Mad Mia - Hopster (Pseudonym) - E-Book

Mad Mia E-Book

Hopster (Pseudonym)

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Beschreibung

Mad Mia: Ein erotischer Endzeit Kurzroman Nach der Apokalypse - Mia kann ihre wilde Vergangenheit nicht vergessen und beschließt , das sie allein die besten Überlebenschancen hat. Außerdem möchte Sie Ihren verschollenen Vater wieder finden. Nach einiger Zeit gerät sie in der Wüste an eine "Sexy" Frauengruppe, die in Ihrem Kampfwagen Jagd auf Männer macht. Doch schon bei ihrer ersten gemeinsamen Jagd gerät die schöne Mia in die Hände des widerlichen Warlord "Toskor", der die Blondine als Sexsklavin...

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EPUB

Seitenzahl: 39

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Mad Mia

Mad MiaImpressum

Mad Mia

4. September 2742, Nevada (ehemalige Vereinigte Staaten von Amerika), 4 Monate nach der Apokalypse.

Die Sonne brennt. Mia blinzelt und schreckt hoch. Sie fühlt sich benommen, und ihr Kopf dröhnt.

„Ich bin eingeschlafen. Verdammt!“

Sie flucht leise, fasst sich an die Stirn und fühlt unter dem leichten Schweißfilm, wie heiß ihr Kopf ist. Wüstenfieber, befürchtet sie, und versucht, sich zu orientieren. Sie ist mitten im Nirgendwo. Um sie herum erstreckt sich eine weite Wüstenlandschaft. Es ist nichts zu sehen, außer rotbrauner felsiger Boden, der am Horizont mit dem gnadenlos weißen Himmel verschmilzt. Es muss Mittag sein. Die rote Glutsonne steht direkt über Mia.

„Ich muss hier weg“ ist ihr einziger Gedanke. Langsam versucht sie, sich aufzurichten. Es gelingt ihr, doch sie bemerkt, wie wackelig sie ist. Sie schließt die Augen und versucht, sich zu konzentrieren. Wenn sie jetzt wieder zu Boden fällt, bleibt sie hier liegen und wird sterben. So viel weiß sie und will das mit allerletzter Kraft verhindern.

„Nicht hier und nicht so“, sagt sie leise zu sich selbst. „Du musst weiter.“

Mia schaut an sich hinunter. Die Reste ihrer dunkelgrünen Bluse hängen nur noch in Fetzen über ihre schmalen Schultern. Ihre Brüste, mit denen sie einst die Männerwelt verrückt gemacht hat, werden von einem schwarzen BH gehalten, der unter den Überresten der Bluse deutlich zu erkennen ist. Die beige weite Stoffhose ist ebenso in Mitleidenschaft gezogen wie ihre staubigen hellbraunen Halbstiefel. Sie setzt einen Fuß vor den anderen, und das Dröhnen in ihrem Kopf wird schlimmer. Vor ihren Augen bildet sich Schleier. Sie will noch einen Schritt machen, doch sie sackt zusammen. Mia fällt zu Boden. Sie will sich noch einmal mit den Armen aufrichten, doch sie spürt diese nicht mehr. Erschöpft gibt sie auf. Ihr Geist ist noch wach, doch sie hat keine Kontrolle mehr über ihren Körper. Sie spürt ihn nicht mehr. Schließlich glaubt sie, ohnmächtig zu werden. Und dann sieht sie wieder diese Bilder, die sie immer sieht, wenn sie schläft und die sie verfolgen, seit sie weggelaufen ist.

Mia gleitet ab in einen fieberhaften Traum. Sie registriert diesen als solchen, schafft es aber nicht, sich daraus zu befreien. Die Bilder zeigen Ausschnitte ihrer Vergangenheit. Sie empfängt einen Kunden. Ihre blonden, schulterlangen Haare sind locker aufgelockt. Ihre Füße stecken in schwarzen Lackstiefeln, die bis zu den Knien reichen. Der Kunde ist dickbäuchig, und von seinem feisten Gesicht rinnt der Schweiß. Mias Oberkörper ist frei, und die speckigen Hände des Mannes packen ihre Brüste und kneten sie unsanft. Sein Gesicht nähert sich dem ihren, und sie nimmt seinen leicht nach Alkohol stinkenden Atem war. Als er sich ihrem Mund nährt, wendet sie sich ab. Er lässt seine raue Zunge über ihre Wange gleiten. Sie hat das Gefühl, als würde diese sie aufreißen.

Mia legt sich mit dem Rücken auf das Bett und schaut teilnahmslos an die Decke. Er macht sich an ihrem Rock zu schaffen, den er umkrempelt und über ihren Bauch schiebt. Mia verspürt Übelkeit. Sie kann sich nicht an das Geschäft gewöhnen. Aber es muss sein, sie ist darauf angewiesen. Als der Mann sie an ihren freigelegten Oberschenkeln betatscht und kurz davor ist, ihr Heiligtum zu erreichen, spürt Mia plötzlich ein weiteres Paar Hände, das, von hinten kommend, sich sofort an ihren Brüsten festkrallt. Sie erschrickt und will den Mann über sich wegstoßen. Doch sie wird festgehalten. Plötzlich sind überall Hände. Ihr Kopf wird an den Haaren heruntergezogen. Sie spürt, wie ihre Beine und Arme festgehalten werden. Unzählige Hände streichen jetzt über ihren Körper. Und sie hört Lachen. Dreckiges, verachtendes und lautes Lachen. Sie schreit um Hilfe, und sie schreit immer lauter und lauter …

Schließlich ist der Alptraum vorbei. Mia wird wach, und das Erste, was ihre Augen erblicken, ist das Gesicht einer Frau, die sie aufmerksam zu beobachten scheint. Erst fühlt sich Mia noch etwas benommen, doch sie kommt schnell wieder zu sich. Sie will sich aufrichten, doch die Frau drückt sie sanft, aber bestimmend zurück. Mia bemerkt, dass sie nicht mehr in der Wüste ist. Sie liegt auf einer ledernen Couch. Eine schwere Wolldecke bedeckt sie.

Die Frau streicht ihr mit dem Handrücken über das Gesicht und legt die Hand schließlich auf Mias Stirn. Sie fühlt eine Weile und nickt dann mit zufriedenem Gesicht.

Mia will etwas sagen, doch die Frau legt den Zeigefinger auf ihren Mund.

„Du musst dich ausruhen“, sagt sie zu ihr.

Dann wendet sie sich ab und ruft: „Hey, Mädels!“

Mia sieht, wie sich um die Couch nach und nach drei weitere Frauen versammeln.

„Ist sie wieder wach?“, fragt eine von ihnen.

„Von den Toten auferstanden“, bestätigt die Frau, die direkt bei ihr sitzt.

Mia lässt sich nicht mehr zurückhalten und richtet sich auf. Sie merkt, dass es ihr deutlich besser geht als zuletzt. Die Frau lässt sie gewähren.

„Wo bin ich und was ist passiert?“, will Mia wissen.

„Wir haben dich in der Wüste aufgegabelt“, sagt eine ihrer vermeintlichen Retterinnen.

„Ja, du hast halluziniert, und dann bist du ohnmächtig geworden“, sagt eine der anderen.