Kopfkram - Birgit M. Bach - E-Book

Kopfkram E-Book

Birgit M. Bach

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Beschreibung

Wenn sich die Dinge in unserem Leben immer wieder anders entwickeln als wir es beabsichtigen, wird es höchste Zeit dass wir uns selbst mal hinterfragen. Gewohnheiten, Denkweisen, Ansichten - kurzum, der ganze Kopfkram der sich im Laufe unseres Lebens angesammelt hat, ist in der Regel wenig hilfreich - häufig bewirkt er sogar das Gegenteil unserer eigentlichen Bestrebungen. Irgendwann geben wir auf und fügen uns in unser Leben, weil es wohl irgendwie und überhaupt so sein muss. Dieses Buch bringt dir auf verständliche, unterhaltsame Weise effektive Methoden und Techniken näher, mit deren Hilfe du dich in die Lage versetzen kannst, dein Streben nach Glück, Erfolg und Zufriedenheit in die Tat umzusetzen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 221

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Birgit M. Bach

Kopfkram

Um die Dinge wirklich zu ändern, beginne bei dir selbst…

Birgit M. Bach - Kopfkram

© 2015 Suncoast Enterprises LLC

Umschlag, Illustration: Alexander Cherral

[email protected]

Grafikbearbeitung: GIMP 2.8

Grafiken: colourbox.de

Lektorat, Korrektorat: Undine Materni

www.lektorat-korrektorat-materni.de

Layout und Satz:    Alexander Cherral

[email protected]

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN Paperback:

978-3-7323-3928-0

ISBN Hardcover:

978-3-7323-3929-7

ISBN e-Book:

978-3-7323-3930-3

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autorin unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Alle in diesem Buch enthaltenen Angaben, Ergebnisse, usw. wurden von der Autorin nach bestem Wissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Verlages. Er übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrichtigkeiten.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführung

I.

Die Macht der Gedanken

II.

Glaubenssätze und Blockaden

III.

Die Kraft der Gefühle und des Glaubens

IV.

Das Gesetz der Anziehung

V.

Loslassen lernen

VI.

Die Kraft der Selbstliebe und eigenen Anerkennung

VII.

Deine heitere Gelassenheit

VIII.

Wünsche - Träume - Ziele

IX.

Die goldenen Regeln der Achtsamkeit

X.

Die Buchführung der Dankbarkeit

XI.

Mein Tagebuch der Beweise

Vorwort

Stillstand liegt nicht in der Natur des Menschen. Schon als Kleinkinder bewegten wir uns, veränderten unsere Welt wie wir sie haben wollten und lernten täglich viele neue Dinge dazu. Wenn wir bei unseren ersten Gehversuchen hinfielen, standen wir wie selbstverständlich wieder auf.

Heute fällt den meisten Menschen dieses Aufstehen zunehmend schwerer.

Jeder bewusst denkende Mensch möchte wachsen, seinen Horizont erweitern und sich nicht als antriebsloser Niemand ohne jede Begeisterung durchs Leben quälen.

Bedingt durch die gegenwärtigen Umstände infolge der Industrialisierung und der damit einhergehenden Sozialisierung in vielen Ländern dieser Erde, ist ein großer Teil der Menschen mehr oder weniger gefangen, in ihrem ganz persönlichen Hamsterrad.

Ab einem gewissen Alter geht es los mit den Verpflichtungen. Ich muss Geld verdienen, ich muss meinen Nachbarn gefallen, ich muss meinem Partner alles bieten können, ich muss funktionieren.

Nicht ohne Grund ist die Zivilisationskrankheit ›Burnout‹ auf stetigem Vormarsch. Viele andere Krankheitsbilder in der Liste der Berufsunfähigkeitsgründe wurden verdrängt und das Burnout-Syndrom nimmt mittlerweile einen der ersten Plätze ein.

Zustände wie Beklemmungen, Ängste oder Depressionen sind heute alltäglich geworden.

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, so gab es früher gar keinen Platz für solche Erkrankungen. Die Menschen waren einfacher strukturiert – wohlgemerkt nicht dümmer – sondern einfacher. Es gab keine Computer, keine Handys, kein Internet und all das, was uns in den letzten Jahren beeindruckt und beeinflusst hat.

Es gab damals noch spielende Kinder auf der Straße, es gab noch Nachbarschaftshilfe, man konnte sich Lebensmittel bei seinem Nachbarn ausleihen. All diese Dinge erlebe ich heute äußerst selten, ja schon fast gar nicht mehr.

Ich sage nicht, dass solche Entwicklungen nur negative Seiten haben, sie bringen auch viele Vorteile mit sich. Wenn ich als junges Mädchen meinen Eltern aus dem Ferienlager eine Postkarte geschickt habe, kam diese oft erst später bei uns zu Hause an als ich. Daher ist zum Beispiel die Entwicklung des Mailverkehrs eine große Verbesserung. Innerhalb von Sekunden kann ich meine Nachricht über den gesamten Erdball versenden, nicht schlecht!

Wie gesagt, ich empfinde viele dieser fortschrittlichen Dinge als sehr positiv. Dennoch ist auch ein gewaltiger Teil unseres Hirns auf der Strecke geblieben. Wenn ich beispielsweise früher von A nach B fuhr, nahm ich mir eine Straßenkarte zur Hand und merkte mir bestimmte Punkte, um die Strecke erfolgreich bewältigen zu können.

Heute schalte ich mein Navigationssystem ein und höre auf eine Stimme, die mir sagt wie ich zu fahren habe.

Ist dieses System aber mal defekt, habe ich ein großes Problem. Ich merke mir viele Sachen gar nicht mehr und mache mich zu sehr von dieser Technik abhängig. Meine Orientierung, auf die ich mich vor Jahren noch sehr gut verlassen konnte, ging zunehmend verloren.

Und genauso ist es mit unseren anderen Lebenssituationen, die durch unsere Gedanken entstehen. Lasst uns doch einfach unserer Gedanken bewusst werden und wir verändern unsere Welt.

Es lohnt sich.

Ich möchte nicht,

dass die Furcht zu scheitern,

mich von dem abhält,

was ich wirklich will!

Birgit M. Bach

Einführung

Ich habe mich dazu entschlossen, dieses Buch zu schreiben, um dir einen Schlüssel zu geben, der in dein Inneres führt. Doch deine Aufgabe wird es sein, diesen auch zu benutzen. Das Ergebnis und der Lohn sind immens.

Du kannst endlich all das aus deiner Vergangenheit auflösen, was in deiner persönlichen Umgebung Raum für Negativität bietet.

Du wirst deine Lebenssituation besser verstehen und in der Lage sein, viele Barrieren und Blockaden aus dem Weg zu räumen, die dich bisher daran gehindert haben, deine Ziele zu erreichen.

Du wirst entdecken, wie du positive Veränderungen herbeiführen und dir systematisch genau das Leben aufbauen kannst, nach dem du dich immer gesehnt hast.

Ich behaupte nicht, dass es einfach wird, aber so ist es nun mal. Ich selbst habe auch etwas Zeit gebraucht, um all das zu verstehen und umzusetzen.

Doch wenn du es machst, gewinnst du neue Lebensfreude!

Hierzu eine kleine Geschichte:

Ein kleiner Vogel flog durch eine offen stehende Tür in eine Gartenlaube. Bei dem Versuch zu entkommen, flog er immer wieder zum Fenster und schlug heftig dagegen.

Sogar als alle anderen Türen geöffnet wurden und die Freiheit nur noch ein paar Meter entfernt war, schlug der Vogel weiter hektisch mit den Flügeln und warf seinen kleinen Körper gegen das unsichtbare Hindernis.

Wenn man den Vogel dabei beobachtete, dann überraschte vielleicht seine Dummheit. Wie konnte er sich immer wieder gegen das Fenster werfen, ohne zu merken, dass das nicht funktionierte? Es wirkte fast schon lächerlich…..

*

Doch so ergeht es auch vielen unserer Artgenossen. Wenn sie in ihrem Leben in einer unbefriedigenden Situation stecken – egal ob privat oder beruflich – dann halten sie auch nicht inne und sehen sich nach einer offenen Tür, einer neuen Chance, einer Möglichkeit zur Verbesserung um, sondern sie rennen immer wieder gegen dasselbe Hindernis an und wiederholen ihre negativen Verhaltensmuster. Das tun sie, weil sie an das glauben, was sie denken.

Zum Beispiel:

Ich habe keine andere Wahl!

So ist es nun mal, da kann man nichts machen!

Selbst wenn eine Tür offen stehen würde, dann könnte ich sowieso nicht hindurchgehen, da ich weder die Zeit noch das Geld dazu habe.

Wenn ich tatsächlich einfach hindurchginge, was würden dann die anderen von mir denken?

All diese Überzeugungen halten uns gefangen. Ich möchte mit dir einen anderen Weg gehen, einen Weg in die Freiheit. In die Freiheit deine Gedanken, Gefühle und Wünsche nicht fremdbestimmt zu leben, sondern dir die Freiheit deiner Gedanken zurück zu erobern und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Meine eigenen Lebenserfahrungen waren ganz ähnlich. Lange habe ich mich in Äußerlichkeiten verloren, statt mich auf mich selbst zu konzentrieren. Deshalb musste ich große Hindernisse überwinden, immer wieder kämpfen, immer wieder aufstehen, bevor ich meine Bestimmung entdecken konnte.

Ich musste starke innere Blockaden auflösen, meine alten Glaubenssätze erkennen und loslassen lernen. Manches Mal war es ein sehr schmerzhafter Prozess, begleitet von Ängsten, Enttäuschung, Wut und Depressionen.

Sicherlich kennst du auch solche Situationen und Momente, in denen alles aussichtslos erscheint. Momente, in denen du zwischen Aggression und Antriebslosigkeit schwankst, auf der Suche nach einem Ausweg aus der Gefangenschaft deiner unbefriedigenden Existenz. Ich habe meinen Ausweg gefunden und das ist der Grund, warum ich dieses Buch geschrieben habe.

Doch nicht nur das Lesen reicht aus, um dein Leben zu verändern und die Kontrolle und somit auch die Veränderung deiner Gedanken einzuleiten, du musst es auch wollen und die notwendigen Dinge tun.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und die Erkenntnis, dass auch du die Kraft und die Liebe erlangen kannst, um deinen Weg zu Glück und innerer Zufriedenheit zu finden.

Birgit M. Bach

Es ist so einfach und doch verstehen die meisten Menschen es nicht: Jeder Gedanke den wir denken und jedes Wort welches wir sprechen, erschaffen unsere Zukunft. Unsere Gedanken strahlen ins Universum aus und kehren als äußerliche Erfahrung wieder zu uns zurück.

Das ist nun wirklich einfach, aber so viele Leute begreifen es nicht. Manche halten es sogar für lächerlich. Doch wir sollten anfangen zu akzeptieren, dass wir mit jedem Gedanken und mit jedem Wort buchstäblich unsere Zukunft erschaffen.

Jeder Mensch denkt täglich, stündlich und sekündlich - und oft oder meist - ohne jegliche Kontrolle darüber, was er denkt. Ein Großteil unserer Gedanken – etwa 90 Prozent – läuft nicht planvoll und zielgerichtet ab, vielmehr sind sie ungeordnet und wiederholen sich ständig. Unser Gedankenfluss ist sehr häufig sorgenvoll, grüblerisch und letztendlich energieraubend.

Unser Geist erschafft negative Umstände mit derselben Leichtigkeit wie positive. Wenn wir uns – bewusst oder unbewusst – auf Verlust, Mangel und Zwietracht konzentrieren, dann schaffen wir die Bedingungen dafür, dass sich diese Konditionen in unserem Leben auch manifestieren.

Das ist es, was viele Menschen unbewusst die ganze Zeit tun. Ob wir in unserem Leben Fülle erleben, hängt also ganz davon ab, ob wir die Gesetze der Fülle beachten und verstehen, dass der Geist – also unsere Gedanken – allein die Ursache von allem ist.

Der Mann und der Leopard

Ein Mann war auf dem Weg zurück in sein Dorf. Er ging über die abgeernteten Reisfelder auf einer weiten Ebene am Waldrand entlang. Als aus dem Wald ein Leopard auf ihn zu kam, sah der Mann, dass dieser Leopard auf der Jagd war.

Er hatte den Blick, den Katzen haben, wenn sie hungrig sind. Der Mann erschrak heftig, denn weit und breit gab es keinen Schutz. Das Einzige, was er sah, war ein Holzstock, der in seiner Nähe lag.

Er hatte den Leoparden fest im Blick. Auch das Tier sah ihn ununterbrochen mit seinem jagenden Katzenblick an und kam dabei auf ihn zu. Der Mann griff sich den Stock und behielt ihn fest in seiner Hand.

Der Stock war seine einzige Chance, sein Leben gegen den Leoparden zu verteidigen. Der Leopard zögerte, ob er angreifen oder sich zurückziehen sollte, denn er spürte die Entschlossenheit des Mannes, sich zu wehren.

Das Tier näherte sich nicht weiter, sondern lief parallel zu dem Mann, der in Richtung Dorf weiterging. Der Mann hatte den Stock fest umschlossen, behielt den Leoparden im Blick und blieb so ruhig es ihm möglich war, gewillt, sein Leben zu verteidigen.

Schließlich erreichte der Mann die Dorfgrenze, und der Leopard verschwand wieder in den Wald. Der Mann warf den Stock weg.

Der zerbrach in tausend Stücke, weil er völlig morsch war.

Wer oder was bestimmt darüber, was wir im Leben bewegen, wie zufrieden und wie erfolgreich wir sind?

Das Glück? Das Schicksal? Der Zufall? Oder letztlich – ein ziemlich unbequemer Gedanke – wir selbst?

Konkreter gefragt: Wie viele Sätze beginnst du mit: Eigentlich sollte ich…. oder noch allgemeiner, man (wer auch immer damit gemeint ist) müsste mal…

Wenn es lediglich beim guten Vorsatz bleibt, wird schnell der innere Schweinehund bemüht – ein tierischer Begleiter, an den wir gerne die Regie für unser Leben abgeben. Schließlich hat er jederzeit aus dem Stand unschlagbare Argumente parat: Morgen ist auch noch ein Tag, Heute bin ich zu müde,

Sollen doch erst mal die anderen aktiv werden, Jetzt lohnt sich das auch nicht mehr …

Damit wir uns nicht missverstehen: Ein kleines inneres Schweinehündchen, dass wir ab und zu mal von der Leine lassen, ist gar nicht so schlimm. Eiserne Disziplin und Pflichterfüllung in allen Lebenslagen sind auf Dauer nicht gesund.

Gefährlich wird es dann, wenn sich der kleine Schweinehund zu einem stattlichen Riesenköter entwickelt und uns an der Leine herumführt.

Bei folgenden Themen meldet er sich besonders gern:

Mehr Sport treiben

Dringend ein paar Pfund abnehmen

Die Steuererklärung machen

Ein ernstes Gespräch mit dem Partner führen

Bei solchen Vorsätzen lümmelt sich der innere Schweineköter gewiss breit grinsend in seiner Kuschelecke. Es ist erstaunlich, wie kreativ wir Menschen bei der Suche nach Schuldigen sind und wenn es darum geht uns selbst zu entlasten, um damit zum unschuldigen Opfer zu werden.

Ich gebe zu, dass es nicht einfach ist, ständig seine Gedanken kontrollieren und nachvollziehen zu können. Doch wir selbst, du und ich, sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.

Wir sind, was wir denken.

Alles was wir sind,

entsteht mit unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken

formen wir die Welt.

Buddha

Unsere Gedanken werden zu Taten, sie werden auch zu Dingen. Unsere Gedanken sind nicht einfach nur wie kleine weiße Wolken, die durch unseren Kopf ziehen.

Sie sind wirklich und wahrhaftig messbare Einheiten von Energie, Gedanken sind biochemische, elektrische Impulse. Sie sind Energiewellen, die soweit wir derzeit wissen, keine räumlichen und zeitlichen Grenzen haben.

Jeder einzelne Gedanke, den wir denken, ist für das Universum wie eine Bestellung. Wir können uns positive oder auch negative Dinge bestellen.

Hierzu ein Beispiel:

Bestimmt hast du das Folgende schon mal irgendwo gehört: Ältere Arbeitnehmer haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt.

Das ist eine Binsenweisheit, denn in der heutigen Zeit, in der 60-Jährige ihren ersten Marathon laufen, sich bei der Freizeitkleidung ungeniert im Kleiderschrank ihrer Enkel bedienen und die Universitäten zum Seniorenstudium besuchen, beschäftigen über 40 Prozent der Unternehmen keine Mitarbeiter über 50 Jahre.

Wer bereits mit 40 Jahren seinen Job verliert, hört immer wieder wie schlecht seine Chancen stehen.

Mancher Mensch hat das schon so verinnerlicht, dass er bereits aufgibt bevor er seine Möglichkeiten überhaupt ausgelotet hat.

Und gerade in unserer heutigen Zeit haben auch ältere Menschen mit ein wenig Flexibilität und Fantasie, ungeahnte Möglichkeiten.

Du hast die Wahl:

Entscheide dich ein Opfer deiner Lebensumstände zu sein oder werde zum Gestalter deiner eigenen Umstände!

Die wichtigsten Unterschiede habe ich hier mal vergleichend gegenüber gestellt.

Opfer

Gestalter

-    suchen Schuldige

-    übernehmen Eigenverantwortung

-    beklagen ihr Schicksal

-    fragen, was kann ich tun?

-    überlassen dem Schweinehund die Regie

-    legen ihn an die Kette und werden aktiv

-    erwarten, dass andere für ihr Wohlbefinden sorgen

-    wissen, dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich sind

Zwei Adler

Einst fiel ein junger Adler aus dem Nest. Ein Bauer, der zufällig vorüber kam, nahm ihn mit und brachte ihn in seinem Hühnerhof unter. Dort wuchs der junge Adler inmitten der Hühner auf.

Zuerst gackerten die Hühner misstrauisch und besahen sich den Fremdling, der wild mit den Flügeln schlug und sich ungeschickt in die Luft erheben wollte.

Aber weil der Adler noch jung und anpassungsfähig war, lernte er schnell, sich wie ein Huhn zu benehmen und schon bald unterschied er sich nur noch äußerlich von den Hühnern. Wie die Hühner scharrte er im Boden nach Würmern, pickte Körner aus dem Napf und versuchte so zu gackern, wie Hühner es eben tun.

Im Laufe der Zeit entwickelte er darin eine gewisse Geschicklichkeit und allmählich verkümmerte dieser seltsame Drang sich in die Luft erheben zu wollen völlig.

Nur hin und wieder, wenn ein Schatten über den Hühnerhof glitt und alle seine Gefährten hysterisch gackernd unter Hecken und Bäumen Schutz suchten, blickte er als einziger zu dem Schatten hinauf und eine eigenartige Sehnsucht befiel ihn.

Aber weil er sich diese Gefühle nicht erklären konnte und die anderen Hühner ihn so merkwürdig ansahen, wenn er mit ihnen darüber reden wollte, verdrängte er seine Sehnsucht. Und als der Schatten das nächste mal über den Hof flog, zog er wie die anderen den Kopf ein und flüchtete mit ihnen in den Schutz der Hecke.

Jahre später kam ein Wanderer am Hühnerhof vorbei. Als er den Adler im Hühnerhof sah, fragte er den Bauern: “Wie kommt es, dass du einen Adler im Hühnerhof hältst?

Weißt du nicht, dass er für ein ganz anderes Leben bestimmt ist?”

Der Bauer erzählte ihm, wie er den jungen Adler gefunden hatte und wie er ihn, weil er sich keinen anderen Rat gewusst hatte, eben zu den Hühnern gesetzt hatte. “Und wie du sehen kannst, fühlt er sich hier unter den Hühnern wohl. Er ist jetzt einer von ihnen.”

Der Wanderer schüttelte den Kopf und fragte den Bauern, ob er den Adler zu einer Wanderung mitnehmen könne, er werde ihn später wieder zurückbringen.

Der Bauer hatte nichts dagegen und so holte der Wanderer den Adler aus dem Gehege, setzte ihn auf seine Hand und verließ den Hof.

Langsam und bedächtig wanderte er mit dem Adler den Bergen entgegen. Der Adler saß mit angelegten Flügeln und eingezogenem Kopf auf seiner Hand und nur gelegentlich riskierte er einen ängstlichen Blick in die fremde Umgebung.

Der Wanderer stieg mit ihm auf einen Hügel von dem man einen herrlichen Blick über die Landschaft hatte, aber der Adler sah nur wenig davon.

Nach einer Weile brachte der Wanderer den Adler zurück in den Hühnerhof. Erleichtert flatterte dieser auf den Boden zurück und begann eifrig nach Würmern zu scharren, froh wieder bei seinen Gefährten zu sein.

Eine Woche später kehrte der Wanderer zurück, setzte den Adler auf seine Hand und wanderte mit ihm wieder den fernen Hügeln entgegen. Dieses Mal war der Adler nicht mehr ganz so ängstlich, sondern sah sich neugierig um.

Als sie auf der Spitze eines hohen Berges angelangt waren, hob der Wanderer den Adler auf seiner Hand hoch in die Luft.

Der Adler schlug mit seinen Schwingen, um das Gleichgewicht zu halten und dabei erhob er sich zu seinem eigenen Erstaunen fast schwerelos in die Luft.

Obwohl es ein erhebendes Gefühl war, erschrak er und klammerte sich schnell wieder an den festen Halt der Hand. Der Wanderer lächelte, stieg mit ihm wieder den Berg hinunter und lieferte ihn im Hühnerhof ab.

Der Adler benahm sich nach wie vor wie ein Huhn, aber gleichzeitig begann er von nun an sehnsüchtig auf den Wanderer zu warten, um mit ihm wieder hinauf in die Berge zu gehen. Als der Wanderer das nächste Mal kam, flatterte der Adler ganz von selbst auf dessen Hand, reckte stolz den Kopf und schien es kaum abwarten zu können, aus dem Gehege herauszukommen.

Wieder stiegen sie auf die hohe Bergspitze hinauf. Es war ein wunderschöner Sommertag. Ein laues Lüftchen wehte, am Himmel segelten weiße Wolken vorüber und tief unter ihnen breitete sich das herrliche, weite Land mit grünen Wäldern und fruchtbaren Feldern aus. Der Wanderer hob seinen Arm und schwenkte ihn vorsichtig durch die Luft. Zuerst krallte der Adler sich fest und flatterte aufgeregt mit seinen Flügeln, dabei stieg er, fast ohne es zu wollen, erst ein wenig, dann immer ein bisschen höher in die Luft.

Wie von selbst breiteten sich seine Schwingen aus und der Wind trug ihn immer höher in den Himmel hinauf.

Plötzlich stieß er einen lauten, triumphierenden Schrei aus und begann erst enge und dann immer weitere Kreise zu ziehen. Fast schwerelos segelte er durch den endlos weiten Himmel. Ein König in seinem eigenen Reich.

Wer die geistigen Gesetze versteht, die im Verborgenem ruhen, erlangt die Fähigkeit und die Macht, alles, was er bisher weder zu träumen noch auszusprechen gewagt hat, in die Tat umzusetzen.

Diese Macht musst du nicht erst erwerben, sie steht dir bereits zur Verfügung. Doch du musst sie verstehen lernen. Wenn du sie einsetzen willst, musst du sie kontrollieren können. Du musst diese Macht vollkommen integrieren, damit du deiner Welt die von dir gewünschte Prägung verleihen kannst. Ich weiß, es hört sich ein wenig verrückt an, nicht wahr? Zu einfach als dass es funktionieren könnte. Mein damaliger Lebenspartner konnte darüber auch nur den Kopf schütteln. Doch das ist nicht der Grund für unsere Trennung gewesen.

Da auch er eine Bestellung war, wusste ich damals noch nicht, dass ich ein paar Dinge vergessen hatte, mit zu bestellen. Meine Liste war damals noch nicht vollkommen.

Mit dem heutigen Wissen würde ich diese Bestellung verfeinern,

so wie das Rezept für ein köstliches Gericht. Mit den richtigen Gewürzen und Zutaten kannst du es abstimmen, dass es auch dir gut schmeckt.

Schmeckt dir dein Leben? Kennst und verwendest du die richtigen Zutaten?

Deine Gedanken existieren auf zwei Ebenen – sowohl die Worte in deinem Kopf als auch die Worte, die du laut aussprichst. Wenn du zu jemanden sagst: Was für ein schöner Tag, dann hast du diese Worte erst gedacht und dann ausgesprochen. Deine Gedanken werden zur Tat.

Die meisten Menschen sind auf der Suche nach dem

Glück. Sie suchen es überall.

Sie versuchen angestrengt es in einem anderen

Menschen oder einer Sache außerhalb ihrer selbst zu

finden. Das ist ein grundlegender Fehler. Glück ist

etwas, was wir sind und es entsteht aus der Art‚wie

wir über die Dinge denken.

Wayne Dyer

Es sind deine Gedanken, die entscheiden, ob deine Worte und Taten positiv oder negativ ausfallen. Aber woher weißt du, ob deine Gedanken positiv oder negativ sind?

Deine Gedanken sind dann positiv, wenn sie sich um etwas drehen, was du dir wünschst oder was du liebst. Und negative Gedanken drehen sich um Dinge, die du nicht magst und nicht haben willst. So schlicht und einfach ist das.

Was immer du im Leben willst, du wünscht es dir, weil du es liebst. Denke mal einen Moment darüber nach.

Du willst doch nichts, was du nicht magst, oder? Jeder Mensch möchte nur das, was er liebt; keiner will etwas, das er nicht mag.

Viele Menschen denken und reden mehr über das, was sie nicht wollen, als über das, was sie sich wünschen. Sie senden mehr Negativität als Liebe aus, und indem sie das tun, berauben sie sich unausweichlich all des Guten im Leben.

Wenn du über Geld- oder Beziehungsprobleme redest, über Krankheit oder auch nur darüber, dass es in deinem Unternehmen gerade nicht so gut läuft, dann sprichst du nicht über etwas, was du magst. Wenn du über einen schlimmen Vorfall aus den Nachrichten redest oder über einen Menschen, der dich geärgert hat, sprichst du nicht über etwas, was du magst. Der schlechte Tag den du hattest, deine Verspätung bei einem Termin, der verpasste Bus – all das sind Sachen, die du sicher nicht magst.

Es gibt viele solcher Kleinigkeiten, die jeden Tag passieren. Wenn du dich davon gefangen nehmen lässt, ständig darüber zu reden was du alles nicht magst, wird dir jedes dieser Dinge noch mehr Anstrengung und Schwierigkeiten einbringen.

Du solltest über die guten Nachrichten des Tages sprechen. Rede über den Termin, der gut gelaufen ist. Sprich darüber, wie schön es ist, gesund zu sein.

Erzähle von den Erfolgen, die du mit deiner Arbeit erzielen konntest oder noch erreichen willst. Spreche über all die guten und positiven Dinge und Situationen in deinem Leben.

Denn wenn du dir das zu eigen machst, zwingst du dich selbst dazu, erst einmal über all das Positive nachzudenken bevor du es aussprechen kannst.

Rede vorwiegend über das was du magst, um das zu bekommen, was du dir wünschst.

In der heutigen Zeit, in der viele Menschen ziemlich kopflastig sind, ist eine gesunde Denkweise wichtiger denn je. Dazu sollten wir uns ungefähr vorstellen können, wie unser Denken überhaupt funktioniert.

Hier ein paar Fakten zur Funktionsweise unseres Gehirns:

Denken funktioniert in Bildern. Alles, was wir denken, wahrnehmen und uns vorstellen, wird als Bild in unserem inneren Speicher abgelegt. Und das geschieht in der Regel ca. 9000-mal pro Tag.

Wir können immer nur ein Bild nach dem anderen wahrnehmen. Unser Gehirn ist zwar sehr schnell, aber parallel nebeneinander kann es nicht zwei Bilder gleichzeitig erzeugen – das heißt immer nur eins nach dem anderen.

Unser Unterbewusstsein kann nicht auf negative Befehle reagieren. Deshalb formuliere das, was dein Denken beeinflussen soll, immer positiv und klar.

Der Mensch speichert alle erlebten und empfundenen Bilder in einem inneren Speicher – von der Geburt an bis hin zum Tode. Bei den bereits erwähnten 9.000 Bildern pro Tag, entstehen so im Laufe eines Lebens viele Millionen Bilder.

Jedes dieser Bilder die einmal im Unterbewusstsein gespeichert wurden, bleibt in genau dieser Form erhalten. Wir können sie im Nachhinein nicht mehr verändern!

Wir können nicht mehr ungeschehen machen, dass es sie gibt. Was einmal gedacht wurde, bleibt gespeichert. Was passiert ist, ist passiert.

Jedes neue Bild überlagert das vorhergehende, das heißt: Je mehr neue Bilder folgen, umso tiefer versinken die älteren im Speicher des Unterbewusstseins. Und je tiefer die alten Bilder sinken, umso schwieriger wird es, sie wieder abzurufen, sich an sie zu erinnern.

Das Erinnern speichert die vorhandenen Bilder neu ab. Wenn wir uns an etwas erinnern, holen wir die entsprechenden alten Bilder wieder aus dem Speicher hervor und speichern sie dabei erneut ab. Auf diese Art werden bestimmte Bilder verstärkt.

Die Summe all dieser gespeicherten Bilder bestimmt unser Unterbewusstsein, unseren inneren Zustand. Auch wenn wir mit der Zeit vieles vergessen, bleibt im Unterbewusstsein alles gespeichert.

Das Unterbewusstsein ist viel stärker als das Bewusstsein. Nicht das Bewusstsein, sondern das Unterbewusstsein mit seinen vielen gespeicherten Bildern, die uns gar nicht bewusst sind, steuert unsere Psyche und unseren Körper.

Das kathastrophische Gehirn

45 Jahre meines Lebens machte ich mir dauernd um irgendetwas Sorgen. Ständige Gedanken der Angst vor allen möglichen Dingen und Katastrophen, beschäftigten mich den Großteil meiner Tage. Oftmals waren das Ängste vor Dingen und Ereignissen die noch gar nicht geschehen waren und höchstwahrscheinlich auch nie geschehen würden.

Angesichts all der Herausforderungen, vor denen jeder Einzelne heute in sozialer, gesundheitlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht steht, ist es nur allzu verständlich, dass die Menschen verunsichert sind oder pessimistisch in die Zukunft blicken und ihr Leben letztendlich von Angst bestimmt wird.

Angst ist jedoch nur ein Gemütszustand. Fast alle Menschen haben die sechs Hauptarten der Angst schon mal mehr oder weniger intensiv empfunden.

Es handelt sich um die Angst vor:

Armut

Krankheit

Kritik

Liebesverlust

Alter

Sterben

Nach meinen eigenen Erfahrungen und denen vieler anderer Menschen, sind es meist die drei erstgenannten, die einem das Leben vergiften. Unmut, Sorgen und Traurigkeit bis hin zur Trägheit, Lethargie oder gar Depression sind die Folgen dieser Ängste.

Die Angst verzerrt unsere Sicht auf die Realität.

Deshalb bekämpfe deine Ängste!

Wenn du das nächste Mal von einem Problem in die Enge getrieben wirst, habe ich hier eine kleine praktische Anregung wie du deine Sorgen ein wenig besser in den Griff bekommst.

Nimm ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand, damit du dir Notizen machen kannst.

Beginne nun mit der Beantwortung der folgenden Fragen:

1.

Was könnte schlimmstenfalls passieren?

Analysiere die Situation ohne Angst, offen und ehrlich und überlege, was die schlimmste Folge eines Versagens oder Handelns sein könnte.

2.

Bin ich bereit, dies notfalls zu akzeptieren?

Nachdem ich mir die schlimmstmöglichen Folgen klargemacht habe, beschließe ich einen Weg zu finden, notfalls auch damit leben zu können.

3.

Dann mache ich mich daran, mein Problem in eine oder mehrere Aufgaben umzuwandeln und diese nach besten Kräften zu meistern.

Von diesem Zeitpunkt an bleibe ich gelassen und verwende meine ganze Zeit und Energie auf den Versuch, die schlimmstmöglichen Folgen, die ich mental bereits akzeptiert habe, abzumildern.