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Leckmuschel Vol. 2 – Frauenliebe ist ein Liebesbuch für Zartbesaitete, für etwas härtere Lesben und für Jungs, die es anmacht, zwei liebenden Frauen zuzusehen. In "Die Schwester meines Mannes" ist die bloße Verführung angesagt. "… Sie ließ ihre Hände langsam die Innenseite ihrer Schenkel hochwandern und fuhr mit geschlossenen Augen über ihre glänzende Spalte. Ich hatte mir selbst schon oft vorgestellt, wie es wäre, die Schamhaare komplett abzurasieren … Unter der leicht reibenden Bewegung von Annes Fingern schwollen ihre Schamlippen und Knospe unverzüglich an. Ihr Körper zitterte vor Erregung als sie ihren Zeige- und Mittelfinger eintauchte und so laut stöhnte, dass ich es sogar in der Küche hören konnte …" In "Unser erster Swinger-Club-Besuch" wird Mann erstmals erfahren, wie es in der Realität ist, seiner Frau mit einer anderen zuzusehen. "… Das Lächeln, das die beiden sich zuwarfen, sprach eine klare Sprache. Claudia hatte in der Unbekannten nicht nur eine Gespielin für ein kurzes Tête-à-Tête am Bartresen gefunden, sondern auch zugleich diejenige, die sie auf die Spielwiese begleiten würde. Die beiden, so schien es, konnten ihre Finger keinen einzigen Augenblick voneinander lassen. Ihre Küsse wurden intensiver, heftiger und mit Sicherheit auch feuchter. Mein Kopfkino begann, vehement einzusetzen, vor meinen Augen liefen Szenen ab, wie ich sie mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen konnte, immer mehr begann ich, den Teil der Abmachung, der mich betraf, zu bereuen, dass ich zwar zuschauen aber nicht mitspielen durfte …" Und in "Schöne Mädchen küsst man nicht" darf Frau sich von ihrer besten Freundin in die Welt der lesbischen Liebe entführen lassen. "Ich … Fiona … ich bin doch nicht lesbisch …", hauchte die Blonde. "Ich doch auch nicht, schönes Mädchen …" Im nächsten Moment pressten sich ihre Lippen fest aufeinander und Charlotte spürte das feurige Zucken ihrer Muschi, die in ihr aufflammende Geilheit, die unsterbliche Lust, die auf der Stelle nach Befriedigung verlangte. Ob es ein Mann oder eine Frau sein würde, die ihr diese Befriedigung verschaffte, das kümmerte Charlotte in diesem Moment nicht mehr. Ihre Lippen öffneten sich, Zunge umtanzte Zunge, festumschlungen rieben sich ihre Körper aneinander, pressten sich Brustspitzen an Brustspitzen, die Oberschenkel glitten wie beim Lambada zwischen die Schenkel des Tanzpartners, stimulierten mit aufforderndem Druck das Geschlecht. "Oh …", stöhnt Charlotte. "Scheiße … ist das geil …"
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Seitenzahl: 423
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Das Titelbild steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches.
eBook-Ausgabe 09/2021 © Carl Stephenson Verlag GmbH & Co. KG, Schäferweg 14, 24941 Flensburg Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien E-Mail: [email protected] Internet: www.stephenson.de Besuchen Sie uns auf www.stephenson.de Ein großes erotisches Verlagsprogramm erwartet Sie dort. eISBN 9783798610224S
Michelle ist fast fertig. Sie steht vor dem Badezimmerspiegel in ihrer kleinen Dachgeschoss-Wohnung in Berlin Lichtenberg und macht sich fertig für den Freitagabend. Auf den freut sie sich schon die ganze Woche. Eine Kommilitonin, die sie vor einigen Tagen in der Mensa kennengelernt hat, hat Michelle eingeladen. Gemeinsam mit ein einer anderen Freundin wolle sie einen exklusiven Club im Bezirk Prenzlauer Berg besuchen. Ein echter Geheimtipp. Sie kann es kaum erwarten.
Michelle ist 21 Jahre und hat erst vor wenigen Wochen ihr Studium für Wirtschaftsethik an der Humboldt-Universität in Berlin begonnen. Obwohl ihre Eltern sie nicht unterstützen können, hat sie es doch geschafft. Sie bekam durch viel Glück ein kleines Stipendium und eine für die Stadt relativ günstige Wohnung. Trotzdem geht das meiste von ihrem Geld für die Miete drauf, sodass sie sich nicht viel leisten kann, geschweige denn Ausgehen. Das sei aber kein Problem, hat Caroline, ihre Kommilitonin, versichert. Eintritt müsse man nicht bezahlen und die zwei kleinen Cocktails, die Michelle nur vertragen würde, würde sie übernehmen. Caroline hat das Geld, sodass Michelle die Einladung dankend angenommen hat.
Sie legt den Lippenstift beiseite, den sie gerade noch aufgetragen hat und betrachtet sich im Spiegel. Zufrieden ist die junge Studentin mit sich nicht. Man sagt ihr zwar ständig sie sei eigentlich ganz hübsch, doch ihre Brille macht ihre Augen schrecklich groß und ihr langes braunes Haar lässt sich auch nur schwer bändigen. Sie ist zwar schlank, geht Michelle durch den Kopf, aber ein paar Kilo weniger können auch nicht schaden. Aber das größte Problem sind ihre Brüste. Sie sind einfach zu groß und für ihren Körper zu unproportioniert, sodass sie in Michelles Kleidern fast aus dem Dekolleté fallen oder ihr Kleid aussieht wie ein Post-Sack. Neue Klamotten kann sich die arme Studentin aber nicht leisten, sodass sie sich heute für einen schwarzen „Sack“ entschieden hat, der sie fast wie eine Nonne aussehen lässt. Das macht nichts, sagt sich Michelle immer wieder, schließlich ist sie schon an der Uni ein Außenseiter und das würde sich heute Abend auch mit einem neuen Outfit nicht ändern.
Gerade legt sie noch ihre Schminkutensilien beiseite, als es an der Tür klingelt. Das werden sie sein! Aufgeregt greift Michelle ihre kleine schwarze Handtasche und ihre Jacke, wirft einen letzten Blick in den Spiegel und eilt zur Wohnungstür. Im Hausflur muss sie feststellen, dass der Fahrstuhl leider defekt ist. Also nimmt sie hastig für die sechs Etagen die Treppe. Das geht auch einigermaßen. Michelle ist kein Fan hoher Absätze. Unten angekommen und etwas außer Atem sieht sie auch schon Caroline. Sie hat vor der Haustür gewartet und strahlt ihre Kommilitonin nun mit ihrem Zahnpasta-Lächeln an.
„Hi Süße!“, sagt sie freudig, umarmt Michelle und haucht ihr angedeutete Küsse an beide Wangen.
„Hi“, bringt Michelle heraus.
„Na, bist du soweit?“
„Ich denke schon.“
Sie betrachtet Caroline nun etwas genauer. Sie hat anscheinend keine Probleme mit hohen Absätzen. Ihre High Heels machen sie mindesten 15 cm größer. Caroline ist auch so schon recht groß und dazu schlank. Sie hat eine weiße Jacke mit pelzbesetzter Kapuze über ihre Schultern geworfen. Darunter trägt sie ein enges rotes Kleid, das zu ihrem hellen Teint und den langen blonden Haaren passt und ihre dezenten aber wohl proportionierten Kurven perfekt zur Geltung bringt.
„Aber an deinem Kleid müssen wir noch was machen“, sagt nun Caroline und deutet dabei auf den zugeknöpften Ausschnitt von Michelles Kleid.
„Was meinst du? So viele habe ich nicht.“ Sie ist enttäuscht. Soll es jetzt wirklich an ihren alten Klamotten scheitern?
„Ach, darum kümmern wir uns ein anderes Mal, Süße“, sagt Caroline und öffnet mehrere Knöpfe von Michelles Kleid. „Aber da, wo wir heute hingehen, kannst du ruhig zeigen, was du zu bieten hast.“ Während sie das sagt, wandert ihre Hand weiter und umfasst sanft eine von Michelles Brüsten, die nun zu einem großen Teil im Freien liegen. „Und du hast so viel zu bieten.“
Michelle wird rot, was Caroline mit einem zufriedenen Lächeln zur Kenntnis nimmt. Sie fängt an die Brust ihrer Kommilitonin in der Hand zu wiegen und leicht zu kneten. Michelle zuckt kurz zusammen, lässt es aber dann geschehen. Ein wohliges Gefühl kommt in ihr auf und sie vergisst ihre Aufregung auf den Abend für einen Moment. Dann will sie etwas sagen, doch Caroline kommt ihr zuvor: „Komm, wir wollen Charlie nicht warten lassen.“ Sie nimmt Michelle an die Hand und zieht sie sanft aber bestimmt ein paar Meter die Straße hinunter wo ein schwarzer Mercedes Benz mit verdunkelten Scheiben wartet. Der Fahrer trägt Uniform und springt aus dem Wagen, als er die beiden jungen Frauen kommen sieht, um ihnen die Tür zur Rückbank zu öffnen.
„Dad war so nett, mir seinen Dienstwagen zu leihen“, erklärt Caroline sogleich Michelles fragenden Blick. „Na los, Süße. Hüpf rein!“
Michelle zögert kurz. Jetzt geht es los. Ein tiefer Luftzug, und die Studentin steigt in den Wagen, sich fragend, was der Abend bringen mag.
Ein lautes und lang gezogenes „Hi!“ empfängt Michelle, als sie in das Auto steigt. Sie stellt fest, dass ein Platz auf der Rückbank bereits besetzt ist. Eine weitere Frau – Michelle schätzte sie auf ein paar Jahre älter als sie selbst – hat auf der linken Seite Platz genommen.
„Hi“, bringt Michelle heraus und nimmt auf der Mitte der Rückbank Platz.
„Du musst Michelle sein. Ich bin Charlie.“
„Ja, freut mich, Charlie.“ Kurz mustert sie ihre neue Bekanntschaft. Ihre Sitznachbarin trägt Schwarz – und zwar von Kopf bis Fuß. Sie hat lange schwarze Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hat. Gekleidet ist Charlie in ein knappes ledernes Top sowie schwarze Lederhosen und hohe mit Manschetten gespickte Stiefel. Michelle schaut sich im Auto um. Auch Caroline ist mittlerweile ins Auto gestiegen und hat sich rechts neben ihre Kommilitonin gesetzt. Sie fahren los.
„Wir werden ein paar Minuten benötigen, der Verkehr ist ziemlich dicht“, spricht der Fahrer in ruhigem Ton.
„Das macht nichts. Wir haben eh noch was zu besprechen“, antwortet Caroline. Sie drückt auf einen Knopf an der Armlehne der Tür und ein Sichtschutz fährt vor den jungen Frauen hoch und trennt Vordersitze von der Rückbank. Die drei sind allein.
Ein paar Sekunden der Stille vergehen und Michelle spürt die Blicke ihrer Sitznachbarinnen. Sie schaut nach vorne, um ihnen nicht zu begegnen. Sie mustern mich, denkt die junge Studentin. Stimmt was nicht mit mir? Überlegen sie noch, ob sie mich mitnehmen können? Vielleicht bin ich ihnen sogar peinlich. Michelle überlegt was sie sagen könne, um zumindest die Stille zu brechen, als sie Carolines Hand auf ihrem Oberschenkel merkt. Sie hat sich zur Seite gewandt und schaut an ihr vorbei.
„Hast du heute eigentlich wieder was mitgebracht, Charlie?“, fragt sie ihre Freundin.
Charlie grinst über beide Ohren. „Na, klar! Ohne Spielzeug macht doch das Spielen keinen Spaß!“ Sie greift tief in ihren Ausschnitt und zieht zwei breite rote Gummiringe hervor. „Heute Abend werden diese beiden Babys zum Einsatz kommen“, verkündet sie stolz.
Verwundert starrt Michelle auf die beiden Ringe. Was soll damit sein?
Caroline grinst. „Auf dich ist verlass, Charlie! Da wirst du ja jemanden ganz schön zum Stehen bringen. Was denkst du, Michelle?“
Die junge Studentin ist immer noch verwirrt. „Was soll das sein?“, fragt sie. Die anderen beiden Frauen fangen an zu lachen. Michelle wird rot. Irgendetwas hat sie nicht mitbekommen.
„Caro, du hast nicht gesagt, dass sie so süß ist!“ Auch Charlie wendet sich jetzt Michelle zu und legt eine Hand auf ihren Oberschenkel. Dabei hält sie Michelle die beiden Ringe direkt vor die Nase und beginnt zu erklären: „Diese beiden Babys hier kommen an das beste Stück eines knackigen Typens, den ich mir heute angeln werde. Ein Ring um den Turm, damit er länger steht und einer um die Glocken.“
Michelles Augen weiten sich. Damit hat sie nicht gerechnet.
„Na? Jetzt verstanden?“, fragt Charlie grinsend.
Michelle weiß nicht, was sie antworten soll. Das Thema ist ihr unangenehm. Sie hat zwar schon die ein oder andere Erfahrung gemacht, aber nicht mit solchen Toys. Und doch kommt sie nicht umhin sich das vorzustellen. Sie sieht ihn vor sich, groß und aufrecht. Der eine Ring würde das Blut im Schaft stauen und seine Begierde jede Sekunde, die verstriche, weiter steigern. Der andere würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass es länger dauern würde, bis er schließlich käme. Es ist eine spannende Vorstellung für Michelle. In Gedanken merkt sie nicht, dass Charlies Hand an ihrem Oberschenkel immer weiter zur Mitte wandert. Zwischen ihren Beinen beginnt es zu kribbeln und eine wohlige Wärme steigt in der jungen Studentin auf.
„Süße! Die Vorstellung gefällt dir wohl, was?“ Diesmal ist es Caroline, die fragt. Auch ihre Hand wandert weiter und erreicht Michelles Brüste. Sanft streichelt ihr Caroline übers Dekolleté.
„Ja“, will Michelle sagen, aber das Wort, das sie herausbringt, ist mehr ein leichtes Seufzen.
Charlies Hand hat die Mitte zwischen ihren Beinen erreicht und eine Streichelbewegung über ihren Slip begonnen. Mit einer flinken Bewegung öffnet Caroline das Kleid von Michelle weiter und gleitet dann mit der Hand in ihren Ausschnitt. Sie umfasst die Brust der jungen Studentin und beginnt sie zu kneten. Michelle merkt, dass es sie erregt. Sie lehnt sich zurück, drückt ihren Oberkörper in den weichen, warmen Ledersitz und hebt leicht das Becken, um es Charlie leichter zu machen. Ihre neue Bekanntschaft merkt das sofort: „Noch mehr, Süße?“ Michelle nickt eifrig in freudiger Erwartung. Sofort spürt sie etwas Neues zwischen ihren Beinen und blickt hinab. Charlie hat einen der Penisringe dazu genommen und streicht damit über Michelles Scham. Den Slip hat sie mit der anderen Hand beiseitegeschoben. Der Atem der jungen Studentin wird schneller und sie beginnt lustvoll zu seufzen.
„Das Beste habe ich euch ja noch gar nicht gezeigt!“ Charlies Grinsen ist jetzt noch breiter.
„Na dann mach mal!“, antwortet Caroline interessiert, während sie sich auch nun mit beiden Händen um Michelles Brüste kümmert.
Charlie zieht eine kleine rote Fernbedienung hervor und betätigt eine ihrer Tasten. Sofort vernehmen die drei Frauen ein leises Summen. Der Ring hat zu vibrieren begonnen. Jetzt ist es um Michelle geschehen. Noch immer streicht Charlie mit dem jetzt vibrierenden Spielzeug über ihre empfindsamste Stelle. Die Vibration überträgt sich über ihre Vulva und dann auch über ihren ganzen Unterleib. Michelle hält es jetzt kaum noch aus. Sie windet sich hin und her in ihrem Sitz zwischen den beiden Frauen, die sie weiter verwöhnen. Immer wieder stöhnt sie laut und voller Lust. Gleich ist es soweit – sie wird kommen!
„Weiter, weiter“, bittet die junge Studentin mit hoher und beinahe geflüsterter Stimme. Nur noch ein bisschen! Und dann ist es soweit. Wie ein Feuerwerk durchfährt sie die Erlösung. Michelle beißt sich auf die Lippe, um einen lauten Schrei abzudämpfen, der ihr entfährt. Wellen der Lust laufen durch ihren ganzen Körper und bringen ihn zum Zittern. Dann merkt sie, wie alle Anspannung von ihr abfällt. Ein warmes, wohliges Gefühl breitet sich in ihr aus. Entspannt lässt sich Michelle in den Sitz fallen und bleibt dort für einige Augenblicke regungslos liegen. Ihr Atem entspannt sich auch. Dankbar schaut sie zu den anderen beiden Frauen, die zufrieden lächelnd auf die junge Studentin hinabblicken. So heftig ist Michelle noch nie gekommen.
Der Rest der Fahrt durch die Berliner Innenstadt vergeht schnell. Michelle hat gerade noch die Zeit, ihr Kleid zu richten. Caroline überprüft noch einmal ihr Make-up und Charlie lässt die beiden Ringe wieder verschwinden, als der Wagen auch schon hält.
„Seid ihr soweit?“, fragt Caroline ihre beiden Freundinnen, während der Fahrer ums Auto läuft, um ihnen die Tür zu öffnen. Die beiden Frauen nicken und steigen aus.
Sie stehen auf dem Bürgersteig einer belebten und hell erleuchteten Straße, in welcher Michelle bisher noch nicht gewesen ist. Die junge Studentin schaut sich neugierig um. Die Straße ist schmal und eingegrenzt von mehrstöckigen Altbauten. Im Erdgeschoss all dieser Häuser befinden sich Läden, Bars und Restaurants, vor denen sich das Nachtvolk tummelt. Die drei jungen Frauen laufen nur ein paar Meter, bis Caroline und Charlie sich auch schon einer Eingangstür zuwenden. Sie ist groß und wie der Rest der Straße hell erleuchtet. Über der Tür entziffert Michelle einen offenbar durch weiße und rosa-farbene LEDs bestehenden Schriftzug. In geschwungener Schrift stehen die Worte „Bar Olympia“ geschrieben. Im Bereich um die Eingangstür liegt ein abgenutzter aber dennoch elegant wirkender roter Teppich. Vor der Tür hat sich eine Handvoll Personen gesammelt. Die Stimmung scheint aufgeregt. Als die drei Frauen näherkommen, erkennt Michelle, fünf junge Männer in dunklen Anzügen. Sie schätzt sie auf Mitte bis Ende zwanzig. Offenbar streiten sie sich mit dem Türsteher.
„Na das kann ja was werden!“, sagt die junge Studentin zu ihren Freundinnen. Doch sie täuscht sich. Caroline und der Türsteher grüßen einander mit einem oberflächlichen Winken und alle drei werden ins Innere gelassen. Sie finden sich in einem großen Vorraum wieder. Auch hier geben weiße LEDs das Licht, die wohl an allen möglichen Stellen im Raum verteilt sind. Die Einrichtung wirkt modern, passt sich Michelles Ansicht nach aber gut in den Altbau mit seinen hohen Wänden und abgenutztem Parkettboden ein. Auf der rechten Seite befindet sich die Garderobe. Von dort werden die drei durch eine Dame mittleren Alters begrüßt. Die Garderobendame trägt eine elegante weiße Bluse und einen schwarzen Samtrock. Ihr dunkelbraunes Haar hat sie hochgesteckt.
„Guten Abend meine Damen!“, sagt sie und lächelt die drei Frauen freundlich an. Während sie die Mäntel und Jacken entgegennimmt, fragt sie beiläufig, ob jemand heute Abend am Spiel teilnehmen wolle. Michelle ist verwirrt. Welches Spiel? Sie schaut fragend zu ihren Freundinnen.
„Ich bin dabei!“, vernimmt sie Charlies selbstbewusste Stimme.
„Sehr wohl, die Dame.“ Die Garderobenfrau nickt und wendet sich Michelle zu: „Und was ist mit dir? Das macht den Abend gleich viel aufregender!“
Michelle, überrascht von der direkten Ansprache, will eine Frage formulieren, aber sie bringt nur etwas undeutliches Gestammel hervor. Sie wird rot. Caroline kommt ihr zur Hilfe. „Sie gehört zu mir“, sagt sie zur Garderobendame, stellt sich neben Michelle und legt dabei sanft ihren Arm um ihre Hüfte.
„Verstehe.“ Sie nickt. „Dann habt ihr beiden hübschen natürlich keinen Bedarf“, sagt sie, grinst und wendet sich wieder Charlie zu. „Dir sind die Regeln bekannt?“ Charlie nickt, sodass die Garderobendame ein Formular und einen kleinen schwarzen Spiel-Würfel auf die Theke legt.
„Das ist eine Art Partnervermittlung, musst du wissen, nur für diesen Abend“, flüstert Caroline Michelle ins Ohr, als sie ihren fragenden Blick bemerkt.
„Okay“, antwortet sie langsam und leise, „und wozu ist der Würfel?“
Caroline lächelt breit und zeigt dabei ihre leuchtend weißen Zähne. „Damit, Süße, wird ermittelt, wer von beiden der Dominantere ist und wer sich … treiben lassen darf.“
Michelles Augen weiten sich. „Ist das dein Ernst?“
„Entspann dich, Süße. Charlie macht das öfter. Sie weiß schon was sie will.“ Beide wenden sich wieder zur Theke. Charlie hat mittlerweile das Formular ausgefüllt und nun den Würfel in der Hand. „Gerade für Dom, ungerade für Sub“, sagt Caroline leise, während Charlie ihren Wurf macht. Alle vier Damen verfolgen gespannt den Würfel über die Theke rollen, bis er schließlich zur Ruhe kommt. Sechs! Charlie lächelt zufrieden.
„Sehr gut“, die Garderobendame macht sich eine Notiz, „Sie können dann schon einmal reingehen. Ich werde mich um ihre Wünsche bemühen“, dabei deutet sie auf das Formular, „und in Kürze Bescheid geben, sobald sie ihren Partner abholen können.“ Die drei Freundinnen wenden sich nach links und betreten die Bar.
Michelle stockt der Atem. Sie bleibt in der Tür stehen und versucht die Eindrücke zu verarbeiten, die ihr entgegenschlagen. Sie befindet sich in einer Sternenwarte und nicht in einer Bar. So zumindest empfindet sie den weiten Raum, der sich vor ihr erstreckt. Hoch über ihr erblickt die junge Studentin einen leuchtenden Sternenhimmel, der durch eine gläserne Decke und den weiten, spärlich beleuchteten Raum eine beeindruckende Wirkung auf Michelle entfaltet. Die Sterne werfen ein schummriges Licht in die wohl sehr belebte Bar. Nur in der Mitte sieht sie klar die hell erleuchtete Theke, hinter welcher einige Kellner fleißig Cocktails mixen. Das helle Licht aus diesem Zentrum des Raumes lässt die Menschen in der Bar wie Schemen wirken. Als Schatten bewegen sie sich um Michelle herum. Sie kann Tische in der Nähe ausmachen und durch Vorhänge abgegrenzte Nischen an den Rändern der Bar. Während die junge Studentin ihren Freundinnen folgt, die sich bereits auf den Weg durch die Menge machen, versucht sie das Treiben näher zu ergründen. Auf dem Weg durch die Bar erkennt sie nun einige der Gäste genauer. Sie sind im Alter durchmischt. Einige von ihnen, Männer wie Frauen, tragen teuer aussehende Abendgarderobe. Andere sind auffällig leicht bekleidet. So sieht Michelle einzelne recht gut gebaute Männer an Tischen sitzen, die oberhalb der Tischkante nur mit einer Fliege bekleidet sind. Aber auch eine Frau läuft an ihr vorbei, deren Kleidung gerade so aus zwei schwarzen Stoffstreifen besteht. Als sich die junge Studentin nach ihr umdreht, stellt sie fest, dass ihre Hände mit Ledermanschetten auf den Rücken gebunden sind. Michelle blickt der Dame ungläubig hinterher. Was ist mit der denn los? Aber die anderen Leute um sie herum scheint das nicht zu stören. Michelle wendet sich wieder ab und folgt den anderen beiden durch die Bar.
Die drei Freundinnen erreichen die Mitte der Bar. Hier ist es etwas voller. Viele der Gäste drängen sich zwischen dem Tresen und einer kleinen Tanzfläche. Michelle hat Mühe, an Charlie und Caroline dran zu bleiben, die wohl den hinteren Bereich der Bar anstreben. Als Michelle an einer der vielen Nischen vorbeiläuft, erhascht sie einen Blick durch die nicht ganz geschlossenen Vorhänge. Eine kleine Gruppe sitzt mit Wein und Cocktails in den Händen um einen großen runden Tisch. Auf dem Tisch hockt auf allen vieren eine Frau. Sie ist nackt.
Eine Hand packt Michelles Arm. „Du bist ja neugierig, Süße!“ Es ist Caroline. Sie zieht ihre Freundin sanft vom Vorhang weg. „Wir sitzen hier drüben.“ Sie deutet auf eine weitere Nische in der Nähe, deren Vorhänge noch offen sind. Innen stehen Ledersessel und zwei kleine Beistelltische. Charlie hat bereits platzgenommen und die beiden Freundinnen tun es ihr gleich. Sie bestellen sich ein paar Cocktails und unterhalten sich über Belanglosigkeiten: langweilige Vorlesungen, unfähige Dozenten, gehirnamputierte Ex-Partner. Michelles Blick wandert zur gläsernen Decke und dem darüber liegenden Sternenhimmel. Ihre Gedanken schweifen ab. So hat sie sich den Abend bestimmt nicht vorgestellt.
Es vergeht etwa eine halbe Stunde, bis eine Kellnerin die Runde unterbricht. Sie hält Charlie einen Schlüssel entgegen und sagt kurz angebunden: „Er ist soweit. Nummer 4.“
„Und, Süße? Hast du Spaß?“ Caroline und Michelle sind allein. Michelle nimmt ein Schluck aus ihrem Cocktail, um etwas mehr Zeit zu haben. Sie hat Spaß, das muss sie eigentlich zugeben, doch weiß die junge Studentin immer noch nicht, was sie mit den Erlebnissen des Abends anfangen soll.
„Du hast nicht gesagt, was das hier für ein Laden ist“, antwortet sie schließlich.
Caroline zuckt die Schultern. „Ich hab gesagt, es ist eine Bar, in der wir drei Hübschen was trinken gehen.“
„Du weißt genau was ich meine!“ Michelle deutet dabei in Richtung der anderen Nische.
Caroline grinst breit. „Ja, man kann hier die Dinge etwas lockerer angehen.“ Sie macht eine kurze Pause. „Aber hätte ich davon geschwärmt, wärst du dann mitgekommen?“
„Nein, natürlich nicht!“, platzt es aus Michelle heraus. „Aber …“, Michelle wird rot.
„Aber du hast Spaß?“
„Ja, schon“, sagt die junge Studentin leise.
Caroline nickt zufrieden. „Der Abend ist noch nicht zu Ende. Mach dich locker und genieße!“
Michelle ist sich nicht sicher, was heller strahlt: Der Sternenhimmel oder Carolines weiße Zähne.
Das Klacken von Charlies Stiefelabsätzen reißt Michelle aus ihren Gedanken. Sie taucht hinter dem Vorhang auf und lächelt ihren Freundinnen entgegen. „So, da wären wir“, verkündet sie. In der Hand hält sie das Ende einer schwarzen Leine, an der sie kurz und kräftig zieht. Gespannt beobachten Michelle und Caroline wie Charlies Partner des Abends hinter dem Vorhang hervor in ihre Nische stolpert. Er ist etwas größer als Charlie, nicht besonders gut gebaut, aber auch nicht dick. Er hat kurzes braunes Haar und grüne Augen. Um den Hals trägt er ein breites Lederhalsband, an welchem die Leine befestigt ist. An den Fußgelenken befinden sich Ledermanschetten. Seine Hände scheinen hinter dem Rücken zusammengebunden zu sein. Die Lenden hat Charlie ihren Partner nur durch einen kurzen schwarzen Tuchfetzen bedecken lassen, unter welchem sich eine leichte Beule abzeichnet. Bei dem Anblick spürt Michelle zum zweiten Mal an diesem Abend ein Kribbeln zwischen den Beinen. Die junge Studentin meint eine leichte Rötung in seinem Gesicht zu erkennen, doch auch er lächelt die beiden Damen freundlich an. „Das ist Tim“, stellt Charlie ihn vor. Sie schließt die Vorhänge und zieht einen Beistelltisch in die Mitte des Raumes. „Setz dich da drauf“, sagt sie bestimmt zu Tim, der ihrer Anweisung sofort nachkommt. Mit geschickten Handgriffen befestigt Charlie seine Fußmanschetten an bereits vorhanden Ösen an den Tischbeinen.
Caroline ist aufgestanden. Mit ihrem Cocktail in der Hand umkreist sie langsam den Tisch, streicht mit der anderen über Tims Rücken, seine Schultern und seine Brust. Charlie und Caroline begutachten Tim einige Minuten von allen Seiten und stellen ihm Fragen, welche er stets mit „Ja, Ma’am“ oder „Nein, Ma’am“, beantwortet. Mit jeder Berührung beginnt er schwerer zu atmen. Immer wieder schaut er zu Michelle hinüber, die das ganze Treiben von ihrem Sessel aus beobachtet.
„Süße, was ist mir dir? Komm her! Willst du nicht mitmachen?“ Caroline zieht sie von ihrem Platz in das Geschehen.
Zögerlich berührt Michelle Tim, an der Brust. Sie fühlt sich warm an und ist doch etwas fester, als Michelle es angenommen hat.
„Trau dich, Kleine! Wir haben noch nicht alles gesehen“, muntert auch Charlie sie auf. Michelles Blick wandert über Tims Oberkörper nach unten und erreicht den schwarzen Stofffetzen. Sie weiß, was ihre Freundinnen von ihr erwarten. Langsam löst sie einen Knoten an Tims Hüfte und als sie das Tuch wegzieht, entfährt ihm ein kleiner Seufzer. Vor den Augen der drei Freundinnen erhebt sich Tims Männlichkeit. Michelles Blick verharrt auf ihm einige Sekunden. Er trägt die beiden roten Ringe um Schaft und Hodensack, die Charlie den anderen beiden auf der Fahrt zur Bar vorgestellt hat. Sie lässt das Tuch fallen, berührt Tims bestes Stück, und beginnt es sanft zu reiben. Es fühlt sich warm und hart an in Michelles Fingern. Tim stöhnt leise und schaut die junge Studentin vor ihm lustvoll an.
Caroline hat sich derweil hinter ihre Freundin gestellt. Michelle spürt eine ihrer Hände zwischen ihre Beine gleiten. Auch sie atmet nun schwer. Die andere umfasst Michelles Brust. „Meinst du nicht, du solltest Tim auch was zeigen?“
„Jaa“, flüstert die junge Studentin und auch sogleich sind die Knöpfe ihres Kleides offen, ihr BH nach oben gestreift und ihre vollen Brüste liegen frei vor Tims Augen. Dessen Hände sind immer noch auf den Rücken gebunden, sodass er sich vorlehnt und Michelles Brustwarze mit der Zunge erreicht. Sie stöhnt lustvoll und zieht seinen Kopf bestimmend dichter an ihren Busen. Tim nimmt diese Einladung gerne an und kümmert sich immer intensiver um Michelles Brüste. Mit der Zunge erkundet er jeden Teil von ihnen, saugt und knabbert sanft an ihren Knospen. Die junge Studentin kann bald nicht mehr an sich halten. Sie will ihn in sich spüren. Ihre Freundinnen, die nun dem Treiben zuschauen, hat sie vergessen. Etwas umständlich klettert sie auf Tim herauf und lässt sein Glied in sich hinein gleiten. Michelle legt den Kopf in den Nacken. Über ihr der leuchtende Sternenhimmel und Lust durchströmt ihren ganzen Körper …
Als alles vorbei ist, sitzen Michelle, ihre beiden Freundinnen und auch Tim noch eine Weile in den Sesseln zusammen. Caroline hat ihn losgebunden und eine Kellnerin hat seine Kleidung und neue Getränke gebracht. Also schlürfen sie ihre Cocktails und unterhalten sich. In der Bar ist es ruhig geworden. Die Musik spielt leiser und die ersten Gäste scheinen gegangen zu sein. Alles erinnert Michelle an einen normalen Abend in einer beliebigen Bar. Doch das ist er nicht gewesen. Nichts, was an diesem Abend passiert ist, hat die junge Studentin erwartet. Aber ist das so schlecht? Alle ihre kleinen Probleme, die Wohnung, das Studium, ihre Zweifel hatten an diesem Abend eine Pause. Nein, schließt Michelle, schlecht ist das nicht.
Irgendwann ist der Abend zu Ende. Die Kellnerin bringt die Rechnung, die Caroline wie versprochen begleicht. Dann gibt es noch einen Kurzen auf’s Haus und Gutscheine für das Spiel für vielleicht kommende Besuche. Die drei Freundinnen verabschieden sich von Tim und machen sich auf den Weg. Nach einigen Schritten dreht sich Michelle noch einmal um. Sie nimmt einen der Gutscheine, die noch auf dem Tisch liegen und folgt dann ihren Freundinnen nach draußen.
„Und? Machst du mit?“ Jil war zwar die Jüngere von uns, hatte aber meist die besseren und schlichtweg geileren Ideen, wenn es darum geht, wieder einmal ein besonderes erotisches Abenteuer zu erleben. Längst reichte es uns nicht mehr, in irgendeinem Club irgendwelche Typen abzuschleppen, die wir nach einer mehr oder weniger heißen Nacht, mehr oder weniger schnell wieder vergessen haben würden. Aber das, was sie hier wieder vorschlug, das war so absurd wie noch keiner ihrer Vorschläge. Ich spürte, wie es begann, zwischen meinen Beinen erwartungsvoll zu kribbeln, spürte, wie sich meine Liebesgrotte erwartungsvoll mit Lust füllte und kleine, heiße Blitze ihre Energie in meinem Lustzentrum freisetzten.
„Wann?“, fragte ich nur, spürte, wie meine gespannte Erwartungshaltung sich zu dieser ungeduldigen Erregung wandelte, die sich im Allgemeinen nur dadurch heilen ließ, dass ich mir von Jil meine zitternde Mitte verwöhnen ließ, so lange, bis ich ihr den Lustsaft meiner Liebesfrucht in ihren Mund squirte. Aber in diesen wunderbaren Genuss sollte heute ein völlig anderer kommen. Jemand, den ich in diesem Augenblick noch gar nicht kannte.
„So kannst du keinesfalls mitgehen“, tadelte Jil meinen Aufzug. Die Jeans muss weg, der Pulli ist zu dick. Such dir was in meinem Kleiderschrank aus, ich brauche auch etwas anderes“, lud sie mich ein.
Ich kannte zwar den extravaganten Geschmack meiner Freundin, die ihre Garderobe perfekt auf die schon fast manische Sucht nach erotischen Abenteuern einzusetzen weiß, aber ihr Kleiderschrank überraschte mich doch immer wieder. Sie schien die wohl kürzesten Röcke der Stadt zu besitzen, fast möchte ich sie nur als etwas zu breite Gürtel bezeichnen, oftmals blitzte der Stoff ihres Höschens darunter hervor, es gab aber auch Gelegenheiten und Situationen, an dem es nichts gab, was unter ihrem ansonsten schon sehr knappen Strings den Blick auf ihre Mitte verbergen konnte und ein aufmerksamer Beobachter klar den filigranen Strich ihrer Liebesritze erkennen konnte.
Ich entschied mich für den längsten ihrer Röcke, der immerhin gerade noch in der Lage war, meinen knackigen Po zu bedecken, auch das Höschen ließ ich an, im Gegensatz zu meinem vollkommen unnötigen BH, den ich ehe ich mein viel zu enges Top überstreifte, achtlos in irgend eine Ecke warf. Ich spürte, wie sich vom ersten Augenblick an meine Brustwarzen gegen den Stoff meines Tops drückten, bei jeder Bewegung daran rieben größer und fester wurden und sich mehr und mehr mit Blut füllten.
Jil war wieder einmal eine Augenweide. Es wäre übertrieben gewesen, ihren Rock als solchen zu bezeichnen, ihre transparente Bluse ließ mehr als nur Fantasien über Form und Größe ihrer darunter eher provozierend präsentierten denn verborgenen Brüste zu, und ich befürchtete fast, ihre aufreizende Garderobe würde zu einem größeren Skandal und Menschenauflauf führen, als würde sie nackt auf die Straße gehen.
„Auf ein Höschen habe ich verzichtet“, lächelte sie mir mit vielsagendem Gesichtsausdruck zu.
Dem Taxifahrer kam es doch etwas seltsam, dass er uns gerade hier absetzen sollte, direkt an der Autobahnauffahrt, mitten unter den ganzen Hippies und Studententypen, die, bewaffnet mit Gitarre, Rucksack und den Schildern mit dem Wunschnamen ihres Zielortes oft stundenlang nach einer kostenlosen Mitfahrgelegenheit Ausschau hielten. So lange, das konnte ich mir jetzt schon vorstellen, würden wir beide sicherlich nicht stehen bleiben, zwar würden wir uns unseren Fahrer sehr gut aussuchen, dafür, da waren wir uns einer Meinung, ist auch unsere Fahrstrecke um einiges kürzer als bei den meisten der Tramper, die mit uns hier am Straßenrand warten.
Drei Fahrer hatten wir schon abgelehnt, sehr zur Freude einiger der mit uns wartenden Dauertramper, die es sich an unserer Stelle in den weichen Ledersitzen so mancher Luxuslimousine bequem machen konnten. Nun aber schien auch uns endlich das Glück hold zu sein. Wenn es eine Inkarnation von Christian Grey geben würde, dann stand sie eben gerade vor uns, lächelte uns durch das geöffnete Seitenfenster seines mit Sicherheit handgearbeiteten Luxusgefährts an. Ich spürte das Kribbeln, das mich erfasste, sah an Jils glasigen Augen, dass auch ihre Gefühle gerade in ihrem Körper Achterbahn zu fahren schienen. Er musste knapp vierzig Jahre sein, Typ erfolgreicher Geschäftsmann. Seine schwarzen, leicht gegelten Haare wiesen schon einen leichten Grauschleier auf, sein halb offenes weißes Hemd, das wie die Faust aufs Auge zu seiner Designer-Jeans passte, ließ mehr als nur einen geringen Einblick auf seinen gestählten Körper zu. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis Jil und ich in seinem Wagen saßen und die ungeheure Beschleunigung seiner Pferdestärken genossen.
Überrascht verriss er leicht das Lenkrad, als Jils Hand langsam auf seinen Schoß sank, sich dort breitmachte und ihre Finger sanft begannen, seine Männlichkeit zu massieren. Ich wartete noch etwas, bis sein erregtes, überraschtes Stöhnen sich wieder etwas beruhigt hatte und sein Atem wieder in mehr oder weniger normalen Zügen verlief, ehe ich meine Arme von hinten um seinen Hals schlang, seine Wangen sanft aber verlangend küsste und ihm auffordernd ins Ohr flüsterte: „Fahre am nächsten Parkplatz raus und du wirst etwas erleben, das du noch nie erlebt hast.“
Ich spürte, dass er in diesem Augenblick zu keiner Antwort fähig war, der Klos, der ihm den Hals zuschnürte, musste gigantische Ausmaße angenommen haben, Ausmaße, die inzwischen auch sein Kolben erreicht zu haben schien, wenn man den lobenden Kommentaren Jils Glauben schenken konnte und ich weiß, wenn Jil von etwas eine Ahnung hat, dann von den Dimensionen eines erregten männlichen Bolzens.
Es dauerte nur wenige Kilometer, der Innenraum seines Wagens schien sich mit einer unerträglichen, feuchtwarmen Schwüle vollzupumpen, bis wir das erlösende Hinweisschild auf den nächsten Parkplatz entdeckten. Zeit für mich, mein feuchtes Höschen aus zu ziehen und es Jil, die es ihm sofort unter die Nase hielt, nach vorne zu reichen.
„Riech mal, wie geil Zoe schon ist“, forderte sie ihn auf „und weißt du was – meine Vulva ist noch viel feuchter.“
Sein Kolben schien in ihrer Hand fast zu explodieren, er musste das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten, so hatte ich das Gefühl, um den rettenden Rastplatz so schnell wie möglich zu erreichen. Längst war mein Finger in meiner feuchten Spalte verschwunden, mein Stöhnen schien den Fahrer fast um den Verstand zu bringen; immer noch war er zu keinem Wort, keiner Regung fähig, außer der, bei jedem weiteren Hinweis auf die Entfernung des kommenden Rastplatzes enttäuscht zu seufzen, dass wir ihn immer noch nicht erreicht hatten.
„Willst du mich schmecken?“, flötete ich ihm ins Ohr, zog meinen Finger aus meiner Mitte, hielt ihn einladend vor seinen Mund, in dem er sofort verschwand. Genüsslich glitt seine Zunge über meinen Finger, spielte mit ihm, glitt sanft über seine Länge, neckte meine Fingerspitze. Ich spürte, dass er in der Lage war, seine Zunge perfekt einzusetzen. Glühende Pfeile schossen in meinen erregten Schoß, die Vorfreude, seine ideenreiche Zunge genau hier zu spüren, übermannte mich regelrecht. Das Quietschen seiner Reifen riss mich aus meinen feuchten Träumen, endlich standen wir auf dem glücklicherweise nicht allzu belebten Parkplatz, an den ein kleines Waldstück angrenzte, wo wir weit und breit die einzigen Parkenden zu sein schienen.
„Endlich“ jubelte Jil, riss ihm geradezu den Reißverschluss auf und förderte mit ihren gierigen Fingern seine erregt zitternde Männlichkeit zutage, die sofort in ihrem Mund verschwand. Es blieb mir in diesem Augenblick nichts anderes, als ihrem erregenden Spiel zuzusehen, zu hoffen, dass sie mir noch etwas von ihm übrig lässt und, von seinem erregten Stöhnen angetrieben, meinen eigenen Finger tief in meiner Lust zu versenken. Das Stöhnen der beiden wurde heftiger, ich wünschte mir nichts sehnlicher, auch in das Geschehen auf den Vordersitzen eingreifen zu können, blieb aber zumindest weiter für den Augenblick nur dazu verdammt, dem lüsternen Treiben zuzusehen und das wilde Zucken meiner Mitte mit meinen eigenen Fingern zu befriedigen.
Jil schien ihn geradezu um den Verstand zu blasen, ich wusste, wozu ihre erfindungsreiche Zunge fähig ist, wenn sie wieder einmal ihre Arbeit zwischen meinen Beinen verrichtet, umso mehr aber auch, wenn sie sich wie eine Schlange um einen pochenden Bolzen wickelt, nur darauf aus, so schnell wie möglich seine männliche Flüssigkeit aus ihm herauszulocken.
Meine Unruhe, nicht bei den beiden auf den Vordersitzen dabei zu sein, steigerte sich fast zur Hysterie, mehr und mehr spürte ich, dass meine Finger mir nicht mehr lange genügen und ich so schnell wie möglich, das, was gerade in Jils Mund pulsiert, tief in mir spüren muss. Ich glaube, er wird mich komplett ausfüllen und jede seiner Bewegungen schenkt mir die herrlichsten Gefühle, die sich eine Frau nur vorstellen konnte.
„He, he, ich bin auch noch da“, erinnerte ich die beiden, die im Taumel ihrer Lust meine Anwesenheit schon vergessen zu haben schienen. Ich ließ meine Hände in sein halb geöffnetes Hemd gleiten und begann, sein Gesicht und seinen Hals mit feurigen Küssen zu bedecken. Jil kam mir heute besonders gierig vor, nahezu unersättlich. Immer wieder umkreiste ihre Zunge die Spitze seines Freudenspenders, leckte lüstern die ersten Tropfen ab.
„Willst du wissen, wie er schmeckt?“, grinste sie mich an?
„Ja, los, wir lassen ihn zusehen“, nahm ich Jils Vorschlag auf, wartete mit zitternder Vulva, bis meine Freundin, mit der ich, wenn gerade einmal kein Mann verfügbar war, schon so manche heiße, lustvolle Stunde erlebt hatte, zu mir auf den Rücksitz kam. Jil überfiel mich sofort mit heißen Küssen, dass in ihrem Mund verbliebene Aroma seines Freudenspenders, das ich schmecken durfte, steigerte mich in regelrechte sexuelle Ekstase, ich fühlte mich wie ausgehungert, wie nach wochen- oder monatelanger Abstinenz und nicht so, als wäre mein letztes Abenteuer dieser fantastische One-Night-Stand des letzten Samstags gewesen. Jil und ich fielen übereinander her als würde Sex am nächsten Tag gesetzlich verboten werden, wir rissen uns das wenige, das unsere Nacktheit noch bedeckte in wildem, heißen Wahn vom Körper, unsere Lippen fanden einander zu verlangenden, begehrenden Küssen. Jils Kopf versank zwischen meinen Brüsten, ihre Zunge spielte mit meinen Erhebungen, strich sanft über meine erregt pochenden Warzen. Längt schaffte es die Klimaanlage des Nobelautos nicht mehr, die sich bildende feuchtwarme Luft, die bereits begann, die Scheiben des Wagens zu beschlagen, in erträgliche Bahnen zu lenken, längst hatte sich der Duft unserer feuchten Mitten überall im Wagen breitgemacht und erzeugte eine Atmosphäre heißer Lust und purer Geilheit. Immer heftiger drang sein erregtes Stöhnen an meine Ohren, ein kurzer Blick in seine Richtung bestätigte meine Ahnung, seine Finger waren um den mächtigsten Kolben den ich jemals gesehen hatte, gewickelt, umklammerten seinen zu voller Größe aufgerichteten, zitternden Schwellkörper, glitten an ihm auf und ab, um ihm die Situation des reinen zum Zusehen verdammten zumindest etwas erträglicher zu machen.
„Komm zu mir“, forderte Jil mich auf, spreizte ihre Beine so gut es die Rückbank zuließ, erwartete das Eintauchen meiner Zunge in ihre zum Überlaufen gefüllte Lustgrotte. Ich spürte fast körperlich, wie seine Augen zu Stielaugen wurden, die über meinen Körper wanderten, bis zu der Stelle, an der meine Zunge tief in Jils Paradies versank. Sein Stöhnen verriet mir auch ohne weiter in seine Richtung zu blicken, was seine Hand gerade mit seinem prallen Bolzen anstellte, wie sie an ihm auf und nieder glitt und den Härtegrad seiner Männlichkeit auf höchster Alarmbereitschaft hielt. Ich spürte, wo er in diesem Augenblick seinen Kolben am liebsten verstecken würde, schon allein der Gedanke daran machte mich vollkommen kribbelig, aber nicht nur er, auch meine erregte Spalte musste noch warten. Erst war Jil an der Reihe, deren erregtes Stöhnen sich im Wagen breitmachte, sich vermischte mit seinem und mich fast um den Verstand brachte.
„Bitte, lasst mich zu euch“, bettelte er uns an, „ich halte das nicht mehr aus.“ Seine Bitte verhallte ergebnislos in unseren Ohren, ich wollte ihn so weit haben, dass er vor Gier auf unsere heißen Pussys fast explodiert, dass seine Hormone Achterbahn fahren, ehe er seinen verdienten Lohn erhält.
Jils Stöhnen wurde heftiger und intensiver, ich wusste, wie weit sie war, denn schon oft habe ich ihre Vulva verwöhnt und ihre heftigen Orgasmen miterlebt. Jils Liebessaft, ihr ganzer Orgasmus schien heute anders zu schmecken als sonst, noch herber, noch intensiver, oder kam es mir nur so vor, schließlich war es das erste Mal, dass uns beiden jemand zugesehen hatte, wie ich mich um die Mitte meiner Freundin kümmerte. Ich genoss jedes Tröpfchen, das heiße Stöhnen, das aus Sonjas Mund kam, das verlangende, fast verzweifelte Betteln unseres Fahrers, doch endlich bei unserem geilen Spiel mitmachen zu dürfen. Mit reinem erlösten Seufzer sank Jil in die weichen Ledersitze der Rückbank des Wagens, langsam fühlte ich die Zeit für gekommen, mich, nachdem meine Freundin mehr und mehr von der rosa Wolke ihres Höhepunktes zu uns zurückkehrte, unseren Fahrer in unser Spiel mit einzubinden.
„Willst du wissen, wie sie schmeckt?“, lockte ich ihn, wartete nicht lange auf seine Antwort, zog einfach seinen Kopf nach hinten und drückte meine Lippen, die eben noch Jils Pussy geküsst hatten auf seine. Es dauerte nicht lange, bis seine Zunge tief in meinen Mund vordrang, und versuchte, jeden noch so kleinen Geschmacksfetzen, den sie von Sonjas Duft in meinem Mund aufnehmen konnte, zu genießen.
„Komm jetzt“, forderte ich ihn auf, eine Einladung, die er sich nach all der süßen Qual, der wir beide ihn aussetzten, nicht zweimal sagen ließ. Seine Hose fiel, noch ehe er die Hintertür geöffnet hatte. Seine erregte Rute streifte meinen Körper, während er zwischen uns beide kroch, und setzte mich den geilsten Tagträumen aus – Fantasien von Megaorgasmen, die ich aus mir hinausschrie spielten sich vor meinem geistigen Auge ab.
Endlich durfte ich das Pochen seiner Erregung zwischen meinen Fingern spüren, endlich meine Lippen um sie legen, das Pulsieren seines Blutes in seinem Knüppel fühlen. Sanft legten sich meine Lippen um ihn, aus den Augenwinkeln heraus sah ich gerade noch, wie Jils Lippen seinen halb geöffneten Mund suchten und sich die Zungen der beiden regelrecht zu verknoten schienen. Mein intensives Nuckeln an seiner Pracht schien ihn völlig um den Verstand zu bringen. Mit vor Erregung glänzenden Augen lehnte er sich zurück in das kühle Leder der Sitze.
Jil, ihre Lippen und Zunge schienen zur Nebensächlichkeit zu werden, seine ganze Konzentration schien er meinem erregenden Spiel zu widmen, dem was meine Zungenspitze mit seiner Kuppe anstellte. Seine ersten Lusttropfen schmeckten wundervoll, insgeheim stellte ich mir vor, wie es erst schmecken würde, wenn er den ganzen Schwall seiner Erregung schubweise in meinen Mund gab und sich das Aroma langsam in mir breit macht, meine Geschmacksnerven umschmiegt, ehe er auf Nimmerwiedersehen in mir verschwindet.
Ich spürte, dass wir ihn rasend machten, spürte das Pochen seines Kolbens in meinem Mund, hörte sein lustvolles Stöhnen, seine Einladung, endlich meine Scham um ihn zu legen. Ich wollte ihn endlich spüren, tief in mir, schaffte es gerade noch, ihm ein Kondom überzustreifen, ehe ich mich auf ihn setzte, langsam, jeden Millimeter genießend, seine pralle Männlichkeit in mir versinken ließ. Ich war es, die das Tempo bestimmte, ich war es, die regelrecht auf ihm tanzte, mein Becken kreiste geradezu um ihn, sein heißer Atem streifte meine Wangen, gab mir das Gefühl, nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich zu verbrennen. Ein Blitz schien durch meinen Körper zu jagen, gefolgt von einem zweiten, dritten, jeder Stromschlag, der meinen Körper schüttelte, war intensiver als der vorige. Auch sein Körper zitterte, zeigte mir, dass es nichts in der Welt geben würde, das seinen Orgasmus bremsen könnte, seine wilden, animalischen Schreie der Befreiung verhindern. Auch, wenn die Rückbank des Wagens wenig Platz bot, schaffte ich es, von ihm abzusteigen, schmiegte meine Lippen um seine bebende Pracht, die, von der sie umhüllende Latexhaut befreit, ihre wertvolle Fracht in meinen Mund entlud. Ich genoss noch etwas den Geschmack seiner puren Männlichkeit in meinem Mund …
„Wollen wir uns auf den Rückweg machen?“, lächelte Jil mir vielsagend zu, während sein davon brausender Wagen langsam am Horizont verschwand.
Sie kam unerwartet, am späten Freitagnachmittag. Ben war ganz aus dem Häuschen. Sie hätten sich viele Jahre nicht gesehen, wie es ihr gehe und sie sähe heute noch toller aus. Nicole hatte genau das kommen sehen, ihr wäre es am liebsten gewesen, Natascha hätte es ans andere Ende der Welt verschlagen. Natascha war mal so etwas wie Ben’s Schwarm gewesen. Viele Jahre lag das nun zurück. Es hatte aber kein Happy End gegeben. Dafür war er mit Nicole vor den Traualtar getreten. Verführt, vernascht, verheiratet. Es war damals alles sehr schnell gegangen. Und keiner von beiden hatte die Entscheidung bereut. Hätte jemand Nicole gefragt, ob sie glücklich sei, so würde sie diese Frage definitiv mit einem ja beantworten.
Sie sei auf der Durchreise, hatte Natascha erklärt, und wollte ganz einfach die Gelegenheit nutzen, mal wieder Hallo zu sagen.
Dann sag „Hallo“ und verschwinde schnell wieder! Laut sprach Nicole ihren frommen Wunsch allerdings nicht aus. Es hätte wohl auch keinen Zweck gehabt, Ben tat alles, um den Gast zum Bleiben zu bewegen. Natascha hier, Natascha da. Ehe sich Nicole versah, war die erste Flasche Wein geöffnet. Ein Roter, den Natascha immer gemocht hatte. Oder hatte sich ihr Geschmack in der Zwischenzeit geändert?, fragte Ben besorgt nach, als hinge davon das Wohl der ganzen Menschheit ab.
„Nein, nein“, wusste Natascha ihn schnell zu beruhigen, „der ist köstlich.“
Ihrer Stimme und Mimik nach hätte sie das auch zu Mineralwasser gesagt, war sich Nicole sicher. Aber derartige Feinheiten bekam Ben natürlich nicht mit. Stattdessen versuchte er hinter ihrem Rücken zu flirten. Zum Glück ging Natascha aber nicht darauf ein. Ihr Glück! Andernfalls hätte Nicole sie vor die Tür gesetzt.
Dass Ben Eindruck auf Natascha machen wollte und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgte, war nicht zu übersehen. Dafür kannte Nicole ihren Gatten viel zu gut. Träumen durfte er ja davon, das konnte Nicole sowieso nicht verhindern, aber alles, was darüber hinausging, würde Nicole zu unterbinden wissen.
„Du kannst heute bei uns übernachten“, schlug Ben vor, als er die zweite Flasche Wein öffnete.
„Nicht doch“, winkte Natascha ab. „Bis zum Hotel sind es doch nur ein paar Schritte. Sie haben auch noch freie Zimmer. Ich habe mich heute Vormittag erkundigt.“
„Kommt gar nicht infrage!“, widersprach Ben energisch. „Was wären wir für Gastgeber, wenn wir dich mitten in der Nacht ins Hotel schicken?“
Er hielt es immerhin für angebracht, seine Frau nach ihrer Meinung zu fragen. „Nicht wahr, Nicole?“
Die Zornesfalte, die sich über ihrer Nasenwurzel in die Haut grub, übersah er geflissentlich. Was blieb ihr nun anderes übrig, als ihm zuzustimmen, wenn sie nicht als Bösewicht vom Dienst gelten wollte? „Kein Problem.“ Ihre Antwort fiel trotzdem sehr knapp aus und klang nicht gerade begeistert. „Sie kann auf der Couch schlafen.“
„Siehst du“, wandte er sich triumphierend an Natascha, als hätte er ihr gerade einen Stern vom Himmel geholt. „Nicole ist ein Engel. Und morgen gehen wir zusammen essen.“
„Dann habe ich eure Gastfreundschaft aber lange genug strapaziert“, erwiderte Natascha mit einem entwaffnenden Lächeln, dem sich auch Nicole nicht verschließen konnte. „Ich muss am Montag in Erlangen sein. Und bis Bayern sind es noch ein paar Kilometer.“
„Wie du willst.“ Beflissen schenkte Ben Wein nach.
Nicole leerte ihr Glas hastiger als gewöhnlich. Ben fiel das nicht auf, ebenso wenig, dass sie kaum Anteil am Gespräch hatte und nur einsilbig Antworten gab. Er hatte nur Augen für Natascha. Da hätte Nicole nackt auf dem Tisch tanzen können, es hätte wohl nichts daran geändert.
O Gott, wie er sie anschmachtete! Es war nicht zu übersehen, dass er noch immer – oder schon wieder – etwas für sie empfand. Für Nicole war das ein Grund mehr, Natascha nicht aus den Augen zu lassen. Die hielt sich auffällig zurück. Vielleicht tat sie auch nur so. Sie wollte Ben sicher nicht noch ermutigen. Sie gab sich alle Mühe, seine eindeutig zweideutigen Anspielungen zu überhören.
Irgendwann kam der Moment, an dem auch das schönste Zusammensein ein Ende fand. So betrübt wie Ben dem Gast „Gute Nacht“ wünschte, musste ihm der Abschied unheimlich schwerfallen. Für Nicole hatte Natascha ein Lächeln und ein bedauerndes Schulter-zucken übrig, als wollte sie sich für die Unannehmlichkeiten, die sie der kleinen Familie verursacht hatte, entschuldigen.
Mit der Gewissheit, dass die Frau sie bald verlassen und Ben dann wieder normal werden würde, fiel Nicole in einen unruhigen Schlaf, aus dem sie mitten in der Nacht erwachte. Die Leuchtziffern des Weckers verhöhnten sie durch zusammengekniffene Augen – bis zum Aufstehen war es noch eine halbe Ewigkeit. Sie nutzte die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, dass Ben noch brav im Ehebett lag. Gleichzeitig verspürte sie Durst. Wenn sie jetzt nicht einen Schluck trank, würde sie unmöglich gleich wieder einschlafen können. Also quälte sie sich unwillig aus dem Bett und tapste im Dunkeln in die Küche.
Gerade setzte sie eine Flasche Wasser an, als sie im Flur Schritte vernahm. Gleich darauf ging die Küchenbeleuchtung an. Geblendet kniff Nicole die Augen zusammen.
Sie setzte die Flasche ab und erblickte vor sich – eine nackte Frau! Natascha! Spazierte splitternackt in die Küche! Die Müdigkeit war wie weggeblasen.
„Oh!“, machte Natascha, als Nicole hinter der Kühlschranktür auftauchte. Dann flog ein Lächeln über ihre Lippen. „Ich habe auch plötzlich Durst bekommen“, erklärte sie. „Ich hätte nicht so viel Wein trinken sollen.“
Noch besser wäre gewesen, sie hätte sich etwas übergezogen, dachte Nicole für sich. Wer des Nachts nackt durch fremde Wohnungen spazierte, verfolgte doch eine bestimmte Absicht! Überhaupt, wie kam sie dazu, völlig unbekleidet auf der Couch zu schlafen! Wenn Ben morgen früh ins Wohnzimmer trat … Genau darauf legte sie es offenbar an! Daran konnte kein Zweifel bestehen. Diese unverschämte Schlampe!
„Bekomme ich auch einen Schluck?“, bat Natascha.
„Bitte!“ Ob sie das zornige Funkeln in Nicoles Augen bemerkte, als die ihr die Flasche reichte?
Die Frau setzte an und trank beinahe die ganze Flasche leer.
„Danke. Das tat gut.“
Nicole stellte die Flasche zurück in den Kühlschrank. Es war Zeit, sich wieder schlafen zu legen. Ob sie Natascha noch bitten sollte, sich etwas anzuziehen? Es konnte sicherlich nichts schaden.
Gerade als Nicole, noch immer wütend, zum Sprechen ansetzen wollte, fing sie diesen Blick der Nackten auf. Sie hätte schwören können, Lüsternheit in ihm zu lesen. Natascha unterzog sie doch tatsächlich einer intensiven Musterung von Kopf bis Fuß. Von Nicoles geplanter Ermahnung blieb nicht mehr als ein Räuspern übrig. Natascha antwortete mit einem verlegenen Lächeln, dann sagte sie: „He, du siehst toll aus.“
„Was?“, platzte es aus Nicole heraus. Sie blickte an sich hinab. Das kurze Negligé war halb transparent, die Brustwarzen piksten keck durch den dünnen Stoff.
Ehe Nicole ihre Fassung wiederfand, wurde sie von Frauenarmen umschlungen, weiche, feuchte Lippen glitten an ihrem Hals auf und ab, weiche Brüste pressten sich gegen ihren Busen, dass sie den Herzschlag der anderen spüren konnte.
Was ging denn hier ab?! Nicht dass sich all diese Zärtlichkeiten unangenehm anfühlten. Ganz im Gegenteil, ein wohliges Gefühl machte sich in Nicole breit, das mit einem erregenden Kitzel einherging. Ihre Atemzüge wurden schneller. Hände schoben sich unter ihr Negligé und schlossen sich fest und besitzergreifend um ihre Brüste. Sanft formten sie die Rundungen nach. Es waren Frauenhände, die sie auf diese anzügliche Weise zärtlich verwöhnten! Von einem Moment auf den anderen erschloss sich Nicole eine neue Welt. Das war etwas, was sie nicht kannte.
Natascha dagegen schien in dieser Spielart der Liebe nicht unerfahren zu sein. Ihre Hände ergriffen Besitz von Nicoles ganzem Körper, nach und nach und aufreizend langsam eroberten sie jeden Zentimeter des bebenden Fleisches. Als sie den Unterleib erreichten, stießen sie auf den Saum des Slips.
„Was soll das?“, flüsterte Natascha. Sie war Nicole dabei so nahe, dass ihr der Atem ins Gesicht wehte.
„Weg damit!“, entschied Natascha. Und schon fiel das störende Stückchen Stoff an Nicoles Beinen hinab.
Es war ein aufregendes Gefühl, sich dieser Frau unten ohne auszuliefern. Zitternd erwartete sie deren Berührung an ihrer empfindlichsten Stelle.
Die ließ nicht lange auf sich warten. Nicole hielt die Luft an, ein heftiges Beben erschütterte ihren ganzen Körper, als Frauenfinger das Tor zu ihrem geheimen Paradies öffneten. Je tiefer die Hand in die Enge eindrang, desto mehr wuchs Nicoles Verlangen.
Solche intensiven Berührungen an intimster Stelle hatte sie noch nie von einer Frau erlebt. Die Gefühle, die die Finger tief in ihrer Vagina verursachten, waren einzigartig. Das Jucken in ihrem Unterleib erfasste ihren ganzen Körper.
Natascha verstand, was in der anderen Frau vorging. Ihre feuchten Lippen verschlossen Nicoles Mund, ihre flatternden Zungen umspielten einander, warmer Speichel floss von der einen zur anderen und wieder zurück.
„Verdammt, zieh endlich diesen Fetzen aus!“ Mit diesen Worten riss Natascha Nicole das Negligé vom Leib.
„O ja, weg damit!“, stimmte die ihr seufzend zu.
Dann rieben die beiden wie von Sinnen ihre nackten Körper aneinander, Brust quetschte sich an Brust, Beine schoben sich zwischen gespreizte Schenkel, Hände gruben sich in das weiche Fleisch von Hinterteilen. So nahe war Nicole einer anderen Frau noch nie gewesen. Was diese innigen Berührungen und diese heißen Küsse in ihr auslösten, hätte sie unmöglich beschreiben können. Sie wusste nur, sie wollte mehr davon haben. Sie wurde von der Lustwelle, die über ihr zusammen schwappte, ganz einfach überwältigt. Der einzige klare Gedanke, der in diesen Minuten ihr Bewusstsein streifte, war der, dass Natascha so etwas nicht zum ersten Mal tat. Also überließ sie sich bereitwillig deren Führung. Sie unterwarf sich sogar der dominanten Art, in der Natascha sie geradezu benutzte.
„Komm, machen wir es uns ein bisschen bequem“, schlug die gerade vor. Sie nahm Nicole an der Hand und führte sie in das Wohnzimmer. Der Deckenfluter wurde eingeschaltet und gedimmt. Warmes Licht umschmeichelte die weichen, runden Formen der nackten Frauen-körper.
Ein sanfter Schubs beförderte Nicole auf die Couch. Und schon fiel Natascha wieder über sie her. Am Hals beginnend erkundete sie mit ihren weichen, feuchten Lippen den bebenden Leib Nicoles. Besondere Aufmerksamkeit widmete sie den Brüsten. Ihr Mund saugte sich an der Haut fest, im Biss der Zähne wurden die Knospen steif und hart.
Nachdem der Bauchnabel einmal umkreist war, wanderten die feuchten Küsse zielstrebig in Richtung Muschi. Nicoles Schenkel gingen von ganz allein auseinander. Schon klebte Nataschas Mund auf ihrer Scham.
Nicole wusste gar nicht, wie ihr geschah. Die Zunge, die nun in die brodelnden Lustsäfte tauchte, gehörte einer Frau! Das wurde Nicole in einem klaren Moment bewusst. Und diese Frau verstand sich ausgezeichnet darauf, ihre Mitte zu lecken. Ihre Klit war den heißen, intensiven Liebkosungen vollkommen ausgeliefert. Jede Berührung der Zungenspitze und jeder sanfte Biss mit den Zähnen elektrisierte ihren ganzen Körper.
