Kommen Tiere in den Himmel? Die biblische Antwort auf die Frage: Werden wir uns wiedersehen? - Antonia Katharina Tessnow - E-Book

Kommen Tiere in den Himmel? Die biblische Antwort auf die Frage: Werden wir uns wiedersehen? E-Book

Antonia Katharina Tessnow

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Beschreibung

Mit diesem Büchlein lade ich Dich zu einer Reise durch das Buch der Bücher ein. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob Dein geliebtes Tier in den Himmel kommt und ihr Euch wiedersehen werdet, beginnt die Reise mit Versen aus dem ersten Buch Mose und endet in der Offenbarung. Es war mir ein dringendes Anliegen, bei meiner Recherche höchste Sorgfalt walten zu lassen und mich ganz auf Gottes Wort und Wahrheit zu berufen, denn ich möchte nicht nur um meinetwillen, sondern auch um deinetwillen, der Du diese Zeilen liest und womöglich Unterstützung suchst, keinen Trost aus falschen Vorstellungen ableiten. Eines kann ich Dir vorab bezeugen: Als ich erkannte, was ich hier im Zuge meiner Recherchen niederschrieb, wandelte sich meine Trauer. Sie ging nicht gleich vollends weg, aber sie verwandelte sich von dem schrecklichen Gefühl absoluter Niedergeschlagenheit in die Hoffnung auf einen Himmel, der an Vollendung, Schönheit und Erfüllung alle menschlichen Vorstellungen übersteigt. Webseite der Autorin: www.antonia-katharina.de

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Seitenzahl: 109

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte Er den Arm um dich und sprach: Komm heim.

Nun nimm denn meine Liebe mit auf deine Reise.

Inhaltsverzeichnis

Epilog

Mona

1. Die Erschaffung der Welt

2. Gottes erstes großes Gericht: Wer wurde gerettet?

3. Entscheidende Rollen, die Tiere in der Weltgeschichte spielen

Bileams Reise nach Moab und das Vorkommnis mit der Eselin

Die Geschichte des Propheten Jona

Jona im Bauch eines großen Fisches – sein Gebet und seine Rettung

Wie lautete der Auftrag von Gott an Niniveh?.

Unterscheidet Gott zwischen Tierarten?

Sie wissen was, was du nicht weißt

Sie können was, was du nicht kannst

Tiere als Symbol

Nimmt Gott Not Seiner Geschöpfe wahr?

4. Der Himmel, das Himmlische Jerusalem und die Neue Erde, oder: Was uns erwartet

Der Himmel

Das Himmlische Jerusalem

Die Neue Erde

5. Verheißungen

Der Strom vom Wasser des Lebens

Parallelen zwischen der Genesis und der Offenbarung:

6. Hinleben auf die Verheißung

Verse über das ewige Leben und die Voraussetzungen dazu, wie wir es in Herrlichkeit verbringen können

Ein kleiner Exkurs

Wichtige Konzepte in der Bibel bezüglich derEwigkeit

7. Jesus

Was also bringt die Zukunft?

Wann kommt der Retter – und zu welchem Anlass?

Und was ist mit den Tieren?

8. Nichts ist Zufall

Des Apostels Fürbitte

9. Der Lobpreis der Tiere

10. Mensch vs. Tier

Abschließende Gedanken

Wo wurde unser Heiland eigentlich geboren?..

11. Trauer und Verlust – ein Anhang

Warum ausgerechnet Hunde?

Kelev

Trauerbewältigung – was ist die Antwort?

Faktoren, die Trauer verstärken

12. Fazit

Gebet der Dankbarkeit und Sehnsucht

Zur Autorin

Weitere Publikationen von Antonia KatharinaTessnow

Für meine Mona, das kleine Sternchen und alle Regenbogentierkinder

Hätte Liebe allein euch retten können, ihr würdet für immer leben.

Epilog

Mona

Ein durchdringender Schrei erfüllte die Stille. Ein Schrei, der nicht aufzuhören schien. Im Gegenteil, er setzte immer wieder erneut an, aus voller Kehle, aus tiefster Seele. Mona!

Ich rannte die geschotterte Auffahrt hinunter zur kleinen, einspurigen Dorfstraße, auf der vielleicht einmal in der Stunde ein Auto an den anliegenden Höfen vorbeifuhr. Oftmals jedoch nicht einmal das. Die meiste Zeit war es still. Oft stundenlang. Doch dieses eine Auto, dieses eine verflixte Auto, hatte sie erwischt; meinen großen, unbezahlbaren Schatz.

Ich wusste es sofort. Sie kauerte laut kreischend am Wegesrand. Ich griff nach ihr. Sie biss mich vor Schmerzen und unter Schock mit aller Kraft in die Hand. Das Auto hielt, der Fahrer guckte kurz in den Rückspiegel, blinkte links, bog ab und fuhr davon.

Nachdem ich meine Hand aus MonaMäuschens Maul befreien konnte, nahm ich sie sofort auf den Arm, drückte sie vorsichtig an mein rasendes Herz, schlang so behutsam wie möglich meine zitternden Arme um sie und schaute verzweifelt auf.

'WIR BRAUCHEN EINEN TIERARZT', schrie ich aus voller Kehle.

Ein befreundeter Bauer, der gerade sein Feld beackerte, zückte umgehend sein Handy:

'Bist Du in der Praxis?', er senkte seinen Blick.

'Bei einem Notfall', hörte ich ihn sagen, und 'in die Klinik, OK.'

Was? In die Klinik?

'Wie finde ich denn dorthin?', fragte ich vollkommen aufgelöst. Erst vor ein paar Jahren war ich hierhergezogen und hatte keine Ahnung, wo die nächste Tierklinik war.

Monas Kreischen war erst in ein lautes, lang anhaltendes Schreien übergegangen, das langsam in ein Wimmern abebbte. Durch den Schock löste sie sich und ihr gesamter Blasen- und Darminhalt entleerte sich auf meiner Jacke. Ihr Zustand war dramatisch. Lebensbedrohlich. Das war mir auch ohne Tierarzt klar.

Ich setzte mich ins Auto und versuchte irgendwie, mir am Telefon von der Klinik den Weg nach Rostock beschreiben zu lassen. Eine Straße sei gesperrt. Man müsse einen Umweg über die Autobahn nehmen. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wo ich hinmusste. Einen Navi hatte ich zu dieser Zeit weder im Auto noch auf dem Telefon. Mona kauerte indessen auf meinem Schoß und zitterte und weinte ununterbrochen. Ich fühlte mich maximal verloren.

Wie auch immer ich den Weg fand, aber ich erreichte schließlich irgendwie die Rostocker Klinik. Der Notfall war durch meine verzweifelten Versuche, den Weg zu finden, eingängig angekündigt. Der Arzt untersuchte sie und machte erste Tests. Es müssten Röntgenaufnahmen gemacht werden, Ultraschall, MRT, das ganze Programm.

'In jedem Fall aber müsse sie da bleiben', erklärte mir der behandelnde Arzt, als eine Schwester sie schon aus dem Zimmer trug.

Monas Köpfchen lag auf der Schulter der Arzthelferin, über die sich ihr fragender Blick sehnsüchtig an den meinen heftete, bevor die schließende Tür uns voneinander trennte. Die Tests und Untersuchungen würden etwas Zeit in Anspruch nehmen. Der nachtdiensthabende Arzt würde sich spätestens morgen früh bei mir melden.

Irgendwie fuhr ich nach Hause. Irgendwie brachte ich den Rest des mittlerweile angebrochenen Abends hinter mich. Irgendwie quälte ich mich durch die Nacht.

Der Anruf kam zur Frühstückszeit, bei der an Frühstück nicht zu denken war.

'Ihre Blase sei abgerissen. Innere Organe schwerst geschädigt.'

Vor mir tat sich ein Abgrund auf, in den ich ahnte, gleich gestoßen zu werden.

'Selbst wenn wir operieren, und wir müssten mehr als einmal ran, wäre bei diesen schweren Verletzungen eine Genesung praktisch aussichtslos. Allein ihre Blase ist nicht wiederherstellbar. Dazu kommen …', die Worte des Arztes verhallten im tiefen Schwarz einer aufziehenden Traurigkeit, die geräuschlos in mein Herz sickerte und dort wie kalter Nebel jede Hoffnung erstickte. ' … in jedem Fall aber wird sie nie wieder ein lebenswertes Leben haben.'

Nun wusste ich, was ich gestern schon ahnte: Mona war nicht mehr zu retten.

Diese Erkenntnis war der Stoß, der mich in den seit gestern aufklaffenden Abgrund stieß. Ich fiel ins Dunkel und bei lebendigem Leibe wurde mir mein Herz herausgerissen. Ohne OP und ohne Betäubung. Vor meinen Augen wurde es schwarz.

'Bitte schläfern Sie sie nicht ein, bevor ich da bin', brachte ich in einer erstaunlichen Klarheit heraus.

Eine entfernte Freundin rief auf der Fahrt in die Klinik an. Eine Hundeliebhaberin und Studien-kollegin der Tierheilpraktik aus meiner alten Heimat. Ihre liebevolle und vertraute Stimme zu hören reichte, und ich weinte haltlos.

In der Klinik angekommen, bestand ich darauf, vorab zu bezahlen, was die Dame hinter dem Tresen doch tatsächlich verwunderte.

Dachte sie allen Ernstes, ich würde mich mit meinem gerade eingeschläferten, toten Hund als Erstes an der Kasse anstellen, oder wie? Die Gesellschaft hatte mich für einen kurzen Augenblick zurück, der mich ungeschönt daran erinnerte, warum ich ihr vor einigen Jahren den Rücken kehrte und in die Alleinlage eines Alten Jagdhauses in der Mecklenburgischen Schweiz zog.

Ich wartete nicht lange. Eine nette junge Helferin bat mich in einen kleinen Nebenraum. Mona saß in eine Decke eingewickelt auf dem Behandlungstisch. Selbst unter diesen geradezu unmenschlichen Bedingungen freute sie sich im Rahmen ihres Zustandes, mich zu sehen.

'Mona, meine Kleine, mein Schatz, mein Herz, mein Engelchen!' Ich nahm sie vorsichtig auf den Arm. Ein Zugang in die Vene war schon gelegt.

'Nehmen Sie sich noch einen Augenblick.' Die Helferin verließ den Raum.

Ich hielt sie. Ganz fest und ganz vorsichtig. Ganz nah und ganz endgültig.

Viel zu schnell kam die Schwester zurück, die mich auch drei, fünf oder zwanzig Stunden hätte alleine lassen können. Es war einfach zu früh.

'Ich werde ihr erst eine Betäubung verabreichen. Dann schläft sie ein. Und dann das Serum …'

Wieder überwältigte mich meine Traurigkeit. Sie überkam mich mit einer Wucht, die ich nicht im Geringsten steuern konnte.

MonaMäuschen lag die ganze Zeit angeschmiegt in meinem Arm. Die Schwester zog die Spritze auf, nahm die Kappe vom Zugang in Monas Beinchen ab und ließ langsam die Betäubung einlaufen. Mona schlief auf der Stelle ein. Ihr Köpfchen fiel sanft auf meine Schulter. Ich hielt ihn behutsam mit meiner Hand.

Dann zog die Schwester die erste Spritze ab, löste die Kappe von der zweiten, setzte an und ließ das Serum einlaufen.

Monas viel zu kurzes Leben war vorbei.

Obwohl es eine Erlösung sein sollte, sicherlich auch irgendwie war, so fühlte es sich doch schlicht an wie Mord.

Leblos lag mein kleiner Engel in meinen Armen. Meine Mona ging, und mit ihr brach eine Welt zusammen. Mein Gesicht in Monas schützende Decke vergraben, verließ ich blind vor Tränen die Klinik.

Nur Gott allein weiß, wie ich nach Hause kam. In jedem Fall hielt Er die diensthabende Polizei anderweitig beschäftigt, sodass ich an beiden Tagen unbehelligt, weinend, mit Hund auf dem Arm und teils mit weit überhöhter Geschwindigkeit meine schweren Wege hinter mich bringen konnte.

Jetzt war Zeit bedeutungslos und spielte keine Rolle mehr. Die Zeit war vorbei. Monas Zeit war vorbei. Unsere Zeit war vorbei. Nichts und niemand wartete mehr auf mich. Wie es weiterging? Wer weiß.

 

Zu Hause angekommen, trug ich meine Kleine durchs Haus in den Wintergarten. Ich legte sie auf den kleinen Frisiertisch vor mir und setzte mich zu ihr. Die Sonne schien. Ich schloss meine Augen.

Es sollte ein schönes Grab werden, mit Steinen umrandet und blühenden Blumen darauf. Den schönen großen Herzstein, den ich mal bei einem unserer Spaziergänge gefunden hatte, würde ich bemalen. Mit Sonne, Wind und Meer. Das mochte sie.

Samt ihrer Lieblingskuscheldecke liegt sie nun beerdigt. Ein Spielzeug hat sie auch dabei.

Das Haus war jetzt leer. Mein Herz war leer. Die Wege, die wir so gern gemeinsam gelaufen sind, waren leer. Die Welt war leer ohne meine Mona.

WO BIST DU?

MonaMausis Grab

 

Kommen Tiere in den Himmel?

Die biblische Antwort auf die Frage: Werden wir uns wiedersehen?