Lebensbeichten - Jacques Basal - E-Book

Lebensbeichten E-Book

Jacques Basal

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Beschreibung

Lebensbeichten

Unwahre Geschichten,

völlig neben der Spur, aufregend, schockierend, tief bewegend!

von Jacques Basal, Journalist und Drehbuchautor

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Jacques Basal

Lebensbeichten

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Wie es dazu kam

 

Wie kommt man nur auf eine solch absurde Idee, ein Buch über Lebensbeichten zu schreiben? Dazu kann ich nur sagen: Es hat sich einfach so ergeben. Der Zufall hat mir die erste Beichte in die Hände gespielt. Auf einer Bank unterwegs zur Schäflisegg im Appenzellerland. Dort rastete ich und betrachtete mir die wunderschöne Gegend mit dem Säntis im Hintergrund. Schon von weitem sah ich den betagten Herrn zu mir hinaufkeuchen. «Darf ich mich einen Moment zu Ihnen setzen», fragte er höflich. Aus dem Moment wurden mehr als drei Stunden. Während dieser Zeit erzählte er mir die unglaubliche Geschichte von seinen zwei Leben. Es ist die Geschichte eines erfolgreichen Schriftstellers, der gar keiner war.

 

Aufgewühlt vom Erzählten schrieb ich mir diese erste Lebensbeichte auf. Dann machte ich mich auf die Suche nach weiteren. Es hat sich gelohnt!

 

...und wenn auch Sie eine Lebensbeichte ablegen möchten bin ich gerne Ihr diskreter Zuhörer.

 

Jacques Basal

[email protected]

Der Erfolgsautor

Da sassen wir also auf dieser Bank hoch über Teufen im Appenzellerland. Mein Nachbar war mir auf Anhieb sympathisch. Er mochte so in den Siebzigern sein. Etwa so wie ich. Später stellte sich heraus, dass er bereits 82 war. Nach dem ersten Wortgeplänkel über das Wetter gab ich ihm die Hand und stellte mich mit „Jacques Basal“ vor. «Oh, welch edler Name», schmunzelte er, «ich heisse Carl Maria von Gunten». Ein leichter Schauer fegte über meinen Rücken. «Mit diesem Namen müssen Sie wohl der bekannte Bestsellerautor sein». Von Gunten neigte seinen Kopf ein wenig zur Seite, zog die Augenbrauen zusammen und meinte: «Ja, leider!». Ich fragte ihn lachend: «Und, was ist daran so schlimm?» Darauf erzählte er mir die erstaunliche Geschichte seines Doppellebens: