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Lea ist ein sehr wissbegieriges, kluges, achtjähriges Mädchen. Sie verfolgt sehr genau, was in ihrer Umwelt vor sich geht. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem großen zehnjährigen Bruder in einem Haus, wohinter sich ein großer Wald befindet, von dem sie schon oft geträumt hat. Er ruft ihr immer wieder im Traum zu:" Lea besuche mich doch endlich! Weil in ihrer Familie momentan niemand Zeit hat für Wald wandern, macht sie sich beherzt alleine auf den Weg. Als Leas Verschwinden von Lukas und der Mutter bemerkt wird, ist die Hölle los. Mutter, Vater, Lukas und die Großeltern suchen nach ihr. Einen treffsicheren Hinweis bekommen sie von Onkel Rainer, der Kriminalpolizist ist. Er hat die beste aller Riechnasen. So kann er Lea im Wald erschnuppern. Es machen sich Mutter, Vater und Lukas sofort auf den Weg, um sie zu suchen.
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Seitenzahl: 15
Veröffentlichungsjahr: 2021
© 2021 Anna Haring
Herausgeber: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
Autor: Anna Haring
Umschlaggestaltung, Illustration: Katharina Plank, 7222 Rohrbach
Lektorat, Korrektorat: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN: 978-3-347-25489-3 (Paperback)
978-3-347-25490-9 (Hardcover)
978-3-347-25491-6 (e-Book)
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
„Lea und der Traumwald“
„Hallo Lea, kleine Schlafeule, es ist schon fünf nach neun. Willst du nicht aufstehen?“
Leas Mutter steckt ihren Kopf durch den Türspalt in Leas Zimmer. „Lukas und ich haben längst gefrühstückt.“
Lea blinzelt ins helle Morgenlicht, reckt und streckt sich und antwortet: „Ich komme gleich, Mama.“
Lea hat heute wieder von dem dunklen, geheimnisvollen Wald hinter ihrem Haus geträumt.
Der Wald ruft Lea dann immer zu: „Wann besuchst du mich endlich? Ich würde mich ganz doll darüber freuen.“
Mit einem Satz springt Lea aus dem Bett und hüpft die Treppe hinunter in die Wohnküche.
Da sitzt ihre Mutter am Computer und arbeitet, wie zurzeit viele andere Leute auch, von zu Hause aus.
Dazu sagt man Homeoffice.
Seit Monaten werden die Menschen wie auch Tiere auf der ganzen Welt von einem schlimmen Virus bedroht. Es heißt Corona.
Man kann aber auch COVID-19 dazu sagen.
Ein Virus ist winzig klein, man kann es mit bloßem Auge nicht sehen. Aber beim Husten und Niesen, sogar beim Sprechen kann man einander durch kleine Tröpfchen, die aus Mund und Nase kommen, anstecken.
Deshalb sollen so wenig Menschen wie möglich zusammen sein.
