Kunst aus dem Herzen - Niranjana Adelberger - E-Book

Kunst aus dem Herzen E-Book

Niranjana Adelberger

0,0

Beschreibung

- Kunst aus dem Herzen - - Band 3 - bringt es jetzt auf den Punkt. Harter Tobak verbunden mit befreienden Erkenntnissen, gewährt der dritte Band tiefe Einblicke einer langen Reise durch die Landschaften der Seele. Das Buch ist aufgeteilt in fünf Grundthemen: Poesie der Liebe Schmelztiegel Seelenliebe Am tiefen Grund EinfachLeben Letzte Worte zum Schluß Die Autorin Niranjana Adelberger, bedient sich hier ihrer altbekannten Bildsprache, die klar und deutlich beschreibt, was gerne - und auch nicht so gerne gesehen wird.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 67

Veröffentlichungsjahr: 2014

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Dieses Buch ist der dritte Teil einer Reise durch geheimes Land voller Gefahren und großer Schönheit.

Gefunden wurde dabei ein verlorenes Juwel, das womöglich nie aufgetaucht wäre, hätte diese Reise nicht stattgefunden.

Inhalt

Poesie der Seele

Schmelztiegel

Am tiefen Grund

Leben

Letzte Worte zum Schluß

Poesie der Seele

So still

So still wie der Mond,

so leis, wie die Sterne,

glimmert und flimmert

ein Strahl aus der Ferne.

So still wie der Mond,

so leis wie die Sterne,

schwingt sich der Glanz

in meine Erde.

Bricht sich in Glas und färbt es ein,

malt leuchtende Schatten

ins Zimmer hinein.

Verzaubert lausche ich leiser Musik,

funkelnd ins Herz, Träger von Glück.

So still wie der Mond,

so leis wie die Sterne,

so still wie der Mond,

so leis wie die Sterne….

Töne

Frischer Ton vermischt mit Blau,

summendes Gold im Wind,

der Tag erwacht aus seinem Traum,

das Lied des Lebens erklingt.

Bilder und Formen ergießen sich,

gebären neue Wege,

Stimmen und Klänge begrüßen sich

und finden neue Ziele.

Alles ist neu – nichts ist verändert

und doch sieht das Herz jetzt anders aus.

Es schreitet voran ganz ungehindert,

wandert weiter – weiter hinaus.

Zauber

Leise Vogelstimmen,

zart und verschlafen

auf den Schwingen der Stille.

Die Welt, noch unberührt,

summt in den Wind.

Lautloser Klang.

Magie.

Das Geräusch eines Zuges

dröhnt blechern hindurch,

hallt viel zu lange nach,

übertönt den Wind.

Bricht den Zauber.

Anders

Diese Sonne strahlt anders in die Welt.

Das Grün der Bäume ist grüner als grün.

Das Gezwitscher der Vögel wirkt

wie ein einziges Lied

und in der Luft knistert Neubeginn.

Neue Neugier erwacht,

Schritte sehnen sich hinaus ins Gras,

magisch und verzaubert legt eine neue Welt

sich über Altbekanntes.

Augen schauen Zwischenräume

und Herzen tauchen ein.

Weit – frei – und ganz neu.

Naturnacht

Dort, hinterm Haus – im Garten,

gibt es kein Licht in der Nacht.

Umrahmt von Bäumen liegen still

die Schreberlauben der Stadt.

Regen tropft jetzt auf die Blätter

und erzeugt magisches Rauschen,

das mild durch die Luft geht.

Es strömt feucht durchs offene Fenster

und mein Blick gleitet friedvoll die Konturen

der schwarzen Riesen entlang.

Schön und geheimnisvoll

liegt die Nacht mir zu Füßen.

Während der Regen mit den Blättern spricht,

lauschen sie und antworten ihm.

Trinken seine belebende Feuchtigkeit

und singen mit dem Wind.

Welch ein Frieden, welche eine Liebe

sich hier abspielt - direkt an meinem Fenster.

Still und rauschend – eingehüllt in Dunkelheit.

Wunderschön.

Silberne Tropfen

Silbertropfen klopfen

auf leise Weise

sanft wie Hanf

herzwärts.

Singen Lieder,

immer wieder,

tönen, stöhnen,

klingen, schwingen,

entfachen Lachen

und Tränen-Sehnen.

Silbern tropfen und klopfen

sie leise und weise,

dringen ein,

tief hinein,

sanft und weich

in Dein Reich.

Sammeln sich,

inniglich,

bewegend,

segnend,

in glitzerndem Weiß

auf schimmernde Weis,

perln ineinander,

küssen einander,

lieben sich,

inniglich,

sammeln sich,

bewegend,

segnend,

in glitzerndem Weiß….

Berührungen

Silbern fließt so warm und weich,

Liebe durch mein inneres Reich.

Zärtlich strömt sie mir unter die Haut,

singt leise das Lied, seit jeher vertraut.

Ich schließe die Augen und atme,

halte inne und warte.

Sinke noch tiefer hinein in mich

und finde Dich.

Lasse mich fallen in Deine Arme,

spür Deinen Atem und Deine Wärme.

Gleite in Dich voll Seligkeit,

lausche dem Lied unsrer Ewigkeit.

So liegst Du in mir und ich in Dir,

für immer jetzt,

für immer hier.

Geigen

Wenn Geigen mit dem Winde singen,

gleitend durch den Himmel fliegen,

die Lieder Deines Herzens klingen

und sanft sich in der Liebe wiegen,

hebt das Wunder sich empor.

Es steigt herauf aus dunklen Nebeln,

geht wie ein Hauch durch unsre Welt,

es bahnt sich glockenhelle Wege

und raunt durchs Sternenzelt.

Golden legt sich dann ein Leuchten

warm und mild in die Natur,

Liebeslieder, die wir möchten,

zeichnen deutlich ihre Spur.

Wir atmen und sehen und finden,

lösen Trennungen auf,

wir lieben, berühren, verbinden,

lassen uns los und lassen Lauf.

Getragen von singenden Geigen,

vertrauensvoll Augen erstrahlen,

wir wagen es, Liebe zu zeigen

und sie in Küsse hinein zu malen.

Spürst Du?

Spürst Du die feinen Schwingungen der Liebe,

die sich wie sanfter Hauch um Deine Seele legen?

Die Wellen lieblicher Klänge,

die durch den Äther raunen,

angezogen von Dir - wie ein Magnet?

Fühlst Du, wie es weich wird

und wie Du leise beginnst,

dem Liebesschleier zu erlauben,

sich hinein zu senken in Deine Haut?

Du sie vorsichtig ablegst,

die schützenden Schuppen?

Neugierig nachgibst,

zu fühlen – ob es wahr ist?

Leise atmest und ein bisschen entspannst?

Ja.

Gut tut das.

Schön ist das.

Wunderschön.

Tautropfen

Manchmal lösen Begegnungen

einfach nur Stille aus.

Es gibt nichts zu sagen

und nichts zu tun.

Sie sind wie ein silberner Tautropfen,

der sanft ins Herz gleitet

und sich dort niederlegt.

Ähnlich einer kleinen Kristallkugel,

die nach und nach das Bild

für die Zukunft freigibt.

Schön, dass Du da bist

Oh,

wie ich es liebe,

wenn Du so sanft und weich

durch meine Seele streifst,

meine Haut von Innen wärmst

und Dich hineinlegst – in mich.

Wie Du Deine Schleifen öffnest,

Dich auswickelst aus dem Papier

und das Geschenk, das Du bist, offenbarst.

Dein Herz in Meines legst

und wir uns so zu Hause fühlen,

so angekommen,

weil wir sind,

wo wir sein wollen.

Geheimnisse des Grases

Wenn das Gras – grün und feucht –

dem Himmel entgegen wächst und sich leise

im Wind wiegt, fühlt es sich wie ein Urwald,

mit großen, starken Halmen,

unbesiegbar und mächtig.

Inmitten seiner Undurchdringbarkeit

liegen Weltengeheimnisse, die von Heerscharen

schwarzer Wächter bewacht werden.

Ihre Schritte hallen leise durch Zwischenräume

und weichen selbst dann nicht,

wenn Riesen das ganze Buschwerk niederringen.

Sie kennen keine Furcht.

Mit dem Ewigen verwoben wissen sie

um ihre Unsterblichkeit,

während die Riesen um Atem ringen.

Bildgedicht

Dies hier ist ein Liebeslied,

zart und scheu wie ein Duft.

Ich bin verliebt - verliebt,

raunt es zu Dir durch die Luft.

Sanft leg ich Dir was ich fühle

hin zu einem Bildgedicht,

so wagen sich leis aus der Höhle,

Worte der Liebe ins Licht.

Eingebettet in Blüten von Rosen,

öffne ich Dir hier mein Herz,

lass Dich von dem Bild liebkosen,

und auch von diesem kleinen Vers.

Zärtlich weht auf ihre Weise,

wie ein Hauch in Dich hinein,

diese süße Herzensreise,

schlittert hinein in Dein Sein.

Zart und leis

klappert es auf dem Boden.

Knistert im Kamin,

summt im Honigtopf.

Knackt im Holz,

raschelt.

Vogelfedern fallen.

Mein Blick gleitet durch Glas.

Lächelt und flüstert.

Still ist es.

Zärtlich und schön.

Lieder

Dieser endlose Park in der Sonne.

Unter Bäumen.

Und während der Fahrtwind meine Haut streift,

mild und warm,

gleitet mir dieses Lächeln durch die Seele.

Es ist ein besonderes Lächeln,

ich kenne es gut.

Es klingt.

Schwingt.

Singt.

Vertraute, schöne Lieder.

Nein

Wortlose Worte

getragen vom Wind im Wind,

wehen verloren durch seinen Atem.

Flüsternde Tränen begleiten den

Hauch seines leisen Neins durch die Luft,

dieses summenden, traurigen Neins.

Die Geigen im Himmel

spielen ihr Klagelied

schwingen ihre Saiten

durch Raum und Zeit.

Niemand hört ihren Ton,

nur die Seele weint still,

berührt sogar Sterne,

aus denen silberner Staub rieselt.

Verhangenes Grau

Wasserfäden kalt

und Bäume, kahl braun

zeichnen ein Bild,

das nach Holzfeuern ruft,

Kuscheldecken und Kakao.

Nur das zarte Rosa,

das sich dazwischen mischt,

weiter oben,

wo man nicht hinschaut,

lässt vermuten,

dass inmitten der dieser Zeit

des Rückzugs und Sterbens

schon die Blüte der Neugeburt

geschrieben wird.

Rosenmosaik

Diese wunderschöne Rose

steht tief in ihrem eignen Glanz

umrahmt von wildem Naturgetose,

tanzt sie ihren glitzernden Tanz.

Ihr strahlendes Spektrum, schier unendlich,

lädt die Sonne ein zum Spiel,

so taucht sie ein um gänzlich

zu folgen der Sonne Ziel.

Gehalten, geschützt von des Baumes Holz,

wahrt sie ihren eigenen Raum,

aufrecht, schön und voller Stolz,

steht sie zusammen

mit ihrem Baum.

Elben

Volle Tropfen auf grünem Moos.

Baumrinde knistert.

Halme wehen im Wind.

Leise singt die Erde ihr Lied.

Aus den Schatten der Nacht gleiten sie

schimmernd,

wie bewegtes Mondlicht.