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Themen, die berühren und gleichzeitig Spaß machen. Die Zusammenstellung der Gedichte und der Kurzgeschichten hat ihren Reiz. In ihnen spiegelt sich viel Empathie und Lebenserfahrung wider. Nachdenkliche Texte stehen neben heiteren, mit einem Schuss Satire. Moderne Lyrik verbindet sich mit alten Reimformen.
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2019
TAG, MUTTER!
KEINE ZEIT
MONOTONIE
NUR TRÄUME
TAGTRÄUMER
TAGTRÄUMER 2
STRANDSPAZIERGANG
ZEITENWENDE
HITZEFIEBER
ABENDSTIMMUNG
WARTEN
ABSCHIED
ERINNERUNGEN
SCHWÜLE IN DER STADT
STILLSTAND
ARBEITSLOS
KRIEG
MEIN FRIEDENSALPHABET
WEIHNACHTSSTRESS
WEIHNACHTEN 1997
WARUM?
KREUZWEGE
SCHULDZUWEISUNG
RÖMISCHE ZEITRECHNUNG
LIEBESLEBEN
SORGENBRECHER
NUR MONETÄRES
WEISHEIT
SCHICKSAL
VOM ERBEN
SANKT BÜROKRAT
LEBENSVERLÄNGERUNG
HOBBY
KEHRAUS
HEIMATGEFÜHLE
GEBRAUCHSANLEITUNG
WETTEINSATZ
FUSSBALLFIEBER
HUNDEKOT
JAGDVERDERBER
BONN, 1978
EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT…,2010
LEBENSWEISHEITEN
MITGEGANGEN – MITGEFANGEN
ERINNERUNGEN EINES ÄLTEREN HERRN
AUF ZUM LETZTEN GEFECHT
DIE UNGELIEBTE STADT
EIN ALTERNDER LÖWE
VITA
Hast mich Deine Liebe spüren lassen
gegen Gewalt und Kleinkrieg
Hast mir Wärme gegeben
gegen Egoismus und Ellenbogengesellschaft
Hast mich verstehen gelernt
gegen Intoleranz und Gleichgültigkeit
Hast mir Hoffnung aufgezeigt
gegen Resignation und Frustration
Hast Dir Zeit für mich genommen
gegen Alltagshektik
Hast mir meine Fehler verziehen
gegen Leistungsdruck
Hast mich in Bescheidenheit geübt
gegen Wohlstand und Wegwerfmentalität
Danke, Mutter!
Der Mensch, er denkt im Voraus soweit
und sagt geschwind, er habe keine Zeit.
Doch dann sieht er im Nachhinein,
dass manche Zeit sich stellte ein.
Künftig ist er nicht mehr so schnell bereit
zu sagen, er habe keine Zeit.
schlafgesicht
frühstück gericht
körper waschen
presse erhaschen
brote schmieren
probleme diskutieren
gedanken hängen
aufgaben drängen
hunger stillen
körper verhüllen
gehen müssen
frau küssen
auto jagen
verkehr ertragen
betrieb erreicht
uhr geeicht
Der Mensch denkt in seiner Phantasie.
Bilder entstehen, Gedanken schweifen.
Was er erlebt, was Schöneres gäb es nie.
Es bleibt ein Traum und will es nicht begreifen.
Jetzt hier
Alltagstrott
leben
handeln
frustriert
Jetzt woanders
Scheinwelt
wünschen
fühlen
träumen
Jetzt gleich
Realität
siegt
Du wanderst in Erinnerung.
Alles ist ohne Schwung.
Du denkst zurück
an vergangenes Glück.
Du versetzt dich in Situationen,
willst vergessen gegenwärtige Stationen.
Du willst jemand anders sein.
Stehst nur noch auf der Erde mit einem Bein.
Komme wieder herunter
und lebe wirklich, munter!
In Gedanken versunken
den Alltag hinter sich lassen.
Zeit löst sich auf
in die Weite des Meeres.
Sehnsüchte werden wach.
Am Horizont gehen Träume in Erfüllung.
Oktobersonne,
des Jahres letzte Wonne.
Golden liegt sie über dem Land,
wärmespendend wie ein Band.
Die Blätter bunt in den Bäumen liegen,
bald werden sie farblos in den Lüften fliegen.
Noch scheinen sie in leuchtendem Rot.
Morgen schon kann sie umgeben der Tod.
Ihre Tage sind bald gezählt,
wenn der Nebel sich mit dem Winter vermählt.
