Arbeit vorstellen und näher beleuchten. Obwohl meine Berufe und Fortbildungen vorher und die Ausbildungen danach genauso wichtig und mit dieser Tätigkeit verbunden sind. Die Arbeit als Rückführungstherapeutin allerdings bringt so viele Erkenntnisse und bietet dadurch ein sehr hohes Verständnis für alles, was uns im Leben passiert. Es geschieht dadurch sehr viel Heilung.
~ Manchmal, wenn du es am wenigsten erwartest
passiert ein Wunder und alles ändert sich. ~
~ Cheryl Richardson ~
Alles ist in unserem System abgespeichert. Vieles davon ist und bleibt im Unbewussten. Aber manchmal zeigt es sich auch und möchte gesehen werden. Vielleicht träumt man auch von einem früheren Leben. Das sind ganz besondere Träume. An diese kann man sich danach immer sehr gut erinnern, da sie von der Energie ganz eigen und so beispiellos sind. Ich selbst hatte einmal einen solchen Traum. Über diesen habe ich lange Zeit nur mit mir extrem vertrauten Menschen gesprochen, hat er mich doch zu sehr beschäftigt. Dieser Traum hatte ganz viel mit meinem jetzigen Leben zu tun und ich war damals die Täterin. Das ist nun eine große Lernaufgabe für mich in diesem Leben und es geht um mein eigenes Karma und die Ursache, die ich damals gesetzt hatte. Mir wurde schlagartig bewusst, warum ich in diesem Leben immer wieder mit Verleumdungen, Rufmord und öffentlichen Diffamierungen zu tun hatte – und das in einem stets gleichen Turnus. Das scheint das Hauptthema in meiner Inkarnation zu sein. Die Themen sind der Hexenjagd sehr ähnlich. Doch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
All die schmerzhaften Erfahrungen, die mir angetan wurden, und all die Dinge, die ich anderen zugefügt habe – in all meinen Leben –, haben mich auf meinen Weg gebracht.
Meinen ganz eigenen Weg.
Einige Menschen haben einen oft wiederkehrenden Alptraum – solche Träume haben meist mit früheren Zeiten zu tun. Und sie wiederholen sich so lange, bis hingeschaut wird. Oft hören sie danach plötzlich auf.
Auch in Meditationen kann man gut an die abgespeicherten Themen aus früheren Zeiten kommen. Oder durch besondere Ereignisse oder Begebenheiten. Auch Déjà-vus sind oft damit verbunden und man weiß ganz plötzlich, dass man schon einmal an diesem Ort war. Verschiedene Gesichter aus diversen früheren Zeiten kann man auch im Spiegel sehen – ähnlich wie in dem Film „König der Löwen“. Ebenso in schamanischen Reisen kann man in einem früheren Leben landen – das ist mir selbst vor vielen Jahren schon einmal passiert. Es ist und bleibt ein sehr interessantes und mystisches Thema. Zu mir kommen die Menschen meist erst dann, wenn sie zuvor bereits alle Therapien durchlaufen haben und nichts mehr hilft. Sehr oft höre ich, dass von der Schulmedizin gesagt wurde:
„Austherapiert – damit müssen Sie nun leben …“ Wie bei Migräne und anderen Erkrankungen. Oder wenn sie die immer wieder gleichen Menschentypen in ihr Leben ziehen oder einen ganz anderen roten Faden in ihrem Leben haben, unter dem sie sehr leiden und der sie ungemein stresst …
~ Unsere wichtigste Lebensaufgabe ist zu begreifen, wer wir wirklich sind. ~ ~ Willigis Jäger ~
Eine Indianerin. Ihr Name ist Ismana – die Schöne. Sie ist 21 Jahre alt und bildhübsch. Ihr Kleid ist aus braunem Leder und mit bunten Perlen bestickt. Sie hat sehr lange, schwarze Haare, die zu Zöpfen geflochten sind. Ihr ganzer Stamm besteht aus insgesamt sieben Zelten. Sie ist Heilerin. Mit etwa drei Jahren bekam sie damals die Heilkraft von ihrem Großvater übertragen. Hände auf Hände wurden aufgelegt. Es war eine heilige Zeremonie. Ihr Großvater war der Häuptling und sie hatte ihn so sehr geliebt. Er hatte sie oft herumgewirbelt und auf seinen Händen getragen, als sie klein gewesen war – sie hatten so viel Spaß zusammen gehabt. Sie war eine sehr erfolgreiche Heilerin mit Salben und Cremes und arbeitete damals viel mit den Händen. Die Kinder kamen zu ihr, wenn sie sich wehgetan hatten. Sie hatte eine Paste darauf gemacht und mit ihren Händen geheilt. Einmal konnte sie nicht helfen und bei der Geburt verstarben Mutter und Kind. Sie fühlte sich so hilflos, machtlos und war am Boden zerstört gewesen. Ihr Großvater tröstete sie. Er erzählte ihr etwas vom großen Geist und dem Lebensplan. Sie war täglich mit ihrem Großvater zusammen gewesen und er hat sie sehr viel gelehrt. Oft sind sie auch in der Stille gewesen und hatten ohne Worte kommuniziert. Bereits nach ihrer Geburt hatte ihr Großvater eine heilige Zeremonie gemacht. Von Anfang an war eine tiefe und innige Liebe zwischen ihnen vorhanden gewesen. Er hatte eine ausgeglichene und ruhige Art und war sehr weise. Und sehr spirituell.
Sie hatte ausschließlich gut und positiv mit ihrer Heilkraft gearbeitet – und sie unterstützte die Menschen beim Sterbeprozess und legte dabei ihre Hand auf das Brustbein – sie schliefen dann friedlich ein. Sie hatte schon sehr viele Menschen mit ganz viel Liebe und erfolgreich geheilt. Sie war verliebt, aber noch nicht verheiratet. Ein junger Mann aus ihrem Stamm konnte sie nicht leiden und behandelte sie von oben herab – arrogant – und immer, wenn er an ihr vorbeiritt, erschreckte er sie absichtlich.
Mit etwa 25 Jahren wurde sie plötzlich mitgenommen. Es war ein Überfall. Es waren Reiter von einem anderen Indianerstamm. Sie wollten irgendetwas verhandeln. Es war eine bedrohliche Lage und sie versuchte sich zu verstecken.
Doch dann sind sie wütend geworden – machten das ganze Dorf nieder. Es waren mindestens zehn Reiter oder noch mehr.
Sie nahmen sie mit. Sie wurde dort am Pfahl festgebunden. Mit den Händen nach hinten. Sie wollten irgendetwas wissen – über ihre Heilkünste. Sie hatte es nicht verraten. Sie verdurstete. Sie hätte es besser sagen sollen. Nach ihrem Tod war sie sehr erleichtert, dass nun alles vorbei war. Dann schwebte sie ins Jenseits – sie fühlte sich nun frei wie ein Adler und schwebte zum großen Geist zurück und wurde dort von ihrer Familie abgeholt. Es war Frieden und so viel Liebe dort gewesen … Ihre Programmierung beim Eintritt in die jenseitige Welt lautete: Ich hätte mich und unser Dorf besser schützen sollen.
Ich will nie wieder so viel medizinisches Wissen haben. Positiv an diesem Leben war gewesen, dass sie ganz viele Menschen mit ganz viel Liebe geheilt hatte. Sie hätte allerdings ihr Wissen preisgeben sollen. In dem vergangenen Leben ging es um Heilung mit den Händen und auch mit dem Geist – mental.
Für das heutige Leben hatte sie sich vorgenommen, entgegen ihrer Programmierung, wieder in einem medizinischen Beruf zu arbeiten und all ihr Wissen weiterzugeben. Und das tut sie sehr gerne und mit Leidenschaft. Es geht nun um das gemeinsame Kommunizieren – das Mentale –, die Telepathie und um den Abschluss dieses Programms – zu erkennen, wer wir sind und waren. Sie hatte sich entschieden, für die Heilung der Kinder da zu sein. Das war ihre Mission gewesen. Im Jenseits hatte sie sich sehr gut vorbereitet. Daher ist sie Kinderkrankenschwester geworden und die Kinder sind zu ihr gekommen. Nach der Ausbildung beschloss sie allerdings, in der Geburtshilfe zu arbeiten. Sie könnte natürlich noch viel mehr mit den Händen arbeiten und auch Hände aufzulegen hat sie als eine Gabe erneut mitbekommen. Zu einem späteren Zeitpunkt hatte sie zusätzlich noch verschiedene Ausbildungen in unterschiedlichen Heilmethoden und Massagetechniken gemacht. Als Kind hatte sie die Indianer-Filme um Winnetou geliebt. Zu einem späteren Zeitpunkt interessierte sie sich für die schamanische Heilkunst und absolvierte in diesem Bereich einige Ausbildungen.
Auch in diesem Leben wird sie und ihre Familie von unterschiedlichen Menschen unter Druck gesetzt, bedroht und erpresst. Zeitweise fühlte sie sich erneut machtlos und hilflos anderen ausgesetzt. Doch sie bleibt klar und authentisch. Zu einem späteren Zeitpunkt lernte sie eine Person kennen und hatte sofort gewusst, dass es ihr Großvater – der Häuptling – aus eben diesem Vorleben war. Noch weitere Parallelen zu ihrem Vorleben entdeckt sie, da in diesem Leben auch wieder Menschen einfach so aus ihrem Familienverband herausgerissen und woanders hingebracht werden. In diesem Leben verstarb ihre Großmutter bei der Geburt ihres letzten Kindes. Dass sie heute selbst eine Schamanin ist, erkennt man sogar an ihrem Familiennamen nach der Planetencode-Analyse.
~ Das Leben gibt dir das, was du bereit bist, dem Leben zu geben. ~
~ Saint Germain ~
Anna war 17 Jahre alt und ein Findelkind. Sie lebte im Waisenhaus zusammen mit anderen Mädchen. Es gab nur einen großen Schlafsaal für alle. Ihre Aufgabe, die ihr zugeteilt wurde, war die Gartenarbeit. Das liebte sie so sehr. Mit Kräutern zu hantieren. Sie ging sehr gerne spazieren und das Getreide stand schon sehr hoch zu dieser Zeit. Sie hatte ein helles Leinenkleid und Leinenschuhe an, hatte schulterlange, dunkelblonde Haare. Ganz plötzlich wurde sie von einer Kutsche und den Männern mitgenommen und dem Richter vorgeführt. Der Richter war gütig, wurde aber von den anderen überstimmt. Sie hätte angeblich einem Jungen geschadet mit ihren Kräutern – das war der Vorwurf, den man ihr machte, und nun war er geistig behindert. Man sagte, er sei verrückt geworden. Sie wurde dann unschuldig hingerichtet – verbrannt.
Sie war sehr überrascht, dass der Richter das verantworten konnte, dass sie nun schuldlos verurteilt wurde. Er war ein Verräter. Sie hatte so sehr gehofft, dass er sich für sie und ihre Unschuld einsetzen würde. Viele Menschen schauten zu – auch ihre Ziehmutter stand da und weinte um sie. Im Jenseits wurde sie liebevoll empfangen von ihrer Seelenfamilie. Alle waren sehr stolz auf sie, dass sie das so an- und hingenommen hat.
Es sollte nur der Heuschnupfen in diesem Leben bearbeitet und aufgelöst werden. Und die Synchronizität der Zeit ist so verblüffend: Der Heuschnupfen trat in diesem Leben das erste Mal auf, als sie 17 Jahre alt war. Und immer, wenn das Getreide hoch stand. All das ist in ihr abgespeichert. Die Seele warnte sie: Achtung, in einer anderen Zeit ist dir etwas Schlimmes widerfahren, als du 17 Jahre alt warst. Sie liebt auch heute die Gartenarbeit. Die Ziehmutter von damals ist heute ihre leibliche Mutter und von Beruf auch eine liebende Pflegemutter. Obwohl ihre Mutter die englische Sprache nie gelernt hat, kann sie dennoch die englische Hymne mitsingen, die sie stets sehr berührt und in ihr alte Erinnerungen weckt.
Auch heute steht sie selbst unschuldig vor Gericht. Sie fühlt sich erneut hilflos und machtlos. Und der Richter von heute ist derselbe Richter von damals. Beruflich hat sie in diesem Leben mit Kindern zu tun, die geistig und körperlich einen erhöhten Förderbedarf haben. Sie hat einen starken Gerechtigkeitssinn und ist sehr wahrheitsliebend. Außerdem macht sie Kinder stark und unterstützt sie in ihren Rechten.
~ Das genaue Gegenteil, was allgemein
geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit. ~
~ Jean de la Bruyère ~
