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Verlangen. Begehren. Scham. Die Geschichte einer großen, heimlichen Liebe zwischen zwei Frauen, erzählt in Bruchstücken, Episoden, Augenblicken. Einmalig, unvergleichlich, sinnlich, hocherotisch und ohne jegliche Feigenblätter - das ist "Marlene & Me"! Zahlreiche Leseproben unter www.psychopathia-sexualis.de
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Seitenzahl: 401
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Für B.V.
Die Eine, die Einzige, die Unvergleichliche.
Ich wünschte, Du hättest mich geliebt.
INHALT
Prioritäten
Zwei Hexen
Italienische Nacht
30 Minuten
Wilhelma
Eine Zugfahrt, die ist lustig...
Die Stute
Marlene Dietrich und das Internet
Omas Zeitungen
Mittagspause
Park and ride
Die Meerjungfrau
Venusfliegenfalle
In der Apfelplantage
Blutrausch
Ich bin Marlene
Teatime
Fisherman’s Friend
Eine gerechte Strafe
Die Gazelle
Share
Frühlingserwachen
Kleiner Imbiss zwischendurch
Die Kuchenbäckerin
Dea, Marlene and me
Amazonas
Quick and dirty
Spezielle Behandlungsmethoden
Paris c’est une femme
Die Basiliskendame
Ein Abend zu dritt
Gay Girls
Ich hab noch einen Koffer in...
Die Henne
Eine chinesische Delikatesse
Die Maschine
Ostersonntag
Einkaufen mit Marlene
Phalaenopsis
Epilog
Sie begehrte sie schon so lange, so hoffnungslos, so ohne jede Chance, und dennoch konnte Morag sich einfach nicht von dieser Frau losreißen. Sie hatte versucht, den Kontakt abzubrechen, nachdem sie der Anderen ihre Liebe gestanden hatte und diese – nach einem anfänglichen „Ich empfinde dasselbe, ich hab mein Leben lang nach einem Menschen wie Dir gesucht“ – ihr 24 Stunden später erklärt hatte, sie habe das alles falsch verstanden, sie hätte es nicht so gemeint, und ob nicht einfach eine Freundschaft...
„Scheiß auf die Freundschaft“, hatte Morag sich gedacht, „wie soll das gehen?“ Und den Kontakt abgebrochen. Wochenlang. Und immer und immer wieder hatte Marlene sich gemeldet. Mit Belanglosigkeiten. Morag hatte nie geantwortet. Bis eines Tages – ja, da stand auf dem Handy-Display plötzlich: „Können wir nicht endlich irgendwie zur Normalität übergehen?“ Sie tat Morag leid, die Andere, und sie nahm sich vor, die Sache mit der Freundschaft irgendwie zu versuchen. Irgendwie.
Es war klar, dass sie leiden würde. Und das tat sie gerade. Vor ihr stand das Objekt ihrer Begierde, in einem Villinger Hotelzimmer, in grauer Ski-Unterwäsche. Und sie musste diese Schönheit schminken.
Für dieses Fotoshooting, zu dem sie Marlene mitgeschleppt hatte, wo sie selbst mehr oder weniger als Statistin auftrat. Sie wollte wenigstens schöne Bilder von der Angebeteten, wenn sie sonst schon nichts hatte.
Also hatte sie einen der Fotografen überredet, Portraits von Marlene zu machen, diese hatte nämlich behauptet, niemand könne schöne Bilder von ihr machen. Sie hatten gewettet. Morag wusste jetzt schon, dass Marlene verlieren würde, denn diese war eine ausgesprochen attraktive Frau.
Sie war nicht groß, aber schlank, hatte die schönsten dunklen Rehaugen des Universums, zarte, elegant geschwungene Lippen, die sie trotz ihrer 50 Jahre manchmal fast mädchenhaft wirken ließen, und eine milchweiße Haut mit Millionen von Sommersprossen, die verrieten, dass sie früher einmal rothaarig gewesen war. Seit der Chemo waren ihre Haare eisgrau, sie trug einen eleganten Kurzhaarschnitt, der ihre hohen Wangenknochen und ihren schlanken Hals betonte.
Nun also steckte sie vom schlanken Hals bis zu den zierlichen Füßen in grauer Ski-Unterwäsche, die sie unter dem roten Kleid tragen wollte, denn der Mai war erstaunlich kalt und die Bilder sollten erst später am Abend gemacht werden; es würde also noch kühler werden.
Vorhin waren sie zusammen mit dem Rest der Truppe Essen gewesen, hatten gescherzt und gelacht und auf den Kameras der Fotografen die ersten Bilder angeschaut. Oh ja, es war eine seltsame Stimmung im Restaurant gewesen; Marlene – im Privatleben ganz und gar brave schwäbische Hausfrau – hatte sie mit fast fiebrigen Augen angesehen, ihre Lippen hatten feucht und verführerisch im Kerzenlicht geglänzt und Morag hätte schwören können, dass die Hand um ihre Taille kein Zufall gewesen war.
Dass die Blicke tiefer waren als sonst. Dass Marlene sich näher zu ihr geneigt hatte als üblich.
Aber was half es, darüber nachzudenken. Die Freundin hatte ihr vor Wochen schon erklärt, dass sie ihr nicht geben könne, was sie sich wünsche. Sie hatte es akzeptiert, letztlich nur, um die Andere nicht ganz und gar zu verlieren. Es tat immer noch weh, aber sie musste sich aufs Schminken konzentrieren.
Sie bat Marlene, sich vor ihr auf die Bettkante zu setzen und richtete um sie herum mit vorgeschobener Professionalität Mascara, Lidschatten, Lippenstift, diverse Tiegel und Töpfchen. Dann bat sie die Angebetete, die Augen zu schließen, und begann mit der Arbeit. Unter ihren Händen verwandelte sich die sowieso schon schöne Frau in ein unwiderstehliches Geschöpf der Nacht, mit schwarzgrauem Lidschatten um die Augen, der ihrem dunklen Blick noch mehr Ausdruck verlieh.
Morag arbeitete absichtlich langsam. Ja, sie litt, aber in diesen wenigen Minuten war sie der Freundin so nah, so nah wie sonst nie; sie wollte diese kostbare Zeit ausdehnen, so lange es ging. Ihre Hände zitterten leicht, sie hoffte, die Andere würde es nicht bemerken. Diese öffnete plötzlich die Augen.
„Mache ich Dich nervös?“ fragte sie.
„Ja, bitte schließ die Augen, sonst kann ich mich nicht konzentrieren“, antwortete Morag.
„Oh okay. Sorry.“
So, die Augen waren fertig geschminkt. Jetzt die Lippen. „Noch schlimmer, dieser schöne, sanfte Mund“, dachte Morag bei sich. „Marlene, jetzt kommt der Lippenstift. Du kannst die Augen aufmachen!“ Der prüfende, dunkle, mystische Blick hing an ihr – sie sah nicht hin und versuchte, sich auf die Lippenkontur zu konzentrieren. Dieser Mund, dieser göttliche Mund, so zart und weich. Sie wünschte, sie dürfte diese schönen Lippen mit ihren Fingerspitzen berühren, mit ihren eigenen Lippen sanft darüber streichen, den Atem der anderen Frau einatmen...
Sie suchte etwas ängstlich deren Blick, Marlene hatte die Augen jedoch wieder geschlossen. „Umso besser“, dachte Morag. Sie fuhr mit dem Stift zärtlich Marlenes Lippen nach, beugte den Kopf noch näher zu der Angebeteten hin, nur 10 cm noch... Ihr Herzschlag beschleunigte sich, sie stellte sich vor, wie es sich anfühlen würde, diesen verführerischen Mund zu küssen, ihre Zunge sanft zwischen das leuchtende Rot zu schieben und ihr brach schlagartig der Schweiß aus. „Jetzt nur nicht zittern“, beschwor sie sich in Gedanken. Was wohl passieren würde, wenn sie Marlene einfach küssen würde?
Plötzlich öffnete diese die Augen und sah sie tiefgründig an, schien in ihren Augen zu versinken. „Tu es doch einfach“, hauchte sie und öffnete leicht die frisch geschminkten Lippen. Morag glaubte, dass sie träume – hatte Marlene ihre Gedanken gelesen?
Sie kam nicht dazu, näher darüber nachzudenken, denn Sekunden später wurde ihr der Lippenstift aus der Hand genommen und zarte, kleine Hände ergriffen ihre Handgelenke. Marlene sank vor ihr rücklings aufs Bett und zog sie mit sich.
Sie spürte plötzlich den Druck von Busen auf Busen, ihr Herz raste, aber das der anderen Frau nicht weniger. Und endlich wagte sie es, ihre Lippen auf Marlenes Lippen zu senken. Diese öffneten sich wie eine Blume, der Lippenstift klebte, die dunklen Augen waren weit geöffnet und so nah, dass Morag sie nicht einmal mehr klar erkennen konnte. Sie sah nur noch einen glitzernden, verführerischen Abgrund, in den sie sich stürzen wollte. Sie schloss ihre Augen und gab sich ganz dem unerwarteten Gefühl der warmen Lippen unter ihrem Mund hin. Sie spürte, wie sich Marlenes Mund einladend öffnete, gleichzeitig berührten warme Hände ihren Rücken, schlüpften unter ihr T-Shirt und – das war zuviel – Marlenes Becken hob sich ihr einladend entgegen.
Das war der Moment, in dem sie aufhörte, sich zu wundern oder zu denken. Sie schob ihre Zungenspitze zärtlich in den Mund der unter ihr liegenden Frau, fand deren Zunge, spielte mit ihr, küsste sie unendlich lange, unendlich tief. Ein Handy klingelte, sie ignorierten es.
Die Hände unter ihrem Shirt wanderten ihr Rückgrat hinauf, hinterließen flammende Spuren auf ihrer Haut. Sie fühlte, wie kochendheiße Lust sich unter Marlenes Fingern auf ihrer Haut ausbreitete, wie deren Fingerspitzen Hitzeblitze in ihren ganzen Körper sandten. Das Klicken des BH-Verschlusses hallte unendlich laut in ihrem Kopf wieder.
Sie richtete sich auf, unter ihr lag mit verschmiertem Make-up das Objekt ihrer Begierde, die Augen dunkler als jemals zuvor – und das lag sicher nicht am Make-up.
Langsam und sinnlich legte Marlene beide Arme über den Kopf aufs Bett. „Zieh mich aus“, schien die Geste zu sagen. Morag hob vorsichtig den Saum des Unterhemdes, sie wollte die Andere nicht verschrecken, ging sie doch davon aus, die erste Frau in deren immerhin 50 Jahre langem Leben zu sein. Marlene lächelte aufmunternd. „Ich bin nicht vom Himmel gefallen“, spöttelte sie und zog nun ihrerseits der jüngeren Frau Shirt mitsamt BH blitzartig über den Kopf.
Sie ließ den Blick bewundernd über Morags vollen Busen gleiten, ließ die Hände folgen, streichelte die Brustwarzen, die sich ihr sofort prall und hart entgegenstreckten. „Du weißt, ich kann Dir das nicht bieten“, seufzte Marlene. Seit ihrer Chemo war ihr Körper nicht mehr so... perfekt – fand sie selbst. Morag war komplett anderer Meinung. „Süße, Du bist die schönste Frau auf Erden“, stöhnte sie unter Marlenes Händen.
Sie zog Marlene in eine halb sitzende Position und riss ihr nun förmlich das Unterhemd vom Leib, drückte ihre Lippen auf die weiße, sommersprossige Haut, wollte die andere Frau einatmen, auffressen. Sie spürte, dass Marlene auf ihre Zärtlichkeiten reagierte, ihr Körper bog sich Morags Lippen förmlich entgegen.
Morag, mutiger geworden, zog Marlene nun auch die lange Ski-Unterhose herunter, schob die immer noch halb auf der Bettkante liegende Frau vollends aufs Bett und wagte dennoch kaum, sie anzusehen. Marlene fing ihren Blick auf und nickte, wie zum Zeichen ihres Einverständnisses.
Sie breitete sich vor Morag aus wie eine Orchidee, offen lag sie nun vor ihr, ihre weißen sommersprossigen Schamlippen hatten sich dunkelrosa verfärbt, waren geschwollen und glänzten feucht. „Mein Gott, selbst hier hat sie noch Sommersprossen“, schoss es Morag durch den Kopf. In diesem Moment wurde ihr erst wirklich bewusst, dass die andere Frau sie wollte. Dass sie genauso erregt war wie sie selbst.
Sie kam nicht dazu, sich darüber zu wundern, denn plötzlich schoss Marlene wieder vom Bett hoch, griff in Morags Nacken, zerrte sie zu sich nach unten, griff mit beiden Händen nach ihren Pobacken und ehe Morag es sich versah, lag sie zwischen Marlenes weit geöffneten Schenkeln, spürte, wie zarte Hände fest ihr Hinterteil kneteten, während sich Hüften an Hüften pressten.
Sie fühlte unter ihrem Schambein die Hitze der anderen Frau, während ihr eigenes Geschlecht schier sein Gefängnis aus Slip und Jeans sprengen wollte. Während sie noch überlegte, wie sie unauffällig den Rest ihrer Kleidung loswerden könne, packte Marlene plötzlich mit enormer Kraft ihre Handgelenke, warf sie von sich herunter, drehte sie auf den Rücken, nagelte mit einer Hand Morags beide Handgelenke über deren Kopf auf der Matratze fest, während sie mit der freien Hand hektisch am Reißverschluss der Jeans zerrte.
Morag war so überrascht, dass sie gar nicht daran dachte, sich zu wehren. Sie hatte irgendwie die vage Idee im Kopf, dass sie zärtlich und vorsichtig sein müsse, während Marlene offensichtlich anderer Meinung war.
Morag fand sich also nackt vor ihr liegend auf dem Bett wieder, und bevor sie noch wusste, wie ihr geschah, versenkte Marlene eine Hand zwischen ihren Beinen, fast so, als würde sie Angst vor der eigenen Courage bekommen, wenn sie länger zögern würde. Zielsicher öffnete sie Morags Schamlippen, ließ ihre Hand mehr fest als sanft dazwischen auf und ab gleiten.
Morag erregte mehr die Gegenwart der Geliebten als das, was sie tat, dennoch lief sie fast aus – es war so lange her, seit sie eine fremde Frauenhand zwischen ihren Beinen gespürt hatte. Marlene presste ihr fast mit Gewalt ein Bein zwischen die Schenkel und begann, sich rhythmisch an Morags Oberschenkel zu reiben, dabei waren ihre beinahe obsidianschwarz wirkenden Augen fest auf die andere Frau geheftet und beobachteten sie. Morag hatte das Gefühl, dass Marlene sie auf irgendeine Art und Weise benutzte, aber sie war viel zu erregt, um diesen Gedanken weiter zu verfolgen.
Dann, plötzlich, brach Marlene ab.
„Nein, das ist nicht richtig“, stöhnte sie sichtlich erregt, und Morag hätte sie in diesem Moment am liebsten erwürgt.
„Doch, es ist richtig, bitte hör nicht auf“, flehte sie.
„Nein... Du verstehst nicht. So ist es nicht richtig. Nicht auf diese Art.“ Marlene deutete auf Morags Oberschenkel zwischen ihren Beinen. „Ich möchte Dich anschauen. Öffne die Beine. Lass mich Dich anschauen.“
Morag tat, wie ihr geheißen, und nun war es sie, die offen und schutzlos vor der Geliebten lag. Diese saß vor ihr auf den Fersen, betrachtete Morags Geschlecht wie eine seltene, kostbare Blüte und schob vorsichtig einen einzelnen Finger zwischen die Schamlippen, zog den Finger wieder heraus, hob ihn an ihre Lippen und leckte die glänzende, fädenziehende Feuchtigkeit langsam von ihrer Fingerkuppe. „Prosecco“, kommentierte sie.
Morag hatte keine Zeit, sich zu genieren, denn in einer einzelnen fließenden Bewegung – es sah fast aus wie eine Yoga-Übung – schob Marlene sich zurück in Bauchlage, Kopf und Oberkörper aufgerichtet wie eine Kobra, die Hände seitlich unter die Schultern gestützt; schob ihre Hände außen an den geöffneten Schenkeln ihrer Geliebten vorbei und umfasste von oben deren Oberschenkel, zog Morags Unterleib zu sich heran und ließ ihre Zunge heiß, geschmeidig und quälend langsam zwischen Morags Beine gleiten, wobei sie deren Schenkel noch weiter spreizte.
DAS gefiel Morag wesentlich mehr als Marlenes Hand wenige Minuten vorher. Das verdammte Handy klingelte mal wieder, aber keine von Beiden registrierte es.
Morag registrierte nur die zärtliche, weiche und doch feste Zunge, die geschickt um ihre Klitoris kreiste, sanft nach unten wanderte, in voller Breite vom Eingang ihrer Vagina nach oben zur Unterseite ihrer Klitoris leckte, als würde sie ein Eis lecken, um dann sanft mit der Unterseite ihrer Zunge von oben gegen die bereits heftig geschwollene, jedoch noch unter Hautfalten verborgene Perle zu schlagen.
Dann schob Marlene mit der Zunge Morags Klitoris langsam erst zur einen Seite und leckte ausgiebig die zarte Hautfalte daneben, wechselte anschließend die Seiten und leckte die Falte auf der anderen Seite, um kurz darauf abwechselnd von links nach rechts ihre Zunge schlangengleich über die empfindlichste Stelle der Geliebten schnellen zu lassen. Morag wusste nicht, wie ihr geschah.
Sie hatte diese Art von Sex schon erlebt, aber noch nie, noch nie hatte eine Frau sich ihrem Geschlecht auf diese Art und Weise länger als ein paar Minuten gewidmet; und noch nie war eine dabei so geschickt gewesen wie Marlene.
Diese schlängelte ihre Zunge weiterhin um Morags Klitoris, mal sanft, mal etwas härter, mal mit harter Zungenspitze, mal mit sanfter Breite, erhöhte Geschwindigkeit und Druck und wurde wieder sanfter. Morag entfuhr ein unkontrolliertes Stöhnen, ein Zittern durchlief ihren Körper. Unwillkürlich spreizte sie die Beine noch weiter, als Marlene zärtlich den Eingang ihrer Vagina umkreiste, mit angespannter Zungenspitze langsam in sie eindrang und ihre samtige Tiefe erkundete. Siedendheiß fiel ihr ein, WER das war, die sie so verwöhnte, und allein dieser Gedanke ließ sie schon fast kommen.
Sie spürte, wie ihre Klitoris unter den feuchten Lippen ihrer Liebhaberin mehr und mehr anschwoll, wie Marlene sie regelrecht in den Stand leckte, die Vorhaut sich zurückzog und ihre mittlerweile steinharte Perle freigab.
Marlene schloss die Lippen um die Perle und saugte sanft daran, während Morag das Gefühl hatte, jede Sekunde sterben zu müssen. Marlenes Lippen formten ein perfektes O, sie saugte die Klitoris der Geliebten in schneller werdendem Rhythmus ein und gab sie wieder frei. Morag drängte ihr das Becken entgegen, presste ihr Geschlecht ihrer Liebhaberin förmlich in den Mund und wusste, sie würde in wenigen Sekunden kommen.
Als Marlene spürte, dass ihre Geliebte kurz vorm Orgasmus stand, drang sie erst mit zwei, dann mit drei Fingern in deren Vagina ein und begann, das heiße, nasse Fleisch sanft und dann immer härter in Richtung Bauchdecke zu stoßen, während sie immer schneller und intensiver über die glänzende Perle leckte, die sich immer fester gegen ihre Zunge presste.
Morag kam. Sie kam so gewaltig, wie sie es nie für möglich gehalten hatte, sie warf sich gegen Lippen, Zunge und Finger ihrer Liebhaberin, sie spürte, wie deren Mund ihr ganzes geschwollenes, zuckendes Geschlecht umschloss und wie noch mehr klebrige Flüssigkeit aus ihr herauslief und sich in den Mund der anderen Frau ergoss. Erst stöhnte sie den Namen der Geliebten, dann schrie sie ihre Lust aus sich heraus, bis sie schließlich erschlaffte.
Marlene ließ Lippen, Finger und Zunge einfach dort, wo sie waren, und wartete, bis das Zittern etwas nachließ, während Morag langsam wieder auf der Erde ankam. Als sie die Augen öffnete, sah sie geradewegs in die dunklen Augen ihrer Geliebten, deren mittlerweile böse verschmiertes Make-up ihr ein fast diabolisches Aussehen verlieh.
Wieder klingelte das Handy. Diesmal erbarmte Marlene sich, fischte es vom Nachttisch und reichte es Morag. Es war Thomas, der Fotograf.
„Wo bleibt’n ihr?“ nuschelte er ins Telefon.
„Sorry, dauert noch ein bisschen, wir brauchen noch eine Weile, Make-up und so...“ versuchte ihm Morag möglichst gelassen zu erklären.
„So, brauchen wir das?“ grinste Marlene.
„Sicher. Ich muss Dich doch noch schminken“, antwortete Morag, nicht weniger grinsend.
„Stimmt“, antwortete Marlene, plötzlich ernst und fast traurig. „Weißt Du, ich kann das nämlich nicht.“
„Was nicht?“ wunderte sich Morag, die nicht verstand.
„Na, Du musst mir nichts zurückgeben. Lass mich die Gebende sein. Ich kann das nicht. Ich kann keinen... keinen... ich hatte noch nie...“
Morag verstand. Und wunderte sich nicht. Die seit 20 Jahren verheiratete Frau, die ihr soeben so geschickt und zum besten Orgasmus ihres Lebens verholfen hatte, war ganz sicher eines nicht: Heterosexuell. Und ganz offensichtlich war sie seit 20 Jahren und mehr unbefriedigt. Was vermutlich schlicht daran lag, dass sie – soweit Morag wusste – noch nie mit einer Frau geschlafen hatte.
„Ok, Vorschlag: Ich versuch es gar nicht erst. Aber ich möchte Dich noch ein bisschen spüren. Nur ein bisschen...“
„Ist in Ordnung. Aber mach mich nicht an, das wäre zu frustrierend für mich“, bat Marlene.
Morag antwortete nicht, sondern kuschelte sich rücklings an die mittlerweile auf der Seite neben ihr liegende Frau. Dabei drückte sie – natürlich völlig unabsichtlich – den Hintern sanft an das Becken der Anderen und begann sich zu bewegen; langsam, langsam, nur nicht zu auffällig.
Marlenes Körper reagierte. Sie erwiderte die Bewegung, zuerst kaum spürbar; fast so, als schäme sie sich, dann mutiger, schob den Unterleib nach vorn und Morag spürte, wie das Geschlecht der Geliebten langsam anschwoll und sich an ihren Hintern presste. Sie wusste, Marlene würde ihr jetzt nicht mehr widerstehen können, zog sie in eine halb kniende Position und schob sich rückwärts gegen die Freundin, präsentierte ihr einladend ihr rundes Hinterteil, ließ ihr Becken kreisen und endlich, endlich spürte sie kräftige Hände an ihren Hüften, zupackend, fordernd.
Sie fühlte, wie der Schweiß der Geliebten sich mit ihrem vermischte, und nicht nur Schweiß – ihr ganzes Hinterteil war plötzlich glitschig und feucht. Sie spürte die erigierte Klitoris ihrer Liebhaberin an ihren Pobacken; Marlene stieß zu, als sei sie ein Mann und Morag hielt dagegen, bot ihr den prallen, feuchten Hintern dar und registrierte zufrieden, wie Marlenes Atem und ihr Puls sich beschleunigten, wie die Stöße härter und fordernder wurden.
Sie hob den Hintern noch höher, presste den Oberkörper flach aufs Bett und spreizte die Beine so weit es ging, so dass Marlene ihren Oberschenkel dazwischen schieben konnte, was sie umgehend tat. Morag rieb sich am Oberschenkel ihrer Liebhaberin, während deren Hüften immer schneller und heftiger gegen ihren Po stießen. Marlene ließ sich endlich gehen, ein tiefes Stöhnen und etwas, das wie „Oh mein Gott“ klang, drang aus ihrer Kehle. Morag bot ihr den Widerstand, den sie brauchte, und je schneller Marlene sich an ihr rieb, desto lauter wurde sie. Morag spürte, dass Marlene kommen würde und eine Art süßer Triumph breitete sich in ihr aus.
„Komm, komm, stoß mich“, feuerte sie die schwitzende, erregte Frau hinter sich an, und offensichtlich brachten ihre Worte im Kopf ihrer Liebhaberin irgendetwas zum Explodieren. Sekunden später steigerte sich Marlenes lautes Stöhnen zu einem dunklen Brüllen und Morag spürte, wie ihre Liebhaberin heftig zuckte, noch einmal zustieß und sich eine heiße Flüssigkeit über ihren Po und ihre Schenkel ergoss, zwischen ihren Beinen auf die Matratze tropfte. Marlene brach erschöpft auf ihr zusammen und drückte sie mit ihrem ganzen Gewicht nach unten. Minutenlang lagen sie regungslos da.
Irgendwann spürte Morag plötzlich, wie warme Tropfen zwischen ihre Schulterblätter fielen und der Körper auf ihr sich leise schüttelte. Sie drehte sich um, wobei sie die andere Frau von sich herunter zur Seite rutschen ließ, und sah sie an.
Marlenes Augen schwammen in Tränen, die helle Spuren in das verlaufene Make-up zeichneten, sie biss sich auf die Unterlippe und wusste vor Verlegenheit nicht, wohin. „Ich hab das noch nie... Mein Leben lang nicht... Ich dachte, ich wäre frigide, ich kann es mir ja nicht mal selbst...“ schluchzte sie.
„Oh meine Süße, es ist alles gut!“ versuchte Morag die Schluchzende zu beruhigen. „Natürlich kannst Du das, Dein Körper ist perfekt, der kann das. Ich glaube, wir sollten mal Dein Make-up richten, der Thomas will irgendwann mal seine Bilder machen...“
Langsam beruhigte Marlene sich, schmiegte sich in die Arme ihrer Liebsten, drückte ihr Gesicht an deren verschwitzte Halsbeuge. „Gib mir noch 5 Minuten, meine Beine zittern so, ich kann nicht mal laufen“, murmelte sie.
Natürlich kamen sie viel zu spät zum Shooting. Aber manchmal muss man im Leben eben Prioritäten setzen...
© Thomas Pfleiderer
Sie bittet mich, ihr Korsett zu schließen. Ich habe keine Ahnung, wie das geht. Ich ziehe an den Schnüren, sie keucht. „Langsamer!“ sagt sie. Das schwarze Leder schmiegt sich an ihre Taille; ich sehe, wie ihre Figur sich unter meinen Händen formt. Sie ist bildschön. Ich ziehe weiter, wohl immer noch zu schnell, sie hält sich am Türrahmen fest. Ich bin fertig und sie stopft ihren beinahe herausquellenden Busen an Ort und Stelle. Das schwarze Leder drückt sich in ihr weiches Gewebe. Der Anblick macht mich nervös.
Wir sprinten in zu hohen Schuhen über Kies, der Fotograf wartet. Ich hasse es, mich fotografieren zu lassen. Wie sie mich dazu überreden konnte, weiß ich nicht mehr. Ich erkenne mich im Spiegel nicht. Aber das ist auch nicht wichtig. Sie hastet vor mir her, ich bewundere ihre schöne Figur.
Der Fotograf ist nett. „Bringen wir's hinter uns“, denke ich. Er stellt uns nebeneinander auf. Zwei Hexen. „Leg den Arm um sie“, sagt er zu mir. „Näher zusammen!“ Mein Herz macht einen Satz, als ich meine Hand vorsichtig um ihre Taille lege. So nah war ich ihr noch nie. Ich vermeide es. Sie ist in mich verliebt. Was ich fühle, spielt keine Rolle, denn es darf nicht sein. Zuviel Ballast. Auf beiden Seiten. Ich habe Angst vor dem Tod. Sie hat mir vorgeworfen, ich hätte Angst vor dem Leben.
Sie drückt sich an mich, sinnlich, fast erotisch. Sie nutzt die Situation aus. Ich mache mich steif. Sie merkt es und rückt von mir ab.
Ich will ihr nicht das Gefühl geben, sie nicht zu mögen. Ich zwinge mich, mich zu entspannen. Ich atme konzentriert. Ihre Hüfte lehnt sich sehr vorsichtig an meine. Sie ist auf dem Sprung, sie deutet nur an. Ihre Wärme tut mir gut, ich möchte mich anlehnen. Traue mich nicht. „Was soll der Blödsinn“, denke ich. „Sie wird mich wohl kaum ins Gebüsch zerren!“
Heute Mittag mussten wir eine Szene spielen, in der sie halb auf mir lag. Es fällt mir ein, wie verboten gut sich das angefühlt hat. So wie jetzt. Ich bringe sie mit Absicht aus dem Gleichgewicht, dann fange ich sie auf. Beinahe landen wir in der Hecke, die weiche Erde gibt unter den spitzen Absätzen nach. Ich lache mit ihr. Sie ist mir ganz nah. Ich vergesse den Fotografen. Meine Hände liegen in ihrer schlanken Taille. Was passiert, wenn ich meine Hüfte an sie drücke? Ich stelle es mir vor, aber ich tue es nicht.
Wir sind fertig. Ein paar Meter weiter ist das Restaurant, in dem die anderen Models warten. Meine Freundin hat seltsame Bekannte. Gar nicht meine Welt. Ich kenne niemanden. Wir sind immer noch im Kostüm, man starrt uns an. Der Fotograf zeigt seine Bilder. Nachher müssen wir noch einmal zu ihm, in anderen Kostümen. Lust habe ich eigentlich keine mehr, der Tag war lang.
Eine Frau mit wilden blonden Locken macht mir Komplimente, die mir fast peinlich sind. Sie behauptet, ich hätte tolle Augen. Sie müsse Portraits von mir machen. Die Frau ist etwa in meinem Alter und sprüht vor Leben und Energie. Ich mag sie sofort. Ich werde locker.
Das Essen ist herrlich, ich bin total ausgehungert. Ich genieße. Meine Freundin kann nicht, das Korsett ist ihr zu eng. Im Sitzen drückt es ihre Brüste nach oben. Ich stopfe alles zurück an Ort und Stelle. Erst als sie mich fassungslos anstarrt, merke ich, was ich tue. Die blondgelockte Frau, Susanne ist ihr Name, schaut mich seltsam an. Dann lächelt sie, als wisse sie etwas, was ich nicht weiß. Ich schäme mich. Ich glaube, ich bin erregt. Sexuell. Es verwirrt mich schrecklich.
Wir gehen wieder ins Hotel, in meinem Kopf sind wirre Bilder. Ich flüchte auf die Toilette. Als ich mich berühre, stelle ich fest, dass ich feucht bin. Ich habe Angst. Solche Dinge kommen in meinem Leben nicht vor. Ich wische alles weg, halte meine Hand unter eiskaltes Wasser, bis sie fast taub ist, und lege sie dann noch einmal zwischen meine Beine. Ich stehe vor dem Spiegel, eine fremde Frau mit riesigen Augen starrt mich an. Ich flüchte aus dem Bad.
Meine Freundin bittet mich, ihr Korsett zu öffnen. Sie seufzt erleichtert. Ihr Rücken ist voller Striemen. Ich massiere kurz die gequälte Haut. Und werde wieder feucht dabei. Ich flüchte wieder und reiße das Fenster auf. Besser.
Sie ist wieder angezogen. Ich reiße mich zusammen. Sie wird mich jetzt noch einmal schminken. Sanft gleitet der Schwamm über mein Gesicht, konzentrierte Stille. Ich merke, dass sie nervös ist. Ich schließe die Augen, um es ihr leichter zu machen. Sie erträgt meinen Blick nicht. Vielleicht habe ich tatsächlich schöne Augen. Ihre Hände zittern. Sie schminkt meine Lippen. Endlos lange. Der Lippenstift streichelt mich.
Es fühlt sich zärtlich an, fast an wie ein Kuss. Ich habe jahrzehntelang nicht mehr geküsst. Ich spüre ihren Atem, sie ist mir viel zu nah. Wieder Bilder in meinem Kopf.
Ich werfe alles, alles über Bord. Die Situation ist unwirklich. Ich spüre, wie gern sie mich küssen würde. Heißes Blut schießt zwischen meine Schenkel. Ich bin nicht heißblütig. Ich bin kühl. Ich öffne meine Augen und blicke tief in ihre. Sie hat endlos lange Wimpern. Ihre Augen erinnern mich an das Mittelmeer vor Südfrankreich. Ich schiebe meinen Mund noch näher an ihren heran. Sie wagt es nicht. Sie erstarrt. Ich sage ihr, sie solle es tun. Lehne mich zurück, sie folgt. Sie liegt halb auf mir. Sie wagt es. Ihre Lippen sind unglaublich weich. Ihr Kuss ist erst vorsichtig, dann verlangend und heiß. Sie hat Feuer. Sie reißt mich mit.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal begehrt habe. Irgendwann in der Steinzeit vermutlich. Es ist auch gar nicht wichtig. Ich bin im Hier und Jetzt. Ich stehle mich unter ihre Kleidung und berühre ihre Haut. Ich mache sie an. Ich fühle mich wie die Hure, die ich nachher darstellen soll. Meine Angst ist wie weggeblasen. Ich bin die Ältere. Ich führe sie. Süßes Mädchen.
Ich will wissen, wie weit sie gehen wird. Traut sie sich? Ja. Sie versucht, mich auszuziehen. Sie zögert. Sie glaubt bestimmt, ich weiß nichts von dieser Art der Liebe. „Oh doch, ich weiß, wie man es einer Frau besorgt. Aber das kannst Du nicht wissen, Kind“, denke ich. Ich muss grinsen. Ziehe ihr Pulli und BH aus. Streichle und drücke ihren schönen Busen. Sie hört auf zu denken und zieht mich endlich aus. Vollständig.
Sie küsst meine Haut. Sie versucht sogar, meine Narbe zu küssen. Ich ziehe sie schnell an mich, damit sie nicht näher hinschaut. Ich denke an Mara. Aber nur kurz. Dann bin ich wieder bei ihr. Ich presse sie an meine Hüften und betaste durch die enge Jeans ihr hübsches Hinterteil. Sie fühlt sich toll an. Ich reibe mich ein bisschen an ihr und hoffe, dass sie es nicht merkt.
Dann schubse ich sie von mir herunter und drehe sie um. Sie liegt auf dem Rücken vor mir. Ich verdeckte meine rechte Brust. Ich betrachte sie und überlege fast nüchtern, ob ich es ihr französisch machen soll. Dabei würde sie meine Narbe nicht sehen. Und Mara hat es geliebt. Mehr Vergleichsmöglichkeiten habe ich nicht. Ich schiebe ihr probehalber erst einmal meine Hand zwischen die Beine. Huch, sie ist richtig nass. „Wo ist hier was?“ frage ich mich. Ich habe schon Jahrzehnte keine Frau mehr berührt, auch mich selbst nicht. Ich hoffe, ich stelle mich nicht doch blöd an. Vermutlich bin ich zu fest. Sie ist erregt, aber sie hilft mir nicht.
Ich kann nicht widerstehen und lege mich zwischen ihre Beine. Nackt. An meinem Oberschenkel wird es heiß und glitschig. An ihrem wohl auch. Der Gedanke heizt mich an, ich würde sie gern ficken, was ich leider nicht kann. Ich reibe mich an ihr, ohne nachzudenken, es fühlt sich göttlich an. Ihr Oberschenkel ist weich, sie spannt ihre Muskeln an. Ich habe beinahe das Gefühl, sie möchte mir dabei helfen. Ihr Knie ist angewinkelt. Ihr Becken hebt und senkt sich. Ich schiebe mich auf ihrem Oberschenkel vor und zurück. Alles ist feucht. Mir wird ein bisschen schwindelig. Plötzlich höre ich mich selbst stöhnen. Mir wird bewusst, was ich tue. Ich reiße mich zusammen und breche ab. Ich schäme mich. Was ich tue, ist falsch.
Seltsam, sie sieht fast aus, als hätte es ihr gefallen. Meine Feuchtigkeit glänzt auf ihr. Ihre Augen glänzen ebenfalls. Ich begebe mich zurück auf sicheres Terrain und lasse sie ihre Beine öffnen. Sie sieht wunderschön aus und schmeckt nach Prosecco.
Jetzt finde ich mich zurecht. Jetzt spüre ich, dass ihr gefällt, was ich tue. Ob sie das wohl kennt? Ich mache es ihr langsam, ich verwöhne sie. Mir gefällt, wie sie reagiert. Je besser es ihr gefällt, desto mehr fließt sie. Sie stöhnt heftig, das spornt mich an. Ich will, dass sie laut wird. Sie, die Disziplinierte. Sie hat immer alles im Griff. Diesmal nicht. Ihr weiches, saftiges Fleisch schwillt immer mehr an. Ich muss an eine überreife Mango denken. Sie bewegt sich unter mir. Ihr Körper zeigt mir, dass sie beinahe soweit ist. Ich dringe vorsichtig mit der Zunge in sie ein, sie kommt fast.
Ich will, dass sie in meinem Mund kommt und nehme meine Finger zu Hilfe. Ich nehme sie in den Mund. Ich bestimme ihr Tempo. Ich genieße meine Macht. Während ich sie von außen verwöhne, halte ich von innen dagegen. Ich mache es ihr schneller. Sie wird lauter. Sie zuckt heftig. Volltreffer. Sie brüllt meinen Namen, während sie kommt. Ihre glitschige Flüssigkeit fließt in meinen Mund, ich umschließe sie ganz. Sie braucht lange, bis sie fertig ist. Ich platze fast vor Stolz. Ich kann's noch.
Sie zieht mich nach oben. Ich sehe in ihrem Blick, dass sie mir etwas zurückgeben möchte. Jetzt muss ich Farbe bekennen. Ich erkläre ihr, dass mein Körper unvollkommen ist. Sie schaut mich ungläubig an. Ich werfe das demütigende Wort in den Raum: Frigide. Schon immer.
Ich möchte nicht, dass sie sich vergeblich Mühe gibt. Die habe ich mir selbst schon viel zu oft gegeben. Und irgendwann aufgegeben. Sie verhandelt. Sie möchte mit mir kuscheln. Ich bitte sie, mich nicht weiter zu erregen. Sie akzeptiert.
Sie liegt vor mir. Klebt an mir. Sie ist noch weißer als ich und duftet nach Sex. Ich atme tief ein. Sie drückt sich zärtlich an mich. Ich lege meine Hand locker in ihre Taille. Sie schnurrt beinahe. Ich spüre ihre weiche Haut an meinen Hüften, sie ist so verführerisch. Sie kuschelt sich noch enger an mich. Fast, als würde sie in mich hineinkriechen wollen. Ich versuche, nicht daran zu denken, was ich gern mit ihr machen würde. Ich sollte aufstehen. Ich kann nicht. Sie riecht so gut. Sie fühlt sich so toll an.
Sie schiebt. Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich unabsichtlich. Ich lasse mich ein bisschen verführen und bewege mich ganz leicht. Oh mein Gott. Das war schon zuviel. Ihr Arsch macht mich wahnsinnig an. Ich laufe aus. Vermutlich spürt sie es. Sie wird fast unmerklich schneller. Schiebt stärker. Ich reibe mein Geschlecht an ihr. Ihr Arsch ist unwiderstehlich. Ich kann mich kaum noch zurückhalten. Schäme mich. Ich weiß, dass ich das nicht mit ihr tun darf. Wenn sie das wollte, läge sie nicht mit mir hier, sondern mit einem Mann.
Sie greift nach meiner Hand und zieht daran. Zieht mich hoch. Presst mir ihren geilen, feuchten, prallen Arsch gegen Hüften und Bauch. Bewegt sich schlangengleich, lüstern, auffordernd. Bietet sich mir an. Als wolle sie, dass ich sie ficke. Mir knallt die Sicherung raus.
Ich schnappe sie mir und stoße zu, gegen ihren herrlichen Arsch. Binnen Sekunden bin ich klatschnass geschwitzt. Ich stelle mir vor, in sie einzudringen und stoße fester. Das Gefühl ist unbeschreiblich.
Sie gibt sich mir voller Begeisterung hin. Sie hebt ihren Arsch noch höher, so dass ich meinen Oberschenkel zwischen ihre Beine pressen kann. Es fühlt sich an, als würde ich tief in sie eindringen. Ihr Oberkörper liegt flach. Sie reibt sich an meinem Bein, sie gleitet an mir auf und ab. Alles glitscht. Sie wird schneller. Ich kann ihre Klitoris fühlen. Sie ist hart. Oh mein Gott, sie will es wirklich. Sie lässt sich von mir ficken. Sie hält nicht nur hin, sie hält dagegen.
Ich verliere die Kontrolle. Ich stoße sie hemmungslos. Das Blut rast durch meine Adern, ich glaube, dass ich sterbe. Plötzlich höre ich wie durch Watte ihre Stimme, tief und schamlos: „Stoß mich, komm schon, komm jetzt!“ In mir bricht etwas. Ein Damm. Entsetzt schaue ich nach unten, eine weißliche Flüssigkeit spritzt aus mir heraus, während ich zustoße und dabei sterbe. Plötzlich ist der Druck weg. Ich lasse mich einfach auf sie fallen, meine Kraft ist weg.
Minuten später dämmert mir, was passiert ist. Ich habe mich mein Leben lang gefragt, wie sich ein Orgasmus anfühlt. Plötzlich muss ich heulen und kann mich gar nicht mehr beruhigen. 50 Jahre Frust fließen aus mir heraus. Ich heule und heule. Mein Körper zuckt noch immer leicht, mein Unterleib pocht dumpf und befriedigt. Zum allerersten Mal. Unendliche Dankbarkeit überkommt mich. Und Scham. Sie nimmt mich in den Arm, ihre schönen Augen sind voller Liebe.
Ich habe Angst, dass sie mich schrecklich dumm oder noch schlimmer, pervers findet. Stattdessen sagt sie mir, dass ich perfekt sei und alles an mir in bester Ordnung.
Es ist das Schönste, was mir jemals jemand gesagt hat.
© Susanne Seiffert
Die Nacht ist lau und duftet nach Lavendel und Jasmin, die Balkontüre haben wir offen gelassen wegen der Hitze, ein leichtes Lüftchen bewegt den Vorhang und ich kann immer noch nicht fassen, wie nah sie mir ist. Sie baut eine Kissenburg um sich herum. „Damit ich mich nicht auf die Seite lege, auf der die Thrombose war“, sagt sie, aber irgendwie findet sie nicht den richtigen Platz. Ich liege stumm neben ihr und bewundere sie. In ihrem weißen Nachthemd sieht sie aus wie ein Kind, meine Gräfin. Es ist relativ kurz, bedeckt knapp ihre Oberschenkel und ich habe vorhin, als sie ins Bett geklettert ist, noch ihre hübschen schlanken Beine betrachten können, bevor sie sie unter der leichten Decke versteckt hat. Sie hat wunderschöne, endlos lange Beine und überall Sommersprossen. Ich liebe ihre Haut. Ihre Hüften sind schmal, überhaupt ist sie von einer ausgesuchten Eleganz, deswegen nenne ich sie Gräfin.
Sie baut immer noch Kissenburgen, umständlich, sie ist nervös. Wir haben noch nie in einem Bett geschlafen. Endlich ringt sie sich durch: „Könntest Du Dich vielleicht einfach da hin legen, damit ich mich nicht umdrehen kann, wenn ich schlafe?“ Ich tu’s schrecklich gern und drücke mich vorsichtig an sie. Mein Herz schlägt plötzlich schneller und ich kann mir nicht verkneifen, meine Nase in ihrem duftenden Nacken zu versenken und ihr einen Kuss auf die weiche Haut zu hauchen. Sie duftet süßer als die duftgeschwängerte Sommernacht. Ich bin ganz berauscht von ihr. Ich wünschte, ich könnte meine Nase überall in ihr versenken.
Sie erstarrt. Ihr Atem ist plötzlich ganz flach, ihre Brust hebt sich kaum. Ich glaube, sie hat Angst davor, dass ich sie berühren könnte. Wir haben schon einmal miteinander geschlafen, rauschhaft, euphorisch, beinahe wie betrunken. Das sind wir jetzt nicht. Aber wir sind im Grunde hier, damit wir es miteinander tun können. Ungestört. Wir sind jenseits der Welt, in der wir normalerweise leben. Sie hat ihr Handy ausgeschaltet, als sie vor mehr als 500 Kilometern in mein Auto gestiegen ist. Sie weiß, wozu sie hier ist, dennoch fürchtet sie sich. Ich habe das Gefühl, dass sie plötzlich auf dem Sprung ist.
Meine Hüften sind weit weg von ihrem Hintern, auch wenn ich große Lust hätte, mich an sie zu pressen. Meine Brüste berühren ihren Rücken kaum, damit sie nicht merkt, dass meine Brustwarzen hart sind. Ich weiß, dass ich feucht bin und ich vermute, dass sie es auch weiß. Ihre Nähe erregt mich. Mein Arm liegt sehr sehr locker über ihrer Seite, über ihrem Bauch, ich halte sie nicht fest; ich vermute, dass sie dann sofort aus dem Bett flüchten würde. Ich rücke wieder ein Stück weiter von ihr ab, auch wenn ich gern das Gegenteil täte.
„Nein... Bleib da“, flüstert sie.
„Entschuldige“, murmele ich.
„Wofür?“ Ihre Augen wirken kindlich und sehr groß.
„Na... für den Kuss.“ Ich komme mir blöd vor.
„Der war...“ – Sie sucht nach dem richtigen Wort und
findet es nicht – „Sehr schön.“
Sie spielt verlegen mit einem Zipfel ihrer Decke. Sie druckst herum. „Du kannst... nochmal“, haucht sie und es kostet sie sichtlich Überwindung.
Jetzt bin ich es, die verlegen ist. Sie kommt mir vor wie eine Heilige, und Heilige berührt man nicht. Küsst man nicht. Und man denkt erst recht nicht daran, alle möglichen anderen Dinge zu tun. Wer sagt, dass wir müssen? Es könnte mir auch genügen, dass sie da ist, ich hatte noch nie so viel Zeit mit ihr allein.
Ich bin plötzlich blockiert und traue mich nicht. Dafür traut sie sich. Sie rückt ganz ganz vorsichtig näher zu mir, kuschelt sich an mich. Ich spüre ihren Hintern an meinem Becken und mir schießt ein glühendheißer Blitz in den Schoß. Am liebsten würde ich mich an ihr reiben, nackt, meine Feuchtigkeit auf ihrer Haut verteilen... Meine Brustwarzen werden noch härter, sie muss es spüren, denn jetzt schmiegt sich ihr Rücken an meinen Busen. Ich beschließe, mutig zu sein und lege meinen Arm fest um ihren Bauch, ziehe sie zu mir heran und küsse sie noch einmal auf den Nacken. Sie zittert. Plötzlich tut sie mir leid. „Du musst nicht“, erkläre ich ihr und löse meinen Arm, obwohl ich nicht mehr sicher bin, ob sie vor Angst zittert.
Ganz offensichtlich ist es das nicht. „Ich möchte es“, sagt sie; und ich habe das Gefühl, dass sie noch etwas sagen möchte, aber sie schweigt. Ich kann ihr Herz schlagen fühlen. Es schlägt schnell. Dann verschwinden ihre Hände unter der Decke. In Zeitlupe zieht sie ihr Nachthemd nach oben. Ich bekomme Herzrasen.
Meine Hand liegt jetzt auf ihrem nackten Bauch. Ihre Haut ist unglaublich weich, sie fühlt sich an wie warme Seide. Ich bin wie paralysiert und weiß nicht, ob ich wirklich tun soll, was meine Heilige offensichtlich möchte.
Sie schiebt meine Hand nach unten, ebenfalls in Zeitlupe. Auf ihren Slip. Die Aufforderung ist eindeutig. Ich nehme all meinen Mut zusammen und lasse meine Finger unter den Bund des Slips schlüpfen. Ihr Schamhaar ist feucht, sie schwitzt. Sie atmet immer noch sehr sehr flach, ihr Herz schlägt jetzt genauso rasend wie meines. Verschämt drückt sie sich an meine Hand, ich kraule sie ein bisschen, traue mich aber nicht weiter nach unten. Sie hebt das obere Bein leicht an. „Ach verdammt, jetzt oder nie“, denke ich und lasse meine Finger doch nach unten wandern.
Sie ist feucht, sie ist sogar verdammt feucht. „Ja“, seufzt sie. Ich bin ganz vorsichtig. Ich öffne sie und muss dabei an eine weiße Lilie denken. Ich erkunde sie mit den Fingerspitzen und sie beginnt, sich zu bewegen. Jetzt drücke ich mein Becken doch gegen ihren Hintern, es erregt mich, wie sie sich unter meiner Hand bewegt. Sie traut sich noch nicht richtig, aber offensichtlich gefällt ihr, was ich tue. Ihre Klitoris wird hart und streckt sich meinen Fingern entgegen. Ihre Schamlippen schwellen an und öffnen sich, sie ist wirklich eine Blume. Sie fließt. Sie erblüht unter meinen Händen.
Ich sage es ihr, auf Italienisch. Sie versteht die Sprache nicht, sie versteht aber instinktiv, was ich ihr sage. Sie dreht sich zu mir, bleibt auf dem Rücken liegen. Sie schaut mich an und ihre Augen glänzen im Halbdunkel. Ihre Lippen glänzen ebenfalls und sind leicht geöffnet. Ich streichle sie weiter, sie hebt mir das Becken entgegen, ihre Bewegungen werden ein wenig schneller.
Zart reibt sie sich an meiner Hand und sieht mich dabei an. „Küss mich richtig“, flüstert sie.
Ich beuge mich über sie und lege meinen Mund vorsichtig auf ihren. Ihre Lippen sind weich und nachgiebig und fühlen sich an wie taufrische, kühle Blütenblätter. Sie öffnet sich sofort, ihre warme Zunge gleitet in meinen Mund, verlangend, fordernd. Sie saugt an meinen Lippen und ich an ihren, sie spielt mit mir, spätestens jetzt kann ich nicht mehr aufhören.
Sie kann küssen wie noch keine vor ihr. Ich habe das Gefühl, dass ihre Lippen anschwellen, sie verschlingt mich, sie heizt mich an. Ich merke plötzlich, dass mein Becken in kleinen Bewegungen seitlich gegen ihre Hüfte stößt, als würde ich sie ficken. Mir wird bewusst, was ich da tue. Sofort halte ich mein Becken ruhig, ich will nicht, dass sie mich für so triebhaft hält. Ich möchte mich auf ihre Lust konzentrieren, nicht auf meine. Sie hat es nicht gemerkt, ihre Augen sind geschlossen. Sie genießt es, dass ich sie verwöhne. Sie atmet jetzt tiefer und bewegt sich heftig. Ich habe Mühe, den Punkt zu halten, der ihr besonders gut gefällt.
Plötzlich sind ihre Hände überall, sie streichelt meine Brüste und zerrt an meinem Nachthemd. Sie löst sich von mir, richtet sich auf und zieht erst mir das Nachthemd über den Kopf, dann sich selbst. Ich trage nichts darunter. Sie zieht ihren Slip aus und zieht mich mit sich nach unten, ich weiß nicht wohin mit mir, wohin mit meinen Händen. Ich hungere nach ihrem Mund. Jetzt ist sie mutig, sie greift nach meinen Pobacken.
„Komm... Komm zu mir. Ich möchte Dein Gewicht spüren“, stöhnt sie. Sie liegt auf dem Rücken und spreizt die Beine, heißt mich willkommen.
Ich lege mich auf sie, ihr schlanker, fester Oberschenkel schiebt sich zwischen meine Beine, es fühlt sich göttlich an. An meinem Oberschenkel wird es heiß und feucht, sie presst ihr Geschlecht an mich. Ich kann kaum mehr denken, ich bestehe nur noch aus tausend Nervenenden. Ich lege mich mit vollem Gewicht auf sie, ihre Hände sind auf meinem Po, sie krallt sich in mein weiches Fleisch und gibt mir den Rhythmus vor; fast fühlt es sich an, als wolle sie, dass ich sie ficke. Sie ist weit offen. Ich tue es einfach.
Ich stoße sie sanft und wünschte, ich könnte in sie eindringen. Fast fühlt es sich so an, so nah, wie sie mir ist. Ihr Oberschenkel ist genauso glitschig wie meiner, ich weiß nicht, wer von uns beiden feuchter ist. Sie stöhnt. Das spornt mich an. Ich reibe mich fester an ihr, sie hebt ihr Becken höher, ihre Nägel graben sich schmerzhaft in mein Fleisch, als sie mich an sich presst. Sie stöhnt heftiger, ich werfe alles über Bord und ficke sie schneller, sie spreizt die Beine noch weiter und lässt mich. Ich stelle mir vor, ich würde in sie eindringen, ich stelle mir vor, dass sie eng und heiß ist und komme allein wegen des Gedankens schon fast, obwohl ich eigentlich auf diese Art nicht komme.
Plötzlich wird mir bewusst, dass ich laut ausspreche, was ich denke. „Oh mein Gott Lena, Du bist so eng“, höre ich mich stöhnen und sie reagiert darauf: Ihre Pupillen weiten sich, ihre Augen werden dunkler, wirken fast schwarz, ihre Lippen öffnen sich, sie keucht mit jedem Stoß, sie keucht meinen Namen und stöhnt unanständige Dinge.
Sie wird lauter, ihre Schenkel beginnen zu zittern, dann presst sie ihre Beine zusammen, quetscht meinen Oberschenkel ein, wirft den Kopf in den Nacken und schließt die Augen. Ich schaue sie an, während sie kommt, sie ist wunderschön und wirkt unglaublich verletzlich. Sie wird ganz still dabei. Ich präge mir das Bild ein, damit ich es nie wieder vergesse. Dann wird sie schlaff und weich, sie sinkt in die Matratze. Ihre Beine lösen sich. Auf irgendeine blödsinnige Weise bin ich stolz, dass sie gekommen ist, obwohl ich ja wirklich nicht viel dazu beigetragen habe. Ihr Mund sieht aus wie der eines Kindes, alles an ihr ist locker und entspannt. Ich liege schwer auf ihr und habe das Gefühl, in ihr zu versinken. Minutenlang liegen wir einfach nur da.
Als sie die Augen wieder öffnet, ist von ihrer Unschuld nichts mehr geblieben. Sie schlingt ein Bein um meinen Hintern.
„Sag’s mir nochmal“, flüstert sie.
„Was?“ flüstere ich zurück. Ich befürchte, ich weiß, was sie meint.
„Wie eng ich bin“, antwortet sie. „Macht es Dich an, dass ich eng bin?“
Ihre Worte schießen in meinen Schoß, ich bringe die Worte nicht über die Lippen, außerdem habe ich keine Ahnung, wie sie ist, ich bin noch nie in sie eingedrungen, nicht einmal mit der Hand.
„Du hättest ruhig in mir abspritzen dürfen“, sagt sie, ihre Stimme ist dunkel und erstaunlich schamlos.
Mir ist’s unendlich peinlich, dass sie offensichtlich weiß, was ich mir vorgestellt habe. „Schon gut, Süße, lass uns schlafen“, antworte ich. Ich möchte nichts von ihr verlangen, ihre Befriedigung ist mir wichtiger.
Sie ist offensichtlich anderer Meinung. Sie schiebt mich von sich herunter, dreht mich auf den Rücken und liegt plötzlich auf mir, ihre Hände liegen hart auf meinen Schultern, ihre Unterarme auf meinem Busen. Sie starrt mich an und ich sehe eine sinnliche, leidenschaftliche Frau von 50 Jahren, kein unschuldiges, zartes, aristokratisches Mädchen.
„Ich will, dass Du in meinem Mund abspritzt“, sagt sie zu mir, ihre Stimme ist befehlend und fest, ihre Augen wirken hart und glänzen wie Obsidian. Ich bin entsetzt, solche Worte bin ich von ihr nicht gewöhnt. Und es macht mich wahnsinnig geil, was sie sagt. Ich bin gern eine Frau. Aber die Bilder, die sie in meinem Kopf auslöst, sind ganz schön heiß. Ich spüre, wie ich noch feuchter werde, falls das überhaupt möglich ist.
„Ich will, dass Du richtig hart wirst und dann wirst Du in meinem Mund abspritzen und ich werde alles schlucken“, sagt sie und weidet sich an meinem Gesichtsausdruck, der wohl zwischen Lust und Entsetzen schwankt. Schamloser geht es nicht mehr. Mein Geschlecht beginnt unter ihren Worten zu pochen. Allein ihre Worte bringen mich an den Rand des Orgasmus. Wenn ich jetzt nur eine winzige Berührung von ihr bekomme...
Und dann tut sie es. Sie rutscht zwischen meinen Beinen nach unten und drückt sanft, aber bestimmt meine Oberschenkel auseinander.
In meinem Kopf rauscht das Blut. Ich warte auf ihre Zunge, sie ist gnädig und lässt mich nicht lange warten. Ihre Zungenspitze umkreist sanft meine Klitoris, flattert über meine Schamlippen. Ich will mehr, ich will es fester und ich will es schnell. Französisch ist meine Lieblingssprache. Ihre Zunge wird breit und flach, sie leckt mich langsam von unten nach oben, zwischen meinen Schamlippen bis zu meiner Klitoris. Sie dringt sanft in mich ein, ich winde mich unter ihr. Ich will nicht, dass sie zärtlich ist und es ausdehnt, ich will einen Orgasmus. Ich spreize die Beine, so weit ich kann. Sie versteht das Signal. Ihre Lippen schließen sich um meine Perle, sie saugt zärtlich daran, während ihre Zunge sanft dagegen schlägt.
Ich stoße, ich presse ihr meine Klitoris zwischen die Lippen und stelle mir dabei vor, ich hätte einen harten, prallen Schwanz und würde ihn ihr tief in den Mund schieben. Das Bild heizt mich ungemein an. Sie wird schneller und saugt fester, ich stoße härter – plötzlich spüre ich sie in mir. Sie drückt mir die Finger von innen gegen die Bauchdecke, findet eine Stelle, die mich schier zum Wahnsinn treibt und reibt fest dagegen, während sie weiter rhythmisch an mir saugt. Irgendetwas passiert in mir, ich habe das Gefühl, dass alles zuschwillt, dann glaube ich, auf die Toilette zu müssen.
