Kurzer Prozess - Wolfram Steffen - E-Book

Kurzer Prozess E-Book

Wolfram Steffen

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Beschreibung

Unter Liebhabern von Spanking-Literatur ist Wolfram Steffen schon seit vielen Jahren ein fester Begriff. Der deutschsprachige Autor hat mittlerweile mehr als ein Dutzend Bücher geschrieben, die vor allem als eBooks zu haben sind. Parallel dazu entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche kurze und nicht ganz so kurze Fantasien, Betrachtungen und Episoden, die bisher nur in einschlägigen Blogs und Foren der Szene zu finden waren. "Kurzer Prozess" fasst 27 ausgesuchte Blog- und Forenbeiträge von Wolfram Steffen in einem umfangreichen eBook zusammen. Sie alle handeln von Formen der körperlichen Züchtigung, wie sie früher gang und gäbe waren und heute in vielen Bereichen dieser Welt noch immer selbstverständlich sind. Sie greifen die Bedeutung von Tabu und gesellschaftlicher Akzeptanz auf und loten aus, welche Rollein diesem Zusammenhang erotische Empfindungen spielen. Unter anderem greift der Autor auch zahlreiche Begebenheiten auf, die in den Medien für Schlagzeilen gesorgt haben und interpretiert sie aus der Sicht eines Flagellanten oder Spanking-Liebhabers. Wie immer nutzt Wolfram Steffen dabei seinen speziellen Schreibstil, bei dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität bewusst unscharf gezogen sind. Seine Absicht ist es, anregende und erregende Bilder im Kopf seiner Leser zu erzeugen, die weitaus eindrucksvoller sind als alles, was man mit den Augen sehen kann. Eine Sammlung an Spanking-Geschichten und Betrachtungen, die eine ganz spezielle Nische im weiten Feld der BDSM-Szene beleuchten.

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Seitenzahl: 494

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Kurzer Prozess

Wie es einmal war ... und noch immer istEine gottesfürchtige EhefrauAls er noch Herr des Hauses warEine Chaotin lernt mit Geld umzugehenIhr schwarzer Freund und die FolgenWie Mormonen mit Lesben umgehenZähmung einer UrlaubshureWo der Bambus wächst, ist der Rohrstock nicht fernUmweltaktivistin aus fremdem WillenMädchen vom StraßenrandSchmerzhafter Ausklang einer BallnachtLehre sie Gehorsam. Halte sie in Unterwürfigkeit.So geht man anderswo mit einer Angestellten umEin Wachmann tut, was er schon immer tun wollteWeiße Haut in schwarzen HändenMütter, Töchter und eine KlavierlehrerinDer Türkenclan und die deutsche SchlampeMädchen, die nicht freiwillig da stehenSühne und VersöhnungMädchen für besondere ZweckeDer Gemeinde zur WarnungSie kamen einmal im JahrTürkische FrüchteHerrenabendArabische ErfahrungenWolfram Steffen: Geschichten zwischen Stock und RuteImpressum

Wie es einmal war ... und noch immer ist

Eine Schülerin traut sich mit ihren schlechten Noten nicht nach Hause, weil dort die Rute auf sie wartet. Ein Dienstmädchen bekommt den Rohrstock zu spüren, weil es eine Vase zerbrochen hat. Ein Lehrmädchen bezieht auf der Stelle eine Ohrfeige, weil sich ein Kunde beschwert hat. Die dralle Magd wird ausgepeitscht, weil sie dem Bauer nicht zu willen sein wollte. Die junge Ehefrau findet sich entblößt über dem Küchentisch wieder, weil sie sich ihrem Mann widersetzt hat. Solche Szenen kennt man bestenfalls aus alten Büchern. Und doch gibt es Regionen auf dieser Welt, in denen sie alles andere als unvorstellbar sind.

Die junge Sklavin

Sie weiß, was ihr blüht und dennoch hat sie sich ihm verweigert. Sie ist eine Sklavin und sie war noch unberührt, als man sie verkauft hat. Doch sie zeigt sich widerspenstig und ihr neuer Herr weiß, dass er erst ihren Willen brechen muss, bevor er Freude mit ihr haben wird. Also hat er sie ergriffen und in die große Scheune geschleppt. Sie soll ihre erste Lektion aus seiner Hand erhalten. Und er will sie lehren, dass es einer Sklavin nicht zusteht, über Ja und Nein zu entscheiden.

Er ist ein Mann im besten Alter. Sie ist nur eine Frau. Eine junge Frau. Ein begehrenswertes Weib, dem man ansieht, dass ihr Körper reif ist, von einem Mann in Besitz genommen zu werden. Es ist ein Leichtes für ihn, sie zu fesseln, auch wenn sie sich mit allen Kräften dagegen wehrt. In wenigen Augenblicken wird sie wissen, wofür das Seil gedacht ist, das von der Decke herab hängt. Ihre Hände werden nach oben gereckt, während es von seinen Kräftigen Armen nach oben gezogen wird. Ihr Körper streckt sich, bis sie den Boden nur noch mit den Zehenspitzen berühren kann. Ihr Wimmern zeigt an, dass sie begriffen hat, was mit ihr geschehen wird.

Er nimmt ein Messer zur Hand und entfernt mit kundigen Handgriffen das einfache Kleid, das sie am Körper trägt. Es dauert nur wenige Augenblicke und ihr junger Körper ist von jeglicher Bekleidung befreit. Ihre Brüste sind rund und fest. Ihr üppiger Hintern ist geradezu eine Einladung für einen Mann, der ein junges Weib zur Räson bringen will.

Er entfernt sich von ihr, holt die geflochtene Lederpeitsche, die für solche Fälle bereitliegt. Sie weiß, wofür sie bestraft wird und so verliert er keine Worte, um es ihr mitzuteilen. Er holt aus und sieht, wie sich das schmiegsame Leder um den Körperteil windet, den der Herr extra für diesen Zweck besonders füllig ausgeformt hat.

Sie schreit. Sie kreischt. Sie wimmert. Sie windet sich unter der Wirkung seiner Peitsche. Er lässt ihr nach jeden Hieb ausreichend Zeit, seine Wirkung voll auszukosten. Er will, dass sie die Lektion lernt, die er auf ihren Körper schreibt. Er wird ihr eine Woche geben, über ihr Nein nachzudenken und er ist überzeugt, dass sie wie Wachs in seinen Händen sein wird, wenn er sie dann in Besitz nimmt. Wenn nicht, wird er sie eben erneut züchtigen.

Der Slave Trade Act (An Act for the Abolition of the Slave Trade) wurde vom britischen Parlament am 25. März 1807 angenommen. Das Gesetz schaffte den Sklavenhandel im British Empire ab, aber nicht die Sklaverei selbst. In den USA wurde die Sklaverei im Jahre 1865 abgeschafft. Im arabischen Raum ist die Praxis noch immer lebendig und wurde vor allem durch den Islamischen Staat wieder zu neuem Leben erweckt. Ansonsten kennt man heute vor allem Arbeits- und Sexsklaven. Es bekennt sich jedoch kein Land offen zu Sklaverei und Sklavenhandel.

Die zurechtgewiesene Schülerin

Die kleine Karibikinsel war von den Auswirkungen des Krieges weitgehend verschont geblieben. Nur gelegentlich tauchte ein Kriegsschiff am Horizont auf, das aber offensichtlich nicht an dem kleinen Tropenparadies interessiert war. Daher nahm das Leben seinen gewohnten Lauf und der war vor allem von der britischen Krone bestimmt, die die Insel als ihre Kolonie betrachtete und das öffentliche Leben unter britisches Recht gestellt hatte.

Genau den fürchtete Betty, als sie auf der hölzernen Bank neben dem Zimmer der Direktorin genommen hatte. Diese ließ sie ganz bewusst eine kleine Ewigkeit warten, denn sie betrachtete die Ungewissheit und Angst vor einer Bestrafung als ein wichtiges Element einer nachhaltigen Erziehung. Sie wusste, dass das Mädchen jetzt unruhig auf dem polierten Holz hin und her rutschte und sich in allen Farben ihrer Fantasie ausmalte, was gleich mit ihr geschehen würde.

Die Kleine war bereits in der letzten Klasse und die Direktorin konnte deutlich erkennen, dass ihr Wandel vom Mädchen zur Frau schon deutlich fortgeschritten war. Ja, eigentlich zeigte ihr Körper bereits alle Merkmale einer ausgewachsenen Frau von überdeutlichen Brüsten bis zu erkennbar weiblich geweiteten Hüften.

Es waren diese Mädchen, die es der Direktorin ganz besonders angetan hatten. In ihren Augen waren sie noch Kinder, auch wenn sie mit stolz präsentierten Brüsten über den Schulhof liefen und sich einbildeten, eigentlich schon richtige Frauen zu sein. Sie bestand daher darauf, sie weiterhin als Kinder zu behandeln und keine Rücksicht auf eventuelle Schamgefühle zu nehmen, wenn es an der Zeit war, eine von ihnen den Rohrstock spüren zu lassen. Denn gezüchtigt wurde an dieser Schule nach alter englischer Vorschrift. Und das hieß mit dem Rohrstock auf das entblößte Gesäß. Bei Jungen und bei Mädchen.

Betty hatte jeglichen weiblichen Stolz abgelegt, als sie so vor dem mächtigen Schreibtisch der Direktorin stand. Mit hängenden Schultern und demütig nach unten gesenktem Blick stand sie da und erwartete ihr Urteil. Sie ließ wortlos die Strafpredigt über sich ergehen und zeigte eine zunehmende Unruhe, als erkennbar wurde, dass die Zeit der Worte allmählich zu Ende ging und der Augenblick näher rückte, an dem das Oberhaupt der Schule zur Tat schreiten würde.

Sie ging zu einem Wandschrank und entnahm ihm einen Rohrstock, dessen Länge und Dicke ihr für die schwellenden Hinterbacken des Mädchens geeignet erschienen. Dann befahl sie ihr, das Höschen abzustreifen. Nicht nur das. Auch den Büstenhalter solle sie ordentlich neben sich auf den Schreibtisch legen.

Die fülligen Brüste sackten leicht nach unten, als sie von ihrer Unterstützung befreit wurden. Betty drehte sich um und zeigte sich von vorne. Dicht gekräuseltes Haar hatte sich an der Stelle gebildet, an der ihre Schenkel zusammenliefen. Betty war ein Mischlingskind und wies daher eine deutlich hellere Haut auf als die meisten Mädchen an der Schule, die eher zu einer dunkelbraunen Färbung neigten. Das verlieh ihr ein insgesamt höheres Ansehen in der Schule, denn jedermann wusste, dass ihr Vater ein Engländer war, der eine nussbraune Schönheit geehelicht und wohl ihr zuliebe hier auf der Insel geblieben war. Ihr Ansehen würde ihr allerdings hier nichts bringen. Für die Direktorin war sie eine Schülerin, die ein Verbot missachtet hatte und nichts anderes. Und sie würde ihr beibringen, das so schnell nicht wieder zu tun. 

Die Direktorin bedeutete der nunmehr nackten Schülerin, den berüchtigten Stuhl aus der Ecke zu holen und in der Mitte des Raumes aufzustellen. Sie musste nicht extra aufgefordert werden, sich über die Stuhllehne zu beugen und die beiden vorderen Stuhlbeine mit den Händen zu umfassen. Es war die übliche Position, die ein Schülerin einzunehmen hatte, wenn ihr entblößtes Hinterteil reif für eine Zurechtweisung war.

Bettys Hinterbacken waren fleischig und ausladend, wie es sich für eine junge Frau mit negroiden Genen gehört. Sie teilten sich leicht, als sie die geforderte Position einnahm und die Direktorin fragte sich einmal mehr, ob es wohl eine besondere Absicht des Schöpfers sei, die Frauen in diesem Teil der Erde mit derart ausgeprägten Hintern auszustatten. Die Menschen hier neigten ja nicht unbedingt zu Fleiß und harter Arbeit. Vielleicht war es Gottes Hinweis darauf, vor allem das weibliche Geschlecht unter besonders strenge Zucht zu nehmen.

Sie holte aus und nach einem kurzen Zischen landete der Rohrstock genau da, wo er seine Wirkung erzeugen sollte. Ein unbeherrschtes Kreisen erfüllte den Raum und der entblößte Körper der Delinquentin wurde in ein wildes Zappeln und Aufbäumen versetzt. Die Pädagogin wartete einen Augenblick, bis sich das Mädchen wieder beruhigt hatte, und holte erneut aus. Der Rohrstock brachte sie alle zum Schreien, waren ihre Gedanken. Manche brachten schon ab dem ersten Hieb hemmungslos zum Ausdruck, welche Schmerzen sie dabei empfanden. Andere bissen zunächst die Zähne zusammen und brachen irgendwann in ein herzzerreißendes Heulen aus. Manche konnten sich auch nicht beherrschen und sprangen nach jedem Hieb auf, obwohl sie genau wussten, dass dies automatisch ihre Strafe erhöhen würde.

Betty war erst zum dritten mal hier und schien sich große Mühe zu geben, ihre Strafe ohne größere Zwischenfälle hinzunehmen. Sie hatte zwölf Hiebe verdient und genau diese Anzahl hatte ihr die Direktorin auch aufgezählt. Dann legte sie den Stock wieder an seinen Platz zurück, nahm wieder an ihrem Schreibtisch Platz und sah mit unbewegter Mine zu, wie sich das Mädchen umständlich wieder anzog und mit einem höflichen Knicks den Raum verließ.

In der Bundesrepublik Deutschland bestand noch bis 1973 (in Bayern bis 1983) das Züchtigungsrecht für Lehrer. An britischen Schulen war das sogenannte Caning mit dem Rohrstock noch bis in die 1990er Jahre offiziell erlaubt. In den Nachfolgestaaten des britischen Kolonialsystems in Asien und Afrika wird es zum Teil heute noch praktiziert. Nicht selten wird dabei ein spezieller Bock eingesetzt, dessen Funktion darin besteht, Gesäß und Schenkel des Schülers optimal zur Bestrafung zu präsentieren. In einigen Ländern, vor allem in Amerika, wird an einigen Schulen noch immer das sogenannte Paddel verwendet und es flammt immer wieder die Diskussion auf, ob man das nicht in allen Bundesstaaten einführen solle.

Die unwillige Magd

Ein Hof in den Bergen ist ein Ort, an dem man für sich ist. Das Vieh. Die Familie. Das Gesinde. Hier bestimmt der Bauer, was zu tun und zu lassen ist, denn es ist sein Land und es ist sein Gott gegebenes Recht, darauf nach Gutdünken zu herrschen.

Er ist ein Mann, der seiner Familie auf gottgefällige Weise vorsteht. Er hält Frau und Kinder in Zucht und Ordnung und jeder fürchtet sich davor, seinen Zorn zu erregen. Denn er ist ein Ehemann, der sein Recht einfordert. Und er ist ein Vater, der dem Rat des Herrn sehr genau nimmt und seine Kinder mit der Rute erzieht. Die Rute ist für die Kinder, so seine feste Regel, sein Gürtel für das Weib und die Peitsche fürs Gesinde.

Gesine weiß, was es heißt, wenn sie mitten am Tag auf ihre Kammer geschickt wird. Sie weiß, was der Bauer meint, wenn er ihr befiehlt, sich bereitzumachen. Sie ist eine von sechs jungen Mägden, die sich auf diesem Hof verdingen. Eine Waise war sie, als sie hier aufgenommen wurde und sie empfindet Dankbarkeit dafür, hier Nahrung und Unterkunft gefunden zu haben. Denn der Bauer gilt als gütiger Mensch, der ein Herz für eine wie sie hat. Eine, die nichts besitzt und obendrein noch beide Eltern verloren hat.

Der Bauer ist ein gütiger Mann. Aber er ist auch ein strenger Herr, der nicht nur die Seinen, sondern auch das Gesinde mit strenger Hand führt. Die jungen Burschen, so seine Erkenntnis, erfüllen im Allgemeinen ihre Pflicht und erfüllen die Anweisungen, die man ihnen erteilt hat. Aber bei den Weibsbilder ist es anders. Sie muss man ständig im Auge behalten. Sie neigen zum Schwatzen und werden nachlässig, wenn sie nicht Angst vor Strafe haben. Und sie müssen regelmäßig bestraft werden, um ihnen Demut zu lehren und ihren Fleiß zu erhalten.

Gesine hatte er ganz besonders im Blick. Ein dralles Ding, das soeben erst die wundersame Wandlung vom Mädchen zur Frau hinter sich gebracht hatte. Der Bauer wusste, dass sie von einer wollüstigen Unruhe ergriffen war und ihre Sinne drängend nach einem Mann verlangten. Und er war entschlossen, selbst dieser Mann zu sein. Deshalb reagierte er mit unerbittlicher Strenge, wenn er sie wieder einmal dabei erwischt hatte, wie sie sich ihren Träumen hingab und den jungen Burschen nachsah, anstatt mit dem nötigen Fleiß ihre Arbeit zu tun.

Er hatte sie wie eine Tochter aufgenommen. Aber sie war keine Tochter. Sie war seine Magd. Und sie war ein junges Weib, dem man Zügel anlegen musste. Vor allem aber verlangte seine Männlichkeit nach ihrem Fleisch, auf das er ein Anrecht zu haben glaubte. Und es war seine Absicht, sie sie zu einer willigen Gespielin zu machen, die ihm die Freude geben konnte, die er mit seiner Frau schon lange nicht mehr hatte.

Er hielt die kurze Lederpeitsche in der Hand, als er die Tür zu ihrer Kammer öffnete. Sie hatte bereits die erwartete Haltung eingenommen. Ihr Gesicht war in die Kissen vergraben und er wusste, dass sie rot vor Scham war. Ihr Körper war über das massiv gezimmerte Fußendes des Bettes gebeugt. Ihr Hintern bildete den höchsten Teil ihres Körpers und präsentierte sich geradezu obszön einladend den Blicken ihres Herrn. Er hatte sie gelehrt, genau diese Haltung einzunehmen, wenn er sie zu bestrafen wünschte. Und er hatte ihr befohlen, sich dafür vollständig zu entblößen und sich auf die wohl schamloseste Weise zu zeigen, zu der ein Weib fähig ist.

Es war eine kurze Riemenpeitsche, die er für seine Mägde zu benutzen pflegte. Und er war der Meinung, dass ausschließlich das weibliche Gesäß dafür geeignet war, ihre strafende Wirkung zu spüren. Er erinnerte sie nochmals an den Anlass für ihre Züchtigung und ging umgehend daran, ihren fleischigen Hintern mit einem dichten Muster rot anlaufender Striemen zu versehen. Dabei behielt er einen gleichmäßigen Rhythmus bei und hörte erst auf, als er sicher sein konnte, dass sie ihre Lektion gelernt hatte und einige Tage nicht mehr sitzen konnte, ohne dabei aufzustöhnen. Ihre Schreie waren ganz sicher im ganzen Haus zu hören gewesen, aber er hatte erst aufgehört, als sie gelernt hatte, sich zu beherrschen und nur noch ein Stöhnen über ihre Lippen kam, während sich ihr fleischiger Körper unter jedem Hieb aufs neue wand.

Als das Zischen der Peitsche aufgehört hatte und sich ihr Schmerz allmählich in Hitze zu wandeln begann, erhob sie sich schwerfällig. Sie bezog kniend vor ihm Stellung und küsste demütig die Hand, die sie soeben zurechtgewiesen hatte. Er wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis er sich ihrer bemächtigen würde.

Die Preußische Gesindeordnung von 1810 regelte Pflichten und Rechte zwischen Herrschaft und Gesinde. Betroffen waren vor allem Frauen. Ein Fünftel der um 1900 registrierten weiblichen Erwerbstätigen waren als Dienstmädchen beschäftigt. Die Dienstboten unterstanden der polizeilichen Aufsicht und hatten der Herrschaft vollständig zur Verfügung zu stehen. Der Herrschaft stand Züchtigungsrecht zu. Das Recht der körperlichen Züchtigung wurde eam 1. Januar 1900 im ganzen Gebiet des Deutschen Reiches aufgehoben.

Die jüngste Tochter

Sie war die jüngste von drei Töchtern und wie alle anderen hatte auch sie bestimmte Aufgaben, die sie regelmäßig erledigen musste, ohne dass die explizit dazu aufgefordert wurde. Eine davon bestand darin, sich um die große tönerne Bodenvase zu kümmern, die direkt neben der Eingangstür des elterlichen Hauses stand. Das heißt, sie musste die dünnen Weidenruten, die dort auf durchaus dekorative Art aufbewahrt wurden, auf den Komposthaufen werfen und runter zum Bach laufen, um neue Ruten zu schneiden.

Der Weg zum Bach führte bei einigen Nachbarn vorbei und das junge Mädchen war jedes Mal beschämt, wenn sie ihn mit einem mächtigen Bündel Weidenruten unter dem Arm zurücklegen musste. Manchmal erntete sie wissende Blicke von Erwachsenen oder musste sich den Spott der anderen Kinder gefallen lassen. Aber denen streckte sie frech die Zunge heraus, denn sie wusste , dass auch sie zu Hause Dresche bezogen, auch wenn nur wenige Eltern dafür Weidenruten benutzten.

Die einzelnen Zweige mussten sorgfältig von jeglichem Blattwerk befreit werden und sie achtete auch darauf, dass sie völlig glatt und ohne hervorstehende Teile waren. Sie wusste nur allzu gut, dass jeder unsauber getrennte Blattstil die Haut einritzen und blutige Spuren hinterlassen konnte. Sie hatte es bei ihren Schwestern gesehen, die nach einer Tracht Prügel oft tagelang nicht richtig sitzen konnten. Und sie hatte es auch schon am eigenen Leib zu spüren bekommen. Daher verwendete sie viel Zeit dafür, jeden einzelnen Zweig genau zu untersuchen, bevor sie ihn in die Vase steckte.

Ihre Mutter war eine strenge Frau mit straff nach hinten gebundenen Haaren. Ihr entging nichts und sie kam immer dahinter, wenn eines der Mädchen etwas angestellt hatte. Manchmal hatten die Drei sogar das Gefühl, dass sie magische Kräfte besaß und selbst durch Wände hindurch sehen konnte. Außerdem machte es überhaupt keinen Sinn, Mutter anzulügen, denn die spürte sofort, dass etwas nicht stimmte und hakte so lange nach, bis sie die Wahrheit herausgefunden hatte. Dann setzte es zunächst zwei kräftige Ohrfeigen und es folgte der gefürchtete Satz: warte, bis Vater nach Hause kommt.

Das Unheil nahm stets nach dem Verdichter einfach mitgemeinsamen Abendessen seinen Anfang. Kaum war das Geschirr abgeräumt, saßen sich die Eltern gegenüber und Mutter berichtete, was tagsüber vorgefallen war. Sie ging dabei sehr genau vor und ließ nichts aus, was die Mädchen falsch gemacht, unterlassen oder gar angestellt hatten.

Es war Aufgabe der Jüngsten, ein Bündel Weidenzweige zu holen und diese am dickeren Ende mit einer Schnur zu einer Rute zusammenzubinden. Diese wurde dann mit einem höflichen Knicks dem Hausherrn überreicht und dieser Schritt zur Tat. Sie selbst hatte ja bisher nur einmal Vaters strafende Hand zu spüren bekommen. Sie schien in seinen Augen noch zu jung für eine richtige Züchtigung zu sein und er überließ Mutter diese Aufgabe. Diese nahm dann einen einzigen Weidenzweig, legte ihre jüngste Tochter über die Knie, schlug ihr das Röckchen hoch, zog ihr das Höschen in die Kniekehlen und verabreichte ihr wortlos ein halbes Dutzend Hiebe.

Ihre Schwestern waren einige Jahre älter als sie und wurden so behandelt, wie man Halbwüchsige eben behandelt. Hatte eine von ihnen eine Bestrafung verdient, wurde sie aufgefordert, ihren Rock abzulegen und sich über dein großen, hölzernen Esstisch zu beugen. Dann streifte Mutter ihr das Höschen über den Po, zog es bis zu den Fußknöcheln nach unten und entfernte es. Vater legte großen Wert darauf, dass sich ein Mädchen frei bewegen konnte, wenn es gezüchtigt wurde.

Die Strafe erfolgt ohne große Worte und mit großer Heftigkeit. Normalerweise war es ein halbes Dutzend Weidenruten, die ihr Werk verrichteten. Einige davon dicker, die anderen dünner. Je nachdem, wie die jüngste Schwester sie zusammengestellt hatte.

Die Gezüchtigte bäumte sich dabei heftig auf und strampelte wild mit den Beinen. Aber Mutter hielt sie eisern fest, sodass ihr nichts anderes übrig blieb, als die strafenden Hiebe bis zum bitteren Ende zu ertragen. Das Ergebnis war ein glühend roter Hintern, der von einem engen Muster dünner Striemen überzogen war, die sich zum Teil bis über die Schenkel hinzogen. Danach hieß es ab ins Bett und am nächsten Morgen war alles wieder, als wäre nichts gewesen.

In der Kindererziehung waren in der westlichen Welt bis in die 1970er Jahre Körperstrafen das wohl häufigste Edrziehungsmittel. Sie wurden in der Regel mit der flachen Hand, einem Lederriemen, Teppichklopfer, einer Rute oder einem dünnen Rohrstock auf dem Gesäß des Kindes oder Jugendlichen vollzogen. In Deutschland sind alle Körperstrafen in der Kindererziehung seit dem Jahr 2000 verboten. In weiten Teilen der übrigen Welt hingegen gibt es dazu keinerlei Vorschriften oder das elterliche Recht zur körperlichen Bestrafung ihres Nachwuchses ist sogar ausdrücklich im Gesetz verankert.

Das ungeschickte Lehrmädchen

Es waren die fleißigen Jahre nach dem Krieg. Die zerbombten Städte erwachten wieder zu neuem Leben. Man arbeitete viel, denn man wollte sich etwas leisten können. Man dachte konservativ und in den Schulen herrschte noch der Stock. Eine Tochter brauchte keine großartige Ausbildung, denn sie war ja ohnehin zum Heiraten bestimmt. Sie sollte daher etwas Praktisches lernen. Hauswirtschaft zum Beispiel. Oder Schneiderin. Das konnte man als Hausfrau gut gebrauchen, denn Männer schätzten Frauen mit praktischen Fähigkeiten.

Renates Eltern waren froh, eine gute Ausbildungsstelle für sie gefunden zu haben. Das führende Modehaus am Ort hatte einen Lehrling für die hauseigene Änderungsschneiderei gesucht. Es sollte ein hübsches Mädchen mit flinken Fingern sein, hieß es auf dem Schild im Schaufenster. Die junge Dame sollte gute Manieren haben, denn sie musste gelegentlich im Laden aushelfen, erklärte die Ausbilderin, als sie Mutter und Tochter durch die Räumlichkeiten der Schneiderei führte, die im hinteren Bereich des Geschäfts untergebracht war. Die Mutter war überzeugt und Renate schien die Erwartungen zu erfüllen. Also wurde ein Lehrvertrag aufgesetzt.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre, hieß es damals und Lehrlinge standen auf der untersten Stufe der betrieblichen Rangordnung. Sie mussten die Aufgaben erledigen, für die sich die anderen zu schade waren. Und sie hatten es mit strengen Aufsehern zu tun, die auf Disziplin und Ordnung achteten. Denn das war die Schule des Lebens und wer sie erfolgreich hinter sich gebracht hatte, konnte sich Geselle nennen und war bereit für die Arbeitswelt.

„Wie Sie sehen, steht ein gutes Dutzend junger Mädchen unter meiner Leitung. Wir sind ein anspruchsvolles Haus und ich kann den Damen nichts durchgehen lassen. Ich erwarte daher von meinen Lehrlingen, dass sie fleißig und gewissenhaft sind. Zeigt sich eine unkonzentriert oder liefert schlampige Arbeit ab, setzt es ein paar Ohrfeigen. Ruiniert sie gar ein Kleidungsstück, für das unsere Kundschaft viel Geld bezahlt hat, hole ich den Riemen hervor.“

Renates Mutter hörte die Worte der Ausbilderin und nickte zustimmend: „Sie dürfen meine Renate ruhig hart ran nehmen. Wir haben sie mit der nötigen Strenge erzogen und sie weiß, was mit Mädchen geschieht, die nicht gehorchen. Ihr Vater verlangt gewöhnlich, dass sie sich unten herum frei macht, wenn er sie bestrafen muss. Also zögern sie nicht, genauso mit ihr zu verfahren.“

Damals gab es sie noch, die gute alte Ordnung. Man hatte Respekt vor der Obrigkeit, vor der Polizei, vor dem Lehrer und vor dem Vorgesetzten. Dass ein Lehrherr die ihm anvertrauten Lehrlinge zurechtweisen, ja sogar züchtigen durfte, lag daher eigentlich in der Natur der Sache und wurde von niemand angezweifelt.

Renate war ein eher stilles Mädchen. Sie war es gewohnt, zu tun, was man ihr sagte. Und sie war in einem religiösen Elternhaus aufgewachsen, in dem großer Wert auf Sitte und Anstand gelegt wurde. Natürlich wohnte sie noch bei ihren Eltern und natürlich war sie immer noch deren Tochter, die nach Erziehung verlangte. Hinter der Küchentür hing Vaters alter Ledergürtel und sie wusste genau, wie der sich anfühlte.

Aber Renate war auch ein typisches junges Mädchen. Eine Halbwüchsige, wie man damals sagte, die zu unvernünftigem Verhalten neigte und daher immer mal wieder gezügelt werden musste. Und sie war auch ein wenig verträumt und manchmal einfach nicht bei der Sache. Das war schon in der Schule so, wo ihre Gedanken oft ganz woanders und nicht beim Unterrichtsstoff waren. Und das zeigte sich auch bald, als ihre neue Lehrstelle angetreten hatte.

Den Mädchen im ersten Lehrjahr wurden nur die einfachen Aufgaben anvertraut. Hier eine Rocklänge anpassen, dort eine Hose kürzen. Dinge eben, die eine angehende Schneiderin schnell gelernt hatte und die bis zur Ermüdung eingeübt wurden. Wobei Renate gelegentlich auch in den Verkaufsraum durfte, um bei den Kundinnen Maß zu nehmen, die eine Änderung ihrer vorhandenen Garderobe oder eines neu erworbenen Kleides wünschten.

Schon nach wenigen Wochen kam es dabei zu einem ersten Missgeschick. Eine Kundin hatte sich unvermutet umgewendet, als Renate gerade damit beschäftigt war, den umgeschlagenen Rocksaum mit Sicherheitsnadeln zu fixieren. Dabei hatte sich eine Sicherheitsnadel in die Nylons der Dame verhakt und natürlich sofort eine Laufmasche erzeugt. Ein Schaden, für den das Modehaus natürlich Ersatz leisten musste – und ein Grund, das Lehrmädchen zurechtzuweisen.

„Steh auf,“ lautete die knappe Anordnung der Ausbilderin, die man natürlich eiligst herbeigeholt hatte, um sich um den Vorgang zu kümmern. Während die Kundin erbost dreinblickte und vorwurfsvoll ihren ruinierten Strumpf präsentierte, erhob sich das junge Mädchen mit hochrotem Kopf und stammelte eine Entschuldigung. Doch man wusste in jenen Tagen, was man einer unzufriedenen Kundin schuldig war und so bezog der ungeschickte Lehrling gleich an Ort und Stelle eine saftige Ohrfeige, die laut durch den Verkaufsraum schallte und die Unglückliche heftig zur Seite taumeln ließ.

„Du kannst froh sein, dass das dein erster Fehler war, Renate. Nächstes Mal wirst du mir nicht so glimpflich davonkommen,“ bekam sie später zu hören, als sie sich im Büro der Ausbilderin eine Strafpredigt anhören musste.

Auch als das schlimmste passiert war, was einem Lehrmädchen widerfahren konnte, hielt Renate still und erzählte zu Hause kein Wort davon.

Sie war wirklich unaufmerksam gewesen und war sehr leichtsinnig mit der Schere umgegangen. Die Folge war, dass das Kleid, an dem sie eine Änderung vornehmen sollte, nicht mehr zu gebrauchen war. Sie wusste, dass man sie dafür bestrafen würde. Jedes der anderen Lehrmädchen wusste es auch, denn die meisten von ihnen hatten schon eine ähnliche Situation erlebt. Doch keine fühlte sich frei, offen darüber zu reden und so wusste Renate nicht, was ihr bevorstand, als sie ins Büro der Ausbilderin zitiert wurde.

Das Büro war mit einem großen Fenster ausgestattet, durch das die Ausbilderin jederzeit überblicken konnte, was die Lehrmädchen so trieben. Beobachtete sie, wie zwei von ihnen allzu häufig miteinander schwatzten, anstatt sich ihrer Arbeit zu widmen, war sie schnell zur Stelle und beendete das ungebührliche Verhalten mit zwei klatschenden Ohrfeigen. Bemerkte sie, dass eine offensichtlich etwas falsch gemacht hatte, bedeutete sie ihr, zu sich ins Büro zu kommen.

Das waren die Momente, in denen der Vorgang zu dem indiskreten Fenster zugezogen wurde und jede der anderen Lehrlinge wusste, dass die Betreffende eine Bestrafung erleiden musste.

Für Renate war es das erste Mal. Sie wusste, dass jetzt eine eindringliche Strafpredigt fällig war und ließ die aufgebrachten Worte der strengen Dame mit gesenktem Kopf über sich ergehen. Doch diese Worte endeten abrupt:

Renate war schockiert. Doch sie war zu gut erzogen, um Widerstand zu leisten. Zu Hause hatte sie sich über das Kopfende ihres Bettes beugen müssen, während Vater mit dem Lederriemen in der Hand dastand, um sie zu züchtigen. Das Prozedere war ihr also bestens vertraut. Dennoch war es etwas Anderes, sich vor einer fremden Frau entblößen zu müssen. Aber, wie gesagt, sie gehorchte und tat, was vermutlich die Anderen ebenfalls hatten tun müssen.

Die Ausbilderin sah sie stumm und mit entschlossen zusammengekniffenen Lippen an. Sie stand auf, öffnete einen Schrank und entnahm ihm ein großes, walzenförmiges Kissen, wie man es normalerweise als Kopfpolster für eine Couch verwendete. Sie legte es auf den Schreibtisch und ließ es direkt auf Renates Körper zurollen.

„Beug dich darüber,“ war der Befehl dazu und das Mädchen zögerte nicht, ihm unverzüglich nachzukommen. Die Polsterrolle verschaffte ihr zwar eine gewisse Bequemlichkeit, aber es war ihr auch bewusst, dass ihr entblößter Hintern dadurch deutlich angehoben wurde und jetzt den höchsten Teil ihres Körpers bildete. Doch irgendwie fühlte sie sich wohler dabei, von einer fremden Frau gezüchtigt zu werden, als sich ihrem Vater präsentieren zu müssen, dem sie in dieser Stellung bestimmt mehr von dem offenbarte, als für ein fast erwachsenes Mädchen schicklich war.

Die Ausbilderin öffnete eine Schublade ihres Schreibtischs und entnahm ihr einen breiten Lederriemen, der wohl dort seinen festen Platz hatte und extra für seinen Zweck angefertigt worden war. Es war ein Angst einflößend dickes, und doch sehr schmiegsames Leder, gut drei Finger breit und eine Armlänge lang. Sie ließ es mit einem Ausdruck der Zufriedenheit durch ihre Handfläche gleiten, ging dann mit langsamen Schritten um den Schreibtisch herum und stellte sich seitlich neben dem Mädchen auf.

„Du bist wie geschaffen für eine ordentliche Tracht Prügel, meine Liebe,“ waren ihre Worte und Renate hörte sehr wohl den schadenfrohen Unterton heraus: „Halt dich an der Tischkante fest. Wenn du deine Position verlässt, fange ich wieder ganz von vorne an.“

Damit holte sie weit aus und ließ das Leder mit einem laut klatschenden Laut auf das entblößte Gesäß des Lehrmädchens auftreffen. Dort entflammte sofort ein grellroter Striemen, der sich über beide Hinterbacken zog und von einem nur mühsam unterdrückten Schrei begleitet wurde. Das gepeinigte Mädchen kniff instinktiv seine Gesäßmuskeln zusammen, während es sich mit verzweifelter Entschlossenheit an der Tischkante festkrallte. Die tief gefurchte Pospalte, die ihrer Ausbilderin bisher eine recht großzügige Ansicht ihrer beiden Körperöffnungen gewährt hatte, verengten sich dabei krampfartig zu einer engen Ritze. Ihre Beine verfielen in ein unkontrolliertes Strampeln und ihr gesamter Unterkörper bäumte sich auf.

Ja, es stimmte durchaus. Renate war zwar ein eher kleinwüchsiges Mädchen, aber die Natur hatte sie mit einem geradezu prächtigen Hintern ausgestattet. Die Erzieherin freute sich insgeheim darauf, dass ihnen die dreijährige Lehrzeit des Mädchens ganz bestimmt noch viele weitere Gründe liefern würde, um sich diesen Hintern vorzunehmen. Ein Hintern, der nach einer kräftigen Tracht Prügel geradezu zu schreien schien. Sie war sich sicher, dass ihr Vater ganz bestimmt seine helle Freude daran hatte, seine Tochter möglichst oft in strenge Zucht zu nehmen.

Sie liebte es, die Mädchen jeden Hieb ausgiebig auskosten zu lassen. Also wartete sie, bis sich die Kleine wieder beruhigt hatte und sich ihre Gesäßmuskeln wieder entspannten, bevor sie erneut ausholte und dasselbe Schauspiel aufs Neue entfachte. Es waren zwölf scharf durchgezogene Hiebe, die sie der kleinen Renate auf diese Weise verpasste. Nicht weil sie auf diese Anzahl bestand, sondern weil sie so lange brauchte, um ihren gesamten Hintern und die angrenzenden Oberschenkel zum Glühen zu bringen.

„Zieh deinen Rock an und geh wieder an deine Arbeit,“ waren ihre letzten Worte, bevor sie sich wieder an ihren Schreibtisch setzte und irgend ein Dokument zur Hand nahm, als wäre der Besuch des Lehrmädchens nur eine lästige Unterbrechung gewesen.

Sie hatte insgesamt acht Mädchen unter ihrer Kontrolle. Jedes einzelne davon war von ihr selbst ausgewählt worden und außergewöhnlich hübsch. Und jedes hatte schon über diesem Schreibtisch gelegen und sich unter ihrem Lederriemen gewunden. Wobei sie zwar eine strenge, aber auch eine gerechte Lehrmeisterin war und der Tatsache Rechnung trug, dass die weibliche Anatomie große Unterschiede kannte und es die Gerechtigkeit verlangte, ein zierlich schlankes Lehrmädchen anders zu bestrafen als eines mit eher fraulich geformten Körper. Das wurde allein durch die Tatsache dokumentiert, dass es in ihrer Schreibtischschublade nicht nur den Lederriemen gab, den sie soeben benutzt hatte. Vielmehr lag darin eine ganze Sammlung ähnlicher Züchtigungsinstrumente, die ihr unter Augenzwinkern ein örtlicher Kürschnermeister angefertigt hatte.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts unterstand im Deutschen Kaiserreich nicht nur das Haus- und Hofgesinde dem Züchtigungsrecht der Herrschaft. Auch Lehrlinge unterstanden dem Züchtigungsrecht des Lehrherrn. Dieses Recht zur „väterlichen Zucht“ des Lehrherrn gegenüber den Lehrlingen (§ 127a der Gewerbeordnung) wurde erst 1951 abgeschafft.

Die verführte Klosterschülerin

Bettina von Hörmann zählte zu den Menschen, die selbst nach einem herben Pechsträhne immer wieder auf die Füße fielen. Am örtlichen Mädchengymnasium war sie als eine strenge Lehrerin bekannt und wurde von den Eltern ebenso geschätzt, wie sie von den Schülern gefürchtet wurde. Während ihrer durchaus üppigen Freizeit gab sie auch Nachhilfestunden und nahm sich insbesondere solcher Schüler an, deren Eltern ihre ausgeprägt konservative Vorstellung von Erziehung teilten. In solchen Kreisen wusste man, dass Frau von Hörmann die Hand locker saß und der private Unterricht bei ihr zu Hause selten ohne Tränen ablief. Ihr Name wurde daher als eine Art Geheimtipp gehandelt, wenn immer bei einem Mädchen die Versetzung akut gefährdet war und die Eltern alles, aber wirklich alles daran setzten, um das scheinbar Unmögliche doch möglich zu machen.

Doch die Zeichen der Zeit sahen nicht gut aus für eine Pädagogin ihrer Prägung, die selbst aus einem äußerst strengen Elternhaus stammte und eigentlich nur zur Ausübung des Lehrerberufs verurteilt war, weil ihre Eltern sämtliche Besitztümer in Ostpreußen verloren hatten. Bettina von Hörmann zählte also zum verarmten Adel, ohne dass das irgend etwas an ihrem angeborenen Standesdünkel geändert hatte. In ihren Augen waren die Menschen alles andere als gleich. Für sie bestand die Welt nach wie vor aus Herren und Knechten, Herrinnen und Mägden und sie war davon überzeugt, dass die niederen Stände auch als solche behandelt werden mussten. Sie tat sich daher extrem schwer mit der allgegenwärtigen Gleichmacherei, die auch unter Pädagogen allmählich hoffähig wurde. Und sie zählte zu den entschiedenen Gegnern einer Erziehung ohne Strafe, die ein bekannter Pädagoge namens Summerhill propagierte und damit auf immer mehr hörende Ohren stieß. Als es schließlich auch an ihrer Schule verpönt war, den altbewährten Rohrstock zu benutzen, war für Bettina von Hörmann die Zeit reif dafür, sich nach einem anderen Tätigkeitsfeld umzusehen.

Fündig wurde sie in einem Waisenhaus für Mädchen, das von der Kirche betrieben wurde und in einem alten Kloster etwas außerhalb einer kleinen Kreisstadt untergebracht war. Die Leiterin der Einrichtung war eine ehrwürdige Oberin, die schon im fortgeschrittenen Alter war und es sich zur letzten Aufgabe gemacht hatte, eine würdige Nachfolgerin für die Tätigkeit zu finden, die für sie zur Lebensaufgabe geworden war.

Die beiden Frauen spürten sofort, dass sie vergleichbare Werte vertraten und haargenau dieselben Ansichten über die Erziehung junger Mädchen hatten. Die Zöglinge des Waisenhauses waren neben der noch immer hohen Zahl an Kriegswaisen vor allem schwer erziehbare Mädchen, die ihren allein erziehenden Müttern über den Kopf gewachsen waren. Dazu kamen immer mehr Scheidungswaisen, über die das Jugendamt die Einweisung in ein Heim verfügt hatte.

Bettina von Hörmann bekam die Stellung und wurde damit der Kopf einer Erziehungsanstalt, die ganz im Geiste der Kirche geführt wurde und auch im zwanzigsten Jahrhundert noch dieselben Erziehungspraktiken pflegte, die sich schon über die Jahrtausende hinweg bewährt hatten. Traditionsgemäß mischte sich der Staat nicht in die Praktiken der Kirche ein und so konnte die engagierte Erzieherin unbeeindruckt von den aktuellen Modeströmungen schalten und walten, wie sie es für richtig hielt und wie es auch die altehrwürdige Kirche zu schätzen wusste.

Hatten die Zöglinge des Heims insgeheim gehofft, dass nach dem Weggang der alten Oberin ein weltlicherer Geist in ihren Tagesablauf einziehen würde, sahen sie sich bald eines besseren belehrt. Frau von Hörmann tat nicht nur alles, um die bestehende Ordnung aufrecht zu erhalten. Sie war auch eine Frau, die ihre Augen überall zu haben schien und ohne zu zögern zu drastischen Maßnahmen griff, um die ihr anvertrauten Mädchen zu Fleiß, Moral und Anstand anzuhalten.

Das bekam eines Tages auch Annegret zu spüren. Mit achtzehn Jahren war das Mädchen zwar bereits voll zur Frau herangereift. Aber die Volljährigkeit lag seinerzeit noch bei einundzwanzig Jahren und so musste sie noch eine Weile in dem dunklen Kloster ausharren, das von verbiesterten Nonnen und einer adeligen Heimleiterin geprägt wurde.

Wie es für ein Mädchen in ihrem Alter nicht verwunderlich ist, hatte natürlich auch Annegret ein reges Interesse an Jungs und entwickelte die wildesten Fantasien, sobald ein männliches Wesen im Inneren der Klostermauern gesichtet wurde. Ihr besonderes Augenmerk galt dem jungen Gärtner, der in den ersten milden Frühlingstagen damit beauftragt worden war, sich um die Zierpflanzen im Klostergarten zu kümmern. Sie tat daher alles, um möglichst oft in seine Nähe zu kommen und mit einem verschämten Lächeln seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Aber, wie gesagt, Bettina von Hörmann entging nichts und so fand sich die Heimleiterin eines Abends in dem Schlafsaal ein, in dem die älteren Mädchen untergebracht wurden, die ihre schulische Ausbildung bereits hinter sich hatten und von früh bis spät mit dem Waschen und Bügeln von Bergen an Bettwäsche beschäftigt waren, die tagtäglich von den Hotels in der Region angeliefert wurden.

„Du glaubst also, mir sind deine lüsternen Blicke nicht entgangen, die du ständig dem jungen Gärtner zuwirfst. Und du glaubst, mir ist nicht aufgefallen, wie du dich ständig anbietest, irgendwelche Botengänge zu erledigen, nur damit du es so einrichten kannst, ihm über den weg zu laufen.“

Annegret fühlte sich ertappt und wurde hochrot. Es war die Zeit des abendlichen Kontrollgangs und sie war einigermaßen überrascht, dass dieser nicht wie üblich von einer schwarz gekleideten Nonne, sondern von der Heimleiterin persönlich durchgeführt wurde. Sie trug bereits ihr weißes Nachthemd und stand wie die anderen neben ihrem Bett, um die allabendliche Prozedur abzuwarten. Frau von Hörmann sah sie mit durchdringenden Blicken an und die Drohung in ihren Worten war nicht zu überhören.

„Leg dich hin,“ lautete der knappe Befehl, dem das Mädchen umgehend gehorchte. Sie war schon erleichtert und dachte, dass die Sache damit erledigt sei. Doch sie sollte sich täuschen. Frau von Hörmann schien sich nämlich auf diesen Augenblick vorbereitet zu haben. Wie aus dem Nichts zauberte sie zwei Hanfseile hervor und trat damit an das Bett des Mädchens.

„Deine Hand,“ sagte sie nur und Annegret streckte ihr ihre rechte Hand entgegen, die sofort ergriffen und mit fachgerechten Handgriffen in Fesseln gelegt wurde. Das andere Ende des Seils, das vielleicht einen Meter lang sein mochte, schlang die Heimleiterin um den seitlichen Bettrahmen des massiven Eisenbettes und verknotete es sorgfältig. Genauso verfuhr sie mit Annegrets linker Hand.

„Nur eine kleine Vorsichtsmaßnahme, meine Liebe,“ lautete der ironische Kommentar dazu: „Wir wollen doch nicht, dass sich unser lüsternes Mädchen versündigt und im Schutz der Dunkelheit heimlich Hand an sich legt. Für die nächste Zeit werde ich persönlich dafür sorgen, dass deine Finger keine Dummheiten machen können.“ Damit wandte sie sich ab, wies den übrigen Schlafsaal an, sich ebenfalls hinzulegen, schaltete das Licht aus und verließ den Raum.

Annegret war also jetzt gezwungen, die ganze Nacht auf dem Rücken zu schlafen und auf ihr kleines heimliches Vergnügen musste sie ebenfalls verzichten. In einem katholischen Erziehungsheim herrschten eben strenge Sitten und jedes Anzeichen von Unmoral wurde bereits im Keim erstickt. Und „Hand an sich zu legen“ war in den Augen dieser Menschen so ziemlich das Schlimmste, was ein Mädchen tun konnte. Außer Sex vor der Ehe natürlich.

Doch es geschah nichts ohne Absicht und hier wurde ein Spiel gespielt, in dem nicht nur der junge Gärtner, sondern auch Annegret und auch Bettina von Hörmann ihre Rolle spielten.

Nicht zu vergessen Arne von Recksiek. Der angesehene Adelige war zwar in der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt. Aber er war Besitzer eines kleinen Firmenimperiums, dessen Produkte in praktisch jedem Haushalt zu finden waren. Ein Mann, der nicht das Licht der Öffentlichkeit suchte, aber ohne Zweifel zu den Vermögenden im Land zu zählen war.

Von Recksiek hatte Bettina von Hörmann schon kurz nach ihrem Amtsantritt hier im Kloster einen Besuch abgestattet. Wie sie bei dieser Gelegenheit erfuhr pflegte er offensichtlich schon seit vielen Jahre enge Beziehungen zur Heimleitung und hatte auch schon des Öfteren einen Zögling als Hausangestellte in seine Obhut genommen. Außerdem bedachte er das Heim hin und wieder mit einer großzügigen Spende, was ihn zu einem gern gesehenen Gast hinter diesen Mauern machte. Doch dieses Mal war er mit einem besonderen Anliegen gekommen und das war durchaus von delikater Natur.

Nur Frau von Hörmann wusste, dass es sich bei dem jungen Gärtner in Wirklichkeit um Hartmut von Recksiek, also den ältesten Sohn des Industriellen handelte. Er sollte in absehbarer Zeit eine Tochter aus gutem Hause ehelichen, was die Familie einstimmig beschlossen hatte, ohne dass der Sohn bisher davon wusste. Doch Arne von Recksiek war ein weitsichtiger Mann, der nichts dem Zufall überließ. Er wollte daher, dass sein Sohn ausgiebig Gelegenheit hatte, sich auszutoben, bevor er eine Beziehung mit der Frau einging, die seine Familie für ihn bestimmt hatte. Und er wollte, dass sein Sohn Geschmack an einer ganz besonderen Familientradition finden würde, die gewissermaßen ein Kennzeichen der von Recksieks war. In dieser Familie hatten nämlich ausschließlich die Männer das Sagen. Eine Frau hatte hübsch zu sein, zu repräsentieren, Kinder zu gebähren und zu gehorchen. Und wenn sie letzteres nicht tat, musste sie diese Tugend eben auf die schmerzhafte Weise lernen. Denn ein echter von Recksiek war nicht nur ein leidenschaftlicher Liebhaber, der Gefallen daran fand es einem Weib nach allen Regeln der Kunst zu besorgen. Er fand auch größte Befriedigung dabei, sie mit dem Stock in der Hand zurechtzuweisen, wenn sie Anzeichen von Widerspenstigkeit zeigte.

Hartmut sollte Gefallen an dieser Praxis entwickeln. Er sollte aus eigener Anschauung erleben, wie erregend der Anblick eines jungen Weibes ist, das sich hilflos unter den Schlägen windet, die ihm von einer Autoritätsperson zugefügt werden. Und er sollte Gelegenheit erhalten, seinen jugendlich ungestümen Sexualtrieb an genau diesem Mädchen abzuarbeiten und dabei zu lernen, was es heißt, sich eine Frau untertan zu machen. Deshalb war der junge Mann hier und deshalb war es genau im Sinne des heimlichen Plans, wenn Annegrets ungezügeltes Verlangen nach dem ersten Liebhaber ihres Lebens entbrannte.

Natürlich wurden die beiden dabei erwischt. Nicht gleich beim ersten Mal, sondern erst beim fünften heimlichen Rendezvous, als Frau von Hörmann sicher sein konnte, dass das Mädchen kurz davor stand, die unaussprechliche Sünde zu begehen. Und natürlich wurde ein Exempel an ihr statuiert. Allerdings nicht öffentlich im Innenhof des Klosters, wie es bei solchen ungeheuerlichen Vorkommnissen sonst üblich war, sondern im Strafzimmer der Heimleiterin und im Beisein des jungen Mannes, für den sie so entflammt war.

„Setzen Sie sich, junger Mann. Ich will, dass Sie Zeuge davon werden, wie wir hier mit einem läufigen jungen Mädchen umgehen, das seine Begierde nicht im Zaum halten kann.“ Der Angesprochene spürte instinktiv, dass die Worte der Heimleiterin der Auftakt zu einer Erfahrung waren, wie er sie bisher noch nie erlebt hatte. Zwar hatte sein Vater schon des Öfteren seine jüngere Schwester verprügelt, doch dies war stets in der Abgeschiedenheit seines Studierzimmers geschehen und die Ärmste hatte ihm nie anvertraut, was sie dort erlebt hatte. Doch hier ging es um die Bestrafung einer Achtzehnjährigen und er war geradezu eingeladen worden, sie mit eigenen Augen zu erleben.

Das Strafzimmer grenze unmittelbar an das Büro der Heimleiterin an und war auch nur über dieses zugänglich. Es war ein kahler Raum, der nur mit den nötigsten Utensilien ausgestattet war. An einer Wand befand sich eine Reihe von Stühlen, die offensichtlich für Zuschauer oder wartende Delinquentinnen bestimmt waren. An der gegenüberliegenden Wand gab es einen braun gebeizten Schrank und in der Mitte thronte ein hölzernes Gestell, dessen Sinn und Funktion sich dem Zeugen der bevorstehenden Szene noch nicht ganz erschloss. Die Fenster waren vergittert und die Tür war abgeschlossen.

„Zieh dich aus, Annegret.“ Die Worte waren eindeutig und doch schienen sie für das Mädchen, an die sie gerichtet waren, zu unvorstellbar zu sein, um eine Reaktion hervorzurufen. Also zögerte sie, während ihr Blick unschlüssig zwischen der streng dreinblickenden Frau und ihrem Freund hin und her wanderten. Es dauerte eine Weile, bevor sie erkannte, in was für einer Situation sie war. An ein Entkommen war nicht zu denken. Ganz gleich, wie sie reagieren würde, Sie würde einer Bestrafung nicht entgehen. Und auch wenn sie sich abgrundtief schämte, Hartmut würde Zeuge ihrer Demütigung sein.

„Na, was ist? Wirst du gehorchen oder willst du, dass ich dich ausziehe? Aber ich warne dich, danach wird dein Kleid nur noch aus Fetzen bestehen und deine Strafe wird doppelt so hart sein.“

Annegret sah ein, dass sie keine andere Wahl hatte. Sie hielt den Kopf schamhaft gesenkt und spürte, dass sie hochrot dabei wurde, während sie nach hinten griff, um die kleine Knopfreihe am Halsabschluss ihres Kleides zu öffnen. Das Kleid war sommerlich weit geschnitten und fiel haltlos zu Boden, nachdem sie es über ihre Schultern gestreift hatte. Ein kurzer Blick, aber sie sah nur in stumm wartende Gesichter und stieß einen leisen Seufzer aus, während sie es möglichst schnell hinter sich brachte und erst den BH und dann das Höschen ablegte.

Frau von Hörmann hatte weniger das Mädchen als ihren Freund im Auge behalten. Ihr war nicht entgangen, dass sich in seiner Arbeitskleidung eine deutliche Ausbeulung entwickelt hatte. Das verwunderte sie nicht, denn jeder junge Mann würde einen Steifen kriegen, wenn sich seine Angebetete vor seinen Augen auszog, um ihm all das zu offenbaren, was er bisher bestenfalls ertastet hatte.

„Geh zum Strafbock und lege dich mit dem Bauch auf das Polster.“

Es war also ein Strafbock, waren Hartmuts Gedanken und allmählich wurde ihm klar, was jetzt geschehen würde. Annegret hatte bisher noch nie Bekanntschaft mit ihm gemacht. Sie hatte noch nicht einmal gewusst, dass es diesen Raum überhaupt gibt. Aber sie brauchte nicht viel Fantasie, um zu erkennen, wozu er gedacht war und welche Position sie dafür einnehmen musste.

Der Bock bestand im Wesentlichen aus einer gepolsterten und mit braunem Leder überzogenen Liegefläche auf vier massiven Standfüßen, die fest mit dem Boden verschraubt waren. Die Fläche war geneigt, wobei das vordere Ende deutlich niedriger war als das hintere. Außerdem war das hintere Ende mit einer dicken Wulst versehen, deren perfide Funktion sich erst später erschließen sollte. Hartmut spürte, wie animalische Geilheit in ihm hoch kroch, während er beobachtete, wie das Mädchen nackt wie sie war auf den Bock kletterte und die einzige Position einnahm, die man darauf einnehmen konnte. Das hintere Ende des Bocks war ihm zugewandt, sodass er eine geradezu ideale Gelegenheit hatte, ihr zwischen die Beine zu sehen und das Muskelspiel ihrer festen Hinterbacken zu studieren.

Frau von Hörmann verlor keine Zeit und machte sich umgehen daran, das junge Mädchen, das man eigentlich bereits als junge Frau bezeichnen konnte, in ihrer Position zu festzuschnallen. Sie legte einen breiten Ledergurt um ihre Taille, der ihren Oberkörper unverrückbar auf der Liegefläche fixierte. Durch die wulstartige Erhöhung im Bereich ihrer Hüfte wurde dabei ihr Po deutlich angehoben und damit in eine zu ihrer Bestrafung ideale Position gebracht. Beide Arme des Mädchens wurden seitlich an den vorderen Standfüßen festgeschnallt. Ihre Beine wurden im Bereich der Kniekehlen fixiert und dabei leicht gespreizt, sodass ihre Scham freigelegt wurde und ihrem Liebhaber ein ungehinderter Blick auf ihre die rosafarbene Muschi geboten wurde, die deutlich zwischen ihrem blondem Kraushaar hindurchschimmerte. Auch ihre gespreizten Pobacken gaben mehr von ihr Preis, als sie sich vermutlich bewusst war. Hartmut wusste, dass er auf der Stelle abspritzen würde, wenn er jetzt Hand an sich legen würde.

Frau von Hörmann ignorierte ihn und konzentrierte sich voll auf ihre Aufgabe, die sie auf möglichst eindrucksvolle Weise zu absolvieren gedachte.

Sie hatte eine mehrschwänzige Riemenpeitsche gewählt. Dieses Instrument hatte zwei entscheidende Vorteile, die ihr in diesem Fall besonders wichtig erschienen. Einmal verteilte sich die Wucht jedes Hiebes auf sechs dünne Lederriemen, die zwar recht schmerzhaft sein konnten, aber dabei keinen ernsthaften Schaden anrichteten. Und dann schmiegte sich jeder einzelne Riemen genau der Kontur des Körpers an und so mancher davon drang in intime Regionen vor, die mit keinem anderen Züchtigungsinstrument erreicht wurden.

„Du hast dich wie ein gemeines Flittchen aufgeführt und ich werde dir eine Lehre erteilen, die du so schnell nicht vergessen wirst.“ Es waren die letzten Worte, die ausgesprochen wurden, bevor ein scharfes Zischen zu hören war, das in einem unheilvollen Geräusch und einem gellenden Schrei endete. Die Getroffene zerrte wild in ihren Fesseln, aber sie konnte nichts, aber auch gar nichts daran ändern, dass ihr Unterkörper auf geradezu vollkommene Weise dem Biss der Peitsche ausgeliefert war.

Hartmut war zusammengezuckt, als der erste Hieb sein Ziel erreichte. Aber seine Erregung hatte dabei nicht nachgelassen. Gebannt verfolgte er, wie sich die Peitsche erneut hob und mit genau derselben Wirkung auf ihr Ziel eintraf. Annegret verfiel dabei in ein wölfisches Heulen, während ihr schutzlos dem Leder ausgelieferter Hintern von einem Netz dünner Striemen übersät wurde. Frau von Hörmann war eine Meisterin im Führen von Stock, Lederriemen und Peitsche. Sie zielte nicht nur auf die fleischigen Hinterbacken der Sünderin, sondern visierte auch gezielt die festen Schenkel des Mädchens an. Und sie ließ es zu, dass sich der eine oder andere Lederriemen auch zwischen Beine und Pobacken verirrte, was dem Mädchen besonders schrille Schreie entlockte.

Hartmut entdeckte inzwischen eine völlig neue Neigung in sich. Eigentlich hätte er schockiert sein und verhindern müssen, dass das Mädchen, das er noch vor weniger als einer Stunde geküsst und und zwischen die Beine gefasst hatte, derart heftig gezüchtigt wurde. Aber sein Körper reagierte völlig anders und er hätte der Heimleiterin am liebsten die Peitsche aus der Hand genommen und selbst zugeschlagen. Frau von Hörmann sah den Ausdruck in seinem Gesicht und wusste nur allzu gut, dass sein männlicher Instinkt geweckt worden war.Sie hatte also den ersten Teil ihres Auftrags erfüllt und Hartmut von Recksiek zu einem begeisterten Flagellanten gemacht, der sich nahtlos in die Reihe seiner Vorfahren einfügen würde.

Sie ließ daher von dem Mädchen ab, ohne dass sie sagen konnte, wie viele Hiebe sie ihm übergezogen hatte und ging in aller Ruhe daran, sie wieder von ihren Fesseln zu befreien.

„Melde dich bei Schwester Walburga. Sie wird dich in die Zelle bringen, in die ich dich bis auf Weiteres wegsperren werde. Und Sie, Herr von Recksiek, können jetzt nach Hause gehen. Ihr Herr Vater wird mit Ihnen zufrieden sein und ich bin mir sicher, dass auch Sie Grund zur Freude haben werden.

Damit war der erste Akt abgeschlossen und es vergingen drei Wochen, bis der nächste Schritt angesagt war. Annegret hatte inzwischen ihre Einzelhaft verlassen dürfen und trauerte ihrem Freund nach, der seit ihrer Züchtigung nie wieder aufgetaucht war. Frau von Hörmann wusste, dass sie nachts heimlich onanierte, während sie sich an die Berührungen ihres ersten Liebhabers erinnere und geradezu zu spüren glaubte, wie sich seine Hände liebevoll bis leidenschaftlich mit den Partien ihres Körpers beschäftigt hatten, die sie zu einer Frau machten. Es war das erste Mal, dass ihr ein Mann gezeigt hatte, dass er sie begehrte und sie wusste, dass sie dieses Erlebnis nie vergessen würde.

Als sie ins Büro der Heimleiterin zitiert wurde, machte sie sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg. Ihre Erinnerungen an den Strafbock waren noch sehr lebendig und sie erwartete von dieser Frau von Hörmann nichts Gutes. Umso überraschter war sie, als sie hörte, dass ein gewisser Arne von Recksiek, ein einflussreicher Mann und bedeutender Industrieller, nach ihr gefragt hatte und sie als Hausangestellte auf seinen Landsitz holen wolle. Doch das war noch nicht alles. Sie erfuhr auch, dass dieser Hartmut, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte, mit vollem Namen Hartmut von Recksiek hieß.

„Du kannst dich glücklich schätzen, solche einflussreichen Freunde zu haben,“ meinte sie mit süffisantem Unterton. „Als dein Vormund habe ich natürlich zugesagt und du wirst schon morgen deine Sachen packen und deine erste Arbeitsstelle antreten.“

Sie war in Hochstimmung, als sie am nächsten Tag aus dem Taxi stieg, das sie vor einem wirklich imposanten Anwesen abgesetzt hatte. Und sie spürte Schmetterlinge im Bauch, als sich wie von Geisterhand das schwere Eisentor öffnete und sie mit dem kleinen Lederkoffer in der Hand den sorgfältig gekiesten Weg zum Eingangsportal hinauf ging. Dort wartete schon ein schwarz gekleideter Butler auf sie, der sie erst einmal mit geringschätzigem Blick von oben bis unten musterte, um sie dann aufzufordern, ihm zu folgen.

Sie wurde in ein Gebäude etwas abseits vom eigentlichen Landhaus gebracht und fand sich dort in einem kargen Zimmer wieder, das wohl ab jetzt ihr Zuhause sein sollte. Sie würde es mit vier weiteren Hausangestellten teilen, erfuhr sie von dem ansonsten betont distanziert wirkenden Mann, der auf dem ganzen Weg hierher kein einziges Wort mit ihr gesprochen hatte. Er fragte sie noch nach ihren Konfektionsgrößen und ließ sie dann mit einem knappen „Warte hier!“ zurück.

An einer Wand befand sich ein eiserner Spind, in dem die Angestellten wohl ihr persönliche Kleidung aufbewahrten. Eine Tür stand offen und der Schlüssel steckte. Sie ging also davon aus, dass die Kleiderstange und die leeren Wäschefächer darin für sie gedacht waren und begann sofort damit, ihre wenigen Habseligkeiten darin zu verstauen. Außerdem entdeckte sie ein Badezimmer, in dem es die notwendige Ausstattung zur persönlichen Körperpflege gab: eine Toilette, eine Dusche, ein Waschbecken.

Die Tür ging auf und herein kam ein junges Mädchen in der typischen Uniform eines Hausmädchens. Sie stellte sich als Annika vor und trug einen Stapel Kleidungsstücke. Annegret erfuhr, dass auch sie in diesem Zimmer wohnte und angewiesen sei, ihrer neuen Kollegin beim Ankleiden behilflich zu sein. Sie fasste sofort Vertrauen zu ihr und kam ohne Scheu der Aufforderung nach, sich vollständig zu entkleiden. Als Erstes erhielt sie ein schwarzes Höschen, dessen hauchdünner Stoff sich im Vergleich zu den Baumwollschlüpfern, die sie bisher getragen hatte, geradezu luxuriös anfühlte. Es sei eine französische Panty, wurde sie aufgeklärt und erfuhr, dass alle Mädchen hier so etwas trugen. Sie nahm einen schwarzen Rock entgegen, wie er wohl ebenfalls zur üblichen Kleidung einer Hausangestellten gehörte, wie Annegret aus der Tatsache schloss, dass ihre neue Kollegin genauso gekleidet war.

„Er ist zu weit,“ beschied diese, als Annegret ihn angelegt hatte. „Otto besteht darauf, dass unsere Röcke perfekt sitzen, ohne Falten zu werfen.“

„Otto?“

„Ja, der Butler, den du ja schon kennengelernt hast. Er ist unser Vorgesetzter und der Einzige, der direkt mit der Herrschaft reden darf. Aber nimm dich vor ihm in acht. Er ist sehr streng und hat einen Stock, den er sehr gerne benutzt, wenn es zu Klagen gekommen ist.“

Annegret spürte zwar ein beunruhigendes Gefühl in der Bauchgegend, als sie das hörte. Aber sie beruhigte sich mit dem Gedanken, dass auch ihr Hartmut irgendwo ganz in der Nähe sein musste. Doch es sollte fast eine Woche vergehen, bevor ihre Sehnsucht erfüllt wurde und sie ihn endlich zu Gesicht bekam. Sie war gerade mit dem Abstauben der unzähligen Vasen und Kunstgegenstände beschäftigt, die den repräsentativen Wohnraum der Familie von Recksiek bevölkerten, als Hartmut in Begleitung des Butlers unter der Tür stand.

„Annegret wird bis auf weiteres mir zur Verfügung stehen,“ ließ er den wie immer wortkargen Diener des Hauses wissen und kam auf sie zu.

Sie konnte gerade noch sehen, wie der Butler dezent die beiden Flügeltüren des Raumes schloss, bevor sie in den starken Armen ihres lange vermissten Liebhabers landete, dessen Hände sofort damit begannen, jede Rundung ihres Körpers zu ertasten, während sich seine Lippen hart auf die ihren pressten. Schon im nächsten Augenblick wälzten sie sich auf einer ausladenden Ledercouch und Annegret erlebte zum ersten Mal das fordernde Begehren eines Mannes, ohne sich dabei verstecken und Angst davor haben zu müssen, entdeckt zu werden.

Er hatte eine Flasche Champagner bereitgestellt und meinte, dass es wohl keinen besseren Grund zum Feiern geben würde als diesen Augenblick ihres Wiedersehens. Also machte die kleine Waise Annegret zum ersten Mal in ihrem Leben Bekanntschaft mit einem Getränk, das sie bisher nur dem Namen nach gekannt hatte.

Annegret spürte, dass Hartmut sie am liebsten an Ort und Stelle ausgezogen hätte. Aber ihr war alles andere als wohl dabei. Geziemte es sich für ein Hausmädchen, mit dem Sohn des Hausherrn ein Verhältnis einzugehen? Für einen winzigen Augenblick fühlte sie sich als Frau von Recksiek, die ihrem Gatten zu Willen war. Doch sie verwarf den Gedanken ganz schnell und strich ihren Rock wieder zurecht, als er für einen Augenblick von ihr abließ, um ihr und sich selbst ein weiteres Glas Champagner einzuschenken.

„Komm, wir gehen auf mein Zimmer,“ meinte er dann und sie folgte ihm. Auf dem Weg über zahlreiche Flure und Treppen hoffte sie, keiner ihrer Kolleginnen zu begegnen, denn irgendwie erschien es ihr unpassend, in einer derart vertrauten Beziehung zu einem Mitglied der Familie angetroffen zu werden.

Sein Zimmer erwies sich als eine eigenständige Wohnung, die in einem Seitenflügel des Landhauses untergebracht war und für Annegret geradezu unvorstellbaren Luxus ausstrahlte. Auch hier gab es eine gemütliche Couch, die Hartmut zielsicher ansteuerte, um eine von all dem Reichtum überwältigte Annegret besitzergreifend in seine Arme zu ziehen. Sie musste schon ganz nass da unten sein, dachte sie für einen Augenblick, während sie seine Lippen spürte, die sie auf Gesicht, Nase, Ohren und Hals mit unzähligen feuchten Küssen bedeckten. Dass er dabei eine Hand bereits unter ihren BH geschoben hatte, während er mit der anderen kräftig ihre Pobacken knetete, nahm sie dabei kaum wahr. Erst als sie sich in seinen starken Armen wiederfand, während er mit den Ellenbogen die Tür zum Schlafzimmer aufstieß, breitete sich ein erstes alarmierendes Gefühl in ihr aus, eine Art innere Stimme, die ihr eindeutige Warnungen zuflüsterte. Ein Reflex, der sie veranlasste, sich aus seinem Griff zu winden und Abstand zu ihm zu gewinnen. Das ging alles zu schnell. Darauf war sie nicht vorbereitet. Das durfte jetzt noch nicht geschehen. Schließlich waren sie noch nicht verheiratet und eine anständige Frau tut so etwas einfach nicht.

Doch sie war ihm nicht gewachsen. Entschlossen trat er auf sie zu, während sie in kleinen Schritten vor ihm zurückwich und mit flehenden Blicken an seine Vernunft appellierte. Am Ende spürte sie das Fußende des großen Bettes an ihren Waden. Sie verlor das Gleichgewicht und sank rücklings auf das Bett, um genau die Stellung einzunehmen, die sie eigentlich nie gewollt hatte.

Er folgte ihr und sie versuchte, sich auf ihre Ellenbogen abzustützen und ihren Körper von ihm zu schieben. Doch er bezog kniend Stellung über ihr und klemmte sie zwischen seinen Beinen fest, sodass jede weitere Abwehr sinnlos erschien. Sein Gesicht drückte Entschlossenheit aus, als er sie zu sich hoch zog, um sie mit einem fordernden Kuss zur Ruhe zu bringen. Natürlich schmolz sie sofort dahin und ihre Arme schlangen sich um seinen Oberkörper, um ihn fest und innig an sich zu drücken. Doch ihr Verstand signalisierte weiterhin Widerstand, den sie nur mühsam zu unterdrücken vermochte.

Langsam ließ er von ihr ab. Er sah ihr lange in die Augen und sie glühte vor Glück, sodass sie gar nicht bemerkte, wie er Knopf für Knopf ihre weiße Uniformbluse öffnete. Er streifte ihr das reich verzierte Kleidungsstück über die Schultern und sie ließ zu, dass es nutzlos von ihrem Körper glitt. Blitzschnell legte er beide Arme um sie und ging daran, ihren BH zu öffnen. Sie spürte, wie die Schwere ihres Busens leicht nach unten sackte und presste instinktiv ihre Hände vor ihrer Brust zusammen, um ihn davon abzuhalten, sie völlig zu entblößen. Er versuchte, ihre Umklammerung zu lösen, doch sie leistete ihm entschieden Widerstand. Ihr Körper verlangte nach ihm, doch ihr Kopf versuchte, ihr immer wieder einzuhämmern, dass sie hier etwas Falsches tat.

„Hau ihr eine runter.“

Die Stimme kam aus dem Hintergrund und Annegret erkannte erst in diesem Augenblick, dass sie mit ihrem geliebten Hartmut nicht allein im Raum war. Dort in der Ecke, in einem ausladenden Sessel saß der Herr des Hauses, Arne von Recksiek, und nippte genüsslich an einem Cognac, während er mit sachkundigem Blick die Szene beobachtete.

Bevor Annegret es sich versehen konnte, hatte Hartmut ausgeholt und seine flache Rechte klatsche ihr ins Gesicht. Ihr Kopf wurde heftig zur Seite geworfen und sie streckte instinktiv ihre Arme aus, um einen weiteren Angriff abzuwehren. Hartmut nutzte die Gelegenheit und ergriff den haltlos gewordenen BH, um ihn achtlos in eine Ecke des Raumes zu schleudern. Er hatte kein Auge für die Tränen, die sich in ihren Augenwinkeln sammelten und betrachtete seine Eroberung mit lüsternen Blicken. Sie hatte angenehm große Brüste, die aber fest genug waren, um nur widerwillig dem Gesetz der Schwerkraft zu folgen. Vor allem aber hatte er sie in der Hand und würde sich nehmen, was sie zu geben hatte.

„Und jetzt den Rest,“ hörte er seinen Vater sagen.

Ihr Rock war gefährlich weit nach oben gerutscht und entblößte zwei straffe, weißhäutige Schenkel, die geradezu wie ein Wegweiser zu den Schätzen wirkten, die weiter oben verborgen lagen. Er wusste, dass sich diese Uniformröcke ganz einfach mit einem Reißverschluss öffnen ließen und tat genau das. Dann zog er energisch an dem eng anliegenden Stoff, der zunächst Widerstand leistete, sich dann aber ohne Mühe nach unten ziehen ließ.

„Schlag sie!“ Dieses Mal klang die Anweisung aus dem Hintergrund geradezu wie ein Befehl.

Er wusste, dass er es tun musste. Wenn sie nicht willig sind, dann muss man die schlagen, hatte ihm sein Vater in einer vertraulichen nächtlichen Unterredung beigebracht. Manchmal genügt die flache Hand. Manchmal muss es der Lederriemen sein und wenn alles nichts hilft, muss der Rohrstock dick anschwellende Striemen hinterlassen.

Er holte aus und landete einen klatschenden Schlag auf ihrem rechten Oberschenkel, gefolgt von einem weiteren und gleich noch einem. Sie drehte sich dabei zur Seite und krümmte sich zusammen. Das wiederum bot ihm erst Recht den Anblick nackter Schenkel, die nach oben zunehmend fleischiger wurden, um dann nahtlos in zwei ausgeprägte Hinterbacken überzugehen. Also fuhr er fort, ihr eine Folge spitzer Schmerzlaute zu entlocken, während sich die attackierte Hautfläche zunehmend rötete.

Als er ein Gefühl der Zufriedenheit erreicht hatte, ließ er von ihr ab. Er drehte sie auf den Rücken und klemmte erneut ihre ausgestreckten Beine zwischen seine Knie.

„Winkle deine Beine an,“ lautete seine nächste Aufforderung, der sie ebenfalls zögernd aber willig nachkam. Er rutschte näher an sie heran, drückte beide Beine weit zur Seite und nahm sich erst einmal ausgiebig Zeit, ihre von hellblondem Kraushaar umsäumte Möse zu betrachten. Sie war nicht die erste Frau, die er aus nächster Nähe besichtigt hatte. Doch diese hier war besonders verführerisch ausgestattet. Ihr Schamhaar glänzte verräterisch und er wusste, dass sie trotz aller Widerstände bereit für ihn war. Sie müssen wissen, dass sie dir zu gehorchen haben, waren die Worte seines Vaters und er wusste, dass es die Worte eines weisen Mannes waren. Aber konzentriere dich bei ihrer Zurechtweisung auf Po und Schenkel. Die Hitze deiner Schläge wird bis in ihr Innerstes vordringen und du wirst ein williges Weib erhalten, das geradezu triefend nach deiner Zuwendung verlangt.

Er drehte sie auf den Bauch, ergriff sie an den Hüften und zog sie energisch zu sich hoch. Seine Knie bahnten sich einen Weg zwischen ihre Beine, sodass sie sich ihm leicht breitbeinig präsentierte  und schamlos alles offenbarte, was sie zu zeigen hatte. Eine demütigere Position kann ein Weib nicht einnehmen, lautete die Erkenntnis seines Vaters. In dieser Position sind sie ganz Weib und es gibt nichts, was sie dir nicht offenbaren.

Sie hatte ihren Kopf tief in seinem flauschigen Federbett vergraben, während ihr Hände die reich verzierten Messingstäbe am Kopfende des Bettes umklammerten. Ihre Hinterbacken klafften auseinander und es ergab sich ein nahtloser Übergang zwischen der Furche tiefen Furch mit ihrer runzligen Anusrosette und der zweiten Öffnung, die den Abschluss der Faltenlandschaft bildete und einzig und allein für das Eindringen eines Mannes gedacht war.

Er streifte seine Hose ab, während sein Blick geradezu hypnotisch auf der Körperlandschaft der jungen Frau gerichtet blieb. Sein Penis schnelle empor und er zögerte keinen Augenblick, ihn seiner Bestimmung zuzuführen. Ihr kleiner, spitzer Aufschrei sagte ihm, dass er sie entjungfert hatte. Doch es schien nicht allzu schmerzhaft für sie gewesen zu sein, denn schon bald reagierte ihr Körper genau so, wie man es von einem läufigen Weib erwartete. Sie schob sich ihm rhythmisch entgegen und genoss es ganz offensichtlich, wenn sein mächtiges Glied bis tief in ihr Inneres vordrang.

Wie man ein Rennpferd anspornt, indem dem man es mit der Reitgerte schlägt, benutzte er beide Hände, um ihre straff gespannten Hinterbacken zu bearbeiten. Er wusste, dass es die Mischung zwischen Schmerz und Wollust ist, die ein Weib zum Höhepunkt trieb, und er war entschlossen, dieser unerfahrenen und bisher unberührten jungen Dame den ersten richtigen Orgasmus ihres Lebens zu bescheren. Sein Schwanz würde sie lehren, dass sich ein Mann völlig anders anfühlt, als rubbelnde Finger. Und sie würde von nun an nicht nur mit dem Bewusstsein durchs Leben gehen, vom Mädchen zur Frau geworden zu sein. Sie würde sich auch ein Leben lang nach diesem Lustgefühl verzehren und alles tun, um es wieder und wieder genießen zu dürfen.

Ihr Höhepunkt kam schnell und heftig und sie schien jede Scham abzuwerfen, als sich ihr Körper aufbäumte und sich ungehemmte Schreie von ihren Lippen lösten. Fast zeitgleich pumpte er seinen Samen in sie und ließ von ihr ab.

Hartmut zog seine Hose wieder hoch und kletterte vom Bett. Beide Männer verließen den Raum. Der Vater klopfte seinen Sohn anerkennend auf die Schulter. „Mit der Hand bist du schon ganz gut. Aber erst unter der Reitgerte lernen sie, sich vor dir zu fürchten.“

Man schrieb das Jahr 1906. In den Klosterschulen wurden sündige Schüler gefügig gemacht, um ein würdiges Gefäß göttlicher Gnade zu werden. Im Waisenhaus gab es vier Schläge mit dem Rohrstock für wiederholtes Plaudern. Sechs Hiebe mit dem Lederriemen setzte es für vergessene Schreibutensilien. Rüpelhaftes Benehmen wurde mit der Riemenpeitsche geahndet und ein Mädchen, das nicht den erwarteten Fleiß zeigte, wurde mit der Haselnussgerte zum Schreien gebracht. Diese Erziehungsmethoden waren noch bis in die 1950er Jahre gang und gäbe und hielten sich besonders in katholischen Heimen sogar bis in die 60er Jahre.

Die unwillige Hure

Madame Fournier war die Dame, ohne die kein ordentlich geführtes Bordell funktionierte. Sie hatte ein gütiges Wesen und gab jedem Besucher das Gefühl, ganz persönlich willkommen zu sein. Doch die Mädchen wusste, dass dieser Schein trügerisch war und sie sich innerhalb von Augenblicken von der freundlich fürsorglichenen Puffmutter in eine Frau verwandeln konnte, vor der man sich besser in acht nahm.

„Komm mit mir, Aurelie,“ lautete ihre knappe Anweisung, als das junge Mädchen noch leicht schlaftrunken den Salon betrat. Sie war ihr erst vor wenigen Wochen vermittelt worden und stammte ganz offensichtlich den untersten Schichten der Stadt. Aber sie war ein ausgesprochen hübsches Ding und hatte trotz ihres jungen Alters bereits genau die Merkmale an sich, die anspruchsvoll ältere Herren zu schätzen wussten. Und ältere Herren waren das Publikum, auf das sich Madame Fournier spezialisiert hatte. Männer Ende fünfzig, die viel Lebenserfahrung besaßen und meist ganz spezielle Wünsche hatten, was die Wahl des Mädchens anging, das ihre Gelüste befriedigte.

Vor allem jung mussten sie sein. Aber nicht so jung, dass ihnen noch nichts Weibliches anhaftete, sondern erwachsen im körperlichen Sinne, aber noch keine zwanzig Lenze was ihr Alter anging. Junge Frauen also, die fast noch Mädchen waren und mit einer jugendlichen Frische zu überzeugen wussten, wie sie jeder Mann zu schätzen weiß, der vielleicht eine alternde Ehefrau zu Hause hatte oder einfach nach einem Jungbrunnen suchte, der ihm frische Lebenskraft gab.