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Magisch, geheimnisvoll, lustig, traurig, wehmütig und voller Fantasie, das sind die Gedichte, die Sieglinde Dautel im Lauf ihres Leben gesammelt und niedergeschrieben hat. Manche beinhalten Erlebtes oder Geträumtes, andere entspringen der Welt der Magie, die sie schon immer besonders fasziniert hat. Es lohnt sich, in ihre Welt einzutauchen. Es gibt wiederholt Neues zu entdecken, so dass man dieses Büchlein immer wieder in die Hand nehmen möchte.
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Seitenzahl: 65
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Zu meiner Person:
Sieglinde Dautel geb. 1971 in Rumänien.
Seit meinem 9. Lebensjahr bin ich in Baden-Württemberg ansässig.
Schon im Alter von 13 Jahren begann ich mich intensiv mit den Studien der Magie und Mystik theoretisch und praktisch zu beschäftigen, was bis heute meine Lebensaufgabe geblieben ist. Auf meiner Suche, meinem Weg bin ich bisher unglaublich tollen Menschen begegnet, denen ich von Herzen sehr dankbar bin.
Ich lebe mit meinem Ehemann und meinen beiden Kindern in Kirchheim am Neckar und arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie, seit 2013 selbstständig in eigener Praxis in Stuttgart. Meine Gedanken und Erfahrungen auf Papier zu bringen gehört seit jeher schon zu meiner großen Leidenschaft!
Somit möchte ich diese, auf vielfachen Zuspruch, doch gerne einigen Menschen zugänglich machen.
Kontakt:
Sieglinde Dautel
eMail: [email protected]
www.psychotherapie-dautel.de
Dieses Buch ist meinem geliebten Ehemann Hermann gewidmet, meinen geliebten Söhnen, Can Andre und Philipp, die mein Leben auf wunderbare Weise bereichern!
Mein besonderer Dank gilt Barbara Odenwälder (www.portrait-ideen.de), die mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Ohne sie wäre dieses Buch glaube ich nie druckreif geworden.
Ebenso danke ich ihr herzlich für das Titelbild, dass Sie für mich zeichnete und weitere Bilder im Buch.
Danke auch an Heike Vierlinger für die zwei Bilder die sie mir freundlicher Weise zur Verfügung stellte: (Beim Therapeuten auf der Couch und Interview mit einer Hexe)!
Ebenso grüße ich alle Menschen die den Odem der Magie in sich spüren und frohen Herzens in die Welt tragen!
„Magie liegt in der Luft“!
Auf dem Parkett des Lebens
Auf dem Parkett des Lebens
Alles Leben ist Musik
Maskenball
Freiheit
Gesichter der Liebe
Rosengarten
Warnsignale/Die Fahrt ins Grüne
Frohe Botschaft
Liebeskummer/Blick in die Tarotkarten
Es hat geschneit
Abschied
Mit Opa am Kamin
Ein Tag am Meer
Die blinde Frau I
Die blinde Frau II
Die Stubenfliege
Heimatliebe
Der Liebe gehuldigt
Auf den Spuren des Adepten
Und wir rasen
Schatten Pan
Gespräch mit dem Meister
Ohne Erinnerungen sind wir nicht
Lebenswege
Blick durchs Zugfenster
Astralreisen
Sehnsucht
Geister
Auf dem Pfad der Magie
Wohin meine Seele mich trägt
Serapis Apas
Magiezirkel (Der Ateschga Bund)
Das Ritual
Schwarzer Engel
Bühne Frei
Ein Blatt Papier
Reinkarnationstherapie
Auf dem Campingplatz
Das Begräbnis
Wer hat Angst vor dem Hinke Mann?
Real Rapper
Über den Dächern von Stuttgart
Mystische Impulse einer Kinderseele
Märchenland
Affentheater
Das Zeichen an der Wand
Medikamente
In der Schule
Flohmarkt
Interview mit einer Hexe (eine kleine Geschichte)
Bei Gertrude Zuhause I. Akt
Italienreise II. Akt
Der Besucher III. Akt
Finale / Der Teufelsgeiger IV. Akt
Klick und Klack, schwarz dann weiß
Sie singt und springt wie eben Kinder
Ihre Seele bildert, schöpferisch doch leis
Wie durch tausend unsichtbare Münder
Des Mädchens Tanzsaal einem Schachbrett gleich
Aus feinstem Marmor, darin spiegelt sich die Sonne
Das Spitzenkleidchen creme, sie bleich
Ein purpur Schleifchen im Haar, welch Wonne
Mächtig hohe Säulen, die Wände aus Stein
Mit prächtig Malereien, die zieren den Stuck
Püppchen wirkt verloren, so klein,-
Was soll der ganze Spuk?
Klick und Klack, schwarz dann weiß
Sie dreht sich auf dem Parkett des Lebens
Die Lackschühlein vom Tanz schon heiß
Doch kein Schritt scheint hier vergebens
Hörst du die Töne auch
Ein in Schwingung leiser Hauch
Alles Leben ist Musik
Jeder komponiert sein eigenes Stück
Die Melodie klingt niemals gleich
Sie ist unerschöpflich, facettenreich
Ertönt aus allen Kehlen
Geboren in unseren Seelen
Auch jede Pflanze singt
Der Baum mit seinen Ästen schwingt
Die Blume senkt den Kopf, ist ganz gerührt
Wenn sie ein traurig Ton berührt
Ja jedes Tier auf dieser Erde
Erhebt sein Lied aus Gottes Herde
Der Berg, das Meer, in allen Dingen
Hört man das Universum klingen
Und da gibt es diese und jene Lieder
In manchen erkennen wir uns wieder
Der Rhythmus tut uns gut
Liegt uns in Fleisch und Blut
Manch andere wollen wir tunlichst meiden
Ja keine Regung zeigen
Denn sie könnten uns gefährlich werden
In unserer Idylle hier auf Erden
Den gleichen Ton anzustimmen
Heißt aber auch mit der Masse schwimmen
Nicht immer möcht ich diese Symphonien ehren
Sie können auch viel Leid und Not gebären
Weh mir, wie kann ich dies erfassen?
Trügerisch sind meine Sinne
Ist dies ein Traum, so magst mich lassen
Du guter Gott, gar lange inne
Bin umringt von wallenden Gewändern überall,
die sich graziös im Neigen verbiegen
Mir denkt es ist ein Maskenball
Korsett und Frack im Tanz sich wiegen
Gepudert und gefedert, ganz famos
Ist ein jeder Paradiesvogel im Saale
Dar nebst mit Glöckchenbehang grandios
Warf sich selbst der Narr in Schale
Weiße Seidenhandschuhe fordern auf zum Reigen
Wahrlich bin ich nicht abgeneigt
Meine Grazie lässt sich zeigen
Zurecht geschnürt im Rüschenkleid
Ich tanze von Glückseligkeit getragen
Fast schon schwebend durch den Raum
Möcht keineswegs das Spektakel hinterfragen
Nie enden soll mein Sommernachtstraum
Wedelnde Spitzenfächer berühren bleiche Dekolletees
Unter prallen Brüsten ertönt lautes Gelächter
Man stopft und verschlingt köstlich Kanapees
Ganz rar erscheint der Kostverächter
Purpurne Lippen die sich am Schaumwein laben
Es klirren die kristallklaren Gläser
Wer vermag diese Fülle ertragen
Plötzlich halten inne die Streicher und Bläser
Die prunkvolle Uhr pendelt auf zur Mitternacht
Beim zwölften Schlag herrscht Grabesstille
Nebelschwaden senken sich herab ganz sacht
Umwaben die Körper zur Geisterhülle
Mit breitem knarzen öffnet sich das Flügeltor
In schwarz erscheint der Herr der Toten
Nichts ist mehr wie es war zuvor
Beim Klang seiner Worte ist Stille geboten
„Egal wie man es wendet oder dreht
Ein „Jedes“ am End vergeht
Gevatter Tod ist überall
Auch zur leidig Stund beim Maskenball“!
Weh mir, wie kann ich dies erfassen
Trügerisch sind meine Sinne
Ist dies ein Traum so magst mich gehen lassen
Du großer Gott,
erhebe mir zum Wohle deine Stimme
Gedankenspiel; Was ist Freiheit?
Ein jedes Wesen nach ihr sucht
In der Individualität, in der Einheit
In der Geborgenheit und auf der Flucht
Es gibt Tage die verändern ein Leben
Genau genommen auf die Sekund
Nichts ahnend am Alltag klebend
Schlägt uns des Schicksals Stund
Und es gibt Tage da gilt es zu entscheiden
Da eine Weggabelung vor uns liegt
Ob im Wagen oder im Meiden
Alles der Einbildung obliegt
Freiheit als höchstes Gut auf dieser Welt
Erklärt sich darin alles Tun zu begrüßen
Sofern man sich der Liebe stellt
Aber nichts tun zu müssen
Ich wünsch dir einen Rosengarten
In allen Farben dieser Welt
Ein Duftbouquet aller Arten
Soll streicheln deine Sinne und selbst,-
Aus Wolken soll es Blüten regnen
Zart und weich dein Ruhebett
Mögen dir kostbare Wunder begegnen
Dein Leben sei ein festlich Bankett
Und wenn du in deinem Garten flanieren gehst
Wird es unter all den Rosen eine sein
Wo du ein Herz ganz aufgeregt pochen hörst
Aus Liebe zu dir „Mutter Erde“ das ist mein
Die Fahrt ist schön mit ihr, so ins Grüne
Selten hab ich so viel gelacht
Weit fort von der Alltagsbühne
Einmal spontan sein, hab ich mir gedacht
Wir singen alte Schnulzen und trinken,-
Bier von der Sonne aufgeheizt, brüh warm
Warum muss nur dieses Lämpchen blinken?
Entscheide mich zum weiter fahr‘n
Am Armaturenbrett leuchtet es gefährlich rot
Das darf doch jetzt nicht sein!
Ich schlage dieses Blinken tot,
Denn ich möchte noch nicht Heim
Und weiter geht die Fahrt ins Blaue
Straßen und Häuser ziehen an uns vorbei
Ob ich diesem Motor stottern traue?
