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Seit Jahrzehnten herrscht Funkstille zwischen den Dalys und den Cabanas. Jetzt wollen ausgerechnet ihre Kinder heiraten. Was soll da schon schiefgehen?
Kinsley und Connor haben sich in San Diego ein gemeinsames Leben und ein erfolgreiches Business aufgebaut – jetzt fehlt nur noch das Ja-Wort. Doch kaum beginnen die Hochzeitsvorbereitungen in der alten Heimat Bayshore, geht alles schief: Senf auf dem Brautkleid, Drama auf der Cocktailparty, und ein beinahe-Faustkampf beim Angelausflug der Väter.
Die Familien weigern sich, einander auch nur in die Augen zu schauen – und würden lieber per Zoom zur Trauung erscheinen, als gemeinsam auf einer Bank zu sitzen. Kinsley und Connor wollen nicht nur heiraten, sie wollen Frieden stiften. Aber gelingt es ihnen rechtzeitig, bevor der große Tag in Trümmern endet?
»Make me Smile« ist eine absolute Wohlfühl-Novella und der Abschluss der Bayshore-Reihe um die Daly-Brüder.
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Seitenzahl: 113
Veröffentlichungsjahr: 2025
Liebe Leserin, lieber Leser,
Danke, dass Sie sich für einen Titel von »more – Immer mit Liebe« entschieden haben.
Unsere Bücher suchen wir mit sehr viel Liebe, Leidenschaft und Begeisterung aus und hoffen, dass sie Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und Freude im Herzen bringen.
Wir wünschen viel Vergnügen.
Ihr »more – Immer mit Liebe« –Team
Seit Jahrzehnten herrscht Funkstille zwischen den Dalys und den Cabanas. Jetzt wollen ausgerechnet ihre Kinder heiraten. Was soll da schon schiefgehen?
Kinsley und Connor haben sich in San Diego ein gemeinsames Leben und ein erfolgreiches Business aufgebaut – jetzt fehlt nur noch das Ja-Wort. Doch kaum beginnen die Hochzeitsvorbereitungen in der alten Heimat Bayshore, geht alles schief: Senf auf dem Brautkleid, Drama auf der Cocktailparty, und ein beinahe-Faustkampf beim Angelausflug der Väter.
Die Familien weigern sich, einander auch nur in die Augen zu schauen – und würden lieber per Zoom zur Trauung erscheinen, als gemeinsam auf einer Bank zu sitzen. Kinsley und Connor wollen nicht nur heiraten, sie wollen Frieden stiften. Aber gelingt es ihnen rechtzeitig, bevor der große Tag in Trümmern endet?
»Make me Smile« ist eine absolute Wohlfühl-Novella und der Abschluss der Bayshore-Reihe um die Daly-Brüder.
Ember Leigh stammt aus dem nördlichen Ohio und lebt derzeit mit ihrem argentinischen Ehemann und zwei Kindern in der Nähe des Eriesees, wo sie einen argentinisch-amerikanischen Food Truck betreiben.
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Ember Leigh
Make Me Smile
Novella
Aus dem Amerikanischen von Michelle Landau
Cover
Titel
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Titelinformationen
Grußwort
Informationen zum Buch
Newsletter
Widmung
Kapitel 1 — KINSLEY
Kapitel 2 — CONNOR
Kapitel 3 — KINSLEY
Kapitel 4 — CONNOR
Kapitel 5 — KINSLEY
Kapitel 6 — CONNOR
Kapitel 7 — KINSLEY
Kapitel 8 — KINSLEY
Kapitel 9 — CONNOR
Kapitel 10 — KINSLEY
Epilog — CONNOR
Impressum
Widmung
Dieses Buch widme ich Sandusky, Huron und Vermilion (alles Städte im Norden Ohios), die mir als Inspiration für das wunderschöne, wenn auch fiktionale Fleckchen in Ohio gedient haben, das wir inzwischen als Bayshore kennen und lieben gelernt haben.
KINSLEY
»Großer Gott.« Mit einem übertriebenen Stöhnen hievt Connor meinen Koffer aus dem Taxi. Er tut so, als würde er mindestens tausend Kilo wiegen, dabei weiß ich, dass es nicht so ist. So, wie ich mich kenne, wiegt er vermutlich um die fünfundzwanzig.
Aber sein Stöhnen kann mich nicht täuschen. Er hat Spaß dabei. Das verrät mir der Ansatz des Grinsens, das an seinen Lippen zupft, während er den Kofferraum schließt.
»Ich dachte, inzwischen hättest du dich daran gewöhnt, dass ich für jede Reise fünfzig Bücher einpacke«, sage ich mit zuckersüßer Stimme, während uns der Taxifahrer im Rückspiegel beobachtet. »Das ist schließlich unser – was? – sechster gemeinsamer Besuch in Bayshore? Dein Bizeps sollte inzwischen wissen, was er zu erwarten hat.«
»Oh, glaub mir«, sagt Connor grinsend und klopft auf das Dach des Taxis. Der Fahrer nickt kurz und fährt dann los, während wir im Blick des anderen versinken, direkt hier vor der Tür des Abflugterminals in San Diego. »Mein Bizeps ist bereit für diesen Koffer und alles andere, was uns erwartet.«
»Ach ja?«
»Inklusive ganz viel Sex unter der Dusche«, fügt er leise hinzu, wobei sein heißer Atem mein Ohr streift. Ein Schauer läuft mir über den Rücken, und ich kichere wild los, als er mir ins Ohrläppchen beißt. Hinter uns hupt jemand – wir haben lange genug mitten auf der Straße geturtelt. Conner schlingt einen Arm um meine Taille und dirigiert mich auf den Bürgersteig, mit der anderen Hand zieht er unser Gepäck hinter sich her.
»Ich will nur noch festhalten«, sage ich, während wir durch die automatisch aufgleitende Tür des Flughafens treten, »dass diesmal nicht nur meine Bücher schuld am Gewicht meines Koffers sind.«
»Sunny-kins, dein Koffer könnte zweihundert Kilo wiegen, und ich würde ihn trotzdem mit Vergnügen durch die Gegend schleppen und auch noch die Gebühr fürs Übergepäck bezahlen«, sagt er.
»Ooooh. Wie süß.« Ein unkontrollierbares Grinsen breitet sich über mein Gesicht aus. Es ist so groß, dass mir sofort die Wangen wehtun. »Siehst du? Genau deswegen heirate ich dich. Weil du ständig so süße Sachen sagst.«
Er lacht und lässt den Arm um meine Taille geschlungen, während wir weiter ins Flughafengebäude vordringen. Wir sind inzwischen oft genug von San Diego nach Hause geflogen, um die Route quasi auswendig zu kennen. Das letzte Mal war erst vor einem Monat, als London und Dom geheiratet haben. Doch diesmal ist alles anders. Denn wir besteigen das Flugzeug als Freund und Freundin, aber zurück kommen wir als Mr und Mrs Daly.
Und ich könnte mich kaum mehr freuen.
»Hoffentlich ist das nicht der einzige Grund, wieso du mich heiratest«, sagt er mit einem Seitenblick in meine Richtung.
»Das und dein Bizeps. Und die Tatsache, dass du mir erlaubst, der unangefochtene Tischtennis-Champion dieser Beziehung zu bleiben, obwohl das natürlich deine Männlichkeit infrage stellt.«
Er lacht laut auf, als wir auf den Check-in-Schalter zugehen. Aus irgendeinem Grund ist heute nicht viel los, deswegen kommen wir sofort dran. Als die Dame am Schalter mich nach meinem Namen fragt, muss ich wieder daran denken, dass ich als verheiratete Frau von dieser Reise zurückkehren werde.
»Kinsley Connor«, sage ich und stutze. »Ich meine, Kinsley Daly. Ich …« Ein Seufzen bricht aus mir hervor, während Connor versucht, sein Lachen hinter einer Hand zu verbergen. »Ich fang noch mal von vorne an. Mein Name ist Kinsley Cabana. Wir sind auf den Zwei-Uhr-Flug nach Cleveland gebucht.«
Die Dame hebt eine Braue, was ich als Einladung nehme, ihr mehr Informationen zu liefern.
»Wir heiraten«, erzähle ich ihr. »In weniger als einer Woche.«
»Herzlichen Glückwunsch«, sagt sie mit einem aufrichtigen Lächeln. Zu Conner sagt sie: »Dann müssen Sie Connor Daly sein. Ich brauche Ihre Ausweise, bitte.«
Während sie unsere Tickets druckt, grinsen Conner und ich uns verschwörerisch an. Als es Zeit ist, die Koffer auf die Waage zu stellen, liegt seiner genau unterm Limit, meiner gut zwei Kilo drüber.
Wusste ich’s doch.
Wortlos reicht Connor der Dame seine Kreditkarte, und ich verflechte meine Finger mit seinen.
Nachdem unser Gepäck über das Laufband verschwunden ist, dürfen wir zur Sicherheitskontrolle gehen. Wir laufen Hand in Hand, als wäre die große Flughafenhalle genauso romantisch wie der Crystal Pier bei Sonnenuntergang. Und irgendwie ist sie das auch. Mit dieser Sahneschnitte von Mann an meiner Seite wird jeder Tag zu einem romantischen Abenteuer. Auch nach drei Jahren Beziehung sind wir noch immer Hals über Kopf ineinander verliebt.
»Und du glaubst wirklich, dass Jaric und das Team einen ganzen Mont ohne uns klarkommen?« Connor spricht mal wieder die Angst aus, über die wir seit Wochen sprechen. Es ist das erste Mal, dass wir unser Projekt so lange allein lassen, mal abgesehen von den ein- bis zweiwöchigen Trips nach Bayshore jeden Sommer. Doch diesmal machen wir nicht nur einfach Urlaub. Wir heiraten, starten anschließend in unsere zweiteiligen Flitterwochen – erst Aruba, dann die Dominikanische Republik – und kommen dann noch mal für einen letzten Familienbesuch zurück nach Bayshore. Und auch, wenn wir uns geschworen haben, während der Hochzeitswoche und der Flitterwochen unerreichbar zu sein, ist uns beiden klar, dass wir täglich unsere Arbeitsmails checken werden.
»Ich glaube, sie können mit sämtlichen kleineren Notfällen exzellent umgehen«, sage ich, das Mantra wiederholend, das ich mir selbst seit Wochen vorsage. »Und wenn was Größeres passiert, können sie uns ja jederzeit anrufen.«
»Du hast recht.« Er drückt meine Hand.
»Und wir brauchen eine Auszeit«, erinnere ich ihn, obwohl ich mir genauso viele Sorgen mache wie er. »Die letzten Jahre haben wir wie verrückt geschuftet, um unser Unternehmen aufzubauen. Jetzt ist es aufgebaut, und wir sollten feiern.«
»Und das werden wir auch tun!« Er drückt mir noch einen Kuss auf die Stirn, bevor wir uns für die Sicherheitskontrolle trennen müssen. Das Handgepäck wird schnell durchleuchtet, kurz darauf schlendern wir schon durch das Terminal 1 zu Gate 8.
»Apropos feiern …« Ich ziehe mein Handy aus der Tasche – ein weiterer Secondhandfund, der so hässlich ist, dass es schon wieder süß ist: pinkes Leder mit großen aufgestickten Papageien. »Hazel wollte mir eigentlich das Programm für die kommende Woche schicken.«
»Das Programm?«, fragt Connor.
Ich gebe ihm einen sanften Klaps auf den Arm. »Das Programm für die Hochzeitswoche! Das hab ich dir doch erzählt.«
»Am Freitag gibt es das Probedinner …«, beginnt er.
»Hazel meinte, wir könnten schon vor Freitag verschiedene kleine Events planen, um die Gäste zu begrüßen, die nach und nach ankommen, und natürlich, um Zeit mit unseren Familien zu verbringen.« Ich wische über den Bildschirm, suche nach der entsprechenden E-Mail-Konversation. Hazel ist meine inoffizielle Hochzeitsplanerin, eine Rolle, für die sie sich freiwillig gemeldet hat, nachdem sie und Grayson jetzt glücklich verheiratet sind. Ich glaube, sie hat die Panik in meinem Blick gesehen, als wir vor ein paar Jahren über all die Details gesprochen haben, die bei einer Hochzeit bedacht werden müssen. Sie ist die Einzige, der ich die Planung eines so wichtigen Tages anvertrauen würde. Hazel weiß immer, was das Beste ist – im echten Leben und in Märchen-Happy-Ends.
»Ähmmm«, beginnt Connor, was mir verrät, dass er mir nicht zugehört hat, als ich ihm von Hazels geplanten Aktivitäten vor der Hochzeit erzählt habe.
Ich seufze. »Du und dein selektives Gehör.« Endlich finde ich die Konversation mit Hazel und sehe, dass eine neue E-Mail auf mich wartet. »Oh! Sie hat gerade geantwortet, um zu bestätigen …« Mein Blick huscht über die Details. Unwillkürlich verlangsame ich meine Schritte, bis ich schließlich ganz stehen bleibe.
Connor dreht sich zu mir um. »Was ist los?«
»Nichts. Es ist nur …« Ich lese die Mail noch einmal, um mich zu vergewissern, dass ich nichts missverstanden habe. Connor zieht mich etwas zur Seite, raus aus dem Menschenstrom. »Wir haben verschiedene Aktivitäten geplant, und ich habe ihr gesagt, dass sich alles um glückliche Familieneintracht drehen soll.«
»Okay …«
»Und, na ja, genau das hat sie getan. Aber nachdem ich das jetzt so schwarz auf weiß sehe …« Wieder überfliege ich die Liste der geplanten Aktivitäten. Dienstag: Cocktailparty für beide Familien. Mittwoch: Angelausflug für die Väter von Braut und Bräutigam. Donnerstag: letzte Anprobe. Freitag: Pediküre mit den Müttern, gefolgt vom Probedinner. »Vielleicht es das zu viel«, sage ich und drücke ihm mein Handy in die Hand, damit er die E-Mail lesen kann. Ganz am Ende hat Hazel noch eine ernste Frage gestellt: Bist du dir sicher, dass das so in Ordnung ist?
Nein. Ich bin mir überhaupt nicht mehr sicher. Dieses Programm, das in der Theorie so gut klang, wird unsere Eltern in der nächsten Woche beinahe täglich zusammenbringen. Unsere Eltern, die die Beziehung zwischen ihren Nachkommen nur mit Mühe und Not akzeptieren. Unsere Eltern, die früher beste Freunde waren, nun aber schon seit über drei Jahrzenten nicht miteinander sprechen.
Connor verzieht das Gesicht, während er die E-Mail liest. »Klingt nach jeder Menge Spaß.«
»Wieso siehst du dann aus, als würde dir gerade jemand eine Darmspiegelung verpassen?«
Mit gerunzelter Stirn gibt er mir das Handy zurück. »Und das war deine Idee?«
»Ja! Ich will, dass diese Hochzeit die beste Hochzeit unseres Lebens wird. Weil es unsere Hochzeit ist. Und, ich weiß auch nicht, ich dachte, wir könnten endlich ein neues Kapitel mit unseren Familien aufschlagen. Ein Teil von mir ist überzeugt davon, dass unsere Eltern die letzten drei Jahre insgeheim darauf gehofft haben, dass wir uns trennen. Und jetzt heiraten wir. Ich will, dass sie diesen Mist endlich hinter sich lassen.«
»Das will ich auch«, gibt Connor zu und legt mir eine Hand an die Taille. »Und ich glaube, das können sie auch schaffen.«
»Natürlich können sie das. Sie schmoren schon viel zu lange in diesem merkwürdigen Grollgebirge vor sich hin.« Ich erinnere mich wieder an meine Motivation, als ich Hazel darum gebeten habe, dieses Programm zu organisieren. »Ich bin es leid, mich wie eine ängstliche Forscherin in ihre Höhlen vortasten zu müssen.«
Connor zieht die Brauen zusammen. »Was für Höhlen …?«
»Ich will, dass wir alle glücklich zusammen am Fuß des Gebirges leben«, erkläre ich. »Sie haben sich dreißig Jahre lang in den dunklen Nischen des Zorns und der Feindseligkeit versteckt. Ich bin es leid, immer eine Stirnlampe aufsetzen zu müssen, wenn ich sie besuchen will.«
»Ah, diese Höhlen«, sagt Connor. »Wir werden sie in bester Höhlenforschermanier aus ihren Felsspalten und hinaus ins sonnige Familienglück zerren.«
»Genau«, erwidere ich, ermutigt von seiner Reaktion. Einer von vielen Gründen, wieso ich diesen Mann liebe: Er tut zumindest so, als würde er meine Metaphern verstehen. »Ist das so eine schlechte Idee? Für jede andere Familie wären diese Aktivitäten vollkommen normal. Ich will bei unserer Hochzeit nicht auf Zehenspitzen herumschleichen müssen. Ich bin die Braut, verdammt – ist es nicht meine Aufgabe, solche Entscheidungen zu treffen?«
»Du kannst alle Entscheidungen treffen«, bestätigt Connor. »Mit oder ohne Stirnlampe.«
Lachend vergrabe ich das Gesicht an seiner Brust. »Danke. Meinst du, es ist sehr verrückt, diesen Plan durchzuziehen?«
»Nicht verrückt«, meint er und drückt mir einen Kuss auf den Scheitel. »Möglicherweise gefährlich. Aber was kann schon Schlimmes passieren? Es ist unsere Hochzeit, und wir haben es verdient, sie so zu feiern, wie wir es wollen.«
Lächelnd sehe ich zu ihm auf, denn er hat recht. Was kann schon passieren?
