Lustvolle Märchen - Mistress Gubernare - E-Book

Lustvolle Märchen E-Book

Mistress Gubernare

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Beschreibung

Kennen wir die Märchen unserer Kindheit wirklich? Oder vermeinen wir sie nur zu kennen? Viele Märchen waren einst »Warngeschichten« für Erwachsene sich zu benehmen. Erzähler wie »die Gebrüder Grimm« entschärften sie, um sie auch Kindern nahezubringen. Die Reihe »Lustvolle Märchen - Es war einmal ...« erzählt eine andere Version der Märchen, mit Lust, Begierde und einem kräftigen Touch SM. Nicht geeignet für minderjährige Leser!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Lustvolle Märchen

VorwortKönig DrosselbartNachwortImpressum

Vorwort

Wir alle kennen das Märchen vom »König Drosselbart«, in dem einer jungen Prinzessin kein Freier gut genug zu sein schien. Die Rechnung dafür bekam sie binnen kurzer Zeit präsentiert, freilich nicht zu ihrem Vergnügen. Erinnern Sie sich an Ihre BDSM-Zeit, als sie noch unerfahren um Erlebnisse baten? »König Drosselbart« ist die Entwicklungsgeschichte einer jungen Sub, wenn man sie sich etwas genauer betrachtet – bittersüß und lehrreich zugleich. Gestatten Sie mir, Ihnen das Märchen vom »König Drosselbart« neu zu erzählen, wie es meinem »Kollegen« und liebgewordenen Freund »Padre« mit seiner anfänglich sehr widerspenstigen Sub »Mazine« geschah. Vielen Dank für deine Erlaubnis dafür. Werter Leser, ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser Version von »König Drosselbart« – frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm! Lehnen Sie sich in Ihrem Sessel zurück und genießen Sie die Erzählung.

König Drosselbart

Vor vielen Jahren regierte ein alternder König das Land. Seine verstorbene Frau hatte ihm nur zwei Kinder geschenkt, einen Sohn, den er bereits seit Jahren auf den Thron vorbereitete und eine Tochter, die dem Sohn in nichts nachstand. Er liebte beide Kinder so sehr, dass er darauf verzichtete erneut den Bund der Ehe einzugehen.

König Hegard war ein guter Herrscher, voller Weisheit und Güte und verstand es, seinem Volk die Konflikte und Kriege seiner Nachbarn zu ersparen. Wohlstand war in sein Land eingekehrt. Mit seinem klugen Kopf wusste er ihn gut zu wahren, wofür sein Volk ihn nahezu abgöttisch liebte. So war es auch kein Wunder, dass, als seine Tochter Dorleen alt genug für die Ehe war und er Einladungen in viele Länder schickte, Freier aus allen Ecken herbeiströmten. Dermaßen viele Edle, Adelssöhne und selbst Könige angereist und wollten die schöne Dorleen zum Eheweib nehmen.

Dorleens Schönheit war bis weit über die Grenzen hinaus bekannt geworden, weit weniger, dass sie mehr ein Wildfang war, als die gebildete Tochter eines Königs. Die Gouvernanten und Erzieherinnen hatten so ihre liebe Not mit dem Königskind, das sie an diesem Festtag, dem ein Ball folgen würde, bändigen sollten. Mitleidig lächelnd blickte Maximilian seine jüngere Schwester an. Es war an der Zeit, sie unter die Haube zu bringen, zumal er selbst bereits auf die Tochter eines Grafen sein Auge geworfen hatte. »Kindchen, Dorleen, mach doch deinen Vater nicht krank. Sieh sie dir wenigstens an, bevor du sie ablehnst.« »Aber ich will nicht heiraten. Warum versteht mich denn keiner?« Sie zog und zerrte am Kleid, das ihre Schönheit noch deutlicher zur Geltung bringen sollte. Es schnürte sie ein, ließ ihr keine Bewegungsfreiheit. Am liebsten würde sie vor allem dem Tam-Tam davonlaufen, sich auf ihr Pferd Artemus schwingen und einfach nur in den Wald reiten. Das ganze Gewese um ihre Person verwirrte sie, war sie doch bislang stets hinter ihrem Bruder gestanden, wenn dieser zu Anlässen eingeladen war.

Sie selber blieb bislang stets eher die graue Maus im Hintergrund – eine graue Maus, zur Schönheit erblüht, wie so manch einer bereits vor Jahren schon feststellte. Nun sollte es also soweit sein und sie einen Ehemann bekommen, den sie nie zuvor getroffen hatte.