Lassiter - Folge 2298 - Jack Slade - E-Book

Lassiter - Folge 2298 E-Book

Jack Slade

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Beschreibung

Jim Crosby trat aus dem Saloon und blickte zum Himmel. Ein Geier schwebte fast reglos über die Stadt hinweg. Fliegen müsste man können, dachte der Mann. Er wankte zu dem Haltegeländer, an dem einige Pferde angeleint waren. Mingus, der Rotbraune, hob schnaubend den Kopf. Um zu ihm zu gelangen, musste Crosby an einem schwarzen Wallach vorbei und an zwei Mustangs, die aussahen, als wären sie mit Staub gepudert. Irgendwo hämmerte jemand Nägel in ein Brett. Die Schläge hallten unnatürlich laut in Crosbys Ohren wider. Er blieb stehen und murmelte einen Fluch. Wie durch einen Zauber hörten die Schläge auf. "Na also." Crosby ging weiter, zufrieden grinsend. Doch als er an dem Wallach vorbeikam, flog ein Huf in die Höhe und traf ihn an der Schläfe. Jim Crosby stürzte zu Boden und starb.

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Inhalt

Cover

Impressum

Die Ranch am Ende der Welt

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelfoto: Aboy/Bassols

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-3489-0

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Die Ranch am Ende der Welt

Jim Crosby trat aus dem Saloon und blickte zum Himmel. Ein Geier schwebte fast reglos über die Stadt hinweg. Fliegen müsste man können, dachte der Mann. Er wankte zu dem Haltegeländer, an dem einige Pferde angeleint waren. Mingus, der Rotbraune, hob schnaubend den Kopf. Um zu ihm zu gelangen, musste Crosby an einem schwarzen Wallach vorbei und an zwei Mustangs, die aussahen, als wären sie mit Staub gepudert.

Irgendwo hämmerte jemand Nägel in ein Brett. Die Schläge hallten unnatürlich laut in Crosbys Ohren wider. Er blieb stehen und murmelte einen Fluch. Wie durch einen Zauber hörten die Schläge auf. »Na also.« Crosby ging weiter, zufrieden grinsend. Doch als er an dem Wallach vorbeikam, flog ein Huf in die Höhe und traf ihn an der Schläfe.

Jim Crosby stürzte zu Boden und starb.

Margie Bell lachte, weil Bobs Blick auf ihrem tiefen Ausschnitt haften blieb. »Hast du noch nie ein Dekolleté gesehen?«, neckte sie ihn.

»Doch«, sagte er, »aber keines war so voll wie deines.«

Die hübsche Blonde öffnete die Tür zu ihrem Zimmer.

Bob Crosby trat zögernd ein. An der Wand hing ein Bild in einem dicken, verschnörkelten Goldrahmen. Zwei nackte Mädchen badeten in einem waldumsäumten See.

»Wie alt bist du?«, fragte Margie.

»Achtzehn.« Bob straffte seine Gestalt. »Und ich habe schon mehr nackte Mädchen gesehen, als du denkst.«

Das Amüsiergirl sagte nichts. Mit wiegenden Hüften ging es zum Fenster. Die rot glühende Abendsonne schien in das kleine Zimmer. Auf der anderen Straßenseite zeigte sich die prunkvolle Fassade des Belvedere Hotels. In der zweiten Etage stand ein rothaariges Mädchen am Fenster und wedelte einen Staublappen aus.

Mit einem Ruck zog Margie die Vorhänge zu.

Bob spürte einen Kloß im Hals und schluckte. Es war das erste Mal, dass er mit einem Mädchen, das es einem Mann für Geld besorgte, allein in einem Zimmer war. Bis dahin war Jim, sein älterer Bruder, immer mit von der Partie gewesen. Doch Jim hatte auf der Mainstreet einen alten Freund getroffen, mit dem er mal bei einem Viehtreck nach Wichita zusammen gewesen war. Sie waren in den Saloon gegangen.

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