Lele und Tatz, der Bär - Heidemarie Steigerwald - E-Book

Lele und Tatz, der Bär E-Book

Heidemarie Steigerwald

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Beschreibung

Lele wünscht sich zu ihrem fünften Geburtstag ein Stofftier. Auf ihrem Geschenktisch liegt tatsächlich ein brauner Bär, sie nennt ihn Tatz. Der Bär wird für das Mädchen ein treuer Spielkamerad, den sie überallhin mitnimmt. Nachts träumt Lele von wundersamen Abenteuern, die sie mit Tatz erlebt. Der Bär will dem Mädchen die Schönheiten der Welt zeigen und trägt sie zu traumhaft schönen Orten. Eine anrührende Geschichte die auch für Erwachsene ansprechend ist. Sie versetzt den Leser und die Leserin in die eigene Kindheit, in der Traum und Wirklichkeit oft ineinander übergehen.

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EPUB
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Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Impressum 2

Lele feiert ihren fünften Geburtstag 3

Eine Schifffahrt auf dem Rhein 7

Im Flugzeug, Lele schaut aus dem Fenster 11

Ein Tauchgang im Bodensee 17

Der Heißluftballon schwebt über dem Ulmer Münster 21

In der Hansestadt Hamburg 25

Auf dem Elbe-Radweg mit dem Tandem 32

Eine Fahrt mit der Museumseisenbahn 40

Mit dem Paragleiter über die schöne Landschaft 46

Schöne Aussicht von der Zugspitze auf die Bergwelt 52

Lele träumt von ihren Abenteuern mit Tatz 56

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99131-460-8

ISBN e-book: 978-3-99131-461-5

Lektorat: Katja Wetzel

Umschlagabbildung und Illustratorin des Kinderbuches: Edelgard Moskaliuk

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

Text: Heidemarie Steigerwald

www.novumverlag.com

Lele feiert ihren fünften Geburtstag

Es war an ihrem fünften Geburtstag. Lele hatte sich ein Stofftier gewünscht, es sollte ein Bär sein. Tatsächlich, auf ihrem Geschenketisch saß ein Bär, und was für ein Riesenbär, er war größer als Lele. Der Bär schaut Lele mit seinen braunen Augen an. Das Mädchen meint, ein Zwinkern in seinen Augen zu sehen. Das war der Beginn einer tiefen Freundschaft.

Ich werde ihn „Tatz“ nennen, das passt gut zu seinen großen Tatzen. Am Abend, als sich Lele schlafen legt, setzt sie ihren Bären auf einen Stuhl vor ihrem Bett. Sehr bald ist sie eingeschlafen. Tatz sitzt ganz ruhig da und schaut das schlafende Menschenkind unentwegt an. Allmählich wird es ihm langweilig, er rutscht auf dem Stuhl hin und her. Schließlich steht er auf und tapst im Zimmer herum. „Ach, wenn Lele doch aufwachen würde.“Tatz klopft mit seinen Pfoten auf Leles Bettdecke. Endlich hat der Bär Erfolg. Das Mädchen wacht auf und schaut erstaunt im Zimmer umher. Ihr Bär sitzt nicht mehr auf dem Stuhl, er steht vor ihrem Bett und winkt ihr zu: „Komm, kleine Lele, ich zeige dir die Schönheiten der Welt.“ Er nimmt das Mädchen auf seinen Rücken. Lele hält sich vertrauensvoll am zotteligen Pelz des Bären fest. Nein, das hätte sie sich nicht träumen lassen. Mit großen Bärenschritten trägt Tatz das Kind aus der Stadt, über Felder, durch den Wald, über einen Höhenzug bis sie im Tal einen breiten Fluss vor sich sehen. „Das ist der Rhein“, belehrt Tatz das Mädchen. „Siehst du die Anlegestelle für die Schiffe dort unten? Wenn du möchtest, machen wir eine lustige Schifffahrt auf einem Fährschiff.“ „Ja, Tatz, das ist eine gute Idee. Schaukelt das Schiff auch nicht zu stark?“ „Nein, Lele, hab keine Angst.“ Tatz macht besonders große und schnelle Schritte, und schon betreten sie den Steg, der zum Schiff führt. „Bleib hier an der Reling stehen, Lele, ich bin gleich wieder da“, sagt der Bär und verschwindet in der Kapitänskajüte. Wenige Minuten später erscheint Tatz, der Bär, wieder. Aber wie sieht er nur aus? Auf seinem Kopf sitzt etwas schief eine Kapitänsmütze, er trägt einen weißen Anzug mit Abzeichen auf der Schulter. „Da staunst du, was Lele? Ich bin hier der Kapitän und fahre täglich viele Passagiere von Köln nach Düsseldorf. Das Schiff heißt deshalb ‚KD‘, die ‚Köln-Düsseldorfer‘. Schau, der Name steht außen auf dem Schiff. Gleich geht unsere Fahrt los, Lele. Du darfst die Schiffsglocke dreimal läuten, dann wird der Anker eingeholt und das Schiff setzt sich in Bewegung.“ Nun hört Lele die Stimme von Tatz durch den Lautsprecher sagen: „Hier spricht der Kapitän, herzlich willkommen auf der ‚Köln- Düsseldorfer-Fähre‘. Meine Damen und Herren, werfen Sie noch einen Blick auf den Kölner Dom und auf die Severins-Brücke, unser Schiff nimmt Kurs rheinabwärts auf Düsseldorf. Ich wünsche allen großen und kleinen Gästen eine fröhliche Fahrt.“ Tatz kommt zurück und schlägt dem Mädchen vor: „Wir können uns die Räume auf dem Schiff ansehen, sie heißen anders als die Zimmer in einer Wohnung. Schauen wir doch zuerst in die ‚Kombüse‘ hinein, das ist die Küche. Der Schiffskoch bereitet gerade ein schmackhaftes Mittagsessen zu. Den Speiseraum nennt man ‚Messe‘. Hier sind die Schlafräume, die ‚Kojen‘ für die Matrosen. Der Kapitän bewohnt eine größere ‚Kajüte‘. Auf einem Schiff musst du auch wissen, dass ‚backbord‘ die linke Seite heißt und ‚steuerbord‘ die rechte Seite des Schiffes ist.“

Eine Schifffahrt auf dem Rhein