Leicht schräg - Walter Eichmeier - E-Book

Leicht schräg E-Book

Walter Eichmeier

0,0
4,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Dieses Büchlein beinhaltet Gedichte, die nicht nur besinnlich und nachdenklich stimmen, sondern durch die Verschmelzung von Witz und Reim den Leser unterhalten können. Der Autor kombiniert besondere und alltägliche Geschehnissen aus teils urkomischen und lustigen Perspektiven. Der Inhalt umfasst facettenreiche Themengebiete. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Aufgelockert wird die Lyrik mit ungewöhnlichen und faszinierenden Zeichnungen des Autors.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2017

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Zum Autor:

Walter Eichmeier, Jahrgang 1951, wohnhaft in Nördlingen.

Porträt aus der Kindheit

Zu diesem Buch:

Mit den meist nicht immer ganz ernst gemeinten Gedichten zu wichtigen und unwichtigen Anlässen, Themen und Problemen unseres Daseins und mit meinen oft eigenwilligen und ungewöhnlichen Zeichnungen will ich Sie, liebe Leser zum Nachdenken und zu kurzem Innehalten anregen.

Schön wäre es, wenn es mir dazu noch gelänge, mit meinen leicht schrägen Gedichten Ihnen ab und zu ein kleines Schmunzeln zu entlocken und Ihnen damit den Alltag etwas kurzweiliger zu machen.

Inhaltsverzeichnis

A. Tierisches

Vogelweisheiten

Die Fliege und ich

Groß gegen Klein

Schweinerei

Mannomann!

Der coole Fuchs

Vorahnung

Beeren-Klau

Wenn zwei sich streiten ...

Wo sind die Spatzen?

Oft kommts anders ...

B. Menschliches

Aus Langeweile

Der Gourmet

Der Gourmand

Praktisch grätenfrei

Schluss damit!

Gesundheit über alles?

Im Flieger

Mittagsschläfchen

Kein fauler Sack

Die Bewegung macht's

C. Kalendarisches

Neujahrswünsche

Fastenzeit

Frühlingstag

Sommer-Fazit

Goldner Herbst

Novembertag

Mein Winter-Blues

Adventsgedanke

Jahr aus - Jahr ein

D. Nachdenkliches

Träume

Schlucker-Leben

Zum Warten geboren

Carpe diem

Monopol der Uhr

Wirr im Kopf

Tinnitus

Freude

Aquarium

E. Verwunderliches

Gürtel oder Hosenträger?

Der Reißverschluss

Plumps!

Das Nachtmahl

Aber hallo!

Jedem ein Ei!

Kotflügel?

Gewissensbisse?

Beifahrer sein ist schwer…

Kakophonie

Galgenhumor

Schicksal

Fehldiagnosen

F. Übriggebliebenes

Beim Reimen

Wohin gehört ein Taschenbuch?

Kleiner Schwarzer

Zwischenbilanz eines Normalos

Sonnenuntergang

Gebrochen

Schnöder Mammon

Hobbys

A.Tierisches

Vogelweisheiten

Es sitzt ein Vogel auf dem Baum

und lässt was fallen, man glaubt es kaum.

Er trifft mit seiner Kacke

mich auf meiner rechten Backe.

Ich schrei hinauf: „Mein lieber Mann,

sei froh, dass ich nicht fliegen kann!“

Der Vogel meint ganz ohne Häme:

„Hilft's dir was, wenn ich mich schäme?

Ein Vogel macht das immer so,

denn auf dem Baum da gibt's kein Klo“,

lässt er mich dann noch wissen.

Ich fühl mich irgendwie beschissen.

Die Fliege und ich

Ich räkel mich auf meiner Liege,

da besucht mich eine freche Fliege.

Sie landet ohne mich zu fragen

auf meines Hemdes Kragen.

Meine Wange ist ihr neues Ziel,

das ist des Guten echt zu viel.

Die Wange läuft sie auf und ab,

stolziert zum Nasenloch hinab.

Das Ganze wird mir dann zu dumm,

wie ein Wilder schlag ich herum

und treff dabei die teure Uhr.

Das gute Stück geht in die Brüche,

und meine Frau ruft aus der Küche:

„Was ist passiert, was machst du nur?“

Die Fliege landet auf der Nase.

Ich komm erneut in Rage.

Da ich nichts mehr zerstören will,

denk ich bei mir: „Halt lieber still!“

Die Fliege, eine ganz gescheite,

sucht im selben Augenblick das Weite.

Groß gegen Klein

Ein kleiner Vogel

trällert vor sich hin,

ohne groß zu denken

und ohne tiefen Sinn,

aus purer Freude am Gesang

ziemlich laut und ziemlich lang.

Ein großer Artgenosse

kommt herbei geflattert

und nennt ihn Störenfried.

Der kleine Vogel meint verdattert:

„Hab nichts Böses mir gedacht,

das Trällern hat mir Spaß gemacht.“

Drauf droht der Große:

„So geht das nicht!

Das wäre ja gelacht!

Es kann nicht jeder machen, was er will!

Hör auf zu trällern, sei jetzt still!“

Der kleine Vogel reagiert ganz respektabel:

„Das Leben ist kein Wunschkonzert,

vor allem wenn man Stärk're stört,

drum halt ich meinen Schnabel.“

Schweinerei

Eine Bache läuft am Waldes Rand,

und ist ganz außer Rand und Band.

Sie hat es eilig, wirkt gehetzt,

die Treibjagd hat ihr zugesetzt.

Wildschweine gibt es viel zu viel,