Verlag: Arena Verlag Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

Lotta-Leben (11). Volle Kanne Koala E-Book

Alice Pantermüller

4.72222222222222 (18)
Bestseller

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E-Book-Beschreibung Lotta-Leben (11). Volle Kanne Koala - Alice Pantermüller

Volle Kanne unfair! Da kann ich einmal eine Reise nach Australien gewinnen und dann ist alles streng verboten. Dabei muss ich da doch unbedingt hin! Zu den süüüßen Koalas und zu meinen Cousinen. Dafür brauch ich aber unbedingt einen Gewinner-Deckel von dem Koala-Cola-Wettbewerb. Weil Cola aber so furchtbar ungesund ist, will Mama mir keine einzige Flasche kaufen. Zum Glück nimmt Cheyenne mich mit, wenn sie gewinnt. Zusammen schaffen wir es bestimmt zu den Koalas. Auch wenn ich dafür jeden einzelnen Deckel mit meiner Blockflöte beschwören muss. Großes Didgeridoo-Ehrenwort!   

Meinungen über das E-Book Lotta-Leben (11). Volle Kanne Koala - Alice Pantermüller

E-Book-Leseprobe Lotta-Leben (11). Volle Kanne Koala - Alice Pantermüller

Alice PantermüllerDaniela Kohl

Mein Lotta-Leben

Volle Kanne Koala

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Alice Pantermüller

wollte bereits während der Grundschulzeit „Buchschreiberin” oder Lehrerinwerden. Nach einem Lehramtsstudium, einem Aufenthalt alsDeutsche Fremdsprachenassistentin in Schottland und einer Ausbildungzur Buchhändlerin lebt sie heute mit ihrer Familie in der LüneburgerHeide. Bekannt wurde sie durch ihre Kinderbücher rund um „BendixBrodersen” und die Erfolgsreihe „Mein Lotta-Leben“.

Daniela Kohl

verdiente sich schon als Kind ihr Pausenbrot mit kleinen Kritzeleien,die sie an ihre Klassenkameraden oder an Tanten und Opas verkaufte.Sie studierte an der FH München Kommunikationsdesign und arbeitetseit 2001 fröhlich als freie Illustratorin und Grafikerin. Mit Mann,Hund und Schildkröte lebt sie über den Dächern von München.

Alice Pantermüller

Volle Kanne Koala

Illustriert von Daniela Kohl

Für Heesters und seine Fans

1. Auflage 2017

© 2017 Arena Verlag GmbH, Würzburg

Alle Rechte vorbehalten

Einband und Illustrationen: Daniela Kohl

Gesamtherstellung: Westermann Druck Zwickau GmbH

eBook-ISBN 978-3-401-80668-6

www.arena-verlag.de

Mitreden unter forum.arena-verlag.de

eBook-Herstellung:readbox publishing, Dortmundwww.readbox.net

MITTWOCH, DER 11. JANUAR

Heute Nachmittag hab ich gerade an meinen Englisch-Hausaufgaben gesessen, als Mama von unten geträllert hat:

Na endlich! Darauf hatte ich schon seit Stunden gewartet! Ich bin sofort aufgesprungen und aus meinem Zimmer gelaufen.

hab ich geschrien.

Und dann bin ich schnell zurückgelaufen und in meine Jeans geschlüpft. Ich hatte nämlich nur eine Strumpfhose an.

Mama hat ziemlich verwundert geguckt, als ich die Treppe runtergestürmt kam.

Da hab ich mir schnell meine Mütze über die Ohren gezogen, damit es so aussieht, als hätte ich sie nicht gehört.

Obwohl man ja nun eigentlich wirklich

In wenigen Minuten sind wir mit dem Auto zum SPARKAUF gefahren. Meistens fährt Mama mit dem Fahrrad dorthin,

aber seitdem es letzte Woche angefangen hat zu schneien, liegt überall voll viel Schnee.

Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt hat Mama dann erst mal auf ihren Einkaufszettel geguckt, bevor wir ausgestiegen sind. Daher hatte ich Zeit, auf das große Werbeplakat zu gucken, das direkt vor unserer Nase hing.

Mein Herz hat sofort ein bisschen angefangen zu

stand ganz groß unten auf dem Plakat.

Darüber war ein Mann mit Hut abgebildet, an dem komischerweise lauter Korken gebaumelt haben. Auf einem Arm hielt er einen voll süßen Koala und in der anderen Hand eine Flasche Cola. Hinter ihm schien die Sonne vom blauen Himmel.

Auf dem Plakat stand auch, was man sonst noch so alles gewinnen konnte:

Ich hab zu Mama rübergeschielt, weil ich wissen wollte, ob sie das Plakat auch gesehen hatte. Aber sie hat nur gemurmelt:

hab ich da schnell gesagt.

Und da hat Mama wieder verwundert ausgesehen und mir den Plastikchip gegeben.

„Ich schieb den Wagen“, hab ich Mama erklärt.

Mama hat ganz komisch gelacht. So ungläubig irgendwie.

hab ich voll empört gerufen. Obwohl mir in dem Moment eingefallen ist, dass wir heute wirklich die Arbeiten wiederbekommen haben. Und die sind leider nicht so gut ausgefallen.

Trotzdem hab ich so getan, als hätte ich Mama gar nicht gehört.

hab ich nur gefragt und da hat Mama gesagt vier Liter Bio-Milch.

Und dann haben wir eingekauft. Ich hab echt gut geholfen, deshalb sind wir auch ziemlich schnell zu den Getränken gekommen. Und das, obwohl Mama ganz viele Sachen von ihrem Einkaufszettel gar nicht gefunden hat und immer hin und her gerannt ist.

In der Getränkeabteilung hab ich erst mal ganz viel Apfelsaft und Orangensaft in den Einkaufswagen gepackt. Und dann hab ich voll den überraschten Schrei ausgestoßen.

Mama hat nur geseufzt und die Augen verdreht.

Na klar hab ich so schnell nicht aufgegeben.

Dabei hat sie mich ganz ernst angeguckt.

„Aber Mama“, hab ich gejammert.

„Lotta“, hat Mama da gesagt und auf den Apfelsaft gezeigt.

In dem Augenblick hat sich ein Mann mit einem Einkaufswagen so seitlich an uns vorbeigedrängelt.

„Aber selbstverständlich“, hat Mama gesagt und unseren Wagen ein bisschen zur Seite geschoben.

Und dann hat der Mann auch noch eine Sechserpackung Koala-Cola nach der anderen in seinen Wagen gestellt …

Auf dem Rückweg hab ich mit Mama geredet, und als wir zu Hause waren, bin ich in mein Zimmer gerannt. Sollte sie ihre blöden Einkäufe doch alleine reintragen!

Beim Abendessen hatte sie dann ein bisschen schlechte Laune. Und Papa auch.

„Lotta“, hat er gesagt und dabei die Fingerspitzen aneinandergedrückt,

Nein, wusste ich nicht. War mir auch egal. Eigentlich will ich ja sowieso nur die Deckel haben. In denen steht nämlich, ob man gewonnen hat oder nicht.

Menno. Ich wollte doch bloß eine Reise zu meinen Cousinen gewinnen, und zwar jetzt. Weil in AUSTRALIEN nämlich gerade Sommer ist!

Irgendwann hat Papa mich nur noch angeguckt. So fragend irgendwie. Wahrscheinlich, weil er fertig war mit Reden.

Da konnte ich endlich auch mal was sagen.

hab ich ihm erklärt.

So!Nun konnte er mal sehen,wie gemein er und Mama waren!

Papa hat sich aber nur an die Stirn gefasst und seine Augen verdreht. Und Mama hat den Kopf geschüttelt. hat sie gestöhnt.

Jakob hat sich nach vorne gebeugt.

hat er voll frech gesagt.

Ich habe Simon mein Brot mit Leberwurst an den Rücken geklatscht

und Jakob habe ich unter dem Tisch getreten

und da haben beide natürlich gleich angefangen rumzuheulen.

Papa ist aufgesprungen und hat auf die Tür gezeigt.

Da bin ich auch aufgesprungen.

OH MANN! Was war denn das nur Tag? heute klappte ja wirklich Und dabei wollte ich doch bloß zu meinen Cousinen nach AUSTRALIEN reisen!