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Die Klimafibel von Detlef Malchow analysiert auf rund 100 Seiten den "6. Sachstandsbericht des Weltklimarates". Der Autor ist der Meinung, dass das anthropogene Kolendioxid die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, zeigt aber gleichzeitig, dass die aktuelle Klimawissenschaft erhebliche Schwachstellen und Widersprüche aufweist und viele vermeintlich wissenschaftliche Aussagen auf falschen Prämissen beruhen. Insbesondere in den Medien werden wichtige Erkenntnisse aus dem Sachstandsbericht des IPP unterschlagen, so dass Wissenschaft durch Ideologie ersetzt wird.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2025
Einleitung
Teil I: Die physikalischen Zusammenhänge
Das Fazit vorweg
Worauf beziehen sich ppm-Angaben beim Kohlendioxid?
Vorsicht: Zehn Fehlerquellen!
Kann CO2 ein Klimagas sein, obwohl es deutlich schwerer als Luft ist?
Ist das Klimasystem der Erde ein Treibhaus?
Warum ist Kohlendioxid ein Treibhausgas, Sauerstoff und Stickstoff aber nicht?
Reichen 0,04 Prozent Kohlenstoff aus, um das Klima zu verändern?
Energiemengen im Vergleich
Was noch für Kohlendioxid spricht
Andere Faktoren als Kohlendioxid
Sind Zweifel angebracht und notwendig?
Der heilige Gral: Die Klimasensitivität
Führt jede Tonne Kohlendioxid zu einer Erwärmung der Erde?
Das Budget-Modell
Das Senken-Modell
Die Erde wird grün
Welche Argumente sprechen für das Senken-Modell?
Sinkt die Senkenleistung?
Netto-Null versus Brutto-Null
Worüber man sich wundern muss
Klima und Ideologie
Ist das Klima chaotisch, weil das Wetter chaotisch ist?
Naturwissenschaft und Klimamodelle
Ein Kohlenstoffisotop widerlegt alle Modelle zur Verweilzeit von Kohlendioxid
TEIL II: Erneuerbare Energien im politischen Kontext
Von der AG1 des IPCC bis zum „Press Release“
Klimawandel und die 17 Nachhaltigkeitskriterien der UN
EU-Taxonomie und Empfehlungen des Weltklimarats
Das Problem mit den Dimensionen
Windräder: Energieverbrauch – Stromverbrauch
Die Systemkosten der Erneuerbaren Energien
Kohlendioxid: Pro BIP-Einheit oder pro Einwohner?
Der Sündenfall: Strommais und Ölraps
Geneigtheitsgelder und “nützliche Aufwendungen“
Teil III: Erneuerbare Energien und Naturschutz
Demontage des Naturschutzes
Reduzierung der Tabuzonen und Abstände zu Nistplätzen
Ablasshandel im Naturschutz
Windenergieflächenbedarfsgesetz und Erneuerbare Energien-Extremismus
Schlussbemerkungen und Danksagung
Anlagen
Über den Autor
„No goverment has the right to decide on the truth of scientific principles.“
“Keine Regierung hat das Recht, über die Wahrheit wissenschaftlicher Grundsätze zu entscheiden.”
Richard Feynman, The Meaning of It All
Dieser Text informiert über die wichtigsten Begriffe, Tatsachen und Zusammenhänge hinsichtlich des anthropogenen, also des durch Menschen gemachten Klimawandels. Das Gros der im Folgenden zitierten Daten bezieht sich auf den sechsten Sachstandsbericht (AR 6) des Weltklimarats (IPCC) aus den Jahren 2021 und 2022.
Der erste Teil legt die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf die Physik des Klimas dar, der zweite Teil behandelt die Erneuerbaren Energien im politischen Kontext und der dritte Teil der Arbeit geht auf die Auswirkungen von Wind- und Solarenergie auf den Naturschutz ein.
Dieser Text wurde verfasst, weil es nicht ausreicht, wirtschaftliche Fehlentwicklungen, wie die Deindustrialisierung als Folge einer fehlgeleiteten Politik, zu kritisieren. Dem stimmen mittlerweile fast alle Parteien zu. Aber die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Fehlentwicklung werden immer noch von den meisten Politikern geteilt. Das überrascht, denn die referierte Klimawissenschaft weist selbst erhebliche Schwachstellen und Uneinigkeiten auf. Viele der vermeintlich wissenschaftlichen Aussagen und Grundlagen beruhen auf einer nur selektiven Auswertung der Materialien des Weltklimarats, aber auch auf der Übernahme schlichtweg falscher sachlogischer Prämissen. In einem erschreckend großen Ausmaß sind Aussagen, die in der Öffentlichkeit als Wissenschaft dargestellt werden, ideologisch geprägt und dienen der Legitimierung von wirtschaftlichen und politischen Partikularinteressen. Der nachfolgende Text soll gerade diese Schwachstellen aufzeigen.
Bevor Sie mit der Lektüre beginnen, möchte ich Ihnen vorab die wichtigsten Ergebnisse meiner Untersuchung in Kurzform mitteilen:
Die vom sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarats vorgelegte Analyse, bei der es überwiegend um physikalische Sachverhalte geht, ist überzeugend. Zahlreiche andere Texte haben eine deutlich politische und auch ideologische Färbung. Aus meiner Sicht ist das anthropogene Kohlendioxid (CO2) derzeit die beste Erklärung für den schnellen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur in den letzten 170 Jahren.
Für diese Einschätzung gibt es keinen Beweis, aber viele sehr gute Indizien.
Aus der Tatsache, dass fast alle von der deutschen Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Reduktion von Kohlendioxid unangemessen oder global wirkungslos sind, sollte man nicht die falsche Schlussfolgerung ziehen, dass Kohlendioxid (CO2) kein relevantes Klimagas sei.
In der öffentlichen Diskussion wird die Wirkung der beiden Senken – Ozeane und Landvegetation – auf das Klima fast völlig unterschlagen. Während die Senken im physikalischen Teil des sechsten Sachstandsberichts noch vorkommen, findet sich in der Kurzfassung und erst recht in den Medien keine Spur mehr von ihnen.
In den Darstellungen des IPCC wird der Temperaturanstieg mit den kumulativen Kohlendioxidemissionen der Menschheit begründet. Dies ist aber fehlerhaft, da es sich hier nur um eine Scheinkausalität handelt. Die Ursache für die globale Temperaturerhöhung ist die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre, nicht der kumulative Ausstoß dieses Klimagases.
Da die Senken etwa 50 Prozent der fossilen Emission absorbieren, muss der anthropogene Ausstoß nicht auf null reduziert werden. Um den Temperaturanstieg zu stoppen, reicht es, den Kohlendioxid-Ausstoß zu halbieren. Statt einer globalen Verminderung von derzeit 40 Gigatonnen (40 Milliarden Tonnen) pro Jahr auf null, genügt eine Reduktion um 20 Gigatonnen auf 20 Gigatonnen zur Erreichung der Klimaziele.
Messungen der Verweilzeit von Kohlenstoffisotopen zeigen, dass Kohlendioxid in der Atmosphäre 50-mal schneller abgebaut wird, als alle Modelle voraussagen, die von einer Verweilzeit von mindestens 1.000 Jahren ausgehen.
Die Existenz der Senken und die drastisch verkürzte Verweilzeit von Kohlendioxid in der Atmosphäre laufen dem allgegenwärtigen Alarmismus zuwider.
Das Klimaproblem kann nicht durch Wohlstandsverlust, Kriegswirtschaft oder staatlichen Dirigismus gelöst werden, sondern nur durch neue Technologien und Wirtschaftswachstum, insbesondere in den ärmeren Regionen der Welt.
Die Klimadebatte ist geprägt von Rechthaberei und wissenschaftlichem Absolutismus – gepaart mit der Verunglimpfung abweichender Positionen. Wissenschaft zeichnet sich aber dadurch aus, dass man Modelle nicht als absolute Wahrheiten ausgibt und sie nicht mit der Wirklichkeit gleichsetzt. Vielmehr ist sie die Suche nach der Wahrheit. Niemand wird jemals im Besitz der absoluten Wahrheit sein. Skepsis und Widerspruch sind und bleiben die Motoren der Wissenschaft. Wer diese nicht duldet, setzt sich einem Ideologieverdacht aus.
