Inhaltsverzeichnis
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
Maïssa Bey
Madame Lafrance
Aus dem Französischen von
Christine Belakhdar
Originalausgabe:
Pierre Sang Papier ou Cendre
Éditions de l‘Aube, La Tour d’Aigues, 2008/2016
CIP - Titelaufnahme in die Deutsche Nationalbibliothek
Maïssa Bey
Madame Lafrance
Aus dem Französischen von Christine Belakhdar
ISBN: 978-3-96202-603-5
© der deutschen Ausgabe 2017 by Sujet Verlag
Umschlaggestaltung: Ina Dautier
Satz und Layout: Sujet
Lektorat: Neïl Belakhdar
Korrektorat: Meike Laugesen
Druckvorstufe: Sujet Verlag, Bremen
Printed in Europe
1. Auflage 2017
www.sujet-verlag.de
Meiner Schwester Anissa,
die weiß, weshalb.
Was! Ausländische Kohorten
Würden über unsere Heime gebieten!
[…]
Großer Gott! Mit Ketten an den Händen
Würden sich unsere Häupter dem Joch beugen.
Die Marseillaise. Dritte Strophe.
Nach Euren Gnaden fühl‘ ich keine Lust,
So lang‘ ich frei, mein freies Leben führend,
Am Quell mein Wasser finde
Frische Luft
Im Feld
Victor Hugo, Ruy Blas.
I
Das Kind steht auf einem Felsvorsprung, auf dem Mastixbäume und Oleander wachsen, durch die sich Dornensträucher winden.
Es schaut auf das Meer.
Just ein paar weiße Schaumkronen stören die noch nächtlich anmutende Wasseroberfläche.
Nur zäh verflüchtigt sich der Morgennebel.
In dem noch aschfahlen Himmel zeichnen sich in der Ferne befremdliche Silhouetten ab – im Frühlicht kaum sichtbar aus dem Wasser ragend.
Befremdliche Silhouetten, diese bewegungslosen Schiffe, deren Rumpf sanfte Wellen umspülen!
Als wäre es eine um unzählige Spieße erhöhte Festungsmauer. Oder vielleicht ein wie durch ein Wunder aus den Tiefen der See gewachsener Kiefernwald.
Oder sollte es nicht ganz einfach eine aus seinen Träumen entstandene Sinnestäuschung sein?
Das Kind steht vor dem Meer.
Drei Ziegen, gewiss haben sie sich verlaufen, tollen hinter ihm an den Felsen hinunter und stieben an der Küste auseinander, bevor sie sich im Gestrüpp verlieren.
Das Kind sieht sie nicht.
Vom höchsten Turm aus und von der Brise getragen, schickt die Stimme des Muezzins ihr melodiöses Vibrato herüber, bevor es über den Hügeln verebbt.
Das Kind, fasziniert von dem, was es sieht, hört ihn nicht.
Über den Hügeln kündigt sich der Tag an und verscheucht die noch in seinem Gedächtnis haftenden Traumfetzen.
Als Vorzeichen der Glut tauchen bereits gleißende Strahlen aus dem Bauch des Meeres hervor.
Das Kind, das seine Hand wie einen Schirm über den Augen hält, sucht den Horizont ab.
Es sind zig, ja hunderte Schiffe, Maste und Tauwerk gen Himmel gerichtet, gehisste Segel. Ganz nah, kaum eine Kanonenkugel entfernt. Eine dumpfe Bedrohung scheint über dem Ort zu schweben.
Spürbar.
Finster und bleiern.
So deutlich wie nicht fassbar.
Das Licht wird greller und ergießt sich wie eine Lavamasse über das plötzlich in blutrotem Glanz erscheinende Wasser.
Das Kind, das Meer vor sich, wartet darauf, dass sich die Luftspiegelung verflüchtigt.
Die Schiffe sind da, ganz nah, und noch immer unbeweglich.
Hinter ihm, am Berghang, die weiße Stadt.
Die weiße Stadt ist endlich erwacht. Rosa Wölkchen schweben über den Dächern und zeichnen schwerfällige Spiralen, die sich behäbig drehen, bevor sie mit dem Himmel eins werden.
Im Herzen der alten Zitadelle gehen nach und nach die Türen auf.
Die Straßen öffnen sich betulich der Gemächlichkeit eines allzu gewöhnlichen Tages.
Nach und nach vermengen sich die Geräusche und Gerüche, um das Bild eines allzu gewöhnlichen Tages zu weben.
Aus der Ferne ertönen die Rufe der Wasserträger, denen sich wie ein Echo das Geschrei der Esel anschließt.
An diesem Morgen des zweiundzwanzigsten Dhou el-Hidja des Jahres zwölfhundertfünfundvierzig, dem vierzehnten Juni des Jahres achtzehnhundertdreißig des gregorianischen Kalenders entsprechend, sind die Kanonen noch nicht bestückt.
Das Kind eilt den Felsvorsprung hinunter. Es beginnt zu rennen. Es könnte mit großem Geschrei die Ruhe dieses Morgens erschüttern. Es könnte Alarm schlagen. Aber für wen? Es sind weder Männer noch Waffen auf dem Wachturm, der die Küste überragt.
Doch wer hätte schon den Worten eines Kindes Glauben schenken können? Wie hätte man sich an diesem friedlichen Tage vorstellen können, was sich in diesem Augenblick zusammenbraute, die unmittelbar bevorstehende Brandung, die das Schicksal so vieler Leben für so viele Jahre verändern sollte? Wie hätte es, das Kind, den anderen, all den anderen, dieses Bild beschreiben sollen, ein dermaßen hanebüchenes Bild, dass es selbst daran zweifelte, was es sah?
Außer Atem gelangt es vor das Mausoleum des heiligen Schutzpatrons dieses Ortes, Sidi Fredj.
Hatte der heilige Mann geahnt, dass durch eben jene, die lediglich den günstigsten Augenblick abwarteten, um sich in seinem Land niederzulassen, sein Name für immer und ewig Teil der Geschichte wird?
Später, in der Sprache der Eroberer, wird in ihren Geschichtsbüchern – erste Entstellung oder erste Aneignung – Sidi Fredj zu Sidi Ferruch.
Vor den Türen des kleinen weißgekalkten Gebäudes liegen ein paar arme Schlucker auf dem Boden, die meisten von ihnen Greise, in einen erdfarbenen Burnus gehüllt. Sie schlafen.
Bald schon werden sie die Augen öffnen.
Wie immer werden sie den Tag begrüßen.
Dann werden sie, in der Sonne sitzend, die Hand wie gewohnt ausstrecken und die Besucherinnen anflehen; Frauen, die manchmal von sehr weit kommen, um an diesem heiligen Ort jahrhundertealte Rituale zu vollziehen.
Die Frauen werden ihre Gaben zu Füßen des mit kostbarem Holz und Seidenstoffen verkleideten Grabes darbieten.
Dann niederknien, einige Gebete aufsagen, den Katafalk küssen und Beschwörungsformeln murmeln, um bei dem für seine Weisheit und überragenden Kräfte verehrten Heiligen Hilfe und Beistand zu erbitten.
Es genüge, heißt es, ihn zu beschwören, um Stürme auszulösen oder zu beenden.
Doch nichts davon an diesem allzu gewöhnlichen Tag, weder am Himmel noch in der leichten Brise, die das Wasser kaum merklich kräuselt, nein, nichts lässt göttlichen Zorn vorausahnen.
Auch das Kind kniet nieder und fleht Gott an, damit er ihm diese gen Himmel gerichteten Schatten aus dem Gedächtnis streichen möge.
In der Ferne lässt sich die noch immer unbewegliche Flotte von den seichten Wellen des weißen Meeres, des Meeres der Mitte, umschmeicheln.
II
Bei Anbruch des Tages wachen die Männer nach und nach auf.
Alle sind nach einem Monat Schifffahrt wie gerädert.
Alle sind erschöpft von den bis spät in die Nacht währenden Vorbereitungen für die Anlegemanöver.
Ihre Augen sind auf einen Himmel gerichtet, der von einer solchen Klarheit ist, dass sie sich nur schwer vorstellen können, dass die Nacht gerade erst Abschied genommen hat.
Um sie herum, hunderte Möwen, ungestüme und weiße Pfeile. Ihr Kreischen tönt in den Ohren. Matrosen, Offiziere und Soldaten eilen auf die Reling.
Sie stehen auf der mit Seilen und Koffern voller Hakenbüchsen, Musketen, Karabiner und Munition beladenen Brücke und werfen einen prüfenden Blick auf das so nahe Land, in Schussweite der Kanonen.
Endlich! Endlich ist es soweit.
Vor ihnen, die noch friedlichen Ufer dieser fremden Erde.
Das also ist Afrika? Das also ist ihr neues Amerika? Ein Land, über das sie nichts wissen. Ein unermessliches Land. Geheimnisvoll. Unerschlossen.
Da ist nun endlich dieses Afrika, das sogenannte „Africa Nova“ anderer Eroberer aus anderen Zeiten. Ein ödes Land, in dem, eben diesen Eroberern zufolge, halbnackte Barbarenhorden herumlaufen.
Da ist es, dieses Land in Schussweite, das man ihnen als rau und unzugänglich beschrieben hatte.
Die Augen geblendet von der Spiegelung des Lichtes auf der ruhigen See, erahnen sie die noch schlummernde weiße Stadt, die allmählich aus dem über der Bergspitze verweilenden Morgennebel zum Vorschein kommt.
Dann wird alles sichtbar. Die treppenförmig angelegten Häuser, die Bäume, die Kuppeln der Moscheen. Ein prächtiges Gemälde bietet sich ihren verwunderten Augen. Ein Gemälde, das von den Farben Grün und Weiß vor dem dunklen Hintergrund des Hügels beherrscht wird.
Sie staunen. Man hatte ihnen gesagt: Weder Baum, Strauch noch Kraut. Nichts als nackte Erde unter einer nackten Sonne.
Sie staunen. Man hatte ihnen gesagt: Ab und an wenige, ganz wenige von Sonne, Wind und Staub gezeichnete Behausungen.
Die Zitadelle liegt wie ein Trugbild vor ihnen, strahlend im Lichterglanz, mit den aus den Festungen ragenden Türmen, ihren Palästen, den Turmspitzen ihrer Minarette, ihren sich schlängelnden Gassen und ihren Häusern, die sich im üppigen Durcheinander noch schmuckloser Gärten und endloser, terrassenförmig angelegter Obstplantagen verlieren.
Der Befehl hieß, die Reede westwärts zu umschiffen. Die Anweisung geht von Schiff zu Schiff. Dann hisst die Flotte die Segel.
Sie wird in einer kleinen Bucht vor Anker gehen, etwas weiter weg. Dort wird sie nicht erwartet.
Sie segeln einige Stunden an einer Küste entlang, deren glasklares Wasser zahllose Felsen zu erkennen gibt.
Auf den Schonern, den Flaggschiffen, den Fregatten, den Bombardier-Galioten, den Zweimastern, den Korvetten und den Gabarren machen sich Matrosen und Soldaten zu schaffen. Befehle erschallen. Vor den Schiffen liegen Flöße und Schaluppen, bereit zum Anlegen.
Die Männer auf ihren Posten warten.
Der Ausgucker hoch oben beobachtet vom Mast des Admiralsschiffes aus das noch menschenleere Ufer. In der Ferne erkennt er die Silhouette eines auf einem Felsvorsprung stehenden Kindes.
Es ist ja nur ein Kind. Bestimmt ein kleiner Hirte, der seinen Ziegen nachstellt.
An diesem wolkenlosen Frühlingstag scheint ihnen dieses Land wie ein Geschenk zu Füßen zu liegen.
Neuland.
Land zum Nehmen.
Alle haben noch die Worte des Grafen Bourmont, Oberbefehlshaber der Expedition, kurz vor ihrer Abfahrt im Gedächtnis:
„Die zivilisierten Nationen beider Welten richten ihre Blicke auf euch! Die Sache Frankreichs ist zugleich jene der Menschheit!“
Lachen, Freudenschreie, Gesang und Zurufe vermischen sich nun mit dem Knattern der Segel.
An diesem Morgen des vierzehnten Juni achtzehnhundertdreißig geht die französische Flotte, die am fünfundzwanzigsten Mai von Toulouse in See gestochen war, an einem unbekannten Land vor Anker.
Dieses Land ist Algerien, ein weites und neues Amerika, bevölkert, hat man ihnen gesagt, von schlecht bewaffneten, unzuverlässigen, faulen und unreinlichen Gestalten.
Dieses Land ist El Djazaïr, wie es bei den Seinigen heißt, früher, von anderen Eroberern,
Djezirat el Maghreb genannt, und von denen, die vorher da waren, Icosium, Insel der Möwen.
An Bord der rund siebenhundertfünfzig Schiffe des Geschwaders sind die Männer schon von fiebriger Erwartung ergriffen.
In kurzer Zeit, in sehr kurzer Zeit werden die Kanonen donnern.
Diesen zehntausenden bewaffneten Männern stehen einige in den Anhöhen versteckte Reiter gegenüber.
Der größte Teil der Truppe ist woanders.
Dann, ein Kanonenschuss, ein einziger. Und in einem gewaltigen Staubwirbel wird Geschrei laut.
Einige Gewehrschüsse, einige Geschützsalven sollen reichen, um den Weg frei zu machen.
Zwei Männer gehen als erste an Land.
Unter den Hochrufen der Truppe werden der Matrose Sion, Erster Offizier der Fregatte Themis1, und François Brunon, Matrose Erster Klasse, die französische Flagge auf dem Turm von Sidi-Fredj hissen.
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1 Gestalt aus der griechischen Mythologie, Göttin der Gerechtigkeit
III
Sie schreitet voran.
Aufrecht, stolz, voller Dünkel und Anmaßung, gehüllt in arglose Redlichkeit und weißes Leinen, schreitet sie voran.
Sie ist es, sie ist es wirklich, erkennbar an ihrem Aufputz.
Alles um sie herum weicht zurück. Man verbeugt sich, macht einen Knicks.
Sie schreitet voran, Madame Lafrance.
Auf von Lügen und gebrochenen Schwüren gepflasterten Wegen schreitet sie voran.
Sie ist es, sie ist es wirklich, geschickt in ihren Lügen, arrogant in ihren Reden.
Knattert, ihr Flaggen! Zu den Waffen, Bürger! Schließt die Reihen, rückt zusammen! Alle hinter ihr!
Und ihr, barbarische Horden, aus dem Weg mit euch, werft euch nieder! Legt ihr Tribute und Zeugnisse der Ergebenheit vor die Füße! Dass da keine Kanaille die Dreistigkeit besitze, sich ihr in den Weg zu stellen: Sie schreitet voran!
Sie schreitet voran, Madame Lafrance, ruhig und aufrecht auf dem ruhigen und blauen Meer, inmitten ihrer Gefolgschaft.
Sie sind da.
Sie sind alle da. La Belle Gabrielle, L’Africaine, La Magicienne, La Capricieuse, La Victorieuse, La Désirée, La Superbe, La Didon, L’Iphigénie. Und die anderen. Alle anderen.
Geleitet von all diesen Schiffen mit weiblichen Namen, ist Madame Lafrance mächtig.
Unbesiegbar.
Hisst die Segel! Erschallet, Trompeten!
Donnert, Kanonen!
Selbstsicher, seelenruhig schreitet sie voran auf der verbrannten Erde, auf Wegen, übersät mit gefolterten Leibern, mit verstümmelten Leichen.
Sie sieht sie nicht.
Sie sieht nicht die Tränen der Mütter und die ausgestreckten Hände der Kinder.
Sie schreitet voran, gebieterisch und majestätisch. Asche- und Staubwolken, den Gestank von Schießpulver und Rauch hinter sich lassend.
Sie ist die Freiheit, die das Volk führt.
Sie ist die Mutter der Künste, der Waffen und der Gesetze.
Sie hört nicht die Schreie der in den ausgeräucherten Höhlen eingeschlossenen Männer, Frauen und Kinder. Sie hört nicht die flehentlichen Bitten, die Schluchzer und das Röcheln. Nichts, nichts darf sie aufhalten. Sie ist die älteste Tochter der Kirche. Sie ist Licht. Sie ist Gerechtigkeit, sie ist die blinde und taube Gerechtigkeit.
IV
In dem von zwei schweren purpurfarbenen Samtvorhängen verdunkelten Raum, zwei Männer.
Es ist ein eher kleiner Raum. Ein Salon. Oder ein Vorzimmer vielleicht. Oder ein Rauchsalon. Einerlei.
Die Wände sind mit einem leicht rosafarbenen Stoff bespannt.
Der glänzende Parkettboden scheint das gesamte Licht auf sich zu ziehen.
Die beiden Männer unterhalten sich an einem flachen Tisch aus vergoldetem Holz.
Einer der beiden trägt einen zugeknöpften, durch eine makellos weiße Krawatte aufgehellten Rock.
Der andere trägt eine prächtige, über einem Hemd mit hohem Kragen lässig geöffnete Weste.
Sie haben es sich in Polstersesseln aus cremefarbenem, mit rosa Blümchen bespanntem Samt bequem gemacht. Sie plaudern mit ausgesuchter Höflichkeit miteinander, ein Glas in der Hand.
Der Mann in Schwarz ergreift als Erster das Wort.
Seine Worte: „Oft hörte ich… von Männern, die ich respektiere, deren Meinung ich aber nicht teilen kann, dass es nicht gut sei, Ernten zu verbrennen, Silos zu leeren und wehrlose Männer, Frauen und Kinder in seine Gewalt zu bringen.“
Sein Gegenüber hört ihm aufmerksam zu. Sicher teilt er dieselben Ansichten, dieselben Gewissheiten.
Sein Gesprächspartner ist kein Geringerer als Alexis de Tocqueville, der erlauchte Akademiker, einer der größten Theoretiker der Französischen Revolution.
Nach langen Schweigen fügt der Mann in Schwarz in gewollt überzeugtem Ton hinzu: „Das sind meiner Meinung nach ärgerliche Notwendigkeiten, denen sich jedoch jedes Volk, das gegen die Araber in den Krieg ziehen möchte, zu unterwerfen hat… Ich bin der Meinung, dass das Kriegsrecht es uns erlaubt, das Land zu verwüsten und zwar entweder durch Vernichtung der Erträge während der Ernte oder jederzeit durch massive Überfälle, Razzien, wenn Sie so wollen, die das Ziel haben, der Männer und Herden habhaft zu werden. Gewiss sind das schlimme und rechtswidrige Vorgänge, aber niemand, und darauf wette ich, würde auf andere Weise dieser Situation Herr werden können.“
Zustimmend nickt sein Gegenüber mit halb geschlossenen Augen. Diese, wenn auch etwas moderateren Äußerungen, erinnern ihn an die eines seiner anderen Freunde, Oberst Montagnac.
Er erinnert sich sehr genau an dessen Worte: „Wir müssen alles, was uns nicht zu Füßen kriecht, wie Hunde vernichten… Alle Völker, die sich nicht auf unsere Bedingungen einlassen, müssen ausgerottet werden, alles muss geplündert, vernichtet werden…“
Vollständiges Einvernehmen.