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Stellst du dir manchmal die Frage, was dein Leben dir bringt? Ob es DAS schon gewesen sein soll? Oder ob es da nicht noch mehr für dich gibt? Wenn ja, dann hältst du gerade das richtige Buch in deinen Händen. Ab dem Moment, als ich meinen Job nicht mehr ausüben konnte, hat sich für mich mein gesamtes Leben verändert und auf den Kopf gestellt. Nichts war mehr, wie es einmal war. Mit diesem Buch beschreibe ich all meine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle, die mich mein Leben bisher gelehrt haben. Somit biete ich Anregungen, wie sich der Mensch selbst aus widerspenstigen Situationen hinausbegleiten kann, und gebe Anreize, wie er sich ein friedvolles und liebevolles Leben kreieren kann. Es grüßt euch herzlich Tina Stefani
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Seitenzahl: 102
Veröffentlichungsjahr: 2023
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.
© 2023 novum publishing
ISBN Printausgabe: 978-3-99131-683-1
ISBN e-book: 978-3-99131-684-8
Lektorat: Elena Iby
Umschlagfoto: Rainer Stefani
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
Innenabbildungen: Tina Stefani
www.novumverlag.com
Widmung
Dieses Buch ist allen gewidmet,
die nach ihrer eigenen Wahrheit suchen und
sich auf ihre individuelle Reise zu ihrem
wahren „Selbst“ begeben wollen.
Hinweis des Verlags:
Dieses Buch soll dazu beitragen sich selbst und seine Persönlichkeit besser kennen- und verstehen zu lernen, beziehungsweise das Verständnis und seine Kenntnisse dazu zu erweitern. Es lenkt den Blick nach innen und zeigt mögliche Zusammenhänge zwischen Lebenssituationen und deren Hintergründe.
Dieses Buch ersetzt in keinster Weise den Gang zum Arzt oder Psychologen. Es trägt zur Motivation bei.
Vorwort
Zu diesem Buch:
An einem bestimmten Punkt im Leben beginnen viele Menschen, ihre eigene Existenz zu hinterfragen und nach einem größeren Sinn ihres Seins zu suchen.
Mit diesem Buch möchte ich über meine eigene Reise zu mir selbst erzählen. Zum einen offenbare ich meine tiefsten Gefühle und zum anderen zeige ich Möglichkeiten auf, die mir helfen, gewisse Widerstände im Alltag zu bewältigen. Außerdem biete ich Anregungen, wie es Jedem gelingt, sein Inneres näher kennenzulernen, da es mir ein Anliegen ist, dass jeder Mensch ein Leben lebt, von diesem er selbst überzeugt und glücklich ist.
Ich wünsche dir nun viel Spaß auf deiner eigenen Entdeckungstour, sodass du dich auch auf die Reise begeben kannst, um ein dir friedvolles und glückliches Leben zu kreieren.
In Liebe grüßt euch herzlich
Tina Stefani
Einleitung
„Wie komme gerade ich auf die äußerst verrückte Idee,
ein Buch zu schreiben?“
„Und warum sollte gerade mir so etwas gelingen?
Ich habe doch nicht einmal das Schreiben studiert!“
Als mir der Gedanke, ein eigenes Buch zu schreiben, erstmals in den Sinn kam, stellte ich mir genau diese Fragen. Vor allem, während ich meine ersten Zeilen in den Laptop tippte. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich eines Tages ein Buch schreiben, geschweige denn, es veröffentlichen werde. Denn wer bin ich denn schon und für was halte ich mich eigentlich, um so etwas Verrücktes zu tun? Doch dann kam es doch anders als gedacht, sodass diese mir unmögliche Idee plötzlich doch zur Realität wurde.
In mir wuchs die Vision, eigene Erfahrungen aus meinem Leben mit der Welt zu teilen. Und diese Vision wurde so groß, dass du heute dieses Buch in deinen Händen hältst.
Inhalt dieser Lektüre ist eine Zusammenfassung verschiedener Lebensereignisse und Erfahrungen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Des Weiteren teile ich meine Erkenntnisse, Gedanken und Gefühle, die ich, unter anderem während einer langen, durch Krankheit bedingten Ausfallszeit, über mich und mein Leben gewonnen habe.
Über mich
Meine persönliche Entwicklung von der Kindheit bis ins Berufsleben und meine persönlichen Merkmale
Mein Name ist Tina und ich bin im Jahre 1990 in eine friedvolle Familie hineingeboren. Durch meine Eltern habe ich erfahren dürfen, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden und behütet aufzuwachsen, worüber ich ihnen heute noch sehr dankbar bin.
In meinen frühen Kindheitsjahren habe ich in meiner Familie als Rolle desBindegliedsundHarmonieträgergedient. Ich habe immer versucht, Freude und Spaß in den Alltag einzubringen. Soweit meine Erinnerungen ausreichen, versuchte ich oftmals, bei Konflikten zu vermitteln. Ich habe meine eigenen Bedürfnisse oft zurückgestellt, sodass, das dachte ich zumindest, meine Familienmitglieder zufrieden und glücklich sein konnten. Schließlich wollte ich niemandem zur Last fallen. Dadurch, dass ich meine Wünsche häufig zurückgehalten habe, fiel es mir zunehmend schwer, meine eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Mir war immer wichtig, dass es den Menschen um mich herum gutging. Denn dann fühlte ich mich auch gut.
Im Alter von zwei Jahren sind wir von unserer Wohnung in ein großes Haus mit Garten gezogen. Auch hier habe ich wieder wahren Luxus erleben dürfen, was ich leider erst im Erwachsenenalter zu schätzen gelernt habe. Meine Eltern mussten für dieses große Wohlergehen hart und viel arbeiten und versuchten immer, dass es meiner Schwester und mir weder an Wärme noch an Zuneigung fehlte. Die Schattenseiten dieses Verhaltens waren die unzähligen Erkrankungen, unter diesen meine Eltern oft litten. Diese Krankheitsphasen dauerten häufig mehrere Monate an. Wenn mein Vater krank war, hatte meine Mutter diesen Ausfall durch doppelte Arbeit versucht auszugleichen. Wenn meine Mutter krank war, dann ebenso umgekehrt.
Ab dem Alter von drei Jahren besuchte ich einen heilpädagogischen Kindergarten in der nächstgrößeren Stadt, was für mich hieß, dass ich mit dem Bus fahren musste. Einmal hatte mich meine Mama bis zum Kindergarten begleitet, die restliche Zeit bin ich ab der Bushaltestelle allein dort hingefahren. Bis auf Kleinigkeiten kann ich mich an eine schöne Kindergartenzeit zurück erinnern. Während dieses Lebensabschnittes hatten wir über zwei Jahre ein Aupairmädchen, das meinen Eltern im Haushalt und bei der Kinderbetreuung unter die Arme griff. Auch diese Zeit empfand ich als sehr wertvolle und schöne Zeit.
Ab dem siebten Lebensjahr ging ich in meinem Wohnort zur Grundschule. Dort kam ich erstmals mit Herausforderungen in Berührung. Der Einstieg ins Schulleben war nicht sehr leicht, da ich meine Mitschüler kaum kannte. Somit musste ich erst alle Kinder kennenlernen. Freunde hatte ich immer. Jedoch fingen in meiner Grundschulzeit die ersten Hänseleien an. Mein Äußeres wurde oftmals beanstandet. Ob mein damaliges Muttermal im Auge, das ich seit meiner Geburt hatte, oder meine, im Vergleich zu anderen Mädchen meines Alters, größere Oberweite. Im Nachhinein gesehen waren diese Dinge Kleinigkeiten, doch zur Grundschulzeit und darüber hinaus haben mich diese Erfahrungen sehr geprägt, da ich zu dieser Zeit bereits die Gedanken entwickelte „nicht gut genug“ oder „nicht richtig“ zu sein. Was ich auch gelernt habe, ist meine Durchsetzungskraft. Meine Mutter hat mich immer dahingehend gestärkt, mich selbstständig zur Wehr zu setzen, was mir an einem Tag besser und am nächsten weniger gut gelang.
Mein Wechsel in die weiterführende Schule, ab der fünften Klasse, war wieder mit Busfahren verbunden. Für mich war dieser neue Lebensabschnitt eine Hoffnung auf eine friedvollere Zeit. Dem war leider nicht so. Durch die Pubertät änderte sich mein Aussehen weiter. Zeitweise nicht so ganz der Norm entsprechend (die Norm der Schönheit, wie sie ein jeder selbst festlegt). Jedenfalls gingen die Hänseleien im Bus weiter, sodass irgendwann, gefühlt der gesamte Bus, wiederholte Male über mich lachte. Glücklicherweise habe ich eine drei Jahre ältere Schwester, die sich für mich wehrte und an einem Tag den Anstifter dieser Aktionen vor dem gesamten Bus bloßstellte. Heute noch bin ich ihr für diesen Moment sehr dankbar. Sie hat mir viele schwierige Phasen in meinem bisherigen Leben oftmals erträglicher gemacht. Daher kann ich das Sprichwort „geteiltes Leid ist halbes Leid“ dick unterstreichen.
Ein Wendepunkt in meinem Leben war ein Gespräch zwischen zwei Erwachsenen, in welchem meine Figur beanstandet wurde. Das war im Alter von zwölf Jahren. Ab diesem Zeitpunkt habe ich beschlossen, meinen Körper mehr zu achten und fing an, abzunehmen. Innerhalb von zehn Monaten schaffte ich es, meinen Körper so zu formen, dass es sich für mich gut anfühlte. Zu dieser Zeit habe ich gelernt, was Disziplin bedeutet. Diese Phase hat mir einen starken Willen verliehen. Ich habe gelernt, zu verzichten. Sogar die Hälfte von einem leckeren Eis habe ich wieder zurück in die Gefriertruhe gepackt, so stark war mein Wille, einen schlanken Körper zu bekommen. Nach dieser Lebenswende habe ich mich nicht nur innerlich mehr angenommen, ich erhielt auch im Außen mehr Bestätigung und Anerkennung, was das Sprichwort „Wie im Innen, so im Außen“ bestätigt. Ab diesem Zeitpunkt nahmen auch die Hänseleien ab, unter welchen ich litt. In dieser Lebensphase entwickelte ich den Glaubenssatz „Wenn ich mich anpasse, dann habe ich meinen Frieden“. Dies wurde auch weitgehend bestätigt, indem ich weniger auffiel und insgesamt weniger über mich gesprochen wurde.
Ich habe mich sehr oft für die schwächeren Kinder eingesetzt. Hier spreche ich von Kindern, die sich schwer zur Wehr setzen konnten und allgemein überfordert zu sein schienen. Mein Ziel war es, dass sich Kinder nicht schwach fühlen und sich nicht in die Enge treiben lassen. Das ist heute noch sehr wichtig für mich, da ich finde, dass jeder Mensch ein Unikat ist, das Achtung und Respekt verdient. Nur leider ist dies, gerade zur heutigen Zeit, oftmals nicht gegeben. Dieses Thema werde ich in diesem Buch noch mehr vertiefen.
Wie man sehen kann, habe ich in angepassten Verhältnissen gelebt. Ich habe darauf geachtet, jedem gerecht zu werden. Mit Konflikten konnte ich schwer umgehen, da ich sehr harmoniebedürftig war. Seit ich klein bin und mich erinnern kann, war ich schon immer sehr sensibel und feinfühlig gewesen. Wenn ich mich heute von außen betrachte, würde ich mich als hochsensibel beschreiben. Ich nehme viele Sinne verstärkt wahr und fühle mich durch sie schnell überfordert und im Nachhinein oft geschwächt, was mir meinen Alltag häufig erschwert.
Ab meiner Jugend habe ich mir erstmals meinen eigenen Freundeskreis gesucht. Zuvor hatte ich nur vereinzelt Freunde und verhielt mich eher schüchtern und zurückhaltend. Ab dem Teenageralter wünschte ich mir Bestätigung und Anerkennung von außen, da ich dachte, so an Wert zu gewinnen. Mit fünfzehn Jahren hatte ich meine erste feste Beziehung. Meine erste große Liebe ist mir im Alter von sechzehn Jahren begegnet. Diese Beziehung war sehr prägend und oft ziemlich unschön und verletzend für mich. Doch mittlerweile bin ich auch für diese Erfahrung sehr dankbar. Ich habe mich zu diesem Partner in eine Art Abhängigkeit begeben, die mich teilweise lähmen ließ. Diese Abhängigkeit hat mir viele Situationen überschattet, die eigentlich eine Trennung hervorgerufen hätten. Nur hatte ich lange Zeit viele Dinge geduldet. Beschimpfungen, Demütigungen, herablassendes Verhalten und Erniedrigungen waren ein Teil davon. Im Nachhinein betrachtet kann ich den Schmerz sehen, den mein damaliger Partner in sich trug. Mit dieser Erkenntnis konnte ich diesem Menschen meine schmerzvolle Erfahrung vergeben. Heute wünsche ich ihm von Herzen alles erdenklich Gute.
Nach dieser prägenden Partnerschaft, die mit Unterbrechungen knapp fünf Jahre hielt, hatte ich bis ins Erwachsenenalter wenige weitere einschneidende Beziehungen. Ich hatte immer den Gedanken, erst etwas wert zu sein, wenn ich von einem Partner geliebt wurde. Somit hatte ich immer mein Bestmögliches versucht, meinem Gegenüber zu gefallen. Ich habe mir beispielsweise vorschreiben lassen, was ich essen durfte, wie ich mich zu benehmen hatte und sogar, wie lange ich schlafen durfte. Ich hatte mich immer sehr stark angepasst.
Meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin begann ich mit siebzehn Jahren. In dieser Zeit entwickelte ich mich sehr. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, mein Leben selbst kreieren und lenken zu können. Obwohl diese Ausbildung sowohl körperlich als auch mental und emotional nicht leicht war, habe ich sie, unter anderem durch den starken Zusammenhalt meiner Ausbildungskolleginnen, erfolgreich gemeistert. Ich durchlebte sehr viele Höhen und Tiefen, was mich gelehrt hat, über meine Grenzen hinauszuwachsen.
Nach meiner Berufsausbildung zog ich zeitnah aus, um auf eigenen Beinen stehen zu lernen. Mein Wunsch war es, mich selbst kennenzulernen und mich entfalten zu können. Dies fiel mir sehr schwer und ist heute noch eine meiner großen Herausforderungen im Leben, welchen ich mich tagtäglich stelle.
Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, war ich als examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin tätig und arbeitete in einer Pädiatrie für Kinder und Jugendliche. Nach drei Jahren wechselte ich in den Pflege- und Erziehungsdienst in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP), was mit großer Angst verbunden war, da es für mich wieder eine Veränderung bedeutete. Und mit Veränderungen hatte ich oft meine Probleme, weil ich immer Angst hatte, ich könnte etwas falsch machen und man könnte mit mir unzufrieden sein.
Auf den beiden Stationen lernte ich sehr viel über mich und die Menschen um mich herum sowie über Gesundheit und Krankheit kennen. Außerdem hat mich diese Zeit gelehrt, dass Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit ist, sondern Gesundheit viel mehr beinhalten muss. Zufriedenheit, Selbstliebe, Selbstachtung, Ruhe und Entspannung, Bewegung, gesunde Ernährung, Freundlichkeit sich selbst und anderen gegenüber. Das sind einige Beispiele hierfür. Diese Erkenntnis war mein Anstoß, Hintergründe von Krankheiten intensiver unter die Lupe zu nehmen. Somit konnte ich auch viele neue Dinge über mich erfahren und kennenlernen.
Der Beginn meiner Selbstfindung
Als ich begann, mir einzugestehen, dass ich Hilfe benötige
