Beschreibung

In den Hügeln von Matopos wohnen Stimmen in Felsen, im Kariba-See hat der Schlangengott Nyaminyami Sehnsucht nach seiner Frau und im Park von Hwange baden Elefanten im Swimmingpool. Über sprühenden Wassern spannen sich Regenbogen, Engel werden im Flug nass und verwegene Männer fürchten sich nicht vor Löwen. Wo die Ahnen und die Geister hausen, wo Götter verrückt spielen und Menschen gegen alle Widrigkeiten einen vitalen Optimismus bewahren, wo die Natur grandios und die Umstände manchmal haarsträubend sind, da ist Simbabwe. Das Land der Steine, des Sambesis und der größten Wasserfälle der Welt. Andrea Jeska beschreibt die Morgendämmerung in dem ein Jahrzehnt lang in Chaos und Niedergang versunkenen Land. Ihr auferstehendes Simbabwe ist voller Kraft und Schönheit, Hoffnung und Witz. Sie berichtet von einer der größten Elefantenherden der Welt, den letzten Relikten des Empire in Bulawayo und Victoria Falls, vom Kampf der Tonga um neue Identität und von den Geheimnissen des Kariba-Sees. Sie war mit Elefantenflüsterern, Echsenbeschwörern und Löwenbezwingern unterwegs und gewöhnte sich bis zum Schluss nicht an ein simbabwisches Grundnahrungsmittel: klebrigen Maisbrei.

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Andrea Jeska

Lesereise Simbabwe

Andrea Jeska

Lesereise Simbabwe

Die Sehnsucht des Schlangengottes

Picus Verlag Wien

Copyright © 2013 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Umschlagabbildung: © Peters/mediacolors Datenkonvertierung E-Book: Nakadake, Wien ISBN 978-3-7117-5169-0 Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Spendier dem Dickhäuter doch ’nen Drink

Unterwegs zu den Elefanten im Hwange Park

we laugh into our armpits so we are not heard, walking like the winds – breathing like stones to stay unseen.

NOVIOLET BULAWAYO

Hinter den Baumstämmen ist gut sitzen. Wenige Meter davor rupft ein Büffel Gras. Nach jeder dritten Kaubewegung hebt er den Kopf und sein Blick ist nicht freundlich. Ohne den Baumstamm wäre man verloren. Doch auch mit dem Stamm entsteht kein Wohlgefühl. Gerne würde man wissen, warum das Tier sich von einem Stück Holz davon abbringen lässt, zu attackieren. Gary könnte es wissen. Doch Gary ist ein brummiger Schweiger und legt gleich beim ersten Flüsterton seine Finger auf die Lippen. »Shhh, verdammt.« Dann nickt er Richtung Wasserloch. Gerade verschwindet am Horizont das letzte Stück Sonne und lässt am Himmel einen rötlichen Rand zurück wie den letzten Anstandshappen auf dem Teller. Aus der Tiefe des Universums kommt die afrikanische Dunkelheit gekrochen. Garys Nicken ist gegen eine Kameldornakazie gerichtet. Es knackt. Es kracht. Die dicken Akazienäste knicken wie Streichhölzer. Dann kommt ein gewaltiger Elefantenbulle hervor, tritt ans Wasserloch, äugt kurz zu den Menschen rüber, schlabbert mit seinem Rüssel, spritzt sich Wasser über die Haut, schlabbert weiter. Nach und nach treten andere Tiere an das Wasserloch: eine Elefantenfamilie, Büffel, Impalas. »Prost Kumpels«, flüstert Gary. »Diese Drinks hat euch heute ein Amerikaner spendiert.«

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