Kommissar Lavalle - Der erste Fall: Im Haus des Hutmachers - Stefanie Koch - E-Book
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Kommissar Lavalle - Der erste Fall: Im Haus des Hutmachers E-Book

Stefanie Koch

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Beschreibung

„Ihre Mutter wurde ermordet, hatte der Kommissar gesagt. Ann ließ sich die Worte auf der Zunge zergehen und lächelte.“ Sie ist attraktiv und eiskalt – aber ist sie auch eine gewissenlose Killerin? Als eine ältere Dame ermordet wird, scheint es nur eine Verdächtige zu geben: Ihre eigene Tochter, die Karrierefrau Ann Stahl. Während seine Kollegen ihr Urteil bereits gefällt haben, beginnt Kommissar Henri Lavalle, einer anderen Spur zu folgen. Er entdeckt, dass es in der Familiengeschichte der Stahls mehrere Selbstmorde und merkwürdige Unfälle gab. Nur ein Zufall? Während Lavalle sich immer mehr in dem düsteren Fall verstrickt, kann er sich der Faszination nicht entziehen, die von Ann Stahl ausgeht. Doch dann geschieht ein weiterer Mord … Der erste Fall für Kommissar Lavalle: „Stefanie Koch verknüpft mit dramatischer Raffinesse das Psychogramm einer zerstörten Familie mit einer mysteriösen Kriminalhandlung. Ein gelungener literarischer Schachzug. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung Jetzt als eBook: „Kommissar Lavalle: Im Haus des Hutmachers“ von Stefanie Koch. dotbooks – der eBook-Verlag.

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Seitenzahl: 443




Über dieses Buch:

Sie ist attraktiv und eiskalt – aber ist sie auch eine gewissenlose Killerin? Als eine ältere Dame ermordet wird, scheint es nur eine Verdächtige zu geben: Ihre eigene Tochter, die Karrierefrau Ann Stahl. Während seine Kollegen ihr Urteil bereits gefällt haben, beginnt Kommissar Henri Lavalle, einer anderen Spur zu folgen. Er entdeckt, dass es in der Familiengeschichte der Stahls mehrere Selbstmorde und merkwürdige Unfälle gab. Nur ein Zufall? Während Lavalle sich immer mehr in dem düsteren Fall verstrickt, kann er sich der Faszination nicht entziehen, die von Ann Stahl ausgeht. Doch dann geschieht ein weiterer Mord …

Der erste Fall für Kommissar Lavalle: „Stefanie Koch verknüpft mit dramatischer Raffinesse das Psychogramm einer zerstörten Familie mit einer mysteriöser Kriminalhandlung. Ein gelungener literarischer Schachzug. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Über die Autorin:

Stefanie Koch, geboren 1966 in Wuppertal, studierte in Frankreich, arbeitete in Italien, Thailand und Bangkok und lebt heute in Düsseldorf, wo sie unter anderem als Managerin internationaler Telekommunikationsprojekte tätig ist. Seit 2003 steht sie mit eigenen Kabarettprogrammen auf der Bühne, schreibt für den Rundfunk und veröffentlicht erfolgreich Thriller und Kriminalromane.

Die Autorin im Internet: www.stefanie-koch.com

Bei dotbooks erschienen bereits Stefanie Kochs Thriller CROSSMATCH – Das Todesmerkmal sowie die drei Kriminalromane rund um Kommissar Lavalle:

KOMMISSAR LAVALLE: Im Haus des Hutmachers

KOMMISSAR LAVALLE: Die Karte des Todes

KOMMISSAR LAVALLE: Die Stunde der Artisten

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Überarbeitete Neuausgabe September 2013

Dieses Buch erschien in einer älteren Fassung bereits 2005 unter dem Titel Im Haus des Hutmachers bei Droste, Düsseldorf.

Copyright © der Originalausgabe 2005 Droste Verlag GmbH, Düsseldorf

Copyright © der überarbeiteten Neuausgabe 2013 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Redaktion dieser Ausgabe: Annika Krummacher

Titelbildgestaltung: Maria Seidel (www.atelier-seidel.de) unter Verwendung von Motiven von Thinkstockphoto und istockphoto/Amanda Rohde.

ISBN 978-3-95520-342-9

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Stefanie Koch

KOMMISSAR LAVALLE

Im Haus des Hutmachers

Der erste Fall

Kriminalroman

dotbooks.

Für meinen ganz persönlichen Mr. Perfekt.

Sonntag, 25. Juli

„Du hast mir alles genommen, was ich geliebt habe, was mich ausmachte, was ich wichtig fand. Du hast mir meine große Liebe, mein Geld, meinen Vater, meine Herkunft genommen. Deshalb, Louise, ist es Zeit, dass du endlich gehst.“

Louise Stahl fragte sich, wem diese Stimme gehören mochte, doch es wollte ihr nicht einfallen. Herzschlag und Atmung verlangsamten sich merklich, was sie zunächst mit Neugier und Interesse, schließlich mit Angst erfüllte. Sie nahm noch wahr, wie etwas Kaltes ihre Arme streifte, dann verließ das Leben sie so leicht, als wäre es nur zu Gast gewesen. Das warme Blut, das über ihre Hände lief, spürte sie schon nicht mehr.

„Das ist eine gute Show, Walter. Aber das nächste Mal möchte ich, dass du mich nicht vorher auf die kleinen Schwächen aufmerksam machst, das nimmt mir das kindliche Vergnügen“, sagte Henri gutgelaunt und lächelte. Der schummrige Zuschauerraum des Düsseldorfer Apollo-Varietés war Henri Lavalles liebster Platz, wenn er nachdenken wollte. Und der hagere Walter mit seinem Dalíbart und der unvermeidlichen Lederweste war in seiner Schweigsamkeit ein ausgezeichneter Zuhörer. Gerade als auf der Bühne die Abschlussnummer angekündigt wurde, vibrierte Henris Smartphone in der Tasche. Er blickte rasch auf das Display, sah, dass es die Polizeihauptstelle war, und nahm den Anruf an.

„Ja“, flüsterte er.

„Herr Lavalle, guten Abend, Polizeiobermeister Engelbrecht hier. Sie haben heute Bereitschaft, und es gibt eine Tote in Kaiserswerth, Am Mühlenturm.“

Henri stand auf, drückte kurz Walters Schulter, verließ das Theater und eilte unter der Rheinkniebrücke zu seinem Auto, während der Anrufer ihn mit weiteren Informationen versorgte: „Die Frau wurde von ihrem Lebensgefährten gefunden. Die Spurensicherung ist bereits da. Die Straße Am Mühlenturm geht rechts vom Kaiserswerther Markt ab. Noch Fragen?“

„Nein, aber rufen Sie bitte in Kaiserswerth an, ich werde in etwa 15 Minuten dort sein.“

Montag, 26. Juli

Henri Lavalle war, wie so oft in einer Mordnacht, der Letzte. Sein kleines Büro roch nach Staub, Rauch und feuchten Akten.

„Guten Morgen, Signor Lavalle.“ Auf seinem morgendlichen Rundgang schloss der italienische Hausmeister die einzelnen Büros auf und legte Henri die aktuellen Zeitungen auf den Tisch. Der Blick des Kommissars fiel auf einen Artikel über sein Spezialgebiet.

Was unterscheidet weibliche und männliche Serienmörder?

Professor Müller, Leiter der kriminologischen Abteilung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, hat in detaillierten Studien herausgearbeitet, dass männlichen wie weiblichen Serienmördern wesentliche Merkmale wie eine ausgeprägte Kränkbarkeit, emotionale Armut, schwaches Selbstwertgefühl und eine starke Labilität zu eigen sind. Typischerweise stammen sie aus schwierigen Familienverhältnissen. Der erste gravierende Unterschied zeigt sich laut Professor Müller im Erwachsenenalter. Die Serienmörderinnen seien im Gegensatz zu ihrem männlichen Pendant oft sehr gut in die Gesellschaft integriert, hätten einen ausgesprochen großen Freundeskreis, zeigten sich stets hilfsbereit und engagiert und würden ausnahmslos als verantwortungsbewusst gelten.

Besonders bemerkenswert sei, so Professor Müller, der Unterschied ihrer Mordmotive. Demnach mordeten Männer, um zu beherrschen, während Frauen mordeten, um sich nicht beherrschen zu lassen. Die Serienmörderin töte mit dem Ziel der Selbsterhaltung, wobei ihr der Mord im Moment der Tat als das einzige und geeignete Mittel scheine, sich und ihr Leben zu schützen und zu erhalten.

Wenig später verließ Henri Lavalle das Polizeipräsidium und machte sich auf den Weg zum Rheinhafen. Es war einer dieser seltenen Tagesanbrüche, wenn ein großer Temperaturunterschied zwischen Luft und Rheinwasser den gewaltigen Strom in dicken, weißen Nebel hüllte. Der Klang der Nebelhörner von den Containerschiffen und das gedämpfte Plätschern des nicht sichtbaren Wassers erzeugten eine ganz besondere Stimmung, die ihn stets schaudern ließ. Er schlenderte vom Landtag zum Rheinturm, dessen Kuppel im Nebel verschwand, und weiter in Richtung Medienhafen, wo die Tochter der Ermordeten lebte, der er gleich die Todesnachricht würde überbringen müssen.

Henri kannte den Hafen noch, als die Schönen und Reichen dieses Viertel mit den Eckkneipen tunlichst mieden und die Kriminalitätsrate dort weit über dem Düsseldorfer Durchschnitt lag. Sein Lieblingsrestaurant, Roberts Bistro, hatte schon früh die Zeichen erkannt und sich auf der Hafenmeile eingemietet, obwohl die Gäste noch durch Baustellen und Schlamm fahren mussten, um in den Genuss seiner Küche zu kommen. Danach waren Schritt für Schritt neue Restaurants und Szenekneipen hinzugekommen, während die ersten zwischen die alten Hafengebäude gezwängten Bürohäuser entstanden. Der WDR mit seinem blauen Aquarium, wie Henri es nannte, hatte als Erstes gezeigt, dass Neues auch schön sein kann.

Er hatte schon zum zweiten Mal auf den roten Klingelknopf neben der Sprechanlage gedrückt, als sich endlich jemand meldete.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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