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Marlene & Marco sind ein sympathisches, frivoles und bisexuelles Swingerpaar. Frei von finanziellen Sorgen, genießen sie ein unbeschwertes Leben. Ungeniert verabreden sie sich zum Sex mit ihren Vögelfreunden und haben einfach Spaß. Tauche in ihre Welt ein und erlebe gemeinsam mit Marlene & Marco einen wunderschönen Tag voll charmantem Witz, Spaß und Leidenschaft!
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Seitenzahl: 55
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Die Geschichte von Marlene und Marco ist mein erstes Werk, welches über einen Verlag veröffentlicht ist. Es stellt den Anfang einer Reihe von Sexgeschichten dar. Manche sind auf den einschlägigen Seiten für Sexgeschichten veröffentlicht und manche im Forum von JOYclub. Über den JOYclub kannst Du zudem Kontakt zu mir aufnehmen. Dort kannst Du mir Fragen stellen oder Dich einfach mit mir austauschen. Ein anderer Weg führt Dich über meine Webseite www.sexypedia.kim zu mir. Dort findest Du meine Mailadresse.
Zurück zu Marlene und Marco. Absichtlich habe ich diese Story so geschrieben, als würde es Corona, PCR-Tests, Schutzmasken und den ganzen Mist drumherum nicht geben. Das habe ich so entschieden, weil mir das leidige Thema Corona auf die Nerven geht. Ich bin geimpft und geboostert und das ist gut so. Aber in meinen Geschichten soll es um Spaß und Sex gehen. Daher bleibt die Pandemie draußen.
Neben der Pandemie habe ich auch das Thema Safer Sex nur an Stellen aufgegriffen, wo ich darauf einfach nicht verzichten konnte und es mit einem Halbsatz erledigt ist. Der Hintergrund für diese Entscheidung ist derselbe wie bei Corona. Mit einer Sexgeschichte kannst Du Dich nicht mit irgendetwas anstecken. Dafür musst Du schon daraus in die Welt gehen und unverantwortlich handeln. Nehmen wir aber einen Club als Beispiel. Dort kannst Du gar keinen Sex ohne Kondom haben, wenn Du nicht herausgeworfen werden willst. Jedenfalls kenne ich keinen Club, wo das anders ist.
Daher ist Safer Sex in der Realität ein absolutes MUSS. In meinen Geschichten dagegen bleibt das Thema jedoch eine Randerscheinung.
Zuletzt ist zu erwähnen, dass die Gedanken von Marlene mal aus der Erzähler-Perspektive dargestellt werden und mal aus der Ich-Perspektive. Die Ich-Perspektive erkennst Du an der kursiven Schrift.
Und jetzt viel Spaß beim Lesen!
Dein Kim Becker
Erinnerungen und Wandel
Wer hat Zeit für mich?
Hallo mein Schatz!
Ein verwirrender Traum
Kontrollverlust
Ein spontaner Gang Bang
Zurück in der Realität
Im Spielzimmer
Guten Morgen
Wer hat Zeit und Lust?
Wir haben ein Date
Charles und Bijoux
Die zweite Runde
Unerfüllte Wünsche
Marlene sitzt mit ihren Freundinnen Carmen und Selina im Wohnzimmer. Sie quatschen über dies und das. Die Stimmung ist ausgelassen und die dritte Flasche Sekt wird entkorkt. Kein billiger Rotkäppchen-Sekt, sondern ein hübscher Champagner Dom Pérignon von 2008. Da kostet die Flasche gerne 165,00 €. Aber darüber denkt Marlene jetzt nicht nach. Das letzte Treffen der drei ist dafür zu lange her. Da ist das liebe Geld unwichtig und sie will einfach Spaß haben. Geld haben Marlene und ihr Ehemann Marco ohnehin genug
Während die Stunden ins Land ziehen, kommt es irgendwann, wie es kommen muss. Die alten Zeiten werden angesprochen und mit heute verglichen. Und tatsächlich greift eine von Ihnen die Floskel "Weißt Du noch damals…" auf. Im Plural zwar, aber wer will hier spitzfindig sein.
"Wisst Ihr noch, als wir auf der Uni die Jungs reihenweise vernascht haben?", schwelgt Selina in Erinnerungen.
"Na klar.", ist Carmen etwas verwirrt. Aber sie verharrt der Dinge, die da kommen mögen. Weil das reihenweise vernaschen nur für Selina gilt. Es gilt nicht für Carmen, die während des Studiums noch mit ihrer Jugendliebe zusammen war. Ihm war sie ebenso treu, wie er ihr.
Und für Marlene gilt das schon dreimal nicht, dass sie während des Studiums wie wild von Bett zu Bett gehüpft wäre.
"Aber damals hatten wir auch noch keine Kinder.", spricht Selina weiter. Ihr Blick ist dabei jedoch nicht vergnügt, sondern irgendwie leer.
"Dein Julian und Du, Ihr beide habt keinen Rock und keine Hose stehen lassen. Ihr wart das wohl versauteste Paar auf dem Campus. Das hätte ich mich damals nicht getraut. Wahnsinn, dass ausgerechnet Eure Beziehung als Einzige aus der Studienzeit bis heute überdauert hat.", erinnert sich Marlene.
"Ausgerechnet?! Das klingt irgendwie komisch. Dass wir noch zusammen sind, liegt wohl mit an unserer sehr offenen Beziehung. Na ja, zumindest hatten wir die damals. Egal, ob Mann, Frau oder Divers, wie es heute so schön weltoffen heißt.
Außerdem sind wir nächtelang um die Häuser gezogen. Feiernd und grölend, sind wir durch die Gassen. Heute sind wir froh, wenn was Gutes im Fernsehen läuft.", führt Selina weiter aus und seufzt.
"Oh je. Und der Sex mit anderen Paaren, Personen, was weiß ich. Der ist komplett eingeschlafen und vom Tisch?", fragt Carmen.
Selina nickt nur mit einem tiefen Seufzer. Marlene und Carmen schauen daher langsam skeptisch.
"Bist Du nicht glücklich in Deinem Leben?", hakt Marlene nach.
"Doch schon. Aber die Fetzen fliegen mit fast vierzig und zwei Kindern eben nicht mehr so richtig. Das fehlt mir zwischendurch einfach.", erklärt Selina.
"Dann sprich mit Jule. Ladet die Kids bei uns ab und fahrt für ein langes Wochenende nach Paris oder sonst wo hin.", will Carmen ihrer Freundin helfen.
"Dann hast Du vier Kinder an der Backe! Deine und Selinas! Ist das nicht etwas zu viel des Guten?", gibt Marlene zu bedenken.
"Du hast ein schönes Leben, Marly. Marco liest Dir jeden Wunsch von den Augen ab und ihr beiden könnt machen, was ihr wollt. Ohne Kinder, ohne Verpflichtungen...", kann Carmen ihre Antwort nicht vollenden.
"Das ist schön…", unterbricht Selina träumerisch.
"Das stimmt. Da haben wir das große Los gezogen. Seit Marcos unverhoffter Erbschaft geht es uns blendend. Vorher stockte es doch ziemlich.", gibt Marlene in ihrer Wahrnehmung offen zu.
"Es stockte? Du warst selbstständige Apothekerin und Marco hat reihenweise Nobelkarossen verkauft. Ihr habt ganz sicher nicht an der Armutsgrenze gelebt.", runzelt Selina die Stirn und ihre eigenen
Sorgen sind blitzartig wie weggewischt.
"Aber wir mussten dafür arbeiten!", stellt Marlene trotzig klar.
"Nein, ist es denn die Möglichkeit?", entgleist es Selina.
"Gott bewahre?!", steigt Carmen in Selinas Sarkasmus ein.
"Ihr seid doch doof!", schmunzelt Marlene und weiß genau, dass sie auf sehr großem Fuß und finanziell in einer ganz anderen Welt lebt als ihre Freundinnen. Denn allein die Zinsen vom angelegten Festgeld sind sechsstellig pro Jahr. Nach Steuer selbstredend. Dazu kommen noch Immobilienanlagen, Investmentfonds etc. "Was denn, Ihr fahrt andauernd irgendwo in den Urlaub. Leistet Euch teure Klamotten, einen schicken Wagen. Und das war vorher schon nicht anders, oder habe ich da etwa Unrecht?", fragt Selina eher rhetorisch.
"Nicht so einen Sozialneid, Selina.", wird Marlene bockig.
"Ich sage ja nichts. Ich sage nur: Das würde mir auch gefallen. Andererseits würde ich meine Kinder und Julian für nichts in der Welt eintauschen!", stellt Selina fest.
"Ich auch nicht! Ich liebe meine Familie.
Und dass es manchmal stressig ist oder drunter und drüber geht, gehört einfach dazu.", bestätigt Carmen.
