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Das Leben leben ist eine mit 55 Aquarellen bebilderte Reise durch eine Welt, in der Glaube, Liebe, Toleranz und Respekt vor dem Leben in poetischer Form ihre Entsprechung findet. So wie im Gedicht - WORTE - das die Möglichkeiten der Sprache aufzeigt, ihre Macht und Wirkung anspricht.
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Seitenzahl: 34
Veröffentlichungsjahr: 2018
ist eine mit 55 Aquarellen bebilderte Reise durch eine Welt, in der Glaube, Liebe, Toleranz und Respekt vor dem Leben in poetischer Form ihre Entsprechung findet. So wie im Gedicht „Worte“, das die Möglichkeiten der Sprache aufzeigt, ihre Macht und Wirkung anspricht.
Vorwort
Das Leben leben
Erleuchtung
Etappenziele
Die Dosis macht‘s
Fundament
Glück empfinden
Im Netz gefangen
Im Widerspruch
Macht der Gedanken
Schmetterlinge im Bauch
Schornsteinfeger
Schrei so laut du kannst
Selektion
Ich - Euer Sonnenkind
Wahrnehmung
Wandlung
Worte
Zahnrad der Liebe
Zusammenhalt
Zauber der Natur
Frühling
Herbsthimmel
Mammutbaum
Regenschauer
Sonnenblume
Glaube - Liebe - Hoffnung
Christenheit
Endlichkeit
Gelassenheit
Glaube versetzt Berge
Gott vertrauen
Kraft
Leichtes Gepäck
Zuflucht
Nächstenliebe/Flüchtling
Rückzug
Sinn des Lebens
Flusslauf
Tagträume
Auszeit
Die Ansichtskarte
Freizeit
Heimat
Ich bin dann mal weg
Innerer Frieden
Markttreiben
Strandlieder
Strandspaziergang
Wellen
Jahreswechsel
Advent
Das Jahr
Einladung
Herzenssache
Jahreswechsel
Dennoch
Das Leben leben mit all seinen Facetten und Farben, gleicht einem Abenteuer mit wechselnden Höhen und Tiefen. Dabei kann es vorkommen, dass unser Speicher der Gedanken und Erinnerungen erschöpft ist und nichts mehr aufnehmen kann.
Um diesen Speicher zu entlasten und für neue Erfahrungen und Eindrücke Platz zu schaffen, habe ich in Form von Gedichten und Bildern, die ich auf‘s Papier bringe, meinen Weg gefunden.
Mit jedem Reim, jedem Pinselstrich, kann ich alles um mich herum ausblenden, lebe im Augenblick, im Hier und Jetzt. Die Spitze des Pinsels lässt die Farbe gleiten. Die Konturen von Gegenständen und deren Schatten nehmen mich in ihren Bann. Sie entführen mich in eine Welt voller Farben und Phantasien. Es ist, als ob ich im Traumland wandle, alles Geschehene und Erlebte hinter mir lasse und mit Neugier und aufgefüllten Reserven in die Realität zurückkehre.
Iris Heitz
Das Leben leben
Immer wenn du meinst es geht nicht mehr –
kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
Dies‘ Irgendwo liegt in deinem Herzen,
kindliche Freude sind flammende Kerzen.
Das Feuer entsteht durch die Sicht auf die Dinge,
Hoffnung und Mut lassen es gelingen.
Es bahnt sich den Weg, macht die Augen heiter,
wie eine Magie entfacht es sich weiter.
Sein Leuchten ernährt sich nicht mit Wachs und Holz,
Liebe und Mitgefühl sind sein ganzer Stolz,
Aufmerksamkeit und Zuversicht, geschenkte Zeit,
es lodern die Flammen, wenn wir sind zu zweit.
Ein Funke reicht, damit es weiterschwingt
und diese Erleuchtung die Menschheit durchdringt.
Dein Ziel in der Ferne – viel zu weit,
der nächste Baum – eine Kleinigkeit,
das nächste Haus ist bald erreicht;
die Angst vor der Ferne in dir weicht.
So geh deinen Weg Stück für Stück,
er führt dich zum Ziel mit diesem Trick.
Der Fliegenpilz — ein Glückssymbol,
verzehrst du ihn, ist dir nicht wohl.
Ein Widerspruch, fast unerklärlich,
sein Genuss lebensgefährlich.
Doch isst man nur ein kleines Stück,
wirkt‘s im Gehirn wie wahres Glück.
Ein kleiner Rausch - oder das Ende,
es liegt allein in deinen Händen.
So ist es doch im ganzen Leben:
Die Dosis macht‘s, nach was wir streben.
Von allem nur ein kleines Stück,
es braucht nicht viel — und du fühlst Glück.
Vergleicht man das Leben mit einer Leiter,
so führt sie uns Stufe um Stufe weiter.
Die Untersten gehen wir nicht allein,
dort muss ein Begleiter mit uns sein,
der uns schützt und uns Vertrauen schenkt
und uns in die richtige Richtung lenkt.
Denn nur wer die Stufen nach oben geht,
das Leben zu leben richtig versteht.
Dann kommen Stufen, die wir alleine gehen
und dabei so mancher Angst ins Auge sehen.
Da gibt‘s kein Begleiter, der uns hält die Hand;
wenn die Leiter kippt, ist unser Fundament aus Sand.
Von der Verzweiflung in die Tiefe gezogen,
finden wir keinen festen Boden.
Da sitzen wir nun, im Fundament aus Sand,
mit der zerbrochenen Leiter in der Hand.
Wir holen uns Hilfe und bald wird uns klar,
warum das Fundament so brüchig war.
Es heilen die Wunden, wir verfestigen den Sand,
ein fester Boden ist jetzt unser Stand.
Die Sprossen der Leiter können wir ersetzen,
damit wir uns nicht mehr verletzen.
Die Leiter steht nun auf festem Boden
und wir gelangen dann endlich sicher nach oben.
Übertriebene Angst hat ihren Grund, lerne verstehen und du wirst gesund
Glück empfinden - das ist Glück!
Nicht jeder spürt den Augenblick;
lässt nicht ab vom trüben Denken,
die den Blick zum Boden senken.
Glück im Unglück - da hast du aber Glück!
Schnell ausgesprochen bei Missgeschick;
doch fühlen muss der Mensch allein,
den Augenblick vom Glücklich sein.
Das Leben ist nicht nur beschwerlich
und seien wir doch einmal ehrlich:
Wie könnte man das Glück verspüren,
wenn wir im Unglück uns verlieren?
Im Überwinden liegt die Kraft des Glücks.
Ergreife es - erheb‘ den Blick!
Genieße es mit allen Sinnen;
sei Optimist - du wirst gewinnen.
