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Leony findet in Jedem etwas Besonderes. Doch was ist das Einzigartige an Leony, sozusagen die Spezialsoße, ihre Talente? Diese Frage beschäftigt sie ununterbrochen bis sie vor dem Eingangstor des Zoos Wundersam steht und neugierig eintritt. Dort beginnt eine wunderbare Freundschaft zwischen Leony und einem schwarzen Panther. Plötzlich sieht die Welt von Leony ganz anders aus. Sie findet ihre Spezialsoße, das ganz Besondere an ihr.
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Seitenzahl: 48
Veröffentlichungsjahr: 2025
Estrella
Leony und der Panther
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Kapitel 1 Ich sag’s mal so!
Kapitel 2 Liebesbriefe
Kapitel 3 Claudi
Kapitel 4 Einfach Leony
Kapitel 5 Wundersam
Kapitel 6 Krakenchaos
Kapitel 7 Dschungel
Kapitel 8 Alles anders
Kapitel 9 Der wundersame Weg
Kapitel 10 Kaleida
Kapitel 11 Magisch
Kapitel12 Ein neuer Freund
Kapitel 13 Wichtige Treffen
Kapitel 14 Pantherfreundschaft
Kapitel 15 Überraschungen
Kapitel 16 Zu Hause
Kapitel 17 Neuland
Kapitel 18 Zoo „Wundersam“
Kapitel 19 Neuigkeiten
Kapitel 20 Fähigkeiten
Kapitel 21 Leony
Impressum neobooks
Hey, ich bin Leony und ich freue mich, dass du da bist! Ich habe gerade auf eine neue Schule gewechselt, weil wir umgezogen sind. Ich lebe mit meiner Mutter in einer Kleinstadt und bin irgendwie, würde ich sagen, wie jeder Andere oder mitten drin oder…Schon immer konnte ich Alles ganz gut und Schule war nicht mein Problem, aber plötzlich kam in mir die Frage hoch - Was war das Besondere an mir, sozusagen die Spezialsoße?
- Diese Frage ließ mich nicht mehr los. Ich wollte mich entdecken, wissen wer ich bin und was ich konnte. Tja und so begann diese Geschichte von mir, die ich nannte: „Leony und der Panther“.
Schau wer Du bist. Schau was in Dir ist. Schau was du kannst-nicht Die oder Der-nur Du.
Wo war die Spezialsoße geblieben? Leonys Gedanken wirbelten wild im Kopf herum und bildeten einen dicken Knoten, der Karussell fuhr. Plötzlich hörte man es in der Klasse, der 7A, laut Kichern. Claudi hatte es geschafft ihren Liebesbrief an Jens loszuschicken. Dieser flog quer durch die Klasse und blieb in Veras Haaren stecken. Die Klasse begann laut zu lachen und selbst Leony musste kichern. Es sah irgendwie witzig aus, wie der kleine Brief im Pferdeschwanz von Vera steckenblieb. Frau Bertels schritt zielstrebig auf Vera zu und zog ihr gekonnt den kleinen Brief aus den Haaren. Frau Bertels war die Deutschlehrerin und eigentlich ganz in Ordnung bis unglaublich anstrengend.
Aber einen Vorteil hatte sie, Nichts brachte Frau Bertels aus ihrer Ruhe. Sie faltete gelassen den Brief auf. Die Klasse wurde still und wartete angespannt. Was würde wohl passieren? Frau Bertels nickte ernst und setzte sich an ihren Schreibpult. Sie schaute in die Gesichter der Jungen und Mädchen, welche sie neugierig anblickten. „Also, wer war schon einmal verbliebt?“, kam die verblüffende Frage, die den Raum erfüllte, als hätte man eine Kaugummiblase unerwartet platzen lassen. In der Klasse, der 7 A war es plötzlich mucksmäuschenstill. Sie fuhr mit der Hand durch ihre kurzen Haare und steckte sich die Fransen ihres Ponys gekonnt hinters Ohr. Dann konnte man ein zaghaftes Lächeln aufblitzen sehen. „Ich weiß noch genau“, fuhr sie fort- „…als ich an Klaus einen Liebesbrief schrieb und ich ihm diesen heimlich in den Schulranzen steckte!“ Plötzlich konnte man die Erleichterung im ganzen Klassenraum spüren.
Claudi, die sonst sehr sicher wirkte, konnte ihre Aufregung kaum verbergen. Sie hatte plötzlich einen komischen Schluckauf, den man im Klassenraum gut hören konnte. Frau Bertels stand auf, nahm den kleinen Brief und legte ihn vorsichtig auf den Tisch von Jens, welcher rot anlief. „Ich glaube er ist für dich!“ Jens schaute Frau Bertels mit großen Augen an und stotterte: „Ähm, danke!“ Frau Bertels ging in Richtung der Tafel und schrieb- Die heutige Aufgabe lautet: Thema: - Schreiben eines Liebesbriefes oder Verfassen eines schönen Briefes an Jemanden, den man gerne mag. Namen werden natürlich nicht genannt -. Sie drehte sich um und lachte: „Alles klar!“ und die Pausenglocke klingelte.
In der Pause reihten sich die Mädchen um Claudi. Sie war mutig gewesen mitten im Unterricht den Liebesbrief loszuschicken und jeder wusste jetzt natürlich, dass es sich um Jens handelte. Jens war der Junge, von dem jedes Mädchen schwärmte. Jens, welcher immer lustig und mutig zugleich war, auf den Jeder hörte, der im Sport eine Eins hatte und tat was er wollte. Er besuchte die tollsten Ferienlager und seine Eltern hatten ein kleines, hübsches Theaterhaus. Ja, Jens war einfach toll und sah auch noch klasse aus. Mit Claudi war es ähnlich. Sie strahlte immer, wenn sie laut Etwas erzählte. Sie hatte dunkle Locken, die sie dabei wild schüttelte. Sie trug gerne lustige Röcke und Boots und ging zur Tanzschule. Sie lachte viel, sagte immer was sie dachte frei heraus und Jeder mochte sie, auch die Jungs, das war klar.
Ja, Claudi war toll und Leony wusste tief in ihrem Innern, sie wäre gern, wie Claudi. -Einfach gemocht werden, einfach toll sein, so wie man ist- sagte die Stimme beharrlich in Leonys Kopf, aber sie war nun mal nur Leony. Leony, welche still war, Leony, die…Leony nahm ihren ganzen Mut zusammen und ging zielstrebig zu der Mädchengruppe hinüber. Als sie sich dazu stellte, schupste sie Verena energisch zur Seite und flüsterte: „Du gehörst nicht dazu, klar!“ Leony erschrak und wollte schon zurückweichen, da schauten sie zwei Augen neugierig an. Es war Jens, der im gleichen Moment Verena am Arm packte und laut sagte: „Sie gehört genauso dazu, wie du und ich, klar!“ „Na, wenn du meinst!“, antwortete Verena wütend und ging ärgerlich davon. Bevor Leony sich bedanken konnte, war Jens einfach verschwunden.
(Bild 1, Mädchengruppe, von Estrella)
Also, wer war eigentlich Leony?
