Lustvolle Ergebung - Shadows of Love - Lilly Grünberg - E-Book

Lustvolle Ergebung - Shadows of Love E-Book

Lilly Grünberg

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2,99 €

Beschreibung

Romy arbeitet seit kurzem in einer Werbe- und Eventagentur. Sie geht in dieser neuen Aufgabe absolut auf und gewinnt an Selbstbewusstsein. Nun soll sie für Hotelbesitzer Niklas, eine große Eröffnungsgala für dessen renoviertes Hotel planen. Niklas, ein absoluter Frauenschwarm und Workaholic, aber leider auch sehr unnahbar, verdreht Romy auf Anhieb den Kopf. Als sie sich endlich näherkommen, muss Romy oft zurückstecken, denn bei Niklas steht die erfolgreiche Neueröffnung stets an erster Stelle. Es darf nichts schiefgehen. Der Sex mit ihm ist atemberaubend, dennoch macht Niklas klar, dass er für eine feste Beziehung keine Zeit hat und dies in nächster Zukunft nicht in seine Pläne passt.
Romy ist zutiefst enttäuscht und will alles einfach nur hinter sich lassen ...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 122

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Inhalt

Cover

Über diese Folge

Über die Autorin

Titel

Impressum

Kapitel 1 - Erfolgreich

Kapitel 2 - Auftragsstress

Kapitel 3 - Das Fotoshooting

Kapitel 4 - Das Fotomodel

Kapitel 5 - Verunsichert

Kapitel 6 - Verwirrt

Kapitel 7 - Verlangen

Kapitel 8 - Im Liebesrausch

Kapitel 9 - Wünsche

Kapitel 10 - Ungewissheit

Kapitel 11 - Das Geheimnis

Kapitel 12 - Kopfkino

Kapitel 13 - Gewissensbisse

Kapitel 14 - Rosenrausch

In der nächsten Folge

„Shadows of Love“ sind in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten von unterschiedlichen Autoren. Die Folgen erscheinen monatlich als Romanheft und eBook.

Über diese Folge

Romy arbeitet seit kurzem in einer Werbe- und Eventagentur. Sie geht in dieser neuen Aufgabe absolut auf und gewinnt an Selbstbewusstsein. Nun soll sie für Hotelbesitzer Niklas, eine große Eröffnungsgala für dessen renoviertes Hotel planen. Niklas, ein absoluter Frauenschwarm und Workaholic, aber leider auch sehr unnahbar, verdreht Romy auf Anhieb den Kopf. Als sie sich endlich näherkommen, muss Romy oft zurückstecken, denn bei Niklas steht die erfolgreiche Neueröffnung stets an erster Stelle. Es darf nichts schiefgehen. Der Sex mit ihm ist atemberaubend, dennoch macht Niklas klar, dass er für eine feste Beziehung keine Zeit hat und dies in nächster Zukunft nicht in seine Pläne passt.

Romy ist zutiefst enttäuscht und will alles einfach nur hinter sich lassen …

Über die Autorin

Lilly Grünberg , ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin, die unter diesem Namen erotische Liebesromane verfasst. Ihre Liebe für Buchstaben begann, sobald sie lesen konnte. Ab da verschlang sie Bücher wie andere Kinder Schokolade. Heute hat sie Spaß daran, verbale Bilder voller Sehnsucht und Gefühlen zu entwerfen – selbstverständlich mit Happy End …

Lilly Grünberg

Lustvolle Ergebung

beHEARTBEAT

Digitale Originalausgabe

»be« – Das eBook-Imprint von Bastei Entertainment.

Copyright © 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln

Titelgestaltung: Jeannine Schmelzer unter Verwendung der folgenden Motive: © shutterstock/Inara Prusakova

eBook-Erstellung: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-3339-8

www.be-ebooks.de

www.lesejury.de

Kapitel 1 – Erfolgreich

Das fette Lob meines Chefs brummt in einer Wiederholungsschleife in meinem Ohr und lässt mich innerlich schweben. Fast so als wäre ich frisch verliebt. Dabei fühlt es sich auch noch so an, als wäre es eben erst geschehen und nicht bereits Freitagnachmittag. Ich könnte vor Freude wie ein kleines Kind herumhopsen.

Manuel Benthaus ist ein angenehmer Chef, der Leistung erwartet, diese aber auch honoriert. Mindestens durch ein verbales Lob, wie mir meine Kollegen erzählten, aber auch mal durch eine Sondergratifikation.

So ein Lob ist mir also zuteilgeworden, und da solche kleinen Glücksmomente in meinem Leben eher selten sind, halte ich besonders lange und intensiv daran fest. Denn gerade diese Highlights sind der Motor, der mich vorantreibt, mein eingeschlagenes Ziel weiterzuverfolgen, und sie scheinen immer dann zu geschehen, wenn ich es besonders dringend brauche.

Seit ich vor zwei Monaten meinen neuen Arbeitsplatz in der Event- und Marketing-Agentur Punktgenau angetreten habe, bin ich kaum zum Nachdenken gekommen. Die Vielfalt und Schnelllebigkeit der Arbeitsaufträge haben mich das eine oder andere Mal gehörig ins Schwitzen gebracht und zweifeln lassen, ob dies für mich das Richtige ist. Somit kommt Manuels Lob als positive Bestätigung meiner Leistung gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Bis jetzt habe ich seine Erwartungen mehr als erfüllt, hat er gesagt. Wow, das geht runter wie Öl und überflutet meinen Körper für einen Augenblick mit einem wohligen Prickeln. Es fühlt sich fast wie ein erotisches Vorspiel an. Aber sicherlich nur, weil ich emotional ein wenig ausgehungert bin. Nur noch ein Monat, dann ist meine Probezeit überstanden, und ich erhalte einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Auf dem Weg zum wöchentlichen Meeting summe ich leise beschwingt vor mich hin. Art Director Konstantin und Programmierer Herwig kommen mir entgegen, beide in eine Unterhaltung über eines ihrer Projekte vertieft, die sie nur kurz unterbrechen, um mir mit freundlichem Lächeln einen guten Morgen zu wünschen.

Es gibt keine feste Sitzordnung, und so setze ich mich neben Anna, die als Einzige schon vor uns da ist. Die beiden Männer setzen sich am anderen Ende des Tisches hin.

Der Besprechungsraum ist hell, da die eine Längsseite fast vollständig verglast ist. Jetzt, am Morgen, ist dies noch angenehm, da die Sonne erst am Nachmittag auf die Flächen scheint. An der Wand auf der anderen Seite wird in einigen großen Bilderrahmen eine Auswahl der schönsten und zum Teil prämierten Arbeiten präsentiert.

Anna und ich arbeiten eng zusammen, denn sie ist bei Punktgenau die Art Directorin, die über die Gestaltung aller Produkte ihre gestalterische und prüfende Hand hält, und auf so etwas wie die Einhaltung gestalterischer Firmenvorgaben achtet. Die Zusammenarbeit mit ihr ist entspannt und von Kompetenz getragen, mit dem gegenseitigen Respekt, der ein professionelles Am gleichen Strang ziehen erst möglich macht. Als gelernte Mediengestalterin und infolge meiner Weiterbildung zur Medienfachwirtin verfüge ich selbst über ausreichendes Fachwissen, das Anna glücklicherweise zu schätzen weiß, ohne mich als Konkurrentin zu betrachten.

»Hattest du ein schönes Wochenende?«, frage ich sie leise.

»Oh ja«, erwidert Anna, ebenfalls mit gesenkter Stimme, »Wir haben es endlich geschafft, mit den Kindern den Baumwipfelpfad zu begehen, von dem ich dir erzählt habe.«

Anna ist glücklich verheiratet und hat zwei süße Töchter im Alter von neun und zwölf Jahren. Sie lebt genau das Familienleben, das ich mir auch wünsche, nur sind die Aussichten, dies in nächster Zeit zu erleben, nicht gerade rosig.

Nach und nach treffen die anderen Kolleginnen und Kollegen ein, die ebenfalls für Kreation oder technische Umsetzung oder werbliche Nutzung der sozialen Medien zuständig sind.

Pünktlich um neun Uhr betritt auch Manuel als Letzter den Raum und setzt sich auf seinen persönlichen Platz am Kopfende des Tisches.

»Guten Morgen allerseits. Hattet ihr alle ein schönes Wochenende?«

Das Ja der meisten ist deutlich zu hören, und ich schließe mich dem an, obwohl mein Wochenende genauso durchschnittlich war wie die vielen davor. Da ich alleine lebe, besteht es vor allem aus Wohnungsputz, einkaufen gehen, waschen und bügeln. Ich sollte dieses Pflichtprogramm unbedingt auf die Abende unter der Woche verteilen, dann bliebe mir am Wochenende mehr Zeit zum Spazierengehen und zum Lesen, meiner einzigen Leidenschaft – dem Schmökern von Liebesromanen. Zwar verfliegt das beim Lesen entstandene innere Wohlgefühl bald wieder, aber für eine gewisse Zeit lebe ich mit der Heldin auf der Suche nach ihrem Liebsten und träume, ich wäre sie. Ein gutes Gefühl, das ich immer wieder gerne durchlebe, auch wenn es nicht meiner Wirklichkeit entspricht.

Einem festen Ablauf folgend werden während der Besprechung zuerst die Feedbacks zum Stand der aktuellen Projekte gegeben und offene Probleme geklärt. Aufmerksam höre ich jedem zu. Dennoch zucke ich zusammen, als mein Name fällt. Ich habe mich einfach noch nicht daran gewöhnt, während der Meetings direkt angesprochen zu werden.

»Romy, auf dich wartet ein spannendes Projekt. Um zwölf Uhr triffst du unseren neuen Auftraggeber, Niklas auf der Landwehr.« Manuels Stimme deklariert den Termin als Fakt.

Niklas auf der Landwehr, denke ich. Ist das nun ein Adelstitel oder nicht?Ich kenn mich da nicht aus und werde das später mal googeln. Im Grunde genommen ist das natürlich gar nicht wichtig. Mich treibt eher die Neugierde.

Manuel reicht mir eine Mappe über den Tisch, und ich schlage sie auf. Zu sehen ist das Foto einer offensichtlich frisch renovierten Hausfassade, die zu einem Hotel gehört. Angenehmes Pastellgelb mit einem leichten Einschlag ins Rötliche. Die weißen Sprossenfenster in den frisch geweißten Fensterlaibungen sind neu. Insgesamt wirkt das Haus wie eine gelungene Mischung aus Alt und Neu. Der Eingang ist großzügig mit Glas überdacht, sodass man zum Ausladen direkt mit dem Wagen vorfahren kann.

»Hotel Zum Rössle«, lese ich laut.

Als ich den Straßennamen nenne, wirft Steffi, Manuels Assistentin und Mädchen für alles, lautstark ein: »Aber ist dort nicht das Hotel Eden?« Manchmal habe ich den Eindruck, sie kennt jede Straße und jedes Viertel in Köln – besser als ein Taxifahrer.

»Richtig, das war einmal das Hotel Eden. Bis vor ein paar Jahren, dann wechselten die Besitzer.«

»Ah, ich dachte, das wird abgerissen? Stand das nicht in der Zeitung?«

»Schon möglich. Gerüchteküche. Das Gebäude stand zwar lange Zeit leer, wurde aber in den letzten Monaten umgebaut und bekommt nun einen neuen Namen. Weiter weiß ich nur, dass Herr auf der Landwehr zur Neueröffnung des Hotels diverse Werbemaßnahmen wünscht, um das Hotel möglichst schnell zu etablieren. Romy, schau mal, was sinnvoll ist, entwickle einen Marketingplan und setz das Angebot auf.«

Habe ich das richtig verstanden? Stirnrunzelnd frage ich nach. »Das ist mein Auftrag? Du kommst nicht mit, Manuel?«

Er lächelt mich zuversichtlich an. »Das schaffst du alleine.«

Uff. Bisher haben wir alle Termine gemeinsam wahrgenommen. Zwar hat er mir in letzter Zeit häufiger die Gesprächsführung überlassen, und jetzt verstehe ich auch, warum. Manuel entlässt mich in die Eigenverantwortung für das mir übertragene Projekt. Bisher wusste ich bei diesen Kundengesprächen und Aufträgen immer all seine Erfahrung im Hintergrund.

Eine aufwühlende Woge des Stolzes erfüllt mich. Und ein wenig Sorge, dass dies noch mal ein Test ist, ein letztes Ausreizen meiner Probezeit, ob ich alle Kriterien für eine langfristige Anstellung erfülle. Als Medienfachwirtin sollte ich der Aufgabe eigentlich gewachsen sein, aber manchmal frage ich mich, ob ich mich damit nicht ein wenig überschätze. Bin ich wirklich schon so weit?

»So, dann allen eine gute Woche«, wünscht Manuel in die Runde, was bei ihm nie wie eine Floskel klingt, sondern wie ein ehrlicher Wunsch. Ich finde das sehr schön. Es gibt mir das Gefühl, als Mitarbeiter eine gewisse Wertschätzung zu erfahren. An meiner ersten Arbeitsstelle war das nämlich nicht so. Das war einer der Gründe, warum ich diese Firma nach meiner zweijährigen nebenberuflichen Weiterbildung verlassen und die Fühler nach einer anspruchsvolleren Position ausgestreckt habe. Ich will an meinen Aufgaben wachsen.

♡♡♡

Bis zu meinem Termin lese ich unzählige Male die Informationen durch, die mein Chef mir gegeben hat. Mit jeder Minute werde ich nervöser. Auch wenn ich schon Projekte weitgehend alleine bearbeitet habe, so hatte ich doch stets das Gefühl, dass Manuel zur Sicherheit hinter mir stand und mich im Kundengespräch unterstützte. Nun werde ich also das erste Mal vollkommen selbstständig und eigenverantwortlich auftreten und entscheiden müssen. Ich kann höchstens Anna um Rat fragen, die selbst ihre eigenen Kunden zu betreuen hat. Puh! So fühlt sich das also an, wenn man Karriere machen will.

Zum ersten Mal bin ich zu einem Termin mit meinem Wagen unterwegs, meinem ersten eigenen Auto, einem kleinen weißen Skoda, den ich über Leasing-Raten finanziere. Das Auto ist ein Geschenk, das ich mir selbst zu meinem Abschluss gemacht habe. Es hat fast weibliche Rundungen und hat mir auf Anhieb gefallen. Leider ist in dieser Hinsicht von meiner Familie nichts zu erwarten. Meine Mutter kommt mit ihrem schmalen Lohn als Bürokauffrau gerade so selbst über die Runden und muss noch meinen Bruder durchfüttern, der gerade seinen Schulabschluss macht. Und mein Vater hat uns schon vor Jahren verlassen und unterstützt uns nur, wenn ihn gerade mal das schlechte Gewissen plagt. Manchmal frage ich mich, ob meine Eltern sich jemals wirklich geliebt haben. Meine Vorstellung – meine zugegeben mädchenhafte, sehr romantische Vorstellung – einer Lebenspartnerschaft (was für ein schönes Wort) ist eine andere. Auch wenn es kaum noch gelebte Vorbilder gibt. Dennoch denke ich, es muss doch möglich sein, gemeinsam durchs Leben zu gehen, wenn man wirklich den einen, den perfekten Partner gefunden hat, mit dem nicht nur das Gefühl der Liebe stimmt, sondern auch alles andere, was für den Alltag wichtig ist. Dann, genau dann müsste es doch möglich sein, wenn beide ein Leben lang daran arbeiten, weil es ihnen wichtig ist, diese Liebe und diese Partnerschaft aufrechtzuerhalten. Ach, wahrscheinlich bin ich eben doch einfach hoffnungslos romantisch und denke völlig lebensfern. Aber der Gedanke, es könnte nicht klappen, lässt mein Herz schwer werden, als läge ein Stein in meiner Brust.

Eigentlich ist es unvernünftig, die Kölner Innenstadt mit dem Auto zu durchqueren, aber ich trage nicht gerne einen Stapel Unterlagen in der Tasche durch die Gegend – und wer weiß, was der Kunde mir heute noch in die Hand drücken wird.

Wenigstens verfügt das Hotel über eigene Tiefgaragenplätze, wie mir gesagt wurde, und ich habe diesbezüglich keine Berührungsängste. Mit meinem kleinen Flitzer komme ich problemlos überall rein. Das Navi weist mir den Weg, Außerdem habe ich mir die Lage des Hotels zuvor auf Google Maps angesehen. So finde ich problemlos hin, auch in die Tiefgarage, in der nur wenige Autos stehen. Das Hotel ist ja noch nicht eröffnet, die Parkplätze also nicht von Gästen belegt. Auf die Ablage lege ich dennoch vorsichtshalber einen Zettel mit der Aufschrift »Termin mit Hr. auf der Landwehr«. Man weiß ja nie, ob hier ein übereifriger Hausmeister seine Runden dreht. Ich bin nun mal ein Sicherheitsfanatiker und versuche mir stets vorzustellen, was passieren könnte.

Der Fahrstuhl bringt mich ins Foyer im Erdgeschoss.

Ich selbst verfüge kaum über Erfahrungen mit Hotels. Vor der Trennung meiner Eltern haben wir die Ferien immer auf einem Campingplatz oder bei Verwandten verbracht. Nur mit meinem Ex war ich einmal per Last-Minute-Buchung auf Kreta. Eine einzige Katastrophe. Unser Hotel war leider nicht das, was man sich für einen Urlaub wünscht. Direkt neben einer Baustelle, überall Lärm und aufgewirbelter Staub und auch sonst … Zuletzt setzte mein Freund mich in Kenntnis, dass er eine neue Flamme habe und wir uns trennen. Ich habe nie verstanden, warum er noch mit mir wegfliegen wollte, wenn es für ihn eigentlich schon vorbei war.

Umso gespannter bin ich, was mich gleich erwartet. Natürlich bezogen auf das Hotel.

Der erste Eindruck, nachdem ich den Fahrstuhl verlassen habe, ist der Geruch von erst kürzlich getrockneter Farbe und das visuelle Erlebnis von Frische. Die Wände des Foyers sind in hellem Gelb gestrichen, hervorstehende Halbsäulen und Fensterwölbungen in Weiß. Als Übergang von der Wand zur Decke steht ein Sims mit dezentem Stuck hervor, hinter dem ich eine indirekte Beleuchtung vermute. Verschiedentlich sind Akzente in Weinrot oder Gold gesetzt, ohne das Foyer zu überlagen. Auch die klassizistische edle Schrift der kleinen Schilder, die auf die Lage bestimmter Räume hinweisen, ist in Gold gehalten.

In der Summe verleihen die Details dem Foyer eine gewisse Noblesse. Hochwertig und edel, aber nicht kitschig oder übertrieben, und bei alledem mit freundlicher Ausstrahlung.

Gegenüber der in dunklem Holz gehaltenen Rezeption, die noch unbesetzt ist, befinden sich mehrere Sitzgruppen mit weinroten Polstern, Glastischchen und Blumenkübeln, die noch auf ihre Bepflanzung warten. Doch schon jetzt wirkt alles warm und gemütlich.