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- Kunst aus dem Herzen - - Band 3 - bringt es jetzt auf den Punkt. Harter Tobak verbunden mit befreienden Erkenntnissen, gewährt der dritte Band tiefe Einblicke einer langen Reise durch die Landschaften der Seele. Das Buch ist aufgeteilt in fünf Grundthemen: Poesie der Liebe Schmelztiegel Seelenliebe Am tiefen Grund EinfachLeben Letzte Worte zum Schluß Die Autorin Niranjana Adelberger, bedient sich hier ihrer altbekannten Bildsprache, die klar und deutlich beschreibt, was gerne - und auch nicht so gerne gesehen wird.
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Seitenzahl: 67
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Dieses Buch ist der dritte Teil einer Reise durch geheimes Land voller Gefahren und großer Schönheit.
Gefunden wurde dabei ein verlorenes Juwel, das womöglich nie aufgetaucht wäre, hätte diese Reise nicht stattgefunden.
Poesie der Seele
Schmelztiegel
Am tiefen Grund
Leben
Letzte Worte zum Schluß
So still wie der Mond,
so leis, wie die Sterne,
glimmert und flimmert
ein Strahl aus der Ferne.
So still wie der Mond,
so leis wie die Sterne,
schwingt sich der Glanz
in meine Erde.
Bricht sich in Glas und färbt es ein,
malt leuchtende Schatten
ins Zimmer hinein.
Verzaubert lausche ich leiser Musik,
funkelnd ins Herz, Träger von Glück.
So still wie der Mond,
so leis wie die Sterne,
so still wie der Mond,
so leis wie die Sterne….
Frischer Ton vermischt mit Blau,
summendes Gold im Wind,
der Tag erwacht aus seinem Traum,
das Lied des Lebens erklingt.
Bilder und Formen ergießen sich,
gebären neue Wege,
Stimmen und Klänge begrüßen sich
und finden neue Ziele.
Alles ist neu – nichts ist verändert
und doch sieht das Herz jetzt anders aus.
Es schreitet voran ganz ungehindert,
wandert weiter – weiter hinaus.
Leise Vogelstimmen,
zart und verschlafen
auf den Schwingen der Stille.
Die Welt, noch unberührt,
summt in den Wind.
Lautloser Klang.
Magie.
Das Geräusch eines Zuges
dröhnt blechern hindurch,
hallt viel zu lange nach,
übertönt den Wind.
Bricht den Zauber.
Diese Sonne strahlt anders in die Welt.
Das Grün der Bäume ist grüner als grün.
Das Gezwitscher der Vögel wirkt
wie ein einziges Lied
und in der Luft knistert Neubeginn.
Neue Neugier erwacht,
Schritte sehnen sich hinaus ins Gras,
magisch und verzaubert legt eine neue Welt
sich über Altbekanntes.
Augen schauen Zwischenräume
und Herzen tauchen ein.
Weit – frei – und ganz neu.
Dort, hinterm Haus – im Garten,
gibt es kein Licht in der Nacht.
Umrahmt von Bäumen liegen still
die Schreberlauben der Stadt.
Regen tropft jetzt auf die Blätter
und erzeugt magisches Rauschen,
das mild durch die Luft geht.
Es strömt feucht durchs offene Fenster
und mein Blick gleitet friedvoll die Konturen
der schwarzen Riesen entlang.
Schön und geheimnisvoll
liegt die Nacht mir zu Füßen.
Während der Regen mit den Blättern spricht,
lauschen sie und antworten ihm.
Trinken seine belebende Feuchtigkeit
und singen mit dem Wind.
Welch ein Frieden, welche eine Liebe
sich hier abspielt - direkt an meinem Fenster.
Still und rauschend – eingehüllt in Dunkelheit.
Wunderschön.
Silbertropfen klopfen
auf leise Weise
sanft wie Hanf
herzwärts.
Singen Lieder,
immer wieder,
tönen, stöhnen,
klingen, schwingen,
entfachen Lachen
und Tränen-Sehnen.
Silbern tropfen und klopfen
sie leise und weise,
dringen ein,
tief hinein,
sanft und weich
in Dein Reich.
Sammeln sich,
inniglich,
bewegend,
segnend,
in glitzerndem Weiß
auf schimmernde Weis,
perln ineinander,
küssen einander,
lieben sich,
inniglich,
sammeln sich,
bewegend,
segnend,
in glitzerndem Weiß….
Silbern fließt so warm und weich,
Liebe durch mein inneres Reich.
Zärtlich strömt sie mir unter die Haut,
singt leise das Lied, seit jeher vertraut.
Ich schließe die Augen und atme,
halte inne und warte.
Sinke noch tiefer hinein in mich
und finde Dich.
Lasse mich fallen in Deine Arme,
spür Deinen Atem und Deine Wärme.
Gleite in Dich voll Seligkeit,
lausche dem Lied unsrer Ewigkeit.
So liegst Du in mir und ich in Dir,
für immer jetzt,
für immer hier.
Wenn Geigen mit dem Winde singen,
gleitend durch den Himmel fliegen,
die Lieder Deines Herzens klingen
und sanft sich in der Liebe wiegen,
hebt das Wunder sich empor.
Es steigt herauf aus dunklen Nebeln,
geht wie ein Hauch durch unsre Welt,
es bahnt sich glockenhelle Wege
und raunt durchs Sternenzelt.
Golden legt sich dann ein Leuchten
warm und mild in die Natur,
Liebeslieder, die wir möchten,
zeichnen deutlich ihre Spur.
Wir atmen und sehen und finden,
lösen Trennungen auf,
wir lieben, berühren, verbinden,
lassen uns los und lassen Lauf.
Getragen von singenden Geigen,
vertrauensvoll Augen erstrahlen,
wir wagen es, Liebe zu zeigen
und sie in Küsse hinein zu malen.
Spürst Du die feinen Schwingungen der Liebe,
die sich wie sanfter Hauch um Deine Seele legen?
Die Wellen lieblicher Klänge,
die durch den Äther raunen,
angezogen von Dir - wie ein Magnet?
Fühlst Du, wie es weich wird
und wie Du leise beginnst,
dem Liebesschleier zu erlauben,
sich hinein zu senken in Deine Haut?
Du sie vorsichtig ablegst,
die schützenden Schuppen?
Neugierig nachgibst,
zu fühlen – ob es wahr ist?
Leise atmest und ein bisschen entspannst?
Ja.
Gut tut das.
Schön ist das.
Wunderschön.
Manchmal lösen Begegnungen
einfach nur Stille aus.
Es gibt nichts zu sagen
und nichts zu tun.
Sie sind wie ein silberner Tautropfen,
der sanft ins Herz gleitet
und sich dort niederlegt.
Ähnlich einer kleinen Kristallkugel,
die nach und nach das Bild
für die Zukunft freigibt.
Oh,
wie ich es liebe,
wenn Du so sanft und weich
durch meine Seele streifst,
meine Haut von Innen wärmst
und Dich hineinlegst – in mich.
Wie Du Deine Schleifen öffnest,
Dich auswickelst aus dem Papier
und das Geschenk, das Du bist, offenbarst.
Dein Herz in Meines legst
und wir uns so zu Hause fühlen,
so angekommen,
weil wir sind,
wo wir sein wollen.
Wenn das Gras – grün und feucht –
dem Himmel entgegen wächst und sich leise
im Wind wiegt, fühlt es sich wie ein Urwald,
mit großen, starken Halmen,
unbesiegbar und mächtig.
Inmitten seiner Undurchdringbarkeit
liegen Weltengeheimnisse, die von Heerscharen
schwarzer Wächter bewacht werden.
Ihre Schritte hallen leise durch Zwischenräume
und weichen selbst dann nicht,
wenn Riesen das ganze Buschwerk niederringen.
Sie kennen keine Furcht.
Mit dem Ewigen verwoben wissen sie
um ihre Unsterblichkeit,
während die Riesen um Atem ringen.
Dies hier ist ein Liebeslied,
zart und scheu wie ein Duft.
Ich bin verliebt - verliebt,
raunt es zu Dir durch die Luft.
Sanft leg ich Dir was ich fühle
hin zu einem Bildgedicht,
so wagen sich leis aus der Höhle,
Worte der Liebe ins Licht.
Eingebettet in Blüten von Rosen,
öffne ich Dir hier mein Herz,
lass Dich von dem Bild liebkosen,
und auch von diesem kleinen Vers.
Zärtlich weht auf ihre Weise,
wie ein Hauch in Dich hinein,
diese süße Herzensreise,
schlittert hinein in Dein Sein.
klappert es auf dem Boden.
Knistert im Kamin,
summt im Honigtopf.
Knackt im Holz,
raschelt.
Vogelfedern fallen.
Mein Blick gleitet durch Glas.
Lächelt und flüstert.
Still ist es.
Zärtlich und schön.
Dieser endlose Park in der Sonne.
Unter Bäumen.
Und während der Fahrtwind meine Haut streift,
mild und warm,
gleitet mir dieses Lächeln durch die Seele.
Es ist ein besonderes Lächeln,
ich kenne es gut.
Es klingt.
Schwingt.
Singt.
Vertraute, schöne Lieder.
Wortlose Worte
getragen vom Wind im Wind,
wehen verloren durch seinen Atem.
Flüsternde Tränen begleiten den
Hauch seines leisen Neins durch die Luft,
dieses summenden, traurigen Neins.
Die Geigen im Himmel
spielen ihr Klagelied
schwingen ihre Saiten
durch Raum und Zeit.
Niemand hört ihren Ton,
nur die Seele weint still,
berührt sogar Sterne,
aus denen silberner Staub rieselt.
Wasserfäden kalt
und Bäume, kahl braun
zeichnen ein Bild,
das nach Holzfeuern ruft,
Kuscheldecken und Kakao.
Nur das zarte Rosa,
das sich dazwischen mischt,
weiter oben,
wo man nicht hinschaut,
lässt vermuten,
dass inmitten der dieser Zeit
des Rückzugs und Sterbens
schon die Blüte der Neugeburt
geschrieben wird.
Diese wunderschöne Rose
steht tief in ihrem eignen Glanz
umrahmt von wildem Naturgetose,
tanzt sie ihren glitzernden Tanz.
Ihr strahlendes Spektrum, schier unendlich,
lädt die Sonne ein zum Spiel,
so taucht sie ein um gänzlich
zu folgen der Sonne Ziel.
Gehalten, geschützt von des Baumes Holz,
wahrt sie ihren eigenen Raum,
aufrecht, schön und voller Stolz,
steht sie zusammen
mit ihrem Baum.
Volle Tropfen auf grünem Moos.
Baumrinde knistert.
Halme wehen im Wind.
Leise singt die Erde ihr Lied.
Aus den Schatten der Nacht gleiten sie
schimmernd,
wie bewegtes Mondlicht.
