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Dieses Büchlein beinhaltet Gedichte, die nicht nur besinnlich und nachdenklich stimmen, sondern durch die Verschmelzung von Witz und Reim den Leser unterhalten können. Der Autor kombiniert besondere und alltägliche Geschehnissen aus teils urkomischen und lustigen Perspektiven. Der Inhalt umfasst facettenreiche Themengebiete. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Aufgelockert wird die Lyrik mit ungewöhnlichen und faszinierenden Zeichnungen des Autors.
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Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2017
Walter Eichmeier, Jahrgang 1951, wohnhaft in Nördlingen.
Porträt aus der Kindheit
Mit den meist nicht immer ganz ernst gemeinten Gedichten zu wichtigen und unwichtigen Anlässen, Themen und Problemen unseres Daseins und mit meinen oft eigenwilligen und ungewöhnlichen Zeichnungen will ich Sie, liebe Leser zum Nachdenken und zu kurzem Innehalten anregen.
Schön wäre es, wenn es mir dazu noch gelänge, mit meinen leicht schrägen Gedichten Ihnen ab und zu ein kleines Schmunzeln zu entlocken und Ihnen damit den Alltag etwas kurzweiliger zu machen.
A. Tierisches
Vogelweisheiten
Die Fliege und ich
Groß gegen Klein
Schweinerei
Mannomann!
Der coole Fuchs
Vorahnung
Beeren-Klau
Wenn zwei sich streiten ...
Wo sind die Spatzen?
Oft kommts anders ...
B. Menschliches
Aus Langeweile
Der Gourmet
Der Gourmand
Praktisch grätenfrei
Schluss damit!
Gesundheit über alles?
Im Flieger
Mittagsschläfchen
Kein fauler Sack
Die Bewegung macht's
C. Kalendarisches
Neujahrswünsche
Fastenzeit
Frühlingstag
Sommer-Fazit
Goldner Herbst
Novembertag
Mein Winter-Blues
Adventsgedanke
Jahr aus - Jahr ein
D. Nachdenkliches
Träume
Schlucker-Leben
Zum Warten geboren
Carpe diem
Monopol der Uhr
Wirr im Kopf
Tinnitus
Freude
Aquarium
E. Verwunderliches
Gürtel oder Hosenträger?
Der Reißverschluss
Plumps!
Das Nachtmahl
Aber hallo!
Jedem ein Ei!
Kotflügel?
Gewissensbisse?
Beifahrer sein ist schwer…
Kakophonie
Galgenhumor
Schicksal
Fehldiagnosen
F. Übriggebliebenes
Beim Reimen
Wohin gehört ein Taschenbuch?
Kleiner Schwarzer
Zwischenbilanz eines Normalos
Sonnenuntergang
Gebrochen
Schnöder Mammon
Hobbys
Es sitzt ein Vogel auf dem Baum
und lässt was fallen, man glaubt es kaum.
Er trifft mit seiner Kacke
mich auf meiner rechten Backe.
Ich schrei hinauf: „Mein lieber Mann,
sei froh, dass ich nicht fliegen kann!“
Der Vogel meint ganz ohne Häme:
„Hilft's dir was, wenn ich mich schäme?
Ein Vogel macht das immer so,
denn auf dem Baum da gibt's kein Klo“,
lässt er mich dann noch wissen.
Ich fühl mich irgendwie beschissen.
Ich räkel mich auf meiner Liege,
da besucht mich eine freche Fliege.
Sie landet ohne mich zu fragen
auf meines Hemdes Kragen.
Meine Wange ist ihr neues Ziel,
das ist des Guten echt zu viel.
Die Wange läuft sie auf und ab,
stolziert zum Nasenloch hinab.
Das Ganze wird mir dann zu dumm,
wie ein Wilder schlag ich herum
und treff dabei die teure Uhr.
Das gute Stück geht in die Brüche,
und meine Frau ruft aus der Küche:
„Was ist passiert, was machst du nur?“
Die Fliege landet auf der Nase.
Ich komm erneut in Rage.
Da ich nichts mehr zerstören will,
denk ich bei mir: „Halt lieber still!“
Die Fliege, eine ganz gescheite,
sucht im selben Augenblick das Weite.
Ein kleiner Vogel
trällert vor sich hin,
ohne groß zu denken
und ohne tiefen Sinn,
aus purer Freude am Gesang
ziemlich laut und ziemlich lang.
Ein großer Artgenosse
kommt herbei geflattert
und nennt ihn Störenfried.
Der kleine Vogel meint verdattert:
„Hab nichts Böses mir gedacht,
das Trällern hat mir Spaß gemacht.“
Drauf droht der Große:
„So geht das nicht!
Das wäre ja gelacht!
Es kann nicht jeder machen, was er will!
Hör auf zu trällern, sei jetzt still!“
Der kleine Vogel reagiert ganz respektabel:
„Das Leben ist kein Wunschkonzert,
vor allem wenn man Stärk're stört,
drum halt ich meinen Schnabel.“
Eine Bache läuft am Waldes Rand,
und ist ganz außer Rand und Band.
Sie hat es eilig, wirkt gehetzt,
die Treibjagd hat ihr zugesetzt.
Wildschweine gibt es viel zu viel,
